Damian Müller gehört in der Freisinnigen Fraktion in Bern zu den Mächtigsten. Der Luzerner Ständerat hätte Präsident der FDP-Landespartei werden können.
Er wollte nicht – zu viele andere Mandate, darunter das Präsidium beim Schweizer Pferdesport-Verband.
Dort brennt es lichterloh.

Steve Guerdat, der Superstar und Spring-Weltmeister, spielte soeben in einem „Soft-Porno“ im Rahmen eines Teambuidling-Events einen Mafia-Paten.
Die Szenen waren explizit, die Springreiter halbnackt. Aber alles nur gespielt – ergo folgenlos, so Müller.
Das Video sorgte für Headlines bis ins Ausland. Organisiert hatte den Anlass eine Mitarbeiterin von Müllers Verband.
Kaum ebbt die Aufregung ab, kommt aus, dass Müller vor zwei Jahren einen Mann in seinen Trainerstab geholt hat, der mit einer jungen Frau eine lange Affäre hatte.
Diese geht zurück aufs 2009 und 2010. Damals war der zweifache, verheiratete Vater Reitausbildner.
Unter seinen Schülern befand sich eine Praktikantin. Die beiden verliebten sich offenbar, es entstand eine Amour Fou, wie Mails zeigen.
Der Trainer schrieb in den Mails Unglaubliches. Er benutzte eine Sprache und Sätze, die allen, die sie lasen, klar machten:
Er kommt als Ausbildner von jungen Frauen unter keinen Umständen mehr infrage.
Der Fall machte in Reiterkreisen die Runde. Folgen gabs jedoch keine: Die Frau hatte keine Anzeige erstattet.
Die Lage änderte sich erst viele Jahre später. 2024 erfuhr Ständerat und „Rössli“-Präsident Müller von den Mails des Manns an die junge Frau.
Er konnte sie lesen. Der Grund, warum er jetzt ins Bild gesetzt wurde: Müller respektive seine Reiter-Chefs hatten den Ausbilder in den Trainerstab des Schweizer Reitsport-Verbands gehievt.
FDP-Mann Müller sah jedoch keinerlei Handlungsbedarf.
Das Ereignis liege weit zurück, zudem gäbe es keine „strafrechtlich relevanten Tatbestände“, beschied der hohe Magistrat Fragestellern.
Thema erledigt: Der Trainer konnte bleiben.

Auf Fragen schickte Müller gestern sein Kommunikationsteam von Swiss Equestrian vor, wie der Verband neudeutsch heisst.
„Sachverhalte wie der von Ihnen angesprochene fallen in den Zuständigkeitsbereich von Swiss Sport Integrity“, meinte das Medienteam.¨
Unterschieden wird zwischen 2010, als der Ausbildner mit dem Teeny zusammen war, und 2024, als die Anstellung bei Swiss Equestrian erfolgte.
„Zum damaligen Zeitpunkt bestand zwischen den involvierten Personen und Swiss Equestrian kein Auftrags- oder Arbeitsverhältnis.“
„Swiss Equestrian äussert sich aus Gründen des Datenschutzes und des Persönlichkeitsschutzes nicht zu personenbezogenen Sachverhalten.“
Dann drohte Müllers Pressetruppe.
„Sollten wahrheitswidrige oder unbelegte Inhalte entgegen unserer Stellungnahme veröffentlicht werden, werden wir ohne Ankündigung rechtliche Schritte gegen Inside Paradeplatz einleiten.“
„Unsere Rechtsberatung ist über Ihre Anfragen informiert und in diese Korrespondenz einbezogen.“
Müllers Pferdesport-Verband erhält viel Steuergeld. Via staatliche Sport-Förderstellen fliessen Beträge des Bürgers in die Kasse der Rösseler – dort, wo die Uhren noch anders ticken.

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In Lozörn ist eben nicht nur der Dialekt hässlich
Wenn Lozärn richtig ausgesprochen wird, ist der Dialekt charmant.
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Pferdesport ist sowieso Tierquälerei und nicht mehr zeitgemäß.
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Wie findet Chuck Norris das?
Reitausbildung? Wurde wohl falsch verstanden.
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stimmt, Stange halten wohl auch 🙂
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Wer droht hat was zu verstecken.
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Verstehe den Aufschrei nicht. Die junge Dame war doch genau dort um Reiten zu lernen…?
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Müller, der Liebling einer ganzen Region. Er wird beinahe schon verehrt – taucht er irgendwo auf, knien sich die Leute schon fast hin. Weshalb? Keine Ahnung, ich verstehs nicht… ein typischer Politiker, ohne Profil und Persönlichkeit.
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Damian M. ist einer der langweiligsten und unnötigsten Möchtegern-Politikern unter den Ständeräten. Seine einzige Ambition ist Lobbyismus zu betreiben, damit er sich möglichst viele gut bezahlte Jöblis sichern kann, bei denen sein Blablabla Intellekt ausreicht. Sobald man ihn direkt challenged, wird man von ihm gecancelt. Passt in den Kanton Luzern, wo er regelmäßig mit den Bauern schmust – nur deshalb sitzt er im Ständerat.
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Heinrich Villiger soll sich nach der Wahl seines Bruders Kaspar in den BR einmal wie folgt geäussert haben: „Entweder hat man Charakter, oder wird Politiker“.
Mittlerweile bin selbst ich der Überzeugung, dass man es – zumindest mit einem guten, gradlinigen Charakter, kaum in die nationale Politik schafft.
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Bei Deloitte sehen wir recht häufig jüngere Frauen mit älteren Partnern. Ein Steuerpartner drehte ein Video, das an die Öffentlichkeit gelangte; die Untersuchung wurde jedoch vertuscht, und er ist nach wie vor dort beschäftigt.
Naja, bei solchen Geschichtchen geht es nicht um den Schutz des „Opfers“. Sie dienen meistens dem Abschuss missliebiger Personen.
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Ist SR Müller sonst nicht der grosse Moralist, der sich politisch überall nicht gerade mit grösster Demut bei allem und jedem gerne äusserst publizitätswirksam aufspielt?
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Der Fall ist klar. Weg mit diesem Liebestollen! Und Müller?
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Im Pferdesport-Verband brennts. Damian Müller hatte doch mal für 6 Monate eine eigene Kommunikationsfirma. Er müsste doch Experte auf dem Gebiet des Brände löschens sein, oder irre ich mich da sehr?
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Ich benötige auch Reitbeiträge vom Steuerzahler, habe nicht genügend Stuten zum einreiten. Also macht mal vorwärts, hü hott!