Im Frühjahr erwischte es Patrick Fischer, damals noch Trainer der Schweizer Eishockey-Nati.
Nicht Covid, sondern dass er sich ein gefälschtes Zertifikat für die Impfung gegen das Coronavirus beschafft hatte, erwischte ihn.
Und kürzlich erwischte es Granit Xhaka, Kapitän der Schweizer Fussball-Nati, sowie Breel Embolo, Stürmer ebendieser, weil sich beide ebenfalls gefälschte Papiere beschafft hatten.
So weit, so ungut. Und mit anderen Worten: Alle drei taten ungefähr das Gleiche.
Aber nicht dasselbe, so sieht’s aus. Jedenfalls wenn man die Reaktionen auf die Fälle vergleicht.
Als die Geschichte von Fischer bekannt wurde, urteilten die Verbandsverantwortlichen (von Swiss Ice Hockey Federation und Swiss Olympic) sowie Kommentatoren mehrheitlich streng über den ehemaligen Eishockeyspieler und -trainer.
Bei den Fussballern dagegen kamen vom Verband Rückmeldungen, die eine (KI-unterstützte) Recherche als „schützend, zurückhaltend und intern sanktionierend“ zusammenfasst.
Während Medienbeiträge die Betrüger teilweise gar als Opfer darstellten beziehungsweise feierten:
„Xhaka hatte recht“ (man dürfe auch gegen den Staat tricksen, wenn dieser damit angefangen habe; Weltwoche) oder „danke, Granit Xhaka“ (weil er hinstehe, Verantwortung übernehme und die Konsequenzen trage, „wie es ein echter Mann macht“; Inside Paradeplatz).
Das kann man schreiben, und es liest sich irgendwie stark.
Autoren können sich so als scharfsichtig plus tiefschürfend empfehlen, besonders wenn sie auch daran erinnern wollen, was der Staat zu der Zeit, als man zu vielem über die Pandemie und deren Bekämpfung erst wenig wusste, alles falsch gemacht hat.
Doch Journalisten, Publizisten, Blogger und so weiter, die die sogenannte öffentliche Meinung mitbilden, verschaffen dadurch ebenso Einblicke in ihr Denken und ihre Arbeitsweise.
Fischer war im April 2026, als er es öffentlich machte, dass er ein gefälschtes Zertifikat gekauft hatte vor vier Jahren, um an die Hockey-WM in China zu reisen, bereits ein „has-been“, Auslaufmodell:
Er hatte längst angekündigt, im Mai dieses Jahres, nur wenige Wochen später, als Cheftrainer zurückzutreten.
Ausserdem war eine Vorstrafe damals bekannt geworden (wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung), man hat es also mit einem Verurteilten zu tun.
Mit einem zudem, der die Covid-Story selber ausplauderte gegenüber einem SRF-Mitarbeiter (der ihm zuvor zwar Vertraulichkeit zugesichert hatte, aber egal).
Kurz, Fischer dürfte man als Medienmensch nicht mehr gross brauchen, man kann somit hart mit ihm umgehen.
Wohingegen Xhaka eine ganz andere Nummer ist: herausragend als Führungsspieler der erfolgreichsten Schweizer Nati, ein Star zudem in seinem Klub, Sunderland A.F.C., in der englischen Premier League.
Plus müsse heute, praktischerweise, ein Nati-Captain, der als Vorbild angesehen wird, „nicht mehr fehlerfrei sein“, sagt der ehemalige Nationalmannschaftsspieler Benjamin Huggel im Tages-Anzeiger (diesen Zusammenhang zu schaffen, wäre teilweise heuchlerisch).
Und bevor wir’s vergessen: Xhakas Familie kommt aus dem Kosovo – welcher Kommentator, der ein wenig Deutungshoheit beansprucht, legt sich gern mit einem solchen Secondo-Aufsteiger an?
(So viel zu „peak woke“, dem angeblich überschrittenen Inklusions-et-cetera-Höhepunkt.) Kurz, Xhaka dürfte man als Medienmensch weiterhin sehr brauchen, man kann somit kaum hart mit ihm umgehen.
Bei Embolo ist die Lage ähnlich einerseits, der Stürmer, geboren in Yaoundé, Kamerun, nebenbei, ist als Torschütze recht zuverlässig.
Anderseits ist sein Covid-Beschiss – er bestellte gefälschte Reisezertifikate bei einem Basler Hells Angel – old news, davon erfuhr man schon vor zwei Jahren.
Denkbarerweise aber sind die Erwartungen an ihn einfach niedriger, er ist im April wegen mehrfacher Drohung rechtskräftig verurteilt worden. Als Medienmensch dürfte man ihn vorläufig noch brauchen, man sollte somit nicht zu hart mit ihm umgehen.
Patrick Fischer hingegen dürfte in Zukunft Medienleute mehr brauchen als sie ihn, er ist jetzt Motivationscoach, Vortragsredner und so. Roger Elsener, der neue SRF-Direktor, hat ihn immerhin jüngst zu einem Friedensabendessen empfangen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Auch die Bussen sind verschieden. Bei Granit Xhaka verlangen die sage und schreibe Fr. 150 000.– Busse. Man kann es nicht erfinden.
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Das Einkommen von Xhaka ist auch viel höher, Dummerchen.
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Na und, Konsi-Büechli? Zu hoch und unangemessen ist es trotzdem, du Dummerchen.
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Xhakas Busse ist auf Bewährung. Also wie Freispruch.
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Die drei können sich mittels Herdenf. selbst immunisieren.
Hier in Thailand kennen wir keine Virusinfektionen. Ein weiterer Pluspunkt für das Land.
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Also Ihr Artikel kurz zusammengefasst: Fischer wurde zum Verhängnis, dass er Schweizer ohne Migrationshintergrund ist.
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Blödsinn!
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Ich bin mir ja sicher, dass die Politik und vor Allem die Ultra-Reichen noch viel mehr getrickst haben.
Man will uns doch nur suggerieren, dass im Rechtsstaat Alle gleich sind.
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Der Autor versucht ein Medienecho zu konstruieren, indem er feststellt, dass „Medienbeiträge die Betrüger teilweise gar als Opfer darstellten“ und als Faktenbasis zwei Zitate aufführt – aus WeWo und IP. Eigentlich lachhaft, aber in der IP-Bubble wird das kaum auffallen, denn dort liest und glaubt man, was man lesen und glauben will.
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Die Medien spielen und spielten eine sehr fragwürdige Rolle im Covid Beschiss. Diese Aufarbeitung wird jedoch tunlichst gemieden, da noch sehr viel Dreck hervorkäme.
Trauriger Höhepunkt mMn bildeten die Kolumnen von C. Dorer (Blick). Mit seinen Einpeitscher Kommentaren hatte er jegliche Vernunft verloren und bleibt mir als Hetzer in Erinnerung. Heute ist der Mann bei der Migros.
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und die Migros im Sinkflug! Schliessung in Bad Ragaz mit dem Hinweis zum Coop einkaufen zu gehen!!
Ein Schelm der sich bei Coop nichts Böses denkt!
Wer sitzt und lenkt bei Coop?
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Sagen wir wie es ist, Eishockey ist national und „gut schweizerisch“, Fußball ist international. Die Schweizer bestraft man lieber doppelt, bei den Internationalen schaut man gerne über Verfehlungen hinweg, Solidarität untereinander, vergessen. Super für die Konformisten, der Staat und die mit ihm verlinkten Medien haben leichtes Spiel.
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Die Fälle als gleich darzustellen ist lächerlich. Da ist zum einem Trainer vs. Spieler. Der Trainer stellt Regeln auf und sanktioniert Verstösse gegen Regeln. Fischer war bei den Regeln besonders streng.
Ein Regelbruch wiegt bei einem Trainer daher ungleich schwerer.
Zudem hat Fischer den internationalen Verband mehrfach mit der Fälschung betrogen. Sanktionen des IIHF waren daher so gut wie sicher, sollte Swiss Icehockey nicht reagieren.
Das Fischer bei seinem „Geständnis“ gleich wieder bezüglich Vorstrafe gelogen hat ist nur noch die Kirsche auf der Torte.
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Man sollte niemanden bestrafen, der das Wertvollste, das er besitzt, nämlich seine Gesundheit, schützt und sich übergriffigen Aktionen entzieht.
Bestraft werden müssten all diejenigen, die die Menschen in ihr Verderben gedrängt haben, sie in Angst und Schrecken versetzten und massiven Druck auf sie ausübten.
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„Die Kleinen hängt man, die Grossen lässt man laufen, so gehts!“
Andersdenkende wurden damals gejagt, gehetzt, verteufelt … von Politikern, Medien und der gekauften Wissenschaft.
Wenn das Establishment bewusst auf den Totenscheinen die wahren Gründe verschleiert hat, damit im Nachhinein keine aufschlussreiche Statistik gemacht werden kann, was ist das denn?
Das Testverfahren damals ist ebenso als „Betrug“ einzustufen, da es gemäss Erfinder niemals dafür vorgesehen war.
Die Mainstream Medien sind absolut spitze darin, Scheinwerfer auf Dinge zu leuchten die nur sogenannte Nebelpetarden sind