Bexio ist das IT-Rückgrat der KMU-Schweiz. Bexio ist seit Stunden down.
„Sicherheits-Update: bexio vorübergehend pausiert“ erscheint, wenn man die Homepage der Office-Software-Firma aufruft.
„Wegen einer kritischen, weltweiten Sicherheitslücke in unserer Programmiersprache PHP haben wir bexio als Vorsichtsmassnahme heruntergefahren“, begründet die Firma.
Und betont: „Das Wichtigste vorab: Deine Daten sind sicher.“

Das Problem könnte noch viel mehr Webseiten und Firmen treffen. WordPress ist nämlich in PHP programmiert – der Sprache, in der es die von Bexio erwähnte „weltweite Sicherheitslücke“ gebe.
Jede dritte Webseite oder noch mehr ist mit WordPress erstellt – so auch IP. Es handelt sich um den Gold-Standard des World Wide Net.
Bexio hat mit dem Steckerziehen die ultimative Notmassnahme ergriffen. Der Grund liegt auf der Hand:
Die Tochter der Mobiliar-Versicherung hat aufgrund ihres Erfolgs im Markt Quasi-Too Big To Fail-Status erreicht.
Würden Hacker die Bexio-Server „ausräumen“, hätte die Schweiz ihren Super-Notfall.

100’000 kleine und mittlere Schweizer Unternehmen, darunter unzählige Treuhänder, nutzen die Bexio-Software. Je nach Intensität sind sie vom akuten Crash betroffen.
„Unsere Buchhaltung ist offline“, sagt ein Geschäftsinhaber, der ein Monatsabo von Bexio hat. „Seit Mittag befinden wir uns im finanziellen Blindflug.“
Dagegen unternehmen kann der KMUler nichts – nur warten und hoffen.
„Wir gehen im Moment davon aus, dass wir das Sicherheitsupdate noch heute durchführen können“, schreibt Bexio in ihrer kurzen Krisen-Mitteilung.
„Damit wir uns vollständig auf die technische Lösung fokussieren können, bitten wir dich, den Support nicht zu kontaktieren.“
Störungen sind das Letzte, was wir jetzt brauchen, so die Botschaft.
Die Verzweiflung muss gross sein: Ein derartiger Absturz, bei dem alles offline geht – speziell.
Bexio ist herausgefordert von neuen Anbietern, die mit KI entwickelte Konkurrenz-Büro-Software anbieten.
Sie könnten dem Platzhirschen in naher Zukunft das Wasser abgraben.
Das wäre für die Mobiliar ein Problem. Die Berner haben vor 8 Jahren gerüchteweise 115 Millionen Franken für das IT-Unternehmen auf den Tisch geblättert.
Damals zählte Bexio nach eigenen Angaben 15’000 Kunden. Jetzt sind es siebenmal mehr.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Landwirtschaft kann die Schweiz
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Da bin ich mir inzwischen auch nicht mehr so sicher!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Jetzt mal den Ball aber wirklich flach halten, Lukas!
Es sind durch eine kritische Lücke in php hunderte Mio Webseiten betroffen! Sowas passiert halt mit Software!
Vom Netz nehmen, patchen und dann wieder ins Netz stellen. So geht das in einer IT mit Profis.
Hier wegen Brexio ein Drama aufmachen ist unangebracht und zeugt von Unwissenheit.
Gruss an alle Admins, die heute Nachtschicht leisten müssen.
Es betrifft übrigens:
CVE-2026-109618 (CVSS 9.2, kritisch)
und
CVE-2026-109619 (CVSS 9.2, kritisch)
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Für IT Profis die nicht nach irgendwo ausgelagert wurden keine grosse Sache. Oder?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Hat mit Auslagerung nichts zu tun.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Lieber Herr Hässig
dies ist kein Crash dies ist ein gewolltes runterfahren!
Diese Firma patched bevor es zu Cyberangriffen mit Folgen kommen kann.
Ist viel besser als wenn alle KMUs ihre Daten verlieren.
Zudem: die Grossen haben schon öfters gepatched und sind dann wirklich abgestürzt!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Dafür gibt’s moderne und weitgehend kostenlose Alternativen wie zum Beispiel Bilanzi.ch die modernste Technologien nutzen.