Auch ich musste mir einmal im Vorstand eines Spitals die Prioritäten überlegen: Zuerst kommt Verfügbarkeit rund um die Uhr. Ohne sie ist alles nichts.
Gleich danach die Behandlungsqualität, das heisst höchste Qualität der Ärzte und der Pflege, jetzt und in Zukunft – dafür braucht es beste Leute, beste Ausbildung, beste Forschung.
Das geht allem vor. Buchhaltung ist Nebensache.
Seit über hundert Jahren hielt die Weltstadt Zürich ihr Universitätsspital an der Weltspitze, so mit dem virtuosen Herzchirurgen Senning oder dem türkischen Neurochirurgen Yasargil, der am Operationsmikroskop Unmögliches schaffte.
Bei Qualitätsmängeln zählt Nulltoleranz: Nur im berüchtigten Fall Maisano galt diese nicht; bis heute wird zimperlich und fragmentarisch untersucht, weil jedes Resultat das Versagen der vorgesetzten Behörden aufdeckt.
Will sich die Führung in die Verjährung retten? (Während sie Leuten, die sich durch Aufdecken des Skandals verdient gemacht und ruiniert haben, jede Entschädigung verweigert.)
Sonst aber mischt das Zürcher Universitätsspital weiter an der Weltspitze mit. Als Neurologe habe ich das zufällig mitbekommen, weil ich mich für Roboterchirurgie und besonders für die neue, messerlose Chirurgie mittels fokussiertem Ultraschall interessiere.
Diese reduziert nicht nur bei Prostataoperationen das Risiko von Impotenz und Inkontinenz drastisch, sondern sie kostet auch weniger, weil man nur einen Tag im Spital bleibt.
Die Urologie unseres Universitätsspitals hat die Technik als eine der ersten eingeführt. Von deren Chef, Professor Daniel Eberli, sprachen Fachleute nur mit höchstem Respekt.
Als einer der ersten hatte Eberli die bei Prostatakrebs entscheidenden und überzeugenden Zehnjahresresultate.
Durch persönliche Intervention in Bern erreichte er die Kassenzulässigkeit für die Schweiz als erstem Land Europas, noch vor Frankreich, wo die Technik erfunden wurde. Und Jahre vor den USA.
In seinen wiederholten Zürcher Masterclasses hat der Urologe Spezialisten aus der ganzen Welt ausgebildet. Zahlreiche Patienten verdanken ihm, dass sie nicht impotent und inkontinent sein müssen.
Kein Wunder, stand die Zürcher Urologische Universitätsklinik im Schweizer Ranking immer wieder an erster Stelle, und auch im Weltranking ganz vorn.
Das Einzige, was Patienten und Ärzte interessiert.
Das Einzige was Spitalleitung und Regierung interessieren sollte (eigentlich). Als Konsument kann man nur Gott danken, über solche Qualität zu verfügen.
Wenn ich ein Prostatakarzinom bekomme, lasse ich niemand anderen daran als Professor Eberli, oder allenfalls den Operateur, den er mir als besten empfiehlt.
Das änderte nicht, als man von angeblichen Ordnungswidrigkeiten in der Klinik hörte, die mit medizinischer Qualität nichts zu tun hatten. Alles Gute hat schliesslich Neider.
Aber jetzt musste man mit wachsender Bestürzung mitansehen, wie die Regierung das Huhn, das uns die goldenen Eier legte, langsam und systematisch abschlachtet:
Regierungsrätin Natalie Rickli sagte „Ich habe genug“ und mimte endlich jene Entschlossenheit, zu der sie sich beim obszönen Grossversagen im Kriminalfall Maisano bis jetzt nie aufraffen konnte.
Weil dort jedes Resultat auch Behördenversagen aufdeckt.
Beim Hund würde man von einer Übersprungreaktion sprechen.
Als Hinrichtungskommando setzte Frau Rickli ein renommiertes Anwaltsbüro ein. Kosten wohl sechsstellig (für uns Steuerzahler, nicht für Frau Rickli).
Der akribische Untersuchungsbericht, den wir einsehen konnten, findet ausdrücklich keine Hinweise auf Mängel der medizinischen Qualität (das Einzige, was im Grunde interessiert) und keine Straftatbestände.
Zum Vorschein kamen lediglich reglementarische, dokumentarische und disziplinarische Ordnungswidrigkeiten.
Wenn die beste Klinik der Schweiz gewissen Vorschriften nicht genügt, so sind die Vorschriften falsch.
Deren viele gab es nur in Zürich, viele wurden der Klinik gar nie mitgeteilt, viele wurden auch in anderen Zürcher Kliniken nie befolgt.
Einige Regeln waren durch den medizinischen Fortschritt überholt und werden, nachdem sie zum Hinausdrängen von Professor Eberli gedient haben, für die Zukunft abgeschafft.
All das wird nicht berücksichtigt, eine Perversion der Gerechtigkeit.
Und, sorry, wenn die Regierung sich mit der Leitung der besten Klinik der Schweiz nicht verträgt, so liegt das Problem bei der Regierung.
Ob Frau Rickli und Kompanie jetzt einen ebenso charismatischen Nachfolger finden werden, steht in Frage.
Weltklasse-Klinikchefs sind Glücksfälle. Vor allem stellt die seinerzeitige Wahl Maisanos den Behörden ein ebenso jämmerliches Fähigkeitszeugnis aus wie jetzt das Schlachten des Huhns.
Gratulation, Frau Rickli. In dieser Provinzposse haben Sie gewonnen. Den Schaden haben die Patienten und die Reputation des Medizinalstandorts Zürich.
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Zum Glück kandiert Rickli nicht für den Bundesrat.
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In 4 Jahren wird sie leider gewählt
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Hey Lukas, kauf dir doch ein Jahresabo dann hast du keine Probleme mehr mit dem ZVV.
Als IV Rentner kriegt man sogar noch Vergünstigungen.
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Frau Rickli, haben Sie sich jemals die Zeit genommen, direkt mit Daniel Eberli zu sprechen? Statt ständig auf den Malediven fotowirksam abzutauchen, wäre 1 Stunde zusammensitzen sinnvoll. Im Sinne für eine weiterhin hohe Qualität am Unispital.
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Rickli ist das absolute Top-Beispiel für Quoten:
Grossi Schnurre, nüt chönne und dann, wenn es ernst wird abtauchen oder Burnout.
Wie lange wollen wir uns Quoten noch erlauben?
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Für welche Partei sass Fierz im Nationalrat ?
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Immer mehr solcher Schüleraufsätze auf IP. Wieso?
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Ich ziehe die Maske beim untertauchen auf den Malediven schön über die Nase.
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Quotenfrau
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Herr Fierz macht es sich reichlich einfach, indem er die Schuld pauschal bei den Behörden sucht. Ohne umfassende Kenntnis der Hintergründe und aller relevanten Fakten sind solche Unterstellungen und Verunglimpfungen weder sachlich noch gerechtfertigt.
Wer derart einseitig urteilt, offenbart vor allem eines, nämlich die eigene Voreingenommenheit
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Ums USZ muss man heute, wann immer es geht, einen grösstmöglichen Bogen machen.
Und: der Fisch stinkt vom Kopf her. Die Spitalleitung hätte Rickli längst ersetzten müssen, wenn sie mitbekommen hat (und das hat sie), dass diese ein Chaos entstehen lässt und ein Skandal nach dem anderen entsteht.
Wer auf Kantonsebene bei der Führung seines Departementes derart versagt, hat im Bundesrat nichts, aber rein gar nichts verloren!
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Warum lässt sich das schweizer Volk immer und immer wieder von Politikern über den Tisch ziehen? Frau Rickli hätte die Möglichkeit gehabt im Bundesrat zeigen zu können was Sie „drauf“ hat. Lieber opponieren, gutes Geld zu Lasten der Steuerzahler verdienen und Machtansprüche geltend machen scheint das Credo zu sein. Es ist an der Zeit aufzustehen und den Politikern die Grenzen auzuzeigen. Kann man eigentlich ein Volksbegehren lancieren welches den Politokraten die Grenzen aufzeigt? Im Notfall mittels Niederschreibung in der Bundesverfassung?
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Die Rickli lebt geistig seit 7 Jahren im Exil auf den Malediven.
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Die Götter in weiss??
Sehr einseitiger Bericht. Da steckt sicherlich mehr dahinter.
Sobald es um Ärzteschafft, PolitkerInnen oder Professoren geht, wird mit anderen Massstäben gemessen.
Diese Zeit ist vorbei!
Der Job ist dann gemacht, wenn neben der Qualität, Innovation auch die restlichen Tasks (Admin, Führung der MA, ect) abgearbeitet werden. Und wenn dies im Job-Profil so steht, dann hat diese Person nicht erfüllt.
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Fazit: eine Blonde und Zeitbombe?
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Ich kenn die Geschichte so: Nicht Rickli ist Amok gelaufen, sondern leitende
Schweizer Urologen sind Amok gelaufen, weil in der Klinik Eberle Qualifikationen bestätigt wurden, welche gar nicht erreicht wurden. Diese Qualifikationen erlauben die Ausführung besonders einträglicher Operationen . Urkundenfälschung. Wenn das so stimmt, dann ist das keine administrative Bagatelle.
Falls wahr, ob dann nicht anderes auch noch gefälscht wurde, zum Beispiel Operationsresultate, welche laut Fierz die Urkundenfälschung verzeihen, wäre dann auch noch zu ermitteln.
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Von Links bis Rechts gleiche Meinung?
Die WOZ hat im Detail recherchiert.
http://www.woz.ch : Der Urologe als Sündenbock
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Wie immer zieht die NZZ über die SVP her.
Weil man sonst nichts findet schimpft man über das Fehlen von staatspolitischem Feingefühl der „Superpatrioten.“
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Darf als Nichtzürcher mal gefragt werden welche Qualifikationen die Frau mitbrachte für diesen Job?
Wir kennen sie nur als Moderatorin bei SRG im Hockey aus den 90- zigern..
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Auf das Corona-Fascho-Trickli-Rickli ist eben Verlass.