Cleveland, Samstagnachmittag, zehn Tage vor den Midterms. Obama steht auf der Bühne, der Saal kocht.
Sobald es um den Mann im Weissen Haus geht, buht das Publikum. Obama bremst. „Ihr sollt nicht buhen. Was sollt ihr tun?“ Der Saal ruft: „Wählen.“
„Euer Buhen hören sie nicht. Eure Stimme schon.“
Eine halbe Stunde lang kritisiert Obama den Präsidenten: den Iran-Krieg, die Zölle, die Selbstbereicherung.
Direkt beim Namen nennt er ihn nie. Er sagt „der derzeitige Bewohner des Weissen Hauses“. Oder: „Ihr wisst schon, wer.“

Und er bleibt witzig. Überall im Weissen Haus glänze jetzt Gold – „als hätte Saddam Hussein eine Cheesecake Factory eröffnet“.
Dann kommt Kanada. Der Präsident führe einen Handelskrieg gegen das „bekannte Reich des Bösen“.
Gemeint ist das Land, das Amerika Ahornsirup und Martin Short geschenkt hat. „Die Kanadier sind die nettesten Menschen überhaupt.“
Der Saal lacht. Wir Schweizer lachen gequält mit.
Auch wir galten als Freunde. Im August 2025 kamen über Nacht 39 Prozent Zoll. Heute sind es 12,5 Prozent, mehr als die EU zahlt.
Die neueste Begründung ist angeblich lasche Regeln gegen Zwangsarbeit.
Dazu kommen die Drohungen. Diesen Sommer sagte der amerikanische Präsident, er könne das Handelsdefizit „mit einem Strich auslöschen“.
Dann sei die Schweiz kein Elite-Land mehr. Zum Glück sei er eine nette Person.
Zwei Wochen später meinte der US-Präsident, er habe das absolute Recht, jeden Handel mit der Schweiz zu stoppen. Dann würde sie nicht mehr funktionieren.
So spricht man nicht mit und unter Freunden.
Amerika sei nicht nur wegen der Preise aus dem Lot, findet Obama. Es gehe um Werte.
Solange an der Spitze Lügen, Betrügen und Mobben normal seien, lasse sich nichts reparieren.
Der Ex-Präsident zählt auf, was verloren ging. Für die Familie sorgen. Dem Nachbarn helfen. Mit den Kindern lachen. Sein Wort halten.
„Das war nicht demokratisch oder republikanisch. Das war menschlich.“ Dann zitiert Obama Martin Luther King.
25 Jahre war dieser alt, als er im Februar 1954 in Detroit predigte: „Wenn wir heute vorwärtskommen wollen, müssen wir zurückgehen und einige überaus kostbare Werte wiederentdecken, die wir zurückgelassen haben.“
Und: „Wir haben nicht gelernt, gerecht und ehrlich und gütig und wahrhaftig und liebevoll zu sein.“
Am Ende wird Obama persönlich. „Ich bin es leid, wütend zu sein. Ich bin es leid, gespalten zu sein.“
Er wolle seinem Nachbarn die Hand geben.
Obama war kein Heiliger. Seine Bilanz hat Schatten. Aber in Cleveland sprach ein Staatsmann für das Amerika, das wir Europäer lange bewundert haben: liberal, sozial, mit Humor und Haltung.
Dieses Amerika ist nicht verschwunden. Es hat nur gerade nicht die Macht. Nicht buhen. Wählen ist die Lektion, die auch wir Schweizer kennen.
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Es gehört sich nicht, dass ehemalige Präsidenten über den aktuellen Präsidenten so schlecht reden.
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Wenn nur alle so viel Anstand hätten!
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Ja, Boomer alles gut. Chill mal.
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die Wahrheit darf schon gesagt werden!
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Es gehört sich nicht, dass der aktuelle Präsident über ehemalige Präsidenten so schlecht redet.
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Donny macht es ständig …..
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Auf den Blender fielen die Europäer schon in seinen Amtszeiten herein, weil sie nicht hinter die Fassaden sehen können.
Wären die Demokraten noch die Demokraten aus Obamas Zeiten, würden sie wohl in beiden Kammern eine satte Mehrheit erzielen. Die Demokraten sind allerdings weiter nach Links abgedriftet und in den woken Sozialisten Teil des politischen Spektrums.
Wie viele Amerikaner das mitmachen werden ist offen. Man muss zwar mit einem Sieg der Demokraten rechnen, aber die Republikaner könnten überraschen.
Es bleibt spannend.
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Auch Europa sollte einige überaus kostbare Werte wiederentdecken, die es (in seinem Furor nach Wokeismus) zurückgelassen hat.
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Danke, der Artikel gibt Hoffnung.
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Wenn man nur noch hofft, hat man aufgehört du leben…
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Schon Galileo Galilei (1564–1642) „Eppur si muove!“ (auf Deutsch: „Und sie bewegt sich doch!“
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„George W. Bush war ein sehr schlechter Präsident.
Der Irak-Krieg war ein großer Fehler.
Die USA brauchten einen politischen Wandel.
Ich hoffte, dass Barack Obama ein guter Präsident sein könnte, aber ich bin enttäuscht.
Er hat es nicht gut gemacht.“
Marc Rich
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March Rich = wie auf Deutsch „reich“, was auf die meisten Leser und Kommentatoren hier wohl zutrifft oder irre ich?🤭🤗
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„Ich vermisse New York.
Ich mag das Land und ich mag die Menschen.
Das politische und rechtliche System der USA neigt jedoch zu Überreaktionen.“
Marc Rich
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Mit was wurde dieser Mann reich und hockte der nicht auch in Zug/ CH?
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„Man kann kein Geschäft führen, das auf Sympathien basiert; sonst würde unser Geschäft behindert.“
Marc Rich
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Armseligä Spruch vom M.R.gsi.
No armseliger wämer so ghandlät hät.
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einfach aus. Weshalb haben die USA und andere Staaten immer grössere Finanz-Probleme?
Ganz einfach:
Weil das Finanzsystem der Zentralbanken, Banken, IWF, Weltbank+BIZ-Bank nichts anderes ist wie ein betrügerisches Schuldenschneeballsystem, mit dem alle in die Verschuldung getrieben werden, damit die obigen Finanzierer und dereren Steuermänner im Hintergrunde, sämtliche Staaten und deren Staatsbürger mittels ihren schuldenbasierten Währungen (Falschgeld!) mit Schuldzinsen auspressen können. Alle sind immer höher verschuldet beim Finanzkartell, welche für Falschgeldwährungen Zinsen kassieren.
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Warum schreiben auf IP jettt Sozialisten???
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Damit die Emotionen von den Konservativen User getrigert werden und dadurch mehr Interaktionen in den Kommentaren entstehen, also mehr Klicks und mehr Werbeeinnahmen für IP.
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IP jettt Sozialisten???
Echt jetzt?
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Gegen Donny zu sein ist nicht sozialistisch, sondern demokratisch.
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Amen.
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Sehr gute Frage. Leider ist sich IP für gar nichts mehr zu schade
Obama mag sympathisch klingen, aber genau solche „netten Leute“ haben durch ihre ständige JA-Sagerei die Massenimmigration in die USA und den grassierenden Wokeismus zugelassen, und dadurch die Wahl Trumps erst ermöglicht.
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Wer Obama nach 8 Jahren immer noch nicht durchaut hat und in ihm einen Staatsmann sieht, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Ein grosser Teil des Chaos im Nahen Osten haben wir ihm zu verdanken.
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Warum?
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Erschreckend die Daumenrunterklicker. Hatten die einen Fensterplatz als dieser tätig war oder stehen sie gerade auf dem Schlauch in ihrem Leben?
Recherchieren kann man überall, lesen muss man aber schon können und verstehen ebenso..
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Obama still mad as Trump bombed Iranian nuke factory he paid for.
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Durch den Linksrutsch der Demokraten hat sich ein Teil der Mitte zu den Republikanern geschlagen. Nicht dass sie DT gut finden, aber er hat ihnen die Hoffnung auf ein besseres Leben gegeben, ein Haus, eine Ausbildung für die Kinder, einen (sicheren) Job.
Nicht, dass er das halten würde.
Weniger woke, mehr beim Bürger, näher an der Realität, nicht nur urban, weniger intellektuell, … da lässt sich ein grosser Teil der US Gesellschaft abholen, mit Hoffnung und Zukunft ausstatten und für die Welt wieder ein Partner sein.
Der Umgang mit DT wird zentral sein für die Glaubwürdigkeit.
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Wählen, haha, es spielt doch gar keine Rolle wer gerade Präsident spielt, Entscheidungen fallen anderswo.
Wählen ist Brot und Spiele der Neuzeit
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Obama…das Engelchen 😇
Er hat mehr Menschen aus den USA deportiert als Trump in seiner Amtszeit.
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Unser täglich TDS gib uns heute
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Der nette Obama, der Russland provozierte, den Maidan-Putsch inszenierte und mit seinen Demokraten (Biden, H.Clinton, „Fuck the EU“-Nuland) für den Ukraine-Krieg verantwortlich ist und Russland in die Arme Chinas trieb. Der sympathische Obama, der Drohnenkrieger, der unschuldige Zivilisten in Afghanistan etc. abknallen liess.
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„So spricht man nicht mit Freunden“. Auch mal solch einen Artikel über Deutschland geschrieben, als man uns mit der Kavalerie drohte oder während COVID und Hamburg unsere bestellten Masken zurückhielt? Sicherlich nicht. Aber Trump-Bashing, dass geht immer. Trump ist nicht heilig, aber er ist sicherlich besser für die Menschen als der „Lafferi“ Obama, welcher dem Iran Milliarden an US-Dollar zufliessen lies. Nicht für die arme Bevölkerung, sondern für das obere 1%.
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Wie naiv kann man sein?
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Obama versus Einzeller. Die Fallhöhe könnte nicht grösser sein.
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Obama ist nicht Martin Luther King und bisher war es üblich dass ex-Präsidenten ihre Nachfolger nicht kritisierten. Vor allem wenn man bisher der einzige Präsident der USA ist, der während seiner ganzen Amtszeit Krieg geführt hat und Hochzeitskovois eliminieren liess, sollte man einfach ruhig sein, selbst wenn er in vielem recht hat.
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Präsidenten werden gemacht, nicht gewählt und die Macher bestimmen das Geschehen.
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Ein bisschen Obama, ein bisschen Menschlichkeit… und da kommen sie aus den Forumslöchern gekrochen – unsere abgehängten Öl-, Krieg- und Autokratenfreunde.
Mal schauen, was uns der Herbst nach Ungarn, Serbien und Brasilien an weiteren guten Nachrichten bringt. Nächster Zahltag: 3. November.
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Obama – mit ihm hat der Niedergang der USA voll Fahrt aufgenommen.
Der kann nix, nur nett lächeln und (gute) Reden halten … leider fallen noch viel zu viele Leute auf solche Show rein.
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Obama ist das Grundübel des Westens.