Pietro Supino kann charmant sein. Und dann das Gegenteil: giftig.
Derzeit agiert er zwischen den Polen. „Liebe Kolleginnen & Kollegen“, beginnt er sein dreiseitiges Schreiben an die Belegschaft der Tamedia von letzter Woche.
Diese ist nach erneuten Kündigungen aufgebracht. Morgen legen die Journalisten des Medienbereichs von Supinos TX-Gruppe den Griffel nieder.
Eine Stunde Streik. Schon lange nicht mehr geschehen.

Supino weiss nicht, wie mit dem Aufruhr umgehen. Er ist verunsichert, bettelt um Verständnis.
„Einseitige Kritik und Übertreibungen führen nicht weiter“, redet er seinen wichtigsten Mitarbeiter ins Gewissen.
Ihr müsst verstehen, ich hab’s auch nicht leicht: So Supinos Botschaft.
Man müsse „digital wachsen“. Nur: „Bis jetzt gelingt uns das ungenügend.“
Wer ist schuld? Alle müssten sich am Riemen reissen. „Die notwendigen Ressourcen stehen zur Verfügung.“
Ein Satz, den die Gewerkschafter und Personalvertreter durchstarten lässt; sie sehen wegen Supinos Sparkurs die Demokratie auf der Kippe.
Der Verleger beschwört das Miteinander. Es gehe um die „Daseinsberechtigung“ der Tamedia-Medien. „Sie ist unsere gemeinsame Verantwortung“.
Man sei gut aufgestellt. „Wir kultivieren Lebensfreude und schaffen spannende Werbemöglichkeiten.“
Bei den Streikenden ist die Freude derzeit weniger zu spüren. Ihre Gewerkschaft verlangt die „Rücknahme aller im Oktober geäusserten Kündigungen“. 34 an der Zahl.
Zwei Welten prallen aufeinander: Der Verleger und sein Personal, sie verstehen sich nicht mehr, reden aneinander vorbei.
„Zur Zeit ist der Cashflow von Tamedia negativ“, so Supino im Brief. „Das ist nicht nachhaltig.“ Deshalb sparen. Immer mehr. Weil die Leser aufs Supinos Medien-Angebot pfeifen.

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Das Problem sind nicht die Plattformen (digital, physisch). Das Problem ist die Einseitigkeit bei den Leitmedien. Den Linksdrall haben viele Leser satt. Staatlichen Gesinnungsjournalismus braucht auch niemand. Klima-Ideologie-Verbreitung auch nicht.
Besser würde man mal die Corona-Verfehlungen aufarbeiten. Sowohl die medial enorm einseitige Berichterstattung über 5 Jahre. Als auch die politische Dimension dieses Ereignisses. Das würde vielleicht etwas Glaubwürdigkeit zurückbringen.
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Das Regime füttert die Medien mit Geld, also werden die Medien das Regime nicht angreifen.
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Der TA als Propaganda-Plattform will die Kunden, Politparteien und Geldgeber nicht vergrämen. In diesem Fall wird über das Spike Gift auch nicht berichtet oder aufgeklärt. Schlangenöle lassen sich immer verkaufen.
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Das Digital-Wachstum wird so lange ungenügend bleiben, wie die der Tagi ein rot-grünes Qualitäta-Lügen-Medium, eine Propanda-Tröte der Rot-Grünen ist.
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Wenn ich das Geheul und Gewinsel ernst nehmen wollte, müsste ich heraushören, dass ab sofort alle Leser-Kommentare automatisch veröffentlicht und nicht mehr gelöscht werden, bis ein letzt-instanzlicher Gerichts-Beschluss für die Löschung vorliegt.
So funktioniert es in einem Rechts-Staat, und nicht mit massiver Zensur durch Links-Extreme Möchte-Gerne-Journalisten.
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Das auch noch:
Jeder Artikel muss gross und im Artikel selbst Bezeichnet werden mit z.B. „Neutrale Bericht-Erstattung“, „Analyse“, „Kommentar“, und was es nicht noch alles gibt.
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Print ist voll Boomer
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Sein linkes Geschreibsel teilt der Tagi mit SRF und NZZ.
Wenn man schon für SRF bezahlen muss, abonniert keiner der noch bei Trost ist dieselbe Schreibe ein zweites mal. Darauf könnten sie auch selber kommen in dieser linkslastigen Journiblase.
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Der Tagi ist doch sonst immer auf der Seite der Linken.
Wenn’s um den eigenen Profit geht, ist alles anders.
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Es ist schon hart, wenn man als links-liberales Blatt mit der kapitalistischen Realität konfrontiert wird.
Andererseits nagt die Familie Coninx-Supino mit einem Vermögen von über 3 Milliarden alles andere als am Hungertuch. Die fetten TX-Group-Dividenden aus dem profitablen Onlinegeschäft bleiben schliesslich. Eine Quersubventionierung des Tages-Anzeigers wäre da eigentlich angebracht.
So würde man auch als Cüpli-Sozialist ein „Mü“ glaubwürdiger.
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-liberales….der war gut. Im Ernst was ist beim Tagi liberal ? Das Blatt würde am besten ganz schliessen.
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Normalerweise gibt es bei häuslicher Gewalt keine grosse Hilfe von nirgends. Aber die Tamedia haben da mal wieder ganze Arbeit geleistet, als es gegen einen ehemaligen SVP Politiker ging und Betroffene aus Polen. Wäre noch interessant zu wissen, ob die jetzt den Tagi abonniert haben. Wenn man kämpft gegen seine Leserschaft für Leute, welche sich nicht für das Medium interessieren und daher auch nicht geneigt sind, das Medium minimal zu unterstützen, dann braucht man sich nicht zu wundern. 20 Minuten hat jetzt wiederholt Porträts von Ausländern, welche in der Schweiz arbeiten möchten.
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Das links-grüne Beamtenblatt namens Tages-Anzeiger ist höchstens noch als Gratisblatt für die Amtsstuben, Genossenschafter in ihren subventionierten Wohnungen und Seitenweise gefaltet im Rucksack auf Wanderungen brauchbar. Bei sämtlichen Artikeln über die Zürcher Krawallnacht wurde die Kommentarspalte deaktiviert. Man will wohl der links-grünen kommunistischen Stadtregierung nicht auf die Füsse treten.
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Was braucht es um TA an die Wand fahren?
Einen Supino der nie ein taugliches Zukunftskonzept für Tamedia vorgelegt hat. Titel aufkaufen (System Swissair), Inserategeschäft auslagern ist ein Desaster.
Chefredaktionen wie Birrer/Wittwer/Stäuble/Amstutz die kein Format haben, nicht Leitfiguren sind. Leidartikel statt Leitartikel schrieben/schreiben.
Einen Bärtschi, publ. Leiter, dessen einzige Begabung es ist „Qualitätsjournalismus“ zu schreien.
Einen Peppel-Schulz die Zeitung auch nicht kann und in 2 bis 3 Jahren weg ist!
Linke JournalistenInnen denen Meinungsvielfalt ein Graus ist!
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Weshalb über die TX-Group mit Pietro Supino an der Spitze noch berichten?
Pietro Supino ist nicht fähig, seine Tages-Anzeiger Redaktion derart anzuweisen, dass Leser/innen-Meinungen „abgedruckt“ werden, auch wenn sie der „politischen“ Redaktions-Auffassung nicht entspricht.
Diese „Zensur“ haben wir auf der „Latte“.
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Braucht dies den TA für linke/linksextreme Hofschranzen, Juso-Verehrer etc..Folgende Beiträge überstehen die linke Zensur nicht: “Bei der Nomination im Aargau wandte die SP exakt die Prinzipien in der Animal Farm an: alle sind gleich, Wermuth ist gleicher. Alle andern haben dieses Privileg nicht erhalten – namentlich hatte W. diese Schallgrenze miteingeführt.” Zum Verhalten des Stadtrats gegenüber den Randalieren: “In der Stadt Zürich fehltes am politischen Willen, gegen diese Banden vorzugehen; aber im Bussen verteilen gegen die Autofahrer, da zeigt sich der Stadtrat als Weltmeister.
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Was für eine Herausforderung!
3’600 Sekunden Streik pro Mitarbeiterin?
Das ist eher eine Liebkosung von Seiten der MA.
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Links geht wirtschaftlich früher oder später immer links den Bach ab.
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Pietro ist und bleibt eben ein Jurist !