Ich liebe Krakau. Der Rynek Główny, der grosse Marktplatz, gehört für mich zu den schönsten Plätzen Europas.
Pferdekutschen, Cafés, Touristen, ein Żywiec-Bier, das Lachen der Menschen und das Läuten der Kirchenglocken. So habe ich diese Stadt in Erinnerung.
Am Samstag wurde daraus ein Tatort.
Ein 24-jähriger Pole schoss mitten im historischen Zentrum auf Menschen. Auf Passanten, Kutscher und Fahrgäste einer Strassenbahn. Wahllos.
Wer ihm vor die Waffe kam, konnte sein nächstes Opfer werden. Die Bilder der Überwachungskameras und die Videos aus sozialen Netzwerken dokumentieren das Verbrechen beinahe in Echtzeit.
Menschen rennen um ihr Leben. Schüsse fallen. Panik auf einem Platz, auf dem normalerweise das Leben pulsiert.
Sechs Menschen sind tot, zahlreiche weitere verletzt. Im Wohnhaus des Täters wurden drei weitere Leichen gefunden, darunter Angehörige seiner Familie.
Die Ermittler gehen von einem Einzeltäter aus. In seinem Auto fanden sie weitere Waffen und Munition. Welche Pläne der Mann noch hatte, ist Gegenstand der Ermittlungen.
Polen erlebt einen Anschlag, der Erinnerungen an Anders Breivik und das Massaker von Oslo und Utøya weckt.
Der Vergleich hat Grenzen, doch die wahllose Gewalt und die Hinweise auf eine rechtsextreme Ideologie lassen ihn nicht aus der Welt schaffen.
Doch eine Szene dieses Tages wird mir länger in Erinnerung bleiben als die Bilder des Täters.
Ein Polizist stellt sich dem Angreifer entgegen. Der Schütze trägt einen Helm, eine schusssichere Weste und führt ein AR-15-Gewehr mit sich.
Der Beamte hat seine Dienstpistole. Die Chancen sind ungleich verteilt. Es kommt zum Schusswechsel.
Der Polizist wird schwer getroffen. Er könnte sich zurückziehen. Er könnte auf Verstärkung warten.
Er tut es nicht.
Trotz seiner Verletzungen kämpft er weiter, überwältigt den Angreifer und hält ihn unter Kontrolle. Erst als die Gefahr gebannt ist, bricht er selbst zusammen.
Das ist eine Heldentat. Ohne Wenn und Aber.
Man wird nun über Waffenbesitz, Sicherheitslücken, die Radikalisierung des Täters und die Verantwortung der Behörden sprechen. Das ist notwendig.
Auch die drei Toten im Haus des Schützen werfen Fragen auf, die beantwortet werden müssen.
Aber bitte nicht vergessen, wer an diesem Samstag noch mehr Menschenleben gerettet hat.
Ein Polizist, der mit einer Dienstpistole einem Mann mit Sturmgewehr, Helm und Schutzweste entgegentrat.
Ein Mann, der selbst schwer verletzt nicht aufgab. Er hat seinen Auftrag erfüllt, als es darauf ankam. Nicht in einem Büro, nicht vor einer Kamera, sondern unter Lebensgefahr.
Für mich ist die entscheidende Person des Dramas von Krakau.
Der Marktplatz wird wieder voller Menschen sein. Die Pferdekutschen werden fahren, die Cafés werden Gäste bedienen, Żywiec wird ausgeschenkt, und die Kirchenglocken werden läuten.
Aber der gestrige Samstag wird in der Geschichte der Stadt bleiben. Und hoffentlich auch der Name jenes Polizisten.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ich hoffe der Held wird ein Held bleiben und dass ihm der Staatsanwalt nucht vorwirft dass er zuviel geschossen hat.
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In der Schweiz wäre das wohl so wie Sie vermuten. In Polen ist man in diesen Bereichen noch vernünftiger. Dort würde auch nicht toleriert, wenn Linksextremisten und kleinkriminelle Migranten Polizisten angreifen, Plätze besetzen usw.
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Der Held von Krakau ist Oskar Schindler.
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Bro, Medikation 💊 dringend erhöhen!
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„Der Vergleich hat Grenzen, doch die wahllose Gewalt und die Hinweise auf eine rechtsextreme Ideologie lassen ihn nicht aus der Welt schaffen.“
Die These mit der rechtsextremen Ideologie wurde inzwischen in polnischen Medien breit kritisiert. Leider wird diese Behauptung für den politischen Kampf missbraucht.
Lassen Sie doch bitte die Ermittler erstmal ihre Arbeit machen und wiederholen nicht die nicht geprüften Aussagen von Minister Kierwiński.
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Auf X konnte man zahlreiche Videos verfolgen, die von Usern hochgeladen wurden.
Unglaublich wie lange der Täter dem Polizisten noch Widerstand leisten konnte.
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Ich finde es unglaublich, wie lange der Polizist und der Terrorist alleine waren. Gemäss den Aufnahmen war das mehr als eine Minute – und kein anderer Polizist in der Nähe, sondern nur Passanten, die alles filmten. Wo blieb die Verstärkung?
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Wäre auch gerne ein Held bei der Frauenwelt, seit meiner fristlosen Entlassung vor Jahren und ohne Job finde ich einfach keine Freundin mehr! Wer kann helfen ?
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Versteh ich gar nicht. Keine feste Arbeit zu haben, ist doch heutzutage der ultimative Liebesbeweis man hat schließlich 24/7 Zeit für die Partnerin! Du suchst einfach an den falschen Orten: Geh mal aufs Arbeitsamt, da ist die Konkurrenz wenigstens auf Augenhöhe.
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Arme Siech bis froh wän keine finsch!
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keine Kommentare mehr schreiben, dann geht es Dir in wo auch immer viel besser und Du…..
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Das würde bei uns in Pattaya niemals passieren. Habe meine Frau im Vergnügungsviertel kennengelernt. Damals war sie noch bescheiden jetzt will sie immer teure Geschenke. Ich dacht sie hat mich aus Liebe geheiratet!
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Meine Svetlana war auch schnell weg, kaum hatte sie den Schweizer Pass.
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Sieh es mal positiv: Da du kein Geld hast, kann dich auch keine Frau wegen deines Geldes ausnutzen. Pure, ungefilterte, platonische Liebe. Wenn das mal kein Verkaufsargument ist!
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Google KI: Amoklauf an einer Grundschule in Bend, Oregon15. 10. 2026: 16-jähriger Angreifer verschaffte sich gewaltsam Zugang zur Silver Rail Elementary School. Er erschoss drei Kinder sowie einen Lehrer… Familiendrama in Erie, Pennsylvania 9.10.2026: Bei einer Schießerei wurden neun Menschen getötet… und weiter: Der Nachahmungseffekt spielt bei Amokläufen und gewalttätigen Vorfällen eine zentrale Rolle und zeigt sich statistisch oft in zeitlichen Wellen nach einer großen, medial stark beachteten Tat.“
Die Frage ist wohl: keine Berichte mehr über Schreckenstaten.
Gunther Kropp, Basel
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Halten Sie den Rand, Kropp
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ja, es gibt noch wahre helden.
die politiker sind genau das gegenteil.
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Mir fehlen die Worte. Respekt und Demut.
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Dafür sind unsere Freunde und Helfer, die Schutzmänner und Bullen ja da, um uns zu dienen und bis zum Letzten zu beschützen, weil wir ja im Gegenzug alle darauf verzichtet haben, uns selber zu bewaffnen, zu verteidigen und für Gerechtigkeit zu sorgen. Untersuchungen vor vergleichbaren Attentaten zeigen dazu oft verblüffende Gemeinsamkeiten, wenn Sicherheitskräfte genau das eingetroffene Szenario wie in Norwegen bei Breivik am Tag vorher oder am selben Tag geübt haben. Auch Leibacher in Zug müsste man mal noch darauf untersuchen. Lesempfehlung; Gansers Gladio Terror und „Der trainierte Terror
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Daran könnten sich die Schweizer Kuschelpolizisten ein Beispiel nehmen.
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Am 16. Oktober 2026 betrat ein bewaffneter Angreifer ein Schulgelände in Oregon, USA. Er fang an um sich zu schiessen.
Ein bewaffneter Bürger trat dem Angreifer entgegen und tötete ihn.
Der Held von Krakau mag uniformiert gewesen sein, wir blenden dabei aus dass in Polen nur Angestellten des Staates sich bewaffnet auf der Strasse aufhalten dürfen.
Somit wurden die zwangsentwaffneten Bürger Krakaus zu den Zielscheiben: der Täter schiesst, die Regierung liefert die Ziele aus. ‚Chicken run‘ eben, polnische Version von.
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Das (mittlerweile gelöschte) Facebook-Profil des Michal Oksinski ist sehr aufschlussreich. Komplett links und mit Regenbogenflagge.