Was ein Mensch fähig ist zu denken, kann es in der Realität theoretisch auch geben. Aus Fiktion wird Realität.
So lautet die philosophische Gleichung einiger Denkrichtungen. Im Umkehrschluss würde das rein theoretisch heissen, dass das, was Menschen nicht denken, nicht existiert.
So meine erste Annahme. Mein zweiter Gedanke: Wenn man etwas nicht mehr sagen respektive benennen kann, dann hört man über kurz oder lang auch auf zu denken.
Denn der Kreislauf lautet ja vereinfacht gesagt: Ich denke etwas, das spreche ich dann aus, mit dem Wortlaut bekommt mein Gedachtes eine Form, aus dem Ausgesprochenen wird eine Realität, eine Tat, eine Aktion.
Aus dieser gewinne ich eine Erfahrung, und mein neues Denken wird von dieser Erfahrung beeinflusst.
So weit zur Theorie. Ich stelle fest, dass wir in einer Welt voller Denkverbote leben. Jedenfalls ist die Meinungsäusserung drastisch eingeschränkt.
Wenn Sie beispielsweise während der Corona-Krise lautstark das Regime in Frage stellten, konnten Sie den Job, Ihren Freundeskreis oder gar Ihre Familie verlieren.
Oder versuchen Sie in Deutschland mal laut zu rufen, dass die AfD die beste Partei ever ist. Oder stellen Sie sich auf einen öffentlichen Platz und verkünden Sie laut, dass Trump und Netanjahu das aktuelle Traumduo für Sie ist.
Sie werden sehr schnell sehen, was ich mit „Meinungsäusserungsverbot“ meine.
Und ein „Meinungsäusserungsverbot“ führt (langfristig, aber zwangsläufig) zu Denkverboten oder gar Denk-Unvermögen.
Das alles ist ja nicht neu. Historisch taucht das Konzept von Denkverboten bereits im Mittelalter auf. So sprach 1277 der Bischof von Paris im Auftrag des Papstes Verbote gegen zahlreiche philosophische Thesen aus, die an der Universität von Paris gelehrt wurden.
Heute nennen sich diese Verbote „Political Correctness, Tabus oder gesellschaftliche Normen“. Ihnen wird zu Leibe gerückt mit „Bekämpfung von Fake News“ oder mit Cancel-Culture.
Heisst das, dass sich da ein roter Faden durch unsere Gesellschaft zieht oder dass wir beim Thema „Denken“ noch immer im Mittelalter leben und keinen Schritt der Entwicklung machen konnten?
Stellen wir uns einmal, rein fiktiv, eine Welt ohne solche Verbote vor. Wir werden sehen, es wird schon sehr bald sehr differenziert, es wird spannend und im besten Fall sehr konstruktiv.
Wir werden auch sehen, dass sehr viele Gedanken zu absolut nichts führen. Wenn ich mir beispielsweise vorstelle, wie viele Millionen „Schwurbler“ weltweit vom Gedanken beherrscht sind, dass die Erde flach ist oder wir gar nie auf dem Mond waren.
Aber wissen Sie was? Das Resultat dieses Denkprozesses führt zu rein gar nichts. Auch wenn wir nie auf dem Mond gewesen wären, was hat das für einen Einfluss auf uns, auf die Welt? Null Komma nichts.
Andererseits denken wir aber auch viel zu wenig. Zurück zu den „Schwurblern“: Was haben die vor der Corona-Krise nicht für völligen Unsinn erzählt, Verschwörungstheorien in die Welt gesetzt und damit die Obrigkeit zum Schwitzen gebracht.
Und wissen Sie was? Vieles, was diese „Schwurbler“ phantasiert haben, hat sich in der (allerdings laschen) Aufbereitung als richtig herausgestellt.
In welcher Welt würden wir leben, wenn jeder frei, kreativ und ohne (gesellschaftliche) Vorbehalte und Zwänge denken – und damit reden – könnte? Wie sähe die Welt aus, wenn jeder aufrichtig und interessiert am Denken von anderen Menschen teilhaben würde?
Würden wir nicht alle nicht nur toleranter sein, sondern uns auch entwickeln können und uns aus zu oft stark zementierten Ideologien herausholen können?
Unser Hirn ist fantastisch, wir Menschen sind geniale Geschöpfe, die Grenzen zu denken sind unerschöpflich, ergo auch die Grenzen zum Welten-Erschaffen.
Gerade eben haben wir wieder einen Meilenstein in der Geschichte der Menschheit erdacht und realisiert: die künstliche Intelligenz. Sie wurde von uns Menschen, unseren Hirnen, unseren Gedanken erschaffen.
Und wissen Sie was? Wir werden auch die künstliche Intelligenz überleben, denn wir haben etwas, was alles, was wir erschaffen, nicht hat: Wir sind Menschen.
Denken ist nicht die Aufgabe von ein paar wenigen. Und Denkverbote sind nicht die Aufgabe von vielen. Denken Sie mal darüber nach.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Hä?
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Wenn ich ihren Satz lese:
„Wir werden auch die künstliche Intelligenz überleben, denn wir haben etwas, was alles, was wir erschaffen, nicht hat: Wir sind Menschen“.
Denke ich, sie sind etwas zu optimistisch.
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Ein sehr spezieller Text aber er ergibt Sinn. Der grosse Fehler besteht darin, dass von Menschen gesprochen wird (besser das Volk) und dies ist die falsche Ansicht. In diesem Rechtskreis wo wir leben sind wir Personen also eine Sache und somit ist unsere Meinung überhaupt nicht relevant.Lest das Buch Unregierbar und Ihr werdet eventuell erkennen worum es geht.Was ist denn damit gemeint bei einer Vor-Ladung in Sachen? Leider ist der Wissensstand von vielen Schweizern sehr bescheiden und man lebt lieber in einer Ilusions-Bubble anstatt zu recherchieren. .
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Selbst recherchieren braucht Zeit, etwas Grundwissen (was könnte stimmen und was sicher nicht – MINT) und Urteilsvermögen (Absender und Quellen – schon mal gelogen? alternative Quellen suchen, starke emotionalisierend/empörend, Einseitigkeit, Schwarz-Weiss-Denken, Angriff auf Personen).
Wird man plötzlich unsicher, so kann dies zuerst einmal unangenehm werden. Das möchten viele Leute vermeiden und stützen sich auf das, was ‘alle’ berichten.
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Lieber Herr Presto vielen Dank für Ihre philosophischen Gedanken (wHfscheinlicj zu schweogog für 20Millisekunden:‘) ich liebe ihre Schreibart (Art heisst Kunst liebe 20Millisekunden 😉 bitte immer weiter so Hans Gerhard
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Herr Presto for preisind of the USA und Switzerland 🙂
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Der ITler von Zeyer sollte mal in Entzug.
Wenn ich alles so sagen würde wie ich es denke, dann glaube ich kaum, dass die Welt dadurch friedlicher und toleranter würde oder, dass ich damit einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Menschheit leiste.
Das Problem: Das was einige wenige, herausragende Geister denken, schreiben oder sagen, verpufft desmeist an der Ignoranz der Masse.
Denken ist nichts für die Masse, noch weniger zu diskutieren oder zu hinterfragen.
Lassen wir es wie es ist. Der Mensch will „influenzt“ werden.
Und ja, die Meinung anderer interessiert doch nur dann, wenn sie die eigene bestätigt.
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In Ihrem Fall bin ich sicher, dass es so ist, wie Sie sagen, Her Palfner
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In Deutschland gibt es gegen die Freidenker die Antifa, welche mit Gewalt einschreiten.
Wer (meint) moralisch im Recht zu sein, darf auch Gewalt anwenden. Ich kenne Gewalt nur von links.
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Dem eigenen Denken und Reden Beachtung schenken, dieses zu beachten und achten – damit ist schon viel getan. Wie so oft ist solches unspektakulär, nicht einfach, braucht Geduld und als wesentliche Zutat Liebe und steht Jedem und Jeder ab gleich zur Verfügung.
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„…So weit zur Theorie. Ich stelle fest, dass wir in einer Welt voller Denkverbote leben. Jedenfalls ist die Meinungsäusserung drastisch eingeschränkt…“
Das Regime will keine selbständig denkenden Menschen, denn diese gefährden das Regime.
Um selbständig denkende Menschen zu verhindern gibt es mindestens:
1.
der Art. 261 bis StGB
2.
die durch die rot-grünen Qualitäts-Lügen-Medien erzeugte negative Gruppen-Dynamik in der Gesellschaft gegen Nicht-Rot-Grünen
3.
die leichte Zugänglichkeit zum Betäubungs-Mittel (Der Droge!) Alkohol.
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Möglich, dass das Dogma in der Politik wieder salonfähig werden könnte. Der Philosoph Ludwig Andreas Feuerbach meinte: „Das Dogma ist ein ausdrückliches Verbot, zu denken.“ Untertanen die Denken werden für die Obrigkeit eine Gefahr, könnte die Logik der neuen Machteliten im 21. Jahrhundert sein.
Gunther Kropp, Basel
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„Ich stelle fest, dass wir in einer Welt voller Denkverbote leben“, so ein Unsinn, so etwas können nur Dummköpfe oder Denkfaule behaupten, die Eigenverantwortung „outsourcen“
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Hä?
Denkverbote?
Wo gibt es denn solche? Sind wir schon so weit, dass Gedanken zuverlässig gelesen werden können und Denker mit missliebigen Gedanken juristisch belangt werden?
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„wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst.“
deutscher schlager aus den 70ern von j. werding.