Am 1. Oktober 2001, einem Montag, erlebte die Alpenrepublik ihr historisches Trauma im noch jungfräulichen Jahrtausend.
Die Swissair war platt – ein „Kunststück“, vollbracht von verantwortungslosen Bankern und verängstigten Magistraten.
Ggestrandete Airbusse und Boeings mit weissem Kreuz auf rotem Heck schickten die Botschaft um die Welt: Die Schweiz liegt am Boden.
Seither hat das Land ihre Luftfahrt ins Ausland aus den Händen gegeben.
Nachfolgerin Swiss landete bei der deutschen Lufthansa, Bordverpflegerin GateGourmet und Abfertigerin Swissport endeten bei „Heuschrecken“.
Die Oerlikon Contraves, mit ihren Luftwaffen entfernt zur Industrie gehörend, wird kommandiert aus der Rheinmetall-Zentrale in Düsseldorf.
Aviatik ist öffentlicher Verkehr: Die Swissair stellte von Zürich-Kloten aus die Anbindung der Schweiz rund um den Globus sicher.
„Das Tor zur Welt“.
Heute vor einem Vierteljahrhundert liessen Bern und die freisinnig dominierte Business-Elite in der Limmatstadt dieses strategische „Asset“ fallen.

Ihr Versagen war kolossal, die Folgen unumkehrbar und verheerend: Die helvetische Luftfahrt, zentraler Teil der nationalen Infrastruktur, geriet ausserhalb der eigenen Kontrolle.
Wer ist schuld? Wer versagte in der entscheidenden Stunde? Wem verdient Respekt?
Umfrage
Grounding war für die Schweiz
Marcel Ospel und sein „Handlanger“ Peter Kurer drückten die Swissair zu Boden. Sie wussten Crossair-Gründer Moritz Suter auf ihrer Seite.
So kams zum Plan „Phoenix“ und der im Rückblick hirnrissigen Idee, die bankrotte Swissair in der Provinz-Airline Crossair aufgehen zu lassen.
Kurer, der als Ex-Homburger-Anwalt für die Swissair zuständig war und alle Schwächen des National Carriers kannte, verfasste die Kapitulations-Urkunde.
Sein Boss Ospel drückte den Unterwerfungsdeal durch, Finanzminister Kaspar Villiger zitterte vor dem Basler Grossbanker, einem passionierten Fasnachts-Narren.

Villiger hätte eine Keller-Sutter von Kloten sein und das „Grounding“ abwenden können. Ihm fehlten 250 Millionen Franken – ein Pappenstiel.
Ospel wollte der Schweiz nichts geben. Er war für den FDP-Bundesrat unerreichbar – irgendwo im Firmen-Jet über dem Atlantik.
Bord-Telefon defekt? Emergency Call im 21. Jahrhundert inexistent?
Ein Mysterium, bis heute.
Villiger und sein Kollege, Verkehrsminister Moritz Leuenberger von den Linken, grollten. Mehr nicht.
Dem Grossbanker im Bundeshaus den Tarif durchgeben, wie das jede Regierung mit Sinn fürs Primat der Politik getan hätte, kam dem Duo nicht in den Sinn.
Später schütteten Bundesrat und Schweizer Multis Milliarden in die Swiss, bis sie 2005 ans Limit kamen.
Dann kriegten sie kalte Füsse – und verschenkten die helvetische Heim-Airline für einen läppischen Millionenbetrag dem Nachbarn im Norden.
Der konnte sich am Asset gesundstossen.

Einem machte die Eidgenossenschaft den Prozess. 2007 musste Mario Corti, der letzte Swissair-CEO, vor den Kadi im Airport-Städtchen Bülach.
Ein Krimineller, befanden die Zürcher Wirtschaftsermittler. Der erfahrene Finanzmann, aufgestiegen in Notenbank und Nestlé, habe Gläubiger bevorzugt.
Wegen seiner „Planlosigkeit“ sei der passionierte Hobbypilot der wahre Schuldige am Grounding; nichts sei vorbereitet gewesen, als die Kasse leer war.
Die Richter von Bülach sprachen Corti und weitere frei, darunter „Hunter“-Vollgas-Vorgänger Philippe Bruggisser und Swissair-VR Lukas Mühlemann von der CS.
Für Corti war die Schweiz danach gestorben. Er wanderte in die USA aus, wo er nebenbei Flugstunden gab.
„Die Protagonisten, die Phoenix durchboxten, hatten nichts verstanden vom hochkomplexen Luftverkehrssystem“, sagt Corti zum Grounding-„Jubiläum“ der NZZ.

„Man sprengte das Ganze in die Luft. Die Crossair sollte überleben, den Rest schickte man ins Verderben, zum Leidwesen der Gläubiger und Aktionäre.“
Von Kaspar Villiger sei er „enttäuscht“. „Er hat Ulrich Bremi und mir verschwiegen, dass der Bund nicht mehr an eine Gesamtsanierung glaubte.“
„Und er hätte das Grounding verhindern können.“
Der einzige wahre Kämpfer im Swissair-Drama von 2001 war Mario Corti, just ihn wollte die Schweiz versenken.
Das Land sollte sich beim Mann, der in 3 Wochen seinen Achtzigsten feiert, entschuldigen. Er hat ein Denkmal verdient.

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Was man damals Mario Corti angetan hat, ist ein Skandal sondergleichen.
Hoffe Sergio Ermotti kommt beim Untergang der UBS besser weg.
Die Echten Abwracker der UBS sind die PWC Folienpinsler. Dass die Hunter Strategie mit diversem Minderheitsbeteiligungen nicht aufgehen kann, ist jedem halbwegs vernünftigen von vornherein klar.
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Auch hier weisst du wieder Bescheid, ich kann dir nicht mehr zuhören.
Thumbs down aus Prinzip.
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Es war doch McKinsey, oder?
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Bei Netflix laufen die Vertragsvereinbarungen betreffend der „UBS Grounding“ Serie bereits.
Weisse Westen Ursli und seine Nadine spielem sich selbst.
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Die FDP ist in Deutschland seit Langem unbeliebt. Hierzulande hat sie nur noch relativen Einfluss. Manche behaupten, die beiden Parteien seien unvergleichbar, doch ein Blick auf ihre Programme zeigt, dass sie in wesentlichen Punkten übereinstimmen. Dennoch werden die anstehenden Wahlen auch hier nicht mehr als ein letztes Aufbäumen sein, bevor die Partei in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. Abgesehen von einigen Bankern und Immobilienspekulanten hat sie die gesellschaftliche Entwicklung völlig verkannt. Sie lebt in einer anderen Welt, als wäre es noch die 1950er-Jahre.
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Schnee von Vorvorvorgestern, der den Dreck der Gegenwart überdecken soll. Dem parasitären Abschaum von heute wird es in Zukunft genau so gut gehen, wie dem von gestern es heute geht. Die Frage, der jeder Journi von heute erfolgreich ausweicht, wäre doch: Wer profitiert ?
Hast Du Dein Schäfchen auf Kosten Anderer ins Trockene gebracht, fragt danach kaum einer wie. DAS ist das Problem der gegenwärtigen Schweiz. Hoch bezahlter Opportunismus als einziger Inhalt und einzige Qualität, die noch zahlt. Nochmals: Zu wessen Vorteil?
Aber, wie lange wird das funktionieren ?
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Ob Swissair damals oder heute Credit Suisse.
Dieselben Clowns zusammen mit den sieben Zwergen wollen jetzt nach der 18 oder mehr Mio Schweiz, Neutralitätsaufgabe und den Milliarden an Selinski, nun auch noch die Schweiz definitiv versenken mit der Annahme des Unterwerfungsvertrags.
Die Schweiz kontinuierlich auf dem Weg zum Abgrund.
Danke Linke, grüne, woke, SP, Mitte und besonderen Dank an die FDP.
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25 Jahre her – is etwas besser geworden i dr schwiiz??
Milliarden für ukraine, usa und abends schauen die Menschen im TV zu, wie ihr Geld verschachert wird.
Auch noch mit Zwangs-TV-Gebühren!!
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Google KI meint: „Das „System Suter“ und die Abstürze: Nach den tragischen Crossair-Abstürzen in Niederhasli (2000) und Bassersdorf (2001) kam heftige Kritik am Management auf.:Nach der Ära Crossair gründete Suter die…Hello, die 2012 Konkurs anmelden musste. Auch sein späteres Engagement bei der rumänischen Carpatair endete in einer Insolvenz..“
Der kleine Basler Bankverein übernimmt die grosse Zürcher Bankgesellschaft. Und die kleine Crossair schluckt die Swissair. Moritz Suter und Marcel Ospel sollten wohl den Basler-Daig-Traum erfüllen Basel-First: BS-Total-Flop.
Gunther Kropp, Basel
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Ich habe mich als Steuerzahler in die vorzeitige AHV Pensionierung verabschiedet. Wahrscheinlich lebe ich von Kapitalverbrauch und meiner bescheidenen Rente bald in Italien. Für welchen Schwachsinn die Politikerkaste meine Steuern vergeudet, angefangen von der Kreine, über EU bis zu passwortgeschützen US Kampfjets geht mir herzhaft auf den Sack.
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So viele erschütternde Erinnerungen aus dieser Zeit!
07.2000 – Ein brillanter und mutiger Analyst verdient Respekt. Der Whistleblower…
https://www.swissinfo.ch/fre/archive-finance/d%C3%A9b%C3%A2cle-de-swissair-il-y-avait-pourtant-eu-des-avertissements/2305292
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Wie heisst es doch so treffend „die Letzten beissen die Hunde“. Den ganzen Schlamassel haben Bruggisser und Konsorten angerichtet und der Bundesrat war schwach, wie eh und jeh, Leuenberger ganz besonders. Ich hoffe nur, wir verscherbeln nicht das allerletzte Tafelsilber an die EU!
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Das Scheitern der Swissair war nicht „das Werk gieriger Banker“. Eine solche Darstellung ist nicht nur verkürzt, sondern einfach falsch. Bitte korrekt bleiben. Das Problem entstand schon viel früher (u.u. Hunter Strategie). Übrigens: Hätte die Swissair ihre Liquidität im Griff resp. die konzernweite Übersicht gehabt, hätte man am Tag des Groundings gemerkt, dass man damals noch rund CHF 7 Mio. zur Zahlung des Flugbenzins zur Verfügung hatte. Das Grounding (wenigstens am 2. Oktober 2001) war unnötig. (30.09.2026, 19:37)
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Das Swissair-Debakel vor 25 Jahren ist längst aufgearbeitet. Corti wurde zurecht freigesprochen.
Wir sollten uns jetzt wichtigeren Sachen widmen. Zum Beispiel dem unsäglichen Vertragspaket mit der EU, das bei einer Annahme die Schweiz für immer negativ verändern würde. Deshalb NEIN!
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Nach Swissair, CS etc. wird unsere Politik vermutlich mit der Annahme der EU Verträge auch die Schweiz in den Untergang schicken. Gut möglich, dass dann auch die UBS noch dran kommt. Ein Trauerspiel sondergleichen was da abgezogen wird.
Und der Hauptgrund ist für viele, dass sie ein Pösteli in Brüssel wollen, so wie Berset. Das Land ist ihnen völlig egal.
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Boomernostalgie
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of the fittest.
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Und was ist mit der Kohäsionsmilliarde an die EU? Im Gegenzug hat uns die EU von „Horizon“ und „Erasmus“ ausgegrenzt. Im Geldverteilen ist die Schweiz stark. Für die eigene Bevölkerung ist man aber knapp bei Kasse. Unser Parlament ist schwach und lässt sich vom Ausland über den Tisch ziehen. Ohne Rückgrat, wird man zum Verlierer (gemacht). Vor 25 Jahren die Swissair, nächstens die Bilateralen III.
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Der Untergang der Swissair war symbolisch für den Untergang der Schweiz.
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Ja, Villiger als BR ein Fehlbesetzung, genau wie heute. Da wir bloss schwadroniert. Keiner ist Unternehmer, alle verkriechen sich, wenn Entscheidungen anstehen. Von Villiger habe nie etwas gehalten, einfach ein kleiner Büroangestellte, den es in den BR geschwemmt hat. Lebt heute in Zug an bester Adresse, alimentiert von uns Dubelis!
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Schnapperlapapp, „dunkelste Zeit für die Schweiz, nichts war mehr wie vorher, blablabla, UBS und Politik war schuld, sicher nicht der ZH Filz, dringend Subventionen nötig für die armen Piloten“ sind wir jetzt bei SRF und Katastrophenjubiläum das neue journalistische Highlight?
Es gibt genügend Wahnsinn in der Präsenz, US Politik als Interessenpolitik, CH Politik die MSM glauben, Russland sei die Bedrohung No1 dicht gefolgt von China und die USA selbstlose Helfer und Freunde der Demokratie. Eine geimpfte Bevölkerung die das für die Wahrheit hält weil MSM das verzapft.