Dienstag, 3. November 2026
Am Abend griff Russland laut Stadtrat die Energie von Schytomyr (UA) an, meldet Operatyvnyi ZSU. In Odessa (UA) traf Russland laut Gebietsverwaltung ein Einkaufszentrum, es brach ein Brand aus. Kiew (UA) meldet laut Bürgermeister Klitschko bei Ukrainska Pravda Notabschaltungen und Probleme bei Wasser und elektrischem Verkehr. In der Nacht griff Russland die Ukraine laut Selenskyj mit 289 Kampfdrohnen, 17 ballistischen Raketen und 59 Marschflugkörpern an. Russland griff laut Energieminister Schmyhal eine für das AKW Chmelnyzkyj (UA) kritische Unterstation an. In Charkiw (UA) wurden laut Ukrainska Pravda beim Angriff auf ein Spital 73 Menschen verletzt.
In Komyschuwacha (UA) nennt Präsident Selenskyj laut Ukrainska Pravda 33 Tote. Über 50 Menschen könnten laut ihm noch unter den Trümmern liegen. Lettland beruft laut Ukrainska Pravda eine Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats ein. Frankreich verurteilt laut Ukrinform die Angriffe und spricht vom Zynismus des Kremls.
Die USA drängen die Ukraine laut Financial Times nicht mehr zu Gebietsabtretungen, berichtet Charter 97. Investoren um Todd Boehly stehen laut Reuters kurz vor dem Kauf der Auslandsgeschäfte von Lukoil, berichtet die Kyiv Post. Melania Trump empfängt am 5. November laut Kommersant Vertreter Russlands und der Ukraine. Kremlsprecher Peskow bestätigt laut Interfax die Teilnahme an den Gesprächen in Abu Dhabi. Die Ukraine will in Abu Dhabi laut Ukrinform zuerst eine Energie-Waffenruhe ansprechen, dann die Öffnung des Schwarzen Meers. Kanzler Merz sagt laut Politico, zentrale Elemente einer Friedenslösung liessen sich nur mit den Europäern lösen. Peskow sagt laut Kommersant der Financial Times, ein Treffen von Putin, Trump und Xi werde vorbereitet.
In Petropawliwska Borschtschahiwka (UA) eröffnet das Staatliche Ermittlungsbüro laut Generalstab ein Strafverfahren.
Das Verteidigungsministerium (RU) nennt laut RIA Nowosti Treffer auf die Kraftwerke Ladyschyn, Krywyj Rih und Prydniprowska.
Meldungen
US-Luftwaffe sucht laut Charter 97 Hersteller für über 1000 ERAM-Raketen für die Ukraine
Die US-Luftwaffe sucht laut Charter 97 Hersteller für über 1000 Marschflugkörper vom Typ ERAM für die Ukraine. Charter 97 beruft sich auf Air Force Times. Die Raketen sollen über 460 Kilometer weit fliegen und auch bei GPS-Störungen höchstens 10 Meter vom Ziel abweichen. Angebote sind demnach bis 19. November einzureichen. Die ganze Lieferung soll innert 15 Monaten erfolgen. Im August 2025 hatte die Regierung (US) unter Trump der Ukraine 3350 ERAM für 825 Millionen Dollar verkauft.
Odessa (UA): Russland trifft laut Gebietsverwaltung ein Einkaufszentrum, Brand ausgebrochen
Russische Truppen trafen am Dienstagabend ein Einkaufszentrum in Odessa (UA). Das meldet die Gebietsverwaltung. Es brach ein Brand aus. Angaben zu Verletzten lagen demnach vorerst nicht vor. Der Journalist Zaplijenko meldet den Treffer unter Berufung auf lokale Telegram-Kanäle. Laut Ukrainska Pravda handelt es sich um das Einkaufszentrum Simia. Auch Wohnhäuser wurden demnach beschädigt, sagt Vize-Bürgermeister Filatov. Eine russische Stellungnahme dazu fehlt in den Quellen.
Frankreich verurteilt laut Ukrinform russische Angriffe, spricht vom Zynismus des Kremls
Das Aussenministerium (FR) verurteilt die jüngsten russischen Angriffe auf die Ukraine, berichtet Ukrinform. Die Angriffe auf Zivilisten und kritische Infrastruktur vor dem Winter zeigten den Zynismus des Kremls. Zugleich habe Russland einer lokalen humanitären Waffenruhe in Oleschky (UA) zugestimmt. Das Ministerium verurteilt die Angriffe auf das Gebiet Saporischschja (UA) vom 2. November, darunter auf eine Schule mit Hilfsausgabe. Es verurteilt auch den Grossangriff auf die Energie in der Nacht auf den 3. November. Dazu kommt der Angriff auf ein Spital in Charkiw (UA). Frankreich wolle den Druck auf Russland erhöhen.
«Diese neuen Angriffe auf Zivilisten und kritische Infrastruktur vor dem Winter zeigen einmal mehr den Zynismus des Kremls und seine völlige Missachtung des humanitären Völkerrechts»
«These new attacks on civilians and critical infrastructure ahead of winter once again demonstrate the Kremlin's cynicism and its utter disregard for international humanitarian law»
Schytomyr (UA): Russland greift laut Stadtrat am Abend die Energie an, Stadt ohne Strom
Russland griff am Abend laut Stadtrat die Energie-Infrastruktur von Schytomyr (UA) an, meldet Operatyvnyi ZSU. Ist der Strom bis zum Morgen nicht zurück, öffnen um 9 Uhr Wärme- und Ladepunkte. Die Stadt ist laut dem Journalisten Zaplijenko ohne Strom. Generatoren sichern demnach die Wasserversorgung, in der Nacht werden sie abgeschaltet. Laut TASS meldet das Portal Strana auch Stromausfälle in Kowel, Luzk und Ljuboml im Gebiet Wolhynien (UA). Grund ist laut Strana eine beschädigte Unterstation. Laut Ukrainska Pravda ist Schytomyr nach Angaben des Senders Suspilne ganz ohne Strom. Eine russische Stellungnahme zu den Angriffen fehlt in den Quellen.
Lukoil: Investoren um Todd Boehly laut Reuters kurz vor Kauf der Auslandsgeschäfte
Ein Konsortium um den US-Milliardär Todd Boehly steht laut Reuters kurz vor der Übernahme der Auslandsgeschäfte des sanktionierten Ölkonzerns Lukoil. Das berichtet die Kyiv Post. Ein Abschluss wird demnach in den nächsten Wochen erwartet. Eine Bank des Konsortiums kaufte westlichen Fonds eingefrorene Lukoil-Aktien für 30 Cent je Dollar ab. Statt Geld will die Gruppe diese Aktien gegen die Auslandsgeschäfte tauschen. Die Aktien sollen auf einem Treuhandkonto bleiben, nicht direkt an Lukoil gehen. Zum Konsortium gehört laut Reuters auch die staatliche US-Entwicklungsbank DFC. Die USA sanktionieren Lukoil seit Oktober 2025.
USA drängen Ukraine laut Financial Times nicht mehr zu Gebietsabtretungen, berichtet Charter 97
Die USA wollen die Ukraine bei den Verhandlungen nicht zu Gebietsabtretungen drängen. Das berichtet Charter 97 unter Berufung auf die Financial Times und zwei informierte Personen. Zuvor hatte Washington Sicherheitsgarantien demnach an Gebietsabtretungen geknüpft. Eine Stellungnahme der Regierung (US) fehlt in den Quellen.
UNO-Berichterstatterin Katzarova: Laut Ukrinform 438 Ukrainer in russischer Haft gestorben
In russischer Gefangenschaft sind laut UNO-Sonderberichterstatterin Mariana Katzarova 438 Ukrainer gestorben. Das sagt sie im Interview mit Ukrinform. Folter sei systematisch. Rund 90 Prozent der vor russischen Gerichten angeklagten ukrainischen Gefangenen müssten sich demnach wegen Terrorismus verantworten. Eine russische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
AKW Chmelnyzkyj (UA): Russland greift laut Schmyhal wichtige Unterstation mit drei Drohnen an
Russland griff laut Energieminister Schmyhal am 3. November eine Unterstation mit drei Drohnen an. Sie ist für das AKW Chmelnyzkyj (UA) kritisch. Das berichtet Ukrainska Pravda. Solche Angriffe bedrohten die nukleare Sicherheit Europas, die IAEA sei informiert. Eine russische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Lettland beruft laut Ukrainska Pravda Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats zu Komyschuwacha ein
Lettlands Aussenministerin Baiba Braže beruft laut Ukrainska Pravda eine Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats ein. Anlass sind die russischen Angriffe auf Zivilisten, darunter auf die Hilfsausgabe in Komyschuwacha (UA). Dort starben laut Kyiv Post mindestens 31 Menschen, 58 werden vermisst.
Russland protestiert bei Norwegen (NO) laut Kommersant gegen Festsetzung von Forschungsschiff Professor Moltschanow
Das Aussenministerium (RU) bestellt den Geschäftsträger Norwegens ein, berichtet Kommersant. Es protestiert gegen die Festsetzung russischen Eigentums auf Antrag ukrainischer Firmen. Das Forschungsschiff Professor Moltschanow liegt demnach seit dem 2. September in Barentsburg auf Spitzbergen (NO) fest. Das verlangte unter anderem Naftogaz. Eine norwegische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Kreml will laut Bloomberg nach Diesel-Deal mit Trump weitere Lockerung der US-Sanktionen
Der Kreml sucht nach dem Diesel-Abkommen mit Trump laut Bloomberg weitere Lockerungen der US-Sanktionen. Das berichtet Ukrainska Pravda unter Berufung auf eine Person aus dem Umfeld des Kremls. Ein durch die Midterms geschwächter Trump könnte demnach die Lage im Krieg verändern. Eine Stellungnahme des Kremls fehlt in den Quellen.
AKW Saporischschja: Angestellte laut Interfax bei Drohnentreffer auf Auto getötet, zwei Tote
Bei einem Drohnentreffer auf ein Auto sterben zwei Menschen, darunter eine Angestellte des AKW Saporischschja (UA, besetzt). Das meldet laut Interfax die Pressestelle des Werks. Es sei die dritte getötete Person des Werks in zwei Wochen und die 13. seit April. Eine ukrainische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Charkiw (UA): 73 Verletzte laut Ukrainska Pravda bei Angriff auf Spital, meist ältere Patienten
Beim Angriff auf ein Spital in Charkiw (UA) in der Nacht wurden laut Ukrainska Pravda 73 Menschen verletzt. Es sind demnach meist ältere Patienten, die meisten mit akuter Stressreaktion. Laut Stadtrat wurden drei medizinische Einrichtungen und 17 Hochhäuser beschädigt, berichtet Ukrinform. Eine russische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Luhansk (UA, besetzt): Drohne trifft laut RIA Nowosti Linienbus, 19-jähriger Orchestermusiker tot
Bei einem Drohnenangriff auf den Linienbus Luhansk–Symohirja stirbt laut RIA Nowosti der 19-jährige Denis Gontscharow. Er spielte im Sinfonieorchester der Philharmonie Luhansk. Acht Menschen wurden demnach verletzt. Eine ukrainische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Verteidigungsministerium (RU): Drohnen treffen Nova-Poshta-Zentrum in Berdytschiw und Frachter vor Odessa
Das Verteidigungsministerium (RU) meldet einen Drohnentreffer auf ein Logistikzentrum von Nova Poshta in Berdytschiw (UA). Dort seien westliche Militärgüter gelagert worden. Auch ein Frachter 24 Kilometer südlich von Odessa (UA) sei getroffen worden. Eine ukrainische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Ukraine: SBU verdächtigt frühere Selenskyj-Sprecherin Julija Mendel laut TASS des Hochverrats
Der Geheimdienst SBU und die Generalstaatsanwaltschaft (UA) werfen Julija Mendel in Abwesenheit Hochverrat vor. Das melden TASS und der Journalist Zaplijenko. Es geht laut Zaplijenko auch um die Rechtfertigung der russischen Aggression. Mendel war Pressesprecherin von Präsident Selenskyj.
Gebiet Belgorod (RU): Drohne trifft laut Gouverneur Kleinbus, vier Verletzte, darunter drei Kinder
Eine Drohne trifft in Wwedenskaja Gotnja (RU) einen Kleinbus. Das meldet laut Interfax Gouverneur Schuwajew. Verletzt sind ein 10-jähriges Mädchen, ein 16-Jähriger, eine Frau und ein 5-jähriges Mädchen. Eine ukrainische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Russland verlässt Europäische Folterkonvention, Sacharowa: Internationale Pflichten gelten laut TASS weiter
Russland ist am 1. November aus der Europäischen Konvention zur Verhütung von Folter ausgetreten. Aussenamtssprecherin Sacharowa sagt laut TASS, das Land halte seine Pflichten gegen Folter weiter ein. Diese ergäben sich auch aus der UNO-Antifolterkonvention von 1984.
Selenskyj: Ukraine will in Abu Dhabi über Energie-Waffenruhe und Schwarzes Meer sprechen
Präsident Selenskyj erwartet am 10. und 11. November Gespräche der Ukraine, der USA und Russlands auf Teamebene. Das sagt er in Berlin (DE) vor den Medien mit Kanzler Merz. Die Ukraine will laut Ukrinform zuerst eine Waffenruhe für Energie und kritische Infrastruktur ansprechen, dann die Öffnung des Schwarzen Meers. Er hofft auf einen Weg zu Gesprächen der Staatschefs. Am 4. November sprechen USA, Europa, NATO und Ukraine demnach in Brüssel (BE) über Wiederaufbau und Sicherheitsgarantien.
Selenskyj lehnt Telefonat mit Putin ab, erwartet laut Ukrainska Pravda nur einen Geschichtsvortrag
Präsident Selenskyj sieht laut Ukrainska Pravda keinen Sinn in einem Telefonat mit Putin. Er würde dabei wieder einen Geschichtsvortrag hören statt über echte Schritte zum Kriegsende zu sprechen. Man müsse sich treffen, der erste Schritt sei eine Waffenruhe. Eine Einladung nach Moskau nennt er einen Affront gegen alle, die Frieden wollen.
Merz: Friedenslösung für die Ukraine laut Politico nur mit Europa, 200 Millionen Euro Winterhilfe
Kanzler Merz sagt laut Politico, zentrale Elemente einer Friedenslösung liessen sich nur mit den Europäern lösen. Er nennt Sanktionen und die Sicherheitsarchitektur. Selenskyj sagt demnach, die USA und Russland könnten nicht über einen EU-Beitritt der Ukraine entscheiden. Merz sagt laut Tagesschau weitere Winterhilfe zu, laut dpa 200 Millionen Euro, rund 183 Millionen Franken. Die lokale Waffenruhe in Oleschky (UA) könnte laut Ukrainska Pravda aus seiner Sicht als Vorbild dienen. Merz lädt die Koalition der Willigen laut Ukrinform für den 19. November nach Berlin ein. Wird Putin zum G20-Gipfel in Miami (US) eingeladen, muss laut Merz auch Selenskyj am Tisch sitzen, schreibt Ukrainska Pravda.
Peskow: Abu Dhabi dreht sich laut TASS um gegenseitige Sicherheitsgarantien, ohne Europa
Kremlsprecher Peskow sagt laut TASS, in Abu Dhabi gehe es um Sicherheitsgarantien, die nur gegenseitig sein könnten. Europa könne nicht teilnehmen, das Format sei dreiseitig vereinbart. Die Delegation umfasst demnach Vertreter mehrerer Behörden, auch des Aussenministeriums (RU). Wer Russland beim Treffen von Melania Trump vertritt, ist laut Peskow noch offen.
Verteidigungsministerium (RU) meldet laut TASS Treffer auf Frachter vor Odessa (UA)
Das Verteidigungsministerium (RU) meldet laut TASS einen Treffer auf einen Frachter 24 Kilometer südlich von Odessa (UA). Er habe Militärgüter in die Ukraine gebracht. Zudem sei am Dienstag das Logistikzentrum von Nowa Poschta in Berdytschiw (UA) getroffen worden. Eine ukrainische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Lawrow lehnt laut Kyiv Post Waffenruhe-Vorschläge ab: «Nichts davon ist für den Frieden»
Aussenminister Lawrow lehnt die ukrainischen Vorschläge für eine sofortige Waffenruhe ab. Das meldet Kyiv Post gestützt auf TASS. Es geht auch um Abkommen zu Energie, Lebensmitteln, Luft und See. Sie gäben Kiew nur Zeit, seine Kampfkraft wiederherzustellen, sagt er. Eine ukrainische Antwort darauf fehlt in den Quellen.
«Nichts davon ist für den Frieden»
«None of this is for peace»
Kiew (UA): Klitschko meldet laut Ukrainska Pravda Notabschaltungen, Probleme bei Wasser und Verkehr
Der Netzbetreiber Ukrenergo meldet laut Operatyvnyi ZSU eine der grössten Attacken auf die Energie-Infrastruktur. Binnen eines Tages griff Russland demnach über 20-mal Energieanlagen an. In einigen Regionen gelten laut Zaplijenko Notabschaltungen. Kiew (UA) ist vorübergehend ohne Wasser. Die wichtigsten Anlagen von Kyivvodokanal sind nach russischen Angriffen ohne Strom. Das meldet der Versorger laut dem Journalisten Zaplijenko und Operatyvnyi ZSU. Auch RIA Nowosti meldet die Unterbrechung. Bürgermeister Klitschko meldet laut Ukrainska Pravda Notabschaltungen in Kiew und im Gebiet, dazu Probleme bei Wasser und elektrischem Verkehr. Grund sind demnach Schäden am regionalen Energieknoten. Laut Kyiv Independent fehlt in Petschersk, Podil und Holosijiw Wasser. In den am stärksten betroffenen Gebieten entstehen laut Zaplijenko Heiz- und Ladepunkte. Ab dem Abend ruht der Tram- und Trolleybusverkehr laut Stadtverwaltung, teils fahren Busse, meldet Operatyvnyi ZSU. Die Metro fährt demnach normal. Eine russische Stellungnahme dazu fehlt in den Quellen.
Trump: USA liefern laut RIA Nowosti weiter Waffen an die Ukraine, die EU bezahlt
Die USA liefern laut Präsident Trump weiter Waffen an die Ukraine, über die EU, die den vollen Preis bezahlt. Das meldet die staatliche russische Agentur RIA Nowosti. Eine Stellungnahme aus Kiew oder Brüssel (BE) fehlt in den Quellen.
Ukroboronprom: Früherer Vizeverteidigungsminister Hawryljuk wird laut Kyiv Independent Chef des Rüstungskonzerns
Generalleutnant Iwan Hawryljuk leitet künftig den staatlichen Rüstungskonzern Ukroboronprom. Das meldet Kyiv Independent gestützt auf eine Mitteilung. Er war ab Oktober 2023 Vizeverteidigungsminister. Der Konzern erhofft sich demnach mehr Produktionskapazität.
Verteidigungsministerium (UA): Operation Vivaldi befreite bei Lyman 277 Quadratkilometer und 16 Orte
Die Ukraine befreite laut Verteidigungsministerium (UA) bei Lyman im Gebiet Donezk (UA) 277 Quadratkilometer und 16 Orte. Das schreibt es auf X und nennt vier Phasen der Operation Vivaldi. Die Operation habe Russlands Plan gestört, Slowjansk und Kramatorsk (UA) von Norden einzukreisen. Eine russische Stellungnahme und eine unabhängige Bestätigung fehlen in den Quellen.
Melania Trump empfängt laut Weissem Haus am 5. November Vertreter Russlands und der Ukraine
First Lady Melania Trump empfängt am 5. November Vertreter Russlands und der Ukraine im Weissen Haus. Das teilt das Weisse Haus laut Kommersant mit. Sie äussert sich am selben Tag zur Feuerpause in Oleschky (UA, russisch besetzt). Wer teilnimmt und worüber gesprochen wird, nennt die Mitteilung demnach nicht. Operatyvnyi ZSU meldet das Treffen unter Berufung auf Reuters. Die Ukraine vertreten laut RBK-Ukraine David Arachamija und Dmytro Lubinez, Russland Kirill Dmitrijew und Lantratowa, meldet Operatyvnyi ZSU. Kremlsprecher Peskow bestätigt am 4. November laut TASS Dmitrijew und Lantratowa als russische Vertreter, wenn die Logistik klappt. Nicht alle Mitreisenden Lantratowas hätten laut Peskow bis dahin ein Visum.
Chotiw (UA): 14-jähriges Kind stirbt laut Gouverneur Tkatschenko bei Drohnentreffer
Eine russische Drohne traf in Chotiw im Gebiet Kiew (UA) ein Wohnhaus. Dabei starb ein 14-jähriges Kind, meldet Gouverneur Tkatschenko laut Ukrinform. Ein Elternteil ist demnach verletzt. Eine russische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
EU-Beitritt: Kiews Gesandter Katschka sieht laut Ukrinform keine neuen Einwände Ungarns zu Clustern
Ungarn hat laut dem ukrainischen EU-Gesandten Taras Katschka keine neuen inhaltlichen Einwände gegen die Cluster 4 und 5. Das sagt er laut Ukrinform bei Euronews. Budapest (HU) wolle mehr Zeit für die Unterlagen. Er rechnet demnach mit der Öffnung bis Ende Jahr. Eine ungarische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
EU-Kommission bestätigt Ukraine-Treffen mit USA am 4. November in Brüssel (BE)
Die EU-Kommission empfängt am 4. November in Brüssel (BE) Vertreter der Ukraine und der USA. Dabei sind auch Frankreich, Deutschland, Grossbritannien, die NATO und die Weltbank. Das sagt Sprecherin Paula Pinho laut Ukrainska Pravda. Es geht demnach um Wiederaufbau und Wohlstand der Ukraine nach dem Krieg. Das meldet auch Interfax.
Gebiet Luhansk (UA, russisch besetzt): Besatzungschef meldet zwei getötete Jugendliche in Auto
Ein Angriff auf ein Auto bei Nowoajdar im Gebiet Luhansk (UA, russisch besetzt) tötete einen 14- und einen 16-Jährigen. Das meldet der russische Besatzungschef Passetschnik laut RIA Nowosti. Ein 18-Jähriger ist demnach verletzt. Insgesamt nennt er sechs Tote und 20 Verletzte in 24 Stunden. Eine ukrainische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Selenskyj: Musk sprach laut RIA Nowosti nach Starlink-Drosselung nicht mit ihm
Präsident Selenskyj wollte nach den Starlink-Einschränkungen mit Elon Musk sprechen. Das berichtet RIA Nowosti, Musk habe sich nicht gemeldet. Musk nehme laut Selenskyj keine proukrainische Haltung ein. Auch RBK meldet die Aussage. Musk habe zu Kriegsbeginn sowohl mit ihm als auch mit Putin Kontakt gehabt, sagt Selenskyj laut Kyiv Post bei PBS. Eine Stellungnahme von Musk fehlt in den Quellen.
Gouverneurin von New Jersey (US) nennt laut Digi24 Import von russischem Diesel illegal
Gouverneurin Mikie Sherrill von New Jersey (US) warnt Hafenbetreiber vor russischem Diesel. Das berichtet Digi24. Die Annahme verstosse gegen ein Bundesgesetz von 2022, schreibt sie in einem offenen Brief. Sie droht demnach mit zivil- und strafrechtlichen Sanktionen. Eine Stellungnahme der US-Regierung fehlt in den Quellen.
Front: Russland meldet Vorstösse bei Saporischschja (UA), Ukraine warnt vor Landung in Cherson (UA)
Das Verteidigungsministerium (RU) meldet für alle Truppengruppen eine verbesserte Lage. Die Gruppe Wostok rückte laut dem Ministerium in den Gebieten Saporischschja und Dnipropetrowsk (UA) vor. Die ukrainische Südgruppe warnt laut Ukrinform vor neuen Landeversuchen im Bezirk Korabel in Cherson (UA). Oberst Pischko meldet laut Ukrainska Pravda einen fast sechs Kilometer langen Tunnel im Gebiet Donezk (UA). Angaben von DeepState fehlen in den Quellen.
Lawrow nennt laut Kommersant US-Warnung vor Anschlag in Moskau normale Arbeit der Geheimdienste
Aussenminister Lawrow nennt die US-Warnung vor einem Anschlag im Museum Zarizyno in Moskau (RU) normale Arbeit der Geheimdienste. Das berichtet Kommersant von seiner Medienkonferenz in Minsk (BY). Die Kontakte gegen Terrorismus laufen demnach weiter. Die FSB hatte die Warnung laut Kommersant am 31. Oktober gemeldet. Eine US-Stellungnahme fehlt in den Quellen.
«Wenn sie von einem Terroranschlag erfahren und uns das mitteilen, halte ich das für normale Arbeit der Geheimdienste»
«Если они узнают о террористической атаке и сообщают нам, я считаю, что это нормальная работа спецслужб»
Jasnohirka (UA): Vier russische Gleitbomben töten laut Staatsanwaltschaft eine Frau, fünf Verletzte
Russische Truppen warfen laut Staatsanwaltschaft Donezk vier gelenkte FAB-250-Bomben auf das Dorf Jasnohirka (UA) bei Kramatorsk. Das berichtet Ukrinform. Getroffen wurde ein Wohngebiet, eine Frau starb, fünf Menschen wurden verletzt. Eine russische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Kiew (UA): Metro steht laut TASS still, zuvor teilweise wegen Stromausfällen
In Kiew (UA) steht die Metro laut TASS vollständig still, die Agentur nennt technische Gründe. Zuvor stoppte sie demnach wegen Stromausfällen teilweise. In Kiew sowie den Gebieten Kiew und Dnipropetrowsk gelten Notabschaltungen. Eine Bestätigung aus Kiew liegt in den Quellen nicht vor.
DTEK: Russland traf drei Wärmekraftwerke, Stromproduktion gestoppt, meldet Operatyvnyi ZSU
Russland griff in der Nacht drei Wärmekraftwerke von DTEK mit Dutzenden Raketen und Drohnen an. Das meldet der Konzern laut Operatyvnyi ZSU. Die Anlagen stellten die Stromproduktion ein, die Zerstörung ist demnach gross. TASS meldet ebenfalls drei beschädigte Kraftwerke.
Selenskyj trifft Kanzler Merz in Berlin (DE), nennt Luftabwehr und Energie als Hauptthemen
Präsident Selenskyj spricht in Berlin (DE) mit Kanzler Merz. Das meldet Ukrinform. Hauptthemen sind laut Selenskyj die diplomatische Abstimmung, die Luftabwehr und die Energie, schreibt die Kyiv Post. Er trifft auch Bundespräsident Steinmeier und besucht die Berliner Sicherheitskonferenz. Die Zeitung The Guardian nennt den Besuch unerwartet, er falle vor die Gespräche von Abu Dhabi. Kanzler Merz kündigt laut Operatyvnyi ZSU für die nächsten Wochen einen Gipfel der Koalition der Willigen in Berlin an. Selenskyj kündigt laut Operatyvnyi ZSU ein Winter-Hilfspaket aus Deutschland an. Besprochen wurden demnach auch Raketen für die Luftabwehr. Merz wich laut TASS einer Frage nach neuer Hilfe aus. Eine russische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Luftwaffe: Im Oktober über 8000 Luftziele zerstört, dazu über 43'000 taktische Drohnen
Die ukrainische Luftabwehr zerstörte im Oktober über 8000 Luftziele. Das meldet die Luftwaffe auf Telegram. Dazu kommen demnach über 43'000 taktische Drohnen. Darunter sind 7143 Kampfdrohnen vom Typ Shahed und ähnliche sowie 53 Raketen.
Selenskyj: Ukraine traf Raffinerien laut Charter 97 wieder, weil Russland Energieabsprache brach
Die Ukraine griff russische Raffinerien wieder an, weil Russland die Absprache über die Energie mehrfach gebrochen habe. Das sagt Präsident Selenskyj laut Charter 97 bei PBS. Er habe Trump zugesagt, Raffinerien zu verschonen, wenn Russland die Angriffe auf das Stromnetz stoppe.
Lukaschenko erwartet laut BelTA das Kriegsende in der Ukraine innert Monaten
Der Krieg in der Ukraine sei in Monaten vorbei, sagt Präsident Lukaschenko (BY) laut BelTA an einer Konferenz in Minsk. Alle seien erschöpft, es gebe keine Ressourcen mehr. Ohne ein Ende drohe laut TASS ein dritter Weltkrieg. Belarus werde Migranten auf dem Weg in die EU nicht aufhalten, sagt er laut TASS.
China bestätigt laut Bloomberg Gespräche über Treffen von Xi, Trump und Putin am APEC-Gipfel
Ein Treffen von Präsident Putin, Präsident Trump und Präsident Xi am APEC-Gipfel in Shenzhen (CN) wird vorbereitet. Das sagt Kremlsprecher Peskow laut Kommersant der Financial Times. China steht mit den USA und Russland zu einem möglichen Dreiertreffen in Kontakt. Das sagt Aussenamtssprecherin Mao Ning am Mittwoch laut Ukrainska Pravda. Das berichtet demnach Bloomberg. Der Gipfel findet am 18. und 19. November statt. Putin und Trump würden sich am Gipfel so oder so austauschen, sagt Peskow laut Interfax.
Beloussow in China: Partnerschaft mit Russland laut TASS auf beispiellos hohem Niveau
Russlands Verteidigungsminister Andrei Beloussow ist auf Arbeitsbesuch in China. Das meldet Kommersant. Er sprach mit dem Vizechef der Zentralen Militärkommission, Zhang Shengmin. Die strategische Partnerschaft habe ein beispiellos hohes Niveau erreicht, sagt Beloussow laut TASS. Zhang nennt das Treffen demnach einen praktischen Schritt, um Vereinbarungen der Staatschefs umzusetzen.
Dnipro (UA): Laut Gebietsverwaltung zwei Tote, 20 Verletzte, Bürgermeister meldet Raketentreffer auf Hospiz
Bei einem russischen Angriff auf Dnipro (UA) sterben laut Gebietsverwaltung zwei Menschen, 20 sind verletzt. Die Suche ist demnach beendet, drei Männer sind schwer verletzt. Eine Frau holten Retter lebend aus den Trümmern. Getroffen wurde laut dem Journalisten Zaplijenko ein Wohnhaus. Eine Rakete traf laut Bürgermeister Filatow ein Hospiz, berichtet Nowaja Gaseta Europa. Rund 100 Patienten blieben demnach unverletzt, rund 50 mussten verlegt werden.
Grossbritannien: 2800 Soldaten aus elf Staaten üben ab 9. November in Polen für Ukraine-Truppe
Grossbritannien und Frankreich leiten gemeinsam die Übung «Koalicja» in Polen. Das teilt das britische Verteidigungsministerium laut dem X-Konto @antoguerrera mit. Vom 9. bis 22. November üben demnach 2800 Soldaten aus elf Staaten. Es ist die erste grosse Übung der Multinationalen Truppe Ukraine. Sie testet, wie eine Truppe verlegt, geschützt und versorgt wird, die nach Kriegsende die ukrainische Armee mit aufbaut. Dabei sind 300 britische Soldaten sowie Typhoon-Kampfjets. Der Kreml wertete laut RBK eine mögliche Stationierung europäischer Soldaten als Nato-Kontingent an seinen Grenzen. Laut BBC nehmen knapp 3000 Soldaten aus zwölf europäischen Staaten teil. Die Truppe würde demnach nicht an Offensiven teilnehmen und nicht unter Nato-Kommando stehen.
Selenskyj: 289 Drohnen, 17 ballistische Raketen, 59 Marschflugkörper, Energie in neun Gebieten Hauptziel
Russland griff die Ukraine in der Nacht auf Dienstag mit 289 Kampfdrohnen, 17 ballistischen Raketen und 59 Marschflugkörpern an. Das schreibt Präsident Selenskyj in einem X-Beitrag. Hauptziel war demnach die Energie in den Gebieten Odessa, Tscherkassy, Schytomyr, Winnyzja, Charkiw, Dnipro, Tscherniwzi, Tschernihiw und Riwne. Aussenminister Sybiha nennt auf X mindestens 13 getroffene Energieobjekte in neun Gebieten. Die Luftabwehr wehrte laut Luftwaffe bis 9 Uhr vorläufig 309 Ziele ab. Das sind 49 Marschflugkörper, drei ballistische Raketen und 257 Drohnen. Treffer gab es laut Luftwaffe an 23 Orten. Es ist laut Kyiv Independent der grösste Angriff auf die Energie in diesem Jahr. Regionalbehörden melden demnach in 24 Stunden 38 Tote und 158 Verletzte.
Verteidigungsministerium (RU) meldet laut Kommersant 856 abgeschossene ukrainische Drohnen in einer Nacht
Die russische Luftabwehr schoss in der Nacht auf Dienstag laut Verteidigungsministerium (RU) 856 ukrainische Drohnen über russischen Regionen ab. Das melden Kommersant und RIA Nowosti. In Sewastopol (UA, besetzt) gelten laut dem russischen Besatzungschef Raswoschajew Stromeinschränkungen nach einem Angriff auf Energieanlagen ausserhalb der Stadt. Dort lässt sich laut ihm selbst der Plan von zwei Stunden Strom auf sechs Stunden ohne nicht einhalten. Auf der Krim ist der Strom laut TASS in Simferopol, Jalta, Kertsch, Saki und Jewpatorija unterbrochen oder eingeschränkt. In Sewastopol ist laut Rossijskaja Gaseta wieder ein Drittel der Stadt versorgt. Die Angaben sind russische, eine ukrainische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Charkiw (UA): Laut Stadtrat Heizung und Warmwasser teilweise unterbrochen, Metro warnt vor Fahrplanabweichungen
In Charkiw (UA) sind Heizung und Warmwasser teilweise unterbrochen. Das meldet der Stadtrat laut Ukrainska Pravda nach Angriffen auf Infrastruktur. Die Metro warnt wegen instabiler Spannung im Netz vor Abweichungen vom Fahrplan.
Europäische Truppe in der Ukraine dürfte laut Guardian bei Angriffen zurückschiessen
Britische und europäische Soldaten dürften sich bei einem Einsatz in der Ukraine nach einer Waffenruhe wehren. Das sagen westliche Beamte laut Guardian. Sie sollen sich demnach defensiv verhalten. Die britisch-französisch geführte Truppe soll nicht auf US-Systeme wie Starlink angewiesen sein. Die Übung Koalicja beginnt demnach später im Monat in Polen. Eine russische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Ukrenergo: Am Dienstag laut Ukrinform bis zu vier Gruppen Stromabschaltungen in der Ukraine
Ukrenergo plant für Dienstag stündliche Abschaltungen für alle Verbraucher, mit 0,5 bis vier Gruppen. Das schreibt der Netzbetreiber laut Ukrinform auf Facebook. Auch die Industrie erhält Verbrauchslimiten. Grund sind laut Ukrenergo die Schäden durch russische Massenangriffe auf Energieanlagen.
Charkiw (UA): Laut Staatsanwaltschaft 73 Verletzte nach Treffer an medizinischer Einrichtung, 226 Patienten evakuiert
Ein russischer Angriff traf im Charkiwer Bezirk Nemyschlja einen Übergang zwischen Gebäuden einer medizinischen Einrichtung. Das meldet Gebietschef Synjehubow (UA). Die Zahl der Verletzten stieg laut Staatsanwaltschaft auf 73, meldet Operatyvnyi ZSU. 226 Patienten werden laut Synjehubow in andere medizinische Einrichtungen evakuiert. Bürgermeister Terechow warnte laut Kyiv Post vor einem kombinierten Angriff mit ballistischen Raketen und Gleitbomben. Charkiw setzte Wärme und Warmwasser laut Stadtrat teilweise aus. Im ganzen Gebiet meldet Synjehubow binnen 24 Stunden zwei Tote und 114 Verletzte. Eine russische Stellungnahme zur Einrichtung fehlt in den Quellen.
Jaroslawl (RU): Laut RBK 124 Drohnen gegen Raffinerie, zwei Mitarbeiter verletzt, Wohnhäuser beschädigt
Drohnen griffen in der Nacht auf Dienstag die Raffinerie Slawneft-JANOS in Jaroslawl (RU) an. Das berichten Ukrainska Pravda und Kyiv Independent. Laut RBK griffen 124 Drohnen an, beschädigt sind die Raffinerie, Wohnhäuser und Autos. Zwei Mitarbeiter erlitten demnach Splitterverletzungen. Gouverneur Jewrajew meldet laut RBK einen Brand. Die Anlage gehört laut Ukrainska Pravda zu den fünf grössten Raffinerien Russlands. Eine ukrainische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
Selenskyj bat Trump laut Kyiv Post mehrmals, Starshield-Beschränkungen gegen Raketenstarts aufzuheben
Präsident Selenskyj bat Trump laut Kyiv Post in drei oder vier Treffen, Beschränkungen für Starshield aufzuheben. Das sagte er bei PBS NewsHour. Damit könne die Ukraine russische Abschussrampen vor dem Start treffen. Trump unterstützte das demnach, verwies aber auf SpaceX. Eine russische Stellungnahme fehlt in den Quellen.
«Sie werden nie genug Patriot-Raketen haben.»
«You will never have enough Patriot missiles»
Verteidigungsministerium (RU) nennt Treffer auf Kraftwerke, Schytomyr (UA) laut Verwaltung 180'000 Anschlüsse ohne Strom
Das Verteidigungsministerium (RU) nennt laut RIA Nowosti Treffer auf die Kraftwerke Ladyschyn, Krywyj Rih und Prydniprowska sowie das Heizkraftwerk Charkiw. Sie versorgten laut Kommersant die Rüstungsindustrie. Im Hafen Piwdennyj und im Schwarzen Meer seien zudem zwei Frachter getroffen worden, meldet TASS. In Kiew sowie den Gebieten Kiew und Dnipropetrowsk gelten laut Kiewer Militärverwaltung Notabschaltungen. Im Gebiet Schytomyr (UA) sind laut Verwaltung über 180'000 Anschlüsse ohne Strom, meldet Operatyvnyi ZSU. Im Gebiet Winnyzja (UA) ist laut Gebietsrat ein grosser Teil der Orte ohne Strom. In Dnipro sind laut Gebietsverwaltung drei Männer schwer verletzt. Dort trafen Angriffe laut dem Bürgermeister ein Wohnquartier und eine Polizeistelle, meldet Operatyvnyi ZSU. Beschädigt sind laut Gebietsverwaltung auch eine Ambulanz und ein Spital mit fast 100 Patienten, dort wurde niemand verletzt. Im Gebiet Odessa wurde laut Verwaltung eine Anlage von DTEK schwer beschädigt.
USA vermitteln laut Witkoff am 10. und 11. November Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi
Die USA vermitteln am 10. und 11. November in Abu Dhabi Gespräche zwischen der Ukraine und Russland. Das schreibt der US-Gesandte Witkoff laut Kyiv Independent auf X. Laut TASS finden sie auf Arbeitsebene statt. Themen sind demnach Sicherheit nach dem Krieg, Deeskalation und humanitäre Fragen. Die USA vertreten laut Reuters voraussichtlich Witkoff und Kushner. Diese Woche treffen US-Unterhändler laut Reuters in Brüssel Vertreter von Frankreich, Deutschland, Grossbritannien, EU und NATO. Kremlbeauftragter Dmitriev schreibt laut RIA Nowosti, die Welt schätze Trumps Friedensbemühungen. Die Ukraine und Russland liegen laut Reuters weit auseinander. Kremlsprecher Peskow bestätigt laut Interfax die Teilnahme, Wladimir Medinski leitet die russische Delegation. Es gehe um Sicherheitsgarantien, die nur gegenseitig sein könnten, Europa könne nicht teilnehmen.
«Die Gespräche werden sich auf Sicherheitsvereinbarungen nach dem Krieg, Deeskalation, humanitäre Bemühungen und nächste Schritte zum Frieden konzentrieren.»
«Discussions will focus on post-war security arrangements, de-escalation, humanitarian efforts, and next steps toward peace»
Selenskyj bestätigt laut Kyiv Independent Cyberangriff auf russische Warnsysteme als Vergeltung
Präsident Selenskyj bestätigt laut Kyiv Independent, dass die Ukraine russische Warnsysteme gehackt hat. Das sei die Antwort auf den Angriff auf die ukrainische App «Luftalarm», sagt er bei PBS NewsHour. Die Ukraine antworte nur auf russische Angriffe. Russlands Zivilschutzministerium meldete zuvor einen massiven Cyberangriff auf seine App. Eine russische Stellungnahme zu Selenskyjs Aussage fehlt in den Quellen.
«Ich habe mehrfach betont, dass wir nur auf ihre Angriffe antworten.»
«I underlined it several times that we only respond to their attacks»
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