„Das Rettungspaket ist ein Lichtblick“

Die Idee von CS-Chef Gottstein sei massgeschneiderte Krisen-Bewältigung, findet Hans Geiger. So blieben alle liquide. Jetzt müsse die Regierung den Lockdown in 3 Wochen beenden.

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  1. Noch mehr Schulden machen in einer Deflationsspirale?! Saublöde Idee. Wer kann soll seinem Nächsten Geld geben, und sie ihm nach spätestens sieben Jahren vergegben, so stehts zumindest geschrieben.

  2. Herr Geiger verzichtet hiermit freiwillig auf eine Pflege im Spital, sollte er diese in den nächsten Monaten benötigen, damit es mehr Kapazität hat für Corona-Patienten. Ich wünsche ihm gute Gesundheit und viel Spass mit seinen Pferden.

  3. Ich bin ein angestellter KMU Inhaber mit einem zwar eher dünn, aber doch grundsätzlich gesund finanzierten Betrieb in der Gross-Event, Gastronomie und Hotellerie Branche. Seit Anfang März haben die Behörden mein Betrieb verboten, zuerst in Selbstverantwortung später angeordnet.
    Bitte hört auf von Liquiditäts-HILFE, RETTUNGS-paket zu sprechen.
    Die Behörden haben mir mein 27-Jahre lange erfolgreich geführtes Geschäft weggenommen, weil sie Angst hatten zu wenig Kapazität in der Gesundheitsversorgung zu haben um Vorerkrankte und Alte Menschen zu retten. WEG-GENOMMEN.
    Ergo ist die Geld Verteilung keine Hilfe oder Rettung, denn mein Geschäft war gesund. Kompensation wäre für mich der richtige Ausdruck.

  4. Mamma mia. Wie oft nun habe ich mir schon gedacht: „Dieser Hans Geiger tut der Platform auch mehr schaden, als er bringt“. Mich wuerden sehr die Ueberlegungen von Hrn. Geiger zu seiner Exit-Strategie interessieren, und wie garantiert werden kann, dass nicht Rest-Infizierte gleich wieder eine Pandemie ausloesen. Herr Geiger?

  5. Gutes durchdachtes Statement.

    Der Teil der Peressekonferenz mit dem Statement von Ueli Maurer vom 25.3.20 ist auch absolut sehenswert (erste par Minuten).
    Das ehrliche engagierte Statement wirkt ansteckend und weckt viel Zuversicht.

    Der bodenständige Maurer, war sich im Vorfeld nicht zu schade einen breiten Dialog mit den Betroffenen zu führen. Die Massnahmen sind „on point“ und dienen vor allem auch den KMU.

  6. Richtig Herr Geiger…..

    Die Kopflosen Hühner und Gockel im Bundesrat richten momentan einen riesen Schaden an….. es ist kaum zu glauben.
    Nur die Selbständigen…….. die bleiben mit maximal 4200 Franken aussen vor… ( 196 Franken pro Tag auf maximal 30 Arbeitstage )

    Es gibt nichts was wir tun können. Corona wird in einem halben Jahr auf der ganzen Welt verbreitet sein.
    Wir müssen uns der Krankheit stellen und eine Immunabwehr aufbauen.

    So oder so….
    Die Risikopersonen müssen ausharren und auf den Impfstoff warten. Für die wird das eine sehr unangenehme Zeit werden.

    Für uns anderen….. nehmen wir Corona auf die Hörner…

  7. Herr Geiger,
    Die Regierungen sind dran und handeln situativ und das Pflegepersonal und die Ärzte an der Front auch. Ich denke, dass Sie noch nie ein solches Fronterlebnis hatten.
    Sie, Herr Geiger, sitzen in Weiningen in der warmen Stube und schreiben Direktiven. Bleiben Sie doch einfach bei Ihrer Kernkompetenz: der Bankbuchhaltung.

  8. Du Geiger, nein, die Regierung muss nicht mackwasagdu ! Du bist nicht der Befehlsgeber, oder ? Märssi denn, gell, und denn na en schöne; und en Gruess dehei !

    • Herr Hässig, warum löschen Sie diesen Bullshit nicht einfach? Dahinter steckt der linke „Meier“, der im Tagi etc. seit Jahren herumtrollt.

  9. Seriösen Plannung (Epidemie & Gesundheit) gehen in der Schweiz von zwei Wellen (Mrz-Aug, Höhepunkt Juni) und (Okt-Feb, Höhepunkt Nov) aus. Weltweit kann dies bis zu zwei Jahre dauern. In den USA wird gegenwärtig der Staatsbankrott eingepreist und dei Hyperinlfation ist ein realistische Szenario.
    Mein Frage: wie hoch ist das Risiko Hyperinflation in der Schweiz? (Die SNB wir gestützt wreden müssen)

  10. Es mag ja sein, dass Herr Geiger recht hat mit seiner Ansicht, dieses Rettungspaket sei gut. Ist es ja auch. Man spricht damit aber nur rund das halbe Rettungspaket an.

    Es gibt tausende von Kleinfirmen und Kleinstfirmen, denen nützt nun einfach ein Kredit nichts, Sie brauchen Geld welches sie nicht zurückzahlen müssen, Geld das a fonds perdu gesprochen wird, sei es in Form von Kurzarbeit oder in einer anderen Form. Wann begreift das die Politik endlich? Dann bräuchte es mindestens 1 Milliarde für Härtefälle. Das sind Kleinfirmen die aus verschiedensten Gründen durch alle Maschen fallen, weder einen Kredit beanspruchen, noch Kurzarbeit anmelden oder Arbeitslosengeld beziehen können.

    Ich selbst habe einen 2-Mann Kleinstbetrieb in Form einer AG. Ich habe relativ rasch am 17.3, sogar bevor klar war dass nun Geschäftsinhaber einer AG auch Kurzarbeit anmelden können, Kurzarbeit angemeldet.

    Bis heute weiss ich noch nicht einmal, ob meinem Gesuch statt gegeben wird oder nicht. Auf der Website des Amtes für Wirtschaft und Arbeit ist ein Text zu lesen, man könne keine Auskünfte über den stand der Bearbeitung eines Gesuches geben. Ratschläge wie, man könne ja einen kurzfristigen Kredit beanspruchen und diesen dann sofort mit dem Kurzarbeitsgeld wieder tilgen, ist recht gefährlich, wenn man nicht ganz sicher ist, ob man auch Kurzarbeit bewilligt bekommt. Und das Vertrauen in das momentane System, Regime, ist halt nicht besonders gross. Weil viele spüren instinktiv, es wird sehr viele geben die durch alle Maschen fallen, denen nicht geholfen wird, die still leiden und dann in Konkurs gehen. Es steht ausser Frage, es werden zehntausende Arbeitsplätze vernichtet werden. Aber das nimmt man halt so hin, quasi als Kollarteralschaden. Und weil es sich um kleine Betriebe handelt, Menschen ohne Lobby, kann man dies dann auch sehr gut „totschweigen“.

    Die Politik hat es nicht einfach, sie muss überall Feuerwehr spielen. Es ist schon auch verständlich, zuerst den „grossen Flammen“ Aufmerksamkeit zu schenken. Mann sollte dann abe die „kleinen Flammen“, die Glutnester nicht vergessen zu löschen, sonst brennt plötzlich wieder das ganze Haus.

  11. Viel Geschwätz. Der Schaden von vielen fällt durch die Maschen. Liquidität rettet die gebeutelten nicht. Entscheide werden von jenen gefällt, die die Not geschaffen haben, diese nie erfahren werden, weil ihre Einkommen ja gesichert ist. Fährt die Staatsquote auf Null, dann haben wir auch nicht solche idiotischen Entscheide.

  12. REPORTER: Frau Alt-Bundesrätin, wieso hat unser teures und angeblich weltbestes Gesundheitssystem in der aktuellen Krise derart Mühe, diese zu bewältigen?

    RUTH D: Mir gefällt ihre Art der Fragestellung nicht! Die aktuelle Corona Pandemie hat nichts mit dem Gesundheitssystem zu tun.

    REPORTER: Sondern?

    RUTH D: Schuld daran ist der grassierende Kapitalismus mit der Globalisierung im Gefolge.

    REPORTER: Wie hätte dies Ihrer Meinung nach verhindert werden können?

    RUTH D: Mit einem konsequenten Sozialismus. Der Staat muss alle Bereiche kontrollieren und steuern, von der Wirtschaft, über das Gesundheitswesen bis hin zum Bürger selbst.

    REPORTER: Wäre dann die Schweiz nicht eine Art DDR?

    RUTH D: Nur weil die DDR gescheitert ist (leichter Schluchzer), muss das nicht für die Schweiz gelten. Die sozialistische Idee lebt und wir schaffen das.

    REPORTER: Sie fordern also die Reduktion der Bürgerrechte für eine bessere Schweiz?

    RUTH D: Das ist ja jetzt bereits die Realität. Schauen sie sich die Schweiz heute Morgen an: Junge gehen für Rentner einkaufen, Strassen und öffentlich Verkehr sind nicht mehr überlastet, der ökologische Fussabdruck der Schweiz wird drastisch kleiner, Roger Federer erfreut die Menschen mit Videos, Künstler singen ihnen via Skype den neusten Song ins Headset, kurz: ES FUNKTIONIERT.

    REPORTER: Nochmals zurück zum Gesundheitswesen, war Ihr KVG Obligatorium doch nicht eine so gute Idee? Einige Experten warnten schon 1996 vor der Kostenexplosion.

    RUTH D: das war nicht nur meine Idee, auch die Ärzteschaft, Spitäler, Pharmaindustrie, Krankenkassen und Paramedizin wollten das KVG Obligatorium.

    REPORTER: Weil diese das Big Business gerochen hatten?

    RUTH D: Bei der Gesundheit geht es nicht um Geld. Es geht um Solidarität!

    REPORTER: Aber führte das KVG nicht zu unnötigen Operationen und Behandlungen, zu überteuerten Medikamentenpreisen und zur mehrheitlichen Behandlung von Rentnern?

    RUTH D: der ständige Blick auf die Kosten nervt. Hier braucht es einen Systemwechsel. Das Gesundheitssystem muss für den Bürger kostenlos werden. Alle beteiligten Player werden dem Staat unterstellt und von ihm finanziert. Zudem gehören die Rentner einer speziell zu schützender Gruppe an.

    REPORTER: wieso die Rentner?

    RUTH D: Einerseits sind sie eine grosse und gewichtige Wählergruppe und andererseits die Hauptnutzer unseres Gesundheitssystems. Stellen sie sich vor, ein Grossteil der Rentner würde am Coronavirus versterben. Das Gesundheitssystem wäre dann völlig überdimensioniert und würde den rechtsradikalen Parteien der Schweiz Argumente liefern, es zu verkleinern. Eventuell könnte sogar mein KVG Obligatorium abgeschafft werden!

    REPORTER: Wie sehen sie die kommenden Wochen und Monate?

    RUTH D: Ich hoffe sehr, dass die Bürger zur Einsicht gelangen, dass der Kapitalismus schädlich ist und dass der Staat das Gesundheitswesen vollständig kontrollieren muss. Danach kann die Infrastruktur ausgebaut und zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Insofern hat das Coronavirus also auch seine positiven Seiten (lächelt).

    REPORTER: Besten Dank frau Alt-Bundesrätin für diese interessanten Einblicke!

  13. Bleiben Sie jetzt zu Hause. Gehen Sie nur noch aus dem Haus, wenn es zwingend erforderlich ist. Das heisst:
    -wenn Sie Lebensmittel einkaufen müssen,
    -wenn Sie zum Arzt, zur Ärztin oder in die Apotheke gehen müssen,
    -wenn jemand Ihre Hilfe benötigt,
    -wenn Home Office nicht möglich ist und Sie arbeiten gehen müssen.
    Wenn Sie älter als 65 sind oder wenn Sie eine Vorerkrankung haben, empfehlen wir Ihnen dringend, keine Ausnahme zu machen; ausser Sie müssen zum Arzt oder zur Ärztin.

    • Wo ist die Logik? Ein Spaziergang im Freien ist auch für 65+ völlig risikolos und sogar ein Muss, da gut für die Gesundheit. Das gilt auch für Joggen und Velofahren. Anderseits ist der Einkauf im Laden (richtigerweise) erlaubt, obwohl dies das viel grössere Risiko darstellt.

    • Rechnet man die Coronafälle pro Kopf der Bevölkerung ist die Schweiz weltweit an erster Stelle! Warum haben wir dieses Desaster? Weil das BAG und unsere Regierung zu „schläfrig“ und zu spät auf die aufkommende Gefahr reagiert haben! Zuerst wurde das Problem heruntergespielt und kleingeredet und nur „beobachtet“! Meine Meinung: sehr schwach!!! Wie unsere jetzige Bundespräsidentin in einem anderen Zusammenhang gesagt hat: „gschämig“ für ein sooooo reiches Land wie die Schweiz!

  14. Im Grundsatz richtig, dass die Liquidität sichergestellt wird. Ob man dann am 19.4. wieder hochfahren kann, wird sich zeigen. Die Pandemie gibt den Fahrplan an und nicht nur der Bundesrat. Dieser macht die Arbeit quer durch alle Parteien sehr gut. Hoffen wir, dass die Parlamentarier auch was daraus lernen. Schweiz ist das wichtigste.

    • Absolut unverantwortlich diese Haltung von Herrn Geiger. Die Fallzahlen würden explodieren und der Schaden wäre sehr hoch. Vor allem geht es jetzt eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit einzuführen. Aber es ist für das BAG schwierig den Fehler zuzugeben, dass ihre Aussage falsch war. Zudem muss noch mehr getestet werden.

  15. Neun muss sie nicht. Zuerst schauen wir die Zahl der Neuinfektionen an. Wie kann man so ohne Hirn und Verstand agieren. wir fahren auf Sicht, niemand weiss was in 7 Tagen ist.

  16. Ist doch ein bisschen naiv anzunehmen, dass man am 19. April schon wieder alles hochfahren kannt.
    Geht man von einer zehnfachen Dunkelziffer der gemeldeten Fälle aus, dann wären das aktuell 120’000 Posisitive. Geht man von einer Zunahme von 15% pro Tag aus (auf der Dunkelziffer) haben wir am 5.4. „erst“ 485’000 Positive, also erst gerade 5.7% der Bevölkerung wären dann „durchseucht“. Die Erfassten müssten dann sowieso bis am 19.4 Quarantäne machen.
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    Und noch wichtiger, was der Herr Prof vergisst — die „Verseuchten“ wären immer noch eine massive Minderheit, viele Tätigkeiten könnten gar nicht durchgeführt werden, da immer der potentielle Tod viele körpernahe Tätigkeiten begleiten, vor allem im Dienstleistungsbereich. Das ganze Gastgewerbe und das horizontale Gewerbe werden noch x Monate oder gar Jahre nicht voll arbeiten können, dazu wird das Misstrauen über lange Zeit viel zu omnipräsent sein.
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    Und dass Vertauen die Basis allen freiheitlichen Wirtschaftens ist, dass sollte der Herr Professor eigentlich wissen.