In Zug haben soeben vier Spitzen-Vermögensverwalter bei der grossen UBS gekündigt. Sie springen zu kleinen Boutiquen, zur Bank Reichmuth und zur Zuger Kantonalbank.
Ein weiterer UBS-Spitzenmann, der umstritten war, musste gehen, zudem hat die Bank ein Schlachtross im Private Banking frühpensioniert.
Laut einem Insider sollen in den nächsten Wochen weitere erfahrene Kundenberater von Bord gehen. Ein Sprecher der UBS meinte auf Anfrage, man würde nichts sagen.
Die zurückbleibende Crew ist laut der Auskunftsperson am Verzweifeln. Die Abspringenden würden zahlreiche Kunden und deren Assets mitnehmen.
Die Führung lasse die Kundenberater allein mit den Herausforderungen. Diese seien umso grösser, je schneller das Personalkarussell drehe.

In die Kritik gerät der Chef fürs ganze Private Banking der UBS-Region Zentralschweiz, Roger Suter. Der hohe Manager würde vor allem um seine eigene Karriere kümmern, heisst es.
Suter kandidiere für die Nachfolge von August Hatecke als Private Banking-Chef Schweiz, sagt die Quelle. Hateckes Abgang erfolge noch diesen Monat.
Die gewichtigen Abgänge seien von Chef Suter bisher nicht durch gleichwertige Kaliber kompensiert worden. Ihn interessiere vor allem die Einhaltung der Diversity-Vorgaben.
Die Angst geht um, dass Suter ob der Schwierigkeiten im Tagesgeschäft bald umso stärker das Kostenmesser ansetzt. Die Rede ist von einem Abbau um 15 Prozent an der Front, sprich bei den Kundenberatern.
Die anhaltenden Geld-Abflüsse erfolgten gemäss dem Insider vor allem durch Kunden der alten Credit Suisse. Ein hoher Ex-CS-Chef in Zug, der mit seinem Team zur Bank Reichmuth gesprungen sei, sei äusserst aktiv bei der Kunden-Gewinnung.
Dies im Zusammenspiel mit einem engen Bekannten. Dieser habe die gleiche Aufgabe, nämlich die Leitung des Entrepreneurs & Executives-Team, bei der Zuger Lombard Odier.
Auch er stammt aus den Reihen der ehemaligen CS.
Die beiden stünden sich privat nahe: Der eine sei der Trauzeuge des anderen gewesen. „Zusammen koordinieren sie im grossen Stil Kundenabflüsse bei der Ex-CS“, berichtet der Insider.
Wer kann, der geht. Wer bleibt geht unter. Jeder selbst Schuld der nicht an erster Stelle an sich denkt.
Hast Du noch andere Hobbys als im 5-Minuten-Takt IP zu checken und zu kommentieren?
weiterhin keine Option, denn jede Bank wird fallen, aber vor allem die kleinen werden bald weg sein.
Kauft Gold und Silber.
Fragt man diesen Schnurri wie viele Buchstaben hat IQ, bekommst du zur Antwort wo ist der Rechner.
@ Lenny Lenox
Danke für diese Wahrnehmung. Offenbar eine sehr trostlose Umgebung in Pattaya. Null Inspiration dort.
@Lenny: Nein
Wer jetzt noch fuer die Ubs arbeitet, hat sowieso die Kontrolle über das Leben verloren
Bist Du’s, Lagerfeld?
Mich nimmt es Wunder was die Spezialisten die keine Kundengelder mitnehmen können machen.
Viele offene Stellen hat es nicht.
Diese Kanüle als Nachfolger von Guschti. – Da lachen die Hühner im abgewrackten UBS-Stall.
Fachlich und menschlich völlig unter dem Hund bei dem !!
😅🥲
Ich glaube, man wollte nur das Tüechli als Nachfolger vom Guschti. Das Tüechli eckt weniger an als Roger Suter und von der Intelligenz her schwingen sie gleichauf.
Hatecke wird ganz sicher nicht gehen….zum Glück nur bla bla
Seit der Übernahme der UBS durch die CS und dem damit verbundenen Einzug der CS-Kultur laufen die Mitarbeiter massenhaft weg. Würde ich auch machen an ihrer Stelle, denn es ist nur eine Frage der Zeit, wann die UBS dort landet, wo die CS endete.
War bei mir auch so. Langjähriger Mitarbeiter der UBS, dann wurden die CS Leute integriert und übernahmen gewisse Rollen. Als UBSler war man da nicht mehr so wichtig. Ok, dann geht man halt und ist viel glücklicher als vorher 🙂
Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die UBS dort landet, wo die CS endete. Naja, war ja im Jahr 2008 schon der Fall, hätte sich SNB und Staat nicht eingeschaltet, wären die schon längst Geschichte! Somit kein Deut besser als die ex-CS!
Aber hallo, Hr Hässig. Dass Reichmuth und LO die Kundengewinnung von ex-CS „koordinieren“ würden legt nahe, dass ihnen der Schaden bei der UBS/CS wichtiger wäre als die Gewinnung von Assets. Wohl eher kaum realistisch, echt reisserisch.
Ja die UBSler halten nicht dagegen und kümmern sich nicht systematisch und proaktiv um die dazugekommenen CS-Kunden und Berater. Die sind dann leichte Beute. Sind halt gewohnt, dass es automatisch läuft und machen weiterhin 9 to 5 job.
Typisch Hässig, reisserische, aber masslos übertriebene Headline, mit wenig Substanz darunter. Hauptsache UBS – Bashen. Das hat mit seriöser Berichterstattung nichts zu tun.
Die UBS hat eine Armada an Kommunikationsleuten aber kein Mensch in dieser Bank kommuniziert.
Ermotti kann nicht kommunizieren. Er kann im besten Fall ein paar irrelevante Produkt- oder Corp. News über Video ankündigen. Mehr kann er einfach nicht.
Lukas, die CS hatte keine Top-Banker. Die KI und Banken wie Swissquote
und Saxo werden auch viele von diesen überzahlten Beratern überflüssig
machen.
Naja, wenn man an das Jahr 2008 zurückdenkt, anscheinend die UBS auch nicht, thats it!
War doch ausdrücklich der Wunsch von Mr. Kellehr, die Investmentbanking-Abteilung der CS von toxischen Vermögenswerten zu befreien und sie an die konservative Risikokultur der UBS anzupassen. also!!!🤣
Im Gegensatz zur UBS hatte die CS noch Eigengeschäfte.
Es macht sehr viel Sinn, diese Eigengeschäfte zu unterbinden. Das verhindert Auswüchse wie sie mit Adoboli da waren.
Ich glaube, Ermotti hat kein Feuerwehrmann und ist überfordert. Er arbeitet nur noch zum überleben – Gott weiss warum.
Lombard Odier Chefin Zürich wurde gerade entlassen von ihrem Chef Serge Fehr, der jetzt übernimmt und glaubt, er könne in Zürich für die Bank erfolgreich sein. Falsch. Kein Mensch braucht Lobard in Zürich. Warum dorthin gehen? Keine Ahnung.
Was für einen Unsinn:
Seit der Übernahme der UBS durch die CS und dem damit verbundenen Einzug der CS-Kultur laufen die Mitarbeiter massenhaft weg.“
Die UBS wurde nicht durch die CS übernommen!!
Viele CS-Kundschaften wollten nicht zur UBS oder dort bleiben und sind nun bei diversen Kantonal-, Regional- oder Privatbanken. Das zeigen diverse behördliche Erhebungen.