„Der Thiam-Wirbel wurde fürs Personal unerträglich“

Jeden Tag eine nächste Bombe – zum Glück beendeten CS-Präsident Rohner und der VR das Trauerspiel, meint Hans Geiger. Nachfolger Gottstein habe viel Stallgeruch, er müsse rasch die Wett-Abteilung eindämmen.

Kommentare

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  1. Vor allem müssen jetzt endlich einmal die Entschädigungen für VR und Geschäftsleitung drastisch nach unten korrigiert werden. Diese Bank ist ja ein Selbstbedienungsladen.

  2. Da zeigt sich wieder wie unerbittlich die Abzockerinitiative greift, ohne sie wären es vielleicht 100 Millionen gewesen. Bestimmt Balsam für das vom Rotstift geschasste Fussvolk in den unteren Etagen.

  3. Wow, was der Investigativ-Journalist Dr. Hässig schon letzte Woche wusste, ist nun im Sonntagsblick – https://www.blick.ch/news/wirtschaft/franzoesische-grossaktionaere-sind-sauer-wollte-macron-die-credit-suisse-uebernehmen-id15740226.html

    Der französische Staat wollte die CS übernehmen und so den Schweizer Finanzmarkt platt machen! Es wird ja immer schöner in der Bananenrepublik Schweiz.

    PS: Alle Achtung vor den journalistischen Leistungen des Herrn Hässig!

  4. Die Maßstäbe sind völlig degeneriert. Wir nähern uns dem Zeitpunkt, an dem die Mitgabeln wieder herausgeholt werden, und das nicht zu unrecht.

    Der Boing CEO bekam 62. Mio als Abgangsentschädigung. Vielviel Menschen sind durch die flasche Software gestorben, wieviele 737max stehen am Boden, wie hoch ist der Schaden für Boing?

    Nun bekommt der CS CEO diese Abgangsentschädigung, für was?

    Es wird immer dreckiger. Fassungslos registriert das Publikum diese Fakten.

    Jetzt aber nicht nach dem Gesetzgeber rufen, denn es sind die Eigentümer, die dies akzeptieren, hier liegt der Hund begraben. Ich wette jeder von uns, wäre er Eigentümer, würde es dieses Verhalten niemals billigen.

    *) Nebenbei: Und was macht das Großmaul von Harris jetzt?

  5. Unter Thiam sind die Risikokennzahlen der CS aus einer schwierigen Ausgangslage wieder in konkurrenzfähige Bereiche geklettert – das ist was zählt. Und Herr Geiger will uns weismachen, was zählt, sei der Stallgeruch ….

  6. Auch ein Gottstein wird seinen Hintermännern folgen müssen. Von der FINMA muss man gar nicht reden, die steht sowieso auf Seiten der Grossinvestoren und hat keine wirkliche Aufsicht, sondern vor allem die Aufgabe des Spähers, sprich ist eine Spionagezelle auf speziellem Fachgebiet. Jetzt steht auf dem Spiel, dass die Grossinvestoren ihre Gelder abziehen. Tja, das sollte die CS aushalten. Wenn nicht, dann wird sie wohl ihren Namen mittelfristig nach rechtlichen Auseinandersetzungen und weiteren monströsen Zahlungen der Geschichte übergeben müssen. Das nenne ich geplante Ausplünderung, die im Westen Europas weitherum stattfindet. Der eigentliche Sündenfall dazu hat schon vor Jahrzehnten stattgefunden, als man den Superlativ-Schwätzern aus USA & Co. auf den Leim gekrochen ist und die eigenen Werte als minderwertig einstufte. Das war der grösste Fehler.

    Der untere Kommentar „Illusionen platzen, so auch die der B Schweiz“ ist sehr zutreffend.

  7. Sowohl CS wie UBS sollten längst abgewickelt werden. Als peinliche Riesen provozieren sie ständig neue Regulierungen und schwächen das Swiss Banking und damit auch die guten Banken mehr und mehr. Würden in der Schweiz nur überblickbare Banken auftreten, hätten deren Führende wieder Verantwortung und Moral.

  8. De Hans Geiger, Svp, spricht immer von Schweizer Werten und Swissness in Banking, aber ist eine Abschiedbonus in der hohe von Sfr. 30 Mio. Plus ein Eintrittbonus von Sfr. 10 Mio. In 5 Jahren schweizerisch? Dieses Theater steht für CS und die Schweiz sehr teuer da, wie auch in Fall Orcell bei der andere GB. Ist das schweizerisch? Darf so ein pattriotisch Partei diese Werte vertreten? Nein, sicher nicht… Das bedeutet nur, dass VR unrecht hat und deswegen muss so viel zahlen, dass der nicht- schweizer den Tisch verlassen
    TT und AO zusammen machen mehr als Sfr.100 mio. In sonstige Bonuses, die 1000 Stellen oder besser Bedingungen für die beide GB darstellen können hätten…man muss ein bisschen denken Leute, diese Methoden von Geldspritzen ist Anti – Kapitalisch: Zürcher erwacht euch…😭

  9. Stimmt! Es muss endlich Ruhe und Konstanz einkehren. Nur dies schafft Vertrauen auf dem man wieder aufbauen kann. Eine Abgangsentschädigung von 30 Mio. ist mit Sicherheit dabei NICHT förderlich. Ich bleibe dabei – WertABschöpfer auf Kosten derer, welche die Wertschöpfung generieren. So kanns einfach nicht funktionieren.

  10. Thiam und Rohner sind perfekte Beispiele einer fehlgeleiteten Bank.
    Richtlinien, Glaubwürdigkeit, Behaviour,
    Swissness und Aktionäre sind jetzt im Eimer.

  11. „Ein Geheimnis eines langen erfüllten Lebens ist, jedermann alles zu vergeben, bevor man zu Bett geht!“

    Bernard M. Baruch
    * 19. August 1870 † 20. Juni 1965

    • Der Spruch ist nicht nur wahr, sondern auch gerechtfertigt und teile davon dürften aus der bibel stammen. Schauen wir wieder mehr auf diese, und nicht nur auf gewinne, macht und einflüsse. Deshalb wäre auch eine person mit o.g. grundwerten sinnvoll, und dies könnte man sogar zuvor, also vor der einstellung, klären. Führungskräfte aus aller welte, welche in ihrem land eben mehrheitlich andere glaubensrichtungen vertreten, sind demnach eher nicht dafür einzusetzen. Und möglichst viel bodenhaltung wäre durchaus sinnvoll.

  12. UHNWI / Family Office Kunde CS

    Wir haben jetzt sehr lange geduldig zugeschaut – aber jetzt reicht es definitiv mit dieser Zahlung von Sfr. 30 Mio an diese Fehlbesetzung TT.

    Wir werden jetzt alle Geschäftsbeziehungen zu dieser Bank abbrechen.

    • Family Office, dass im Jahr 2020 noch Sfr. abkürzt – wovon träumst Du Nachts? Traurig

    • Respekt für Ihre Entscheidung dieser Bank die Geschaetsbeziehung zu kündigen.
      Unserem wurde ohne Ankündigung das Konto gekündigt da eine Zahlung von meiner Firma aus Italien das Geld aber von Deutschland ueberwiesen wurde.
      Diese Bank Welt in der Schweiz ist nur noch Kopf Krank!
      Gruss jH

    • Sofern Ihre Kunden Ihr Geld ehrlich verdient haben, sollten wir zusammen eine Bank gründen!

      Wir könnten die Software liefern, aber das Kapital für eine Bank und die notwendigen Kunden haben wir leider nicht.

      Freundliche Grüsse, Klaus Marte
      klaus.marte@short.ch/076-3831789
      PS: Vielleicht gibt es ja noch den einen oder anderen jetzt arbeitslosen Banker, der mitmacht?

    • Habe vor dem Knall alle CS Aktien verkauft. Gleichzeitig auch alle UBS Titel. Abzockertruppe!

  13. Ist der VR vom CS komplett durch-geknallt, dass sie diesen Herrn Thiam noch SFr. 30 Millionen bezahlen?

    Über Jahre Milliardenverluste produzieren und sich mit Riesenboni selbst bedienen – Dies versteht nun wirklich niemand!

    Dies werden die Kunden in keiner Form bestehen und mit den Füßen abstimmen und diese CS Bank verlassen.

    • Und nochmal die Sfr. Abkürzung mit demselben Inhalt – verkauf Dich doch selber für dumm…

    • Ein Skandal erster Güte, ja.

      Aber die dummen Kunden werden auch weiterhin bei dieser Bank bleiben. Und sich ausnehmen lassen wie Weihnachtsgänse.

  14. Das Kassieren in der Schweiz geht munter weiter. Der Anfang machte Vasella und jetzt hat er Nachahmer. Das werden Zustände wie in Amerika. Diese Millionen kann ein Mensch gar nicht sauber verdienen. Ich habe viele Aktien aber schaue auch auf die Vergütungen des VR und der CEOs. Ich möchte Aktien von Novartis und CS nicht einmal geschenkt. Ein bisschen Ethik und Moral sollte bei jedem Menschen vorhanden sein aber scheinbar ist das nicht mehr gefragt.

  15. In eine schweizer Bank gehören schweizer Chef’s. Da wird kein Mann von der Elfenbeinküste, aus den USA oder England benötigt. Bravo und danke an Urs Rohner

    • Hat etwas lange gedauert, bis man das einsah. Wir lassen uns viel zu stark beeindrucken von diesen Grossmäulern.

    • Mal sehen was die Lokalpatrioten hier schreiben falls es auch unter einem CH-Doppelgespann nicht richtig aufwärts geht 🙂

  16. Sehr scheinheilig. Ist bei allen grossen Banken und Versicherungen so und interessiert niemanden. Ob nun in der Öffentlichkeit fälschlicherweise als Schweizer Firmen wahrgenommen oder nicht, wie die CS oder Allianz Versicherung. Die Situation für das Personal ist in solchen Companies generell unerträglich und wird grundsätzlich immer bis zur Grenze ausgereizt. Burnout, na und? Bitte (jung) ersetzten, outsourcen oder automatisieren. Es geht einzig und alleine um das schnelle Geld für die Heuschrecken und die Teppichetage. Das Wohl des Personals oder gar des Kunden existiert nur in der Power Point Präsentation.

  17. Was sind wir alle froh, dass TT mit seiner Entourage und seinen Bodyguards endlich verschwindet und Platz für einen Schweizer macht.

    Jetzt müssen wir noch die ausländischen Aktionäre loswerden, um aus der CS wieder in eine Schweizer Bank zu machen. Das geht aber nur, wenn Schweizer CS-Aktien kaufen und zwar im grossen Stil.

  18. Chapeau Herr Hässig!

    Sie haben wieder einmal grossartigen Journalismus demonstriert. Was früher Standard war, ist heute noch eine seltene Fertigkeit – leider. Dazu gehört Mut, Integrität, Scharfsinn und Ausdauer.
    Bravo!

    Wenn ich Ihnen und Prof. „Hanz“ Giger in diesem Gespräch folge und Aussagen höre wie…
    – „Glaubwürdigkeit erschüttern„
    – „Vertrauen verlieren“
    – „neue Versionen auftischen“
    – „nicht die Wahrheit sagen“
    – „an der Lüge kaputt gehen“
    – „an die Wand fahren“
    … kommt mir nicht nur die CS und TT in den Sinn, sondern leider auch IP.

    Während Sie sich in der letzten Zeit vermutlich voll und ganz diesem grossen CS Thema gewidmet haben, begibt sich IP in eine immer stärkere Schieflage. Die Berichterstattung zum „Corona Virus“ ist gerade im Begriff, die Reputation Ihres Mediums arg in Mitleidenschaft zu ziehen. Es wäre zu umfangreich, hier alle schwerwiegenden Kritikpunkte aufzuzählen. Dazu genügt ein aufmerksamer Blick in die Kommentarspalten der folgenden Texte:
    – 29.1.2020 von Isabel Villalon
    – 01.2.2020 von Anonym
    – 06.2.2020 von Paul Feuermann

    Es wäre sehr aufschlussreich zu erfahren, welchen Standpunkt Sie – als Chef von IP – zu dieser Berichterstattung einnehmen und ob Sie diese inhaltlich, stilistisch und moralisch akzeptabel finden. Bisher kann man vermuten, dass Sie entweder a) davon Kenntnis haben und es gutheissen, oder b) sich damit noch nicht befassen konnten.

    Da Sie nun etwas mehr Zeit für andere Themen haben, könnten Sie ja mal den eigenen Stall etwas auf Vordermann bringen, um nicht das Wort „ausmisten“ zu bemühen.

    Um den Gegenkommentaren hier schon zuvor zu kommen: nein, ich möchte dem geschätzten Herrn Hässig nicht sagen, wie er seinen Job machen soll. Als Leser möchte ich meinen Kommentar hinterlegen.
    Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass viele IP Leser durch oben genannte Berichte einen Vertrauensverlust in IP erleiden mussten. Vor allem wegen einem Thema (und was daraus gemacht wurde), das überhaupt nicht zur Kompetenz der Autoren gehört.

    Sie stehen an der Spitze von IP; bitte steuern Sie zur Klärung bei, welchen Kurs IP hier eingeschlagen hat.
    Es wäre nur zu schade und gerade ironisch, wenn Sie die gleiche Uneinsichtigkeit wie Tidjane Thiam zeigen würden.

    Es grüsst…
    Jonny

    • Bin sehr froh um die Themen die Stöhlker, Villalon und andere bearbeiten, obwohl of nicht einverstanden. So lesen auch Nichtbanker IP und lernen dabei vielleicht etwas über Banking. Sie müssen das ja nicht lesen. Vom Coronavirus hört man aus den Systemmedien überall das gleiche. Ist doch gut, das da Fragen gestellt werden. Die Zunahme in China scheint wirklich epidemisch. Allerdings habe ich aufgrund der Ausbreitung lagsam das Gefühl, dass fast nur Asiaten betroffen sind.

    • Lieber Jonny,
      vielen Dank für Deine Meinung, die ich respektiere, aber mit der ich nicht einverstanden bin. Ich finde sehr spannend, dass auf diesem Medium IP nicht nur eine Meinung vorherrscht, sondern unter Umständen kann man zum gleichen Thema unterschiedliche Meinungen lesen (sh. z.B. Rosengarten-Tunnel)…. oder gar Artikel die provozieren und am Limit sind. Bitte keine Zensur und die verschiedenen Autoren ohne Vorgabe publizieren lassen. Die Leser sind ja frei, welche Artikel sie lesen und was sie dazu denken.

    • Man muss schon konstatieren, dass die „Gastautoren“ im Schnitt viel schwächer sind als die Artikel von Hässig. Diese leben von seinem Traffic. Hoffentlich lässt er sich wenigstens gut bezahlen von den Autoren.
      Wenn damit die Zukunft von IP gesichert werden kann, dann finde ich das gut.

    • @ Klaus Marte:

      Welcher Kommentar ist gemeint? Name, Datum?

      @ Alex M.:

      Meinungsvielfalt in aller Ehre, aber diese würde ich mir in einer Debatte zwischen (ausgewiesenen) Fachleuten wünschen, welche auch substanzielle Hintergrundinformationen zu beleuchten/erklären wissen.
      Oder wie würden Sie es betrachten, wenn hier ein griechischer Metzger von Paraguay aus sein Pamphlet über die SNB Währungspolitik, basierend auf Russia Today Tweets und InfoWars Streams, abhandeln würde und es keine Gegenposition eines CH-Finanzexperten gäbe?

      Ich sehe 2019-nCoV als eine akute Herausforderung für die Menschheit, welches es rasch zu verstehen und lösen gilt. In der aktuellen Situation gibt es nur wenige wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse. Der Fokus soll primär auf der Eindämmung, Schadensminderung und Heilung liegen. Entweder ist man Teil der Lösung oder Teil des Problems, wenn man schon seinen Senf dazu geben muss. Die IP Berichterstattung ist klar letzteres. Denn die Verbreitung von ungesicherten Informationen, abstrusen Gerüchten, Fake News, Panikmache und Hetze dient nicht zur Lösungsfindung – auch nicht unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit. Anstatt von der Seitenlinie irgendwelche zusammengewürfelte Hirngespinste in die Welt zu setzen, hätte man den Lesern einen Dienst erweisen können, indem man auf das richtige Verhalten hinweist, falls/sobald die Schweiz betroffen ist, oder die mathematischen Modelle erklären, die z.B. für die Prognosen der Ausbreitung genutzt werden (evtl. Bezüge zu finanzmathematischen Modellen aufzeigen). Es wäre hier offensichtlich vielen geholfen, zu erfahren, welche Virentypen es gibt, wie sich diese unterscheiden, wie sie diagnostiziert werden und welche therapeutischen Massnamen es gibt.
      Basics first!
      Nüchterne und transparente Berichterstattung von gesicherten Informationen, sind momentan das einzige, was die Medien sinnvoll in dieser Sache beitragen können. Alles andere kann später thematisiert werden, meinetwegen auch von Laien und Querdenkern, wenn der Virus unter Kontrolle ist und wenn Fehlinformationen weniger Schaden anrichten können. Ansonsten muss man sich die Frage gefallen lassen, was die Motivation ist, in den Kanon von Gerüchten und Angstmache einzustimmen.

      Jonny out! 🖐🎤

    • Lieber Jonny

      Der Link war doch dabei?

      Hier noch der Text im Kommentar dazu:

      Ein Ökonom der u.a. für Stefan Schmidheiny tätig war und als Primärquelle Zero Hedge heranzieht; die von einem Trio gegründet und betrieben wird (Colin Lokey, Tim Backshall und Daniel Ivandjiiski) die eine ähnliche Enstehungsgeschichten wie Amnesty International, Human Rights Watch, Weisse Helme vorzuweisen hat – die ALLE ohne Ausnahme von US-Britischer Ex-Geheimdienstler initiiert wurden und von bestimmten Seilschaften innerhalb des Finanzturbokatitalismus schreibt:

  19. Das sind aber unfundierte Aussagen von Prof. Geiger, das Investment Banking müsse zurückgefahren werden. Alle CH-Banken haben das gemacht und die Aktienkurse sagen eigentlich alles. Die Margen im Vermögensverwaltungsgeschäft sind implodiert. Die Welt und die Rahmenbedingungen haben sich geändert.

  20. Die Credit Suisse Aktie seit Jahren auf Tauchgang und das Top Mgmt kassiert für miserable Leistungen auf Kosten der Basis weltfremde Gehälter. Die Abfindung zeigt das Rohner & Co. nicht lernfähig sind. Die 30 Millionen entsprechen mind. 300 Arbeitsplätze an der Basis und viele IP Nutzer feiern diesen Wahnsinn. Auch Gottstein wird das Problem der tausenden von MDRs und DRs mit Millionen Gehältern nicht angehen. Hier werden seit Jahren Milliarden verbrannt ohne entsprechenden Value/Gegenleistung. Solange diese Riskmaker nicht um 50% reduziert werden ist das Swiss Banking in Gefahr in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden auf Kosten der Basis und der Steuerzahler

  21. Zum Thema „kulturell an die Wand gefahren“

    LH hat offenbar zwei Haupt-Motivationen: Klicks & das Gefühl auf den Sturz von Mächtigen Einfluss nehmen zu können
    jedenfalls NICHT den Ruf des Bankenplatzes Schweiz oder die Befindlichkeiten der Mitarbeiter von Grossbanken

    Tägliches Bashing
    Hässig ist für das tägliche Bashing und den systematischen Angriff auf die Glaubwürdigkeit Thiams klar verantwortlich. Dies wiegt schwer, da er im Gegensatz zum Fall Vincenz keine wesentlichen Vergehen nachwies. Er bediente einfach das „Gefühl“, dass TT einfach kulturell nicht passe.

    Zum Thema Wahrheit:
    Thiam hat in Videos RTS etc. klar gesagt, dass er von der Überwachung „SO“ nichts gewusst hat. LH hat diese Differenzierung ignoriert (zudem hat er in Berichten mehrmals bestätigt, dass seine Französischkenntnisse ungenügend sind).

    LH hat mit seiner Art von Schreibstil und Journalismus, in den letzten Tagen (Geplapper auf Basis von Mutmassungen und mit der Qualität von Mobbing) mindestens in seiner Branche wesentlich zu einem kulturellen Tiefpunkt beigetragen.

    Shame on you!

    • Ihre Wahrnehmung nennt man in der Sozialpsychologie kognitive Dissonanz. Zum Glück gibt es Journalisten wie Lukas Hässig, die Missstände thematisieren. Wir haben in der Schweiz freie Meinungsäusserung, die durchaus pointiert sein darf 🇨🇭👍🏻 Was wollen Sie denn? Staatlich verordnete Meinungsbildung? 🤔

    • @cogitoergosum

      Leiden alle, deren Meinung Ihnen nicht passt, unter kognitiver Dissonanz?

      Missstände thematisieren ist ok.

    • Wir sind doch nicht in einer Diktatur. Also muss auch nicht alles Mutti-genehm sein.
      Herr Hässig ist doch noch der Einzige, der es wagt, Missstände in Banken aufzuklären. Gehen Sie in sich Mutti rät Ihnen Vatti.

    • mutti, mach, daß du wieder nach Berlin kommst, wo du hingehörst. in der Schweiz gibts noch meinungsfreiheit und keine DDR 2.0.

      Dein dich liebender Erich “Honni“

  22. Die Verschwendung an diesen Thiam aus Cote Ivoir:
    stülpt auf mein aller letztes graues Nacken-Haar!

    In den Medien lesen wir von grossen Verdiensten:
    Die Bank vorwärts getrimmt mit seinen ‚Künsten‘ :-)?

    Ausländische Aktionäre, ist Euch noch zu helfen:
    der Aktienkurs schwindet auf weniger als die Hälfte!

    Ein Verwaltungsrat: welcher jahrelang abgenickt:
    Bis er Mr. Thiam endlich in die Wüste geschickt!

    Mit einem Abschied-Bonus, von dreissig Millionen?
    Da kann er sich zuhause in Afrika hoch10 klonen.

    Was lernen wir aus dieser schrecklichen Gschicht?
    die Oberen dieser Bank leiden furchtbar an Gicht!

    ORF

  23. Es war einmal ein Ivorischer Mann, der liess (nicht) überwachen einen mit einem Kahn. Doch er unterschätzte den Mann aus Pakistan. Der fackelte nicht lange und dem dunklen Manne wurde es um den Bonus Angst und Bange. Die Journalisten gingen auf die Pisten. Ein gefundenes Fressen war dieses Messerwetzen. Der VR machte sich auf die Rohner Socken und nun darf Gott auf dem heiligen CEO Stein hocken. Ab morgen rennt eine andere Sau durch den Bau und der mit den grossen Latz nimmt mit seinen 30 Millionen unter seinen beiden Bäumen Platz. Der mit dem Kahn (gemäss Instagramm) – jetzt bei der Konkurrenz – legt nun am langen See an.

  24. …Unerträglich sind für uns insbesondere die Banken und deren Schuldenschneeball-Finanzsystem.

    Bevor Jemand Geld verleiht, sollte er es zuvor zuerst mal selbst verdient haben. Die Banken aber betreiben Zahlen-Trickbetrügerei, denn sie schliessen Kreditverträge ab, ohne dass sie selbst über die Geldsummen verfügen, die in den Kreditverträgen vereinbart werden.

  25. Es ist grossartig vom Verwaltungsrat, dass er sich von den Grossaktionären nicht hat einschüchtern lassen und dass er als Nachfolger von Thiam einen Schweizer gewählt hat. Dafür verdient Rhoner ein grosses Lob. Gottstein ist eine gute Wahl, dieser Mann hat echt Klasse.
    Dass aber Thiam noch 30 Mio nachgeschmissen bekommt, ist ein Skandal. Immerhin hat er unglaublichen Schaden angerichtet.

    • Lob hätte Rohner und der VR erhalten wenn sie diesen Schritt gleich nach dem Tod des Sicherheitsmannes gemacht hätten.
      Stattdessen haben sie uns im Dunkeln gelassen und die Beschattung als Einzelfall dargestellt.
      Zudem haben sie uns alle mit den Homburger-Anwälten ein unglaubwürdiges Märchen erzählt.
      Das ist schlicht und einfach unwürdig und verdient kein Lob.

      Den nachhaltigen Schaden hat Rohner und der VR mit dem Versuch des aussitzten geschaffen. Selbst diese Strategie ist grandios gescheitert und hat viel Geld und vertrauen vernichtet. Zahlt nun Rohner oder der VR aus eigener Tasche die Farce mit den Homburger Anwälten?

      Ich kann dem Verhalten von Rohner und VR nichts positives abgewinnen.

  26. Herr Gottstein (Nomen est Omen ?) hat endlich die Karten in den Händen. Schweizer Bürger, keine Instagram Erscheinungen, keine Cola Zero, keine “You know” und kein Jogging.
    CS Aktienkurs bald Chf 14.—

  27. 30 Mio. wie bitte, wie viel? die TT erhält, diese ungeheuerliche, weltfremde Wahnsinnssumme müsste der bestens ausgewiesene Verlierer Urs Rohner zahlen!

    Ein nie enden wollendes Desaster für alle CS Aktionäre- was für ein riesiger Schaden der anrichtet! Mehrere Milliarden wurden vernichtet.

    Wie naiver wohl müssen die CS VR’s denn noch werden, dass sie den Rohner nicht längst rausgeschmissen hatten…..

    Selbst Severin Schwan verkommt nur noch zu einem Statisten, der die Hand aufhält.

    • @Viktor Falkenschweif

      Im Frühherbst 2019 in Riehen (BS) durfte ich an einem Treffen teilnehmen, wo u.a. auch Herr Dr. Severin Schwan (Roche) anwesend war. Er war sehr direkt und „skizzierte“ eine ungewöhnlich detailreiche Gegenwart/Zukunft, insbesondere für Basel (Region) und die Schweiz. Es war alles dabei. Vom technischen Fortschritt der einen noch nie dagewesenen Strukturwandel in der Wirtschaft und Gesellschaft vorantreibt bis hin zu volks,- betriebswirtschaftlichen Aspekte die die gesamtwirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Schweiz betreffen.

      Während der Abgang (30 Mio.?) eines CEO Pro Tempore gefeiert oder kritisiert wird – wird die Schweiz weiterhin medial so dargestellt wie sie schon seit 30 Jahren nicht mehr ist. In Basel gehen auch die Lichter aus und diese Kündigungen sind auch nicht das Problem. Das Problem ist die schleichende und lautlose Erosion der Substanz die fernab von medialer Meinungsmache jeden Tag foranschreitet bis aus unserem Land eine leere Hülse geworden ist….Übrigens: Herr Dr. Severin Schwan hat während seine Rede daraus auch keinen Hehl gemacht…was sehr beunruhigend ist.
      Herzlich

      https://www.bazonline.ch/wirtschaft/113-kuendigungen-bei-roche-in-basel/story/31212098

  28. „die Wett-Abteilung eindämmen“ – genau darum geht’s!!!

    Herr Geiger, das erste Interview von Ihnen, welches mir gefällt, wobei ich es noch gar nicht gehört habe.

    🙂

    • ein fall von :
      wie soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage …

    • Hab es jetzt doch noch angeschaut und festgestellt, dass die Überschrift von LH hinzugebastelt wurde.

      Herr Geiger verharmlost das Ganze komplett.

      Wäre die Affaire wirklich so harmlos, hätte sich niemand umbringen müssen!!!