„Die UBS sollte Sergio Ermotti dazu zwingen, sich bis 65 zu binden“

Der Tessiner sei der letzte Schweizer Banker mit Karriere von der Pike auf bis ganz nach oben, sagt Hans Geiger. Trotz durchzogenem Gewinn: Ermotti forever – weil er es kann.

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5 Kommentare zu “„Die UBS sollte Sergio Ermotti dazu zwingen, sich bis 65 zu binden“

  1. Jemand, der in der alten Bankwelt groß geworden ist (Ermotti = Jahrgang 1960) kann den notwendigen, raschen Wechsel in die zukünftige vollkommen digitale Bankwelt nicht bewältigen. Speziell im einstmals hochprofitablen aber leistungsarmen Swiss Banking.

    Zum Beispiel benötigt man umfangreiche, stets an den neuesten technischen Entwicklungen auszurichtende EDV-Kenntnisse, die die alte Bankiersgeneration durchwegs nicht besitzt. Eine moderne, stets auf dem neuesten Stand zu haltende EDV wird für Banken zukünftig existenzentscheidend. Die in Zukunft meistgenutzte Kontaktart des Kunden mit seiner Bank wird über das Internet sein.

    Dafür sind persönliche Kontakte, Machttechniken sowie phantasielose Zahlenfixiertheit als Karrierebausteine der älteren Generation Bankführungskräfte jetzt und in Zukunft nicht mehr so gefragt.

    Die drakonischen Strafen der jüngeren Vergangenheit haben hoffentlich zu der Erkenntnis geführt, daß Betrug, psychologisch geschickte Überrumpelung unter Ausnutzung menschlicher Schwächen sowie Markt- und Preismanipulation keine Erträgnisquelle des modernen Bankgeschäfts mehr sind.

    • @Elmar
      Werter Elmar*. Das ist doch Quatsch, was sie da erzählen. Ermotti ist doch der CEO und nicht der CIO. Und selbst der CIO muss sich von seinen Leuten, welche am Puls der neuesten Entwicklungen in Sachen Informatik sind, beraten lassen. Die Zukunft, welche sie als meistgenutzte Kontaktart des Kunden erwähnen, hat schon vor vielen Jahren begonnen und ein Grossteil davon steckt bereits in der heute betriebenen Software und deren Plattformen. Viele Neuerungen diesbezüglich, werden tagtäglich an die grossen Player herangetragen, von extern sowie intern. Sie können sicher sein, dass alles, was irgendwie Hand und Fuss hat, genauestens angeschaut und allenfalls schnellstens eingesetzt wird. Ich meine, dass ihre Aussage betr. 60-jährigen nicht richtig ist. Sich mit neuesten Entwicklungen und Trends auseinanderzusetzen, sich mit den Vorlieben und Bedürfnissen junger Menschen zu befassen und aus dem Erwähnten etwas Zukunftsträchtiges zu gestalten ist sicher kein Problem des Alters sondern typspezifisch. Übrigens der Begriff EDV wurde in 50er Jahren des letzten Jahrhunderts geprägt und ist wohl auch nicht mehr ganz Zeitgemäss.

    • An Ihrem Erguss merkt man, dass Sie von Führung nicht die geringste Ahnung haben! Ich empfehle Ihnen dringend ein Studium an der INSEAD Business School, dann können Sie sich wieder über das Thema auslassen.