„Ich hätte das Raiffeisen-Mandat niemals angenommen“

Bruno Gehrigs Wahl zum Ausmister in Sankt Gallen überrasche, findet Hans Geiger. Der Ex-SNB-Mann sei weder Bücherexperte noch Polizist noch Staatsanwalt. Was genau Gehrig bei Raiffeisen erreichen soll, bleibe unklar.

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9 Kommentare zu “„Ich hätte das Raiffeisen-Mandat niemals angenommen“

    • but no thanks – der grosse Joe hat wohl genügend Schaden für mehrere Manager Leben verursacht – RIP!

  1. „Ich hätte das Raiffeisen-Mandat niemals angenommen“…
    Hätte Dr. H. Geiger wohl auch nicht können, ohne von L. Hässig kritisiert zu werden. Von 1998 bis 2004 war er nämlich Vizepräsident des Verwaltungsrates der Vontobel-Holding, welche seit langem mit Raiffeisen kooperiert (Stichwort „unheimliche Nähe“)

  2. Das Motiv von Gisel war doch, mit Gehrig Zeit zu gewinnen. In der Hoffnung, dass er selber seinen Posten ein paar Monate länger behalten kann (zumindest bis zum Abschluss der Untersuchung). Wie ein Ertrinkender, der sich an jeden Ast klammert.
    Zur Untersuchung: Gehrig kommt aus dem CVP-Umfeld und hat an der HSG gelehrt. Damit ist die Untersuchung völlig wertlos und ein reines Parteigutachten (wie Forstmoser).

  3. Der liebe, nette Bruno Gehrig wurde als „Feigenblatt“ gewählt. Er ist mit seinem „freundlich“ wirkenden Wesen gut geeignet, dem durchschnittlichen und naiven Raiffeisen-Kunden ein wenig Sand in die Augen zu streuen. Erreichen wird er natürlich gar nix!

    • Könnte schon. Nur wird er seinen Buddies nicht auf die Füsse treten. Seinen akademischen Schüler Gantenbein kaum fachlich desavouieren (dieser wäre als Professor ja erledigt) und die restlichen HSG Kollegen geht ja auch nicht. Der Ruf der HSG, welcher schon ramponiert ist, wäre endgültig im Eimer. Zudem möchte man im Alter ja noch zum Alumni Treffen an die HSG, die Laudatios über sich anhören, sich beweihräuchern und sich auf die Schultern klopfen lassen.

      Es stimmt was Herr Geiger sagt. Hr. Gehrig ist kein Bücherexperte: Darum kann er das Fishing der Homburger, falls auch diese ihren Job ernst nehmen, auch nicht bewerten, gewichten und zielführend nachbohren. Ob er zudem weiss, dass sich die gesetzlichen Normen seit den 90er Jahren geändert haben?

      Raiffeisen wird es beflissentlich unterlassen einen solchen unabhängigen Bücherexperten mit Biss zu holen weil sie genau wissen was dann zusätzlich noch hochkommt, wer alles sonst noch seine Finger drin hat und wie kläglich die bisherige Mannschaft versagt hat. Darum wird ein Hr. Gehrig geholt der in seinem Alter das klären soll was seine jüngeren Gspänli Gantenbein, Taisch und Konsorten mit all ihren Beratern nicht schaffen.

      Eigentlich wäre es ganz einfach: Raiffeisen und FINMA legen das FINMA-Dossier ohne Schwärzungen, fehlenden Passagen oder Seiten offen. Dies wäre mal ein erster, wirklich glaubwürdiger Schritt.