„Nachhaltiges Banking sollte vor allem finanziell nachhaltig sein“

Auf Ethic Banking folgt Green Banking, meint Hans Geiger. „Sustainable“ sollte aber heissen, für Kunden nachhaltig Geld zu verdienen. Banken müssten die nächste Finanzkrise bewältigen statt das Klima retten.

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  1. Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es eigentlich zum Totlachen. Herr Geiger hat keine Ahnung von der Materie – und doch eine Meinung.
    Der Gipfel der – ich bitte um Entschuldigung – offensichtlichen Dummheit liegt in der Behauptung, eine Bank oder ein Vermögensverwalter sei nicht nur der Sicherheit und dem Ertrag für den Anleger verpflichtet, sondern müsse das auch im Interesse des Landes investieren…
    Herr Geiger – und die anderen Kommentatoren, die hier in dieselbe Kerbe hauen – haben ganz offensichtlich nicht verstanden, dass Nachhaltigkeit ein Anslyseraster ist, das genau die von Geiger geforderte „finanzielle Nachhaltigkeit“ gewährleisten soll.
    Zur Vorbereitung auf ein Interview die Kurzfassung eines Bundesratspapiers lesen, reicht nicht.

  2. Nachhaltigkeit besteht schon seit jeher aus 3 Dimensionen…
    Und vergleicht bitte einmal die Aktienkurse während der Krise, die aktuellen Dividenden und die Geschäftsberichte der normalen Banken mit der deutschen Umweltbank.
    Danach könnt ihr vielleicht fundierter sprechen. Danke.

  3. Die Zwei würden gut in einen Monty Python Film passen:
    Klimaveränderung was ist das?
    Immer diese neuen Modeerscheinungen.
    Bitte liebe Akademiker, Lest die Fakten.

  4. Dass nachhaltiges Wirtschaften zu Wirtschaftskrisen führen soll, ist ein Widerspruch in sich. Das gemäss H. Geiger geforderte stete Gewinnwachstum ohne Berücksichtigung von Nachhaltigkeit, verhindert langfristige Planungen und fördert risikoreiches, fahrlässiges oder auch kriminelles Handeln. Wie die Vergangenheit zeigt, führt dies zu Milliarden-Strafzahlungen einzelner Institute bis hin zu einer globalen Wirtschaftskrise.
    Das Interview zeigt einmal mehr auf, dass wichtige Leute aus der Finanzbranche immer noch in ihren alten Denkstrukturen gefangen sind und aus dem Desaster, welches die Bankenwelt in den letzten 20 Jahre erfahren durfte, nichts gelernt haben.

  5. Ich kann mich nicht erinnern, dass nachhaltiges Wirtschaften je eine Krise ausgelöst hätte (dies wäre ein Widerspruch in sich).
    Das Streben nach immer höherer Profitabilität nach dem Motto „Koste es, was es wolle, Hauptsache mehr Gewinn“, ist hingegen ein sicherer Garant für die nächste Krise. Dies hat die Vergangenheit zur Genüge gezeigt.
    Die Meinung, dass ein Klima- und/oder ein Naturschutz nicht nachhaltig sei, darf man selbstverständlich vertreten. Aber bitte mit Begründung.

  6. „Sustainable“ sollte heissen … was der Anleger tatsächlich damit will. Ob dieser finanzielle Nachhaltigkeit will, ist ihm überlassen. Heute dient der Begriff meist als ziemlich primitives Propagandawerkzeug für Banken einerseits, und andererseits für Leute, die versuchen, Banken zu beeinflussen, ob im Verband oder einzeln.

  7. Herr Geiger hat vollkommen recht. Langfristig profitable Firmen sind nachhaltig, denn sonst würden sie nicht langfristig profitabel sein. Der ganze Hype über sustainable investment ist daher – wie andere Hypes – völlig daneben und verursacht nur Kosten. Es profitieren nicht die Anlagekunden der Banken, sondern Anwälte, Consultants, Marketing etc. Eine nächste Finanzkrise zu verhindern, muss dass oberste Ziel sein. Denn eine Finanzkrise betrifft jeden Bürger im Land, ob alt, jung, schwul, lesbisch, trans. usw.

    • Die Schweiz hat schon einmal gezeigt, wie man Banken an die Wand fährt. Jetzt will man zeigen, wie man den Rest noch mit Schwung über eine Klippe stürzen kann. Wozu brauchen wir denn überhaupt Geldhäuser fragen sich wohl einige. Die Amerikaner haben doch welche, sogar sehr erfolgreiche. Der Wandel vom Einwanderungsland in ein Auswanderungsland ist doch eine erstrebenswerte Alternative. Für Unternehmer in die USA und für Politiker in die EU. Die grünen Gürtel für ernährungsbedingt sehr flache Bäuche könnte bald zum beliebten Modeaccessoire werden. In Armut und Bescheidenheit lässt sich auch der Klimawandel besser ertragen, bei 38 Grad oder mehr im Schatten und vorzugsweise ohne Aircon.

  8. Der Schwachsinn nimmt überhand, nicht die Nachhaltigkeit. Wer Skepsis hat vor dem überbewerteten Tech-Sektor sollte sich überlegen in die soliden Werte der Rohstoffbranche zu investieren, die sind viel zu tief bewertet, Edelmetallproduzenten ausgenommen.
    Die zunehmende Einschränkung der Mobilität durch die Politik des Virus wegen, schafft sicherlich nochmals gute Einstiegskurse um die Positionen zu verstärken.
    Die Nachhaltigkeitsfanatiker dürfen ihr Geld verpulvern wie sie wollen. Schade, dass das Zwangssparen dem Schwachsinn unterliegen wird.

  9. Dank der Konzernverantwortungsinitiative werden die Anlagen zum Glück von selber nachhaltiger und grüner. Und der eigenverantwortliche Investor hat sich schon immer genau überlegt, in welche Firmen er sein Geld steckt.

    • Geiger wird täglich wirrer aber kann zu jedem Thema wirre Sprüche klopfen. Schade für das IP.