„Für die Staatsanwaltschaft ist Vincenz der Fall schlechthin“

Dass die Ermittler den Ex-Raiffeisen-Chef mit Unbelegtem anklagen würden, sei unwahrscheinlich, meint Hans Geiger. Der Crash des letzten Gut-Bankers werfe ein schlechtes Licht auf den „Hobby“-VR der Genossenschaftsbank.

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  1. Am Wochenende konnte man in der Sonntagszeitung von Vincenz‘ Redlightbesuchen von mehreren hunderttausend Franken auf Geschäftskosten lesen. Damit sollte auch dem Letzten die Scheinheiligkeit und fragwürdige Energie dieses Mannes klargeworden sein.

    Was wurde eigentlich aus der Story von der Frau aus Liechtenstein, die er regelmässig zu sich in die Privatvilla per Privatchauffeur kommen liess, und welcher er regelmässig mehrere tausend Franken überwies? Der Chauffeur starb ja ganz plötzlich unter nicht bekannten Umständen…

    Alles dazu hier:

    https://insideparadeplatz.ch/2018/04/11/fall-vincenz-polizei-auf-heisser-laendle-spur/

  2. Es wäre besser, wenn Lukas Hässig sich mehr zurück nehmen würde, dafür jeweils kurze Fragen stellte und Hans Geiger mehr zu Wort kommen liesse.
    Übrigens: Der Corona-Abstand dürfte im Interview speziell ausgelegt worden sein.

  3. Vincenz generierte hunderte Millionen für die Raiffeisen und machte sie gross.
    Die Club-Besuche hat er sich redlich verdient.

    • @Marilena

      Haben Sie mitverdient?

      Nach der Immobilienkrise Mitte 90er flossen Raiffeisen viele Neugelder zu. Nach der Finanzkrise flossen Raiffeisen noch mehr Gelder zu (wegen der Fehler der Grossbanken).

      Vom Vincenz Kult – von wegen was er alles für die Vincenz Jünger gemacht habe, und den vielen und opulenten Huldigungen beim dessen Abtritt, halte ich darum sehr wenig.

      Vincenz war ein guter Netzwerker und er hatte offenbar ein gutes Gespür für Politik. Vincenz hat die Banken sichtbar gemacht: rotes Logo.

      Was die Dorfpaläste, in welche die Raiffeisenbanken unter Vincenz umgezogen sind mit dem Raiffeisengedanken zu tun hatten ist mir nicht klar (offiziell: „Unterstützung der lokalen handwerker“ – oder informell: der Archtekten in den Ausschüssen der Raiffeisengenossenschaften). Dies ein Beispiel von vielen.

    • Nachtrag, Erklärung zum Thema Dorfapalast (Example):
      Das ist eine Feudalistische (elitäre) Denke / Perspektive, welche den Interessen der Raiffeisengenossenschafter sowie den Grundsätzen der Raiffeisengründer entgegen gesetzt ist (Wir bauen einen Palast, damit die Handwerker beschäftigt sind).

  4. Mal dumm gefragt, war da nicht die KPMG am Werk bei der Buchprüfung? Wenn PV wirklich hundert Tausende im Cabaret verpulvert hat, warum wurde das bei der Revision nicht beanstandet?

    • ganz praktisch gedacht:
      Wenn jemand Spesenpositionen prüft, dann sind das „Anfänger“ / Juniours. „Cabaret“ steht selten auf der Creditcartenabrechnung, da steht oft ein unauffälliger Firmenname.
      Zudem gibt es ein Verwaltungsrat der speziell für die Kontrolle der Vergütungen die Geschäftsleitung zuständig war.

      Die Endverantwortlichen für die Revision haken diese Position unter „nicht wesentlich“ ab oder beharren höchstens auf Rücklagen für latente Steuern oder Sozialversicherungsabgaben.

  5. Vincenz ist noch lange nicht verurteilt. Die Darstellung der Staatsanwälte,dass Vincenz seinen CEO und die Bankräte hintergangen habe, wird von Herrn Erni nach Strich und Faden zerlegt werden. Auch wenn der CEO und die hochbezahlten Bankräte natürlich treuherzig behaupten, sie hätten weder gewusst noch geahnt,was Vincenz trieb, wird und darf kein Gericht ihnen das abnehmen. Alles deutet darauf hin, dass man Vincenz angesichts seiner Verdienste um die Bank bewusst seine Nebengeschäfte nachggehen liess,und in Kauf nahm,dass er gelegentlich auf eigene Kasse geschäftete.Nur wenn der CEO und die Bankräte mitangeklagt worden wären, könnte Vincenz allenfalls mit diesen zusammen wegen Schädigung der Bank verurteilt werden. Der angebliche Missbrauch seines Sonderkontos wird ebenfalls nie zu einer Verurteilung von Vincenz reichen.Diese pikanten Geschichtchen dienen bestenfalls der Erheiterung des Gerichtes. Der kürzlich entschiedene Fall einer freigesprochenen Bankkaderfrau,die mit ihrer Businescard ihren aufwendigen Unterhalt bestritt,zeigt,dass solche Karten,Konten,etc., in diesen Kreisen zugebilligt werden, um den Neid subalterner Mitarbeiter zu vermeiden, oder beliebt auch aus Steuerluchen Zwecken um einen wesentlichen Teil der Bezüge dem Steuervogt vorzuenthalten. Darüber steht in der Anklageschrift natürlich nichts. Aber Herr Erni wird das schon gebührend zur Sprache bringen.

    • Nur weil sich in einer Grossbank nicht einer alleine die Verantwortung teilt, bedeutet dies nicht dass am Schluss keiner Verantwortlich ist. Zudem war Vincenz ja zurechnungsfähig als er die Spesenbelege geltend machte und die Deals einfädelte. Anscheindend installierte Vincenz mit Stocker quasi einen aufsichtsloses Parallelunternehmen. Im Rahmen seiner Funktion hatte Vincenz natürlich eine gewisse Entscheidungsfreiheit, ob er diese strafrechtlich relevnat missbraucht hat (Kandidaten wären: ungetreue Geschäftsführung, gute Sitte, Verstoss gegen Spesenreglemente etc. ), wird das Gericht entscheiden. CEO’s brauchen normalerweise keine Gouvernante, um anständig mit den ihm anvertrauten Geldern umzugehen.
      Erni ist gut. Da haben Sie recht. Vincenz wird aber kaum abstreiten können, dass er gewisse Entscheide alleine getroffen hat. Zudem spielt es unter Umständen gar keine Rolle ob er seine „untergebenen“ informiert hat oder nicht, zumal er der Entscheidungsträger war.

      Hinzu kommt die Genossenschaftsstruktur. Die Genossenschafter haben gegenüber der Raiffeisen Schweiz nur indirekt und sehr reduziert Mitspracherechte. Entsprechend schwer wiegt der Vorwurf von quasi Missbrauch der Genossenschaftsgelder.

      „Alles deutet darauf hin, dass man Vincenz angesichts seiner Verdienste um die Bank bewusst seine Nebengeschäfte nachggehen liess,und in Kauf nahm,dass er gelegentlich auf eigene Kasse geschäftete.“

      Vincenz war das Aushängeschild der Bank. Vincenz hat die Bankengruppe sichtbar gemacht (rote logos) und hatte ein guten Sinn für wichtige Kontaktpersonen. Marketing und Politische Machtnetzwerke. Das waren sicher Stärken von Vincenz. Ob er den CEO Posten ohne die Verbindungen und Leistungen seines Vaters alleine mit seinen „Verdiensten“ hätte erobern können, bezweifle ich. Darum denke ich, dass weniger die Verdienste, als die Freundschaften, welche oft auch mit Jobchancen und Honoraraufträgen verbunden waren viel ausmachten. Vincenz war auch nicht kleinlich gegenüber seinen loyalen Mitarbeitern.

      Vincenz etablierte auch eine Mitarbeiterkultur, welche stark auf Loyalität baute und ein Gefühl von „Wir c’est moi“, resp. Raiffeisen bin ich, und wir müssen zusammenhalten. Zuletzt liess er sich in einem grossen Fussballstadion von allen Mitarbeitern verabschieden. Vincenz wurde als Held installiert unter den Mitarbeitern. Mitarbeiter tragen nicht die Verantwortung für Ihre Vorgesetzten. Zudem hat Gisel in mehreren Interviews angetönt, dass er im Vergleich zu Vincenz mehr zuhören wolle…

  6. Pierin hat bei seinem Antritt bei RCH, die Führungsleute nach seinem Gusto ausgetauscht. Das bis dahin herrschende Familiengefühl, ist durch misstrauen unter den Mitarbeitenden untergegangen. Ich wusste von Anfang an, das Pierin ein grosser Blender ist. Wenn ich versuchte andere darauf aufmerksam zu machen, wurde ich Spinner hingestellt. Das Kumpelhafte verhalten allen Mitarbeitern gegenüber „ich bin einer von euch“ zeigte seine Wirkung.

  7. Herr Geiger spricht wertend und beurteilend von einem Hobby VR bei Raiffeisen, der offenbar seiner Aufsichtspflicht nicht nachkam. Da hat er recht.

    Weiss Hans Geiger doch aus eigener Erfahrung als ehemaliger VR bei Vontobel wie es ist, wenn Unregelmässigkeiten durch den VR, dem er angehörte, übersehen werden.
    Sicher erinnert sich Herr Geiger noch an die Entlassungen von Jörg Fischer, Walter Käser und Hans-Peter Bachmann. Den Entlassenen wurde damals vorgeworfen Kontrollaufgaben vernachlässigt und Führung und Aufsichtsplicht nicht adäquat vorgenommen zu haben. So sei es z.B. zu Kompetenzüberschreitungen in der von Bachmann geführten Sparte Corporate Finance gekommen wie auch Verletzung von Buchführungsvorschriften und nicht Einhaltung von Kreditlimiten. Auch seien Reisen in die Karibik unternommen worden mit allem ausschweifenden drum und dran.
    Quelle u.a.:
    https://www.fuw.ch/article/entlassung-des-vrdelegierten-des-cfo/

    Möglich, dass auch Herr Geiger, damals VR bei Vontobel, sich an die Aufsichtspflicht des damaligen VR bei Vontobel erinnert. Immerhin hat Herr Geiger in der Folge seinen Rücktritt aus dem VR angeboten. Vielleicht kann er uns auf dieser Plattform den Grund mitteilen.
    Honny soit qui mal y pense !

  8. Kein Wunder bei diesem VR. Ausrangierte Regierungsräte (Rita Fuhrer) und andere Günstlinge zu nominieren.
    Die haben ja keine Ahnung von banking, aber umsomehr beim Abzoggen. Da haben sie sich die „Vergütungen“ fast über Nacht VERDOPPELT.

  9. Ich lese und höre jetzt den senil gewordenen alt Prof. Hans Geiger nicht mehr. Er weiss alles besser und kümmert sich nicht darum, dass allein die Gerichte den Entscheid aufgrund der Beweiswürdigung treffen, ob Vincenz schuldig ist und ins Gefängnis muss. Ich nehme hier auch Lukas Hässig in die Verantwortung, der Geiger immer wieder und auch jetzt ein Forum bietet. Aber Hässig ist ja auch ein Spezialist für Vorverurteilungen.

    • Betreffend Hans Geiger stimmt das leider. Herr Geiger sollte nicht mehr das Wort bekommen, denn er weiss definitiv nichts (mehr) und weibelt mehr als Lobbyist für die Bankenbranche als das er eine unabhängige objektive Meinung formulieren kann. Kein Gewinn beim Lesen, sorry.

      Betreffend L. Hässig bin ich anderer Meinung, er hat eine Entwicklung durchgemacht und erkannt, dass der FI-Platz CH nicht ohne Grund von anderen Ländern als „anfällig“ für Geschäfts ist, die in anderen Ländern lange sauber im Recht verankert sind. Solange es eine Bankiersvereinigung gibt und Einflüsterer im Bundeshaus ein-und ausgehen, bleibt es bei der bekannten Heimlichtuerei und Mauschelei; meine Meinung.

  10. Was PV gemacht hat geht gar nicht und dass der VR und sonst niemand eingeschritten ist, ist auch tragisch. War das im Swiss Banking aber ein Einzelfall oder ist es nur der einzige Fall, welcher aufgetaucht ist, weil nach den anderen nie gesucht wurde?

  11. Wird allerhöchste Zeit, dass dieser abgrundtief gefallene Vincenz radikal zur Rechenschaft gezogen wird. Aber die grösste Strafe hat er schon kassiert: Ruhm, Ehre, Ansehen – alles völlig und BLEIBEND im Eimer!

    • Ruhm,- Ehre,- Ansehen – ist solchen Typen völlig „wurscht“ weil sie keinen Anstand haben und an einer schweren Geltungsneurose leiden,…..aber vergesst einen solch sonderbaren Menschen für viel Geld therapieren zu wollen, das wäre absolut sinnlos, denn die sind für immer & ewig unheilbar und werden wenn sie frei sind, immer & immer wieder versuchen, ihr „Talent“ irgendwo einzubringen…..
      In Amerika steht zur Zeit eine ähnliche Person im Rampenlicht…., auch eine sehr schwer beschädigte ! !

  12. Denke auch, wenn Vincenz tatsächlich bedingt bekommt muss man sagen, Anwalt Erni scheint die Richter im Griff zu haben.

    Es wäre allerdings ein Hohn für jeden Schweizer, wenn Vincenz nicht für einige Jahre einsitzen müsste.

    • Sein Anwalt Erni scheint ja jeden Richter einzuschüchtern, das klingt sehr speziell. Sind wir hier in Italien oder in der Schweiz?
      Anwalt Erni ist ein guter Schauspieler, so wie die meisten Rechtsanwälte: leider lassen sich viele weiche zartbesaiteten Richter von solchen Anwälten mit lauter Stimme und teurem Massanzug einschüchtern.

  13. Offenbar ist Geiger ein Alleswisser und Allesvoraussager. Er benutzt seine frühere Bekanntheit heute für törichte Beiträge mit clownesken Faxen vor der Videokamera. Er hat seinen Nimbus verloren und plodert nur noch vor sich hin. Meine Frau meinte gerade, Geiger ist wie Biden, er realisiert es nicht mehr. Doch dies braucht es ja augenscheinlich, um neuer Präsident der USA zu werden. Vielleicht versucht es Geiger ihm geichzutun bei der nächsten Vakanz im Bundesrat. Geiger allein ist schrecklich, doch da sitzt ja noch einer, der „fällig“ wäre zurückzutreten.

    • Schon ziemlich vermessen, der Gedankensprung Ihrer Frau von Geiger zu Biden. Aber das hier noch zu verbreiten hat sich doch nicht verdient. Nicht jede Meinung eines alten Mannes ist falsch und nicht jeder alte Mann ist senil. Es gibt viele bei denen zutrifft: Dumm geboren, nichts dazugelernt und das noch vergessen.

  14. Die früheren Prognosen des Hobby-Welterklärers lagen grossmehrheitlich daneben. Hoffen wir, dass er diesmal Recht behält, denn wenn dieser Bündner Rammler davonkommt, können wir uns die Staatsanwaltschaft sparen und das „Recht“ gleich den windigen, überbezahlten Anwälten in die Krallenhände legen.

  15. Wieso soll Pierin ein Gutbänker gewesen sein? Es zeigt sich ja gerade jetzt das er der geösste Sauhund am Platz war, und zwar schon lange und ewig

    Und woher will nun Hans Geiger wissen das dies keine Strafe auf Bewährung gibt? PV ist nicht Vorbestraft und wird wohl kaum die 6 Jahre bekommen die die Staatsanwaltschaft will.

    Man kan heute zB schon sagen das die Strafe gemildert werden muss da 2/3 der Verjährungsdauer verstrichen ist sich Pierin seit Eröffnung des Verfahrens Wohl Verhalten hat hat er Anspruch auf Strafmilderung.

    Ich mache jede Wette das selbst bei vollem Schuldspruch kein Gefängnis resultiert. Würden wir alle Ersttäter einsprerren würden wir doppelt so viele Gefägnisse brauchen!

    Die härteste Strafe ist auch schon längst vorbei die U Haft

    • Mit Gutbänker ist gemeint, dass er ein Adlatus von Rainer L. Gut gewesen sein soll, ein typischer schweizer Banker aus der Generation, als die Schweiz noch jedes Geld aus dem Ausland angenommen hat und nicht hinsehen wollte, aus welchen Geschäften denn diese Nettogeld-Zuflüsse kamen…

  16. Sobald sich die Staatsanwaltschaft auf Punkte wie die Spesenabrechnung konzentriert, zeigt sich dass sonst nicht viel dran ist. Am Schluss wird man den Pierin noch entschädigen müssen.

    • Ganz richtig. Es zeigt, wie wenig echte Beweise die Staatsanwaltschaft (STA) im sozialistischen Kanton ZH hat, und wie verzweifelt sie schon sein müssen, wenn sie es mit „Gewerbsmässiger Betrug“ versuchen, der ohnehin schon schwer in der Schweiz nachzuweisen ist. Die Beweishürden sind riesig, und passen auch nicht zu den Firmenkäufen, die PV getätigt hat. Die STA müsste beweisen können, dass PV diese Firmen nur gekauft hat, um seinen Arbeitgeber wiederholt und besonders arglistig zu schädigen, und das PV das Kaufen von Firmen „gewerbsmässig“ machte. Dies zu konstruieren wird kaum gelingen, welche Wort-Aktrobatik man auch immer anwendet…arme Selbstüberschätzung der ZH-STA…

    • Absolut.
      Die Erfahrung zeigt, dass jeweils eine Ausrichtung auf Nebenschauplätze wie z.B. Spesenabrechnungen dann stattfindet, wenn in der Hauptsache strafrechtlich wenig bis nichts mehr zu holen ist.
      Damit will der Anwalt noch das Gesicht wahren. Ist dann aber bereits ein Indiz für einen verlorenen Prozess, der im vorliegenden Fall Unsummen an Steuergeldern verschlingt und am Ende nichts bringt, weil Sühne hier nicht adäquat stattfindet.

      Die grösste Strafe hat der Unschuldsvermutete ja meist schon erhalten: die mediale Verachtung und Darstellung von Peinlichkeiten und Doppelleben. Dieser mediale shit storm ist psychologisch meist schlimmer zu ertragen als ein Aufenthalt mit Bewährungshelfern im Nobelhotel in Cazis mit vorzeitiger Entlassung wegen korrekter und guter Führung unter Anrechung der Untersuchungshaft.
      Nein, dieser strafrechtliche Teil bringt ausser Kosten für den Steuerzahler wenig, denn es findet keine echte Sühne mehr statt.
      Da ist dann der zivilrechtliche Teil schon griffiger, wenn es um das eigene Portemonnaie geht. Dort findet in dieser Liga die eigentliche Bedrängnis statt.

  17. Die Geltungssucht kennt keine Grenzen, selbst im Alter.
    Reden ist Silber, Schweigen manchmal Gold.
    Ob diese Eigenschaft auch mit Narzissmus zu tun hat?

  18. Leider!

    So ists in alter Zeit gewesen,
    so ist es, fürcht‘ ich, auch noch heut.
    Wer nicht besonders auserlesen,
    dem macht die Tugend Schwierigkeit.
    Aufsteigend mußt du dich bemühen,
    doch ohne Mühe sinkest du.
    Der liebe Gott muß immer ziehen,
    dem Teufel fällts von selber zu.

    Wilhelm Busch
    * 15. April 1832 † 9. Januar 1908

  19. ein grosser Teil des Schweizer Wirtschaftssystems scheint korrupiert: Interne Revision, Externe Revision, Verwaltungsrat, „Rechtsanwälte“ (man lese mal die anwaltlichen Standesregeln!!), zahlreiche Strohmänner, Insider und Mittäter, usf. (insgesamt wohl ueber 100 Personen die da irgendwie mitgemacht haben und/oder bewusst BLIND/inkompetent waren). Insgesamt eine Schande fuer den Wirtschaftsstandort Schweiz – dass dies alles passieren konnte!

    • Es zeigt leider, wie rückständig unser Rechtssystem ist. Gegen aussen sieht alles rechtsstaatlich gut aufgestellt aus, aber die tief in uns Schweizer eingebrannte Heimlichtuerei und Bauernschläue muss erst herausgemendelt werden, bevor der Finanzplatz CH überhaupt die Chance hat, „sauber“ zu werden. Denn es ist im Bewusstsein von uns überhaupt nicht anrüchig, wegzuschauen, woher Geld kommt, wieviel Blut daran klebt, und wenn es geeignet ist, etwas zu verdienen, was soll dabei anrüchig sein ? Eben…

  20. Pierin Vincenz ist längst im Gefängnis.

    Im gesellschaftlichen.

    Wer will diesen geldgetriebenen, selbstzentrierten, libidogesteuerten Blondiebanker irgendwo sehen (das wird sich auch bei einem Freispruch nicht ändern) ?

    Nur er sich selbst.

  21. War Herr Geiger nicht auch ein Hobby-MDR bei Vontobel und der SNB?
    Er weiss überall Bescheid und muss sich auch dazu outen.
    Schade, dass er mit so viel (einfach) verdienter Kohle nicht mit Vincent die Puffs unsicher machen kann, dann wären wir ihn los 🙏🙊

  22. Einmal wieder muss man Herrn Geiger Recht geben, Vincenz kann seinen Kopf nicht mehr aus der Schlinge ziehen.
    Er wird zwar mit den teuersten Anwälten der Schweiz versuchen sich rausboxen zu lassen, aber wenn die Richter und Staatsanwaltschaft nicht bestechlich oder verwandt mit Vincenz sind, dann stehen seine Chancen schlecht. Alles andere wäre ein reputativer Supergau für den Schweizer Rechtsstaat.

  23. Im Frühjahr erklärte er uns die Welt bezüglich den Auswirkungen von Corona auf die Finanzmärkte und schwadronierte tief im Loch unten, bei superhoher Vola notabene, von Put-Käufen. Nun beglückt er uns mit seinem juristischen Sachverstand und lässt uns den Prozessausgang schon im voraus wissen. Wahrlich ein Handsdampf in allen Gassen, dieser Geiger.

    • Und seit wann haben UBS und CS solch Top VR-Räte?

      Bei CS genügt alleine schon TT Skandal, um den Herren VR’s eine Note 1 zu bescheren!

    • Herr Geiger als einen ‚Hansdampf in allen Gassen‘ zu bezeichnen, ist unqualifiziert und lässt nicht viel Sachverstand vermuten

    • Sie sind ziemlich sicher auf der Lohnliste einer Bank, die sind aber meines Erachtens, die grössten Hansdampf’s (s nicht d) auf dieser Welt. Und genau da ist das Problem, denn mit Kritik können sie nicht umgehen, sie haben ein Wahrnehmungs-Defizit.

      Geiger hat doch recht, er hatte doch bei dieser Bank quasi die Narrenfreiheit. Raffgier ist das einte, aber wenn man den Hals nicht mehr voll kriegen kann, setzt sich unweigerlich Überheblichkeit gepaart mit Dummheit ein. Wie konnte er nur Millionen an die eigenen Bank ins Tessin überweisen??

      Beipflichten muss ich Hans Geiger ebenfalls, den ein Bedingter liegt wohl kaum drin. Das wäre für den betreffenden Staatsanwalt ein Debakel par excellence. Ich tendiere eher auf so viel Kiste, dass eine Halbfreiheit gesetzlich nicht mehr möglich ist.