Seit David Ricardo ist bewiesen, dass Zölle schaden, sagt alt-Ökonomie-Professor Hans Geiger. Jeder soll nur herstellen, was er am besten könne, ansonsten alles importieren. Nun müsse man halt dealen.
Kommentare
Die beliebtesten Kommentare
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Wann begreifen die USA endlich, dass sie keine vernünftigen Autos bauen können. Das hat schon vor 60 Jahren angefangen und dauert bis heute. Sie können viel, aber Fahrzeuge können sie einfach nicht herstellen. Einzige Ausnahme: Das Motorrad „Harley Davidson“.
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Trump wird ein U-Turn machen. Schon bald, d.h. vermutlich eher innert Tagen als Wochen. Je länger er zuwartet, desto schlimmer wirds. Wenn er das nicht einsieht, wird er unweigerlich entmachtet.
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Ricardos Theorie ist ungültig, weil sie annimmt, dass Kapital nicht in anderen Ländern produzieren kann (absolute advantage).
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Hier die Quelle für Herrn Geiger:
„In their book, Global Trade and Conflicting National Interests published in 2000 by The MIT Press, Ralph E. Gomory and William J. Baumol proved that the free trade theory with which economists today are still indoctrinated is false.“
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Trump hat sehe recht, wenn er Firmen in den USA haben möchte. Aber er übertreibt es etwas und sein gewähltes Mittel um dies zu erreichen wird viel Blut, Schweiss und Tränen kosten.
Auch die Schweiz würde gut daran tun, eine Liste mit kritischen Technologien zu führen. Da gehört auch Software, GPS, etc. dazu. Wichtige Dinge, von welchen man nicht vom Auslang abhängig sein möchte. Bei Software kann man auch Open Source in Betracht ziehen.
Bei dieser Liste hört dann der Spass auf. Da gibt es keine Ausrede wie „das kann man aus dem Ausland billiger beziehen“.
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Trump hat letzte Woche ein Dekret unterzeichnet, das die Förderung von Mineralien, u.a. Schwerpunkt Gold (ganze Produktionskette) auf staatlichem Land in den USA deutlich erhöhen soll. Und die Schweiz? Dazu die SNB:
„Die Schweizerische Nationalbank (SNB) beendete am 30. März 2005 ihr Verkaufsprogramm von 1’300 Tonnen Gold. Vor diesen Verkäufen befand sich die Schweiz in einer extremen Position im Vergleich zu den andern G-10-Staaten. Zudem besass die SNB überschüssige Kapitalreserven, welche nicht mehr für monetäre Zwecke benötigt wurden. Erst im Mai des Jahres 2000 waren jedoch die letzten Relikte des Gold-Standards im schweizerischen Recht beseitigt und die SNB damit in der Lage, Goldverkäufe zu tätigen.“ Quelle: SNB
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Man muss nur die Chinesen anschauen. Ein Sprichwort ist: Wenn der Feind langsam geht, gehe schnell. Wenn der Feind schnell geht, gehe langsam. Die Tatsache, dass es aussieht, wie China dasselbe tut wie die USA, ist weil China die USA durchschaut hat: Trump will einen Deal und der kommt nur auf Augenhöhe zustande, wenn China nun mitspielt. Deshalb sieht es nach Handelskrieg aus. Der wird dieses Jahr noch zu Ende gehen zwischen China und der USA. Ebenso wird es mit den Verhandlungen zwischen Russland und der USA sein. Nur EU wird sich weiter schlecht behandlet fühlen, im Eck mit dem erhobenen Finger sitzen und sich selbst zerfleischen. Ich hoffe, die Schweiz wir endlich erwachen. Heute kann die Schweiz der USA anbieten, jegliches Zölle beidseitig abzuschaffen, ein Freihandelsabkommen eingehen und je nach Höhe des Handelsbilanzdefizits eine „Ablassbetrag“ bezahlen. Sich der Welt anpassen, (fast) freie Marktwirtschaft, dem König huldigen, aber zu akzeptablen Bedingungen.
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Unwort des Jahres:
DEAL
siehe auch Godfather the Pate.
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Richtig: DEAL verkam zu einem Unwort. DEALMAKER zum einem ganz bösen Fluch.
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Richtig: DEAL verkam zu einem Unwort. DEALMAKER zu einem ganz bösen Fluch.
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Die Schweiz geht traumhaften Zeiten entgegen: In wenigen Jahren bloss noch 8 Millionen Einwohner anstatt 10, weniger Verkehr, günstigere Mieten, die Immobilien werden erschwinglich, Bus und Bahn weniger verstopft, die Angestellten sind wieder freudig bei der Arbeit, weniger Freizeitrummel, die Restaurants haben wieder Menues unter CHF 15.00, ein Espresso kostet unter CHF 3.00 etc. etc. Toll. Alles geschenkt – Trump sei Dank…
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warum schreibt niemand, was das grosse problem der schweiz gegenüber der usa ist? die zölle zum schutz der schweizer landwirtschaft!
dieses tabu muss jetzt diskutiert werden. oder hat man zuviel angst vor der politischen macht des bauernverbandes?
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Hier geht es in erster Linie um die Aufrechterhaltung unserer Landesversorgung in Krisenzeiten und nicht primär um Schutz der Landwirtschaft.
Wollen wir immer noch mehr vom Ausland abhängig werden? Wohin das führt sehen wir aktuell oder wollen sie dann Trump anrufen wenn sie nichts mehr zu Essen haben?
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Tja, o Nero, beim gegenwärtigen Selbstversorgungsgrad gibt es dann aber plötzlich kein Fleisch mehr auf dem Teller, sondern nur noch Futterweizen.
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ihn in unserem widerlichen MSM während Jahren, ununterbrochen, täglich als neuen Diktator bezeichnet.
Und dann bittere Tränen weinen, wenn sich herausstellt, dass der deswegen fast sein Leben verlor und nun die Retourkutsche fährt.
Sehr gut gemacht Donald!!!
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Hat Papi dich nicht lieb gehabt?
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Und, Na ja, war die Bezeichnung falsch?
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Aktien werden verkauft, Staatsanleihen werden gekauft. Also sinken die Zinsen….Trumps Wunsch
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Aber die Inflation steigt wegen Zöllen.
Daher Nullsummenspiel.
Diese Zusammenhänge sieht hier im Blog wieder keiner.
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Man muss Trump klar machen, dass er die Schweiz so in die EU treibt. (EU 20 %, CH 31 %. Das kann nicht seine Absicht sein, denn er hasst die EU-Führung so wie wir.
Da Trump gegenüber RU keine Zölle erhebt, sollten wir nun schleunigst die Sanktionen aufheben und mit RU, und den übrigen BRICS-Staaten ein enges Bündnis aushandeln. Dann können wir auch gegenüber der EU mit Stärke entgegentreten.
Bitte keine Zweitklassen Unterhändler nach den USA senden, auch keine Quotenfrauen.-
Die Vereinigten Staaten pflegen keine Handelbeziehungen mit Russland, Kuba usw. Da erübrigen sich Zölle. Mit Kanada und Mexiko wurden bereits Regelungen getroffen.
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Wir mussten schmunzeln, als der angesäuselt wirkende Pult heute auf SRF einmal mehr völlig unbedarft zum Thema lostäubelte. Harmonisch eingestimmt in das Gegröle von knapp verpasst blaublütigen SP-Gräfinnentöchtern und ergänzend zum Geheul von weltreisenden Auszeitbedürftigen. Weiter so, Mr. President!
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Bei den rechten ist es halt nur Geld-Adel.
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Trump ist ein Tyrann. Er ist kein Dealmaker. Er war sechsmal bankrott – er hat sogar ein Casino in den Ruin getrieben. Es gibt keine rationale Rechtfertigung für diese Zölle, außer Einschüchterung als Mittel zum Erlangen absoluter Macht. Die einzigen, die davon profitieren, sind Diktatoren, Milliardäre und Menschen, die von Milliardären bezahlt werden, um positive Kommentare zu schreiben.
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Trump selbst war nie bankrott; er hat in einzelnen seiner Unternehmungen „Chapter 11“ benutzt. Dieses Verfahren dient zur Reorganisation, währenddem das Unternehmen weiter läuft.
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@Alexej Buergin
Wenn ein Unternehmen in die Insolvenz gerät, d.h. wenn die Summe seiner Verbindlichkeiten die Summe seiner Vermögenswerte übersteigt oder es zahlungsunfähig wird, muss es dies nach dem Insolvenzrecht der Vereinigten Staaten beim dortigen Bundesinsolvenzgericht (federal bankruptcy court) anzeigen.
Dem Unternehmen stehen dann grundsätzlich zwei Möglichkeiten offen:
Es stellt einen Antrag nach Chapter 7 (Liquidation) (engl. to file under chapter 7) oder es stellt einen Insolvenzantrag nach Chapter 11 (Reorganisation oder Restrukturierung, engl. to file under chapter 11).
Die individuelle Restrukturierung der Schulden ist in Chapter 13 geregelt.Für eine reine Reorganisation einer Firma muss sich diese nicht unter „Chapter 11“ stellen.
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Buchempfehlung: Kapitalismus ohne Demokratie. Wie Marktradikale die Welt in Mikronationen, Privatstädte und Steueroasen zerlegen wollen.
Donald Trump umgibt sich mit Technikraten wie Thiel, Musk, die zu Milliardären wurden.
Freiheit und Demokratie, so der Investor Peter Thiel 2009, seien nicht länger kompatibel. Wer die Freiheit liebe, müsse daher versuchen, der Politik in all ihren Formen zu entkommen. Zuflucht suchen könnten Libertäre im Cyberspace, im Weltraum und auf dem offenen Meer.
Quinn Slobodian nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch die Welt der neoliberalen Utopien. Sie führt nach Dubai und Liechtenstein, ins vom Bürgerkrieg zerrüttete Somalia und zu Elon Musks texanischem Weltraumbahnhof. Und sie weitet den Blick auf eine mögliche Zukunft, die uns Sorgen machen sollte. -
It‘s the stupid, economy!
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Erstens: Die USA haben gar nicht genug Arbeiter um alle Produkte selber im Land herzustellen, sie haben Vollbeschäftigung. Zweitens: Wollen die Amerikaner an den Fliessbänder stehen und Iphones und BMWs zusammensetzen? Nein, die Amerikaner, gut gebildet wie wir, wollen auch vorwiegend Bürojobs. Also müssen die Republikaner wieder Ausländer ins Land holen, mit allen sozialen Problemen. Das ist ein Witz. Wir sind doch froh, dass die Asiaten und Mexikaner uns die Fliessbandarbeit abnehmen! Wir machen Engineering, Verkauf und Marketing, sie die Produktion.
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Vielleicht gibt es ja im „Rust Belt* noch genügend Leute auf der Suche nach einem gut bezahlten Job. Deshalb unterstützen die Gewerkschaften ja so begeistert den Kurs von Trump.
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Es gibt Leute, die auf die Trump-Zölle Beifall klatschen – aber es sind nicht US-Amerikaner: Das Kapital flüchtet vor Trump. Vor wenigen Jahren hätte man noch gesagt, die Schweiz könnte profitieren. Jetzt aber sitzt sie leider zwischen den Stühlen. Nein, es ist Europa, das profitieren könnte. Zeitenwende…eben anders.
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Dr. Geiger, welche „Deals“ hat Hr. Trump abgeschlossen – mit selbst erarbeiteten Mitteln und profitabel ? Bitte dokumentieren (zur Präzisierung: wenn einer mit geschenktem Geld des Vaters ein Luxusauto kauft – ist das für Sie ein „Deal“ ?). Von ihm bekannt und dokumentiert sind v.a. Konkursverfahren; den profitablen Teil seiner Geschäfte wollte er ja nie offenlegen, oder ?
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Ich habe nichts gesagt von „profitablen Geschäften“.
Die grossen Konkursfälle sind:
1.Trump Taj Mahal, Atlantic City, New Jersey, bankruptcy in 1991
2.Trump Plaza Hotel, Atlantic City, bankruptcy in 1992.
3.Trump Hotels & Casino Resorts, Holding Co, bankruptcy in 2004.
4.Trump Entertainment Resorts, Nachfolge von Nr. 3, bankruptcy in 2009. -
Trump hat bei 5 von seinen 500 Firmen Konkurs gemacht. Dabei war eine eine Firma, die er für einen sterbenden Freund übernahm und abwickelte. In den USA gilt es nicht als anrüchig, wenn ab und zu eine Firma scheitert. Einige seiner Firmen waren enorm erfolgreich; als er das Familiengeschäft übernahm, baute es Arbeiterwohnungen in den Vororten New Yorks. Er hat das Geschäftsfeld auf Manhattan und die ganze Welt erweitern. Das ist keine schlechte Bilanz.
Es gibt sicher viel gerechtfertigte Kritik an Trumps Adresse, aber ich verstehe die Menschen, die da nicht bei den Tatsachen bleiben können, nicht.
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Professor Geiger sagt, stimmt, doch er erwähnt den Elefanten im Raum nicht, der zum Verständnis unerlässlich ist.
Ricardo bewies, dass Freihandel den Kuchen der Länder schneller wachsen lässt. Doch wenn Chinesen und Inder für 2 Dollar pro Stunde mit den USA zu handeln beginnen, wächst er vorwiegend in Billiglohnländern, während US-Arbeiter verarmen; die USA kennen keine flankierende Massnahmen wie in der Schweiz. Die Lebenserwartung der US-Arbeiterschicht sinkt seit 20 Jahren; das oberste 1% besitzt 10x mehr als die unteren 50%. Da will die Mehrheit der Amerikaner eine gerechte Handelsordnung. Die Schweiz geriet ins Kreuzfeuer mit Ländern wie China und Ungarn (27 % MWST auf US-Importe, USA 10 % auf ungarische Exporte). Trump zu beleidigen anstatt anzuerkennen, dass er ein Pulverfass zu entschärfen versucht, und zu erklären warum die Schweiz nicht daran schuld ist, ist absolut kontraproduktiv.
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Die Defizite der USA liegen nicht im Welthandel, sondern im jahrzehntelangen „credit card-binge“ der eigenen Bevölkerung! Über die Verhälnisse zu leben rächt sich eben irgendwann…
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Trump wurde jahrelang durch unsere linke Staatspropaganda Schundpresse als Nazi bezeichnet und verbal wortwörtlich zum Abschuss freigegeben.
Naiv, wer glaubt, dass er die Mordattentate die er deswegen über sich ergehen lassen musste, einfach vergessen würde.
Karma eben. Liebe Schweizer MSM Verleger.
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Die CH-Pharma wird ja vorerst verschont, d.h. die Schweiz kann gar nicht viel verhandeln…und ein noch stärkerer Schweizer Franken liegt auch kaum drin. Folge: Was auch immer kommt, die Schweiz wird die bittere Pille schlucken, weil sie immer noch der Meinung ist, sie sei eine Insel mitten in Europa.
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Trump ist ein Ein-Schritt-Denker. Das genügt in der Welt der Amöben, aber in jener der Menschen ist diese Denkweise zum Scheitern verurteilt.
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In erster Linie sind Zölle nichts anders als eine Form von Steuern welche Produkte verteuern. Zwischen Export und Import sollte immer eine gewisse Balance bestehen, von daher macht aus meiner Sicht der „jeder macht das was er am besten kann“ Ansatz keinen Sinn.
Für mich stellt sich zudem die Frage, warum man jetzt „dealen“ muss? Ich finde diese Situation ist eine exzellente Chance für die EU, Schweiz, UK und diverse andere sich von den USA und deren Launen unabhängiger zu machen, und eine eigene Herstellung für diverse Produkte aufzubauen.
So sollte das Ganze nun laufen, und nicht einem Präsidenten hinterher rennen der sowieso jede Stunde seine Meinung ändert.
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In der Schweiz wurden bis in die 1850 Jahre hinein die meisten Gelder für staatliche Aufgaben durch Zölle eingenommen. Jawohl. Zölle die beim Import von Waren erhoben wurden. Dafür gab es keine Steuern so wie heute.
Nun kann sich jeder nach seinen Lebensumständen ein bischen ausrechnen was sich individuell besser eignet. Zölle, Direkte oder Indirekte Steuern, Progressive oder Degressive Progression oder Flat Tax, individuelle Abgaben und Gebühren.
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Klar dürfte sein das mit Importzöllen der heimischen ‚Wirtschaft‘ geholfen wird. Fraglich bleibt im heutigen Liberalismus ob mit der ‚Wirtschaft‘ auch den Arbeitern, Familien, geholfen wird so wie das bis vor 35 Jahren üblich war. Entsprechend müsste es eben auch Importgebühren für ausländische Arbeitskräfte geben um die hiesige Gesellschaft vor den üblichen Plünderungen und bösen Tricksereien (Arbeiter zum RAV wenn Winterpause) zu schützen. Zölle waren bis zur WTO völlig normal. -
In meinem Leben ging es okönomisch am besten mit Importzöllen, Regulierung. Das Leben war damit nicht immer minimal billig aber dank dem quasi Heimatschutz eben auch für Arbeiter und Familien ertragreicher als mit permanentem Wettbwerb und aller möglicher Liberalisierungen.
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Regulierung ist übrigens auch der Schutz vor Steuern für grosse und grösste Vermögen, Eigentum, BEsitz, Erbschaften, Profite und der gleichen. Durch diesen staatlichen Schutz und weltweite Vereinbarungen, etwa bei der Buchführung für Börsenkotierte Unternehmen etc. sind die Reichen von einst immer reicher geworden. Dem Rest hat’s ausser tieferen Lebensstandards nichts gebracht. Verbindlichkeit für die einen, Willkür für alle anderen. -
Trump ist ein Dummschwätzer, der in seiner beleidigten Egomanie grad alles kurz und klein schlägt! Und das ist genau schon alles, was er ist.
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Das ist zu einfach!
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Verzweifelte Taktik seitens von Trump und deren Politik.
Amerika’s Verschuldung wird die Amerikaner verarmen und dann geht die Party los!
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Richtig. Viele in der US leben von Pay check zu pay check. Ersparnisse haben viele keine. Nichts. Der dortige abgehobene Billionaires Club wird bloss ein Erwachen haben, beispielsweise bei einem Bürgerkrieg.
Eine Party aus Hunger und Wut. God bless!
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Trump kann nur drohen und erpressen: Mafia-Methode. Nicht verwunderlich, ist doch Trump ein verurteilter Krimineller. Mit von Hass getriebenen Kriminellen sollte man nicht dealen und denen schon gar nicht vertrauen. Wird oft vergessen und man wird erneut erpressbar.
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Das hat mit verhältnismässigem Druckaufbau wenig mehr zu tun sondern ist Ausdruck einer eher verzweifelten Trial and Error Zick-Zack Politik.
Diese ewigen Beschönigungen – auch der Weltwoche – finde ich angesichts der volkswirtschaftlichen Tragweite solcher Machtexperimente nicht passend.
Was produziert wird sind globale Inflation und Strukturprobleme.
Wenn volkswirtschaftliche Experimente durch Inkaufnahme von strukturellen Schäden einfach und ohne genügende Folgenabschätzung nonchalant umgesetzt werden ist das fahrlässig.
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Die Lebenserwartung der US-Arbeiterschicht sinkt wegen des Freihandels und ihrer damit verbundenen Verarmung seit 20 Jahren, mittlerweile um 3 Jahre im Verhältnis zum US-Durchschnitt, um ein Jahr absolut, und Sie meinen, dass „Strukturprobleme“ jetzt entstehen?
Vielleicht sehen die US Wähler das anders.
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@ Clodia
Können Sie bitte den Kausalzusammenhang zwischen Freihandel und Lebenserwartung etwas erklären?
Ich verstehe Ihre Argumentation nicht.
Danke. -
Die USA schaffen es seit gut dreissig Jahren einfach nicht, die gut bezahlten Arbeitsplätze, die oft, wie in der Schweiz, durch Gewerkschaften geschützt wurden, durch die Abwanderung der Industrie nach Mexiko, China, usw. verloren gegangen sind, mit ansatzweise ähnlich gut bezahlten Jobs zu ersetzen.
Die Arbeiterschaft ist ziemlich verarmt, auch wenn NZZ, Tagi usw. das Thema kaum aufgreifen. Seit die 80er Jahren hatte die US-Arbeiterschicht bis Trump in 2016 nie eine reale Lohnerhöhung, während dass die Reichen viel reicher wurden. Ihre durchschnittliche Lebenserwartung gegenüber dem US-Durchschnitt ist um 3 Jahren geschrumpft. In der direkt demokratischen Schweiz wäre das unvorstellbar.
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Sie können unten sehen, wie der jetzige US-Finanzminister erklärt, dass im Sommer 2024 noch nie so viele Amerikaner bei den Tafeln um Essen hätten betteln müssen, während gleichzeitig die Anzahl Amerikaner, die sich Ferien in Europa leisteten, ebenfalls ein neuer Rekord war. Zum ersten Mal konnten sich nicht einmal alle Amerikaner mit Vollzeitstellen genug Essen für ihre Familien leisten. Bessent führt diesen Missstand auf die Abwanderung von Arbeitsplätzen zurück.
Dass Sie einen Mann, der sich zum Partner bei Soros Investments hinaufarbeitete, als „Dilettant“ verfluchen, spricht leider nicht für Sie.
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@ Clodia
Ja, das sehe ich teilweise gleich.
Ich war im Dezember in Houston und dort lagen die Homeless überall. Notabene ist das im Bundesstaat Texas, der durch und durch republikanisch besetzt ist.
Wo ich mit Ihrer Argumentation Mühe habe ist die Verknüpfung zwischen Lebenserwartung und Freihandel. Heisst das für Sie konkret, dass durch Protektionismus der Stress in der Arbeiterschaft besser wird? Ich denke, das Gegenteil wird der Fall sein, denn falls er die Zölle so durchzieht nimmt die Teuerung in den USA zu und auch die Exporte von den USA nach dem Ausland schrumpfen.
Im Übrigen sind ja gerade die Republikaner vehement für den Freihandel. Was also Trump mit dem Regulativ Zölle macht ist genau das Gegenteil. -
Lebenserwartungen sinken erst, wenn der Lebensstandard sehr deutlich sinkt. Irgendwann hat man weniger Geld für die Krankenkasse oder nimmt gesundheitsschädigende Jobs an, weil es sonst keine gibt. Oder man wird Alkoholiker oder Drögeler.
Ja, die Republikaner vor Trump waren fast bis zum letzten Mann für den Freihandel, und dass erklärt auch warum Pence in der letzten Minute von seinem Versprechen, den massiven Wahlbetrug in 2020 bei der Stimmenzählung im Senat zu thematisieren, zurückkrebste. Die Republikaner waren nach Bush jr auch auf lange Zeit hinaus unwählbar. Viele Republikaner dürften auch heute den Freihandel bevorzugen, wissen aber, dass Stimmen dafür ihre Karriere beenden würde.
Der Protektionisimus wird Jobs für Geringqualifizierte zurückbringen. Sie sind was heute fehlt. Inder, Mexikaner, Chinesen usw können bis jetzt hochqualifizierte Stellen nur beschränkt übernehmen; die geringqualifizerte Jobs sind verpufft.
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Wieso „auch der Weltwoche“? Würde irgendjemand etwas anderes erwarten?
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Die USA haben endlich wieder verstanden, dass nationale wirtschaftliche Interessen Vorrang haben müssen. Die Vereinigten Staaten müssen jetzt endlich mal äußerst sorgfältig wirtschaften, denn sie stehen vor dem finanziellen Kollaps.
Systeme funktionieren nur dann nachhaltig, wenn sie zuerst ihren eigenen Selbsterhalt sichern.
Fazit: Egoismus als Grundlage für nachhaltige Kooperation.
Egoismus ist kein Widerspruch zur Kooperation – er ist ihre Voraussetzung.
Switzerland first.
USA first.Die EU ist der Verlierer.
Und: Deutschland schafft sich weiter selber ab. Schade.
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Switzerland first, USA first .. ist das einzig richtige.
In der Natur jedes Systems – sei es biologisch, sozial oder politisch – liegt der Selbsterhalt als oberste Priorität. Dies ist kein Zufall, sondern ein fundamentales Prinzip, das sich durch die Evolution und die Dynamik von Systemen zieht. Staaten, Unternehmen und Individuen müssen zunächst ihre eigene Stabilität und ihr Überleben sichern, bevor sie in der Lage sind, anderen zu helfen oder größere Ziele zu verfolgen.
Egoismus wird häufig negativ konnotiert, doch in Wirklichkeit ist er eine notwendige Triebkraft für Kooperation. In der Natur funktioniert jedes Ökosystem durch eine Balance zwischen individuellem Vorteil und kollektiver Stabilität.
Was die Schweiz sofort machen soll: +35 % auf toxische, amerikanische Big Food und Big Harma Produkte. Heute. Nicht morgen.
Und endlich mal: „Switzerland first“ – das wird leider, leider viel zu wenig gelebt.
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Euresgleichen geht es einzig und allein um die Macht des Stärkeren, Patricia.
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@Patricia. Logisch, wusst ich’s doch: Die Schweiz ist ein eigener Planet.
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Patricia: Sie sind die Einzige die es wirklich verstanden hat. Wir Menschen sind ein Produkt der Evolution und haben uns demzufolge auch evolutionär zu verhalten. Das beantwortet bei weitem nicht alle Fragen und löst auch bei weitem nicht alle Probleme. … aber es ist ein Ansatz sich immer wieder auf die Ursprünge zu berufen. Wenn ich immer wieder Werbung sehe: Recht auf Leben, Recht auf Bildung, Recht auf Lachen, Recht auf Wohnen dann ist das Alles ziemlich Blödsinn und hat alles mit der Evolution nichts zu tun sondern ist Alles menschengemacht. Besinnen wir uns doch zurück und das beantwortet schon viele Fragen. Wir müssen immer zuerst selbst überleben (Egoismus). Moral kommt dann erst viel später.
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@Lemon Soda
Nur wenn der Starke der Starke ist und bleibt, sind die Schwachen gut geschützt und wenn Stärke nicht als Machtmissbrauch, sondern als Verantwortung verstanden wird – das machen alle Patrons zum Beispiel – ist allen geholfen.
Ein starker Mensch oder eine starke Institution hat die Fähigkeit, Schutz und Gerechtigkeit für Schwächere zu gewährleisten, indem sie ihre Stärke einsetzt, um eine faire und sichere Umgebung für alle zu schaffen – weil das auch den Starken selber hilft.
Destruktive Macht ohne Rücksicht auf Schwächere ist falsch. Schwaches Management lässt das zu.
Eine gesunde Gesellschaft braucht starke, intelligente und integre Führungspersönlichkeiten, um langfristig stabil zu bleiben. Schwäche und Korruption in der Führung zerstören Vertrauen, fördern Ungerechtigkeit und destabilisieren das System. Immer.
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@Patricia
Ihre Worte:
21.03.25: „Trump 2.0 (jetzige nicht der aus 2016), Vance, Kennedy und vor allem Elon Musk stehen für einen Ansatz des gesunden Menschenverstands.“ Schlimmer im Offside geht kaum… -
@ Patricia
Das ist – mit Verlaub – Ökosektiererei. Eine Abart der Verschwörungstheorien.
Leicht verständlich und intellektuell nicht anspruchsvoll.Aber eine Anhäufung unzusammenhängender Wunschgeschichten, die bei vielen Menschen, die keine Zeit zum kritischen Hinterfragen haben, ankommen.
Die ideologische Platte mit dem links/rechts-Schema kenne ich und bin offen für SACH-Argumente. Danke.
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Ja, Patricia. Nur dass der von dir herbeigesehnte neurechte Autoritarismus offensichtlich nicht Personen an die Spitze der Macht bringt und bringen will, welche als Patrons auftreten, sondern einzig das Recht des Stärkeren durchsetzen dadurch gleichzeitig bestimmen, wer wert und wer unwert ist. Wir hatten das schon mal.
Und mit deiner Schreibe willst du dem Aufstieg dieser Leute den Boden bereiten. -
@particia
ich bin mit ihnen einverstanden! die herausforderung ist, dass unser „geschick“ uns um die ohren geschlagen wird…. switzerland first ist doppelt so effizient wie usa second! ( pro kopf) – internationale konzerne wissen um den schlechten bildungsstatus eines us arbeiters….
wir sind klein und wendig…. nutzen wir diese flexibilität, auch wenn es kurzfristig schmerzhaft ist.
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Genau mein Humor: Alle 4 Std. ein Drogentoter, alle 8 Std. eine Schiesserei. Die USA sollten wirklich mal aufräumen. Im eigenen Land…
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Na, irgendwer muss die US Schuldenlast tragen!
Würde da Japan die Treasuries ungeachtet auf den Markt werfen …
Dann wäre es um Amerika geschehen!
…nur leider macht dies niemand 🙂 🙂
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Wenn die US-Importeure und Endkonsumenten keine bzw. weniger ausländische Produkte nachfragen, weil sie zu teuer geworden sind, gibts auch keine bzw. weniger Zolleinnahmen. Autos, Wein, Uhren, Kakao, Kaffee, Bananen etc. Simple comme bonjour.
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Nachtrag: Rezession > weltweit gemeint.
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Immer der gleiche Quatsch: Ein erfolgreicher Deal ist, wenn alle Partner etwas vom Deal haben. Ein solches Konzept, das sich den meisten von uns intuitiv erschliesst, überfordert den Donnyboy sowohl in zwischenmenschlicher wie intellektueller Beziehung komplett, wie man jetzt gerade ziemlich deutlich sieht.
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Trump hat mit einem Schreiber namens Tony Schwartz ein Buch erzeugt, das wochenlang auf der Bestsellerliste der NY Times war und über eine Million mal gedruckt wurde. Titel: „the Art of the Deal“. Schwartz hat er selbst ausgewählt, obwohl (oder weil) ihn dieser nicht ausstehen konnte. Beide sollen je 1,5 Millionen damit verdient haben.
Übrigens hat auch Vizepräsident Vance einen Bestseller geschrieben (*Hillbilly elegy*), vielleicht sogar selbst. Denn bekanntlich steht JD auch für seinen akademischen Titel von Yale (Juris Doctor).
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Ist doch ganz klar, dass Zölle nichts anderes sind als Steuern in einem Schafspelz.
TRUMP:Er ist ein Dealmaker, ABER: damit er das Wahlversprechen einhalten kann, und das will er, dann wird von den hohen Zöllen doch noch ein Teil verbleiben. Dies heisst für mich: Rezessions-Möglichkeit über 60% Chance.
Switzerland first, USA first .. ist das einzig richtige. In der Natur jedes Systems – sei es biologisch, sozial oder…
Die USA haben endlich wieder verstanden, dass nationale wirtschaftliche Interessen Vorrang haben müssen. Die Vereinigten Staaten müssen jetzt endlich mal…
Das hat mit verhältnismässigem Druckaufbau wenig mehr zu tun sondern ist Ausdruck einer eher verzweifelten Trial and Error Zick-Zack Politik.…