„UBS nach Schaffhausen? Das ist erst der Auftakt zur grossen Zentrumsflucht.“

Früher gingen die Konzerne nach Indien, jetzt entdecken sie die Schweizer Grenzregionen, sagt Hans Geiger. Dort warten günstige Löhne, billiger Boden – und ganz viele Grenzgänger.

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6 Kommentare zu “„UBS nach Schaffhausen? Das ist erst der Auftakt zur grossen Zentrumsflucht.“

  1. Der Schachzug der UBS ist sehr gut; Schaffhausen ist eine sympathische Stadt. Das einzige Problem könnte sein, dass je weiter man in die Provinz geht, desto schlechter sprechen die Leute englisch und den Schaffhauser Dialekt verstehen viele Leute nicht oder sie bekommen sogar Kopfschmerzen davon.

  2. Aha.. das findet ein überzeugter SVP Anhänger also gut. Die MEI über Tagesarbeitspendler aushebeln, Steueroptimierung mit Kantons-Deal (SVP Hochburg). Interessant.

    Wenn die USB wirklich Dezentralisieren will und einen Schritt zu den gut ausgebildeten Schweizer Arbeitskräften machen möchte, wären Aarau/Mittelland, Zürcher Oberland oder Ostschweiz besser geeignet – könnt ja einfach mal die Staukarte anschauen…

    Aber für Sparmassnahmen um jeden Preis, werden Banken über kurz oder lang vom Volk mit Kontoaufhebung belohnt. Da nützen auch grosse Image Kampagnen und Bergbahn-Tickets nichts. Taten werden bewertet nicht Worte.

  3. Die Bevölkerung in der Schweiz wird so richtig unter Druck gesetzt von den Konzernen und die Politik (ausser die SVP mit der MEI) schaut tatenlos zu. Der Nationalrat verweigert die Umsetzung der MEI ganz und der Ständerat hat auch keine Lust diese verfassungsgemäss umzusetzen (Höchstzahlen und Kontingente). Somit steigt der Druck auf die Bevölkerung weiter massiv an. Am Schluss wird man die Personenfreizügigkeit wohl künden müssen, um die Leute in der Schweiz eingermassen zu schützen. Was nützen den Leuten die ganzen bilaterlaen Verträge, wenn sie keine Arbeit haben ?

    • @uschi
      Ich wiederhole mich gerne für Sie:

      So gut, dass wir die SVP haben, damit sie uns Unwissenden aus der Dunkelheit ins Licht führen kann. In Herrliberg hat man täglich Kontakt zur Basis, weiss was die Volksseele will, denn dort wohnt das representative, gemeine Volk. Und, damit wir wissen, was diese kluge und aufopferungsvolle Partei alles in Alleingang geleistet und welche Probleme gelöst hat, geben Sie uns liebe Uschi ein paar konkrete Beispiele. Und sagen Sie bitte auch, was diese gute Seelen konkret unternehmen, dass unser schönes Land nicht vor die Hunde geht. Wir möchten auch die Erleuchtung erlangen. Beten wir doch für diese ehrliche Seelen, die das Allgemeinwohl ohne Eigennutz in den Vordergrund stellen!

      Vielleicht können Sie endlich antworten und nicht nur polarisieren.

    • @alina: andere verurteilen, sie hämisch belächeln und sarkastisch in eine ecke stellen – das ist offenbar die methode der svp-gegner. da können Sie stolz sein.
      warum sagen SIE uns denn nicht, wie das problem zu lösen wäre, anstatt nur immer zu polemisieren und proleten, was an den lösungsvorschlägen der anderen (und ich meine damit nicht nur die aus herrliberg; gerne können wir auch die theorien eines ch. levrat aus dem vorletzten jht. mal analysieren) schlecht oder nicht umsetzbar ist.

  4. Ich sehe innenstadtnahe Büroimmobilien als zukünftig gefährdete Investments an.

    Im Rahmen des weiteren technischen Fortschritts wird sich die Entwicklung zu Homeoffices und dezentralen, verkehrsgünstig (Autobahn, ÖPNV) zu erreichenden Verwaltungssitzen mit austauschbaren Büroarbeitsplätzen (papierloses Büro) an Orten mit günstigen Mieten bzw. Immobilienpreisen fortsetzen.