„Wahrscheinlich schaut dann noch der Staatsanwalt bei Pierin Vincenz vorbei“

Der Fall des Ex-Raiffeisen-Chefs mit seinen undurchsichtigen Privatbeteiligungen bedeutet nicht nur das Ende einer stolzen Karriere, sondern vermutlich auch der Anfang einer Strafermittlung, sagt Hans Geiger. Einen Niedergang wie diesen habe die Schweiz noch nie erlebt.

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6 Kommentare zu “„Wahrscheinlich schaut dann noch der Staatsanwalt bei Pierin Vincenz vorbei“

  1. Vor der eigenen Türe wischen ist meist zielführender:

    Was ist mit all jenen Exponenten (PK-Verwalter, Kleinbankiers, auch NR und ex-NR dabei etc.) passiert, die zusammen mit sog. externen Beratern und PK-Verwaltern einen „Insiderkreis“ gebildet haben und sich risikolos eine goldene Nase verdient haben? Die haben natürlich alle Geschäfte über Nummernkonten bei Drittbanken abgewickelt.
    Der Staatsanwalt ist schon gekommen; jedoch wurden alle Verfahren mangels Beweisen eingestellt. Einige haben dann noch prahlerisch behauptet, sie seien freigesprochen worden.
    Da kann auch der Staatsanwalt nichts mehr ausrichten, wenn Gerichte den Aufwand zur Beweiswürdigung scheuen.
    Einer hat dann noch ein Buch geschrieben und ist in die Opferrolle geschlüpft und hat die CH-Justiz in den Schmutz gezogen; nur um vom eigenen Verhalten abzulenken.

    Auch darüber könnte Herr Geiger einmal berichten; auch wenn es sich möglicherweise um Parteikollegen handelt!

  2. Ich bin nicht überzeugt, dass der Staatsanwalt bei Mr V. bzw. einer systemrelevanten Finanzinstitut vorbei geht, denn die wollen auch früher oder später in einem Grossinstitute gute Saläre verdienen. Die Praxis zeigt zudem, sofern ein Verfahren eröffnet wird, dann stellt man es auch bald wieder ein (siehe die grossen Banker aus der Finanzkrise z.B. Marcel Ospel und der Staatsanwalt Dr. Peter C. Giger)!

  3. Ospel & Co betrieben die schlimmste Misswirtschaft
    und zockten die Bank skrupellos ab. Anrüchige Geschäftsbesorgung mit gigantischen Verlusten blieb
    ohne strafrechtliche Folgen.
    So wird es auch bei Pieri sein. Die Kleinen hängt man, die Grossen lässt man laufen.

  4. Das Verfahren gegen PV war seit langem überfällig aufgrund der Informationslage (dank IP). Die Finma hat sich nicht mit Ruhm bekleckert.

    Wann kommen andere überfällige Verfahren, z.B. gegen „C“, der „überfällig hoch zwei ist“.

    Oder kommen wieder kleine Fische dran, begleitet von Bransons Moralgesäusel?

    • Meinen Sie allenfalls einen Banker, der sich mit DiCaprio ablichten liess? Das brachte zwar vor ihm schon „The Crooked Playboy“ Kola Aluko fertig.