ZKB entlässt interne Kritiker

CEO Martin Scholl knöpft sich „Inside“-Kommentarschreiber vor. 100-prozentig falsch, findet Hans Geiger. Reden statt feuern, das wäre richtig.

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  1. Die Mitarbeiterzufriedenheit als klares Signal dafür zu werten, dass sowohl in der gesamten Bankbranche als auch in der Zürcher Kantonalbank ein etwas rauherer Wind weht, wie Scholl es tut, ist typisch für einen Banker. Es ist die Bequemlichkeit des Benchmarkdenkens und somit Standard. Solange die ZKB gleich schlecht/gut ist, wie die Peergroup, ist Scholl zufrieden. (Index -20, ZKB -20; alles ok)

    Die Entlassung der beiden Wagehälse wegen Illoyalität ist lediglich die Spitze des Eisberges. Auch wenn diese in den Gängen der ZKB dabei erwischt worden wären, die Leistung des ExChiefOfficers anzuzweifeln, hätte Scholl sie feuern lassen.

    Er verbreitet Angst und Schrecken. Solche Strategien und Taktiken kennen wir aus der Geschichte.

  2. Ich war lange bei der ZKB (10 Jahre) angestellt, dies allerdings in den Jahren 1990 bis 2000. Die ZKB ist schon lange keine Volksbank mehr, dies seit der Führung von den Herren Vögeli und Scholl. Die Kundenbetreuer an der Basis machen einen guten Job, die oberste Führung scheint eine Katastrophe zu sein (arrogant, nicht konfliktfähig, etc.). Die beiden entlassenen „ZKB-Boys“ sind allerdings sehr dumm und naiv, sollten sie doch niemals Kommentare vom Arbeitsplatz-PC posten. Die Boys sollten wissen, dass der Rechner jederzeit überwacht werden kann.