Ende von Wunderknabe Dany Taner Bahar

Glamour-Mann und Finanz-Zampano fliegt bei Lotus-Sportwagen raus – harte Landung eines Emporkömmlings.

Das SMS ist kurz. “Darf momentan leider nicht mit der Presse sprechen. Danke, DB”, meldete sich Dany Bahar gestern aus dem Orbit.

Zuvor berichteten englische Medien vom tiefen Fall des Engadiners mit türkischen Wurzeln. Bahar sei als Chef der Luxusauto-Herstellerin Lotus “suspendiert” worden, sein persönliches Finanzgebaren würde untersucht.

Es ist der tiefe Fall eines Glamour-Boys der Schweizer Finanz- und Wirtschaftsszene.

Bahar gehört zum Zürcher Netzwerk-Club Rennweg, zur Sponsoren-Lobby der neuen Leadertypen “Griffith” des Grasshopper Fussball-Clubs; vor seiner Lotus-Zeit war er zuerst Bigshot bei Red Bull in Salzburg und dann Marketing-Star bei Ferrari.

Heute ist Dany Bahar, Immigrantensohn, aufgewachsen in bescheidenen Verhältnissen in St.Moritz und ehrgeizig wie wenige, auf dem harten Boden der Realität aufgeprallt. Ende, aus, vorbei.

Zwar wird ihm sein bekannter Schwiegervater, der Zürcher Headhunter Björn Johansson, neue Türen öffnen. Doch dass Bahar nochmals einen Job in einer exponierten Position erhalten würde, wird wohl schwierig.

In England ist viel Geschirr zerschlagen worden. Laut früheren Meldungen laufen dort Ermittlungen gegen Bahar und seine behauptete Spendierfreudigkeit in eigener Sache.

Es gehe um zwei auf Lotus-Kosten gemietete Häuser in Norwich, eine 170’000-Seelen-Stadt im Osten Englands ohne Prestige, wo Lotus Sportwagen zuhause ist.

Bahar habe für seine 4-köpfige Familie eines der Häuser für knapp 400’000 Pfund renovieren lassen, bezahlt von Lotus, schreiben englische Medien.

Laut einem Zürcher Freund würde hinter den Vorwürfen ein wüster Krieg zwischen der neuen Lotus-Besitzerin, eine riesige Autoherstellerin namens DRB-Hicom aus Malaysia, und Lotus-Minderheitsaktionär Bahar stecken.

Bahar habe einen 4-Jahres-Vertrag in der Tasche, den die neuen Herren im Haus nicht erfüllen wollten.

Für Bahar gabs immer nur den Weg nach oben. Seine Coolness, gepaart mit adrettem Äusseren und einem Flair, mächtige Leute für sich einzunehmen, brachten ihn einst an die Spitze.

Dann wurde Klein-Bahar übermütig und verkrachte sich mit den Grossen. Diese bringen ihn nun zur Strecke.

Seine Lotus-Aktien verlieren an Wert, weil die ganze Firma faktisch stillsteht. Ob seine privaten Immobilienprojekte zum Fliegen kommen, ist offen.

Die Geschichte beginnt auf 1’800 Meter über Meer. Nach einer Lehre in einem Sportladen in St.Moritz begab sich Baher, der seinen türkischen Vornamen Taner ins angelsächsische Dany umdrehte, in die Welt der Hochfinanz.

Laut Weggefährten machte er dort Eindruck, indem er Kunden und Freunde in grossen Limousinen herumchauffierte.

In Vaduz fand Bahar bei Fritz Kaiser eine erste Abschussrampe, um seine Karriere-Rakete zu zünden. Vermittelt wurde er laut Insidern von seinem Headhunter-Schwiegervater Johansson.

Bahar lernte bei Kaiser einen der erfolgreichsten Selfmademen als Kunden kennen: Dietrich Mateschitz. Der Österreicher war um die Jahrtausendwende daran, mit dem aus Thailand stammenden Red-Bull-Rezept Europa zu erobern.

Bahar, der sich bester Beziehungen zur Parteispitze von Ex-Italien-Premier Silvio Berlusconi rühmte, eroberte Mateschitz’ Vertrauen. Der machte den smarten Schweizer zum Leiter wichtiger Projekte am Red-Bull-Sitz in Salzburg.

Der junge Schweizer stampfte Medienprojekte aus dem Boden, investierte Dutzende von Millionen in Fussball-Clubs, kümmerte sich um die Auftritte der Red-Bull-Boliden in der Formel 1.

Schon bald hiess es aus der Salzburger Zentrale, Bahar würde Mateschitz dereinst beerben.

Die Realität war schon damals eine andere.

Bahar wechselte das Pferd und ging zu Ferrari nach Maranello. Was medial als nächster Karriere-Knaller daherkam, war wohl eher eine Flucht. Bei Mateschitz soll Bahar aufgelaufen sein, hiess es nun aus Red-Bull-Kreisen.

Bei Ferrari stemmte sich Bahar nicht gegen vorauseilende Lobeshymnen. Bereits als kommender CEO der italienischen Kultmarke gefeiert, goss Bahar zusätzliches Öl ins Feuer, indem er seine hochtrabenden Vermarktungspläne öffentlich ausbreitete.

Doch Bahars Karriere-Halbwärtszeit nahm rasch ab. Waren es in Salzburg noch mehrere Jahre, bis er seinen Stuhl räumte, kam er bei Ferrari nicht einmal auf 24 Monate.

Dem Marketing-Genie in eigener Sache gelang es erneut, den Sprung zum nächsten Job als weitere Stufe seines sagenhaften Aufstiegs zu inszenieren.

Der Abschied von Ferrari schmerze ihn zwar, meinte Bahar 2009, aber er habe keine andere Wahl. Lotus, das bedeute Unternehmertum, da könne er nicht nein sagen.

Hinter den Kulissen war der Schweiz-Türke, der mit seiner türkischen Familie längst gebrochen hatte und im engsten Kreis wenig Sympathie für sein Heimatland bekundete, stets auch mit privaten Projekten beschäftigt. Er jettete um die Welt und suchte Investoren für seine eigenen Ideen.

Besondere Pläne verfolgte Bahar mit seiner Summit Corp., die er mit Rennwegclub-Freund Thomas Ladner, einem umtriebigen Zürcher Anwalt, im 2007 gründete.

Mit seiner Summit arbeitete Bahar aus der alten Wäscherei-Zentrale in Zürich-Wollishofen heraus an einem gigantischen Immobilienprojekt in Dubai.

Kaum aus der Taufe gehoben, häuften sich bei Bahars Summit die Personalwechsel. Bahar-Freund und -Anwalt Ladner ging rasch von Bord, Ende 2007 verabschiedete sich auch Bahar selbst. Ladner wollte keine Stellung nehmen.

Bahars rechte Hand, ein Manager namens Hendrik Hammje, übernahm formell das Steuer. Im Hintergrund zog aber weiterhin der Shootingstar die Fäden.

Mit Hilfe von Waleed Ghafari, einem Wüstenmann mit behaupteten Connections ins Machtzentrum von Dubai, wollte Bahar einen Luxusbau in der arabischen Finanzmetropole aus dem Boden stampfen.

In der alten Wäscherei sei Bahar auf- und abgetaucht, nie hätten die Mitarbeiter gewusst, wo er gerade stecken würde. Seine Befehle seien per SMS erfolgt, sagt ein Insider. “Ja”, “Nein”, “Do it”.

Ohne grosse Worte erfolgte auch Bahars Comeback  in seiner Firma Summit im 2011, erneut gemeinsam mit einem Freund mit dem nötigen Bekanntheitsgrad.

Statt Ladner war es Philippe Gaydoul, der nach dem Verkauf seiner Denner-Kette an die Migros neue Betätigungsfelder suchte.

Das Muster ist typisch für den gefallenen Emporkömmling. Bahar sucht die Nähe zu den Reichen und Mächtigen, um mit deren Geld und Einfluss Initiativen umzusetzen.

Ob Dany Bahar mit Gaydoul glücklich wird, muss sich weisen. Den Milliardär plagen nach seinem Sprung vom Hörnli-Discounter zum Luxus-Unternehmer eigene Sorgen.

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60 Kommentare zu “Ende von Wunderknabe Dany Taner Bahar

  1. Dany der Hellseher: Kann mich erinnern einmal in der “Zeit” oder FAZ ein Interview von Dany gelesen zu haben, wo er meinte, dass Lotus seine letzte Station als Angestellter sein werde. – Er hatte wohl hellseherische Fähigkeiten.
    Einen Top-Job wird ihm wohl niemand mehr geben, es sei denn er und sein Schwiegervater verdrehen den Lebenslauf und die Hintergründe zur Entlassung (nennen wir es einmal harmlos “Selbstbedienung”)ein weiteres mal und finden noch ein paar hohlköpfige CEOs oder Chairmen, die darauf vorbehaltslos ‘reinfallen.

  2. Sorry, wenn Dany Bahar (hatte das Vergnügen, ihn im Job beobachten zu dürfen)eine Pfadigruppe leiten müsste, dann würden ihn seine Pfader im dunklen Wald losreissfest an einen Baum binden und stehen lassen…

  3. Der einseitige Artikel von Lukas Hässig zu Dany Bahar und die schadenfreudigen Kommentare von Neidern sind beschämend. Fakten, die ganz offensichtlich für Dany Bahar sprechen, werden schlicht ignoriert. Herr Hässig, denken Sie wirklich, dass Bahar, wenn er bei Red Bull nur Scheisse gebaut hätte, das Angebot von Ferrari erhalten hätte, in die Konzernleitung einzusteigen? Oder dass die Lotus-Eigentümer keine Referenzen über Dany Bahar eingeholt haben, bevor sie ihm den CEO-Job anboten? Und wenn Bahar während den ersten 3 Jahren bei Lotus nicht performed hätte, hätte man ihn im November ’11 wohl kaum dazu gedrängt, einen Vierjahresvertrag zu unterzeichnen.

    • Mein lieber Fröhlich,…das werden Sie beim damaligen Arbeitgeber a) entweder sicher nicht gemacht haben, da Bahar dort jeweils noch unter Vertrag war und b) hat er wohl “Abgangsverträge” unterzeichnet, die es den ehem. Arbeitgebern nicht gestatten, negative Auskünfte zu geben. – Wie naïv sind Sie?

    • @Keininsider: Genau, Bahar dürfte mittlerweile auf so mancher Blacklist stehen.

    • Der Deal von DRB dürfte wohl gewesen sein: Wir verzichten auf eine Strafanzeige und Du (Dany) unterschreibst, dass Du uns per Saldo aller Ansprüche per heute “ablösefrei” verlässt und der Arbeitsvertrag somit gegenstandslos aufgehoben ist. – Wir werden es wohl nie erfahren.

    • Diese hypotese passt. Bahar duerfte schon im spaetsommer 2011 gemerkt haben, dass der Boden heiss wird, auf dem er sich bewegt. einen guten riecher hat er ja.

      Weshalb wohl kehrte er im herbst offiziell zur summit zurueck, im schlepptau seine ueblichen spezies gaydoul als finanzspritzer und mueller als strohmanndirektor? Weshalb verlaengerte er vorzeitig im dezember seinen vertrag mit proton?

      Zuerst das intertuerchen oeffnen, dann offensiv absichern, falls ein deal mit drb noetig ist – klingt logisch und passt zu bahars charakter.

    • @Keininsider: Mir schleierhaft, wie Gaydoul sich immer wieder mit diesem Dany-Borderline-Supenkaspar zusammentut. – Hat er keine Sorgen um seine Reputation?

  4. …gemäss englischer Presse sind auch noch ein paar Lotus-Fahrzeuge “unaccounted for” bzw. irgendwohin (zu Freunden von DB?) verschwunden und noch ein paar Privat-Jet-Rechnungen offen…

    • Herr Bahar scheint ein “grammatikalisches” Problem zu haben. – Er kann scheinbar nur schlecht zwischen “meins” und “deins” unterscheiden. :-)

  5. Ein Weggefährte des Dany Bahar war auch der Schweizer Oberstleutnant Thomas Weisskopf. Geschäftspartner bei Summit.
    Weisskopf ist heute Strohmann einer Bande italienischer Finanzbetrüger, welche auch rund € 30 Mio. nach Dubai verschoben haben. Vertreten wird die “Gruppe” durch den Zürcher Rechtsanwalt Francois Bernath.
    Ein undurchsichtiger Haufen.
    Weshalb ist Bernath oft in Dubai ?

  6. kein Wunder, wer Dany kennt ist wenig überrascht. Hochstapler und Gescheitschwätzer der es dank seinem Schwiegervater immer wieder in die Oberste Etage schafft und noch nie durch nachhaltige Leistung überzeugte. Er war gerade mal ein paar Monate bei Lotus tätig, fuhr sein bester Freund bereits mit einem Lotus herum. Angeblich geschenkt von Lotus für Testzwecke…..

  7. Bahars roter Faden: Wer ihn beschaeftigt oder mit ihm geschaeftet, will frueher oder spaeter nichts mehr mit ihm zu tun haben. Er hinterlaesst seit 15 Jahren nur verbrannte Erde.

  8. @Lotusracer: das mit den 20% glaube ich eher nicht…(hat wohl Dany irgendsoeinem Journalist ‘mal erzählt..:-)), sonst hätte sich Dany wohl auch immer wieder bei jedem Finanzierungsschritt und der Defizitdeckung mitengagieren müssen… Nach öffentlich zugänglicher Information hat er ein Anrecht auf 5% des Firmenwertes bei einem Verkauf bzw. einem IPO.

  9. Ich fürchte, Dany war immer nur dort “gut” bzw. in der Lage etwas auf die Beine zu stellen, wo es a) möglich war, mit viel fremdem Geld um sich zu werfen bzw. viel davon in etwas hineinzubutter und wo er b) nicht selber wirklich Hand anlegen und eigenen Schweiss produzieren musste. – Das Gegenteil von einem Unternehmer, eigentlich. – Der ROI war dann wohl meist auch nicht so toll.

  10. Wow, der Neid auf Dany muss ja bei vielen gross sein, wenn man sich diese lächerlichen Kommentare anhört!
    Wer sich mit der Sache ernsthaft befasst, der wird feststellen, dass Proton und der neue Eigentümmer von Lotus DRB Hicom sich hier einen Machtkampf liefern, bei dem es um rund 270 Millionen £ geht!
    Dany Bahar als CEO bei Lotus muss dafür seinen Kopf hinhalten! Die Sache mit den Kosten für die Hausrenovation ist eine lächerliche Geschichte, die nur die wahren Gründe verdecken soll.
    All jene, die nun so über Dany herziehen sollen sich mal selber im Spiegel betrachten, ihr werdet einen Versager sehen, der sich darüber freut, dass ein anderer gefallen ist …..

    • Wow, Lotus-Freundchen, dass Du Dich da ‘mal bloss nicht täuschst! – Der Artikel war eher noch zu milde. – Natürlich geht es darum, Dany ohne die Vertragssumme von angeblich ca. 4*1.2 Mio £ loszuwerden, dazu sucht man Gründe, und die wird man (DRB) finden bzw. hat sie wohl schon gefunden.

    • @Lotusracer: Jetzt hast Du’s all den Versagern so richtig gegeben, bravo. – Hoffen wir, dass Du nicht selbst so einer bist. :-)

    • @Hermann Weber, Sorry, aber das Gehalt des CEO spielt bei dem ganzen keine grosse Rolle!
      DRB braucht einen Verantwortlichen für den 270 Mio £ Kredit, der offen ist, von einen aus fünf Banken bestehenden Konsortium!
      Da DRB seit 5 Monaten nicht genau weiss was sie mit Lotus machen wollen, kann seit 5 Monaten nicht richtig produziert werden bei Lotus, das obwohl die Auftragsbücher mit Bestellungen voll sind, wie nie zuvor. Aber DRB hat das ganze zeitlich verbockt und auch das internationale mediale Echo unterschätzt!
      Nun wird Bahar zum Sündenbock gestempelt, wegen angeblichen Renovationen am Haus!
      Schau Dir mal an, wer WEGEN Bahar zu Lotus gekommen ist:
      Coco Donato, Chefedesigner bei Ferrari, Wolf Zimmermann Chef Motorenentwickler bei AMG, diverse Topleute von Porsche, usw. Das Konzept von Bahar war gut und wäre aufgegangen, wenn DRB es zeitlich nicht verbockt hätte!

    • @Lotusracer: Na ja, jetzt wird Dany also auch zum offiziellen “Versager”, und das, gemäss Deiner Information/Meinung, wohl ohne seine Schuld. – So hart kann das Leben sein. – Allerdings, mit etwas mehr Bescheidenheit bei Salär, “royalen” Ansprüchen, Expenses und “Fringe Benefits” und etwas vorsichtigerer/verantwortlicherer/unternehmerischer Ausgabenpolitik hätte er DRB wohl weniger Angriffsfläche geboten.

    • Wenn ein CEO einer notorisch defizitären Firma wie Lotus, welche am Turnaround nagt, sich ein garantiertes Jahres-Salär von angeblich 1.2 Mio £ (ohne Erfolgsbeteiligung!) plus Autos plus Spesen plus Renovation von Privathäusern uber 400k £ etc. von der Firma finanzieren lässt und auch sonst das Geld für Showeffekte zum Fenster hinauswirft und gleichzeitig Leute entlassen muss, dann ist dieser Mann… – ein Vollidiot!

    • Habt ihr gewusst das Dany Bahar rund 20% der Lotus Aktien besitzt?
      Sollte man Bedenken, bevor man auf die Ente mit den Hausrenovationen hereinfällt!

    • Dany hält sich wohl für einen wahnsinnig guten Marketing-Mann. – RedBullshit! Seinen Mitarbeitern hat er mit seinem total überrissenen “Kompensations-Paket” bei einem notorisch in den Roten Zahlen steckenden KMU, welches er sich notabene mit einem langfristigen Vertrag absichern liess, und seinen Luxusausgaben (Privatjets etc.) kommuniziert “I care a shit about you (and Lotus), I only care about myself and Lotus is a handy platform that provides me with the financial resources to live a glamourous, extravagant (and risk-free) lifestyle.”. – Ein wichtigtuender Nichtsbegreifer!

  11. Hoffentlich realisieren die in Zürich ansässigen Grossfirmen die Rolle von Dany Bahar’s “bekanntem Schwiegervater, dem Zürcher Headhunter Björn Johansson”. Ich hatte vor einigen Jahren einen Chef, der via Björn Johansson reinkam – tolles Auftreten, eloquent, strategisch denkend, forsch und grenzenlos ehrgeizig, aber leider fachlich eher zart besaitet, um es höflich auszudrücken. Er scheiterte dann nicht nur bei uns sondern später auch in einer anderen Firma. Und ironischerweise kannte ich auch den Hauptkonkurrenten für den Job, ein souveräner wenn auch eher bescheidener Schaffer, fachlich und menschlich ausgezeichner Schaffer, der am anderen Ort vor und nach seiner Bewerbung bei uns sehr erfolgreich war …

    • Habe mit Johansson die selbe Erfahrung gemacht. Ein Dummschwätzer und Heldenlegendenverkäufer.

  12. Dany ist damit vom Top Shot (der er nie war, höchstens ein “Schuss in den Ofen”) zum Hot Potatoe geworden…

    • …geht wohl nicht, da ein Club-Buddy von Bahar bei Cash bzw. Ringier (Markwalder) an der Spitze sitzt.

    • @Remmler: der Mann bei Ringier heisst Marc Walder. Und ist tatsächlich ein Club-Freund von Bahar.

  13. Es ist doch immer wieder interessant zu sehen, wie augenscheinliche Witzfiguren für Schlagzeilen gut sind. – Bahar hat seine (unverdiente, ohne echte eigene Leistung) Karriere wohl auch dem dümmlichen, nichts hinterfragenden Hype-Geschreibe von Journalisten zu verdanken…

  14. Ouff, dachte schon, den seien wir in der Schweiz definitiv losgeworden. Nun wird er wohl bald wieder in Zürich herumbluffen.

  15. Ein paar Milliönchen hat er sich zu seinem üppigen Gehalt wohl jeweils überall zusätzlich noch auf die Seite geschummelt bzw. abgezweigt. Ich habe also gar keine Sorge um sein weiteres Auskommen. :-P

  16. …jetzt fehlt eigentlich nur noch Collardi aus dem Dynamik-Komiker-Trio “Baur-Bahar-Collardi”. Honi soit qui mal y pense. :-)

  17. Na irgendeinen Top-Job bei einer Schweizer Grossbank wird er doch wohl noch kriegen, bei seinen “Qualifickationen”. Da wäre er unter vielen Pares.

  18. …uiuiui, bei Björn Johansson ist wohl nun auch Stress in der “Boutique” angesagt. – War abzusehen, bloss er sah es nicht bzw. wollte es wohl nie sehen, obwohl er es ahnte.

  19. Na und? Wen interessiert’s? Er verschwindet in der Versenkung, schade für ihn, aber haben wir keine wichtigeren Schlagzeilen?

    • Wenigstens ist es eine echte (Er-)Schlagzeile. – Dany hat glücklicherweise endlich “fertig”.

  20. Echte Insider wussten schon lange über Dany Bahar Bescheid: Ein in Sportwagen herumfahrender Hochstapler, Nichtstuer,Intrigant und Politspielchen spielender Abziehbildchen-Manager, der sich immer gerne die eigenen Taschen mit Firmengeld und saftigen Kick-Backs von Lieferanten füllte. – Leider wird er auch bei Lotus wieder weich fallen, da er sich ja in der Not letzten Jahres bereits einen fixen Vertrag bis 2016 gesichert hat mit irgendwo gegen jährlich 1.5 Mio Pfund… – Andere wären schon lange mit Schimpf und Schande in die Versenkung oder gar in den Knast geschickt worden.

    • Du müsst ja ein echter Insider sein, sprichst hier von Knast und hast keine Ahnung was da wirklich abgeht!
      Solchen wie Dir sollte man verbieten sich dazu zu äussern! ! !

    • I believe, the next headline(s) that we are going to read will be: DRB/Proton sues Bahar over … and Bahar sues DRB/Proton over … :-)