Der BYD Seal ist begehrt. Hier und auch sonst in Europa.
Made in China, im grossen Stil abgesetzt auf dem Alten Kontinent: Damit überholt BYD ihre Konkurrenten.
Den Erfolg finanziert massgeblich der Schweizer Käufer. Er zahlt für den Seal in der Variante „Design“ rund 41’000 Franken.
In Deutschland kostet der gleiche Vollstromer knapp 36’000 Euro, was weniger als 33’000 Franken entspricht.

So weit, so schlecht. Doch es wird noch viel happiger, was den Schweizer Preis angeht. In diesem stecken nämlich viel weniger Steuern und Zölle.
8,1 Prozent Mehrwertsteuer, 4 Prozent Einfuhrzoll. In Deutschland langt der Staat ganz anders zu:
19 Prozent Mehrwertsteuer, 10 Prozent Standard-Einfuhrzoll, 17 Prozent Ausgleichszoll für reine E-Autos.
Total 46 Prozent Aufpreis durch Zwangs-Abgaben in Deutschland, viel weniger, nämlich gut 12 Prozent, machen diese in der Schweiz aus.
Zieht man jetzt von den jeweiligen Verkaufspreisen in den beiden Ländern diese Abgaben ab, so landet man in Deutschland bei umgerechnet 18’000 Franken netto für BYD.
Und in der Schweiz? Da bleiben den Chinesen 36’000 Franken. Das Doppelte.
Das heisst: Um gleich viel zu verdienen wie mit einem BYD Seal in der Schweiz, muss die Autobauerin in Deutschland zwei dieser Modelle absetzen. Der Schweizer wird gemolken – big time.
Der Chef von BYD Schweiz reagierte nicht auf Fragen. Der Auto-Spitzenverband meinte, er könne sich nicht zu einzelnen Mitgliedern und deren Preispolitik äussern.
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einfach nicht mehr kaufen, dann werden sie schon günstiger. Den Linken und Grünen würde ich zwar noch mehr verlangen, die wollen ja solche Fahrzeuge
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Noch besser: einfach in Deutschland kaufen. Da keine Co2 Gebühr problemlos und einfach machbar. Gilt im übrigen auch für Benziner, dort ist einfach darauf achten, dass man einen Verkäufer findet, der das kompensieren kann. Ist jedoch auch kein Problem, ich spreche aus Erfahrung. Die Ersparnis – in meinem Fall aus der VW-Gruppe – ist auch dort frappant.
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Cappucino und ein Doppio-Espresso Euro 4.10 am Lago-Maggiore auf italienischer Seite.
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Niemand muss einen Stromer kaufen. Niemand muss einen BYD kaufen.
Der Markt regelt – immer.
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Gibt es heute noch Leute, die keinen Stromer kaufen? Höherer Fahrspass, tiefere Kosten. Man muss ja fast Masochist sein und/oder zu viel Geld haben, um sich noch einen Benziner oder Diesel zu kaufen.
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Bringt schon Spass nachts in 3h die Strecke Zürich Frankfurt bei freier Bahn mit 200km/h+ mit meinen absolut nachhaltigen Diesel (380tKm) am Stück durchzufahren. Man muss schon Masochist sein und/oder viel Geld haben um ein max. 200tKm Wegwerfauto zu kaufen, was die Strecke ohne Ladepause nicht schafft
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Chinesische Ware kauft man aus Prinzip nicht. Damit ist alles gesagt.
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Dann viel Glück ! Ist heutzutage praktisch unmöglich.
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Schlaue Leute diese Chinesen . Und den Walterli Frey und den Häfner von der Amag haben sie auch ausgeschaltet ! Und die dummen Schweizer zahlen diese Mondpreise !
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Der offizielle Importeur und Vertriebspartner von BYD in der Schweiz und Liechtenstein ist die Emil-Frey-Gruppe. Sie verantwortet das Händlernetzwerk und bietet über verschiedene offizielle Vertretungen den Service sowie den Verkauf der aktuellen BYD-Modellpalette an
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Das macht nicht nur BYD. Auch Flugtickets aus der Schweiz kosten mehr.
Übrigens noch viele andere Produkte. Darum der Einkaufstourismus in Deutschland.
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In DE muss sich BYD gegen die billigen VWs durchsetzen. Diese VWs sind in der Schweiz viel teurer als in DE, und deshalb ist auch ein BYD hier viel teurer. Die Autopreise in der Schweiz haben sich schon immer an der Kaufkraft orientiert. Ohne CHF-Schwächung durch die SNB wäre der Import viel günstiger.
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Sie können deshalb keine Autos, Möebel, Elektrogeräte etc. kaufen, sondern finanzieren geleaste Autos, Möbel, Elektrogeräte etc. in überteuerten monatlichen Raten. Reichtum kann so nicht entstehen, denn am Monatsende bleiben keine Ersparnisse übrig.
Was übrig bleibt ist „Reichdumm“.
Die Finanzierer kassieren in der Hochpreisinsel an den „Einfallspinseln“.
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Chuck Norris wird nicht gemolken.
Den Seal gibts beim Direktimporteur für 31990.– unverhandelt. Verhandelt für deutlich weniger.
Die Händler kaufen den um CO2 Abgaben zu kompensieren und geben den dann fast zum EP weiter. Ja aber man kann auch 41000 dafür bezahlen wenn man dumm genug ist.
Wir zahlen hier für ALLE Autos massiv mehr als der Rest der Welt.
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Es kann sich sogar lohnen, in DE. netto zu kaufen und selbst einzuführen.
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Auch Ortrivin Nasenspray kostet in D EUR 3.50 und bei uns CHF 13.80. Einfach nur in D einkaufen, aufgrund der hohen Löhne hier haben wir viel Zeit dafür.
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byd bezahlt schweizer miete.
siehe artikel heute basler 5900 stutz.
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Das ist ja nicht ein Problem, welches BYD kreierte sondern generell die Vorgehensweise bei allen ausländischen und auch inländischen Firmen für Anschaffungen/Dienstleistungen ja sogar bei Lebensmitteln wird man über Gebühr geschröpft. Daher kein Wunder, wird immer mehr im grenznahen Ausland eingekauft und nehmen Parallelimporte zu! Störend ist natürlich, dass bei asiatischen Firmen die Gewinnspanne noch viel höher ist und dort auch staatliche Subventionen in Europa Jobs kosten, daher werde ich nie ein chinesisches Fahrzeug kaufen (Despotenland und zukünftiger Kriegsagressor; Stichwort Taiwan.
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Ich habe ein kleines Werkzeug, eigentlich bloss 2 bunte Kunststoffteile, bei Temu gekauft, ca 3 CHF, keine Versandkosten weil ich noch ein paar andere Kleinigkeiten gekauft habe. Ein Onlineshop in CH wollte dafür fast 15CHF und ich wette, dass ist exakt das identische Teil, vermutliuch beim gleichen Lieferanten in China gekauft, nicht auf der Alm handgeschnitzt oder so.
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Wie immer die dummen Schweizer werden abgemolken, wie immer. Sei es im Baugewerbe, im Detailhandel, beim Autokauf usw. Kann mir jemand erklären, warum Nivea Produkte in der CH rund 50 % teurer sind als in D od Austria. Ebenfalls Piz Buin Produkte… Augen auf und beginnen zu „märten“. Zum Glück sind Aldi u Lidl in die CH gekommen, sonst sähe es noch düsterer aus. Es kann nicht alles auf höhere Mieten und Löhne zurückgeführt werden. Das Verhalten der Grosskonzerne hat System, der CH einfach mal per se mind. 30% höhere Einkauspreise aufs Auge drücken.
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„Kann mir jemand erklären, warum Nivea Produkte in der CH rund 50 % teurer sind als in D …“
klar, sehr gerne: Hersteller und Händler wollen möglichst viel verdienen und nehmen, was der Markt hergibt. In CH gibt er eben so viel her.
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Ist mit praktisch allen Produkten so, Hochpreisinsel Schweiz halt. Ein Blick in die USA reicht zum Vergleich beim Automobilmarkt. Deutsche Luxusmarken sind dort teilweise 40% günstiger wie hier.
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Dies ist auch mit anderen Marken so. Mercedes G450, Kauf in Österreich Brutto 195 000 Euro abzüglich Nova, extra Nova, MWST, Kurs Rabatt. Einfuhr Schweiz: Plus 4% Zoll und 8% MWST= Netto 140 000 CHF. Das gleiche Auto in der CH beim offiziellen Händler= 195 000.- CHF. Im Jassen hiesse dies Differenz 55 000.- CHF:
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Toll. „Der Auto-Spitzenverband meinte, er könne sich nicht zu einzelnen Mitgliedern und deren Preispolitik äussern.“
Ironisch: gut, dass man Sie hat, lieber Verband.
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Wieder einmal super Journalismus. Gegen BYD schiessen da es ein chinesische Marke ist?? Die anderen Hersteller machen ja nicht das gleiche. Wenigstens bekommt man beim BYD noch etwas für sein Geld. Objektiver Journalismus wäre schön.
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War diese Politik einmal anders? Wir Schweizer lassen uns dieses Vorgehen von der Wirtschaft und Politik gefallen und bestätigen diese mit jeder Abstimmung erneut.
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„Um gleich viel zu verdienen wie mit einem BYD Seal in der Schweiz, muss die Autobauerin in Deutschland zwei dieser Modelle absetzen.“ Wow, eine Marge von 100% Kein Einkauf, alle Teile vom Schrottplatz?
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Das nennt sich Kaufkraftklasse. Und in CH ist die sehr stark. Da muss profitiert werden. Und es gibt auch andere Fahrzeuge als diese überdimensionierten Summsis.
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Wieso kauft man einen BYD?
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Ein gutes Auto zu einem attraktiven Preis! Noch nicht gemerkt? Die Schweizer sind halt nicht die schnellsten, gell!
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Das nennt man Preisdiskriminierung oder das Abschöpfen der Kaufkraft. Ist eigentlich bei fast allen Konsumgütern ohne Parallelimporte so.
Siehe McDonalds, siehe Apple, siehe etc.
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Unglaublich, für die blöd Porsche Schweiz die Schweizer anschaut. Der eh schon preislich unanständig hoch angesetzte 911-er wird vor allem mit der Aufpreisliste in schwindelerregend hohe Sphären transferiert. Beim Standart-911-er muss man froh sein, wenn wenigstens 4 Räder dran sind…