Roman der Social-Star: Er wurde über Nacht zum bekanntesten Banker der Schweiz.
SRF sei Dank. Ein Kurz-Interview auf der Bahnhofstrasse zeigte einen jungen Finanzmann mit Handy-Ohrenstöpsel, wie er sich mit Finanz-Podcasts schlau hält.
Und „chatty“ über seine Branche spricht, die er liebt, weil alles,. was „the markets go around“ mache, spannend sei.
Das Echo in den sozialen Medien war gigantisch – insbesondere wegen des Schlusses.
Auf die Frage des SRF-Reports, wieviel er ungefähr verdiene, meinte Roman: „Multiple Hundred“.
Mehrere hunderttausende Franken im Jahr, für ihn als „Sales“-Guy, der ETFs verdealt für eine US-Finanzboutique.
Für Insider war es ein Leichtes herauszufinden, wer Roman ist. Er arbeitet tatsächlich als Chef-Verkäufer für eine bekannte amerikanische Finanz-Boutique.

Vor kurzem war Roman sogar bei Finews Interviewgast. Des langen und breiten konnte er sich und seine Firma präsentieren.
Nach der viralen „Explosion“ durch den Kurzauftritt bei SRF ist alles anders: Roman hat sein LinkeIn-Profil gelöscht.
Wer darauf klickt, erhält eine Fehlermeldung. Ein anderes existiert unter Roman und dem Anfangsbuchstaben seines Nachnamens.
Dort fehlt das Porträtfoto. Offenbar haben er und seine Firma im Moment genug vom „Fame“.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Kameraden, der Kommunismus kommt… Wehe einer ist so frech und verdient noch etwas Geld… Dann kommt der nationale Neidhammer.
Scheiss Boomers, erfolgstrunken durch Kapitalismus, haben dem zerstörerischen Sozialismus Tür und Tor geöffnet. Jetzt kommt die neiderfüllte Perspektivelosigkeit, Wasteland… Peter Thiel spot on…
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Kameraden?
Was ist es denn jetzt; der Kommunismus oder der Sozialismus?
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„Mutiple hundred“; viel zu viele in der Branche bekommen zu viel für heisse Luft. Selbst als Senior Executive in der Industrie, staune ich selbst darüber. Am Ende des Tages, viele davon sind Frühstücksbanker und überbezahlte Call-Center Mitarbeiter.
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Wer es denn nötig hat. Verstehe sowieso den Sinn von „linkedin“ nicht – hat nur Angeber und Wichtigmacher drauf. Kompletter Nonsense.
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Es sind auch viele ganz normale Leute auf Linked-In, welche sich gerne miteinander vernetzen. Aber ja, ich gebe zu, der Anteil an Wichtigtuern und Selbstlober steigt leider an.
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Linkedin war vor 10 Jahren gut. Heute missbrauchen diejenigen, die unbedingt auf sich selbst aufmerksam machen wollen, die Plattform. Tonnenweise Lebens- und Managementcockrouches die ihre Weisheiten von sich geben.
Bringen tut das gar nichts mehr leider.
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Gut. Er hat 10 minutes of fame gehabt. Jetzt zurück in die Versenkung – und wieder cold calls machen. Ein Lebensinhalt – am Abend dafür Serien bingen, Am Wochenende es bitzeli Uusgang mit e chli Nasenpuder.
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Das ging aber ruck-zuck. Bald beim RAV?
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Wie viele Groupies campierten vor der Haustüre und schrieben ihm Liebesbekenntnisse auf LinkedIn? Multiple hundert.
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LinkedIn ist für UBS Mitarbeiter, welche gerade die intern KI-Schulung bestanden haben und dies der Welt umbedingt mitteilen müssen. Oder Frau in Führungsposition mit verzweifelter Sucht um Anerkennung. Oder Zyniker wie ich einer bin, der mach übet 40 Jahren im Bankgeschäft, sich heute dafür schämt, was aus einer einst tollen Branche gemacht wurde.
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Von HSG Absolventen die vom Bankgeschäft null Ahnung hatten und auch heute noch haben
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Plaudertaschen sind im Finanzbereich nicht zu gebrauchen – sollte eigentlich auch heute noch gelten.
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grosse ego’s haben meistens eine kleine zündschnur.
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Roman war freundlich und nett. Er liebt offensichtlich seinen Job. Sympathischer Typ mit viel Drive. Zuviele Neider.
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Und jetzt?
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In den USA ist es gebräuchlich, dass man sein (hohes) Salär öffentlich macht und herum posaunt, hier eher nicht; das hat auch mit der Neidkultur zu tun.
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Die Schweiz und ihr Tall Poppy Syndrome: Kaum ragt einer heraus, wird er gestutzt. Stay tall, Roman! 🌱
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Typischer Jungbanker der neuen Generation: Extreme Plaudertasche, jedes zweite Wort selbst im Deutschen ist Englisch. Hochdeutsch dafür etwas holprig, als ob er das verlernt hätte. Durchaus etwas selbstverliebt mit hohem Ego. Legt viel fürs Aussehen inkl. Mode und perfektem Haarschnitt, Gym / Köperkult wichtig. Hat sich voll und ganz auf Financial Markets fokussiert (Bachelor B&F Uni, dann CFA und thats it), was ich meine, Paradebeispiel von Spezialist. Generalismus wohl eher sekundär.
Nichtsdestotrotz: Er sollte NICHT angefeindet werden. Das Problem ist die Industrie, nicht das Individuum.
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lasst mich raten: zu seinen Hobbies zählen Rennrad fahren und in der Mittagspause Paddel spielen. Nach der Arbeit natürlich noch kurz ins Gym.
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und den Matcha Latte nicht vergessen
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Was die Linken so erzürnt: da kommt einer locker daher, ist ordentlich erfolgreich, meritokratisch, selbstbewusst und verdient richtig Geld. Die unrasierte Linken „Matcha-Schlürfer aber ja nicht vor 10 Uhr“ machen den ganzen Tag nichts ausser ein bisschen Kita-Geldern und subventionierten Wohnungen hinterher rennen und über die pösen Reichen lästern. Roman zeigt wie man wirklich zu Geld kommt. Im Vergleich zu Roman und den vielen Romans, die es gibt, wurden die kleinkarierten Linken Brosamen-Verwalter mit diesem Beitrag als die totalen Loser hingestellt.
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The sky is the limit.
Dieser chatty man versteht auch etwas über Chancen im Weltraum. Remarkable guy indeed.
https://www.finews.ch/news/finanzplatz/72396-podcast-space-roman-poole-vaneck-spacex-elon-musk-investments-finanzplatz-schweiz-weltraum-ipo-raumfahrtindustrie
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Völlig übertriebener und arroganter Auftritt im Video. Dachte zuerst das sei eine Parodie und alles gestellt. Scheint wohl nicht so zu sein. VanEck wird das nicht gefallen haben.