Nestlé ist mehr als eine Firma. Der Riese vom Lac Léman gleicht einem Reich. Einem Imperium.
Mehr als eine Viertelmillion Angestellte, ein Board so nobel wie ein Ministerialrat, ein Sitz in Vevey, der aus Versailles stammen könnte.
Und die Aktie: In jedem Depot. Die Renten sind nicht zuletzt von der Performance des Nestlé-Titels geprägt.
Deren Kurs ist ein Trauerspiel. Gestern erneut: Nestlé sinkt.

Aus naheliegendem Grund. Russlands Präsident Putin hat sich die Nestlé-Aktivitäten in seinem Herrschaftsgebiet geschnappt. Die Anleger schmissen die Titel auf den Markt.
Damit liegt der Kurs des wichtigsten Schweizer Unternehmens auf einem Niveau, das Löcher in die Portefeuilles der unzähligen PKs und Privatanleger reisst, die Nestlé als ihren ultimativen Hedge betrachteten.
Wie aus diesem Hedge, also der Absicherung, ein Risikofaktor geworden ist, zeigen allein die letzten 5 Börsenjahre. Kostete ein Nestlé-Titel 2021 gut 127 Franken, waren es gestern nach Handelsschluss noch etwas mehr als 76 Franken.
Minus 40 Prozent. Das bei einem der wichtigsten, meistgehandelten Valoren des europäischen Handels.

Bei einem Multi vom Kaliber Nestlés bedeutet dies eine Verschlechterung der galaktischen Dimension. Die ganze Firma mit ihren Ablegern auf allen Kontinenten und Marken von Néscafé bis Kitkat kostet 200 Milliarden Franken.
2021 waren es noch 330 Milliarden. Gletscherschmelze am Genfersee. Eine, die andauert: Allein in der zurückliegenden Börsenwoche verlor Nestlé 7 Milliarden Franken an Börsenwert.
Das ist mehr, als die führende Schokoladen-Produzentin Barry Callebaut insgesamt auf die Waagschale bringt.

Der Niedergang hat viele Gründe. Das Problem ist: Die Lage bessert sich nicht – sie wird im Gegenteil immer schlimmer. Trotz Philipp Navratil.
So heisst der „junge“ Chef der Nestlé. Der Schweizer kam auf untypische Art ans operative Steuer des Supertankers. Weil der Vorgänger aus dem elitären Frankreich seine interne Liebe nicht sauber auf den Tisch legte, rollten die höchsten Köpfe.
Jener des Casanova-CEOs und der von seinem Schirmherrn, Langzeit-Präsident Paul Bulcke, auch er als Belgier ein Teil der „Frenchie“-Fraktion.
Abgelöst wurden die beiden in einer Art Kommandoaktion durch den Spanier Pablo Isla und den erwähnten Helvetier Navratil. Die Aktie vollführte Freudensprünge – Nestlé ist zurück.
Der Frühling im letzten Herbst erwies sich von kurzer Dauer. Das Gespann Isla-Navratil hat enttäuscht.
Die Zahlen im Tagesgeschäft zeigen eine grosse Stagnation im Operativen, die strategische Abtrennung des Wasser-Geschäfts nimmt dem Global-Player Optionen.
Ohnmacht macht sich breit. Wohin sollen wir, was können wir?

Es rächt sich, dass Ex-Kleider-Manager Isla nicht aus der Food-Industrie stammt und Navratil viel zu schnell die Hierarchieleiter erklommen hat. Sein Leistungsausweis ist im Vergleich zu jenem früherer Nestlé-CEOs dünn.
Hat Duo Isla-Navratil schon ausgespielt? Danach sieht es heute aus. Die Luft ist draussen, die Hoffnung auf frischen Wind, auf klare Botschaften an die Crew, auf Wachstum und Gewinn:
Sie ist verklungen – oder gar nie erfolgt.
Dafür komplette Verwirrung am Tag, als die News mit der faktischen Enteignung durch den Kreml die Headlines beherrscht. Man müsse die Lage analysieren, werde sich wehren – so die Durchsage von der Nestlé-Leitstelle.
Konkrete Massnahmen? Fehlanzeige. Dabei mussten die hoch bezahlten Nestlé-Bosse mit einem solchen Hammerschlag durch Imperator Putin seit Langem rechnen.

Jedes KMU hat sich seit dem Kriegsausbruch und den Trump-Kapriolen im Westen besser auf die Neue Welt eingestellt, als dies die Herren im Olymp am Léman taten. Ein Armutszeugnis für einen Giganten mit 160 Jahren auf dem Buckel.
Wie weiter? Fragezeichen. Nestlé ist nicht trotz der neuen Führung aus der Rolle gefallen, sondern wegen. Isla und Navratil hatten Carte Blanche wie kein Spitzenteam des Nahrungsmittel-Konzerns die letzten Jahrzehnte vor ihnen.
Genutzt haben sie die historische Chance nicht – die Aktie spricht Bände. „Heuschrecken“, die schon im Haus sind oder noch auftauchen dürften, werden den torkelnden Riesen aufspalten wollen.
„Barbarians at the Gate“ – das müssten die Herren von Vevey als nächstes Szenario durchspielen. Ob sie dazu in der Lage sind? Ihre Leistung in den vergangenen 12 Monaten spricht dagegen.
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Wenigstens jubelt jetzt Selensky, mit ihm viele Ukrainer und NGO’s die schon lange forderten, dass Nestle seine Geschäfte in Russland einstellen soll weil die Babynahrung den Soldaten in Russland hilft.
Wird wohl bald eine Freudenfeier geben, immerhin können die Gutmenschen jetzt den Boykott aufgeben und wieder Nestle Produkte kaufen.
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Hätte nestle nur ein „fünckchen“ selbstachtung gehabt, hätten sie schon vor vier jahren ihre geschäfte in russland eingestellt.
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@Carlito
Wer glaubt, dass in Kiew wegen ein paar geschlossener KitKat-Fabriken die Champagnerkorken knallen, verwechselt Weltpolitik mit einem Kaffeekränzchen.
Der Rückzug von Konzernen aus Russland ist kein moralischer Triumph von „Gutmenschen“, sondern das logische Resultat eines Marktes, der durch internationale Sanktionen und isolationistische Politik für westliche Unternehmen schlicht unrentabel und riskant geworden ist.
Wenn westliche Konzerne ihre Werke aufgeben, jubeln selten die NGOs – es jubeln lokale Oligarchen. Sie übernehmen die intakte Infrastruktur.
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Die gute Nachricht: Navratil will aufhören mit dem Aufkaufen von eigenen Aktien mit Geld, dass er aufgenommen hat.
Das haben die Manager in den vergangenen Jahren gemacht und die Schulden von Nestle sind deshalb riesig. Gut wird da der Retourgang eingeschaltet und beginnt man die Schulden zu reduzieren.
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Was der L.H hier schreibt ist unseriös!
Tatsache ist, dass man(n) einen Tanker wie Nestle nicht einfach steuern kann wiecein Sportboot! Der jetzige CEO verändert einiges, abes vieles geht den vielen Analysten „Besswewisser“ eben zu langsam! Meiner Meinung nach handelt der jetzige CEO besonnen und analytisch.
Das Problem mit Russland besteht ja schon lange, auch da trägt der jetzige CEO keine Schuld. Ich verkaufevmeine Aktien NICHT.
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Nestle wurde meines Erachtens stets massiv überschätzt.
Nestle konnte mit tollem Marketing „Junk Food“ als etwas Besonderes verkaufen.
Hat Nestle ein Alleinstellungsmerkmal? Wohl nicht. Denn jeder kann einen Joghurt im Plastikbecher oder eine Mayonnaise produzieren.
Wieso sollen also die heutzutage viel besser aufgeklärten Kunden (auch durch Chatgpt) für einen Joghurt oder eine Mayonnaise von Nestle mehr bezahlen als von einem anderen guten Anbieter?
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Den seit Jahren sinkenden Nestlé-Kurs jetzt Putin, dem Despoten und vom Internationalen Strafgerichtshof wegen mutmasslicher Kriegsverbrechen mit Haftbefehl gesuchten Kremlchef, in die Schuhe zu schieben, ist an Heuchelei kaum zu überbieten! Der Ausverkauf war längst im Gang, bevor Putin seine Finger nach Nestlés Russland-Geschäft ausstreckte – wer daraus nachträglich die Ursache des Kurszerfalls konstruiert, verwechselt bewusst Ursache und Anlass. Das ist billige Polemik, die mit der Dämonisierung Putins vom eigenen Versagen bei der Erklärung des Nestlé-Debakels ablenkt. Pfui!
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@Nestlé im Sinkflug – Putin soll es richten?
Wer den Kursverfall von Nestlé allein auf einen einzigen Sündenbock reduziert, verwechselt komplexe wirtschaftliche Realitäten mit bequemer Polemik – egal ob man den Kremlchef oder das eigene Management exkulpieren will.
Nestlé sinkt seit Jahren? Kein Wunder. Wer jahrelang versucht, Wasser in Plastikflaschen als Lifestyle zu verkaufen, merkt eben irgendwann, dass den Aktionären das Wasser bis zum Hals steht. Die Aktie ist wie ihr Kaffeepulver: bitter, brennt schnell an und hinterlässt einen faden Nachgeschmack.
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Putin muss nichts richten. Es würde fürs erste reichen, wenn er den Krieg beenden und sämtliche Truppen aus dem ukrainischen Territorium abziehen würde. Ah ja, und wenn er schon dabei ist, soll er auch gleich mit den Provokationen in Nordeuropa aufhören.
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Monsignore, Nestle wird nicht nur am Lifestyle-Wasser zugrunde gehen. Das UPF-Geschäft, an dem sie sich jahrzehntelang dumm und dämlich verdient haben, wird zusehends zur Belastung. Es kommt immer mehr zum Vorschein, wie gesundheitsschädlich das Zeug ist – und es werden heftige Prozesse kommen (San Francisco ist erst der Anfang). Da nützt auch das Ablenkmanöver in Richtung Health-Science nicht mehr viel (Wie pervers ist das denn? Erst vergiftet man die Menschheit, und dann verkauft man für teures Geld „Heilung“). Nestle kann weg. Lernt wieder selber kochen, Leute!
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Nestle 2005 gekauft. Kurs heute + 127%. Wer hat denn Nestle bei 120 gekauft? Jeder wusste, dass das Wassergeschäft nichts bringt. Jeder weiß, dass ein neues Produkt im Nahrungsmittelbereich nur ca. 2 Jahre auf dem Markt bleibt. Nescafe ist immer noch ein Erfolg! Die L’Oreal Beteiligung ist ein Schatz. Nicht mal 2 % des Umsatzes wurden in Russland gemacht. Also verkauft auf Teufel komm heraus eure Nestleaktien. Das wird für viele Käufer ein gutes Geschäft.
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selbst von verbrecherischen, korrupten Regierenden in Europa eingerichtet. Tatsächlich ist schon dieser „Strafgerichtshof“ illegal, und sowieso nicht international. Dessen Gerichtsentscheide sind illegal und sind selbst ein Verbrechen.
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@Dieser internationale Strafgerichtsho
Oh, ein absoluter juristischer Durchbruch direkt aus der TikTok-Akademie für Völkerrecht! Setzen wir kurz die Aluhüte ab und atmen tief durch. Nein, der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) ist weder illegal, noch von „verbrecherischen Marionetten“ erfunden worden, sondern basiert auf einem bindenden völkerrechtlichen Vertrag.
Der IStGH wurde nicht nachts im Hinterzimmer von drei korrupten Europäern ausgewürfelt. Er basiert auf dem Römischen Statut von 1998, einem völkerrechtlichen Vertrag, dem bis heute über 120 Staaten weltweit beigetreten sind.
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@Dieser internationale Strafgerichtshof wurde
Es steht natürlich jedem frei, das Völkerrecht für doof zu erklären.
Aber zu behaupten, das Gericht sei „illegal“, nur weil die eigenen Lieblings-Autokraten plötzlich Post aus Den Haag bekommen, ist juristisch auf dem Niveau von: „Die polizeiliche Radarfalle ist illegal, weil ich gerne 120 in der 30er-Zone fahre!“
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Quo vadis HSG? Gute Schule ersetzt keine unternehmerische Vision.
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@Gecko
Die HSG ist eine exzellente Kaderschmiede für Excel-Akrobaten und PowerPoint-Virtuosen, verwechselt aber seit Jahrzehnten perfekt optimierte Verwaltung mit echter unternehmerischer Schöpferkraft.
Wer gelernt hat, wie man Bilanzen frisiert und Prozesse glättet, hat noch lange kein Feuer im Bauch, um eine Branche aus den Angeln zu heben. Eine gute Schule liefert das Werkzeug – das brennende Haus anzünden muss man schon selbst.
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praktisch alle nahrungsmittelmultis leiden. die ernährungsgewohnheiten ändern sich langsam, aber sie ändern sich. das kostet die multis marge, ihr industriefood wird weniger nachgefragt.
das erfolgsrezept, liebe nestle-manager: weniger zusätze, weniger zucker, weniger fett, dafür mehr proteine, mehr ballaststoffe. so geht das.
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Herr Eucken,
Was die Zusammensetzung anbelangt, bin ich bei Ihnen.
Sie scheinen aber zu vergessen, dass diese Industrieprodukte mit sehr viel Werbung und grossen Margen verkauft werden.
Der Konsument Lambda hat immer mehr Mühe, sich diesen Spass zu leisten.
Die steigenden Commodity Preise machen alles für die absehbare Zukunft noch schwieriger.
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@walter eucken
Ein echter Geniestreich der Manager-Elite: Jahrzehntelang hat man den Konsumenten erfolgreich darauf konditioniert, billiges Fett, Zucker und künstliche Aromen als „Premium-Geschmack“ zu akzeptieren – und jetzt weigert sich der Kunde plötzlich, die eigenen Arterien für die Quartalsbilanz zu opfern. Ein Skandal!
Nestlé und Co. haben ein strukturelles Problem. Sie versuchen, den Trend zu gesunder Ernährung mit hochverarbeiteten „Ersatzprodukten“ zu kontern. Doch die Rechnung geht nicht auf.
Die Multis haben den Wandel schlicht verschlafen.
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ps: das irrwitzige ist ja, die diversen tiernahrungsfirmen von nestle geben sich grösste mühe, artgerechte tiernahrung anzubieten. aber für uns menschen wird alles überzuckert und mit palmöl gestreckt. echt schräg.
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wenden krebsfördernde Mittel, wie Sucralose, Aspartam und viele andere verbrecherischen Zusätze in ihren Gifternährungs-
mitteln.
Kein Wunder, wenn solch gesundheitsschädigenden Dreckfood nicht mehr gefressen wird. Lesen Sie mal auf den Verpackungen, welch chemische, tödliche Schweinereien sich darin befinden!
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Konkurs. What else?
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Filetieren, die “guten” Stücke verkaufen und Tschüss! Wie so viele Schweizerischen (langjährig unrentablen)Traditionsunternehmen, in allen Belangen, zu bequem und letztendlich zu gross für das Ecosystem Schweiz. Da wird gar eine UBS, die rabiat an Nestlé hängt, nicht helfen können.
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Was der Vorgänger und Supermanager Mark Schneider in 7 Jahren bei
Nestle verbockt hat, kann man nicht in einem Jahr in Ordnung bringen.
Zum Glueck ist auch der Bulcke Pauli weg. Russland ist fuer Nestle
ein sehr kleiner Markt.
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wieviele der VerwaltungsräteInnen, welche seinerzeit die Strategie von Herrn Schneider guthiessen, kassieren auch noch heute ihre fetten Honorare?
Und die GV schwieg zu allem. Wie in der CH-Politik
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mit der Mode gegangen. Richtig. So ist es in den Verwaltungsräten,
wo die alten Leute ihre Rente aufbessern.
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Russland ist kein kleiner Markt, diese Mär wird sicher von der Propaganda abteilung in Vevey verbreitet
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All den Versagern wurden, werden Millionen ausgeschüttet und wir
dürfen zuschauen wie diese Herrschaften durch die Städte mit ihren Carossen sich zeigen lassen.
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Gruss aus dem Ländereck Südostasien. Ohne Nestle oder Unilever geht hier gar nichts.
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Nunja, wenn man als professioneller Lebensmittelhersteller Baby-Nahrung vergiftet, weil es 50 Rappen billiger in der Produktion ist, muss man sich nicht wundern, wenn man vom Heimmarkt boykottiert wird.
Nur meine subjektive Wahrnehmung-
Konsequenz müsste sein:
„Replace the whole fucking greedy board-members“!!!
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Es sind verschiedene Mosaiksteinchen, die zum (Miss)erfolg beitragen. Die Premiummarke Nespresso mit einer billigen Pop-Trulla zu bewerben, hilft wahrscheinlich auch nicht unbedingt.
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Als Insider würde ich Idorsia kaufen und halten!🍀
Das kommt äusserst gut.🪄
Auf dem Paradeplatz Portal habt ihr es zuerst gelesen. Eine Erfolgsgeschichte wird das. 💎
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@Idorsia = Actelion 2.0
Wer auf dem Paradeplatz Portal den ultimativen Insider-Tipp ausruft, verwechselt meist den Kaffeesatz mit einer Due Diligence.
Der Kurs:
Notiert bei rund 4.84 CHF Idorsia.
Die Realität:
Rote Zahlen und anhaltender Cashflow-Druck Idorsia Results Day Center.
Die Hoffnung:
Quviviq-Wachstum gegen die Biotech-Uhr Idorsia Results Day Center.
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Die Schweiz wiehert wieder und verurteilt Putin. Man kann nicht ungestraft Assets der Russen blockieren und dann annehmen, dass diese nicht irgendwie reagieren. Dies war bereits seit Monaten absehbar – leider haben die Bonus Manager bei Nestlé nichts dagegen unternommen.
Das Vertrauen in einen grossen Teil unserer politischen und wirtschaftlichen Elite ist aufgebraucht. Ein Haufen aufgescheuchter, verlogener und teilweise unfähiger Märchenerzähler! 50 Jahre das Militär abgebrochen und unsere Sozialindustrie in den Himmel gehoben. Und heute die gleichen Märchen wie in den 7oer Jahren.
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Ja, auch damals war der BöFei rot und kam aus dem Osten.
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Was sollte denn Nestle unternehmen? Friedensverhandlungen anbieten oder mit einer eigenen Armee einmarschieren.
PS: Habe keine Nestle Aktien. Die Eigenmarken werden immer stärker siehe zum Beispiel bei Kaufland
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Nestlé hätte spätestens 2022 das operative Geschäft in Russland herunterfahren, die Assets sicherstellen und die lokale Belegschaft entlassen sollen. So wie das andere westliche Firmen getan haben.
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@Rischard
Da hat jemand das geopolitische Schachbrett der Gegenwart mit der Präzision eines Schweizer Sackmessers seziert.
Lassen wir uns diese intellektuelle Glanzleistung kurz auf der Zunge zergehen.Die Schweiz wiehert wieder? Na klar, das passt doch perfekt zum Bild eines verängstigten Ponys, das plötzlich merkt, dass die Welt da draussen kein Streichelzoo ist.
Wer hätte auch ahnen können – wer, ich frage Sie! –, dass Wladimir Putin, dieser lupenreine Demokrat und Philanthrop, es tatsächlich wagt, auf das Einfrieren russischer Gelder zu reagieren? Das kam so überraschend wie Schnee.
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Der Fall Nestlé typifiziert der schleichende Vertrauensverlust der Finanzwelt an der Finanzplatz Schweiz. Der Fall Credit Suisse und das ganze Tam-Tam um die UBS wirken dabei nicht gerade hilfreich.
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@honmember
Der Schweizer Finanzplatz verliert nicht schleichend an Vertrauen – er demontiert sein eigenes Fundament im Eiltempo. Wenn ein Fels wie Nestlé wankt und die Credit Suisse implodiert, während die UBS als staatlich gemästeter Monopolist das Risiko allein tragen soll, ist das kein „Tam-Tam“ mehr. Es ist der späte Offenbarungseid einer Elite, die Stabilität predigte, aber kontrollierten Kontrollverlust erntete.
Der Vertrauensverlust ist also die logische Quittung für eine Mischung aus Arroganz und kollektivem Wegschauen.
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@ Monsignore: Recht haben sie! 👍
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Das mit Russlands Nestlé hat der Bundesrat zu verantworten.
Sie haben sich den Sanktionen angeschlossen statt Neutral zu bleiben.
Ein Steilpass für die Neutalitätsinitiative.👍
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@Joe Bio Bauer
Das ist ein klassischer Trugschluss, der zwar auf den ersten Blick schneidig wirkt, aber bei genauerem Hinsehen in sich zusammenfällt.
Die Neutralitätsinitiative als Eigentor: Wenn die Neutralitätsinitiative die Schweiz komplett isolieren und wirtschaftliche Sanktionen verbieten will, schützt sie nicht die Wirtschaft, sondern fesselt sie.
Eine Schweiz, die sich als „Fluchthafen“ für sanktionierte Gelder positioniert, riskiert massive Gegenmassnahmen der EU und der USA. Das wäre kein Steilpass, sondern ein wirtschaftliches Eigentor für unseren Wohlstand.
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ja, für Leute, die nicht sehr weit denken, ist es ein Steilpass. Passt schon.
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Diese Initiative wird eine krachende Niederlage einfahren.
Wer in einem autokratisch-korrupten Land wie Russland geschäftet, ist selber Schuld. Nestlé kann das Geschäft in RU abschreiben – wie es viele andere Firmen auch tun mussten. Das lehrt Manager und VR sich 2 x zu überlegen, in welchen Ländern man investieren will.
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Herr Cassis hat mir vertraulich mitgeteilt, dass der luxuriöse Bundesrats-Jet jetzt klar gemacht wird und am Montag zum Putin gejettet wird. Dort wird dann dem Putin vom Cassis die Levite gelesen und dieser böse Putin in den Senkel gestellt. Der Donald drückt Ihm die Daumen!!!
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@joe bauer, die schweiz war noch nie neutral. Die neutralität war und ist ein deckmäntelchen, die krummen geschäfte voran treiben zu können. Darum ist die schweiz auch reich geworden. Verlogen. Die initiative wird hochkant bachab gehen. Der alte herr hätte sich besser mit einer initiative zu kk abzocke oder bvg betrug am volk in in die rente verabschiedet. Ich mag drn alten herrn, aber fie initiative jetzt ist lächerlich
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Also wenn Du spazieren gehst und auf der anderen Seite wird auf jemanden eingeprügelt, dann unternimmst Du nichts? Du bleibst neutral? Erinnert mich ein wenig an Krieg der Welten aus den 80er Jahren, wo die Menschen ins Wasser gesprungen sind, und der Rest zugeschaut hat, wie sie ertrinken. Man kann nicht neutral sein. Und neutral war die Schweiz noch nie. Auch im 2 Weltkrieg nicht und nach dem Krieg als die Schweiz den Kriegsverbrechern geholfen hat, nach Südamerika zu fliehen. Überlegen Sie mal!!!!
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@ informiere mich:
Vielleicht bringen wieder drei Könige aus dem Alpenland Gold, Rolex und Myhre/Weihrauch.
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Die Nachricht von der Enteignung kam für mich überraschend, ich dachte Nestle hätte sein Russland -Geschäft schon lange aufgegeben. Sie werden es verkraften können.
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In defens of Back to the Futur
Diese Firma war früher (unter H. Maucher) ein Unternehmen mit einer echt schweizerischen Seele.
Unter den Nachfolgern wurde das Geschäftsmodell „Rheinisch Stakeholder“ in „Angelsächsisch Shareholder“ transformiert.
Die schröcklichen Folgen werden nun sichtbar.
Vielleicht könnte ein Pfarrer an der Spitze die notwendige Konversion in Gang setzen?
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@Alles? Klar!
Die Illusion des alten Geistes
1. Helmut Maucher stand für patriarchalisches, aber greifbares Unternehmertum mit lokalem Anker.
2. Übergang zum Shareholder-Modell hat den Betrieb zu einer anonymen Geldmaschine gemacht.
3. Gesetze des Kapitalmarkts kennen keine Heimat und keine Nostalgie.
Ein Kirchenmann predigt den Ausgleich, während die Börse nach Quartalszahlen schreit.
Das System frisst jede Moral, solange der Aktienkurs das einzige Messinstrument für Erfolg ist.
Eine spirituelle Konversion nützt wenig, wenn die Bilanzen von internationalen Fonds diktiert werden.
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Damodaran nennt diese Seele Story. Sie ist das Salz bei der Abschätzung des Kapitalwerts.
Heutzutage muss das Dilemms zwischen den kfr Forderung nach Rentabilität von Aussen und lfr Existenz von Innen mittels Ambiguität gelöst werden.
Klare Kante ist gefragt. Davon ist nichts zu sehen.
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@Hans Bleuer
Ach, Aswath Damodaran und die heilige „Story“ – wie rührend. Während der „Corporate Valuation Dean“ an der NYU noch romantisch vom Erzählwert der nackten Zahlen schwadroniert, verwechseln die meisten Vorstände das „Salz im Kapitalwert“ wohl eher mit einer gepflegten Prise Streusalz, die sie dem Aufsichtsrat in die Augen streuen.
Das sogenannte „Dilemma“ zwischen kurzfristiger Quartals-Prostitution für die Aktionäre und der langfristigen Existenzsicherung ist kein philosophisches Paradoxon, das man im Stuhlkreis ausdiskutieren muss. Es ist schlicht handwerkliches Versagen.
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Endlich: die eu/ch-Sanktionen wirken!
Einfach anders als vorgedacht.
Und Spritpreise gehen ins astronomische.
weiter so ihr 7 Clowns in bern.
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@Hubertus
Die Sanktionen wirken übrigens genau da, wo sie wehtun sollen – in den Bilanzen der sanktionierten Staaten.
Wer den Bundesrat als „7 Clowns“ betitelt, verwechselt die Arena: Die Spritpreise werden an den globalen Ölbörsen in Rotterdam und New York gemacht, nicht im Berner Bundeshaus. Wenn die weltweiten Lieferketten ruckeln und globale Förderquoten sinken, haben selbst sieben Zauberer im Bundesrat keinen roten Knopf für billiges Benzin.
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Obwohl ich persönlich massiv vom Kursverlust der Nestle-Aktien betroffen bin, finde ich es fast ein wenig blamabel, jetzt noch Putin – dessen Handeln ich verstehen und nachvollziehen kann – für diese tatsächlich schlechte Aktienperpormance mitverantwortlich zu machen. Die wesentlichen Fehler, welche zum aktuellen Börsenkurs geführt haben, sind bereits vor Jahren passiert.
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@Vipermaschine
Es ist ein klassischer Fall von schlechtem Timing, wenn operative Altlasten durch akute geopolitische Risiken wie die jüngste staatliche Zwangsverwaltung der russischen Tochtergesellschaften durch Wladimir Putin eingeholt werden.
Auch wenn die Nestlé-Aktie aufgrund strategischer Versäumnisse der vergangenen Jahre bereits erhebliche Verluste verzeichnete, lässt sich die unmittelbare Reaktion der Börse auf das Dekret aus Moskau nicht ignorieren – es trifft ein ohnehin geschwächtes Fundament.
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@Monsignore – Schlechtes Timing
Es ist verständlich, dass Kursverluste frustrieren, aber die Schuldverteilung bei Nestlé ist kein geopolitisches Wunschkonzert, sondern das Ergebnis von jahrelanger operativer Fehlsteuerung. Die Ursachen für die Talfahrt liegen weit tiefer als aktuelle Krisenherde.
Nestlé hat sich die Suppe schon vor Jahren selbst eingebrockt.
Strategische Fehltritte: Der Konzern hat Trends wie gesündere Ernährung und digitale Vertriebswege verschlafen.
Management-Fehler: Teure Zukäufe brachten nicht das erhoffte Wachstum, während das Kerngeschäft an Dynamik verlor.
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Ist doch logisch, was da geschieht, denn die Schweiz wird von Vollidioten regiert, die diese dummen Wirtschaftssanktionen und Erpressungen gegen Russland mitunterstützt.
Die Regierung im Bundeshaus kann man nur noch als strohblöd bezeichnen. Sie kriecht ständig den immer höher verschuldeten USA in den Arsch. Die USA ist ein verbrecherisches, korruptes Gebilde, wie die EU auch. Beide
werden im Schuldenfiasko enden, denn deren inflationären Währungen entstehen nur durch Schuldenausweitung. Die Schuldzinsen werden nur noch finanziert werden können durch immer weitere Verschuldung, mit Betrug!
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Gegessen und Kaffee getrunken wird auch in schlechten Zeiten, hiess jeweils die Devise für die Empfehlung „Kaufen“. Um den Tanker auf Kurs zu halten, ist jedoch ein fähiger Steuermann Voraussetzung.
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@Rettungsanker
Kaffee trinken die Leute in schlechten Zeiten sogar noch mehr – und sei es nur, um bei den Nestlé-Aktienkursen nicht schockiert einzuschlafen. Aber ein Steuermann, der nur das Kaffeepulver umrührt, statt das Schiff zu lenken, gehört ausgewechselt.
Das Krisenargument zieht nur so lange, wie der CEO nicht versucht, das Kaffeewasser mit dem sinkenden Schiff zu kochen.
Ein Kapitän, der den Kompass gegen die Kaffeemaschine tauscht, hat auf der Brücke nichts verloren.
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Heute sucht die Gemeinde Meilen leerstehende Häuser oder Wohnungen für geflüchtete Familien in der Zürichsee Zeitung.
Warum ? Jans und sein Departement behaupten doch immer, es kommen weniger Asylanten ?
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@Leerstehende Häuser
Vermeidung von Containerdörfern: Viele Schweizer Gemeinden, insbesondere an der Goldküste, versuchen den Bau von temporären Containersiedlungen oder die Umpolung von Turnhallen zu vermeiden. Die Suche nach regulärem Wohnraum über Zeitungsinserate ist daher oft der Versuch, eine dezentrale und für das Dorfbild verträglichere Integration zu organisieren.
Die Diskrepanz liegt also meistens im Detail: Während die Bundespolitik in Bern mit globalen Statistiken argumentiert, brennt in den kommunalen Verwaltungen vor Ort die Hütte, weil Betten und Quadratmeter ganz real fehlen.
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Realitätsferne in der Flüchtlingspolitik? Nein aber auch, es könnte ja sein, dass eine 150m2 Wohnung in Meilen mit Seeblick für 2000.- pro Monat zufällig leer steht, man kann ja mal fragen.. endlich weniger Leerstände in Zürich, Zuwanderung soll ja gut für alles sein, Jans fliegt daher vermehrt zusätzlich Asylanten direkt ein seit diesem Jahr.
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Der „Wertewesten“ mit der selbsternannten neutralen Schweiz blockiert russisches Staatsvermögen, und Russland stellt Nestlé-Töchter unter Zwangsverwaltung. Wo ist der Unterschied und wer reagiert auf wessen Sanktionen?
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Herr Stöhlker hat auf diesem Portal gesagt Nestle sei eine fantastische Firma und Bitcoin sei wertlos und nur leere Luft.
Investition in Nestle Aktien vor 5 Jahren 33,1 % MINUS
Investition in Bitcoin vor 5 Jahren 88,4 % PLUS
Nicht schlecht die Performance für heisse Luft…
Aber glauben in einen Koloss zu investieren (zu integer-Maucher Zeiten noch top), bei dem die Frenchies Chefs im Büro mit den Sekretärinnen … während der „Arbeitszeit“ sei schlauer…ts ts ts…
Ja, so geht das wenn man sich auf einen einseitigen völkerrechtswidrigen Wirtschaftskrieg einlässt. Und es gilt: „wer einmal sich erpressen lässt, bleibt stets erpressbar! Erinnern Sie sich noch an die Worte von Livia Leu, der damaligen Chefdiplomatin von BR Cassis, so in der Weltwoche:
Er gehe die Schweiz «auf höchster Ebene an, um sie zu ermutigen, sich der gemeinsamen Reaktion mit den Partnern anzuschliessen», säuselte der Botschafter öffentlich. Zur gleichen Zeit telefonierte die amerikanische Vize-Aussenministerin Wendy R. Sherman mit Cassis‘ Chefdiplomatin Livia Leu und sprach Klartext. Man erwarte, dass der Bundesrat bei den Sanktionen gegen Russland mitmache. Dieser Wunsch eines befreundeten Staats kam im Ton eines Befehls daher. Für den Fall, dass sich Bern weigern sollte, die Direktiven aus Washington umzusetzen, wurden Retorsionsmassnahmen angedroht, vor allem gegen die Schweizer Banken.
Was wird wohl als Nächstes folgen?
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und mit diesen Freunden machen wir Milliardengeschäfte für Waren, die verspätet, viel teurer, weniger wirksam und bis geliefert veraltet, oder gar nie geliefert werden?
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@Peter Meier
Diese Analyse greift eine der sensibelsten Debatten der modernen Schweizer Aussenpolitik auf: das Spannungsfeld zwischen klassischer Neutralität und internationalem Druck.
Wer die Dynamik von Geopolitik versteht, sieht in diesem Szenario kein diplomatisches „Säuseln“, sondern knallharte Realpolitik. Auf Ihre Frage, was als Nächstes folgt, gibt es eine scharfe, nüchterne Antwort:
Die Fortsetzung des permanenten Stresstests für die Schweizer Souveränität.
Wer glaubt, dass mit einem einmaligen Nachgeben Ruhe einkehrt, verkennt das Wesen geopolitischer Interessen.
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@Monsignore – Economic Weaponization
Das Fazit daraus ist pragmatisch wie bitter:
In einer multipolaren Welt, in der wirtschaftliche Verflechtungen als Waffen (Economic Weaponization) eingesetzt werden, ist die traditionelle Schweizer Neutralität kein Schutzschild mehr, sondern eine Verhandlungsmasse.
Wer sich auf das Spielfeld der globalen Sanktionen begibt, spielt nach den Regeln der Grossmächte – und die sind selten zimperlich.
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Zum Nestlé-Artikel wäre anzufügen, dass Herr Navratil nur ein halber Schweizer ist. Die andere Hälfte gehört zu Oesterreich. Die Grafik über den Kursverlauf der Aktie würde über einen längeren Zeitraum und einen höheren Schwankungsbereich ein anderes Bild zeigen. – Journis mit Banklehre (Hässig) sollten ihre Objektivität wahren.
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„dass Herr Navratil nur ein halber Schweizer ist. Die andere Hälfte gehört zu Oesterreich.“
In Zürich geboren und in der HSG St. Gallen ausgebildet.
Jetzt hätte ich eine Frage an Sie: Was sind Roger Federer, Martina Hingis, Belinda Bencic?
Sind das auch alles halbe Schweizer?
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@Halbe Schweizer
die besagten Namen gehören zu Tennisspielern. Alle mit Zweit-Staatsangehörigkeit. Anscheinend werten Sie die Nationalitäten. Ich nicht. – Uebrigens ist die HSG kaum mehr sehr typisch schweizerisch. weder in Bezug auf Studenten noch auf Lehrkörper.
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@pietro
Schön, dass wir im Stammbaum von Herrn Navratil gewühlt haben – aber seit wann bestimmen Reisepässe den Aktienkurs? Wer eine Grafik so verzerrt, dass sie ins eigene Narrativ passt, sollte anderen nicht mangelnde Objektivität vorwerfen. Das ist kein Journalismus, das ist Malen nach Zahlen für Fortgeschrittene.
Vielleicht hätte die Banklehre doch um einen Kurs in Statistik ergänzt werden sollen.
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@pietro
Wenn wir die Herkunft von erfolgreichen Persönlichkeiten mit der Lupe sezieren, wird es schnell absurd.
Roger Federer (Mutter Südafrikanerin), Martina Hingis (in der Slowakei geboren) und Belinda Bencic (slowakische Wurzeln) zeigen genau wie Herr Navratil: Erfolg kennt keine reinen Passkontrollen.
Die Antwort auf Ihre Frage lautet ganz klar: Nein, das sind keine „halben“ Schweizer – das sind Schweizer Spitzenleistungen in einer globalisierten Welt.
Nationalität ist keine Bruchrechnung: Man ist nicht „halb“ und „halb“, sondern man bringt das Beste aus verschiedenen Welten mit.
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Tipp: Navratil spricht auch fliessend Italienisch.
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Wenn man mit Nestle-Mitarbeitern im oberen Management spricht, dann braucht die Transformation zeigt. Klar: die Börse pfeift darauf. Nebst verfehlten Akquisitionen und mangelndem Fokus, unnötiger Verschuldung und fehlender Produkteerneuerung wird die Zerstörung der einmaligen Nestle-family-Kultur bedauert. Wie leider auch in vielen anderen Schweizer Firmen.
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@Nestle-Unternehmenskultur zerstört
Die Zerstörung der Nestlé-Family-Kultur ist kein emotionales Luxusproblem, sondern der Verlust des internen Kompasses. Diese Identität war über Jahrzehnte der Zement des Erfolgs.
Dass dieses Erbe nun für eine austauschbare, angelsächsisch getriebene Effizienzkultur geopfert wird, ist ein schweizweites Phänomen. Wenn globale Konzerne ihre Wurzeln kappen, verlieren sie nicht nur ihre Seele, sondern langfristig auch ihre Resilienz.
Die Transformation ist dringend nötig – aber sie muss den Kern stärken, anstatt ihn zu demolieren.“
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Genau hier liegt das Problem. Die guten Leute sind längst weg, es blieben nur Pfeifen, jasager und Profiteure. Habe es selbst miterlebt.
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Der Westen hat die Russen völlig unterschätzt, das intellektuelle Defizit ist erschreckend. Dieses Defizit an spührt man auch im Topmanagement und an den Universitäten der westlichen Länder….das sind keine Unternehmer sondern Günstlinge ohne Rückgrat, die sich noch die Taschen vollmachen solange es geht.
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geschätzte Anelie,
touchee.
Man vergleiche nur einmal öffentliche Verlautbarungen von unseren westlichen Freunden in den USA, der EU, der NATO…und vergleiche das intellektuelle Niveau mit Persönlichkeiten wie Putin oder Lavrow!
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@Anelie
Das ist eine provokante und scharfzüngige These, die allerdings zwei sehr unterschiedliche Phänomene in einen Topf wirft: geopolitische Fehlkalkulationen und die Strukturkrise westlicher
Wer dem Westen ein „intellektuelles Defizit“ bei der Einschätzung Russlands vorwirft, muss gleichzeitig fragen, wie intelligent die russische Führung kalkuliert hat. Ein vermeintlicher Blitzkrieg, der Jahre dauert, die historische NATO-Nords (Erweiterung um Schweden und Finnland) auslöst und die eigene Wirtschaft langfristig von Peking abhängig macht, ist kaum ein Meisterwerk strategischer Weitsicht.
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@Monsignore – Tod Putins – Welches Russland?
Doku: Oligarchen-Kampf oder Wandel? Was passiert mit Russland nach Putin?
https://www.youtube.com/watch?v=cHXl2PKVN_w
Dmitry Glukhovsky, russischer Journalist und Schriftsteller im Interview mit BR-Chefredakteur Christian Nitsche bei „7 Fragen Zukunft“.
Seit über 25 Jahren regiert Wladimir Putin Russland als Präsident. Doch was kommt danach? Wird Putins Nachfolger womöglich noch radikaler? Wer regiert die Russische Föderation in Zukunft, wer kontrolliert Geld und Ressourcen, und welche Rolle spielen die Nato, China, und der Geheimdienst FSB?
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@Niveau
Der Unterschied liegt nicht im Niveau, sondern im System.
In westlichen Demokratien müssen Politiker live mit kritischen Journalisten und Opposition ringen – das wirkt oft chaotisch.
In Autokratien wird Intellekt als reine Propagandawaffe inszeniert. Das eine ist anstrengende Realität, das andere blosses Theater.
Man sollte Eloquenz nicht mit Weisheit verwechseln. Auch Lavrow formuliert geschmeidig – aber eine rhetorisch brillant verpackte Unwahrheit bleibt am Ende eben doch nur eine Unwahrheit.“
Video: Putin – KGB Offizier in Dresde
https://www.youtube.com/watch?v=VxL7Y2kXcSU
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Jetz kann ja die mit viel Vorschusslorbeeren und im SECO so kläglich gescheiterte zweite Vizepräsidentin des Boards ( Ineichen- Fleisch) zeigen was sie kann!
Aber wahrscheinlich genau so viel wie an ihrer alten Arbeitsstätte, nämlich nichts.
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Jetzt kommt die Stunde des Verwaltungsrates, besetzt mit lauter Knallern, sorry Könnern.
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Es sind Schweizer
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@Beobachter der Szene!
Zu sagen, das sei ein „kalkuliertes Risiko“ gewesen, ist die charmante CEO-Umschreibung für: „Wir haben gehofft, der Bär frisst uns als Letztes.“ Jetzt leitet ein russischer General des Innenministeriums die Kaffeeproduktion. Man darf gespannt sein, ob Thomas Jordan und der Verwaltungsrat die Währungsstabilität der Bohne nun mit diplomatischen Protestnoten retten wollen – die in Moskau erfahrungsgemäss ungelesen im Reisswolf landen.
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@Manager
Nein, der Verwaltungsrat von Nestlé besteht keineswegs nur aus Schweizern. Als global agierender Schweizer Grosskonzern setzt Nestlé im Verwaltungsrat (VR) traditionell auf eine internationale Mischung, um globale Märkte abzudecken.
Nach der Generalversammlung und den Neubesetzungen ist der Spanier Pablo Isla der Präsident des Gremiums (er folgte auf den Belgier Paul Bulcke). Das gesamte Gremium setzt sich aus Mitgliedern verschiedenster Nationalitäten zusammen.
Verwaltungsrat:
https://www.nestle.com/investors/corporate-governance/management/board-directors
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@Monsignore – VR Thomas Jordan – Kurs stabil?
Thomas Jordan erhält für sein Mandat im Verwaltungsrat von Nestlé eine jährliche Gesamtvergütung von 435’000 Schweizer Franken. Er wurde im April 2026 offiziell in das Gremium gewählt.
Die Vergütung setzt sich gemäss den Standard-Vergütungsstrukturen für Nestlé-Verwaltungsratsmitglieder wie folgt zusammen:
– 280’000 CHF feste Basisentschädigung für Verwaltungsräte
– 15’000 CHF jährliche Pauschale
– 140’000 CHF für die Einsitznahme
https://agefi.com/de/nachrichten/unternehmen/thomas-jordan-bald-auch-bei-nestle-auf-bns-niveau-vergutet
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Der Bundesrat der Eidgenössischen Konföderation hat die Sanktionen der EU gegen Russland übernommen. Die Russische Föderation hat die Schweiz auf die Liste ihrer Feinde gesetzt und nun wurde Nestle in Russland enteignet.
Was haben Sie in der Kette der Ereignisse nicht verstanden, Herr Hässig ?
Man ist neutral oder nicht. Die Schweiz hat sich gegen die Neutralität entschieden, Nestle in Russland badet es aus.
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@gbr
Wer austeilt, muss einstecken können – aber wer die Kausalität so extrem verkürzt, hat die geopolitische Realität nicht verstanden.
Die Gleichung „Sanktionen = Verlust der Neutralität = selbst schuld am Nestlé-Konfiszierung“ greift gleich mehreren Punkten kurz:
Putin braucht keinen Vorwand: Zu glauben, der Kreml würde ausländisches Eigentum verschonen, wenn die Schweiz nur „brav neutral“ geblieben wäre, ist naiv.
Wer jetzt so tut, als sei die Berner Aussenpolitik schuld am Verlust von Nestlé-Fabriken, verwechselt Ursache und Wirkung: Der Aggressor sitzt im Kreml, nicht im Bundeshaus.
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@Monsignore – wirtschaftliche Waffenführung
Neutralität ist kein Freipass für Völkerrechtsbrüche:
Die völkerrechtliche Neutralität (Haager Abkommen) verpflichtet die Schweiz primär, sich nicht militärisch an Konflikten zu beteiligen. Sie war noch nie ein moralischer Maulkorb oder eine Verpflichtung, eklatante Brüche des Völkerrechts durch Handelskonzerne wegzulächeln.
Wenn die halbe Weltwirtschaft reagiert, kann sich ein global vernetzter Finanz- und Handelsplatz wie die Schweiz nicht als gallisches Dorf inszenieren.
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Bei den Markenherstellern haben sie aber auch jedes Mass verloren.
Das Glas Nescafé und die Nachfüllbeutel in Preis-Dimensionen wo ich nicht mehr kaufe. Die Eigenmarken der Discounter sind auch ok, ich fülle sie dann in ein leeres Nescafé-Glas und die Illusion funktioniert. Der Unterschied den man zugegebenermassen merkt ist dann aber nicht Faktor 2 wie der Preis.
Man muss halt als Kunde agieren, erst dann wird Nestlé reagieren. Wie mit der Cailler-Schoggi, würg würg mit dieser woken Werbung. Dann eben Läderach.
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@ich heb ab
hre Taktik mit dem Nescafé-Glas ist nicht nur clever, sondern entlarvt das größte Geheimnis der Konsumgüterindustrie: Wir bezahlen für das Etikett, nicht für den Inhalt.
Wenn der Discounter-Kaffee im Marken-Glas plötzlich schmeckt, hat Nestlés Marketingabteilung jahrelang ganze Arbeit geleistet – nur dass Sie das System jetzt mit seinen eigenen Waffen schlagen. Ein Preisaufschlag von 100 Prozent (Faktor 2) rechtfertigt kein noch so raffiniert geröstetes Bohhnen-Stäubchen.
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Google KI meint:“Die CS fungierte als die strategische Hausbank. Wenn Nestlé weltweit expandieren oder teure Konkurrenten aufkaufen wollte, war die SKA das finanzielle Fundament, das Kredite sicherte, Anleihen platzierte und Übernahmen diskret einfädelte..Über..Beschränkungen bei der Eintragung von Stimmrechten für ausländische Aktionäre schützte sich das Netzwerk gegenseitig vor feindlichen Übernahmen aus dem Ausland. So blieben die Konzerne in Schweizer Hand“
Man könnte wohl erkannt haben, wenn man das alte CH-Netzwerk zerstört, dann wird Nestlé eine lukrative Beute.
Gunther Kropp, Basel
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Ja der legendäre Zürcher Filz von Swissair, CS bis Nestle mit Rainer Gut & Co führte bisher immer zu einem Grounding. Hoffen wir, dass die Nestle noch die Kurve kriegt..
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@Storch
Google KI meint: „Globale Asset Manager sind heute die einflussreichsten Grossaktionäre der Schweizer Wirtschaft. Sie kontrollieren die Konzerne zwar nicht im Alltag, haben aber über ihre Stimmrechte ein massives Mitspracherecht bei strategischen Fragen und der Besetzung von Führungsposten.“
Könnte wohl auch heissen, der Zürcher-Filz hat Platz gemacht für einen globalisieren Filz.
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Sehr schön, endlich fängt sich die absolute Fehlentscheidung vom BR Betreff Sanktionen zu rächen an.
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Der fatale Dominoeffekt für Schweizer transnationale Unternehmen: Ein Spielstein fällt, und die anderen folgen.
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@Jacks
Dieses apokalyptische Drama vom Zusammenbruch zieht vielleicht am Stammtisch. In den Teppichetagen von Vevey oder Zug sorgt es bestenfalls für ein müdes, mitleidiges Lächeln, während man nächste Dividende
Wer glaubt, dass Giganten wie Nestlé oder andere Schweizer Transnationale einfach seelenruhig zusehen, wie ein mühsam aufgebautes Kartenhaus in sich zusammenfällt, hat das Spiel schlicht nicht verstanden.
Willkommen in der Realität der globalen Wirtschaft, wo Ihre vermeintlich „fatalen Dominoeffekte“ meistens nur eines sind: Ein wunderbares Schreckgespenst für die Abendnachrichten.
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Das werden wir in den kommenden Jahren sehen.
*Ehemaliger Finanzmarktprofi und -experte (heterodox) sowie ehemaliger Whistleblower im Zusammenhang mit der US-Subprime-Krise und der Staatsschuldenkrise (EU). Ehemaliger Dozent (heterodox) für Wirtschaft und Finanzen im Hochschulbereich.*
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Nestlé hat ein massives Qualitätsproblem beim Management.
Man denke etwa Nestlé Skin Health, die heutige Galderma.
Das Management von Nestlé wusste mit dieser Sparte nichts anzufangen.
Einst verkauft für 10 Milliarden Franken an Private Equity.
Unter neuer Führung ist Galderma nun über 35 Milliarden wert!
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Schauen wir auch Sandoz an. Nach dem Spin off vom Mutterkonzern Novartis am 4. Oktober 2023 hat sich Sandoz prächtig entwickelt. Sandoz-CEO Richard Saynor zeigt der Novartis, was möglich gewesen wäre.
Galderma und Sandoz zeigen die Wichtigkeit von einem fähigen Management mit Visionen an.
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weg mit unfähigen managerli.
wann endlich können bonis von gesetzes wegen
zurück geholt werden und wieso bekommen solche
pumpi’s noch geld, für so eine katastrophe?
wieder alle in den ferien?
wo sind die aktionäre??
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Nun ja, Rom wurde auch nicht über Nacht erbaut. Das Schlamassel bei Nestlé, dessen Ursachen nicht bei Herr Navratil zu suchen sind, werden auch nicht auf die Schnelle gelöst. Hier ist Geduld gefragt, bis der Tanker wieder auf Kurs gebracht wird.
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@Hans Guckindieluft
Warum der CEO 2 Millionen Franken einstreicht, während der Tanker manövrierunfähig im Nebel dümpelt?
Ganz einfach: Dieses Schmerzensgeld ist schließlich nicht für banale Dinge wie Ergebnisse gedacht. Es ist die leistungslose Prämie dafür, dass er mutig genug ist, seinen edlen Designerschuh in einen Haufen zu setzen, den andere angerichtet haben.
Ein normaler Angestellter fliegt bei Fehlern raus; CEO bekommt Millionen dafür, dass er mit ernster Miene auf Pressekonferenzen erklärt, wie komplex die Weltgewässer doch geworden sind. Das nennt man wohl strategisches Ausharren
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Seit wann ist Schweinsteiger CEO von Nestlé?
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Wäre alles nicht passiert wenn die Neutralität der Schweiz eingehalten worden wäre. Aber das Dumme Volk (viele Eingebürgerte der letzen 20 Jahre) lässt sich immer mehr von diesen Rot-Grünen Deppen einlullen und ich bin sicher auch die Neutralitätsinitiative wird abgelehnt werden.
Fazit: Selber Schuld nur weiter so..
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Boomerprobleme
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Die Neutralität interessiert einen Aggressor überhaupt nicht. Dänemark, Luxemburg, Niederlande, Hitler ist einfach einmarschiert. Die Ukraine hat freiwillig ihre Atomwaffen abgegeben, es nützte ihr null und nichts, Putin will sie militärisch ausradieren. In den Weltkriegen waren es vor allem militärischstrategische, aber keine neutralitätspolitischen Gründe, die die Nachbarstaaten von einer Besetzung der Schweiz abhielten.
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Mainstream economics still refuses to listen to heterodox economists and financial experts. And so do lawmakers! William Lazonick, for instance—a professor emeritus at the University of Massachusetts—has been one of the fiercest critics of stock buyback policies, likening them to a form of legal stock-price manipulation that hollows out companies as transnational entities shift from a virtuous „retain-and-reinvest“ value-creation model to an extractive „downsize-and-distribute“ one. And are we surprised?🙃
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Since 2019, Nestlé has implemented a massive share buyback program, spending over 50 billion Swiss francs (CHF). This strategy, pursued under the leadership of former CEO Mark Schneider, was primarily aimed at supporting the share price and returning excess capital to shareholders.
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@JacksonHole
Man muss die Mainstream-Ökonomie aber auch verstehen: Es ist unheimlich schwer, jemandem zuzuhören, wenn das eigene Gehalt (und das der Spender) explizit davon abhängt, ihn nicht zu verstehen. William Lazonick hat da einfach ein fundamentales Missverständnis darüber, wie moderne Konzerne funktionieren. Er glaubt ernsthaft, Unternehmen seien dazu da, Werte zu schaffen, Mitarbeiter fair zu bezahlen und in die Zukunft zu investieren. Wie altmodisch!
Es ist eine perfekt geölte Maschine: Die Konzerne schütten Geld an die Aktionäre aus, die Ökonomen liefern die passenden Theorien.
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Absolut nicht. Lazonick hat schon sehr früh die verhängnisvolle Dynamik hinter der Zweckentfremdung von Aktienrückkäufen durchschaut (siehe seine Arbeiten sowie die Publikationen in der „Harvard Business Review“ von 2014). Auch Shiller, Akerlof, Minsky, Thaler usw. – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen – haben in ihren jeweiligen Fachgebieten nach 1971 und 1980 Alarm geschlagen, und zwar noch vor der Krise von 2008 (man denke an Raghuram Rajan). Und auch danach!
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Ich hoffe sehr, dass China ein paar Schweizer Firmen enteignen wird. Dann wachen wir hoffentlich auf!
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Gut, dass Ineichen-Fleisch jetzt „on board“ ist.
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Wo ist unsere „liebe“ Bundesrat Cazzis, auf papier verantwortlicher für EDA? Sollte er nicht stellung nehmen? Oder macht er wie immer – nix, genau was seine Name sagt?
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@Quo Vadis, Cassis?
Nestlé verliert die Kontrolle über Vermögenswerte von bis zu 1,7 Milliarden Franken, weil der Kreml die Schweiz wegen der Übernahme von Sanktionen kurzerhand auf die Liste der „unfreundlichen Staaten“ gesetzt hat.
Schokoriegel-Diplomatie am Ende. Wer mit dem Teufel frühstückt, sollte eben nicht überrascht sein, wenn dieser das Müsli klaut und die Fabrik gleich mitnimmt.
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) zeigt sich in Bundesbern derweil pflichtbewusst „besorgt“. Man möchte fast applaudieren vor so viel diplomatischer Hilflosigkeit.
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What is the impact of share buybacks on the P/E (Price-to-Earnings) ratio? Assuming the share price (P) remains constant, the artificial boost to EPS (Earnings Per Share) drives the P/E ratio down. The stock then appears „cheaper“ or more attractive to investors, even though the business’s actual profitability has not increased by a single cent. An investor who focuses solely on trends in the P/E ratio and EPS might believe the company is rapidly expanding, when in reality, its operational fundamentals—such as revenue, operating margins, and market share—are stagnant🤫
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@ JacksonHole: Nestlé, like so many swiss companies that have gone or are going down the drain has always catered to rich old swiss faxxs content to loose money on an underperforming lousy outfit. Main criteria is: it has to be Swiss and it has to look good in a portfolio. And btw banks like UBS, ZKB, etc., will stick to Nestlé no matter what, and go through all sorts of contortions to give out a buy rating. Switzerland at its best 🥴
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@
Nestlé ist längst kein flexibler Konsumgütergigant mehr, sondern ein emotionaler Ersatz für das Heimatmuseum im Depot des gutbetuchten Schweizer Kleinaktionärs.
Solange das Logo rot-weiss glänzt und die Dividende pünktlich fliesst, verzeiht man dem Management auch das Verharren im letzten Jahrtausend.
Analysten von UBS bis ZKB fabrizieren derweil kreative Kaufempfehlungen, weil die harte Realität – dass der globale Markt ohne nostalgische Gefühle auskommt – das lokale Selbstbewusstsein überfordern würde. Wer braucht Wachstumsstorys, wenn man rührselige Geschichten über Schweizer Qualität
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Gute Gelegenheit um Nestlé Aktien für einen vernünftigen Preis zu kaufen – Dividenden 3.10 CHF, das ergibt eine anständige Dividendenrendite.
Nestlé ist einer der wenigen Dividenden Könige der Schweiz, also die Dividenden steigen jedes Jahr, deswegen kauft man Nestlé und nicht wegen dem Kursgewinn.
Das Geschäftsmodell funktioniert unabhängig von der Konjunktur, weil die Menschheit kauft immer Nahrungsmittel.
Wer jetzt nicht diese Kaufgelegenheit nutzt, wird in ein paar Jahren zurückblicken und denken: „Hätte ich doch nur zu diesem Preis gekauft“
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Wenn mehr als der gesamte Gewinn für die Bedienung der Dividende draufgeht, ist der Begriff „Dividendenkönig“ fehl am Platz.
Dividenden auf Kredit. Eigenkapital halbiert. (Noch) keine Kaufgelegenheit für mich.
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Investitionen von Schweizer Firmen in Russland sind Fehlinvestitionen – mindesten so lange, wie Putin noch an der Macht ist. Nestlé hat’s nun erwischt, andere – z.B. Ems – wirds noch.
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@Obser
Wer hätte ahnen können, dass ein autoritärer Staat mitten in einem geopolitischen Amoklauf kein stabiles Biotop für Schweizer Qualitätsinvestitionen ist? Das kommt für die Teppichetagen in Vevey völlig überraschend – quasi wie der Wintereinbruch im Dezember.
Da haben hochbezahlten Risikoanalysten und Compliance-Gurus wohl das Kleingedruckte in Putins Drehbuch übersehen: „Was dein ist, ist mein – vor allem, wenn mir die Argumente und das Geld ausgehen.“ Aber keine Sorge, KitKat-Liebhaber in Moskau, es heißt jetzt eben nur anders und die Gewinne fliesen in die Kriegskasse statt Schweiz.
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Nestlé wird die russ. Zweige unter Wert verkaufen müssen. Der russische Staat und die russische Wirtschaft war schon immer mafiös geprägt. Siehe die Affäre Browder/Magnitski. Was mit Nestle in Russland aktuell geschieht, haben Kleinanleger in russischen Aktien schon vor Jahrzehnten erfahren. Squeeze outs eklatant unter Wert waren in den Nullerjahren an der Tagesordnung; oder Filet-Stücke von Firmen wurden zwielichtig juristisch ausgegliedert und dem Aktionär blieben ausgehöhlten Firmenreste. Es hätte den grossen Firmen eine Lehre sein können. Recht gibt es in Russland nicht.
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Bill Browder and his story about the alleged Whistleblower Sergei Magnitsky.
The former hedge fund manager, who became rich in Russia, now presents himself as one of the greatest human rights activists and has so far successfully prevented the screening of a revealing film.
by Andrei Nekrasov, Vetta Kirillova
https://andreinekrasov.livejournal.com/6763.html?utm_source=3userpost
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Bzw Begriffe wie Recht, Gesetz, Gericht, Urteil haben dort teils völlig andere Bedeutungen, als wir es in der Schweiz gewohnt sind.
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@RuZZland braucht Geld
Nestlé – dieser Inbegriff moralischer Unfehlbarkeit – muss nun also seine russischen Zweige unter Wert verscherbeln, weil Russland dringend frische Rubel für die Kriegskasse braucht. Dass der russische Staat und seine Wirtschaft im Grunde nur ein schlecht getarnter Oligarchen-Club mit angeschlossener Justiz-Attrappe sind, ist ja nun wirklich das schlechteste gehütete Geheimnis seit dem Fall der Berliner Mauer
Lese: Bill Browder Sergei Magnitski
https://www.swissinfo.ch/ger/aussenpolitik/magnitski-affäre-die-schweiz-und-die-verdächtigen-millionen-aus-russland/84061322
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Russland ist nur ein vorgeschobener Grund, auch wenn die Sanktionen und Gegenmaßnahmen wie Beschleuniger wirken!
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@
Nestlé und Russland sind das ideale Schaufenster-Duo, um vom eigentlichen Systemkollaps abzulenken. Natürlich wirken der Ukraine-Krieg, die Sanktionen und die russischen Reaktionen darauf wie Brandbeschleuniger – aber sie haben das Feuer nicht gelegt. Sie haben lediglich die Benzinkanister umgekippt, die ohnehin schon seit Jahren im Keller standen.
Wer die Schuld exklusiv bei Nestle oder dem Kreml sucht, hat die letzten zwei Jahrzehnte Wirtschaftsgeschichte im Tiefschlaf verbracht: Das Fundament aus billigem Geld: Notenbanken haben die Märkte über zehn Jahre lang mit Nullzinsen geflutet.
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Die Fehler wurden vor Navratil gemacht. Wie soll er in dieser kurzen Zeit das alles wieder auf Kurs bringen, zB die Schulden reduzieren?
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Er verdient 10mio. Da sollte man schon Antworten erwarten dürfen.
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Wie lange braucht ein Tanker zu einer Kursänderung? Ihn mit einem Pedalo gleichzusetzen ist wohl realitätsfremd.
Hingegen wissen wir definitiv, wie Putin aggiert und sich im Grundsatz gleich wie Trump verhält. Vereinbarungen sind für den Müll. Lügen, Erpressung und Drohungen sind deren „Führungs“-Werkzeuge. Dagegen schützt auch keine Neutralität.
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Seit Navratil an der Spitze steht, ist der Nestlé Kurs nicht gesunken, Herr Hässig.
Der Anteil der Russland-Aktivitäten am gesamten Nestlé-Konzernumsatz wird von Analysten auf rund 1-2% geschätzt.
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@Houdini
Es ist rührend zu sehen, wie loyal Sie die Nestlé-Führung verteidigen. Herr Hässig zittert vermutlich schon vor so viel geballter Analysten-Expertise.
Das Kurs-Märchen: Zu behaupten, der Kurs sei „nicht gesunken“, erfordert schon eine sehr kreative Interpretation von Charts.
Seit dem Allzeithoch bröckelt das Nestlé-Imperium an der Börse vor sich hin. Aber klar, solange man den Chart auf den Kopf stellt oder einfach nur fest genug daran glaubt, zeigt der Pfeil nach oben.
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Nestlé hat das Eigenkapital halbiert. Die Aktionäre erhalten eine Dividende, die nicht verdient wurde. Und damit erhalten die Aktionäre einfach Eigenkapital – und zahlen darauf satte Steuern.
Es gibt noch mehr solche Gesellschaften in den ETFs. Und uns Anlegern sagt man, dass wir das kaufen müssten, weil es besser gar nicht gehe.
Tut es doch, wenn man die SMI-Aktien ohne die lahmen Enten kauft. Und sicher keine Aktien kaufen von Gesellschaften, die mehr als 2/3 des Gewinnes als Dividende ausschütten. Aktienrückkäufe sind heikel. Die KI hat mir da sehr geholfen.
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@
Chapeau! Da hat aber jemand die Fundamentalanalyse für sich entdeckt. Es ist schon fast rührend zu sehen, wie die Finanzindustrie uns seit Jahrzehnten einlullt mit dem Mantra: „Kauf einfach den SMI oder einen All-World-ETF, leg die Beine hoch und stell keine Fragen.“ Und währenddessen betreiben die vermeintlichen „Felswerte“ in der Brandung Bilanzkosmetik auf allerhöchstem Niveau.
Die Substanz-Halbierung: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Nestlé hat seine Eigenkapitalquote über die letzten 15 Jahre regelrecht geschreddert – von einst stolzen über 50 % auf unter 30 %. Wo ist das Geld hin?
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Mit Aktienrückkäufe auf Pump versuchte man den Kurs zu stützen. Eigenkapital wurde durch Fremdkapital ersetzt.
Noch hat man eine Netto-Umsatzrendite von gut 10%. Die dürfte kaum zu halten sein. Schaut man sich das KGV an, so der Kurs eigentlich immer noch hoch. Man ist für die aktuelle Weltwirtschaftslage zu dick. Auch Blue Chips können blau anlaufen.
Wer den Aktienkurs künstlich hochhält, statt in echte Substanz zu investieren, bekomt irgendwann die Rechnung dafür präsentiert.
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Der Russlandumsatz mache nur 2% des Nestlé-Gesamtumsatzes aus. Der Wertverlust des Unternehmens kann kaum nur dadurch bedingt sein, muss andere Gründe haben, er startete schon lange vorher. Die beiden Führungsfiguren von Nestlé können sich beim Bundesrat, allen voran bei I. Cassis, bedanken. Der sägte seit dem Ukrainekrieg am Neutralitätsbein der Schweiz mit seiner Selenski-Fraternisierung. Der Kreml hat jetzt eine erste Quittung geschickt.
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Sagt Boomer Georg
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@Georg Stamm
Glückwunsch zu dieser messerscharfen Analyse!
Da sucht die Finanzwelt jahrelang nach den Gründen für Nestlés Performance-Krise – und übersieht völlig, dass Selenski und Cassis heimlich den Nescafe-Umsatz sabotieren.
Dass 2 % Russlandgeschäft mathematisch nicht für den Milliarden-Wertverlust reichen, hast du elegant erkannt. Dass der Kreml jetzt für die Schweizer Aktienkurse zuständig ist, ist mir neu, macht aber als Verschwörungstheorie beim Feierabendbier richtig was her.
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Mal nicht übertreiben, von wegen ‚galaktisch‘ und ‚Niedergang‘. Wenn wir NESN mit ihren grössten Industry Peers vergleichen – alles andere macht kaum Sinn – sieht die 1Y Sicht wie folgt aus: Nestlé +6.7%, PepsiCo -7.8%, Unilever -10.7%, Mondelez -3.8%. Stand gestern, trotz Russen Effekt. Man muss immer auch die Branchendynamik und für das Unternehmen nicht lenkbare Faktoren einpreisen. Ausserdem mag ich die Dividendenrendite von z.Zt. 4%. Navratil ist +/- auf Kurs.
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… und wie sieht der Vergleich über 3/5/10 Jahren aus?
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BS. Du arbeitest wohl bei denen.
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bravo so ist es das russia geschaeft ist eh auf 1 prozent des umsatzes geschrumpft und sie haben nur das noetigste babynahrung etc produziert mit kleinen margen , der gewinn durfte njct ausgefuehrt werden und ist seit jahren in rubel blockiert darum hat nestle järhlich den gewinn ans russische Rote Kreuz gespendet. wenn die eingebildete grossartige JP Morgan schreibt, der reingewinn wuerde deswegen um 3 bis 4 prozent sinken, ist das dumm und falsch gerehnet Navratil ist froh das Sorgenkind losgeworden zu sein. die Fabriken haben sie laengst auf eine Franken abgeschrieben. Buy Nestle-
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@NESN Shareholder
Im Branchenvergleich schlägt sich Nestlé mit soliden 6,7 % im 1-Jahres-Vergleich wacker, auch wenn Unilever mit 10,7 % und PepsiCo mit 7,8 % momentan die Nase vorn haben.
Wer bei einem Konsumgüterriesen wie Nestlé Schnappatmung bekommt, weil die Aktie nicht täglich um zehn Prozent springt, verwechselt einen Weltkonzern mit einem spekulativen Tech-Papier.
Externe Faktoren wie Wechselkurse, Konsumflaute oder der unvermeidliche Russland-Effekt gehören bei einem globalen Footprint eben zum Inventar – das zaubert kein CEO der Welt mit einem Fingerschnippen weg.
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Der Titel ist seit langem überbewertet. Der halb so grossen UBS auferlegt man Forderungen bezüglich Eigenkapital. Ist Nestlé nicht auch systemrelevant, wenn so viele dort investiert sind?
Übrigens, mein Ökonomie-Prof. lehrte uns: Wer ruhig schlafen will, kauft Obligationen. Es gab CS/UBS noch nicht. Heute predigen Finanzgurus das Gegenteil: Aktien auf lange Sicht sind sicherer…
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Mc Kinsey dient dem CIA die europäische Industrie und US-Konkurrenten abzuwracken. Wo die (und dann noch ZH-Filz Rainer Gut & Co) drin waren, ging es nur noch abwärts. Die Aktionäre sollten das Management auswechseln wenn Mc Kinsey im Spiel ist.
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@Storch
Der gute alte Zürcher Filz rund um Rainer E. Gut war natürlich die perfekte lokale Filiale für dieses helvetische Trauerspiel.
Man schaue sich nur das Paradebeispiel an: Die Credit Suisse – ein über 160 Jahre altes Monument Schweizer Bankenrechnung –, das über Jahrzehnte so meisterhaft „beraten“ und „restrukturiert“ wurde, bis am Ende nur noch ein Notverkauf und ein Scherbenhaufen übrig blieben.
Swissair? Ein fliegerisches Denkmal, das dank McKinsey-„Hunter-Strategie“ direkt im Grounding landete. Wo diese Kombination auftauchte, wuchs historisch gesehen oft kein Aktionärswert mehr.
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Als der Erbe von Nestle sich als Grosswildjäger interviewen lies, wars das.
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@Stefan Meier
Nestlé hat jahrelang hart daran gearbeitet, uns davon zu überzeugen, dass Wasser kein Menschenrecht ist – da ist ein Erbe, der Großwildjäger spielt, doch eigentlich nur der nächste logische Schritt im Corporate-Storytelling.
Wer Flüsse privatisiert, findet eben irgendwann auch Gefallen daran, Löwen zu erlegen. Es bleibt schliesslich in der Familie: Ob man nun Ökosysteme im globalen Süden plündert oder bedrohte Tierarten in Afrika abknallt – das Mindset stimmt.
Da wächst einfach zusammen, was zusammengehört.
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Probleme sehen und anprangern ist das einte, das andere die Lösung bringen das andere, wo was bringt! Was hätte den Herr Navratil machen sollen?
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@Vreneli Sugus
Für 2 Millionen als CEO – „strategisches Ausharren“ nennen wir das bei McK 😉 … aber was hätte Navratil tun können?
1. Wasserrechte zurückgeben: Aufhören, in Dürreregionen das Grundwasser für Centbeträge abzupumpen, um es in Plastikflaschen teuer weiterzuverkaufen.
2. Gesündere Produkte statt Zuckerbomben: Rezepturen weltweit so anpassen, dass man nicht länger die Adipositas-Krise in Entwicklungsländern anfeuert.
3. Lieferketten aufräumen: Echte, lückenlose Kontrollen gegen Kinderarbeit auf Kakaoplantagen einführen, statt sich hinter schwammigen PR-Zertifikaten verstecke
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@Monsignore – CEO 2 Millionen, was tun? Ironie;
Ok, guter Vorschlag, hätte dann Moskau Nestel nicht unter eigene Verwaltung gestellt?
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@
Wladimir Putin hat exakt das getan.
Am 17. September 2026 stellte der Kreml-Chef per Dekret die wichtigsten russischen Nestlé-Gesellschaften (Nestlé Russia und Nestlé Kuban) unter staatliche Zwangsverwaltung.
Die Ausrede: Nestlé blieb nach dem Angriff auf die Ukraine 2022 extra mit rund 7.000 Mitarbeitern und sechs Fabriken in Russland, um die Bevölkerung heldenhaft mit „lebenswichtigen Gütern“ wie KitKats, Tierfutter und Nescafé zu versorgen.
Aber keine Sorge: Nestlé betonte umgehend, dass man „alle notwendigen Schritte prüfe, um seine Rechte zu schützen“. Dreamer ;-).
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@Monsignore – Orthordoxe Kirche Putin Taufe
Putin gängelt Nestlé: Warum bestraft er den, der geblieben ist?
https://www.youtube.com/watch?v=GWNmGrdJOn8
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Seien wir doch erhlich, Nestle verkauf bis auf das Wasser nur Schei**e. Chemie und Zucker zu überteuerten Preisen, die alle ungesund sind. Und immer mehr Menschen erkennen das und kaufen es nicht mehr.
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@Aleks
Oh mein Gott?
Ausgerechnet das Wasser als die ethische oder qualitative Oase im Nestlé-Portfolio hervorzuheben, ist der eigentliche Geniestreich deines Arguments.
Dir ist schon bewusst, dass Nestlé jahrelang dafür am Pranger stand, Grundwasser in Dürregebieten abzupumpen, um es in Plastikflaschen teuer weiterzuverkaufen? Wenn etwas an diesem Konzern „Scheiße“ im moralischen Sinne ist, dann war es historisch gesehen am ehesten das Wassergeschäft.
Nestlé verkauft genau das, was die Menschheit verlangt: billige Bequemlichkeit in teurer Verpackung.
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Mir scheinen drei Dinge augenfällig:
Die Schweizer Banken mit Ablegern in den USA haben uns seit jeher erpressbar gemacht. Das muss enden und gibt die Regulierung der UBS vor.
Der Wert der neutralen Staaten ist gerade für die Grossmächte immens, denn wo sollen sie sich sonst vor, während oder nach einer Konfrontation unterhalten können.
Die Schweiz hat ihren Kompass verloren. Eigenständigkeit ist kein Wert, der mit Krämereinheiten verrechnet werden kann. Unsere Neutralität, so unperfekt diese auch immer war, aufzugeben, ist gerade jetzt ein Irrsinn.
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Sagt uns ein Boomer
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@Provetier
Oh, verstaubte Handbuch der helvetischen Mythen gefunden?
Die Banken-Erpressbarkeit: Ach je, der plötzliche Blitz der Erkenntnis!
Die Erkenntnis, dass Schweizer Banken in den USA den US-Gesetzen unterliegen, kommt ungefähr 20 Jahre zu spät. Natürlich hat uns das erpressbar gemacht – willkommen im globalen Kapitalismus. Aber der Glaube, man könne der UBS per Schweizer Regulierung vorschreiben, wie sie sich in New York zu verhalten hat, ist rührend naiv. Wenn Washington pfeift, tanzt der Paradeplatz. Das war so, das bleibt so, regulatorisches Wunschdenken ändert daran gar nichts.
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Nestlé muss zerschlagen werden.
Konzerne mit 250’000 sind heutzutage nicht mehr zeitgemäss.
Die Kosten können so nie unter Kontrolle gebracht werden und versickern wie bei einem Schwamm.
Weitere Abspaltungen und Zerschlagungen müssen kommen.
Auch komplettes streichen der Dividende ist zwingend notwendig.
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@Managerin
Oh, wie absolut erfrischend! Endlich bringt es mal jemand auf den Punkt:
Das wahre Problem der globalen Wirtschaft ist natürlich, dass Nestlé mit seinen knapp 270.000 Mitarbeitern einfach viel zu gross ist, um effizient zu sein.
Wie genau soll man denn bitte die Kosten für Kaffeebohnen und KitKats kontrollieren, wenn man gleichzeitig eine Armee von Angestellten bezahlen muss, die wahrscheinlich alle nur damit beschäftigt sind, das Geld in besagtem „Schwamm“ versickern zu lassen?
Und diese Dividenden! Völlig absurd bei einem börsennotiertes Unternehmen wie Nestle?
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Freuen wir uns doch über den tiefen Aktienkurs und tätigen Nachkäufe auf diesem Niveau.
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🤡
https://www.allnews.ch/content/interviews/nestl%C3%A9-en-crise-quelle-strat%C3%A9gie-pour-rebondir
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So einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Nicht ein Wort, was interessant oder etwas Neues ist. Einfach nur „bashing“ ohne wirklich etwas zu sagen.
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@Tschirki: Nestle bashen ist seit langem Lukis Lieblingsbeschäftigung.
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@Paul Tschirky
Beim nächsten Mal schreiben die Autoren extra für Sie ein paar bunte Grafiken und ein paar Lobeshymnen auf Mark Schneider oder Laurent Freixe dazu.
Damit Ihr intellektueller Anspruch nicht ganz so schmerzhaft unterfordert wird.
Bis dahin: Schönen Gruss in die Echokammer!
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Wir sind nicht ’neutral‘ also werden wir auch den Preis dafür bezahlen. Ob wir wollen oder nicht.
Von nun an geht viel Bachab.
Seht zu, wie schön doch alles war.
Auf ein neues!
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Meint Boomer Eddy
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Bla bla bla… Luki, hast wohl keine Insider mehr…. Die Beiträge werden immer dünner
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Als Nestle-Ceo könnte ich nicht mehr ruhig schlafen da ich immer daran denken müsste, dass Shortseller Grizzly die Nestleaktien leer verkaufen und dieses publik machen würde.
Alleine deshalb würde ich einen umfassenden Aktien-Rückkauf starten um
den Kurs zumindest zu stabilisieren.
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@FuturesTrader
Was?
Als CEO mit 2 Millionen pro Jahr, das sind pro Monat. Warte? ca. CHF 170.000,- muss ich nichts tun, ausser das „Schmerzensgeld“ gut anlegen, wenn ich weg bin.
Sie verdienen hoffentlich auch CHF 170.000 pro Monat mit Bildschirmarbeit äh Trading?
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Das Moskau-out hat doch nichts mit der Managementleistung von Nestle zu tun.
Das ist die „Leistung“ Putins.
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@Moskau-out hat NICHT Nestle zu verantworten
Da hat aber jemand die rosarote Konzernbrille ganz tief ins Gesicht gezogen! Klar, Wladimir Putin hat den Krieg angezettelt – das bestreitet kein Mensch mit gesundem Menschenverstand. Aber Nestlé als völlig machtloses, unschuldiges Opfer darzustellen, das rein gar nichts für seine Entscheidungen kann? Das ist schon fast Realsatire. Das „Moskau-Out“? Welches Out überhaupt? Nestlé ist doch gar nicht richtig weg! Während andere Konzerne komplett die Koffer gepackt haben.
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Chuck Norris wird in Russland nicht enteignet.
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Problem sind diese Schaumschlägerausländer, die zwar grosse Klappe haben, aber nichts taugen.
Schweiz hätte nie die Grenzen öffnen dürfen.
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33.1 % plus 66.9 % ergeben genau 100 %
Wann geht diese aktuelle Rechnung auf?
Genau heute.
Wer vor exakt 5 Jahren Nestle kaufte VERLOR 33.1 %
Wer vor exakt 5 Jahren Bitcoin kaufte GEWANN 66.1 %
Also zusammen 100 % 🙂
Nicht schlecht für „heisse Luft“ 🙂
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Nestlé bleibt formal Eigentümer, verliert aber die Kontrolle über das Russlandgeschäft. Vor dem Ukraine-Krieg machte es 2 % des Konzernumsatzes aus, heute noch 1 %. Die Gewinne von CHF 500 Mio. gehörten Nestlé, waren aber schon bisher blockiert. Neu verliert Nestlé die Verfügung über das Geschäft selbst. Ein Abschreiber wird nötig, ändert aber nichts an der Ertragskraft des Konzerns. Der Kursrückgang von über 2 % spiegelt allgemeine Unsicherheit. Daraus ein Argument für die Neutralitätsinitiative abzuleiten, vermischt einen begrenzten Unternehmensschaden mit einer politischen Grundsatzfrage.
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@Studiosus
Das 1-Prozent-„Desaster“: Vor dem Krieg machte Russland sagenhafte 2 % des Nestlé-Umsatzes aus, heute ist es noch 1 %. Wenn der Verlust von einem mickrigen Prozent des Umsatzes die Schweizer Wirtschaft ins Wanken bringt, sollten wir vielleicht direkt wieder auf Subsistenzwirtschaft und Ziegenzucht umstellen.
Der hysterische Börsen-Schluckauf: Ein Kursrückgang von knapp über 2 % ist kein Zeichen für den Untergang des Abendlandes, sondern das ganz normale nervöse Zucken von Aktionären, die beim Wort „Russland“ reflexartig kalte Füße bekommen.
NEIN – zur Neutralitätsinitiative.
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Seit 20 Jahren nur noch arrogante Pfeifen in Verwaltung und Management von Nestlé. Vielleicht einmal jemand onboarden, der das Metier und das Business kennt.