Vor einem Jahr ging Philipp Navratils Stern hell über dem Lac Léman auf. Der Schweizer erbte den CEO-Sitz des Casanova-Vorgängers aus dem vornehmen Frankreich.
Navratil hatte alle Chancen, den ausser Tritt geratenen Multi schnell auf Vordermann zu bringen. Das ist ihm missglückt.
Die Aktie krachte in den letzten Wochen wiederholt, der Absturz war teils massiv. Konkurrentin Unilever, auch in einer schwierigen Lage, schneidet besser ab.
Jetzt kommen interne Grabenkämpfe dazu. Schlachtrösser, die vor Jahresfrist gegen Navratil den Kürzeren gezogen hatten, machen Stimmung gegen den „jungen“ Helvetier.

Der Europa-Chef habe vor seiner Truppe gesagt, die Kür Navratils anstelle von ihm selbst sei „ein Fehler“ gewesen, berichtet ein Insider.
Der Asien-Leiter würde Navratils Order in den Wind schlagen, während der Boss für ganz Nord- und Südamerika von der Bildfläche verschwunden sei.
Die Moral „schlecht“, die Lage „chaotisch“: Dies die Urteile aus dem Maschinenraum jener Firma, deren Aktie neben jener der zwei Pharma-Multis den Takt der Schweizer Börse bestimmt.
Der Titel liegt in jedem PK-Depot, wenn er darbt, leidet die halbe Schweiz.

Navratil wird als Shiny CEO beschrieben. Seine Auftritte in den Sozialen Medien seien glänzend, lästern Kritiker im hohen Management des Vevey-Konzerns.
Er plage die Crew mit einem Massenabbau, zeige aber zu wenig Härte im Fight gegen die Heavy-weights zuoberst in der Hierarchie, sagt einer.
Navratil sei ein Softie, das würde sich rächen. „Er hat keine einzige, harte Personalentscheidung gefällt, seit er im Amt ist“, findet der Gesprächspartner.
Vor allem in Europa würde das zum Problem für den Helvetier; der dortige Regionen-Präsident würde an Navratils Stuhl sägen.

Die Rede ist von Guillaume Le Cunff, einem Nestlé-Schlachtross. Für Navratil ist er gleich aus zweifacher Warte eine besondere Bedrohung.
Le Cunff leitete ab 2020 Nespresso, die Erfolgssparte von Nestlé, wo dann Navratil im 2024 das Steuer übernahm. Le Cunff kennt also den Bereich und kann sein Wissen gegen Navratil verwenden.
Und: Le Cunff stammt aus Frankreich, so wie Laurent Freixe, der Navratil-Vorgänger als Konzern-CEO, der eine interne Geliebte unter sich auf der Karriereleiter hochgezogen hatte.
So what, mag man einwenden. Der Pass spielt keine Rolle, schon gar nicht bei einem globalen Riesen wie Nestlé.
Who knows. Jedenfalls soll Le Cunff zum führenden, internen Widersacher Navratils geworden sein.
Er verstecke seinen Frust über die Bervozugung des „Konkurrenten“ nicht einmal mehr, wie umgeht.

Das gleicht fast schon einer Rebellion. Le Cunffs Enttäuschung, im zweiten Glied verharren zu müssen, richtet sich offenbar nicht gegen den zuständigen Verwaltungsrat von Nestlé.
Sondern gegen Navratil. Der lässt dies zu.
In der Region Americas hat der Schweizer auf einen alten Förderer gesetzt. Marcelo Melchior heisst dieser, er führte den zentralen Ländermarkt Brasilien und gilt inzwischen als informeller Leader von ganz Nord- und Südamerika.
Eine für Nestlé entscheidende Zone, mit starkem Anteil am wichtigen Kaffee-Business.
Melchior eilt der Ruf eines Topshots voraus, der im internen Ränkespiel Fäden wie kaum einer zu spinnen wüsste. Navratil könnte versuchen, über ihn seine Position in der Americas-Region zu konsolidieren.
Das habe seinen Preis. „Bei den Truppen kommt Melchior nicht gut an“, sagt die Quelle. „Es drohen Intrigen.“
Entscheidend für das längerfristige Überleben Navratils als CEO ist Nestlé-Präsident Pablo Isla. Der Spanier hat in der Revolte von 2025 mit dem Doppel-Kickout von Freixe und Langzeit-Präsident Paul Bulcke die absolute Macht erkämpft.

Mit dem kürzlichen Verkauf der Hälfte des Wasser-Geschäfts mit den Weltmarken San Pellegrino, Perrier, Vittel und Henniez hat Isla einen Pflock eingeschlagen.
Er holte für Nestlé 3 Milliarden Euro Cash, zudem bleibt die Gruppe mit 50 Prozent an den zukünftigen Gewinnen am Erfolg beteiligt.
Grossartig, applaudieren Analysten. Weniger Freude zeigen Kritiker am Joint venture-Partner Platinum Equity.
Die amerikanische Private Equity-Firma war in die Kritik geraten wegen Telefon-Services für US-Gängnisinsassen. Gebühren von mehr als einem Dollar pro Minute zulasten der „Knackis“ sorgten für laute Empörung.
„Was Platinum simply the strongest bidder left after KKR, CD&R, and PAI Partners walked away, or a deliberate signal that Isla prioritizes deal economics over reputational alignment?“ So die Frage eines bekannten Nachhaltigkeits-Analysten.
Fand Nesté niemand anders für ihre Wassersparte? Oder machten die „Amis“ ein unschlagbares Angebot?

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Huch, das ist aber ein langer Artikel.
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Ja und so praezise.
Der Journalist der Herr Haessig einst eventuell war ist komplett verschwunden.
Heute streut er nur noch Geruechte deren Substanz kaum zu ueberpruefen ist.
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Auf 4 von 3 verarbeiteten Lebensmitteln prangert das Nestlé Logo. Auf 3 von 3 Getränke prangert das Nestlé Logo. Wasser eingeschlossen.
Unheimlich. Vor allem, dass sie auch das überlebenswichtige Wasser kapern.
Der Name Nestlé stammt vom schwäbischen Familiennamen des Gründers Heinrich Nestle, der im alemannischen Dialekt «kleines Nest» bedeutet.
Ein Deutscher also!
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Danke für die Information. Kann jemand den Kursverlust der Aktie bestätigen? Ist dies wirklich war?
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Nestle ist ein Riesentanker. Den kann man nicht von Heute auf Morgen einen neuen Kurs geben. Novartis hat nach Vasella auch Jahre gebraucht.
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Genau.
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Hallo, hier ist Reto Gerber. Ich bin Senior Partner und einer der klügsten Köpfe der Schweiz. Meiner Meinung nach sollte Nestlé ein gemeinsames Team von McKinsey und Deloitte engagieren, um eine fundierte Strategie zu entwickeln. Wir haben bereits bei der Beratung von Swissair, Zeromax und Credit Suisse als gemeinsames Team hohe Honorare erzielt, und ich bin sicher, dass uns das auch bei Nestlé gelingen würde. Beste Grüße, Reto Gerber.
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Was sind denn Sie für ein Fön?
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Gratuliere zu Ihrem Sarkasmus, haha 😂😂👍
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Ich könnte auch ein PPT zum Thema machen // bin da sehr gut —-
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Hallo, hier ist Reto Gerber. Da ich mich in Kürze als Senior Partner in Bern zur Ruhe setzen werde, habe ich darüber nachgedacht, wie es für mich weitergehen soll. Demnächst werde ich meinen neuen Blog „Inside the Gerbersphere“ starten – für eine Gebühr von 25 CHF pro Monat. Dort erfahren Sie unter anderem, wie Sie erfolgreicher werden, wie Sie einen homosexuellen Liebhaber geheim halten und wie Sie sich mit Ihrem Chef anfreunden können. Ich freue mich darauf, Sie in der „Gerbersphere“ begrüßen zu dürfen!
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#Reto Gerber
Dass sie die Swissair und die Credit Suisse beraten haben, die beide jämmerlich in den Abgrund gerasselt sind, spricht nicht gerade für Ihre Fähigkeiten!
Sie sind einer der klügsten Köpfe der Schweiz?? Wer sowas laut herausposaunt ist ein jämmerlicher Wichtigtuer!
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Die Produkte von Nestle und auch Unilever sind einfach zu teuer. Was machen den diese Nahrungsmultis überhaupt, sie kaufen erfolgreiche Firmen auf und drücken ihnen dann ihr Logo noch drauf, Ovomaltine, Hirz, Thomy usw.. was sie dann zu den teuersten Produkten macht. Ich brauche keine Nestle, Unilever, Danone usw… Produkte alle zu teuer und meistens ungesund.
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Ovomaltine gehört der Wander AG und diese wiederum der ABF. Gern geschehen.
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Navratils Vater sollte die Seidenfirma Abraham auf Kurs bringen. Auch er ist krachend gescheitert. Die Firma ging, nach dem mit Pauken und Trompeter installierten Navratil, in Konkurs.Toxisches Erbe ?
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Kommt mir bekannt vor….
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Das Chaos, welches Mark Schneider in 7 Jahren bei Nestle angerichtet hat, kann man nicht einem Jahr korrigieren. Das braucht bei dem Tanker
aus Vevey mehr Zeit.
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Guten Tag Herr Hässig
Seit einiger Zeit erscheinen auf Ihrem Portal Anzeigen über angeblich revolutionäre Kühlgeräte zu einem unschlagbaren Tiefpreis.
Das ist Betrug der gröbsten Sorte. Die Geräte sind billigster China-Schund, die Geräte kühlen nicht. Sie heizen!!!!!
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Und die CS ist untergegangen mit Captain Rohner an Bord.
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m schneider ist der künftige VRP v siemens. credit where credit is due, der harvard abgaenger weiss wie er sich verkaufen muss …… mit fürstlichem handshake von NESN verabschiedet. navratil wird die kurve nicht kratzen
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Schneider konnte sein Chaos nur durch gütiges Wegsehen von Flandernpauli anrichten… und dann hat der Sonnenkönig noch seinen moutarde de dijon dazugegeben…
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Mein Eindruck ist, Nestle wird seit Jahren in den Medien angegriffen wegen Wasser etc. Da stecken bestimmt Leute dahinter, die grossen Einfluss auf die Medien haben.
So kann man den Preis für das Wassergeschäft drücken und Nestle hat die Hälfte des Wassergeschäfts ja auch zum Dumpingpreis verscherbelt. Dazu kommt, dass Nestle in Zukunft für alle Klagen diesbezüglich gerade stehen muss.
Mal schauen ob die Angreifer jetzt zufrieden sind, oder ob es weiter geht.
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Wer braucht schon Nestle Produkte? Niemand!
Und die Dividende für so eine große Firma ist auch mau.
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3.8% Dividendenrendite mau? Dann lass doch dein Geld auf dem Sparkonto mit 0.1% liegen!
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Sollten diese Gerüchte um Intrigen und Missgunst zutreffen, müsste VRP Pablo Isla diesen Stall jetzt umgehend mit dem eisernen Besen ausmisten.
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In der Tat sollte er das tun. Den die Gegner sind wirklich nicht ohne. Ansonsten werden sie es irgendwann tun und das Steuer an sich Reisen.
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Ein richtiger Saustall. Seit Jahren schon.
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Den Menschen und der Umwelt ginge es ohne Konzerne wie Nestle, Unilever, Cargill etc. massiv viel besser. Ausser den Investoren und dem Management bringen diese Schwergewichte niemandem wirklich einen Vorteil…
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all die messias, die kommen und gehen,
kassieren schamlos ab und bringen keinen echten mehrwert mehr.
dinosaurier waren auch zu gross und unflexibel.
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„ Navratil hatte alle Chancen, den ausser Tritt geratenen Multi schnell auf Vordermann zu bringen.“
Ah ja? Wie denn genau, LH?
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@Martina
Da Fragen Sie mit Sicherheit den falschen.
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Das ist immer das gleiche nehmen solche die nur auf der Schulbank reingerutscht sind. Das ganze Bussniss nicht aus der Picke gelernt haben, so einer soll ein Weltkonzern leiten?
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Kennen Sie Hr.Navratil?
Ich glaube kaum.
Den sonst wüssten Sie das er den Laden aus dem FF kennt.
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drücken wir unseren Pensionskassen weiter die Daumen: sie haben den Absturz der Aktie augenzwinkernd zur Kenntnis genommen und sämtliche Vergütungsberichte seit Jahren wohlwollend abgenickt.
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Stiftungsräte von PKs haben NIE & nimmer accountability, responsibility und consequences zu befürchten N I E. und sie wissen das u kassieren.
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wo sie aufpassen müssen auf den Gegegenverkehr.
Frontalkollisionen enden üblicherweise verheerend🤥.
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Nestlé muss schon längst zerschlagen werden.
Die Kaffeesparte von Nespresso muss abgespalten- und separat an die Börse gebracht werden.
Die Anzahl Mitarbeiter von aktuell 320’000 auf 250’000 gesenkt werden.
Komplettes streichen der Dividende.
Die US- Amerikaner würden solch einem Theater nicht länger zusehen und wie ein Rasenmäher die Kosten im gesamten Konzern reduzieren.
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Nestlé beschäftigt ca. 271’000 MA und nicht alles, was die Amis vorgeben (wie zB das unsägliche Quartalsdenken), ist gut oder nachhaltig!
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Prozessed Food = teuer / ungesund – braucht keiner – Long Emmi / Short Nestle
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LH: „Nestlé Aktie kracht, Unilever profitiert“
Kursverlauf 52 Wochen:
Nestlé +15.86%
Unilever +2.95%
Habe ich da etwas übersehen?
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Ja, das Spin-off von Magnum.
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Ja aber vom letzten Dienstag bis Donnerstagmorgen war es nicht so. Im Ernst, ganz schwache journalistische Leistung, kann man nicht ernst nehmen.
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Ist halt ein weiterer schlechter Artikel auf IP. Der Chef persönlich lässt sich vom unterirdischen Niveau seiner „Journalisten“ anstecken und schreibt nun auch Beiträge, die inhaltlich wenig taugen.
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Nestlé favorisierte in den letzten 30 Jahren stets nur Pfeifen, Blender, Nichtskönner, Taugenichts, Schlecker und Lecker.
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Gemach, gemach – Herr Hässig – Sie sind wieder einmal sehr ungeduldig! Nestlé ist nicht der kleine Kiosk, gleich beim Bhf Enge. Bei Nestlé arbeiten zuzeit 271’000 Personen. Das ist ein riesiger Erdöl-Tanker. Es braucht Zeit, ein solches Ungetüm in eine neue Zukunft zu steuern. Die vorhergehenden Kapitäne waren unbrauchbar. Deren Falsch-Entscheidungen (Management, Produkte-Auswahl, usw.) müssen zuerst einmal umgesetzt werden. Betrachten Sie die Aktien-Performance der letzten sechs Jahre; seit Navratil am Rude ist, findet die Aktie guten Boden. Mein Top-Favorit für die nächsten zehn Jahre.
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Das Trägheits-Argument für den Nestlé-Tanker“- kann man nur beschränkt gelten lassen. Der junge CEO räumt einfach nicht richtig auf … da sind noch Leute aus den Schneider- + Casanova-Zeiten in Brot und Lohn.
Und die kämpfen für Ihre „Gärtlis“. Der neue Chef macht da zu sehr auf „nice guy“. Und an den kleinen Firmen / Divisions (s. aktuell Cailler) kann direkt abgelesen werden, der Herr CEO kann (eher) nicht emotionale Markenführung. Die Nestlé-Werbeauftritte sind oftmals zu kompliziert oder furchtbar gesucht im „happy storytelling“ = furchtbar low CRM impact!
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Die heutige Fũhrungscrew ist schwach besetzt und sollte dringend aufgemischt werden. Nur im posten von Halleluja Artikeln mit schönen Fotos auf Linkedin sind sie top. Navratil ist bald ein Jahr im Amt, hat er sich anstecken lassen? Oder ist der sonnenkönig im Hintergrund noch am Fäden ziehen? Oh là là.
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«Vermasselt» ist nach elf Monaten durch die Fakten nicht gedeckt. Der RIG zeigt eine positive Serie, wie es sie seit 2022 nicht mehr gab.
Unilever: Foods wuchs im H1 nur 1,2%, im Q2 0,2%, Europa schrumpfte 0,9%.
Froneri zeigt, dass ein 50:50-JV funktionieren kann. Dabei könnten Sie die Aussage korrigieren, die CHF-2-Mrd.-Ausschüttung sei Teil des FCF gewesen: https://insideparadeplatz.ch/2026/02/19/jordan-soll-nestle-retten/
Der Turnaround ist unbewiesen; «vermasselt» ist Dramaturgie.
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Es hilft sich die Teppichetage eines kotierten Großkonzern als Zimmerchen in einem feudalen Schloss (z.B. Versailles) vorzustellen. Das Nestle-Zimmerchen mit Schranzen und Mätressen, das Unilever-Zimmerchen, Novartis, etc. McK & Boston sind die Musketiere. Die Mauer um Versailles sind die Zentralbanken… (je mehr Geld die drucken desto geschützter ist Versailles vom Pöbel & Konsequenzen). Man kann Versailles auch mit WEF abkürzen…
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Warum meinen und Denken die Leute immer ein Turnaround-Management sei innerhalb eines knappen jahres abgeschlossen und es hersche wieder eitel Freude Sonnenschein? Wahrscheinlich weil diese nicht sonderlich viel davon Verstehen.
Wie bereits Erwähnt macht Navratil einen guten Job. Es ist klar das man immer Neider und Leute im Umfeld hat, die meinen alles besser zu Wissen und zu können. Auch und vor allem solche die einem am Stuhl sägen. Hr.Navratil sollte in der Tat seinen Softie Style aufgeben und auch weiter oben in der Hierarchie seiner Angestellten mal einschneidende Entscheidungen treffen.
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Der grösste Witz an der Geschichte: Der Hauptverantwortliche für die Misere bei Nestle, Mark Schneider, wird ARP von Siemens.
In den höheren Kreisen scheint zu gelten: Wer nichts kann, wer total versagt, wird nie fallen gelasssen, sondern erhält gleich den nächsten Posten zum Abkassieren.
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LH muss CEO von Nestle werden, erst dann besserts.
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Einen Tanker, der in Schieflage geriet, kann man nicht in einem Jahr auf Kurs bringen. Und jetzt, Lukas Hässig, machen Sie gegen den armen Kerl Navratil Stimmung. C’m on, sind wir doch fair und lassen wir diesen Mann eine Weile in Ruhe arbeiten. Interne Machtkämpfe gibt es wohl in jedem Grosskonzern, aber diese müssen doch nicht noch auf IP befeuert werden. Klar, Sie brauchen möglichst viel Klicks. Ist ja gut, und ich mag Sie als kritischer Journalist. Konzentrieren Sie sich nun aber bitte auf auf echte Ungereimtheiten. Davon gibt es doch genug?
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Naja, ein Jahr ist ein bisschen wenig. Um mit so einen Supertanker die Richtung zu wechseln, braucht man möglichweise etwas länger.
Aber Schweizer haben es sowieso schwer bei Nestelé. Da muss man schon Franzose (Belgier) oder Amerikaner (Brite) sein um die notwendigen Beziehungsnetzwerke zu haben, damit die Bürokratie nicht gegen einem arbeitet, weil die entsprechende Gruppe lieber einen ihrer eigenen Leute in deinem Job haben will.
Rauhes Pflaster in der Avenue Nestlé 55!