In der Helsana, der wichtigsten Krankenversicherung des Landes, herrscht Feuer im Dach.
Und zwar in der Verkaufsregion Zürich, dem zentralen Marktgebiet.
Dort hat die Helsana zwei Teams: 1 und 2.
In Team 1 wollen alle weg. In Team 2 sind alle happy.
Grund sind – wie immer – die Chefs. Vor allem jener im Eins. Der soll unfair agieren.
„Die guten ‚Leads‘ landen alle beim gleichen Berater“, sagt ein Insider.
„Der scheffelt damit Geld, während sich der Rest mit den Problemfällen abmühen muss.“
Ein Sprecher der Helsana wollte keine Stellung nehmen auf Fragen. „Ich bitte um Verständnis, das wir uns – wie üblich – nicht zu einzelnen Mitarbeitenden äussern.“
„Ganz generell gilt: Die Prozesse innerhalb von Helsana sind klar geregelt. Hinweisen auf mögliche Verstösse gegen entsprechende Weisungen gehen wir nach.“
Mehrere Berater hätten Zürich 1 verlassen – einige dank „Asyl“ in Team 2. Andere gingen zur Konkurrenz. Ein Top-Berater ist offenbar kürzlich zur Allianz „übergelaufen“.
Während der Leiter von Zürich 2 allen Unterstellten die gleichen Chancen geben würde, mache der Chef von Team 1 selbst vor einem Tabu nicht Halt:
Gewisse Top-Leads – gemeint sind Kontakte zu potenziellen Neukunden, die viel Umsatz versprechen – sich selber unter den Nagel zu reissen.
Die grosse Frage bei den Betroffenen lautet: Wieso gibt der Verkaufsleiter von Team 1 die aussichtsreichsten „Leads“ mit Aussicht auf grosse Boni immer dem gleichen Berater?
Die beiden seien enge Buddys, heisst es. Und: Profitiert der Teamleiter von der „Bevorzugung“, wie es offenbar viele empfinden?
Die „Leads“ machen im Krankenkassen-Geschäft den Unterschied aus. Mit Neuabschlüssen, welche die Kasse klingen lassen, kommen die Berater auf ein eindrückliches Einkommen.
Sonst verdienen sie „nichts“: Gut 4’000 Franken Grundsalär wie bei der Helsana Verkaufsstelle in der Zürcher Innenstadt macht das Leben schwierig.
Die Sache in Team 1 des Krankenversicherers eskalierte, HR kam ins Spiel.
„Passiert ist nichts“, sagt der Gesprächspartner. „Jetzt fallen immer mehr aus, weil sie sich krank melden.“

Helsana-Oberchef Roman Sonderegger zählt mit gegen einer Million Entschädigung zu den Super-Entlöhnten einer Branche, deren Zwangs-Prämien für den Bürger jedes Jahr drückender werden.
In der internen Helsana-Postille inszeniert sich der CEO als Kapitän, der „auf allen Weltmeeren die Segel“ setze.
Im Business-Alltag lässt Sonderegger dann zu, dass ein besonders quirliger Aargauer Berater 700’000 Franken im Jahr verdient – „Leads“ sei Dank.
Prämiensteigerungen nonstop, umgekehrt Höchst-Einkommen für Helsanas The Chosen Few? Banking lässt grüssen.

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Nomen est Omen. HELsana
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Kann man diesen Loomit (mit all den Namen-Varianten) mal sperren?
Das ist ja eine Zumutung.
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Medikation 💊 dringend erhöhen!
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Hässig wird sich nicht selbst sperren.
Unter diesen Loomit-Pseudonyms (vermutlich auch andere, wie Palfner oder Lifesciences, etc.) generiert er Teaser-Mails, welche selbst Klicks verursachen und auch witere dazu animieren zu klicken.
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Loomit mach mal Pause!
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Erhalte zu meiner IV-Ergänzungsleistungen die KK Prämie ist mir sowas von egal.
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Mir aber nicht, wir Steuerzahler finanzieren euch Taugenichtse!
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@Loomit
Schön, dass du die wahre Essenz des Sozialstaates verstanden hast: Warum sich über steigende Gesundheitskosten aufregen, wenn das Kollektiv dein persönliches Sicherheitsnetz webt?
Ein hoch auf die gelebte Solidarität!
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@Kopfschüttler
Kleiner Spoiler: Krankenkassen finanzieren sich über Beiträge, nicht über Steuern.
Aber keine Sorge, wenn dir das nächste Mal vor Wut die Hutschnur platzt, zahlen wir die Blutdrucksenker trotzdem gerne von unserem ‚Taugenichts-Budget‘.
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überfällig, dass man in der schweize auch eine einkeitskrankenkasse macht, ohne pseudo konkurrenz.
so, wie die ahv oder die suva.
das funktioniert gut und ohne gemäuschel.
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Stimmt, Staatsmonopole sind ja bekannt dafür, dass sie extrem effizient, flexibel und kundenfreundlich arbeiten. Sobald der Staat übernimmt, verschwinden Bürokratie und “Gemäuschel” ganz bestimmt magisch über Nacht.
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Die AHV als Vorbild zu nennen, während sie seit Jahren vor gewaltigen Finanzierungslücken steht und ständig reformiert werden muss, ist auch ein steiler Vergleich. Einheitskasse bedeutet im Zweifel nur: Weniger Leistung für alle, finanziert durch die nächste Steuererhöhung.
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Naja, wozu soll das denn gut sein? Der Staat ist ja nicht einmal in der Lage in einem Vertrag den richtigen Preis zu finden. Dann sollen die eine Krankenkasse führen?
Dumme Leute in Privatunternehmen, werden nicht plötzlich intelligent, nur weil sie für den Staat arbeiten.
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Das grosse Geld wird in der Zusatzversicherung gemacht. Eine Einheitskasse nützt da NULL. Man eliminiert nur den (bereits bescheidenen) Wettbewerb. Hört mal auf mit der Einheitskasse. Der Staat konnte es noch nie besser.
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…bis man die Erfahrungen anderer Länder anschaut. Längere Wartezeiten auf Facharzttermine und Untersuchungen sind dort keine Seltenheit. Wer es sich leisten kann, weicht dann auf private Angebote aus. Genau so entsteht am Ende eine Zweiklassenmedizin…
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@richard meyer
Der Widerstand gegen die Einheitskrankenkasse kommt primär von einer mächtigen Lobby: den Kassen-Verwaltungsräten (in denen auffällig viele Politiker sitzen) und der Werbeindustrie. Riesiger Wasserkopf durch Dutzende Verwaltungen und Vorstände. Intransparentes Gemäuschel, Lobbyismus und undurchsichtige Reservenpolitik.
Für die Prämienzahler hingegen ist das aktuelle System ein Fass ohne Boden. Eine Einheitskasse würde das administrative Steuergeld-Verbrennen per Knopfdruck beenden – effizient, gerecht und ohne das ewige, kundenfeindliche Gemäuschel.
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@Lagomio
Eine Einheitskasse eliminiert nicht den Wettbewerb – sie eliminiert eine gigantische Bürokratie- und Werbemaschine, die wir alle jeden Monat zwangsweise finanzieren müssen.
Das Argument, die Einheitskasse nütze nichts, weil das „grosse Geld“ in den Zusatzversicherungen (VVG) verdient wird, verkennt die Realität des Schweizer Gesundheitssystems fundamental.
Pseudo-Wettbewerb verschlingt Millionen für Verwaltung- und Marketing. Siehe aktuelle TV Werbung Helsana, wozu? Fragen Sie nach Kosten TV Werbung.
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Schaut nach Dänemark, die machen ein paar Sachen schlauer als die behäbigen Eidgenossen. Stichwort Asylwesen und Einheitskasse.
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System Key-Clients. Bei der ZKB vor rund 12 Jahren eingeführt.
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@Victor
Willkommen im exklusiven Club der Systemrelevanz, wo Sie zwar kein Vermögen von 10 Millionen Franken wie ein ZKB Key Client besitzen müssen, Ihre Krankenkasse Sie aber trotzdem genau so schröpft, als hätten Sie es.
Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) erfand vor rund 12 Jahren ein Sondersystem, um die absoluten Schwerreichen mit Samthandschuhen zu betreuen. Das Schweizer Krankenkassensystem hat dieses Prinzip perfektioniert – nur eben spiegelverkehrt.
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Hänge auch am Sozialtropf wie viele auch hier bei IP!
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KI ist ein Segen, wenn sie uns mehrheitlich ersetzt, ist es ein Segen. Die Menschen sind so voller Bescheissertum und Bösartigkeit, wir sind ganz einfach keine schützenswerte Spezies, schon gar nicht die Krone der Schöpfung… Überall setzen sich einfach immer die Bösesten/Bescheisseligsten/Grausamsten durch, globales Phänomen.
Altes Testament Genesis 6 sagt schon alles, steht dort nicht einfach so zufällig!
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Wie soll es die KI richten, die ja auch nichts anderes als eine Ausgeburt menschlicher Konzepte ist?
Aber vielleicht hilft sie uns ja wieder zu Besinnung zu kommen…
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@KI wirds richten
Genesis 6 beschreibt die Sintflut ( „Hard Reset“) als göttliche Reaktion auf die grenzenlose Bosheit der Menschen. Das Problem liegt im Code der Schöpfung selbst.
Die Idee, dass eine totale Ersetzung des Menschen durch die KI ein „Segen“ wäre, krankt an einem fundamentalen logischen Fehler: Die KI ist keine unbefleckte Empfängnis. Sie ist das digitale Kind dieser angeblich so verkommenen Spezies.
KI lernt nicht aus dem Äther, sondern aus den Daten, dem Verhalten und den Schriften der Menschen.
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Junge Junge sind da viele Schreibfehler drin. Word Rechtschreibungprüfung, kennsch?
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Stark. Wenn man inhaltlich nichts beizutragen hat, greift man eben zur Rechtschreibung. Argumente kennsch?
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Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Duden werfen. Schau dir deinen eigenen Satz lieber nochmal an, bevor du den Deutschlehrer spielst.
Junge, Junge, sind da viele Rechtschreibfehler drin. Word-Rechtschreibprüfung, kennst du die?“
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Leider hat es in der Geschäftswelt zu viele dieser Narzissten.
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und es ist einfach eine Frechheit, solchen
Managerlis solche Bezüge – doppeltes Bundesratssalär! – zu gewähren.
Während dessen fast ein Drittel der Bevölkerung auf Prämienverbilligung angewiesen ist.
Wir subventionieren mit Steuergeld die überdimensionierten
Saläre von Angestellten in der Privatwirtschaft!
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@Tom
Stimmt, das nennt man dort „Führungskompetenz‘.
Ja, aber man muss sie auch verstehen: Es ist unheimlich anstrengend, den ganzen Tag damit beschäftigt zu sein, die eigene Inkompetenz mit exzessiver Selbstbewunderung zu überspielen.
Stell dir vor, du müsstest jeden Morgen aufwachen und dein absolut größter Fan sein. Das ist ein Fulltime-Job!
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Diese Probleme hätte man nicht, wenn man in dieser Branche nicht ständig unter Vertriebsdruck stehen würde.
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Solche Narzissten öffentlich ausstellen.
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@Name nennen bitte
Gemäss den Auswertungen der Geschäftsberichte präsentieren sich die Gesamtvergütungen (inklusive variabler Anteile) der grösseren Schweizer Krankenversicherer wie folgt:
1. CSS (Philomena Colatrella, bis Ende 2025): 998’611 Franken (+17%)
2. Helsana (Roman Sonderegger): 996’029 Franken (+25%)
3. Sanitas (Andreas Schönenberger): 982’506 Franken
4. Groupe Mutuel: 797’155 Franken
5. Swica: 758’334 Franken
6. Visana: 744’735 FrankenKPT: 640’000 Franken
7. Concordia: 498’668 Franken
https://www.blick.ch/politik/trotz-lohndeckel-beschluss-des-bundesrates-warum-kein-krankenkassen
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@Name nennen bitte
Es ist so rührend zu sehen, wie die Chefs unserer sozialen Grundversicherung unter der Inflation leiden.
Roman Sonderegger von der Helsana musste sich im letzten Jahr mit mickrigen 996’000 Franken über Wasser halten. Ein echtes Schnäppchen für die Prämienzahler, wenn man bedenkt, wie viel mentale Energie es kostet, jedes Jahr aufs Neue zu erklären, warum die Krankenkassenprämien schon wieder steigen müssen. Burnout-Gefahr pur! Aber zum Glück ist die eigene Luxus-Heilung ja erstklassig versichert.
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Woher sind den die Akteure, Kosovo, Mazedonien, Albanien, oder Kurden? Es klingt zumindest nach dem typischen Clan Denken, statt Firmenmanagement. Deswegen funktioniert es ja auch nicht dort woher sie kommen, auch wenn hier geboren, gehen sie dorthin nach Hause,und Erstssprache für deren Nachwuchs (2.Generation) ist auch ihre Heimatsprache, und das ist nicht die Schweiz.
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1)
Der Fehler liegt im System und wurde vom Staat unter Einfluss von Lobbyisten so geregelt. Der Staat müsste das System ändern.
Aus meiner Sicht ist das aktuelle System legaler Raub, besonders das mit der Franchise,… alles seperat versichern zu müssen,… Zähne soviel % und dann max Betrag X.
Wozu zahlt man eine Versicherung wo man am Ende noch selber zahlen muss?
CH & EU bewegen sich auf das US Modell zu, nicht nur was das Gesundheitssystem angeht. Auch bei Bildung, Rente, Sicherheit, etc.
=> 2
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@Aleks
Herzlichen Glückwunsch zur Entdeckung des Kapitalismus, Aleks! Deine messerscharfe Analyse hat das System im Kern erschüttert.
Da zahlt man brav seine Krankenkassenprämien und bekommt am Ende nicht einmal ein All-inclusive-Bändchen für das medizinische Schlaraffenland. Dass eine Versicherung eigentlich dazu da ist, das existenzbedrohende Risiko eines finanziellen Ruins bei schweren Unfällen oder Krebs abzufedern – und eben kein staatliches Gutscheinheft für die jährliche Zahnreinigung ist –, hast du brillant durchschaut.
Oh mein Gott.
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In meiner Beraterlaufbahn habe ich viele solcher Fälle gesehen.
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2)
Es sollte eine staaliche KV geben, wo alle einen maximalbeitrag zahlen, der Rest wird aus Steuern finanziert. Dafür sollte der Staat unnötige Ausgaben streichen, und diese in das Gesundheitssystem investieren. Kliniken müssen keine Gewinne machen, d.h. unnötige teure Behandlungen fallen weg. Es werden so viele Ärzte und Krankenschwestern eingesetzt wie nötig, angemessen bezahlt das diese davon leben können, und nicht am Burnout enden. Des Weiteren sollte in Prävention investiert werden, gesundes Essen, Sport, etc.
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Hast du dann auch gesehen, dass man in solchen Systemen teilweise mehrere Monate auf einen Facharzttermin oder eine Untersuchung warten muss? Informiert euch lieber zuerst etwas genauer, bevor ihr solche Kommentare macht.
Zudem besteht die Gefahr, dass sich eine Zweiklassenmedizin entwickelt: Wer es sich leisten kann, weicht auf private Zusatzversicherungen oder private Anbieter aus, während andere deutlich längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Das sollte man bei solchen Vorschlägen ebenfalls berücksichtigen.
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Yep, und weshalb ein CEO 1 M. kassieren muss, nur weil er der Chef einer KK ist, ohne eigenes Risiko, konnte mir bis jetzt noch niemand plausibel erklären…
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@Aleks
Deine Idee ist absolut fantastisch – vorausgesetzt, wir leben in einem Computerspiel, in dem man den Cheat-Code für unendlich Geld eingibt und die Spielfiguren keinen eigenen Willen haben.
Deine Forderung – herzig: Der gedeckelte Maximalbeitrag: Alle zahlen einen winzigen Maximalbeitrag, der Rest kommt vom Staat. Das Beste daran: Steuern wachsen ja bekanntlich auf Bäumen und werden überhaupt nicht von denselben Bürgern bezahlt, die vorher über Beiträge entlastet wurden. Linke Tasche, rechte Tasche – aber Hauptsache, es fühlt sich gratis an!
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@Visi
Wer Million mit „unternehmerischem Risiko“ rechtfertigen will, hat das Schweizer Gesundheitssystem nicht verstanden. Ein CEO einer Krankenkasse gründet nichts, er haftet nicht mit seinem Privatvermögen, und er kann – dank des Obligatoriums – nicht einmal pleitegehen. Die Kunden müssen einzahlen.
Sündenbock-Aufschlag: Der CEO wird nicht für den wirtschaftlichen Erfolg bezahlt, sondern für den Kopf, den er hinhalten muss. Steigen die Prämien (und das tun sie immer), braucht das System ein Gesicht, auf das die Wut der Nation projiziert werden kann. Mediale und politische Schmerz vergolden
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@Visonär
Das Feigenblatt des Pseudo-Marktes: Die Schweiz leistet sich den Luxus eines „regulierten Wettbewerbs“. Um den Mythos aufrechtzuerhalten, dass Krankenkassen wie freie Unternehmen funktionieren, müssen sie auch wie solche bezahlen. Wer Markt spielen will, muss Marktgehälter überweisen – selbst wenn der Markt komplett künstlich ist.
Kurz gesagt: Die Million ist keine Belohnung für Visionen oder Risiko. Sie ist das Schmerzensgeld für das Verwalten eines Systems, das per Gesetz gar nicht scheitern darf.
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@Monsignore – Denke selbst, sonst tun es andere.
Das Monopol auf die Komplexität: Eine Krankenkasse zu leiten, bedeutet nicht, Innovationen zu schaffen, sondern einen gigantischen, bürokratischen Apparat zwischen Politik, Ärztelobby, Pharmaindustrie und Versicherten zu balancieren. Man bezahlt diese CEOs nicht für Mut, sondern für die Fähigkeit, in einem hochgradig blockierten System die Fäden zusammenzuhalten, ohne dass das Konstrukt implodiert.
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@VideoSpiel: Gesundheitspolitik Wunschkonzert
Falsch, dies gibt es in der Realität, z.B. in den Diktaturen Russland, Weißrussland, China, Nordkorea.
Freie medizinische Versorung, alles wird behandelt, alles wird bezahlt, die Ärzte und Krankenschwestern sind alle angemessen bezahlt, alle können davon leben.
Wer will kann auch privat zum Arzt und selber bezahlen. ABer keiner wird von der Krankenkasse für Zähne Protese, Krankenwageneinsatz etc zur Kasse gebeten. Und vor allem gibt es keine Pharmareferenten die einem Medikamente anderehen die teuer sind und gefährlich.
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@Aleks
Puhhh … Russische und belarussische Ärzte verdienen im staatlichen System oft so wenig, dass sie entweder drei Schichten arbeiten oder auf das System „Umschlag unter dem Tisch“ (auch bekannt als Schmiergeld) angewiesen sind, damit der Patient überhaupt die gute Narkose bekommt. Ein echter Traum von sozialer Sicherheit!
In Nordkorea ist die medizinische Versorgung auf dem Papier tatsächlich gratis. In der Realität musst du Verbandszeug, Medikamente und sogar den Brennstoff für die Heizung des Krankenzimmers selbst mitbringen, wenn du nicht auf dem Flur verrotten willst.
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@Monsignore – Herr lass Hirn regnen.
Ihr ,,Wissen“, bzw. Ihre Meinung stammt höchstwahrscheinlich aus Hollywood Filmen die über das Russland nach dem Zerfall der SU spielen, oder aus Medien wie Bild Zeitung oder einem anderen Klatsch-Blatt.
Falls Sie die Realität bzw. die Wahrheit interessiert, empfehle ich Ihnen selbst mal hinzufahren wie ich um zu schauen.
Dafür müssten Sie aber ihren Kopf aus dem A*sch der westlichen Medienblase rausziehen.
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Das hat weniger mit einzelnen Personen zu tun. Das sind strategische Fehler der Organisation die ihnen noch mächtig auf die Füssen fallen können.
Der Rest ist ein Relikt aus der Vergangenheit das immer wieder in die Gegenwart getragen wird.
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Also verdient er 1 Mio, oder nicht?
Die meisten KK Verkäufer sind itsch’s. Wissen muss man da nix viel. BMW reicht und Familie abklappern.
Die Schweizer wechseln eh nicht. Bleiben die ausländischen Fachkräfte. Bevorzugt aus dem gleichen Kulturkreis. Rentabel wenn man da gleich noch Kleinkredite mitverkauft. Ansonsten gibt’s das volle Versicherungsprogram in jedem Kebab, Barbershop und Nagelstudio zum Erwerb. Ali und seine baba wissen wie.
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Was der CEO verdient eine Mio.?
Ohne Risiko nehmen zu müssen und alles auf Kosten der Prämienzahler.
Ist das wirklich wahr?
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Warum sollte man daran zweifeln? Vor fünf Jahren bezog Ruedi Bodenman, Chef von Assura, ein Jahresgehalt von mehr als 780.000 Franken; Philomena Colatrella, Chefin der CSS, erhielt mehr als 743.000 Franken pro Jahr und Daniel Schmutz, Chef von Helsana, bezog mehr als 686.000 Franken. Reto Dahinden, Chef von Swica, kam auf mehr als 620.000 Franken und Nikolai Ditti, Chef von Concordia, auf mehr als 478.000 Franken. Man muss wohl davon ausgehen, dass der Anstieg der Vergütungen mit dem Anstieg der Krankenkassenprämien Schritt gehalten hat.
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@Carmen
Ja – Die CEOs von CSS, Helsana und Sanitas verdienten 2025 alle rund eine Million, wie eine Auswertung der Geschäftsberichte zeigt.
Artikel: https://www.tagesanzeiger.ch/krankenkassen-ceos-verdienen-rund-1-million-franken1-953848104182
Artikel: https://www.bluewin.ch/de/news/schweiz/diese-spitzen-salaere-kassieren-die-chefs-der-krankenkassen-in-der-schweiz-li.2739078
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@Carmen
Das Risiko trägt nur einer – und das sind Sie: Wenn eine Krankenkasse schlecht wirtschaftet, geht nicht der CEO pleite. Es werden einfach im Folgejahr die Prämien erhöht, um das Loch zu stopfen. Das nennt sich „unternehmerisches Risiko“ auf Schweizerisch.
Sie finanzieren mit Ihrer Franchise und den monatlichen Überweisungen den Massanzug und den Bonus eines Managers, dessen grösste Sorge es ist, ob der Dienstwagen die richtige Felgengrösse hat.
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Wer einmal das Prinzip von Psychopathen, Narzissten und den Flying Monkeys (nützliche Idioten) verstanden hat, der erkennt diese auch im Halbdunkel jedes Unternehmens. Das Problem ist nicht (nur) der Teamlead 1, sondern auch dessen Chef. Es würde mich nicht überraschen, wenn der „Best Buddy“ bald schon zum Teamlead 2 gemacht wird. Was dann zum Exodus der Anständigen führen wird. Die machen eigentlich schon gut daran, sich bereits jetzt nach einem neuen Job umzusehen.
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@Seppi
Das ist keine zynische Analyse, sondern eine messerscharfe Bestandsaufnahme toxischer Machtarchitektur. Wer dieses System einmal durchschaut hat, verliert die Illusionen, aber gewinnt die Immunität.
Wenn der „Best Buddy“ befördert wird, kollabiert das Leistungsprinzip endgültig. Es greift das Greshamsche Gesetz der Personalwirtschaft: Schlechte Mitarbeiter vertreiben die guten.
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Ich finde es nur noch bedenklich wie überall mit der Krankheit von Menschen Kohle gemacht wird.
Krankenkasse? Wie wäre es einmal mit einer Gesundheitskasse, bei der die Gesundheit der Gebührenzahler im Mittelpunkt steht?
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@Visionär.
Oh, du naiver Traumtänzer. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass es im Gesundheitswesen um Gesundheit geht? Das wäre ja so, als würde man von einer Brandschutzversicherung erwarten, dass sie vorbeikommt und deine Kerzen auspustet.
Das Geschäftsmodell: Mit gesunden Menschen lässt sich kein Cent verdienen. Die schlucken keine Pillen, blockieren keine MRT-Geräte und zahlen brav ihre Beiträge, ohne dem System „Mehrwert“ zu bringen. Ein geheilter Patient ist ein verlorener Kunde.
Es heist Krankenkasse, weil sie die Krankheit verwaltet.
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Geschäftsmodell:
Genau das bringe ich ja zum Ausdruck, mein Lieber!
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Wäre der Teamchef von Team 1 eine Frau, würden hier alle nach Quotenfrau schreien und die Kritik auf ihr Geschlecht zurückführen. Hier bei einem Mann geschieht das nicht. Denkt mal darüber nach.
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@Quotenmann
Schön, dass wir uns einig sind: Männer dürfen also völlig ohne Quoten-Ausrede und ganz aus eigener Kraft absolut mittelmäßige Arbeit abliefern, während Frauen erst die Welt retten müssen, um als „qualifiziert“ zu gelten.
Tolles Privileg, fällt euch beim Nachdenken hoffentlich auch auf.
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Das einzige was wir brauchen ist eine Gesetzesänderung. Und zwar subito.
Was für kranke Kassen!
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@Urs Merkli
Ihre Forderung steht im Widerspruch zu der Anmerkung, die Sie mir zuvor gemacht haben.
Ich persönlich würde eher dafür plädieren, all jenen das Wahlrecht zu entziehen, die nicht über ein Mindestmaß an wirtschaftlichem Wissen verfügen (und sich lediglich an der politischen Spaltung orientieren🙃).
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🙃Das derzeitige Modell der obligatorischen Krankenversicherung beruht zwar auf Solidarität im Hinblick auf Gesundheitsrisiken, schließt jedoch eine direkte finanzielle Solidarität bei der Prämienerhebung aus (Fehlen einer vertikalen Solidarität). Ein Ausgleich muss zwangsläufig über kantonale Subventionen erfolgen – ein Unding. Es handelt sich also um ein strukturelles Paradoxon im Vergleich zu den Grundprinzipien einer Sozialversicherung, das das „souveräne“ Volk dennoch dem Prinzip der Einheitskasse vorgezogen hat (bedingt durch irrationale kognitive Verzerrungen)🙃
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Ein typisches SP-Konstrukt halt.
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@Urs Merkli
Es liegt auf der Hand, dass sich Steuerpflichtige mit beträchtlichem oder sehr hohem Einkommen nicht über das aktuelle Krankenversicherungsmodell in der Schweiz beklagen werden, da dieses nicht über einkommensabhängige Prämien finanziert wird.
Es handelt sich also um ein Hybridsystem, dessen Finanzierungsweise den Grundsätzen einer universellen (und im Prinzip sozialen) Krankenversicherung widerspricht. Es freut mich zu hören, dass Ihnen dieses System zusagt.
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@JacksonHole
Es ist faszinierend zu beobachten, wie das „souveräne Volk“ mit schlafwandlerischer Sicherheit genau die Mechanismen wählt, die seinen eigenen Geldbeutel plündern. Aber nennen wir es doch nicht ‚irrationale kognitive Verzerrung‘ – das klingt so unhöflich. Nennen wir es lieber die helvetische Romantik des Masochismus: Lieber zahlt man eine Kopfprämie, die CEO genauso belastet wie die Kassiererin, als dass man sich der unerträglichen Tyrannei einer sozialen Gerechtigkeit unterwirft. Und kantonale Subventionen als Alibi-Ausgleich sind doch kein Unding, sondern gelebter Föderalismus.
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@Bürokratie Monster Schweizer Präzisions-Irrsinn
Absolut🎯
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Man sollte verbieten, in diesem Geschäft Provisionen zu bezahlen. Das bezahlen wir alles mit unseren Prämien.
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Provisionen werden hauptsächlich für die Zusatzversicherungen ausbezahlt, sowie für’s UVG- und KTG-Geschäft
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Und? Auch dort bezahlen wir das alles mit überrissenen Prämien für die Zusatzversicherungen und immer schlechteren Leistungen.
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Nein, die Prämien in der Zusatzversicherung sind nicht überrissen. Sondern von der Finma streng reguliert, und der Gewinn pro Produkt ist auf 10% limitiert.
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@Quotenmann
Soso … ein gedeckelter Gewinn von 10 % auf ein Produkt, dessen Prämie ohne echten Mehrwert jedes Jahr wie von Geisterhand steigt, ist kein Konsumentenschutz – das ist eine staatlich garantierte Lizenz zum Gelddrucken.
Wenn ich mein Geld mit so einer ’strengen‘ Regulierung vermehren könnte, sässe ich jetzt auf einer eigenen Jacht.
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Herr Sonderegger hat keine Vorstellung, was er mit dieser miserablen Politik und seiner anscheinand nicht vorhandenen emotionalen Intelligenz auch nach Aussen signalisiert. Wofür dieser Mann eine Million p.a. kassiert, ist mir schleierhaft. Ich habe meine Policen alle gekündigt und bei der Konkurrenz platziert
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Der Bundesrat bringt es nicht einmal fertig, diesen von uns Zwangsversicherten lebenden Organisationen Lohnobergrenzen zu verordnen. Und so kassiert halt jeder der kann was drin liegt. Zuerst kommt das Fressen (Abzocken) und dann die Moral. Letztere kommt nie.
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Die Krankenkasse muss unbedingt wieder freiwillig werden, so wie es bis 1996 war. Das hatte bis dahin super funktioniert. Wieder zurück und weg von Zwang.
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Eine rückständige Denkweise, die völlig an der wirtschaftlichen Realität und am Prinzip der universellen Krankenversicherung moderner Volkswirtschaften vorbeigeht. Und diejenigen, die sich nicht für einen Krankenversicherungsschutz entschieden haben – lassen Sie diese sterben (etwa an Krebs), oder erwarten Sie, dass die Steuerzahler (der Staat) für sie aufkommen? Schaffen wir doch am besten gleich auch noch die Alters- und Hinterlassenenversicherung, die Arbeitslosenversicherung, die Erwerbsausfallversicherung usw. ab 🙃
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@KK wieder freiwillig
Die Sehnsucht nach 1996 ignoriert die Demografie und den medizinischen Fortschritt von heute. Eine freiwillige Versicherung führt unweigerlich zur ‚Adversen Selektion‘: Junge und Gesunde treten aus, Alte und Kranke bleiben zurück. Das System kollabiert finanziell innerhalb kürzester Zeit. Der Zwang schützt hier nicht den Staat, sondern den Einzelnen vor dem Ruin im Ernstfall.
Die Schweiz altert nicht nur – sie wird zu einem exklusiven Club der Silberhaare.
Die Demografie-Pyramide steht Kopf. Mittlerweile leben in der Schweiz mehr Menschen über 65 als unter 20-Jährige.
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Ja, dann stirbt man halt oder nimmt irgendwo einen Kredit auf. Es ist jeder für sein Handeln selber verantwortlich.
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Auch das Krankenversicherungswesen ist zu einem lukrativen Geschäft geworden, wie seit Langem bekannt. Ebenso die medizinischen Dienstleister, allen voran die Fachärzte, nicht die Hausärzte. Von letzteren gibt es immer weniger, von ersteren immer mehr. Wen wundert’s ? Wie sollen da die Gesundheitskosten sinken oder wenigstens nicht mehr wachsen ? Reine Illusion. Da hilft nur eine Totalrevision unseres Gesundheitswesens. Wer die stemmen soll weiss niemand, niemand hat dieses Potential. Auch zu Bern nicht.
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@Georg Stamm
Das Schweizer Gesundheitssystem funktioniert mittlerweile wie ein Luxusrestaurant, in dem niemand die Hauptspeise (die Grundversorgung) kochen will, aber fünfzig Sommiers darauf warten, den Gästen die vergoldete Rechnung zu präsentieren. Dass die Politik in Bern bei diesem System kollabiert, ist kein Wunder: Wer trennt schon gerne die Siamesischen Zwillinge aus Pharma-Lobby und Versicherungs-Milliardengeschäft, wenn man sich stattdessen in Arbeitsgruppen Blockaden im Wochentakt organisieren kann?
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Einheitskasse oder Einheitstarif muss her so schnell als möglich; leider sind zuviele Politiker in den Verwaltungsraten, deshalb möglichst rasch eine Volksabstimmung dazu; ohne Zwang ändert sich gar nichts
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@Insider
Sie legen den Finger direkt in die offene Wunde des Schweizer Gesundheitssystems. Die Idee, dass eine Einheitskasse oder ein Einheitstarif den undurchsichtigen Prämiendschungel lichten könnte, scheitert seit Jahren an genau der Blockade, die Sie beschreiben: der massiven Lobby-Verflechtung im Bundeshaus.
Der Weg über die direkte Demokratie ist steinig. Die Initiative für eine Einheitskasse wurde in der Schweiz bereits mehrfach (zuletzt 2014) vom Stimmvolk abgelehnt, weil die Kassenlobby Millionen in millionenschwere Angstkampagnen steckte, die vor „Staatsmedizin“ und „Einheitsbrei“
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Schön lange gekündigt bei der Helsana.
Die OBERSTEN verdienen da viel zu viel, mit Bonus und extra schöne teure Geschenke, die die jeweils erhalten.
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Ein Grund mehr: KGV abschaffen und wirkliche Konkurrenz unter den Kranken Kassen schaffen. Analog Sachversicherungen mit Bonus/Malus, Kriterien wie Herkunft, Alter, etc.
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Bonusgetrieben. Wie überall.