Die Helsana ist die Nummer 1 der helvetischen Krankenversicherungen. Ihr CEO verdient eine Million, ihr Teilzeit-Präsident mehrere Hunderttausend.
Jetzt zeigt sich: Der Big Player mit Sitz in Zürich-Nord hat ein Sexual Harassment-Problem.
Das macht ein Email vom obersten HR-Chef ans ganze Kader vor den Weihnachts-Events von 2025 klar.
Es begann mit „Liebe Führungsverantwortliche“. Danach gings schnell zur Sache.
Die „Anzahl Meldungen bzgl. Belästigungen an Apéros“ seien bei der internen „Speak-Up-Stelle gestiegen“, stand im Rund-Mail, das dann in einem Aufruf gipfelte.
„Bei Helsana erwarten wir einen respektvollen und achtsamen Umgang“, insbesondere da man „als Führungsperson als Vorbild“ vorangehen würde.
Zur Einnerung listete das Mail die „wichtigsten Punkte“ aus den internen Regulatorien auf, darunter einer der eindeutigen Sorte.
„Wir dulden keine sexuellen und sonstigen körperlichen oder verbalen Übergriffe oder Belästigungen“.
Und: „Sexuelle Belästigiung beginnt, wenn ein Verhalten einseitig und unerwünscht ist“, so „unerwünschter Körperkontakt oder Annäherungen“.
Die bildhafte Sprache macht klar: Bei der Helsana hatten sich viele nicht im Griff. Sonst wäre ein derartiger Aufruf undenkbar.
„Der Code of Conduct hält fest, dass bei Helsana keinerlei Belästigungen und Diskriminierung geduldet werden“, meinte ein Helsana-Sprecher auf Anfrage.
„Wie mit Blick auf andere Policies sensibilisieren wir auch in diesem Bereich regelmässig.“
Laut einem Insider gibt der Umgang der Chefs mit den Unterstellten zu reden.
„Ein Geschäftsleitungsmitglied toleriert keine weissen Turnschuhe in den Sitzungen, auch iPads und Laptops sind verboten.“ Der hohe Manager würde auf „Block und Stift“ pochen und absolute Pünktlichkeit einfordern.
Selber würde er dann öfters zu spät aufkreuzen.

Der Sprecher meint, „iPads und weisse Turnschuhe sind uns bei Helsana schon bis auf Geschäftsleitungsebene begegnet“, es gebe keine solchen Vorgaben für die Sitzungen.
Gemäss der Quelle würde Helsana-CEO Roman Sondereggers Business-„Baby“ Allmo zum Millionengrab. Es handelt sich um eine Untermarke der Helsana für die digitale Kundschaft.
Allmo würde „Gesundheitsangebote, Beratung und Wissen im Kontext von relevanten Themenfeldern zentral“ bündeln, sagt der Helsana-Sprecher. „Zu konkreten Umsatz- oder Ergebniszahlen äussern wir uns nicht.“
Auf Instagram macht eine junge Frau Werbung für Allmo. Sie nimmt sich selber eine Blutprobe und schickt diese dann ins Labor. Ihr Outfit würde dem Helsana-Sprecher recht geben, wonach die Teppichetage der Truppe keinen Dresscode diktiere.


Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
So what? Solche Fälle sind nichts neues und gehören in jeder grösseren Unternehmung zur Tagesordnung.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Am 09.03.2026 hiess es: Der Crash ist hier
Öl-Preis explodiert, Börse kracht: Trumps Iran-Krieg stürzt Wirtschaft in Chaos und Panik. Öl-Reserven nötig, um Barrelpreis zu senken.
_
Lukas, was ist denn passiert? Jim Cramer
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Sind Sie okay?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Lukas, diese Nachricht überrascht mich. Ich dachte, du bist für Harassment und siehst die Lehrmädchen als Spassobjekte.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bemerkenswert ist nicht, dass die Helsana ein solches Mail verschickt, sondern dass es offenbar nötig war. Steigende Meldungen bei der Speak-Up-Stelle können zweierlei heissen: dass mehr passiert – oder dass mehr Vertrauen da ist, es zu melden. Welche Lesart stimmt, weiss von aussen niemand; aus einem Präventionsmail sollte man deshalb keinen Schuldspruch zimmern. Eine Million Salär oben verpflichtet allerdings auch zu einer Million Vorbild. Erinnerung ist billig – Konsequenz nicht.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wow, was für eine Store. Ist schon Sommerloch?
Helsana hat den Sitz übrigens in Dübendorf, nicht in Zürich-Nord.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Der Krankenkassen Boss der Helsana verdient eine Million pro Jahr.
Krass! Und das wird mit den Prämien der Versicherten finanziert die jährlich steigen!
Aber es regt sich niemand auf. Es ist halt so!
Es müsste unterbunden werden und zwar sofort!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Xmas Party, das war aber schon fast vor einen halben Jahr.Sommerloch ?
Und was war an der Osterparty?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Je grösser der Hass auf Männer, desto stärker das Macho-Gehabe.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Seit Weihnachtsfeiern zu feministischen, toxischen Männerhassfeiern geworden sind, verbringe ich meine Freizeit lieber woanders. Wer als Mann da noch hingeht ist selberschuld.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Definieren Sie bitte ‚junge‘ Frauen, damit ganz klar ist, ab welchem Alter Frauen beim Firmenanlass belästigt werden dürfen
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Lustig – genau das Gleiche habe ich mir auch gedacht. Junge Frauen eher nicht, weniger junge oder nicht mehr ganz so junge dagegen schon. 🤭
Leider ist es tatsächlich so, dass es bei solchen Anlässen immer wieder zu Übergriffen und anschließenden Diskussionen kommt. Das war früher ja nicht anders – siehe zum Beispiel Zug 2014.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bis 25 Jahre ist man eine junge Frau, nachher nicht mehr.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Jööö, was für ein schreckliche Problem. Gut, dass es die „Stimme der Vernunft“ aus dem HR gibt. Sonst hätten die gar nichts mehr zu tun.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das ist nicht neu.schon früher bei Bank X-MAS Partys ist das so nach dem Dessert ab 23 Uhr ausgeartet wo einige das Gefühl hatten einen Dessert der anderen Art geniessen zu müssen und übergriffig geworden sind oder dann halt auf Kosten ihrer Business Card ins Puff wollten.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wieso müssen Frauen immer den Kopf schief halten, wenn sie fotografiert oder gefilmt werden? Fehlt da etwas im Kopf und die Schwerkraft richtet es?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Hormone.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Was für eine Firmenkultur hat dann diese KK? Keine? Eine Schande! Kickt diese faulen Eier endlich raus, dann ist Ruhe.
Oder wird wie immer weiter zugeschaut?
Würde zu CH Firmen passen…
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Block und Stift im Digitalzeitalter. Hahahahahaha, wie ärmlich ist das denn?!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Hallo, hier ist Reto Gerber. Ich bin Senior Partner und einer der klügsten Köpfe der Schweiz. Könnte Helsana mir bitte eine Kopie ihrer E-Mail zukommen lassen? Wir haben in den Steuerabteilungen unserer Büros in Lausanne und Zürich dasselbe Problem. Viele Grüße, Reto Gerber.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
https://insideparadeplatz.ch/2026/05/07/swiss-re-rekord-profit-ueberschattet-von-metoo/
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die können gar nicht anders?! Gefrustet und unterfordert bei einer sinnbefreiten Arbeit (Einheitskasse würde diese Problem lösen) – wenig physische Anstrengung. (Ausser ev. dem joggen in der Lunchbreak) – ist das einzige was den Testosteronbolzen noch bleibt: eine jüngere, „untergebene“ mit gutem Fahrgestell anzugrabschen. Mann gönnt sich ja sonst nichts?!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ach solche Turnschuh-Verbieter-Machos gibt es überall und immer noch. Sie definieren sich über Status und Krawatte und nicht über Kompetenz und Empathie. Es gibt eine kleine Privatbank in Neuenburg, die weisse Turnschuhe „blanches“ explizit in der Kleiderordnung 2026 verboten hat. Wehe der oder dem der an einer Sitzung mit solchen Teufelstretern aufschlägt, was mir leider kürzlich passiert ist.
Aber im Grunde geht’s ja gar nicht um die Turnschuhe, sondern um Abgrenzung, Regeln und Hierarchien, ausüben von Druck und erzwingen von Verhalten. War schon im Mittelalter so.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Leider ist das bei fast jeder Grossfirma und auch in Verwaltungen an der Tagesordnung. Ich spreche aus Erfahrung und wurde bis ich 50 Jahre war noch immer oft belästigt. Ausnahmslos, wenn ich das intern gemeldet habe, hat man mir ‚empfohlen‘ zu kündigen, weil diese Herren ja so wichtige Positionen haben.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Lese ich da wirklich von Parties und Millionengehälter? Nun ist mir klar weshalb meine KK-Prämie nur in eine Richtung zeigt. Einfach absurd..
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
haha, kenne ich bei Versicherungen. Die vielen tollen jungen Verkäufer mit den dicken Uhren und Autos die glauben, ihnen gehöre die Welt.
Das Problem ist bei Versicherungen sehr viel grösser als bei Banken. Junge müssen einfach mal etwas auf den Boden zurück kehren aber da reden wir gegen Wände.
Jedenfalls dürfen solche Versicherungsheinis nie bei mir antraben, wenn sie etwas verkaufen wollen.