Visionapartments machte ihre Gründerin zu einer der erfolgreichsten Unternehmerinnen im „heissen“ Immo-Markt.
Anja Graf. Die Business-Frau hat sich innert Kürze einen Platz in der Liga der Superstars erkämpft.
Doch seit einiger Zeit spürt sie Gegenwind.

Wie kann es sein, dass ihre Visionapartments für stolze Summer Mini-Zimmer anbietet, während Familien in Zürich keine bezahlbare Bleibe finden?
Jetzt sorgt ein aktueller Vorfall für neuen Gesprächsstoff. Freundinnen hatten über Booking.com eine Kleinwohnung der Visionapartments in der Limmatstadt gebucht.

Als sie am Mittwoch letzte Woche schon im Zug Richtung von Venedig nach Zürich sassen, klingelte es in der Mail-Inbox der einen. Sorry, Ihre Wohnung ist leider doch nicht verfügbar.
Aus „technischen Gründen“.
Die drei Freundinnen hatten aber für die Zweizimmer-Bleibe längst bezahlt – für zwei Nächte, an der Brandschenkestrasse, nicht weit weg vom Paradeplatz.
Die Buchung betraf die Periode just vor der Streetparade von letztem Samstag. Gut möglich, war seit der Buchung die Nachfrage nach solchen Wohnungen durch Streetparade-Teilnehmer in die Höhe gesprungen.
Visionapartments offerierte jedenfalls keinen Ersatz; dies, obwohl online zum Absagezeitpunkt weitere Wohnungen an der gleichen Adresse zu haben waren.
Allerdings zu einem viel teureren Übernachtungspreis.
Gegenüber den jungen Frauen meinte die Hotline-Helferin der Visionapartments, man müsse sich bei Booking.com beschweren – dort sei die Wohnung schliesslich gebucht worden.
Von Booking kam dann nichts.
Für die Betroffenen ist aber sowieso klar: Es war die Visionapartments, welche die kurzfristige Stornierung vorgenommen hatte.
Auf Anfrage reagierte das Unternehmen mit der Bitte um die Buchungs-Nummer. Ohne diese gäbe es keine Auskunft.
Im Nachgang zur Stornierung kam es zu einem Austausch der Betroffenen mit Visionapartments.
Von dieser hiess es in diesem Mailverkehr mit den Betroffenen, es wäre zum gewünschten Zeitpunkt keine andere Wohnung in der Brandschenkestrassen-Liegenschaft frei gewesen.
Screeshots zeigen aber, dass dies nicht zutrifft; es gab Alternativen. Solche offerierte Visionapartments nicht.
„Die jungen Frauen fanden dann eine Lösung“, sagt eine Quelle. „Doch was hätte ein japanische Familie mit Kleinkindern gemacht?“



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Das Business Model ist genial. In einer Stadt mit zu wenigen Wohnungen möblierte
Wohnungen anbieten.
Günstiger als ein Hotel. Aber viel teurer als eine gleichwertige Wohnung.
Firmen und ex-Pats mit hohem Lohn bezahlen die Wohnungen sogar mit Handkuss.
Eine Lizenz um Geld zu drucken.
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Darauf einen Dujardin!
Overbooking. Machen die Airlines die ganze Zeit. Aber Hauptsache das Ticket ist auf der Karte abgebucht.
Die Immobranche lernt bei den Airlines Kundenservice. Oder besser was man sich alles so auf Kosten der Kunden erlauben kann, ohne dafür zu haften.
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Visionapartments ist viel mehr auch Anlaufstelle für das horizontale Gewerbe. Dort werden solche Wohnungen gemietet und entsprechende Dienstleistungen angeboten. Man verdient also dick mit, Zürich halt…
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Absolut korrekt. Der Ursprung die Geschäftsidee war, genügend Zimmer für das horizontale Gewerbe zu kreieren.
Das ist Frau Graf gelungen.
Im Unternehmenshauptsitz ist die Fluktuation astronomisch (Parallele zum horizontalen Gewerbe) und das Klima nachweislich frostig.
Ich verstehe nicht, wieso diese Dame überhaupt im Fernsehen aufgenommen wurde, wir haben ja viel vorzeigbarere und eloquentere Unternehmer, welche etwas materielles erschaffen haben.
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Visionapartments. Diese Wohnungen sind doch v.a. für Escort-Frauen gemacht. Wenn man 4 Termine pro Tag hat à 500.- , dann kann man sich so eine Wohnung locker leisten.
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Wegen so einer Lapalie hier auf IP herumjammern?
Kommt Generation Greta schon in Stress wenn sie kurzfristig was neues suchen müssen?
Wenn Generation Greta nicht überall bucht und dann nicht erscheint, bräuchte es keine Überbuchung.
Das Ziel war die Streetparade- schon ein wichtiger Anlass.
Erleben sie nichts spannendes?
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Kann man bei Visionapartments eigentlich auch Parkplätze für Lastenvelos mieten?
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Steht doch im Geschäftsnamen, die Unterkünfte bleiben eine Vision, besonders wenn das Unternehmen die Appartements wegen der Street Parade teurer vermieten kann!
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Wie kann es sein, dass ihre Visionapartments für stolze Summer Mini-Zimmer anbietet,…
Es heisst Summen!
Aber wenn man hässig ist, liest man wohl den Text vor dem Publizieren nicht durch.
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Typisch für diese völlig überbewertete, dank Schundpresse gehypte dubiose Immobilien-Tante, welche die Kund/-innen aus welchen Gewerben auch immer total abzockt und öfters völlig verar….!
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Visionapartments ist nur die sichtbarste Spitze eines viel breiteren Phänomens. In Zürich wollen längst nicht nur grosse Player vom knappen Wohnraum profitieren – auch viele Private machen aus ihrer günstigen Wohnung ein kleines Geschäftsmodell, indem sie sie möbliert und teurer weitervermieten. Der Unterschied: Graf tut das wenigstens mit eigenem Eigentum, der private Zwischenmieter mit einer Wohnung, die ihm gar nicht gehört – und die er eigentlich zu einem regulierten, günstigen Preis bewohnen sollte.
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Kommt das in Wohnungen von Genossenschaften und der Stadt Zürich auch vor?