Die Sozialdemokratin sitzt seit 11 Jahren im Zürcher Kantonsrat, wo sie ihre alte Heimat Zürich-Schwamendingen und Oerlikon vertritt.
Morgen hat Tognella ihren grossen Tag. Die 180-köpfige Legislative des bevölkerungsreichsten Kantons des Landes kürt sie zum neuen Mitglied des dreiköpfigen Rats-Sekretariats.
Die Wahl gilt als Formsache. Die sogenannte Interfraktionelle Konferenz, die für solche Geschäfte zuständig ist, hat die Sozialdemokratin schon vor längerem auf den Schild gehoben.

Alles lief nach Drehbuch. Doch dann kam in den letzten Tagen plötzlich Aufregung hinter den Kulissen auf.
Grund ist eine Attacke der hohen Parlamentarierin auf eine Immobilien-Verwalterin. Diese arbeitet für jenes Treuhandbüro, das sich um den Parkplatz der Politikerin und ihres Manns in einer Tiefgarage kümmert.
Im Untergeschoss in Wangen-Brüttisellen, dem Ort, wo das Paar seit seinem Umzug von Zürich-Nord im 2024 lebt, war es zu schweren Wasserschäden gekommen.
Gleich zwei Mal.
Zunächst Mitte Juni, da waren erstmals Hektoliter von Wasser in die Tiefgarage eingedrungen, was dem dort stehenden Auto der Politikerin derart zugesetzt hatte, dass dieses Totalschaden erlitten hatte.
Knapp 2 Wochen später, am 30. Juni, stand der Garagenplatz der Tognellas in der Tiefgarage erneut unter Wasser. Jetzt hatte es den Wagen von Tognellas Ehemann getroffen, und auch diesem hatte das Nass empfindlich zugesetzt.
Am Ort des Geschehens kam es an jenem Dienstag vor sieben Wochen zum verbalen Klingenkreuzen der Kantonsrätin, ihres Manns, der Garagen-Verwalterin und einer 4. Person.
Birgit Tognella verlor dabei die Beherrschung. Sie holte mit der Hand aus und versetzte der Verwalterin einen harten Schlag zwischen Brust und Schulter.
„Schliifts no“, fuhr es aus der Getroffenen heraus – ob die Schlägerin noch ganz bei Trost sei.
Statt darauf etwas zu sagen, schlug die SP-Frau gleich nochmals zu; erneut traf sie das Opfer mit voller Wucht am Oberkörper.
Dann stapfte Birgit Tognella davon. Ihr Mann, der einst als FDPler unter Druck seine Statthalter-Kandidatur zurückgezogen hatte, liess sich nichts anmerken.
Statt sich für die Attacken seiner Frau zu entschuldigen, fuhr er der Garagen-Verwalterin verbal an den Karren. Diese könne ja Anzeige erstatten, meinte er lediglich.
Das tat die Treuhand-Frau nicht. Sie hatte keine Verletzungen davongetragen.
Jedoch kündigte sie den Tognellas den Parkplatz in der Tiefgarage, wo es viele weitere Mieter gibt; in Wangen sind Parkplätze ein rares Gut.
Die beiden Juni-Unwetter hatten die Kantonsrätin und ihren Partner speziell getroffen. Deren Parkplatz liegt im hinteren Bereich der Tiefgarage, dort, wo sich das Wasser am schnellsten und stärksten staut.
Das Problem ist ein Entwässerungskanal, mit dem die Gemeinde vor ein paar Jahren in der betreffenden Zone die Hochwasser-Gefahr nach Sturzfluten bannen wollte.
Die neue Leitung hat aber just im Auto-Untergeschoss der Tognellas, das in den Hang hinein gebaut ist, die Lage verschärft. Nach starken Regenfällen strömt das Wasser ungebremst in die Garage.
Birgit Tognella hat auf Fragen per SMS von heute Mittag nicht reagiert.

Der Präsident der Interfraktionellen Konferenz (IFK), welche die Kür von Tognella einstimmig abgesegnet hatte, ist im Bild über die Entgleisung der Sozialdemokratin („Ich mag: Vertrauen, soziales Engagement, Fairness„).
Es handelt sich um Markus Schaaf von der EVP. In der IFK vertreten sind die Präsidenten sämtlicher Fraktionen im Zürcher Kantonsparlament plus pro Fraktion je ein weiteres Rats-Mitglied.
Schaaf wollte den Kollegen in der IFK Tognellas Ausraster nicht vorlegen und auf diese Weise die geplante Wahl möglicherweise platzen lassen; es sei nichts Strafrechtliches passiert, soll Schaaf in Gesprächen gemeint haben.
Zudem hätten die drei Mitglieder des Kantonsrats-Sekretariats keine einflussreiche Position inne. Andere sehen das Kantonsrats-Sekretariat als Sprungbrett, um es von dort auf den „Bock“ zu schaffen:
Ins dreiköpfige Präsidium und später dann sogar auf den Präsidenten-Thron. Würde Tognellas Karriere diesen Verlauf nehmen, wäre die „Schlägerin aus der Tiefgarage“ eines Tages höchste Zürcherin.
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Souveränität ist allgemein keine vorherrschende Eigenschaft linker Personen. Schnell fehlen die Argumente und als Ersatz wird zur brachialen Gewalt gegriffen…
Solche Personen zeigen, dass sie für jegliche Führungsaufgaben untauglich sind.
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Auto von Ihr, Auto von Ihm!? So viel zur verlogenen Klimapolitik dieser Sozi’s! Typisch Sozi’s. Einschränken sollen sich gefälligst die Anderen!
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Ich würde sie eher als Therapeutin für Brian Keller vorschlagen.
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Sozis halt.
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Aha. Also ein Prüglerin? Und der Mann auch vorbestraft?
Ich denke, da wäre statt einem weiteren Amt eher ein Rücktritt fällig.
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Quizfrage: Wozu brauchen zwei verheiratete Linke je ein eigenes Auto?
Antwort: Um die öffentlichen Verkehrsmittel zu entlasten!
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Welche sozialen Kompetenzen braucht es für den Job?
Vielleicht einen Kurs in Wutmanagement besuchen und dann für die nächste Wahlperiode bewerben?
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Wenn das von einer anderen Partei käme, wäre der Aufschrei bei der SP vermutlich so gross, dass man ihn bis nach Bern hören würde. 😏
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SP und trotzdem 2 Autos? Wasser predigen und Wein trinken. Typisch Links.
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Stellen sie sich den Aufschrei vor wenn ein SVPler das gemacht hätte. Volle Dröhnen in den Medien. Und der Wermuth wäre total betroffen wie immer.
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Sozipaar zieht von Zürich in die Agglo, besitzt zwei Autos, Madame neigt zu Wutausbrüchen und wird gar gewalttätig. Da kommt sehr viel aufs Mal zusammen. Und als Belohnung darf sie den Kantonsrat präsidieren (sog. höchste Zürcherin).
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Da hätte ich schon nach dem ersten absaufen meines Autos nicht mehr geparkt. Und dann machen die Linken noch einen auf Klimapanik.
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Die 180-köpfige Legislative des bevölkerungsreichsten Kantons des Landes hat es morgen in der Hand welches Zeichen gesetzt wird.
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Ich verstehe ihre Wut nicht.
Das Lastenvelo, das Heiligtum aller Sozialisten, war ja scheinbar nicht zu Schaden gekommen.
Ich würde vorschlagen, sie stellt eine Topfplanze auf ihren Parkplatz. Das beruhig und reduziert gleichzeitig auch die Parkplätze in der Algo so wie sie das ja schon in der Stadt gemacht hat. Automatische Bewässerung scheint es dort ja auch zu geben
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Wenn man den nötigen Mumm hätte, würde sie selbst zurücktreten und einer jüngeren Generation Platz machen, welche sich menschlich mehr im Griff hat. Ist eigentlich ziemlich egal von welcher Partei, so etwas hat jedenfalls in der Politik nichts zu suchen!
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Die politische Zukunft der SP-Dame ist hochexplosiv. Sie muss nämlich entscheiden, ob sie nach wie vor für den Wahlkreis ZH11/12 (Schwammendingen/Oerlikon), den sie verlassen hat, kandidiert. Ob die SP-Wählerschaft das goutiert, ist nun mehr als offen. Oder für ihren neuen Wahlkreis Uster. Dort ist sie eine Nobody, hat bei den Gemeinderatswahlen im Frühling in Wangen/Brüttisellen ein vernichtendes Ergebnis eingefahren. Dazu kommt, dass in der SP Uster nach der Abwahl von Stadtrat Feldmann und dem Polizeiskandal unter dem SP Stadtpräsidium totale Panik ausgebrochen ist.