Andreas Mika ist „The Man“ im Drama von Wetzikon. Dessen Klimax hat seit heute früh einen genauen Termin: Mittwoch, 28. Oktober.
Dann ist Gläubigerversammlung. Die entscheidende. Es geht um alles: Spital oder Nicht-Spital.
Mika ist VR-Präsident vom Gesundheitszentrum Zürcher Oberland (GZO), das ist die Besitzerin des wichtigen Krankenhauses im Zürcher Hinterland.
Der Gesundheitsökonom und Berater will die Kontrolle behalten. Das kann er dank der Thurmed AG.
Die vom Kanton Thurgau geförderte Aktiengesellschaft will die Kontrolle in Wetzikon an sich reissen.

Die Kosten dafür sind Peanuts. 7 Millionen. So viel erhalten die Bond-Holder des GZO für ihre offenen 170 Millionen.
Später könnten es noch mehr werden. Aber nur, falls das GZO genügend verdient. Sonst: Pech.
Die grossen Obligationäre findens nicht lustig. Sie wollten lieber 50 Millionen, geboten von der Infracore, einer Spital-Immo-Betreiberin aus dem Reich der Aevis Victoria von Antoine Hubert.
Dessen Angebot findet Mika Schrott.
„Obwohl die Fristigkeiten der Nachlassstundung hinlänglich bekannt sind, wurden dem ergänzten Angebot (der Infracore, AdR) weder ausgearbeitete Vertragsfassungen noch konkrete Konditionen und Abrufbedingungen beigelegt“, schreibt das GZO heute.
„Wesentliche ökonomische Parameter der Transaktion wurden nicht beziffert, Vollzugsbedingungen bzw. alternative Absicherungsmassnahmen (Bauhandwerkerpfandrechte) bleiben unklar und der Realisierungszeitpunkt für den ‚Rohbau+‘ als notwendige Grundlage für den Businessplan der GZO AG ist unbestimmt.“
Damit kommts zum High-Noon in 5 Wochen. 7 Millionen und Taube auf dem Dach oder 50 Millionen auf sicher für die gebeutelten Obligationäre – That’s the question.

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Der Spital Wetzikon war von Anfang an unnötig wie Winterkleider in Thailand.
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Hahaha, soooo lustig.
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Was treiben die GZO-Verantwortlichen hier noch? Die haben gar nichts mehr zu melden, hier müssen einzig die Interessen der Gläubiger geschützt werden.
Gewinnen muss das höchste Angebot. Und das ist sicher nicht dieses schäbige Thurgau-Angebot.
Das wird garantiert abgelehnt.
Die GZO-Bosse spielen nur auf Zeit, damit sie nochmals ein paar Monate weiter abkassieren können.
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Ihr Zürcher könnt froh sein wenn jemand überhaupt für so einen Sauladen bezahlt. Ihr dachtet wohl, ihr könnt euer Fass ohne Boden noch für viel Geld an die Thurgauer Steuerzahler verkaufen.
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Ich glaube, die Leserschaft hier hat nicht begriffen wer hier der Bittsteller ist.
Es ist ja nicht so, dass dutzende Bewerber sich um diese Ertragsperle reissen würden. Im Gegenteil. Ihr müsst froh sein, wenn ihr überhaupt noch einen Abnehmer findet. Und schlimmer noch: Ich würde als Investor davon ausgehen, dass da noch einiges an die Oberfläche kommen wird, was bisher unter den Teppich gekehrt wurde.
Dieses marode Spital ist schliesslich bereits die aufgehübschte Braut! Wenn da schon nur ein Teil der Schminke abfällt..
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So eine Frechheit! Die Thurmed AG soll gefälligst die Finger von diesem Pleite-Spital Wetzikon lassen! Geht und als Thurgauer nichts an, Herr Z.!
Aber der dumme Steuerzahler darf es dann wieder richten, wenn es schief geht…
Nur so eine Frage. Fliessen da zzgl. der 7 Mio eventuell noch ein paar Fränkli nebenbei?
Ich würde daraus ja ein Asylantenheim machen, denn Spitäer gibt es schon genug. Das bringt dann auch deutlich mehr Rendite und die Nachfrage/Auslastung ist durch unserer Regierung für Jahre gesichert.
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Auf den Malediven.
Feriengrüsse
Euer Zickli
ps Mit der Tauchermaske sauber über die Nase gezogen.
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Lol, mein Morgenaufsteller
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Alle Spitäler werden über kurz oder lange in Schieflage geraten, da Sanierung und Naubauten immer teurer. Und bei unseren Ansprüchen werden/müssen sind alle Spitäler an der Reihe, Wetzikon stand vor der Sanierung besser da als Uster, sobald Uster saniert wird, crasht es ebenfalls. Und das gilt für alle Spitäler. Da werden noch viele staunen was beim USZ noch so kommt. Das gibt der Stadt und dem Kanton den Rest.
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zuercher oberland = zuercher hinterland ??? 😳😳😳
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Frage mich, wie dieser geldgetriebene Share-Raider und frühere FCZ-VR Greber sich bei diesem Trauerspiel verhält ??
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Greber und Konsorten können jahrelang auf ihr Geld warten. Ein Schuss in den Ofen 🤭
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Die Aktionärsgemeinden haben die Aktien der GZO AG grösstenteils abgeschrieben. Sie haben wenig zu verlieren. Deshalb heisst es jetzt Immobilie oder nichts. Das wird am 28. Oktober im Konkurs der GZO AG enden.
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Die Sachverwalter haben nie Verstanden, dass es ihre primäre Aufgabe wäre, die Interessen der Gläubiger zu schützen. Statt dessen haben sie zusammen mit der Spitalverwaltung die unbedingte Weiterführung des Spitals in der Fokus gerückt. Die letzte Gläubigerversammlung wurde mit billigen Tricks zu einem Personalanlass umfunktioniert. Der Gläubigerausschuss ist Angestellten und Zulieferer besetzt, welche wenig Geld ausstehend haben, aber grosses finanzielles Interesse an der Weiterführung des Spitals haben. Ersthafte Gespräche mit den echten Gläubiger fanden nicht statt.
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Stimmt, das Personal und Zulieferer, sollten einen Kredit aufnehmen für ihren Joberhalt und die Einkäuferin.
Was zahlen die Gemeinden eigentlich für Zinssätze?
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Wer versucht, gegen ein Regionalspital zu spekulieren, muss auf die Nase fallen!
Sofort!!
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Ich sags nochmal: Spital Anleihen sind gefährlich!
Wer hätte das gedacht?
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Die geplante Abstimmung müsste eigentlich gar nicht durchgeführt werden, da das Abstimmungsergebnis sowieso jetzt schon klar ist. Das Thurmed‑Angebot ist für Gläubiger objektiv unzumutbar und darf nicht angenommen werden.
Institutionelle Gläubiger würden bei Annahme eines derart offensichtlich unangemessenen Angebots einen erheblichen Reputationsschaden riskieren und sich gegenüber ihren eigenen Investoren potenziell haftbar machen. Die Annahme eines wirtschaftlich nicht vertretbaren Angebots kann als Pflichtverletzung qualifiziert werden.
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Und einmal mehr, die Mafia kann von unseren Managern nur lernen. Was ich diesem P. wünsche darf ich nicht schreiben. Es würde selbstverständlich der Zensur zum Opfer fallen.
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„Wild-Ost – Gemetzel“ geht in letzte Runde.
Für den GZO – Bond schlägt die letzte Stunde.
170 Millionen sind lichterloh verbrannt:
In Pensionskassen, das ist allerhand !
ORF
Der Sachwalter bastelt irgendwas vor sich her. Es muss hier nicht um das Spital (das eh überflüssig ist) gehen. Sondern darum, dass die Gläubiger möglichst viel Geld zurück erhalten.
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50 Mio tönen ja gut aber wenn die Details fehlen, setzt man entweder eine verbindliche Nachfrist oder ignoriert dies.
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GZO Spital Wetzikon: Aufstand der Gläubiger – Rettungsplan wackelt.
Artikel: https://www.medinside.ch/gzo-spital-wetzikon-aufstand-der-glaeubiger-–-rettungsplan-wackelt-20260916
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Die Spitalleitung, die Sachwalter, die Behörden und die Justiz spielen gemeinsam Mafia und wollen die Gläubiger über den Tisch ziehen. Das wird auch nach einem Konkurs nicht besser werden. Die Vermögenswerte, insbesondere Land und Gebäude, werden auch unter einer Konkursverwaltung den Gläubigern nicht zur bestmöglichen Verwertung übergeben. Zonenordnung, Denkmalschutz usw. werden dafür sorgen, dass alles blockiert bleibt. Schon alleine diese Mafia ist Grund genug, die GZO AG in den Konkurs zu schicken. Die Konkursdividende wird schmal ausfallen. Doch die Mafia muss weg.
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Das ist in CH heute normal. Der Bund hat die CS Aktionäre enteignet, X-Aktionäre von russischen Aktien enteignet. Das Regime in Bern verhält sich halt so.
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Die Tatsache, dass Spitäler Profit abwerfen müssen und immer mehr geschlossen werden – womit jeder, der nicht in einer Grosstadt lebt im Falle eines akuten Notfalls zum Tode verirteilt ist – und wir dazu noch jedes Jahr horrendere Prämien für KKs zahlen müssen, die das Geld für sauteure Werbekampagnen ausgeben, zeigt auf, dass wir im Grunde nur noch ein erbärmliches, arrogantes und verpeiltes Schwellenland sind…