Der Zürcher Finanzmann hat Erfolg: Er kann sich dank gutem Business Angenehmes leisten.
Einen Porsche Cayenne. Katalogpreis: 220’000 Franken, Modell Coupé Turbo, Farbe Silbergrau.
Der Spass ist gross. Der Frust jetzt ebenso. Kürzlich erreichte ihn ein E-Mail von seinem Porsche-Händler. Das hat es in sich:
„Die Abschaltung der 2G- und 3G-Mobilfunknetze durch die Telekommunikationsanbieter hat zur Folge, dass die Porsche Connect Dienste in Ihrem Fahrzeug nicht mehr genutzt werden können.“
Die Folge: „Sämtliche Connect-Funktionen sind dadurch weggefallen.“ Man würde die „daraus entstandenen Unannehmlichkeiten“ bedauern und sich „für Ihr Verständnis“ bedanken.
Zum Trost öffnet der deutsche Superautobauer, der gerade die Krise seines Lebens durchmacht, die Kaffeekasse.
„Als Entschädigung erhalten Sie eine Rückerstattung für die verbleibende Laufzeit Ihres Porsche Connect Abonnements über CHF 67.-.“
Porsche Schweiz als Generalimporteur bestätigt die Abschaltung von 2G und 3G durch die Telekomfirmen.
Davon betroffen seien „Funktionen wie Remote Services, Security Services und Safety Services betroffen (z.B. Pannenruf, eCall, remote Fahrzeugver- und -entriegelung, Parkposition, Fahrzeugstatus)“.
Fällt auch das Handy-Telefonieren über das Porsche-Cockpit-System ins Wasser? Gut möglich.
„Bezüglich Handyverbindung bin ich noch in der Abklärung und liefere Ihnen die Antwort schnellstmöglich nach.“
Die Aufregung in der Schweizer Porsche-Gemeinde ist gross. Porsche Schweiz versucht zu retten, was vielleicht zu retten ist.
„Wir arbeiten zurzeit an einer Lösung, mit der Kunden von betroffenen Modellen die vernetzten Funktionen und Dienste zukünftig wieder nutzen können.“
„Diese Lösung wird für alle Modelle verfügbar sein, mit Ausnahme des Cayenne E3 (Modelljahr 2018 bis Modelljahr 2020).“
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ich würde wetten diese „Lösung“ wird die stolzen Besitzer einen Haufen Geld kosten und obligatorisch sein…
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Brauchte eh keiner. Und ja: 220’000 Schweizer Fränkli für am Ende doch erstaunlich wenig Auto … 😉
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Die Kosten des Porsche Leasings wird den Bankern nach dem Jobverlust noch das Genick brechen.
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OK, Porsche ist schuld, wenn die staatliche Telekomanbieter wie Swisscom und Co. 2G und 3G abschalten. Genau mein Humor.
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Bim BMW M5 mit alles, foll guets.
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Solidarität mit Porsches.
Ich empfehle eine Aktion wie bei „Free Willy“.
Ja die können das. Bei Mercedes musst Du für das Lenkrad ein Abo lösen. Die ganzen Piepser dazu gibts kostenlos.
Ich kaufe nur noch Fahrzeuge Baujahr vor Corona. Danach kam nix Schlaues mehr. Abos, Piepser, Elektronik. Zudem haben Premium Fahrzeuge dann mindestens 60% ihres ehemaligen Katalogpreises verloren und oft nur sehr wenige Km drauf. Also praktisch neu. Alternativ gibts bei den Chinesen ganz tolle Modelle für wenig Geld. Einweg zwar, aber wenn Emotionen nicht wichtig sind, dann eine gute Wahl. Bei TCO unschlagbar.
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Porsche 911 mit der Nummer ZH U 911 auf der Strasse gesehen ist wie ein Lottogewinn. Nur besser.
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Das sagt viel über den Zustand der deutschen Automobil-Industrie.
Porsche ist zum Sanierungsfall verkommen.
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Der Blick hatte diese Story schon im Februar gebracht, da 3G per Anfang Jahr abgeschaltet worden ist (2G noch früher).
Eine AI-Recherche hat innerhalb weniger als 1 Minute ergeben, dass bei einem 2022er Cayenne das Problem sich mittels eines simplen Software-Updates beheben lässt.
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Viel zu teuer pro PS. Die Wartungspreise sind astronomisch. Kein guter Geschäftsmann kauft für sich einen Porsche.