Cédric Wermuth packt die Koffer. Im Juli 2027 zieht der SP-Co-Präsident mit Frau und Kindern von Zofingen nach Luzern.
Näher zu Familie und Freunden, so die Begründung.
Wohin genau verschlägt es den prominenten Sozialdemokraten? Eine Möglichkeit ist das neue Genossenschaftsprojekt an der Industriestrasse.
Dort entsteht ein Genossenschaftsquartier mit 151 Wohnungen für 500 Menschen.

Hinter dem neuen Quartier stehen fünf Genossenschaften, die gemeinsam auf soziale Durchmischung setzen.
Leute mit unterschiedlichen Einkommen und Lebensentwürfen solle sich aktiv in die Gemeinschaft einbringen.
Einige sind schon dort, weitere Wohnungen folgen 2027. Das Timing passt.
Das Quartier hat es in sich. Feierabend auf der Dachterrasse mit Blick über Luzerns Dächer. Ein Schwatz mit den Nachbarn im begrünten Innenhof.

Wer sein Lastenvelo reparieren muss, schraubt in der gemeinschaftlichen Velowerkstatt gleich selbst daran herum.
Für Besucher stehen Gästezimmer bereit, für den Nachwuchs gibt es eine Kita und zwei Kindergärten. Dazu Carsharing und Gemeinschaftsräume.
Sollte es unter den Nachbarn krachen, steht ein Siedlungscoach bereit: ein soziokultureller Animator und Fachmann für Genossenschaftskultur.

Der vermittelt bei Konflikten rund ums Nachbarschaftsleben.
Wermuth erklärte, er freue sich darauf, bei einem jungen Wohnbau-Genossenschafts-Projekt mitzuhelfen.
Meinte er die Industriestrasse? Die Kooperation Industriestrasse hält sich auf Anfrage bedeckt.
Aus Respekt vor der Privatsphäre gebe man grundsätzlich keine Auskunft über einzelne Mieter oder mögliche Mietverhältnisse.
Ob Wermuth dort einzieht, will die Genossenschaft deshalb weder bestätigen noch dementieren.
Auch Wermuth lässt sich nicht in die Karten schauen.
Seine Medienstelle teilt auf Anfrage mit, dass er keine weiteren Angaben zum Wohnortswechsel seiner Familie machen werde.
Ob der SP-Chef tatsächlich an die Industriestrasse zieht, bleibt offen. Eine tolle Adresse wäre es allemal.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
schwitzer cüpli-sozi fraktion halt.
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Nichts neues im Lande der Cüpli-Sozialisten.
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Scheint ein interessantes Projekt zu sein. Wahrscheinlich so gut, dass man da nur mit Bakshish hineinkommt.
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Hauptsache, er ist nicht mein Nachbar.