Yves Bonzon gehört bei der Julius Bär zu den einflussreichsten Topshots. Seit über 10 Jahren dirigiert er als Chief Investment Officer die Anlagepolitik der Nummer 1 der Schweizer Pureplay-Privatbanken.
Davor stand Bonzon fast 27 Jahre im Solde der Pictet, die der Bär im Nacken liegt.
Bonzon, die Investment-Instanz von Swiss Private Banking.
Doch jetzt ziehen Wolken über dem Spitzen-Bären auf. Grund sind gehäufte Abgänge respektierter Cracks.
Am meisten zu reden gibt Thomas Bischoff. Der war bei der Julius Bär „Head Private Markets“. Vor 3 Jahren verschwand Bischoff bei der Julius Bär – nach 15 Jahren Zugehörigkeit.
Neuer Einsatzort: die Bank Vontobel. Eine Konkurrentin der Julius Bär, zwar deutlich kleiner, aber recht erfolgreich unterwegs seit einiger Zeit. Die Aktie schlägt die meisten anderen Finanztitel.
Der Abgang von Bischoff im 2023 soll aufgrund dessen Haltung passiert sein. Der Private Markets-Boss habe seine Überzeugungen nicht über den Haufen geschmissen.
So verweigerte Bischoff den von seinem Boss Bonzon erteilten Befehl, in einen bestimmten Fonds zu investieren, sagt jedenfalls ein Insider.
Es soll sich um einen Fund of Fund handeln, den Bonzon und seiner rechte Hand, der Chief of Staff in Bonzons Investment Office, besonders fördern wollten.
Bonzon soll dann Bischoff aufgrund von ungenügender Performance nicht mehr gewollt haben.
Bischoffs Abgang führte zum Öffnen einer Schleuse. Mehrere zentrale Figuren im Chief Investment Office und den Private Markets sprangen von Bord.
Darunter Bischoffs Stellvertreterin, eine erfahrende Investment-Managerin, die heute bei der Montana Capital Partners weit oben ist.
Das Duo Bonzon und sein Chief Operating stopften die Lücken mit frischen Kräften von aussen, die teils über wenig Erfahrung verfügten.
Sie mussten entweder bald wieder gehen, oder sie verliessen die Julius Bär von sich aus. Auch mit der Kür eines jungen, aufstrebenden Investment-Managers zeigten sie kein glückliches Händchen.
Dieser kündigte 2024, nur ein Jahr, nachdem er den Job des Heads des Investment Teams gekriegt hatte.
Die Not am Mann hat dazu geführt, dass jener Investment-Manager im Chief Invstment Office der Julius Bär die Verantwortung für Private Markets übernahm, der mit 8 Jahren Erfahrung nicht zu den Seniors zählte.
Ihm obliegt nun die Aufgabe, bei den Private Markets und Private Credit aufzuräumen. Dort ist im Zuge der Benko-Affäre kein Stein auf dem anderen geblieben.
Laut der Quelle wüssten die betroffenen Kunden nichts von den Vorgängen hinter der Kulisse. Was sie sähen, wäre eine unbefriedigende Performace ihrer Mandate.
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Das ist das System JB.
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Wenn die Bär so weiter macht, wird sie zur nächsten Credit Suisse. Aber noch immer nach der UBS.
Crack Drögeler gehören in die „Bäcki“. Ihr Top können sie gleich mitrauchen.
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Passiert auch in anderen Bereichen, in denen Bonzon angehängt ist. Bei Wealth & Tax Planning wird auch ein diktatorisches (und wenig fähiges, ehrlich gesagt) Regime à la Nordkorea geführt, was zu diversen Abgängen von kompetenten Leuten geführt hat. Aber da schaut man offenbar auch nicht so genau hin.
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In Altstetten wird gemunkelt, dass es nach diesen und anderen früheren Abgängen auch Probleme mit der Aufsichtsorganisation wegen mangelhafter regulatorischer Abdeckung gäbe. Das wäre ganz schlecht und würde ein Finma-Enforcement nach sich ziehen.
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So ungefähr um 8:30 wird der Artikel wohl fertig sein. Wieso diese blödsinnige Hast, das Ding um 7:59 als nutzlose Hülse zu publizieren?
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Was will uns dieser ach so dünne eigentlich Artikel sagen?
Das T.Bischoff immer noch unter seinem Abgang leidet und sich in all seinem Schmerz einem Möchtegern-Schreiberling offenbart?
Ich hoffe dem ist nicht so, wenngleich sich der Eindruck aufdrängt.
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Bei Compliance sieht man angeblich das gleiche Muster: ein Chef, der auf dem Bonustopf sitzt und nur schwache Jasager um sich scharrt, und zwar am Besten ohne Knowhow.
Den Nachfolger will man sich ja selber aussuchen. Das kommt ganz schlecht bei regulatorischen Pflichten. Da schaut man ganz schnell ins Rohr.
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Die Bären Bank wird früher oder später von Goldman Sachs übernommen.
Das ist auch im Interesse vom CEO Stefan Bollinger.
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Boomerverhalten. Kenne ich
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Der Bär lief es jetzt einige Monate zu gut, die Aktie zu gut, die Zahlen respektabel und ok. Also schnell irgend ein Text aus der Schublade ziehen und los gehts. Grossartig, danke für die 30 Sekunden meines Montagmorgen – jetzt Airolo-Göschenen und alles wieder aus dem Kopf bringen, den gebracht hat dieser Artikel wenig bis nichts.
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In der Medizin sagt man, wenn ein Tumor metastasiert, dann wirds brandgefährlich.
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Genau solche Hahnenkämpfe fördert Bolli – der Starke und Erfolreiche soll überleben in diesem Haifischbecken, der Loser knallhart ausrangiert oder zu einem Konkurrenten-Bänkli vertrieben !!
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Wurde der Fund-of-Fund an die Wand gefahren? Dann wärs ne echte Story. Dass altgediente CIOs oder CEOs nicht loslassen wollen oder Kritiker beiseite schaffen ist nichts Neues.
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Gibts überall, auch bei Vontobel in der Multi Asset Boutique
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Als Insider würde ich Aktien von Idorsia, dem Schweizer Biotech, kaufen und halten.
🚀🚀🚀
Diese Rakete wird weiter brennen!