Wir sind alle gleich. Alle müssen deshalb die gleichen Möglichkeiten haben.
Es ist diese Maxime, die am Hauptbahnhof Zürich (HB) einen Umbau provoziert, der einen ratlos lässt.
Die neue Tramstation beim HB verschlingt 30 Millionen. Sie legt die zentralste Verkehrszone der grössten Schweizer Stadt faktisch für ein Jahr lang lahm.
Staus, Schliessungen, Verkehrskadetten – das ganze Programm.
Alles, weil die Stadtregierung für Behinderte ebenerdigen Zugang in die Trams will.
Das soll so sein. Keiner will jemanden benachteiligen.
Doch alles mit Mass. Es hat rund um den HB viele andere öV-Zugangsmöglichkeiten mit einfachem Zugang im Rollstuhl.
Zudem: Wie viele Betroffene im Jahr müssen heute die Haltestelle meiden, weil sie nicht ebenerdig ist? Wie liesse sich das anders lösen?
Die Fragen fanden kein Gehör bei Zürichs Regierenden und ihren Chefplanern. Die Zahl der rollstuhlfahrenden Nutzer gilt zudem als geheim – Datenschutz.
So weit, so klar. Doch der wahre Irrsinn rund um die neue HB-Haltestelle kommt erst jetzt, während der Umbau schon seit einem halben Jahr die Verkehrsteilnehmer drangsaliert, zum Vorschein.

Tramgleise und Haltestellen-Kanten verlaufen nicht parallel, wie die NZZ kürzlich berichtete. Die Zeitung schilderte das daraus folgende Problem so:
„Bisher war das nicht weiter schlimm: Gingen die Tramtüren auf, befand sich das Trittbrett oberhalb der Haltekante. Nun, mit der Erhöhung, wären das Trittbrett und die Kante kollidiert – die Türen hätten sich nicht mehr öffnen lassen.“
Die Lösung der Stadt-Ingenieure: Die neuen Tramlinien verlaufen künftig „so gerade wie möglich“, so die NZZ. „An mehreren Stellen machen sie einen leichten Knick, dazwischen verläuft ein begradigtes Teilstück.“
Zu Seldwyla wird das Ganze, weil keiner das Problem frühzeitig erkannt hatte.
Die mangelhafte Parallelität von Schienen und Haltestellenkanten und was dies für den gewollten ebenerdigen Zugang für Folgen hat, dies hatten die Verantwortlichen laut NZZ „erst bei der Planung“ entdeckt.
Als es für eine Umkehr längst zu spät war.
Eine der Konsequenzen der Riesenbaustelle am Nadelöhr des Zürcher Verkehrs war der Rückstau am Neumühlequai. Dort hat dann Polizeiministerin Karin Rykart noch einen Velo-Highway erzwingen wollen.
Was zu noch mehr Staus bis in den Milchbuck-Tunnel führte – was sogar das Bundesamt für Strassen in Bern auf die Barrikaden trieb.
Der temporäre Zweirad-Streifen sei nötig wegen der HB-Tram-Baustelle. „Velosicherheit“, so das Argument der Stadt.
Erst der Kanton und zuletzt der Bund und die Richter pfiffen die Polizeichefin von Zürich zurück.
Was bleibt, sind 30 Millionen Ausgaben und ein ganzes Jahr Lärm, Stau und Mühsal mitten in Zürich, damit alle gleich aufs Tram „springen“ können.
Wäre die HB-Haltestelle für Rollstuhlfahrer unzugänglich geblieben, hätte es altersbedingt lediglich neue Gleise gebraucht.
Dafür hätte ein langes Wochenende wohl genügt. Das aber war für die Stadtoberen keine Option gewesen: „Barrierefreie“ VBZ heisst 100 Prozent Zugang für alle – koste es, was es wolle.


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Auf etwas mehr Irrsinn kommt es den Irrsinnigen in Zürich nicht drauf an!
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Der Artikel versucht den Eindruck zu erwecken, die Bauarbeiten um den HB würden ausschliesslich für das Wohl der Behinderten durchgeführt. Das ist natürlich blanker Unsinn, aber gut genug, um die IP-Meute und ihr Gegeifer gegen „linksgrün“ zu triggern.
Immerhin ist eine sprachliche Perle mit dabei: Rollstuhlgänger. Ungewollte Komik, aber dennoch ein bisschen lustig.
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Nein, der Artikel macht nicht diesen Eindruck, im Gegenteil, einfach einmal ganz lesen und zumindest versuchen inhaltlich die Zusammenhänge zu verstehen, wenn das geht
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Es wird nur noch einfältiger, je weiter sich Herr Hässig und seine Schreiberlinge vom Paradeplatz entfernen!
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@Draufgänger: Als ich den Artikel gelesen hatte, war er nicht mal halb so lang wie jetzt und es war nur die Schreibe von behindertengerechtem Ausbau. Es wäre gut, wenn IP die Artikel erst dann veröffentlichen würde, wenn sie fertig geschrieben sind. Oder wenigstens erkennbar machen, wenn ein Artikel w.i.p. ist und noch mehr kommt.
Immerhin haben sie beim Revidieren den „Rollstuhlgänger“ drin gelassen.
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Der Zürcher Stadtrat weiss wie man Steuergeld effizient verbratet.
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Was wohl die ganzen nicht verendeten Fahrrad Parkplätze und Fahrrad Spuren kosten?
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Was machen denn nun die Rollstuhlfahrer während der Bauzeit? Nehmen sie lange Umwege in Kauf oder doch lieber das Tixi-Taxi?
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Es ist alles nur ein riesengrosses Missverständnis.
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Das BehiG Gesetz schreibt vor, dass alle Bahnzugänge barrierefrei sein müssen, aucj dir Strassenbahnen. Für einmal kann die Stadt also wenig dafür.
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Die Linken denen sie seien moralisch im Recht und stehen darum über dem Recht.
Daher kommt auch die ganze Gewalt der Linken gegen Sachen und Menschen.
In Deutschland werden politisch anders denkende verfolgt. Geschlagen. Gedemütigt. Es ist nur eine Frage der Zeit bis es bei uns auch so weit ist.
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Mit Datenschutz hat das gar nichts zu tun. Eine summarische Angabe ohne Möglichkeit der Identifikation fällt nicht unter Datenschutz.
Das Problem liegt eher bei Vertuschung, Verschleierung, Dogmatik und dem Verlust an Realitäts-Sinn.
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Stadträtin S. Brander kann jeden Irsinn und Unsinn bauen lassen. Die „rote“ Bevölkerung wählt sie trotzdem.
Bestes Beispiel der umgebaute Kreuzplatz.
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Bei den Grünen und Sozis spielt Geld keine Rolle, es kommt ja nicht von ihnen.
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Jeder selber Schuld der diesen Irrsinn mit finanziert.
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Hallo, hier ist Reto Gerber. Ich bin Senior Partner und einer der klügsten Köpfe der Schweiz. Da ich im Juni in den Ruhestand gehe, würde ich mich freuen, den Kanton bei der Ausarbeitung von politischen Massnahmen zu unterstützen, die auf breite Zustimmung in der Bevölkerung stossen. Auch für Verwaltungsratsmandate bin ich offen. Freundliche Grüsse, Reto Gerber.