Während in sämtlichen anderen Branchen die Arbeitslosigkeit im Kanton Zürich im Monat Juli leicht abnahm, stieg sie für Bankmitarbeiter.
Gegenüber dem Vorjahr im selben Monat beträgt der Anstieg satte 33 Prozent. Insgesamt sind 1’574 Banker bei den RAV-Zentren im Kanton angemeldet.
Schweizweit waren Ende Juni 4’474 Banker arbeitslos. Somit ist jeder dritte arbeitslose Banker im Kanton Zürich zu Hause.
Gibt es bereits Spill-over Effekte im Zürcher Immobiliensektor? Wer bezahlt die Hypothek bei längerer Arbeitslosigkeit? Das Auto-Leasing? Die Privatschulen der Kinder? Die Kinder-Alimenten bei geschiedenen Elternteilen?
Die Chancen, wieder in der Bankenwelt anzuheuern, sind nicht gerade gross. Gemäss dem Jobportal Indeed waren Ende Juni gerade 514 offene Stelleninserate der Branche inseriert.
Und zwar in der ganzen Schweiz. Im Vergleich zum Juni 2025 sind dies 60 Prozent weniger.
Die Situation wird leider nicht besser. Wenn sogar mittlerweile ein Billig-Tankstellen-Betreiber sein Business mittels KI-Agenten betreibt, kann man unschwer erahnen, welche Welle auf die mit viel Geld ausgestattete Bankenwelt am Überschwappen ist.
Gerade eine aus Madrid stammende Ermotti-Jüngerin namens Beatriz Martin setzt momentan knallhart auf KI und versucht, das Modell spanischer Tech-Banken bei der UBS durchzusetzen.
Oben dick abschöpfen, unten Putzfrauen-Löhne, in der Mitte raushauen – und der Kunde ist kein König, sondern Bittsteller bei einem automatisierten KI Bot.
Wenn er damit nicht zufrieden ist, soll er gehen. Doch das Kalkül ist – der Kune bleibt.
Erstens ist ein Wechsel der Bankbeziehung zunehmend komplex (On-boarding-Prozesse), zweitens fällt das allgemeine Service-Niveau im Markt derart tief, dass es bei einer anderen Bank für den Betroffenen nicht viel besser wird.
Also schluckt der Kunde die Kröte, die Bank senkt die Cost-Income-Ratio, Beatriz Martin und dergleichen garnieren fette Boni, während Hansheiri Krummenacher, 49, zweifacher Vater, im Maschinenraum beim RAV Opfikon-Glattbrugg landet.
Derweil seine Ehe langsam aber sicher in die Brüche geht.
Die Moral der Geschichte? Seien Sie, werte Bankmitarbeiter, wachsam. Es gibt ganz interessante Branchen ausserhalb der Bankenwelt, die ihr Wissen und Können benötigen.
Risikomanagement, Regulatorik, Finanzanalyse, Kader in komplexen Organisationen. Fintech-Unternehmen, Unternehmens-Beratungen, Family Offices, multinationale Konzerne und die öffentliche Hand suchen bankenähnliche Profile.
Auch in internationalen Märkten tätige Schweizer KMU brauchen versierte Key Account-Manager, die neue, interessante Absatzkanäle entwickeln können.
Wie so oft im Leben gilt die Devise, den Letzten beissen die Hunde. Besser, Sie überraschen ihre arbeitgebende Bank, als umgekehrt. Loyalität wird nämlich momentan klitzeklein geschrieben.
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Das schaffen die Banker nicht.
Ein Wechsel wäre nämlich fast immer mit einem erheblichen Einschnitt beim Lohn verbunden.
Schon mehrfach im Umfeld gesehen: Erst wenn die Aussteuerung droht und die Reserven aufgebraucht sind, wird man langsam flexibler bezüglich Branche.
Dann sind die Aussichten auf Wechsel aber katastrophal.
Ein erfolgreicher Branchenwechsel macht man idealerweise nicht aus der Not, sondern aus ungekündigter Stellung heraus.
Dann ist es aber erstaunlich einfach. Vor allem, wenn man noch etwas Kapital mitbringt und sich zB in ein KMU einkauft.
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Man sollte nicht immer alles so negativ sehen. Wer jetzt die Stelle auf der Bank verliert, kann sich die Suche nach einer neuen Stelle sparen. Und sich gleich zu Lasten der Sozialhilfe/IV frühpensionieren lassen. Die Chance etwas neues zu finden ist bei diesem Arbeitsmarkt gleich Null. In anderen Branchen sind gescheiterte Banker gesucht wie heisse Kartoffeln. Wer von so 20 Jahre so hoch auf dem Ross gesessen hat, den knallt es brutal in die Realität wenn der Job weg ist.
Keine Frau möchte einen Sozialfall als Mann. Da kommt garantiert die Scheidung. Freunde sind auch weg wenn so scheitert.
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Im Momant sind insb. durch die Massenentlassungen bei UBS vor allem Banker betroffen. Und tja da muss der Gürtel halt enger geschnallt werden, nix mehr Privatschule und Villa. Aber die KI Revolution wird sich in den nächsten Jahren auf die meisten Branchen massivst auswirken, wir erleben grade erst die frühen Anfänge. Analog der industriellen Revolution werden viele Jobs zu Nischen oder wie viele Hufschmiede kennen sie?
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Wer 45+ ist, 20 Jahre+ den selben Job auf der Bank gemacht hat, keine externe Weiterbildung absolviert hat (Interne Kürsli zählen nicht)…
Und jetzt ist die Stelle weg.
Wer so grobfahrlässig handelt, der hat kein Mitleid verdient.
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Wo ist das Problem? Einfach umdenken: Stöpsel in die Ohren, Sonnenbrille auf, rote Socken und Ledermokassins anziehen, möglichst chatty auftreten und dazu einen leicht wippenden Gang einstudieren. Roman könnte doch glatt RAV-Kurse für arbeitslose Banker anbieten – „Wie werde ich in fünf einfachen Schritten zum perfekten Geck?“ Der Arbeitsmarkt wäre gerettet.
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In strukturell vergleichbaren Ländern hat man mit 49 Jahren bereits eine happige Portion der Hypothek abbezahlt.
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Es gibt aber durchaus positive Aspekte in einer solchen Lage: die Alte zieht dann freiwillig aus und muss sich mit realistischerem Unterhalt begnügen und für den Kids wird eine Lehre statt teurem Studium sicher auch nicht schaden. Nach der Scheidung PK auszahlen lassen, ein Mehrfamilienhaus kaufen und mit dem Rest traden. Wenn man es clever anstellt, kriegt man sogar noch Prämienverbilligung.
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Es gibt auch eine umgekehrte Bewegung. Aktiendepot verkaufen und damit Hypothek zurückzahlen. Postcheckkonto (funktioniert prima) und noch irgendwo ein einfaches Bankkonto für den Alltag. Tschüss KI-Quatsch.
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Der maximale RAV Satz reicht bei denen doch nicht einmal für die Fixkosten🤣.
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Man wird diese extrem arroganten Bankangestellten klar nicht bedauern und vor allem nicht diesen beim UBS im Wallis (Siders versus Sitten)…. Also jetzt wohlverdienter Bumerang-Effekt.
Pur endemische, nein pandemische Überheblichkeit, die von der Bank erkannt ist und zu Entschuldigungsbriefen geführt wird …..
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Wer hat gut gewirtschaftet?? Der mit fettem Auto, Traumvilla und Rolex-Sammlung?? Sieht Reich aus, ist aber alles auf Pump. Job weg = Reich weg. Der „Normale“ hat normale Immobilie mit Hypo-Amortisation, einen einfachen Gebrauchtwagen und sich immer mit Handwerk beschäftigt. Job weg = repariert viel selber an seiner Immobilie und schaut für einen Job abseits der Bank z. Bsp. selbst. Liegenschaftsverwalter. Private Immo-Besitzer sind die Kunden von Verwaltern mit Finanz- und Handwerker-Wissen. Gerade ältere Fachleute sind gesucht im Umgang mit Mietern und Handwerkern. Große Immo-Verwaltung ade.
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Die arbeitslosen Banker-Typen müssen halt flexibel sein. Einfach mal etwas Sinnvolles machen! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Einsatz als Betreuer für Migranten in Ceuta? So könnte man die viel beschworene „Flexibilität am Arbeitsmarkt“ endlich einmal ganz praktisch unter Beweis stellen.
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Die ganzen Luxus Uhren und Handtäschli sind übrigens auf dem Second Markt nichts wert.
Ramschware.
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Als Kunde kann man nur hoffen, dass die wieder etwas kundenfreundlicher werden.
Mir scheint, das große Problem der heutigen Banken ist, dass die ganze Bank darauf ausgerichtet ist, in den Chefetagen möglichst große Boni einzusacken.
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Wird eventuell Zeit für eine neue Bank wo der Kunde wieder König ist, … klein aber fein,… und wo der Profit nicht an 1. Stelle steht. Am besten eine Bank wo sowohl die Angestellten als auch die Kunden einen Anteil haben (Genossenschaft). Wenn das Management begreift je mehr man seine Angestellten besser behandelt und wertschätzt, geben die das an den Kunden weiter, und dieser honoriert das ebenfalls. Nette, freundliche und zuvokommende Behandlung, und nicht geheuchelt sondern ehrlich. Weg von KI, Mensch zu Mensch. Hätte so etwas Erfolg ?
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Es wird ja wohl nicht noch erwartet dass der Staat den Bankkadern ihr Luxusleben weiterfinanzieren.
Die Bankangestellten die nicht viel verdienten sind bestimmt flexibel genug für einen Wechsel.