Sergio Ermotti geht heute All-in. Der UBS-CEO erklärt der Politik in Bern den Tarif.
„Mit einem blauen Auge können wir leben, aber zwei blaue Augen und eine gebrochene Nase sind zu viel“, sagt der Big-Banker der NZZ.
Gemeint ist das Zusatzkapital, das Bundesrätin Karin Keller-Sutter, Watchdog Finma und „Lender of Last Resort“ Nationalbank von der Too Big To Fail-Superbank fordern.
Am Mittwoch fallen die Würfel. Der Ständerat entscheidet dann über die Lex UBS.

Ermotti befürchtet das Schlimmste – weil die Gegner mit gezinkten Karten spielten. Das würde die Ständeräte verunsichern.
„Wenn sie zweifeln, dann werden sie möglicherweise den falschen Knopf drücken“, so der Tessiner, der im grossen Interview von heute Morgen nicht über seinen Rücktritt reden will.
Dafür haut er umso mehr um sich. Einen grossen Teil der Schuld am unkontrollierten Untergang der Credit Suisse liege bei der Bankenaufsicht Finma und der Nationalbank; diese muss das Funktionieren des Finanzsystems sicherstellen.
„Die Nationalbank hat die Probleme ignoriert“, poltert Ermotti, „in ihrem alljährlichen Bericht zur Finanzstabilität findet sich kein Wort darüber, dass sich die CS schon seit mindestens 2019 in einer sehr schwierigen Situation befand.“
In diesem Versagen läge eine der „wahren Ursachen“ des CS-Crashs.
„In der Spitze bestand mehr als die Hälfte des Eigenkapitals des CS-Stammhauses aus regulatorischen Konzessionen und Übergangsregelungen. Das ist die Realität.“
Die CS konnte dank der Hilfe aus Bern von der Finma und dem Wegschauen der SNB in Zürich mit immer weniger Eigenkapital weiterhin ein grosses Rad in Global-Banking drehen, will der UBS-Boss dem Publikum weismachen.
Es habe zudem „eine ganze Reihe von Experten“ gegeben, „die jahrelang geschwiegen haben zur CS. Und heute melden sich alle zu Wort“.
Dessen lauter Auftritt ist der letzte Versuch, vom Ständerat eine „süsse“ Lex UBS zu erhalten: Nur 50 Prozent hartes Eigenkapital für die Trading-Tochterbanken in London und New York:
Das wäre für Ermotti hart genug. Die zweiten 50 Prozent würde die UBS mit sogenannten AT1-Wandelanleihen stemmen – jenen Papieren, die im Fall der CS das Ende mitauslösten.
Bei der grossen UBS soll das in einer späteren Krise anders sein – die Behörden müssten nur die eigenen Regeln anwenden und nicht wieder wie bei der CS wegschauen und Ausnahmen erlauben.
„Diese Bedingungen (für die AT1s, AdR) sind im Krisenfall kein Brandbeschleuniger“, so Ermotti gegenüber der NZZ.
„Im Gegenteil: Wie das Beispiel der CS zeigt, signalisieren Aktienkurs und Finanzierungskosten der Bank eine Stresssituation. Nur AT1-Instrumente helfen, den Stress effektiv zu begrenzen, indem Finanzmittel einbehalten werden.“
Der Auftritt in der NZZ ist Ermottis wichtigster, seit er vor dreieinhalb Jahren aus der „Frührente“ zurück ans operative Steuer der UBS gekommen war – um die CS zu integrieren.
Der bekannteste Banker des Landes kämpft wie ein Löwe um eine Kapital-Vorgabe, die in den Augen von Kritikern die UBS nicht vor dem Untergang bewahren würde, wenn die Stricke rissen.
Zuletzt geht es immer ums Gleiche: Ermotti will wie viele seiner Vorgänger mit möglichst wenig Kapital maximal frei geschäften können.
Das führt kurzfristig zu mehr Rendite – was sich direkt in hohen Boni niederschlägt. Kommt es später zur Explosion, haftet der Steuerzahler. Ermotti ist dann definitiv in Pension.


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Diese Arroganz bricht der UBS noch das Genick. Es ist nur eine Frage der Zeit.
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Den UBS Angestellten ist wohl noch immer nicht bewusst wie der Jobmarkt aussieht.
Ausgetrocknet wie die Sahara🤣👍.
Der Entscheid ist ganz einfach. Die UBS ist ein privates Unternehmen. Die Aktionäre tragen das Risiko. Systemrelevant gibt es nicht. To Big to Fail auch nicht.
Warum wird das einfach ausgeblendet? Muss man immer alles kompliziert machen?
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etwas einfach gedacht. Der Aktionär reicht nicht um den Schaden zu übernehmen
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Da haben Sie Recht Herr Palfner. Das ganze „to big to fail“ produziert einen riesigen Rattenschwanz unlösbarer Folgeprobleme.
Anzumerken ist allerdings, dass auch das Ausland keine kollabierenden Grossbanken haben will. Deshalb müssen bei der UBS nun Nägel mit Köpfen gemacht werden.
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Too Big to fail ist weniger eine ex-ane Eigenschaft einer Bank, sondern viel mehr ein fait accompli, wenn es den Back runter geht.
Sowas kann man nicht einfach wegdefinieren.
Die Geschichte lehrt das.
Das einzige was hilft, ist zwischendurch immer mal wieder eine Bank hopps gehen zu lassen. Dann passen die anderen schon auf. Leider wurde kürzlich eine gute Gelegenheit dazu verpasst.
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Betrifft: „To Big to Fail auch nicht“
Wenigstens von Dir hätte ich erwartet, dass Du das richtig schreiben kannst.
Too big.
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Der Grund für das „too big to fail“ liegt in den ausserbilanzlichen Aktivitäten als „hedge fonds“ oder „shadow banks“, welche alle tbtf Banken so führen, indem sie sich gegenseitig unglaubliche Summen (die CS hatte über 13 Billionen davon) ausleihen, welche sie als leverage für Geschäfte verwenden. Und mit diesen gigantischen gegenseitigen Verpflichtungen erpressen sie sozusagen uns alle. Dazu kommt, das alle massiv Leichen im Keller haben („unrealized losses“), welche sie dank den weichen Regulationen ständig weiter vor sich hin schieben können. Mit deren Realisierung käme der bankrott…
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Palvi Du Schnelldenker.
Die UBS ist systemrelevant. Wenn sie pleite geht muss sie gerettet werden. Die Aktionäre verlieren swieso! Würde man sie nicht retten gäbe es eine
Katastrophe. Es würde ein
Supergau am Finanzplatz ausbrechen! Nicht auszudenken!
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Das Risiko der UBS ist zu gross.
Abfahren!!!
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Gerne wüsste ich, wie viele Politiker/innen in Bern selber UBS-Aktien halten. Das müsste nach mir öffentlich zusammen mit der Stimmabgabe der einzelnen Politiker/innen vorgelegt werden.
Die starke Lobby deutet darauf hin, dass das Halten von UBS Aktien die Stimmabgabe beeinflusst. Es könnte doch einen starken Einfluss auf die Kursentwicklung haben
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@ es gibt befangene Politiker?
Frage: …und wenn die Politiker/innen ein ETF auf den SMI hält, ist dann der / die auch befangen?
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Dass die Grossbank-Aktionären profitieren, setzt voraus, dass der Kapitalmarkt sonst nichts davon merkte. In der Realität wird nur das höhere Restrisiko (Unterkapitalisierung) der Eigner durch etwas mehr Rendite entschädigt. Analog beim Investor: sein kleineres Risiko (implizite Staatsgarantie) wird durch tiefere Zinsen kompensiert. Fazit 1: Keine Überrendite sichtbar sowohl beim EK als auch beim FK. Fazit 2: Die Überrendite fliesst in den Personaltopf. Und das ist eine grössere Geschichte als die Neiddebatte über den Bonus des einzelnen CEO.
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Können Politiker/innen über irgend einen Deal beim SMI Stellung nehmen?
Ich denke nicht.
Bei Einzelfirmen über die in den Räten debattiert werden müsste, wäre das bereits wieder anders.
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Ich denke Aktien werden langfristig eher in den Keller gehen wenn keine schärferen Bedingungen kommen. Klar Damit kann man kurzfristig mehr Gewinn machen aber mit Sicherheit kommt irgendwann eine Krise und das wissen auch Aktionäre. Und gerade bei Banken ist der Downfall der Grund warum sie nicht so Wertvoll sind im vergleich zu anderen Firmen.
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Die lagern ihre eigene Verantwortung gerne an den Staat aus und verzocken sich für ihre Boni gerne an den Meistbietenden.
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Der Ständerat wird im Sinne von Sergio Ermotti abstimmen.
Die KKS geht mit ihren Forderungen entschieden zu weit. Sergio
kann ganz ruhig bleiben.
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Die UBS soll mit ihrem Auslandteil samt dem Investmentbanking endlich die Schweiz verlassen, sei es durch eine Abspaltung und Zweitkotierung oder wie auch immer.
Meinetwegen kann man der UBS auch Geschäfte in den USA pauschal verbieten.
Ich habe genug von Grossbankenrettung, Steuervergehen, Notrecht usw. usf.
Das Verhalten von Ermotti & Co. ist eigennützig und unpatriotisch.
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aka glass steagall
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Anonym und wenig Ahnung was und wie es läuft ….
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Auf die CHF7 Milliarden Profit der SNB aus der UBS Rettung 2010 wollen Sie auch verzichten.
Wie sieht denn der Saldo genau aus bei Kosten und Ertrag??
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ist zu hoffen, dass man in Bern hart bleibt. Die Zeche zahlt der Bürger die Boni kassieren die anderen.
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… also der Buürger aka Steuerzahler zahlt nicht, er kassiert: >6 Mia. von UNS im Gefolge der Finanzkrise; > 1 Mia. CS Rettung!
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Welche Zeche hast du jemals wegen einer Bank blechen müssen?
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Wenn es wirklich kloepft, reichen 50% EK bei weitem nicht.
Die Bilanz der UBS ist zwei Mal das BIP der Schweiz.
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traut keiner Nachricht, denn wer sich danach richtet , ist das was sie wollen und zwar: CHAOS!
Sämtliche Banken ohne Ausnahme sind faktisch Bankrott. Wir befinden uns in einer noch nie da gewesene Krise, vor allem aus USA. Rettet euer Geld und kauft Gold und Silber.
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Die Zeche zahlen dann die Unternehmen und privaten Schuldner da mit mehr Eigenmittel Unterlegung höhere Zinsen folgen. Kennen Sie WACC?
Kennen Sie ROE? Es muss auch mehr Gewinn erwirtschaftet werden bei weniger Wettbewerbsfähigkeit.
So einfach ist das nichts direkt mit Boni sondern mit Analysten- und Anlegererwartung unter neuen Voraussetzungen zu tun
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In Bern sitzen zum Teil die gleichen Ganoven welche von den Banken gesteuert werden.
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@Manzam:
Sie haben einen merkwürdigen Humor. Schon mal was von der Bankenkrise in Thun gehört?
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Die Mär vom armen Banken-Opfer: Ermotti stellt sich hin und tut so, als wäre die UBS das arme, misshandelte Opfer einer bösen Politik. Die bittere Ironie: Genau diese Bank wurde mit Milliarden vom Steuerzahler gerettet. Wer sich nach so einer Rettung als Opfer inszeniert, während die Boni sprudeln, hat jeglichen Bezug zur Realität verloren.
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Manchmal wäre es für Schweizer Top-Banker definitiv klüger, einfach mal die Klappe zu halten, anstatt der Öffentlichkeit so einen realitätsfernen Unsinn zu servieren. Alle anderen müssen für Risiken geradestehen – nur die heiligen Banken natürlich nicht. Und sobald man sie wegen ein paar Milliarden mehr Eigenkapital an die kurze Leine nehmen will, heulen sie sofort los
Erst das Risiko voll ausreizen und die Zeche der Schweiz überlassen, die CS einsacken und das Land erpressen – und sich dann als bedrohte Opfer hinstellen Wer so einen Müll redet, beweist endgültig absolute Realitätsverweigerung
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SNB und FINMA haben hinter den Kulissen sicher viel gewarnt, vielleicht hatten sie manchmal zu wenig Mut, dies öffentlich zu tun.
Das haben sie nun korrigiert und warnen öffentlich, nun ist es auch wieder nicht gut?
Übrigens lobbiert die UBS seit vielen Jahren sehr stark dafür, dass SNB und FINMA nicht mutig gegen aussen auftreten sollen. Ihnen das nun vorzuwerfen, ist schon spannend.
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Sie haben nicht die Klasse eines SE – auch visuell –, hier hinter die Stühle und Bänke zu blicken, Herr Hässig! Wer am Montagmorgen nur die alte Suppe vom Sonntag billig, polemisch und hetzerisch nachkocht und es nicht schafft, einen Artikel innerhalb von 5 Sekunden vollständig auf seiner eigenen Website hochzuladen, hat jegliche (journalistische) Glaubwürdigkeit verloren.
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Aha, jetzt ist also die FINMA und die SNB Schuld am CS Untergang. Lieber Ständerat. Nach dieser Aussage sollte Euch 100% klar sein, dass die UBS Kapitalregeln maximal verschärft werden müssen. Ermotti kann die Schweiz ins verderben reissen, die Schuld der SNB und FINMA zuschieben, sorglos weiterleben, während der Normalschweizer für den Schaden aufkommen muss.
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Es hat genügend Stellen für alle Entlassenen.
Im Unispital suchen sie noch einen Oberarzt.
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Sicher eine gute Strategie, vor einem wichtigen Entscheid, erstmal die Behörden dumm aussehen zu lassen.
Diese werden sich daran erinner, so oder so und schauen bei der UBS dann besonders genau hin.
Und wieder bewahrheitet sich: ein Tiger im Tank nützt nichts, wenn ein Ermotti o.ä. am Steuer sitzt.
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FINMA Mitarbeiterbestand per Ende 25: 698 (+34 ggü VJ). Wie viele sollen es noch werden? Schlussendlich „arbeiten“ entweder alle beim Staat oder werden von diesem „betreut“
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Bemerkenswert, mit welcher Selbstsicherheit Herr Ermotti auftritt und die Verantwortung anderen zuweist. Dabei trage nicht nur die Zentralbank, sondern auch FINMA und Revisionsstelle Verantwortung. Eine professionelle Aufsicht und Prüfung hätte die Probleme wesentlich früher erkennen und entsprechende Warnsignale aussenden müssen.
Die Instrumente waren vorhanden – sie wurden nur nicht rechtzeitig oder konsequent eingesetzt. Ein Trauerspiel sondergleichen. Bleibt zu hoffen, dass die Lehren daraus gezogen werden. Denn beim nächsten UBS-Debakel(2008 erstmals) wird die Rechnung beim Bürger landen.
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Ach ja, welches wären denn die Instrumente gewesen? Was hätten sie bewirkt?
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In der Tat!
Wenn der Markt, abgeleitet vom Price-to-Book-Ratio‘ der CS-Aktie schon seit längerer Zei davon ausging, dass potenziell 70 – 80% des bilanziell ausgewiesenen EK‘s nicht werthaltig sein könnten, hätte das durchaus ein ‚Wink mit dem Zaunpfahl‘ für unsere FINMA sein müssen.
Aber man versteckt sich dort offensichtlich lieber hinter Paragrafen und Detailbestimmungen…
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Es ist noch schlimmer. Es ist nicht so dass man seitens der Aufsicht aus Inkompetenz nichts gemerkt hätte. Nein, die FINMA hat ab 2017 sogar, spezifisch für die CS, die Kapitalregeln aufgeweicht (regulatorischer Filter) und damit versucht die Probleme unter den Teppich zu kehren. Siehe auch PUK Bericht.
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Die Selbstsicherheit Ermottis ist begründet, denn er hat recht was das Verhalten von Finma und SNB gegenüber der CS betrifft. Den Bundesrat damals darf man auch noch erwähnen.
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Dieser Ermotti ist eine arrogante Plaudertasche!
Die Finma und die SNB seien schuldig am Bankrott der Credit Suisse. Das kamm man so sehen.
Die ganze UBS Führung erwähnt mit keinem Wort den UBS Crash 2007/2008.
Wer war denn damals schuldig? Ich sags Euch:
Die geldgierigen Spitzen Leute der UBS haben sich mit Subrime Derivaten wie die grössten Anfänger verzockt!
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Gut das er die Verantwortung abgibt. So haben Finma und SNB das Recht zu entscheiden. Wenn diese die Verantwortung tragen so sollte er vielleicht auf sie hören und verschärfte Eigenkapitalbedingungen akzeptieren. Denn Sie haben ja die Verantwortung.
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Entweder 50 : 50 oder sonst Zelte abbrechen in der Schweiz !!
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Gleich noch ein OnePager releasen, was das dann bedeutet z.B. Steuersubstrat-Verlust, Verlust an Arbeitsplätzen, Bankenplatz CH = Tot usw.
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@Correct
Leuppi von den Zürcher linken Payassen sind die Steuerausfälle und Jobverluste s..eissegal !!
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Wenn es wirklich kloepft, reichen 50% bei weitem nicht.
Die Bilanz der UBS ist zwei Mal das BIP der Schweiz.
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Ob sich Ermotti mit diesen Äusserungen Freunde macht ist abzuwarten.
Allerdings hat er mit folgenden Punkten nicht unrecht
– Schlafstube FINMA mit überbezahlten
Experten, die im Ernstfall null und nichts
auf die Reihe bringen.
– Aber das Duo Amstad/ Walter ist ja unter
Dauerschutz der Dame aus Wil.
Abwarten!
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Man könnte es so formulieren: Die FINMA hat das perfekte Geschäftsmodell erfunden – sie lässt sich von genau den Kriminellen durchfüttern, die sie eigentlich jagen sollte, also. Noch Fragen?😂😂😂
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Hat Inside für diesen Artikel 5 oder 7 Minuten gebraucht? Zur Finma. Was verstehen denn die vielen Juristen dort schon von den Risiken, die eine internationale Bank eingeht? All diese Derivative, die in spezielle Produkte verpackt und nochmals ausgeliehen werden, als Pesudo-Sicherheit etc.? Subprime war so was. Und all diese Produkte sind in den Bank-Informatik-Tools irgendwo verpackt. Kein Finma-Jurist begreift das. Die Aufsicht hat null Einsicht.
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Der Bankenchef lehnt sich mit diesen Äusserungen weit aus dem Fenster
Grundsätzlich hat er ja recht, allerdings leg dich nicht mit Bundesstellen an, egal auch wenn ihre Leistung dürftig ist.
Zudem steht ja die FINMA unter Dauerschutz der ach so kompetenten Dame aus dem Nachbarkanton.
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Ob sich der UBS Lenker damit Freunde macht?
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Sie lernen es nie. Zu gross ist die Gier, zu mächtig das eigene Ego.
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https://ch.linkedin.com/posts/sergiopermotti_wef-development-network-activity-7041387384483020800-TA4D
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Interessant!
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Sie schreiben richtig: Das führt kurzfristig zu mehr Rendite – was sich direkt in hohen Boni niederschlägt. Kommts dann später zur Explosion, haftet der Steuerzahler. Ermotti ist dann definitiv in Pension.
Es geht dem guten Ermotti wohl vor allem um seine eigenen Boni.
Wenn die UBS bankrott geht, was schon passiert wäre ohne Hilfe des Staates, haftet der Steuerzahler. Und zwar kann es um hunderte von Milliarden gehen.
Da reicht auch viel mehr Eigenkapital nicht. Die UBS muss aufgeteilt werden, der Ausandteil muss weg. Sonst heisst es im schlimmsten Fall für die Schweiz: Staatsbankrott.
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Solange die Bonis der Mänätscher in Relation zum Eigenkapital berechnet werden, ist nicht damit zu rechnen, dass Ermotti einsichtig wird. Mein Vorschlag: Die UBS soll die nächsten 5 Jahre nur die Hälfte Bonis zahlen und das Eigenkapital steigt dann automatisch auf die geforderte Summe!
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Angestellte Abzocker leben vom Quartalsdenken, von Boni, von der nächsten Vertragsverlängerung. Vision und langfristiger Fokus würden sie nur stören, weil beides Verantwortung und Risiko bedeutet. Stattdessen wird optimiert, was schon da ist, bis es ausgequetscht ist.
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mir wäre es lieber, wenn die ubs in die usa geht.
ich habe schon genügend chrashs erlebt, wo sogar
kantonalbank untergegangen sind oder geretet
werden mussten.
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Man kann keine 25 Kommentare lesen und zu Ermottis Kommentar schon vor 3 Jahren, zu Swiss Re und den Young Global Leaders wurde zensiert..?
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Er will vor allem mit 50 0/0 in den USA Eine Investmentbank kaufen können. Dann gute Nacht ….
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Ermotti sagt klar: FINMA, SNB und das CS-Management haben versagt – und dieses Versagen führte zum Untergang der CS. Ebenso klar: In Bern fehlt der Wille, diese Fehler aufzuarbeiten. Wiso wohl? Und LH? Verteidigt lieber Berns Beamte, statt selbst kritisch zu denken.
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Outsourcing, NearSourcing, Insourcing … und jedes Mal fette Boni. So geht das. Lässt sich lange fortsetzen.
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Spltten. Und gut ist.
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Aber geht nicht, weil seit Jahrzehnten Blochers Idee und Forderung.
BR und Parlament und all die links-woken-mitte-FDP Fritzen haben bis heute nicht verdaut, dass er uns vor der EU gerettet hat.
Diesen Triumph mit einer Aufspaltung der UBS wollen Sie ihm nicht gönnen.
Lieber untergehen und das Volk blechen lassen.
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Wenn hart bleibt, was zu hoffen ist, wird die UBS höchstwahrscheinlich – wie bereits früher angekündigt, in die USA verlagern. Dies wird den Niedergang des Schweizer Finanzplatzes weiter beschleunigen. Eine Win-Win Situation ist leider in weiter Ferne…
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Folgende Änderungen wären überfällig:
– die oberste Führungsebene haftet am besten mit mit ihrem Privatvermögen, mindestens jedoch mit den bezogenen Boni. Es kann nicht sein, bei miserablem Geschäftsgang die Bank vor der Liquidation oder Konkurs mit „Boni“ fürs komplette Versagen ausgesaugt wird und die Versntwortlichen dann mit diesen komplett ungerechtfertigten Bezügen gehen oder gehen müssen und andere für das Schlamassel geradestehen müssen.
– Bei schlechten Zahlen dürfen keine Boni bezahlt werden.
– Die Risiken im Ausland sind zu begrenzen, dafür darf es keine Staatsgarantie geben.
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Der Ermotti möge seinen Frust nicht an der SNB abreagieren sondern an der damaligen FINMA. Und dorthin auch adressieren.
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Ermottikritisiert die mangelnde Aufsicht bei der CS.
Jetzt wo die Aufsicht bei der UBS etwas strenger hinschaut, kritisiert Ermotti diese ebenfalls.
Weg mit der UBS…
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Ermotti wie die SVP, schuld sind immer die andern, Hauptsache, die eigene Kasse stimmt. Weg mit Big to fail, dann kann er machen was er will, ohne dass die Schweizer Bürger im Falle eines erneuten Crash die Zeche bezahlen müssen.
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– Wir warten immer noch auf unsere großzügigen Umschläge!
Gezeichnet: Der Rat der Bananenrepublik.
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«Nie wieder» – das teuerste Versprechen der Bundesratsparteien. 14 Jahre nach der UBS-Krise stand der Bundesrat erneut vor einer kritischen Situation und griff wieder zum Notrecht. Eine Aufspaltung in kleinere Banken blieb aus. So repariert man kein Bankensystem; so schiebt man nur die Rechnung auf. Und nicht nur das: Die ständige Anwendung von Notrecht hat unser Rechtssystem ausgehöhlt.
Sind unsere AHV- und Pensionsgelder unter solchen Umständen langfristig überhaupt noch sicher?
Der erwähnte «Leistungsausweis» der Banken und Bundesratsparteien weist in eine gefährliche Richtung.
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Unsere AHV Gelder liegen in Amerika, die müssten sofort wieder in die Schweiz, wird aber immer schön geredet. Und die UBS hat NIE Geld vom Bund erhalten. Lediglich eine Garantie ( weiss den richtigen Namen nicht mehr) von der nichts gebraucht wurde, den Steuerzahler nichts kostete aber der Bund hat ca. 200 Millionen Zinsen dafür verdient. Warum wird das nicht richtig gestellt?
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Kellerher soll seine Auslandsabenteuer mit hartem Eigenkapital unterlegen. So wie wir alle.
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Was machen eigentlich Lukas Mühlemann, Urs Rohner und all die anderen Typen von der einstigen CS, geht es ihnen bestens?
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Das grösste Risiko ist, wenn er dann im Investmentbanking unkontrolliert den Gewinnrausch auslebt und am Schluss den Haltegriff nicht mehr findet.
Dann erlebt der Schweizer Bankenplatz den Supergau.
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So weit haben wir es gebracht: Dass ein CEO einer Bank dem Parlament sagt, wo es lang geht!
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Ja, himmeltraurig!
Meistens übernehmen Lobbyisten diesen Part, doch wenn diese das tun scheint irgendwie niemand wirklich etwas dagegen zu haben. Die Definition dieses Vorgangs nennt man in der Theorie „Fasch..mus“.
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offensichtlich notwendig, weil die Parlamentarier die Thematik nicht verstehen. Das Problem ist nicht die Höhe des Eigenkapitals, sondern die Aktivseite, da werden die faulen Kredite gebucht. Viel einfacher die Vergütung der Manager am langfristigen Erfolg der Bank ausrichten, mit einer längeren Sperrfrist. Das rückt das Interesse der Manager an einer stabilen Entwicklung in den Mittelpunkt. Eigenkapital ist bestenfalls ein Airbag bei einem Crash, da diese gewöhnlich riesig sind, nutzlos.
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Das war schon immer so. Speziell ist, dass dieser CEO es öffentlich sagt.
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A suboptimal „Prisoner’s Dilemma“: Unable to trust one another, all parties choose to defect in order to minimize their worst individual risk: UBS defects—fearing a loss of market share to Wall Street, the bank withholds political donations and threatens to leave Switzerland. The SNB and FINMA defect—fearing they will be blamed for a future systemic crash, they demand full, rigid coverage. The Federal Council and Parliament fracture—faced with UBS’s threats regarding jobs and the regulators’ demands, the political leadership splits. A lose-lose situation.
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Your comment could very well be headlined with: “Flutter in the chicken pen”. Everybody running around like chickens with their heads cut off. That’s what happens when a country is run by a bunch of loosers…
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Der Rechtsbegriff der „Gewähr für eine einwandfreie Geschäftstätigkeit“ – der insbesondere auf Artikel 3 des Bankengesetzes zurückgeht – verlangt von Finanzinstituten und deren Führungskräften ein ethisches, gesetzeskonformes und den Anforderungen einer soliden Unternehmensführung entsprechendes Verhalten. Er zielt darauf ab, das Vertrauen der Öffentlichkeit sowie den Ruf des Finanzplatzes Schweiz zu wahren. Was für eine Farce!
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An Ermotti’s Stelle, hätte ich schon lange Bünzli Land verlassen und die Zelte in Singapur aufgeschlagen …
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Es ist doch interessant zu hören, dass sich die UBS nach ihrer Nahtoderfahrung im 2008/2009 über blaue Augen und vielleicht eine gebrochene Nase aufregen kann….
Als Bürger und Steuerzahler ist mir wesentlich sympathischer, wenn mit den Kapitalmassnahmen des BR vergleichbare, schlimme Szenarien verhindert werden können.
Potenziell helfen zudem genau diese Massnahmen bei den ausl. Töchtern dass sich die UBS im globalen Investmentbanking und im US-Geschäft in Zukunft weniger blutige Nasen und blaue Augen holt. Die Geschichte der letzten 30 Jahre lässt grüssen!
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Auslandteil abtrennen, in eine neue Bank einbringen, und an der Börse kotieren lassen.
Hauptsitz z.b. in N.Y. oder Singapore etablieren, und für diesen UBS-Teil gelten dann die dortigen EK-Erfordernisse, die liberaler sind als in der Schweiz.
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Aber geht nicht, weil seit Jahrzehnten Blochers Idee und Forderung.
BR und Parlament und all die links-woken-mitte-FDP Fritzen haben bis heute nicht verdaut, dass er uns vor der EU gerettet hat.
Diesen erneuten Triumph mit einer Aufspaltung der UBS wollen Sie ihm nicht gönnen.
Lieber untergehen und das Volk blechen lassen.
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Wir wissen, dass die Institutionen hier versagt haben.
Finma, Bundesrat, SNB, Revisoren, Verwaltungsrat.
Man hat dem Management das gewähren lassen. Nun wehrt sich Ermotti zu Recht.
Wieso niemand eine Staatsklage eingereicht hat, verstehe ich nicht.
Mehr als 100.000 Jobs (inkl. Zulieferer) gingen verloren, und niemand soll dafür verantwortlich sein.
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Insideparadeplatz 19.2.2025 „UBS mit Fake-News gegen Forscher..Im Januar veröffentlicht die Uni Bern eine neue Studie, die zeigt: Die UBS spart wegen der Staatsgarantie pro Jahr 2.9 Milliarden US-Dollar an Zinskosten…Das Problem dabei: Was Ermotti sagt, sind Fake News. Die Zahlen sind von 2022, nicht von 1974…“
Höchst Beachtenswere Aussage im Artikel: „Ermotti befürchtet das Schlimmste – weil die Gegner mit gezinkten Karten spielten. Das würde die Ständeräte verunsichern.“
Die UBS-Grosmanager sorgen sich wohl , um die mühsam-geschaffene Boni-Kultur.
Gunther Kropp, Basel
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Wenn der bestbezahlte Banken-Zampano der Schweiz den Behörden „Ignoranz“ vorwirft, ist das die reinste Heuchelei. Die Botschaft hinter seinem medialen Wutanfall ist glasklar: „Die Schweiz, das bin ich – und wer an meinen Profitgrenzen rüttelt, begeht Hochverrat.“ Während er der Politik vorwirft, von Tuten und Blasen keine Ahnung zu haben, geht es ihm in Wahrheit um die nackte Angst vor harten Eigenkapitalauflagen. Denn mehr Sicherheit bedeutet weniger Spielgeld für riskante Geschäfte, und weniger Risiko bedeutet: Die fette Rendite schrumpft, also!
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Ein suboptimales Gefangenendilemma („Prisoner’s Dilemma“) veranlasst die Akteure dazu, die Zusammenarbeit aufzukündigen, um ihre Risiken zu minimieren. Angesichts des Drucks von der Wall Street droht die UBS mit einem Wegzug aus der Schweiz und setzt ihre politischen Spenden aus. Aus Sorge vor einem künftigen Börsencrash fordern die SNB und die Finma eine strenge Regulierung; dies spaltet schliesslich Bundesrat und Parlament, die zwischen der Erpressung durch Arbeitsplatzverluste und der Notwendigkeit finanzieller Strenge hin- und hergerissen sind.
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Wie Sie sehen, veranschaulicht die Situation zwischen der UBS und dem Schweizer Staat das Gefangenendilemma mit einem gestörten Nash-Gleichgewicht, was zu einer institutionellen Konfrontation und damit zu einem Widerspruch zum Gemeinwohl führt. Diese Konfrontation resultiert zwangsläufig aus der Divergenz zwischen den Interessen der Bank, den Eigeninteressen der Politiker und den staatlichen Regulierungsanforderungen (Verantwortlichkeiten). Das Gemeinwohl wurde durch „gekaufte“ Politiker (politisches Söldnertum) dem kurzfristigen Denken untergeordnet.
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Bei unseren sieben Clowns und dem Lobbyisten Parlament?
Haben wir aktuell ein Notrecht am Laufen, oder nicht mehr, oder schon wieder, oder immer noch?
So viele Notrechte, damit die obigen absahnen können ohne zu „arbeiten“ und trotzdem Sitzungsgelder kassieren.
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Und wer ist schuld, dass die UBS Anfang August 2026 eine Busse (etwas was die FINMA immer noch nicht kann) in den USA im dreistelligen Millionenbereich erhalten haben, wegen wiederholter Nichtumsetzung von Geldwäschereivorschriften, d.h. von Auflagen, die sie 2018 erhalten hat? Das Verhalten oder Unvermögen – beides wäre beunruhigend – der UBS lässt das Vertrauen nicht grösser werden, nachdem sie auch schon einmal vom Steuerzahler gerettet werden musste. Das eigene Haus un Ordnung zu halten und mit kompetenten DL auch ohne grosse Boni im Wettbewerb bestehen ist möglich.
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Alles auf die Boni zu reduzieren ist billige Polemik. Wenn ein CEO für bessere Bedingungen für seine Firma kämpft ist es nicht nur legitim sondern Pflicht. Sicher ist aber dass diese ganze Diskussion über den „public domain“ zu führen für allen Beteiligten, von der Politik bis zur UBS und letztendlich für den Finanzplatz Schweiz, schädlich ist. Die Orientierungslosigkeit der Schweiz ist damit einmal mehr klar erkennbar.
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Ermotti ist von den Aktionären angestellt, nicht vom Steuerzahler. Im Interesse der Aktionäre zu lobbyieren ist sein Recht und seine Pflicht.
Die Politiker sollten im Interesse der Steuerzahler dagegen halten. Das wäre ihre Pflicht. Leider tun sie das meist zu wenig oder gar nicht.
(Und es läge an uns Wählern, sie für ihre Pflichtvergessenheit zu sanktionieren.)
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Zitat: Ermotti ist von den Aktionären angestellt, nicht vom Steuerzahler? Genau, und es nennt sich die absolute Komfortzone des modernen Raubtierkapitalismus: Casino-Mentalität für die Chefetage, während das Volk die Haftpflichtversicherung finanzieren darf. Verd.🐷!
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Ermotti bestätigt was den CS Untergang betrifft, was ich schon seit 2023 immer wieder sagte. Die falsche Business Strategie, das schlechte Management, Nichteingreifen des CS VR’s, Fehlentscheide en masse, fehlendes Risikobewusstsein und -managment, Ignorieren und Wegschauen der seit längerem bestehenden Probleme durch FINMA und SNB, Bewilligung von Ausnahmeregelungen bis zum Geht nicht Mehr etc. durch die FINMA führten schlussendlich zum totalen Desaster. Die Aufteilung auf 50% mehr EK und AT-1 Papiere ist abzulehnen. AT-1 sind zu teuer und bringen im Notfall nicht das, was erwartet wird.
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Ermottis Heiligenschein glänzt mittlerweile so penetrant, dass die UBS im Tresor getrost das Licht ausschalten und Strom sparen kann – doch wer die Sonnenbrille abnimmt, sieht anstelle einer Erleuchtung nur zwei gierig rotierende Dollarzeichen, die mit psychopathischem Tunnelblick auf die eigene Rendite fixiert sind. Degoutant!
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Lobbyisten Parlament werden sich hüten die UBS an die Kandare zu nehmen.
Es könnte nach dem Absitzen der Politkarriere ein Pöstchen winken im Verwaltungsrat der UBS, oder noch besser ein Pseudojob à la Tigrillo in Strasbourg oder Brüssel, inklusive Traumvilla.
Alles bezahlt vom Pöbel.
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… nicht primär bei FINMA, Revisionsstelle oder SNB (da wurde unbestritten auch versagt), sondern beim eigenen Management. Jahrelange Fehlentscheide, eine problematische Risikokultur und eine teilweise exorbitante Vergütungspolitik haben das Vertrauen und letztlich die Bank selbst zerstört.
Bevor man nun die Schuld bei Aufsicht und Behörden sucht, sollte man deshalb zuerst die Verantwortung jener Führungskräfte thematisieren, die für Strategie, Risiken und Unternehmenskultur verantwortlich waren – und dafür sehr gut bezahlt wurden.
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Ich sehe es wie folgt.
Und nur so als Randnotiz: die UBS hat alle Gelder welche ihr damals zur Rettung geliehen wurden, wieder zurück bezahlt.
Die Banken benötigen Regularien damit zwischenfälle wie der von Adoboli nicht erneut möglich ist. Und da ist in den vergangenen Jahren sehr viel passiert. Und sich um seine Boni zu sorgen ist wichtig. Wenn die Boni fix wäre, würde keiner sich anstrengen und keiner mehr was leisten. Desto mehr gewinn die UBS einfährt, desto mehr sind Boni möglich. Das spornt übrigens alle Mitarbeiter an, einen guten Job zu machen. Boni wird anhand der Position bezahlt
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Es geht um sehr viel Geld. Bei der UBS geht es um Spielgeld und eigenes Einkommen der Verantwortlichen – bei den Ständeräten geht es allenfalls „nur“ um Steuergelder. Wobei das Wirtschafts-Netzwerk auch immer wieder lukrative VR-Posten an ehemalige Politiker zu vergeben hat.
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Schweizer Banking steckt in der Steinzeit: Service grottenschlecht, Innovation inexistent. Und diese abgehobenen Banker spielen nach dem CS-Crash auch noch die Opfer! Jahrelang gilt das Motto: Verluste vergesellschaften, Gewinne privatisieren. Jetzt jammern sie über etwas Mehrkapital, während sie dank überrissener Boni und Null Demut weiterzocken. Hubris pur.
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Welchen schleichenden Schaden Politiker einem Land zufügen können sieht man aktuell mit aller Deutlichkeit in Deutschland.
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Dass Ermotti mit solchen Aussagen um die Ecke kommt, beweist endgültig: Ganz oben herrscht kompletter Realitätsverlust. Wer bei Millionen-Salären und Milliarden-Gewinnen jammert, dass ein bisschen zusätzliches Polster die Existenz bedroht, betreibt pure Victimization – die Täter-Opfer-Umkehr par excellence. Wer nach staatlich abgesicherter Zockerei den armen, bedrohten Märtyrer mimt, offenbart eine absolute ökonomische und soziale Totalverblendung. Von Weitblick keine Spur.
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Korporatismus, Nepotismus und Vetternwirtschaftskapitalismus. Die Akteure brechen unter dem Druck der „Gefangenendilemma-Theorie“ (Albert W. Tucker) zusammen, die durch ein nicht eingehaltenes Nash-Gleichgewicht (John Nash) gekennzeichnet ist.
Ein Vergnügen und zugleich etwas Erbärmliches: So lange habe ich darauf gewartet, das zu sehen!
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Stimmt, was Sergio Ermotti sagt. Kenne die Situation aus meiner Zeit bei einer mittelgrossen Bank. Dort fackelten die Finma und deren Beauftragte nie lange, wenn es etwas auszusetzen gab: „Umsetzung MarschMarsch, es wird weder diskutiert noch verzögert, ansonsten wird sanktioniert“. Bei der Grossbank Credit Suisse wurden hingegen erwiesenermassen jahrelang Fristen verlängert, Einsprachen akzeptiert, die verzögerte Umsetzung vorgeschriebener Massnahmen toleriert UND die äusserst kreative Buchhaltung von David Mathers wahrscheinlich gar nicht verstanden oder einfach durchgewinkt.
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… ist der staatliche Anteil am CS Desaster.
Ohne den von der FINMA ab 2017 gewährten ‚regulatorischen Filter‘ (Behördensprech für technokratisch verschleierte Regelaufweichung) hätte die Credit Suisse AG die gesetzlichen Kapitalanforderungen bereits ab 2021 nicht mehr erfüllt.
Politisch verantwortlich v.a. Ueli Maurer, Mark Branson u.a.
Hört man in Bern und bei der SVP natürlich nicht so gerne.
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Welche Sicherheiten verlangt die Bank, wenn ich als Unternehmer einen Kredit von CHF 100‘000 benötige?
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Chuck Norris‘ Bonus ist sicher. Er wird immer in doppelter Höhe ausbezahlt.
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Ermotti bereitet die Öffentlichketi schon mal medial vor, dass, wenn die UBS in Schwierigkeiten kommt, es nicht seine Schuld sein wird, sondern die der Politik, SNB und FINMA und die UBS deshalb ein Recht auf Bailout hat und er und sein Team ihre Boni einstreichen dürfen.
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Wie ein ehemaliger Politiker kürzlich zu sagen pflegte. Sowohl die Auswahl der Fragen als auch die Art der Antworten im „Interview“. Aber: professionell inszeniert.
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Warum läuft Xhaka nicht mit einem Kupferchessel auf dem Kopf auf? Soll angeblich gegen Händistrahlen schützen…
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Kommentieren.
Aber grosse Klappe, das dann schon!
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Die von Ständeräten blauäugig vorgeschlagene AT1-Regelung hat enorme Sprengkraft. Die Abschreibung von 16 Milliarden bei der CS ist rechtlich fragwürdig umstritten. Das Bundesverwaltungsgericht hat sie für rechtswidrig erklärt. Der Fall liegt nun beim Bundesgericht. Unverständlich wie bei einer solch unklaren Rechtslage von einer Mehrheit im Ständerat für die UBS gerade jetzt AT1-Anleihen vorgeschlagen werden.
Urteilt das Bundesgericht gleich wie das Bundesverwaltungsgericht kann es für die Schweiz und die UBS noch sehr teuer werden.
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Bei soviel Mangel an Verantwortungsbewusstsein und soviel Arroganz gibt es nur eine Antwort: Einen Volksentscheid, der überhebliche Führungskräfte wie Ermotti und sein Umfeld in die Schranken weist. Die direkte Demokratie macht es möglich. Als Liberaler mag man bedauern, dass es die Linke ist, die das Referendum ergreifen dürfte, falls die eidgenössischen Räte sich von der UBS erpressen lassen. Aber es geht hier nicht um Parteipolitik, sondern um die wirtschaftliche Sicherheit des Landes und um die legitimen Interessen der Steuerzahler.
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Ich frage mich, ob alle Parlamentarier:innen, die über diese Angelegenheit entscheiden, genug Sachkenntnis haben um die Tragweite und allfällige Auswirkungen zu begreifen.
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Betreffend CS/FINMA/NB hat Ermotti leider recht! Nun fällt das Pendel zu stark auf die andere Seite. Die SR werden (wieder) einmal einknicken. Dafür gibt es dann es paar Bätzeli von der UBS „hintenrum“. Bern mag es gerne kuschelig und nett! Der Grund, überhaupt nach Bern zu ziehen als Politiker!
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AT-1 ist Fremdkapital das zum Eigenkapital umdeklariert wurde.
Es ist ein Etikettenschwindel.
Wer diesen Etikettenschwindel erlaubt heisst Betrug in eigener Jurisdiktion willkommen. Wer AT-1 druckt und verkauft fälscht eigene Bücher.
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An Arroganz nicht zu überbieten!
Alle sollen geradestehen – nur die Banken nicht? Jahrelang gilt das Motto: Gewinne privatisieren, Verluste vergesellschaften. Und jetzt, wo man die Banken endlich an die Leine nehmen und zu mehr Eigenkapital zwingen will, stellt sich Ermotti hin und plärrt: «Bitte nicht mit uns!»
Pure Victimization! Erst das System an die Wand fahren, die CS einsacken und die Schweiz in Geiselhaft nehmen – und sich dann als bedrohtes Opfer hinstellen
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UBS kann nicht Banking,aber abzocken zulasten der Steuerzahler.
AT1-Anleihen 2.0 Implosion ist aufgegleist.
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Was die damalige Nonchalance von Finma und SNB (und Bundesrat U. Maurer) angeht, hat Ermotti zweifelsfrei recht. Nicht nur Gier und Inkompetenz von Management und VR führten zum CS-Untergang, sondern auch Behördenversagen. Was die Eigenkapitalunterlegung der heutigen UBS betrifft, sollen sich die diversen Bankenprofessoren im Land äussern. Die müssten doch wissen ob das die UBS untergangssicher macht.
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Der ehemalige Chef der Eidgenössischen Bankenkommission – aus der ab 2006 die FINMA hervorging – war kein Geringerer als Eugen Haltiner (ehemals UBS). War Mark Branson (ehemals UBS) nicht eine zentrale Figur in der Geschichte der FINMA von 2014 bis 2021? Zudem konnte Mark Branson (FINMA) vernünftigerweise nicht ignorieren, dass bei der Credit Suisse unter Brady Dougan eine neue Ära der Unternehmensführung (ab 2006) begonnen hatte.
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Es ist einfach verflixt, von der FINMA, der SNB und dem Finanzdepartement schreibt wirklich niemand.
Es wäre schön wenn sich mal ein paar Journis vertieft mit der FINMa und ihren Französischen und Deutschen Söldnern auseinandersetzen würde welche gerade den Finanzplatz in der CH demontieren.
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S. Ermotti hat absolut recht. In den Berner Räten herrschen unglaubliche Illusionen und Null Verständnis für die Realität.
Sergio, lass dir das nicht bieten!
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Sind wir gerade am realisieren, dass die FINMA und dieNationalbank KOMPLETT überfordert war mit der Situation bei CS seit 2019?
Wundert mich nicht. War selber 5 Jahre beim Bund. Ausser Schlafen und gegen unten treten, habe ich dort in den oberen Etagen fast nichts produktives gesehen.
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Ermotti und der Verwaltungsrat müssten bei einem Untergang der UBS mit ihrem eigenen Vermögen haften (vorab keine Vermögensüberträge an Ehefrauen, oder sonstige Familienmitglieder etc.) Hoffentlich bleiben die Politiker in Bern bei 100% Eigenkapital für die Auslandsteile.
AT1 sind und bleiben toxisch!
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„…Einen grossen Teil der Schuld am unkontrollierten Untergang der Credit Suisse liege bei der Bankenaufsicht Finma und der Nationalbank; diese muss das Funktionieren des Finanzsystems sicherstellen…“
Das ist möglich, aber nicht nur das wäre die Ursache.
Die Schuldigen:
Wer war in den letzten 30 Jahren in der CS im VR und der GL?
Die sind verantwortlich für den Geschäftsgang, und nicht die Finma und die SNB.
Zur Finma: Die ist sowieso unnütz, weil sie zu wenig Kompetenzen hat, um eine Bank vor dem Untergang zu bewahren. Und sie kann auch eine Unfähigen in den Banken ersetzen, leider.
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Korrektur:
Und sie kann auch keine Unfähigen in den Banken ersetzen, leider.
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Der ehemalige Chef der Eidgenössischen Bankenkommission – aus der ab 2006 die FINMA hervorging – war kein Geringerer als Eugen Haltiner (ehemals UBS). War Mark Branson (ehemals UBS) nicht eine zentrale Figur in der Geschichte der FINMA von 2014 bis 2021? Zudem konnte Mark Branson (FINMA) vernünftigerweise nicht ignorieren, dass bei der Credit Suisse unter Brady Dougan eine neue Ära der Unternehmensführung (ab 2006) begonnen hatte. Und Oswald Grübel, der einzige Führungskraft in der Geschichte, die den Posten des CEO bei den beiden großen Schweizer Banken (CS & UBS) innehatte🙈🙉🙊
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Wusste gar nicht, dass Ermotti auch Qualitäten einer Heulsuse hat. Boni kassieren, Verluste sozialisieren. NR Matter und Walti stimmen ins Chörli ein – bis zum Tag, wenn UBS sich zum zweiten Mal voll an die Wand fährt. Nicht ob, nur wann. Meine Forderungen habe ich auf IP schon x-Mal konkretisiert. Nur harte Leitlinien (hartes EK, 100% für ausl.Töchter, Liquiditätsreserven etc.) werden dem Risiko gerecht.
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Ehemaliger FDP-Präsident und SR Thierry Burkart gehört offenbar auch zum Chörli.
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Vor dem Finanzbeben des Jahres 2008 entsprachen die undurchsichtigen Zuwendungen von UBS und CS an politische Parteien – bekannt als „Kündig-Konto“, benannt nach Markus Kündig, der sowohl ein politisches Amt in Zug als auch den Posten des Vizepräsidenten des UBS-Verwaltungsrats innehatte – einer reinen korporatistischen Tradition. Die UBS stellte beispielsweise ein wiederkehrendes Jahresbudget bereit (das bereits damals auf rund eine Million Franken pro Jahr geschätzt wurde). Das erklärte Ziel des Bankensektors war es, das politische Milizsystem zu unterstützen.
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Eugen Haltiner, ehemals Eidgenössische Bankenkommission und UBS, leitete den Übergang zur FINMA, deren Präsident er bis 2010 war. Mark Branson, ehemals UBS, trat 2010 als Leiter des Geschäftsbereichs Banken in die FINMA ein; im April 2014 (2014-2021) wurde er zum Direktor ernannt. Oswald Grübel ist die einzige Führungskraft, die in der Geschichte der Schweizer Grossbanken die Position des CEO bei beiden Instituten – CS und UBS – innehatte.
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Ermotti hat recht. Auch wenn es manchem nicht passt.
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Ermotti soll zunächst einmal die ehemaligen Führungskräfte der Eidgenössischen Bankenkommission bzw. der FINMA aus der Zeit von 2006 bis 2021 nennen – sowie deren „frühere“ Verbindungen zur UBS (da ich ja zensiert werde).
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Herr Ermotti kennt sich in „Bank“ aus. Das können unsere Parlamentarier nicht von sich behaupten. Die wenigsten unter ihnen können überhaupt eine Bankbilanz lesen. Schon der Unterschied zwischen Soll und Haben ist anspruchsvoll. Und beim Untergang der CS hat die FINMA zweifellos „mitgeholfen“. Ist es nicht die FINMA, die unter anderem über die Eignung der Bankverantwortlichen befindet?
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Ermotti sieht Fehler beim Untergang der CS bei SNB und Finma. Aber wenn diese Fehler nun gefixt werden sollen ist es auch nicht recht. Das geht wohl auf Kosten seiner Boni.
Team Keller Sutter.
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Es sind immer noch die gleichen Funktionäre bei der FINMA. Es sind immer noch die gleichen VR im Verwaltungsrat der FINMA. Im Staatssekretariat für Internationale Finanzfragen sind immer noch die gleiche Staatssekretärin und Team am Werk. Einzig bei der SNB hat sich der verantwortliche Chef in die Privatwirtschaft abgesetzt.
Wer überwacht eigentlich den Ueberwacher. Die FINMA mit deutschem CEO ist da wohl überfordert.
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Haben UBS, Ermotti oder der VR jemals einen konstruktiven Gegenvorschlag zur Absicherung des Risikos unterbreitet?
Sie wollen mit „Schweizer Staatshaftung“ weltweit ungedeckt weiter zocken.
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Wer stolpert und stürzt kann sich auch zwei blaue Augen und ein Nasenbeinbruch holen.
Wegen Vollkaskomentalität soll dann der Staat den Schaden übernehmen.
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Wenn die UBS gezwungen wird, mindestens 20% Eigenkapitalquote zu halten, bin ich dafür, dass ebenfalls alle Industrie Buden auch eine Eigenkapitalquote haben müssen.
Denn viele Industrie Buden sind hochverschuldet und hochdefizitär und können nur überleben, weil die Schweizerische Nationalbank die Zinsen bei 0% hält und immer wieder den Schweizer Franken manipuliert.
Die Schweizerische Nationalbank verhindert mit ihrer Industriepolitik die dringend benötigte Strukturbereinigung im Industriesektor.
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Super, viel überlegt: Unter 20% sind z.T. Gastronomie und Hotellerie, einige Transportunternehmen etc.. Da der Absturz solcher Unternehmen sicherlich keinen signifikanten Impact haben wird (im Gegensatz zu einem Absturz der UBS): Ihre Forderung ist nur Quatsch.
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Der Bundesrat will sich dereinst nicht mit ähnlichen Vorwürfen, wie sie Ermotti gegenüber Finma und SNB „loslässt“, konfrontiert sehen und fordert deshalb rechtzeitig zusätzliches Eigenkapital und zwar im Interesse unseres Landes. Das ist Aufgabe und Verpflichtung unseres BR.
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Splitten. That‘s all.
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Ermotti entlarvt sich selbst: so lange es der UBS gut geht, streicht Ermotti einen Bonus in Millionen Höhe ein, wenn es aber schlecht geht wird vom Staat erwartet in Form von SNB und FINMA einzugreifen. Man nennt dies ‘Moral Hazard’. Und das ist genau das Kernproblem das mit höheren Eigenkapitalvorschriften (leider nur teilweise) gelöst werden kann. Weit strengere Vorschriften wären dringend nötig um das Problem des Moral Hazards zu beseitigen.
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Ausnahmsweise hat man in Bern Recht. Die UBS muss in die Schranken verwiesen und die schweizerischen, sicheren Bankwerte vermittelt werden. So sind wir zu einem Bankenland geworden. Aufgrund immer mehr Profitgier haben wir uns von unseren eigenen Werten verabschiedet und gefährden unser Land und unsere Bürger, die uns regelrecht auch in Krisensituationen unterstützen. So nicht UBS. Wenn dann soll Ermotti verreisen.
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Die FINMA hatte die Resolution der CS vorbereitet, genau für diesen Fall war das ganze Too-big-to-fail-Regime geschaffen worden. Der Rest der Welt wartete im Grunde darauf, dass die Schweiz ihr eigenes Abwicklungsregime anwendet.
Der Bundesrat war dann aber zu schwach, diesen Weg konsequent durchzuziehen, und entschied sich stattdessen für die staatlich gestützte UBS-Lösung. Damit wurde letztlich genau jene implizite Staatsgarantie bestätigt, die man mit Too-big-to-fail eigentlich vermeiden wollte.