Thomas Abegg erlitt mit seinem Immobilien-Konglomerat Avobis Schiffbruch. Am Ende gabs Notverkauf.
Seither konzentriert sich der Ex-CS-Banker auf sein Lokal an der Tiefenhöfe, direkt hinter dem Paradeplatz.
Mews House nennt er dieses, ein Boutique-Hotel mit wenigen Suiten für den gehobenen Gast.
Angehängt ist eine Topküche für edlen Lunch und feine Dinners mitten in der Finanz-City. Dazu gibts für Klamotten aus der Platin-Liga.

„Im Mews ist nie einer zu sehen“, sagt eine Quelle. „Wie soll das funktionieren?“
Das Konzept überzeugt offenbar nicht. „Die Entwicklung des Mews House bewegt sich im Rahmen unserer Erwartungen“, sagt eine Sprecherin.
Optimismus klingt anders. Dann folgt eine Bestätigung für die Flaute:
„In den vergangenen Monaten kam es vereinzelt zu temporären Einschränkungen des Betriebs, unter anderem aufgrund eines Wasserschadens.“
Um nicht zu pessimistisch zu klingen, schiebt die Frau nach: „Insgesamt ziehen wir jedoch eine positive Bilanz. Dies gilt auch für die kürzlich eröffneten Suiten, die sich derzeit noch in der Anfangsphase befinden.“
Keine Auskunft gibt es zu konkreten Zahlen. Wie viele Nächte im laufenden Jahr im Mews gebucht waren und was an Gewinn oder Verlust resultierte, bleibt geheim.
Das Problem ist ein vielfaches. Man sieht das Mews vom Paradeplatz aus nicht, obwohl es nur wenige Schritte vom helvetischen Bankenzentrum entfernt liegt.
Und wozu man genau tief in die Tasche greifen soll, leuchtet ebenfalls kaum ein. Das Angebot ist ein Potpurri aus Edelschlafen, Gaumen-Freuden und Luxus-Shopping.
Ein Lifestyle-Cocktail zu Zürcher Mondpreisen.
Wer zum Mews House will, kommt an einem anderen Paradeplatz-Mieter vorbei, der Fragen aufwirft: Die Energy Infrastructure Partners, kurz EIP.
Die domiziliert an Hausnummer 5 des berühmtesten Platzes der Schweiz. Auch bei ihr sitzt ein Ex-Topshot der Credit Suisse auf dem Thron.
Roland Dörig heisst er, einst im Asset Management der Grossbank für Energie-Investments zuständig.
Dörig hatte ein gutes Gefühl fürs richtige Timing. Als die CS noch geradestand, machte er sich selbstständig. Von seinen alten Kumpels erhielt er zentrale Teile der Schweizer Strom-Produktion für seine EIP.
Assets in Milliarden-Höhe, die Dörig und seine EIP-Mitstreiter für die Besitzer, allen voran Schweizer Pensionskassen, verwalten durften.
Ein sicheres Unterfangen, würde man meinen. Doch inzwischen ist die EIP in einen Sturm in München geraten. Die Baywa r.e,. die alles auf alternative Energien setzte und an der die EIP stark beteiligt ist, geriet in akute Schieflage.
Es kam zu einem Köpferollen. Auch prominente Schweizer sind betroffen: Suzanne Thoma, Ex-BKW-Strombaronin und aktuell Sulzer-CEO, sowie Alt-Ständerat Ruedi Noser sassen für die EIP im Aufsichtsrat der Bayern.
Inzwischen sind sie von Bord gesprungen. EIP-Chef Roland Dörig versucht derweil, den Wellengang unbeschadet zu überstehen – von seinem Sitz am teuersten Platz der Schweiz aus. Was er ausgerechnet dort sucht, weiss keiner.

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Chuck Norris war zu Gast.
Da hat sich sonst niemand ins Hotel getraut. Aber Chuck brachte genug Umsatz, um den Laden am Laufen zu halten.
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90% der PowerPoint Rangers von der Bahnhofstrasse würden in der freien Natur nicht überleben. Hier wieder ein Paradebeispiel.
Was ist jetzt die genaue Positionierung dieses Ladens? Ausser „ikonisch“?
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Alles grosse Nonvaleurs; welche in der freien Markt-Wirtschaft verdorren und ausfransen.
C‘est la vie.
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Die CS Banker haben nicht erkannt das man heute etwas mehr Substanz braucht als mit guter Adresse zu blenden. Von Substanz haben Sie natürlich wenig bis keine Ahnung die Liftnummern
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Ha Ha Ja
Geld stinkt nicht.
Aber für Wasserschäden reichts allemal?
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Da will schlicht niemand ein zweites Mal hin. Die Reichen und Geizigen gehen da nicht hin, für CHF 1’300 ein Zimmer – eine Nacht gibt es günstigeres und schöneres in Zürich.
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‚Die Suiten befinden sich in der Anfangsphase’……love it !
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Wieso sollte man von den ehemaligen CS-Topshots hier mehr, bzw. bessere Resultate, erwarten können, als sie bei der CS hatten? Die haben sie ja auch in den Sand gesetzt.