ZKB entlässt 2 „Inside“-Kommentarschreiber

Chef Scholl versteht keinen Spass – Mitarbeiter hätten gegen Loyalität verstossen – Präsidium spielt mit.

Martin Scholl entpuppt sich als gnadenloser Rächer vermeintlich illoyaler Mitarbeiter. Scholl setzte soeben durch, dass zwei ZKB-Angestellten gekündigt wurde.

Der Grund sind Kommentare auf Artikel, die kürzlich auf dieser Seite erschienen sind. Dem Vernehmen nach soll es sich um Mitarbeiter-Voten auf die Inside-Paradeplatz-Story „Martin Scholl führt ZKB, als obs seine Bude wäre“ vom 16. August handeln.

Offenbar setzte der operative Chef der Zürcher Kantonalbank IT-Experten auf die Kommentarschreiber an, die in der Regel unter Pseudonymen publizieren. Deren E-Mail-Angaben bleiben geheim.

Einige ZKB-Mitarbeiter verschickten ihren Kommentare zur „Inside“-Story über Scholl und seine McKinsey-Restrukturierung, die ausser viel Spesen wenig hart Zählbares gebracht hat, von einem ZKB-Arbeitsplatz aus.

Scholls IT-„Polizisten“ konnten darauf mehrere Mitarbeiter ausfindig machen, die sich im Forum mit einer eigenen Meinung zu Wort gemeldet hatten.

Bei einem der missliebigen Kommentarschreiber hat Scholl offenbar sofort die Höchststrafe beschlossen. Einem zweiten Mitarbeiter soll laut Kennern der Vorgänge nahegelegt worden sein, selbst zu kündigen.

Dieser soll das Vorgehen abgelehnt haben. Inzwischen landete auch dieser Mitarbeiter auf der Strasse, wie zwei Quellen unabhängig voneinander bestätigten.

Der ZKB-Personaldienst spielte offensichtlich mit. Jedenfalls ist nicht bekannt, dass die HR-Leute der Kantonalbank das Vorgehen der Konzernleitung kritisiert oder sich gar dagegen gewehrt hätten.

Ein ZKB-Sprecher wollte am Freitag keine Stellung zu den Kündigungen nehmen. Die Bank habe sich entschieden, nicht auf Fragen zu Personalmassnahmen rund um „Inside“-Kommentare zu ZKB-Artikeln einzugehen.

Die von Scholl als illoyal empfundenen Kommentare scheinen im Vergleich zu Meinungsäusserungen zu anderen Banken harmlos. Kritische CS-Artikel lösen in der Regel schärfere Voten aus.

Stellvertretend für die Tonalität steht ein Kritiker, der unter dem Namen „Noch weiterer ZKBler“ ein Fragezeichen hinter Martin Scholls ZKB-Zukunft setzte.

„Die Stimmung“, so der Kommentarschreiber anfänglich zur allgemeinen Lage, „ist miserabel und zwar in der ganzen ZKB.“ Es sei tragisch, wie sich die ZKB selbst zerstöre.

Danach nahm der Kommentator CEO Scholl direkt ins Visier. „Wann hat dies endlich Auswirkungen auf den CEO??? Dieser gehört schon längstens ersetzt.“ Die Basis stehe vor einem Rätsel.

Es bleibt offen, welche Kommentare den ZKB-Chef dazu brachten, zur scharfen Sanktionswaffe der Kündigung zu greifen.

Klar ist, dass Scholl und der Personaldienst der Staatsbank einen unscheinbaren Passus im Arbeitsvertrag nutzten, der zulässt, dass die ZKB ihre Mitarbeiter ausspioniert.

Jeder Mitarbeiter der Bank gibt der Führung per Unterschrift das Recht, bei vermeintlich triftigen Gründen den Datenschutz auszuhebeln.

Dieser „Waver“ – also der Verzicht auf Einsprache – findet sich im Kleingedruckten der ZKB-Arbeitsverträge.

ZKB-CEO Martin Scholl und seine Entourage in der Geschäftsleitung fühlen sich beim Vorgehen gestützt durch die strategische Oberleitung der Bank.

Das 3-köpfige Präsidium habe Scholls „No-mercy“-Reaktion auf die Kommentare unterstützt, heisst es von Insidern.

Die vollamtlichen Bankpräsidiums-Mitglieder seien zumindest teilweise der Meinung, dass es sich bei den ZKB-Kritikern um illoyale Mitarbeiter handle, die bestraft gehörten.

Das Vorgehen der ZKB-Spitze mutet eigenartig an. Im Zeitalter von Social Media hat die freie Meinungsäusserung neue Dimensionen angenommen.

Die Voten sind pointierter und kritischer geworden. Das gehört zur technologischen Entwicklung. Zudem sind die ungeschminkten Voten ein Abbild der Krise, die den Finanzplatz und auch die ZKB fordert.

Die Ansicht, kritische Meinungen durch scharfe Sanktionen aus der Welt zu schaffen, ist weltfremd. Dieser Geist ist längst aus der Internet-Flasche entwichen und lässt sich nicht mehr dorthin zurückdrängen.

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147 Kommentare zu “ZKB entlässt 2 „Inside“-Kommentarschreiber

  1. Müsste der „Waver“ nicht eigentlich „Waiver“ heißen? Ich will nicht klugsch*?)!en, sondern wissen, ob es „Waver“ tatsächlich als gebräuchliche Variante in der Praxis gibt.

    • Aus den ‚Oxford Dictionaries‘:
      „Do not confuse waiver with waver. Waver means ‚move in a quivering way‘ or ‚be undecided‘ (she never wavered from her intention), whereas a waiver is a legal document recording that a right or claim has been given up.“

  2. Angst, haben die meisten, vorallem wenn es darum geht, dass Köpfe rollen. In dem Fall denkt natürlich jeder in erster Linie daran, dass es der eines anderen sein sollte und nicht der eigene!

    Dies gilt für CEO’s und Mitarbeiter, jedoch sitzen diese an unterschiedlich langen Hebeln.

  3. Interessant: heute morgen per Mail meinen persönlichen Kundenberater bei der ZKB, Hauptsitz ZH, kontaktiert. Heute Nachmittag ein Telefon erhalten von jemandem, der mir erklärt, dass mein Berater leider nicht mehr da ist. Auf meine Anmerkung, dass ich dies gerne vorher erfahre, Antwort: es sei halt schnell gegangen und die Kommunikation werde noch erfolgen, etc. blablablabla. Auch keine Antwort auf meine Frage nach dem Grund und wohin, etc. Ergo: ZKB hat definitiv ein Kommunikationsproblem und könnte sein, dass mein Berater einer der beiden war. Und was ist denn mein Stellenwert als Privat Banking Kunde? Zeit für einen Bankwechsel!

    • Ich kann nur aus CS-Erfahrung berichten: Personalchefs gibt’s schon lange nicht mehr, sondern nur noch Marionetten. Und Personalabteilungen oder eine Personalentwicklung gleich gar nicht. HR versteht sich heute nur noch als Erfüllungsgehilfe des Managements. Ich habe es in 10 Jahren CS noch nie erlebt, dass HR sich mal für einen Mitarbeiter ins Zeug gelegt hätte. Ich gehe mal davon aus, dass es bei der ZKB ähnlich ist.

  4. dass die zkb führung keine freude an unsachlicher, plakativer, teils herabsetzender öffentlicher kritik haben kann ist ja offensichtlich und auch legitim. gutes management hat dafür zu sorgen, dass das unternehmen bei all seinen anspruchsgruppen wohlwollend, ja positiv differenzierend wahrgenommen wird. wie wir nun seit zwei tagen feststellen ist dies allerdings nicht mit absolutistischer manier und köpferollen herbeizuführen. dies wirkt hilflos, überfordert, unüberlegt, machtorientiert und einfach nicht clever. es wären subtilere, langfristig wirkende massnahmen zu prüfen. wieso gibt man den mitarbeitern nicht mehr interne möglichkeiten sich einzubringen, unzureichende zustände zu benennen, verbesserungen zu erarbeiten. persönlich ist mir ein kritischer und damit mitdenkender mitarbeiter allemal lieber als desillusionierte, abgelöschte schweiger. unzufriedenheit ist ein sehr effektiver motivator, den es eben positiv zu aktivieren gilt. insofern schade, dass da einfach scharf geschossen wird. nicht nur dass es zwei trifft, hundert andere werden sich nun sehr bedeckt halten und zu teilnahmslosen schweigern werden, statt sich im interesse der zkb persönlich zu engagieren.

  5. Es ist offensichtlich, der Laden ist dem ZKB CEO völlig aus dem Ruder gelaufen! Anstatt sich mit den strategisch wichtigen Meilensteinen zu beschäftigen, eiert Herr Scholl nur noch im operativen Geschäft herum. Er plant Massnahmen (Ueberwachung Mailverkehr und Telefongesprächen des Personals, Kontrolle von Spesenabrechnungen, Materiealverbrauch ect.) die völlig nutzlos sind und die ZKB noch mehr zum Tollhaus machen. So wie das von aussen aussieht, ist ein eine neue Führungscrew dringend notwendig.

  6. verückt, man könnte meinen wir sind in russland , kritik verboten, fehlt nur noch das man in handschellen abgeführt wird und wegen kritik zu 10 jahren sibirien verurteilt wird. demnächst auch in der schweiz möglich .um uns alle mund tot zu machen

    • nach dem lesen diese artikels wie auch der Ankündigung der ZKB die maestro und kontoführungsgebühren zu verdoppeln wird mir immer mehr klar, dass meine hausbank seit 40 jahren nun bald nicht mehr meine Hausbank sein wird, sollte die bank nicht noch einen richtungswechsel zurück kommunizieren.
      nicht nur aus meiner sicht geht es gar nicht, dass man der wahrheit nicht ins auge schaut. falsche Führungskräfte die auf harten kurs setzen und mitarbeitern einen maulkorb anziehen, sollten sollten dies ganz dringend nochmals überdenken!
      ich weiss bereits, dass ich nicht der einzige kunde bin, der solches verhalten nicht goutiert. viel erfolg also mit den schwindenden kunden.

  7. tja..aber so versuchen immer noch manche in der führungsriege von unternehmen/banken ect. kritik an der führung des unternehmens zu unterbinden..oder im nachhinein zu bestrafen. viele chefs wollen keine eigenständigen und mündigen mitarbeiter..sondern a****krichende duckmäuser..die sie stets unter kontrolle haben können…und die egal was die leitung auch macht ..brav den mund hält und alles mitmacht

    • Mitarbeiterzufriedenheit im Keller: Offenbar gibt es in der ZKB nicht mehr genügend Chefs die sich ums wohl und die Förderung der Basis kümmern sondern nur noch darum ihrem direkten Vorgesetzten gefallen wollen, der ja auch wieder seinem….etc.

  8. Interessante Story. Schade für die geschassten Mitarbeiter der ZKB.

    Mich würde interessieren – und sicherlich auch den Blogbetreiber hier:

    – Wenn die ZKB über externe und/ oder externe IT-Experten die „schwarzen Schafe“ ausfindig machen. Besorgen sie sich dann nicht zumindest in den ersten Arbeitsschritten MAC-Adressen et cetera ALLER Kommentarschreiber?

    – Falls ja: Was geschieht mit diesen Daten?

    – Falls diese vernichtet werden/ wurden: welche unabhängige Instanz kontrolliert das?

    Wie gesagt, leicht off topic. Aber schon interessant, wie man offenbar Geld und Ressourcen mit stalinistischen Methoden verschwenden kann.

    VGr von einem Nicht-Banker

    • Piet: nee das ist anders, keine Mac-Adresse.
      Die ZKB loggt alles was Mitarbeiter via Internet machen, Seitenaufrufe; Mail usw. Jeder PC in der ZKB hat eine (nur innerhalb der ZKB) verwendete IP-Adresse.
      Nun hat irgend ein ZKB-ler einen Kommentar auf IP gelesen und wahrscheinlich an Scholl gemeldet. Daraufhin mussten die IT-Mitarbeiter in den Log-Files nach dem Text des Kommentars suchen und haben das gefunden. Auch die Zeit/Datum steht im Log-File. Auch die IP-Adresse des PC steht im Logfile. Da jeder PC normalerweise (Passwort) nur einer Person zugängig ist konnte zweifelsfrei die Person ermittelt werden. Und man hatte Datum/Zeit wann das war im Logfile. Und auf der IP-Seite wird zu jedem Kommentar Datum/Zeit festgehalten. Der Beweis ist da.
      Technisch gesehen wird der HTTP-Request-POST-Methode-Aufruf im Logfile festgehalten (das ist Fach chinesisch; nur für Fachleute verständlich).

      Tückischerweise hat die ZKB im Arbeitsvertrag klein gedruckt dass das Datenschutzgesetz aufgehoben werden kann. Aber wer liest das kleingedruckte schon ??

  9. Warum soviele Negativ-Kommentare? Bei der ZKB läuft’s gut und das wird unter der jetzigen Führung auch in den nächsten Jahren so sein. Warum Angestellte gegen ihren eigenen Arbeitgeber derart schiessen??

  10. Werter Herr Hässig, VIELEN HERZLICHEN DANK für den Inside Paradeplatz-Blog! Es sind Strukturbrüche, die wir derzeit im Schweizer Banking erleben. Geschäftsmodelle, die 150 Jahre lang liefen, funktionieren plötzlich nicht mehr. Es ist klar, dass dieser Anpassungsprozess schmerzvoll ist – auf der Angestelltenseite ebenso wie auf der Managementseite. Und es ist ebenso klar, dass die Beteiligten ihrer Situation Ausdruck verleihen möchten. Allerdings ist ihnen dies bei ihren jeweiligen Arbeitgebern offensichtlich nicht möglich. Die restliche Schweizer Medienbranche ist derweil in ein gemeinschaftliches Koma gefallen und andere Blogs wie Finnews haben in Weichspüler gebadet. IP scheint tatsächlich der letzte Ort zu sein, der diesem Wandel noch eine ehrliche, unzensierte Stimme verleiht. MERCI, weiter so!

    • Ich schliesse mich diesem Kommentar zu 100 % an. In den Printmedien wird der enorme von der (mitte-links) Politik erzwungene Strukturwandel in der Schweizer Bankenlandschaft mit erheblichen Opfern auf der Mitarbeiterseite ja praktisch nicht thematisiert ! Blogs wie IP sind enorm wichtig, um Situationen absolut unzensuriert darstellen zu können. Ein Blog wie IP zu lesen bringt 100x mehr als eine Zeitung zu lesen. Wer interesiert ist, wie es WIRKLICH läuft sollte täglich IP lesen und nicht eine Tageszeitung !

  11. Mensch: Ich schneide mir nicht die kleine Zehe ab, wenn sie juckt.

    Gesellschaft: Die elektronischen Medien sind in einer liberalen Welt unzensurierbar.

    Management: Learner sind proaktiv.

  12. Als ex zkbler weiss ich, dass viele der kritischen kommentare leider wahr sind! Es werden nicht nur ip adressen und kommentare verfolgt, sondern auch alle emails, und das seit längerem, dass wissen wir alle! Deshalb seit nicht so dumm! @zkbfosil: du bist der beste! Genau so ist es!
    WO RAUCH IST, IST AUCH FEUER! Aus eigener erfahrung kann ich euch sagen;
    Das beste was euch passieren kann ist, wenn ihr entlassen werdet, also wehrt euch alle und springt ab, oder ihr geht mit dem schiff mitunter, das ist klar. Ich persönlich lache mich kaputt über diese führungscrew, im profisport wären diese personen in der öffentlichkeit verrissen worden und längst entlassen, weil eine vereinsführung dem druck der masse oder fans sprich kunden hätte beugen müssen!! Bonne chance

  13. Liebe ZKB-Familie

    Eine Idee:

    Im Internet gibt es eine sogenannte „Kindersicherung“. Sie heisst; „Microsoft Family Safety“. Schaltet doch einfach diese Sicherung ein. Da steht dann geschrieben „Bitte Deine Eltern um Erlaubnis zum Anschauen dieser Seite.“

    Wenn also die Indianer in der ZKB „Inside Paradeplatz“ anschauen oder gar kommentieren möchten, so müssen sie zuerst die Häuptlinge in der ZKB um Erlaubnis bitten. Diese müssen dann die Erlaubnis geben.

    Wäre das nicht eine gute Lösung, um die „Indianer“ vor Fehltritten und Kündigung zu bewahren?

    Freundliche Grüsse:

    Marc Meyer

    • Sie können Ihren Kommentar auch einfach einmal statt 3x posten…

      Oder am besten gar nicht; war neben nichtsaussagend auch ideenlos

  14. martin scholl und sein management team und das praesidium der zkb haben eine wesentliche verantwortung fuer die strategiefehler der zkb in den letzten jahren
    – starke involvierung im us geschaeft nach 2008
    – unnoetige auslandexpansion der zkb, welcher ueberhaupt nicht ihrem auftrag entspricht
    – forcierung des premium client und family office geschaeft, wozu zkb ueberhaupt nicht gewappnet ist
    diese management fehler sind viel gravierender fuer die zkb als 2 kritische kommentare von aufrichtigen und mutigen mitarbeitern

  15. Mir sind 95% der Kommentare hier viel zu negativ.

    Scholl ist super und muss unbedingt bleiben:
    – Er schanzt vielen Menschen Top-Jobs zu, deren Fähigkeiten sonst nur zum Sozialhilfebezüger reichen würden – d.h. er hat ein gutes Herz
    – Er fährt das Kerngeschäft der Bank an die Wand – d.h. er hilft der Konkurrenz und trägt zur Vielfalt am Finanzplatz bei
    – Er macht alle Kritiker mundtot – d.h. er macht allen guten Mitarbeitern die Entscheidung leichter

  16. Da hat der Herr Scholl wohl in ein „Wespennest“ gestochen. Bald 100 Kommentare ein Rekord, ein trauriger jedenfalls. Der Tagesanzeiger hat diese Geschichte gar aufgenommen! Da hat die ZKB mit Ihrem Herr Scholl einiges an Geschirr verschlagen. lieber Herr Hässig bleiben Sie an der Geschichte dran.

    • Eine Sauerei ist es, dass sich Journalisten alles erlauben dürfen und mehr nicht. Solche Berichte braucht es eigentlich nicht! Nur weil Herr Hässig eine Antipathie gegen Herr Scholl hat wird dieses Medium dazu genutzt selbst solche Piep-Matz-Geschichten an die Öffentlichkeit zu bringen. Mitarbeiter welche Ihren Arbeitgeber öffentlich schlecht machen, müssen gerügt werden – Kündigung ist gar etwas hart, was für mich jedoch darauf hindeutet, dass bereits mehr vorgefallen sein sollte oder es sich nicht gerade um die besten Mitarbeiter gehandelt haben muss.

    • @Yvonne: Was soll das unsinnige SVP-Gepolter von wegen ‚Sauerei‘ und ’schlechter Journalismus‘? Wer das Ganze als ‚Piep-Matz-Geschichte‘ abtut, hat die Tragweite und die (interne) Signalwirkung solcher überzogenen Sanktionen der ZKB-Spitze nicht verstanden und sollte sich deshalb nobel zurückhalten. Oder arbeiten Sie etwa im Vorzimmer von Martin Scholl und wollen sich hier verdient machen?

    • @Fräulein Yvonne: Wer soll denn Missstände aufdecken, wenn nicht die Journalisten (wo den Mitarbeitern doch das Maul verboten wird)? Und wenn die ZKB-brothers den Karren mit Bankgeschäften an die Wand fahren, dürfte die Sanierung den Zürcher Steuerzahler deutlich mehr als andere Sanierungen kosten.

    • @Yvonne: Sind sie der verlängerte Arm von Herr Scholl? Oder sind sie für die PR der ZKB verantwortlich? Für beides würde ich Ihnen die Gleiche Note wie Herr Scholl geben,
      UNGENUEGEND!

    • @Linus: Ich habe es verstanden und teile die Meinung von Brunner. Falls Sie auch dazugehören! wäre ihr Kommentar ja sehr mager, dann noch lieber den falschen Antwort-Button klicken. So lieber Linus, noch ein „Schreibfehlerchen“ gefunden? Dann dürfen sie ihn behalten.

  17. Schaemen sie sich herr scholl fuer diese voellige ueberreaktion und dieses unprofessionelle verhalten gegenueber ihren eignen mitarbeitern

    So etwas tut man nicht – es zeugt von ueberforderung

    • Schämen sollten sich die Mitarbeitern, welche sich öffentlich schlecht über ihren Arbeitgeber äussern! Also bitte…

  18. Die Handlungen der ZKB-Führung bestätigen die Vorwürfe gegen sie.

    Beruhen Loyalitätsbeziehungen an der Spitze zunehmend auf persönlichen Netzwerken, verkleinert sich die de-facto Führung mit der Zeit und die Ansichten gleichen sich an. Was als gegenseitige Bestätigung anfängt, endet mit Realitätsverlust. Infolgedessen scheitern Massnahmen, die Fehler werden ausserhalb der Spitze gesucht. Das fehlende Vertrauen erschwert die Kommunikation; die Kombination von Machtwillen und Realitätsverlust endet in Paranoia und diese sickert nach unten.

    In der ZKB-Spitze scheint dieser Prozess weit fortgeschritten. Nicht unbedingt wegen der Vergabe von Posten – dass ein Chef seine treuen Gefährten um sich schart, kann insbesondere in Zeiten des Wandels Sinn machen. Ein klarer Indikator für den Zustand der ZKB-Spitze hingegen ist die Entlassung der beiden Mitarbeiter. Diese Entscheidung ist emotional oder inkompetent, in einem Ausmass, dass es schon fast weh tut. Die interne Kritik wird deswegen nicht verstummen, eher das Gegenteil ist zu erwarten. Und die lokale Kundschaft dürfte davon auch nicht angetan sein. Fraglich ist lediglich, ob der Realitätsverlust der Führung derart weit fortgeschritten ist, dass sie damit ihren Machterhalt gefährdet. Bei den nächsten Wellen öffentlicher Empörung wird die Politik mitwursteln wollen, das Thema eignet sich einfach zu gut dafür.

    Je länger und tiefer diese Spirale dreht, desto eher wird die ZKB-Führung auf ihrer Linie beharren wollen. Nach dem Selbstverständnis einer exklusiven, abgeschotteten Gruppe wäre jedes Abweichen davon ein Zeichen der Schwäche, welches Herausforderer auf den Plan rufen würde.

  19. Apropos Loyalität

    Die selben CEO’s haben ohne zu zögern ihre Mitarbeiter (z.T. Banken alle, z.T. Banken nur diejenigen mit U.S.-Kunden-Bezug) den amerikanischen Behörden mitgeteilt und zur Strafverfolgung freigegeben um ihren eigenen Kopf zu retten.

  20. Als nicht ZKB Kunde, nicht ZKB Mitarbeiter und selber Arbeitgeber habe ich mit Interesse und Distanz die Diskussion bislang verfolgt. Hier zeigt sich die offene Wunde der Schweizer Banken-Szene in aller Deutlichkeit: Zum einen die Hilflosigkeit eines gehetzten CEOs und zum anderen die Angst vor Veränderungen der Mitarbeiter. Dabei treten beide ungeniert in Fettnäpfchen: Die Naivität der Mitarbeiter scheint grenzenlos und der CEO in seinem Handeln ausgesprochen taktlos.

    Es ist für alle offensichtlich, dass sich die seit Jahrzehnten in einem Vakuum arbeitenden Schweizer Banken auf grundsätzlich neue Rahmenbedingungen einrichten müssen. Das fängt bei einer Weissgeld basierten Strategie an und hört bei der Ablösung von 80iger Jahre IT auf. Damit verbunden muss die gesamte Organisation umgebaut werden. Weder CEOs noch Mitarbeiter haben da Spass dran, gerade wenn man im Vergleich zu anderen Branchen aus einem ewig langen Paradies absteigen muss.

    Den Mitarbeitern würde ich empfehlen, sich als Teil des Problems zu sehen und selbst machbare Veränderungen anzustossen. Wer sich nicht mehr mit der Firma identifizieren kann sollte besser etwas anderes machen. In keinem Land der Welt ist dieser Schritt so abgefedert machbar wie in der Schweiz. Das Leben ist zu kurz, um am falschen Platz zu sitzen.

    Den Managern, die alle auch Mitarbeiter sind, empfehle ich zusätzlich Ihre Transformationsarbeit nicht nur auf der Sachebene zu betreiben, sondern bewusst die Dimension „people change“ dabei zu berücksichtigen. Hier meine ich nicht ein paar lustige Top-Down-Präsentationen sondern echte Einbindung. Dazu gehört das sichtbare Vorleben der neuen Zeit, mit allem was dazu gehört. Wasser predigen und Wein trinken entlarvt jeden neuen Ansatz.

    • Gefällt mir auch ganz gut – ausser, dass zum Begriff „Loyalität“ noch etwas zu sagen wäre, und zum Recht auf freie Meinungsäusserung in Blogs …

    • Da hier der „Like“ botton fehlt, sehr guter und ausgewogener Kommentar. Sehe ich aehnlich, Problem ist einfach, dass es leider nicht sehr viele guten Menschenfuehrer gibt, welche People Change wirklich vorleben koennen, da sehe ich das groesste Defizit. Mit Power Point slides kann man nicht fuehren, Menschen sind keine Maschienen welche einfach so gehorchen (obschon dies momentan etwas der Trend im Banking ist, da viele Leute angst haben, Ihren Job zu verlieren). Kenne weder Scholl noch die ZKB allzugenau, ich weiss aber, dass dies sicher nicht nur ein Issue ist bei der ZKB…

  21. Im Blog-Kommentar-Ranking hat sich nun Scholl mit 83 Kommentaren beinahe uneinholbar an die Spitze gesetzt, vor Salvadori und vor Pamela Thomas-Graham. – Wenigstens hier ist er einsame Spitze!

  22. Also ich möchte all diese Kommentatoren mal sehen, wenn sie eine eigene Firma hätten und die eigenen Mitarbeiter äussern sich bei jeder Gelegenheit irgendwo im Internet negativ über das Unternehmen – also ich könnte dich auch nicht aktzeptieren!

    Eigentlich logisch… und viel verwerflicher: Journalisten dürfen sich heute viel zu viel erlauben und veröffentlichen was sie möchten, egal ob es stimmt oder nicht. Eine objektive Gegendarstellung wird kaum ermöglicht.

    Meine Meinung…

    • Da gibt es jedoch einen wichtigen Unterschied. Die ZKB gehört NICHT dem Scholl und seinen Kumpels sondern den Zürchern. Scholl hat kein unternehmerisches Risiko sondern kassiert nur ab. Als Firmeninhaber reagiere ich eh nicht so sondern ich nehme die Kommentare ernst. Irgendwas muss dort ja schief laufen, oder?

    • Der Vergleich hinkt natürlich. Peter.

      Martin Scholl leitet als Angestellter ein Staatsunternehmen. Sein Erfolgsausweis ist dürftig. Jetzt wird interne Kritik offenbar mit überzogenen Massnahmen sanktioniert. Damit verliert er jeglichen Rückhalt in der Belegschaft. In der Regel ist das der Anfang vom Ende. It’s time to say goodbye, Herr Scholl.

    • @Frei: Es geht hier aber nicht um eine eigene Firma. Es geht hier um eine Staatsbank. Die Bürger und Steuerzahler haften für diese Bank. Somit steht deren CEO in einer speziellen Pflicht gegenüber diesen. Das ist ein Unterschied.

    • Ich möchte nicht Herr Scholl schützen, sondern es geht ums Prinzip. Und Herr Scholl wahrt in diesem Vorgehen die Interessen der Eigentümerin, was er als CEO auch muss.

    • @Frei
      Darum verrät er auch seine Mitarbeiter (von denen er ja am meisten profitiert hat, rein bonusmässig) in den USA, nur um seinen eigenen A.. zu retten und nicht der Bank und dem Zürcher Steuerzahler zuliebe, von wegen Loyalität (gilt nach oben wie nach unten). Er sollte die volle Verantwortung für diese Torheit tragen!

    • 1-2-5? Ich dachte eher 1-7-1-5 (die Uhrzeit, um welcher er normalerweise die Bank verlässt), oder dann 0-8-1-4 (nicht mal ganz 08-15).

    • da liegen wir ja nicht weit auseinander. ich meinte „eins vor fünf“ also 16:59. ist also jetzt schon weg.

  23. Als Aussenstehende finde ich es faszinierend zu sehen, wie gleichverteilt die Nieten am Finanzplatz Zürich sind. Die ZKB hat den Scholl, die UBS Eros Fregonas und Credit Suisse Enrico Salvadori. Vielleicht sollten die drei als Dreamteam eine eigene Bank aufmachen. Die United Nieten Savings & Loans oder so ähnlich. 🙂

  24. Keine ernstzunehmende Unternehmensleitung kann ein solches Verhalten dulden. Webinhalte in der Arbeitszeit zu konsumieren ist das eine, aber vom firmeneigenen Computer aus abschätzige Kommentare über den Arbeitgeber zu verfassen, das andere. Scholls Qualifikationen hin oder her, aber dass hier verschiedene Kommentatoren gleich Stasi-Methoden wittern, ist lächerlich und geschmacklos. Freie Meinungsäusserung ja, aber nicht so!

    Interessenbindung: Bin Retail-Kundin der ZKB, sonst nichts.

    • Und vom Bankengeschäft haben Sie auch keine Ahnung. Wieder so ein abstrus blöder Kommentar von Ihnen.

  25. Ich bin seit Jahrzenten ein loyaler und stolzer ZKBler. Seit der Herr Scholl die Vetternwirtschaft einführte und die abgehalfterten Grossbanken-Leute reingeholt hat, ist die Stimmung miserabel geworden. Die neuen Team- und Marktgebietsleiter hatten zwar nie eine Ahnung von nachhaltiger Kundenbetreuung. Dafür wissen sie umso besser, die Kunden mit hohen Gebührenmodellen abzuzocken um ihre Saläre zu rechtfertigen, die Arbeitszeit auf dem Golfplatz zu verbringen und uns Fussvolk mit Druck das letzte rauszupressen (Arbeitszeiterfassung? Nein). Kritik gibt’s nur keine, weil jeder Angst vor dem Arbeitsplatzverlust hat. Sogar vor der MAZU wurden wir eingestimmt, das Kreuz am richtigen Ort zu machen. Und jetzt fängt er noch an die Mitarbeiter zu bespitzeln….Der Scholl soll sich in den Boden schämen, was er mit der ZKB anrichtete.

    • Wie tief muss Ihr Selbstwertgefühl sein, dass Sie sich als Mitarbeiter so erniedrigen lassen, und nicht einfach etwas anderes mit Ihrem Leben machen?

  26. Strip strap Scholl – isch dr Chübel nonig voll?

    Ich glaub, der ist definitiv übergelaufen … Eindeutig Zeit für ein Sesselräumen, nicht nur bei CEO Scholl, sondern auch das verstaubte, politische Präsidiums-Trio. Vielleicht helfen da privatwirtschaftliche Strukturen einer AG … auch die Zürcher täten gut daran, mal über die Grenzen zu schauen … nach Osten, in die Zentralschweiz oder zu den ex-IT-Parntern in der Westschweiz. Wenn eine Bank sich Grossbank nennen will, Geld durch Kapitalerhöhungen braucht (im Beamten-Jargon Dotationskapital genannt) und über Kantons- und Landesgrenzen expandieren will, dann bitte so, wie alle anderen. Zum Beispiel mit einem A- Standalone Rating und nicht mit dem AAA_Schutz der Steuerzahler. Entweder oder …

  27. Womit der Bankrat hoffentlich selbst die Bestätigung findet: den Nachweis der Beschränktheit der Personalführung hat Scholl durch die Ueberwachung gleich selbst erbracht. Die Kritik war somit völlig berechtigt. Aber logische Schlussfolgerungen zu ziehen, dürfte die Fähigkeiten eines politischen Gremiums wie des Bankrates übersteigen.

  28. Seit ein paar Monaten verfolge ich das Geschehen
    im Bankensektor auf dieser page.
    Als Exbankerin aus einem Nachbarland stehen mir nun wahrlich die Haare zu Berge.
    Wie kann es sein, dass solch unglaubliche Dinge geschehen? Die Schweiz, in der eine Volksabstimmung normal ist. Demokratie gelebt wird.Vorbildlich in Europa.Dieser touch passt doch gar nicht.Trist ist das.

    • Nein, das ist die Zukunft….. den dummen Anleger in überteuerten Fondsprodukten ausbluten lassen… wenn er sich beschwert,geht man mit den Gebühren runter, schraubt Ihm aber ein neues teures Vehikel ins Portfolio rein und so hat man Ihn wieder Dreifach abgeholt…Man sollte sich auch mal Gedanken zur Personalie “ Pedergnana“ machen!

  29. Meiner Meinung nach fand man – neben dem ZKB-Post – auch anderweitigen regen Privatverkehr
    auf den PC`s der Mitarbeiter.
    Natürlich macht es Eindruck, wenn man firmenlästerliche Gründe angeben kann. Siehe auch die Anzahl der Entrüster hier.

  30. Innere Abschottung durch Vetterliwirtschaft, schwarze Listen und das Prinzip des Totschweigens und der Verbreitung von Angst. Die unberührbaren UBS-Grossbank-Seilschaften und ihre Mechanismen sind bekannt. Die richtigen ZKB-ler sind schon lang von Bord gegangen, aber man trifft sie überall in der Stadt.

  31. Wenn Herr Scholl so weiter macht, wird er schon bald die ganze ZKB entlassen müssen – ausser sich selber natürlich. Denn solche demotivierenden Aktionen, dürften die Anzahl an kritischen internen Stimmen exponenziell ansteigen lassen.

  32. was sich hier martin scholl und der vr der zkb leistet ist schlichtweg eine schande und ein skandal fuer die zkb und den schweizer finanzplatz

    es gibt keine worte mehr fuer ein derartiges verhalten der zkb

    die einzige sprache welcher martin scholl versteht ist die gelder von der zkb abzuziehen

  33. Das ganze könnte noch sehr interessant werden. Hier meine Fragen:

    1.) Gibt es ein „donation“ Konto für die Betroffen, ich würde gerne 200 CHF spenden.
    2.) Gibt es auch Recht in der Schweiz. Hanspeter Tühr, Ssie sind gefragt. Unten die Sachlage.
    3.) Gibt es Verhältnismässigkeit noch?

    — Datenschutzgesetz —
    Besonders schützenswerte Personendaten
    Art. 3 : C: politischen oder Gewerkschaftlichen Ansichten oder Tätigkeiten

    Art. 4 : Grundsätze Bei der Bearbeitung von besonders schützenswerten Personendaten oder Persönlichkeitsprofilen muss die Einwilligung zudem ausdrücklich erfolgen.

    — Leitfaden über Internet- und E-Mailüberwachung am Arbeitsplatz —

    Das Bearbeiten der Randdaten dient dem Verhindern oder Aufdecken von Missbräuchen. Was einen Missbrauch darstellt, bestimmt der Arbeitgeber im Nutzungsreglement.

    1. Quantitativer Missbrauch: Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter surft und mailt übermässig für private Zwecke. Ressourcen und Mittel des Arbeitgebers werden missbraucht.
    2. Qualitativer Missbrauch: Beim Surfen werden Internetseiten mit illegalen Inhalten oder mit vom Arbeitgeber als unerlaubt definierten Inhalten aufgerufen. Mobbing per E-Mail stellt ebenfalls ei-nen qualitativen Missbrauch dar

    7. Auswertungsformen
    Grundsätzlich bestehen drei Formen der Auswertung der Randdaten (siehe auch Anhang A). Entspre-chend dem Prinzip der Verhältnismässigkeit muss der Arbeitgeber immer diejenige Form wählen, welche für den angestrebten Zweck (Verhindern/Aufdecken von Missbräuchen) geeignet ist und den schwächs-ten Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der angestellten Personen darstellt.

    —— Technisch —–
    – Die ZKB hat die „chain of evidence“ sicherlich nicht eingehalten. Nach dem Wirbel sind alle Beweise ab streitbar. Die Unbefangenheit ist nicht gegeben. Die Beschuldigten könnten daher alles abstreiten.

  34. Ich bin ein Zürcher Bürger und Steuerzahler. Jemand, der seine persönlichen Eitelkeiten über die Meinungsäusserungsfreiheit der anderen stellt, passt nicht zu der Tradition dieser Stadt. Er muss weg.

  35. Ich glaube es ist an der Zeit, den Tiefgaragenplatz von Martin Scholl auszuschreiben. Der Mann ist für eine Staatsbank inzwischen untragbar. Das gleich gilt übrigens für den Bankrat. Eine unfähigere Truppe dürfte schwer zu finden sein.

    An die ZKB-IT-Polizei:
    Ich habe mein Lektion gelernt, meine ZKB-IP-Adresse ist sauber.

    An alle Audi-Fahrer:
    Lasst Euch die Freude an der Marke nicht nehmen. Die Ingoldstädter bringen wenigstens immer wieder ein neues Modell auf den Markt.

  36. Lieber Herr Scholl, jetzt haben wir von Ihnen eine tolle Lektion über die geforderte Loyalität der Mitarbeiter gegenüber dem Unternehmen gelernt. Können Sie uns auch noch kurz mitteilen, wie es bei Ihnen um die Loyalität vom Unternehmen gegenüber den Mitarbeitern bestellt ist? Oder defnieren Sie Loyalität nur als Einbahnstrasse?

  37. Gratuliere, nun hat es dieser Bericht auch in den Tagi geschafft! Ich hoffe, dass Herr Scholl die Rechnung ohne den Wirt gemacht hat, jetzt wo eine breite Bevölkerung davon erfährt… 🙂

  38. Dank an Paradeplatz Hr Lukas Hässig. Das bedeutet der IP-Blog wird beachtet.
    Eine Unverschämtheit und Frechheit was sich dieser Scholl da leistet. Er sollte per sofort abgesetzt werden.
    Dank an die Mitarbeiter der ZKB die sich hier äussern. Ich finde es wichtig dass diese sich ungeschminkt äussern können.
    — Wenn man einen solchen Chef hat, dann sollte man mit so Kommentaren doppelt aufpassen, den die Durchschnittlichen sind oft am gefährlichsten – sie versuchen so ihre sonstigen Defizite zu übertünchen.
    Also in Zukunft solche Kommentare nicht mehr vom Arbeitsplatz schreiben – aber die Oeffentlichkeit bitte weiterhin über Misstände und Abzocke informieren – es ist nötiger denn je!

  39. Also ich war’s nicht! Scholl muss ja schon zu bemitleiden sein, um solche „Sargnägel“ zu produzieren- dafür aber immer schön mit seinem Audi vor 17.ooh die Bank verlassen, dass kann er. Er kann aber auch noch ganz andere Dinge- sie bringen einfach nichts! Immer wieder mal spannen, wie sich Hirsche an der Spitze halten können….
    Den gefeuerten Ex-Mitarbeitern, Kopf hoch, es geht immer ein Türchen auf, es braucht halt etwas länger- Ihr habt wenigsten Eier, Andere nicht!

    • Sie sehen das zu eng, Herr Falkenschweif!

      Denn schliesslich muss M. S. ja noch in seiner Freizeit zusammen mit seiner Frau den Gala-Abend seiner Aargauer Kollegen besuchen. Irgendwie muss ein solcher Einsatz am wohlverdienten Wochenende doch kompensiert werden dürfen. Oder etwa nicht?

  40. Was ist nur aus der ZKB geworden? Als ich meine Lehre dort machen durfte war ich stolz wie ein Pfau. Es war immer eine sehr gute Atmospähre und Herr Hasenfratz jemand dem mann auch kritische Fragen direkt ins Gesicht stellen konnte. Ich weiss noch ich hatte ihn kritisch angefragt bezüglich der Jugendbindung an die ZKB bei einem Anlass auf unserer Filiale. Ich sagte wir seinen eine Opabank und abschreckend für die Jugend. Was passierte? Kündigung? Nein, ein paar Wochen später meldete sich der Chef des Marketings und besuchte mich mit dem Chef für Produkte um sich meine Ideen anzuhören. Ich fühlte mich grossartig und mein Einsatz wurde auch grösser für die Bank.

  41. mir ist das Gleiche kürzlich auf einer anderen grossen CH Bank passiert, scheint der neue Branchenstandard zu sein, Chef’s lesen IP und MA werden für Kommentare entlassen

    • P.V. aus SG fand den Kommentar zum Informatik-Problem wohl nicht so toll. Ist aber auch nicht okay, sich mit dem Namen des PL zu posten, das ist niveaulos. Die Reaktion von P.V. war allerdings auch etwas überzogen, genau wie bei Scholli.

  42. Ich habe immer öfter den Eindruck, dass es sich bei Banken um sektenähnlichliche Organisationen handelt. Es wird versucht, mit allen Mitteln die Kontrolle über den Mitarbeiter zu erlangen. Schon bei Bewerbungsgesprächen sind Fragen zum Privatleben an der Tagesordnung, um die Integrität des künftigen Mitarbeiters auszuloten. Bei vielen genfer Banken wird den Mitarbeitern verboten im grenznahen Ausland zu wohnen und wenn der Name auf der Fahndungsliste der US-Steuerbehörde landet ist es mit der Reisefreiheit auch vorbei (irgendwo hatten wir das schon mal, ach ja im Ex-Ostblock). Wieso rekrutieren die nicht gleich Ex-STASI-Mitarbeiter aus Ostdeutschland…

  43. herr scholl – entschuldigen sie sich fuer ihre unfaehigkeit beim zuercher steuerzahler und treten sie zurueck

    sie haben wohl vergessen, dass wir in einer demokratie leben und nicht in einer stasi diktatur!

  44. Also dass der Scholl durch diese Aktion (wenn sich dann auch wirklich stimmt) damit zeigt, dass er wohl den Laden nicht mehr im Griff hat und sich somit gleich selbst degradiert hat – bedarf es keiner Worte mehr. Was mich aber sehr erstaunt, dass die beiden „Opfer“ noch so dumm waren und ihre Kommentare vom Firmen-PC aus schreiben. Sorry Leute ! Aber in der Bankenwelt ist doch schon lange klar, dass alles und jedes Mail gescannt, tausendfach aufbewahrt und jeder Tipp auf die Tastatur registiert wird. Da hab ich persönlich dann auch kein Verständnis für die beiden. Wenn Kommentare schreiben dann bitte privat, gut abgesichert aber sicher nicht von einem Bank-PC aus. Das ist echt sträflich und wie erwähnt einfach nur dumm !!!

  45. Wir in der Neuen Hard mussten die Daten aufbereiten, unter Androhung von Sanktionen von „ganz Oben“. Eine Person hat aber auch Daten von Spitzenleuten „gespeichert“ bin gespant was jetzt damit angestellt wird. Da das ganze sehr heiss ist, Herr Scholl meine Adresse finden sie nicht, habe es über mein Anschluss mit anonymer IP verfasst. Ja sie haben richtig gehört wir lassen uns nicht „Mundtot“ machen, im Gegenteil sie werden noch viel darüber lesen können!

  46. HALLOOO!
    erwachet!

    wer führt die ZKB und andere Firmen gleich welcher Branche!

    der CEO oder Facebook/Twitter, wo sich die „Verzweifelten und unrechtmäßig erkorene Friedensnobelpreisträger“ tummeln?

  47. Als Zürcher Steuerzahler UND ZKB-Mitarbeiter kann ich nur sagen „Schämen Sie sich, Herr Scholl!“. Und, ehe ich es vergesse, versuchen Sie erst gar nicht, Ihre Spitzel auf mich zu hetzen: in der Mittagspause benutze ich immer privat-Tablet und gehe zur Sicherheit über anonymouse.org. Von Ihnen lass ich mir den Mund nicht verbieten, Herr Scholl!

    • Ohne Zweifel führt oder zumindest sollte ein CEO die Bank führen, doch das was sich anscheinend dieser Herr Scholl geleistet hat hat mit Führung herzhaft wenig zu tun. Erfahrungsgemäss sind solche Handlungen untrügerische Anzeichen der Verzweiflung. Der verletzte Hund beisst bevor er verendet.

  48. Peinlich und erbärmlich was Herr Scholl und sein ‚Management‘ abziehen!
    Hochbezahlte McKinsey Mitarbeiter werden ins Haus geholt, da die Führung alleine nicht top ist, aber kritische Mitarbeiter werden entlassen und somit auch die verbleibenden Mundtot gemacht.
    Weiter werden seine Buddies und familiär Bekannten weiter nach oben befördert (wie gerade wieder im Private Banking).
    Dies alles unter dem Deckmantel der Staatsgarantie!
    Ich hoffe, dass auch die grossen Medien (TA, NZZ) seine Handlungen endlich richtig unter die Lupe nehmen.

    • Das ist ja das Problem, dass die NZZ und der Tagi investigativ gesehen sich zwar nicht im Vollsuff sondern im Tiefschlaf befinden. Das gilt auch für das Duo Spillmann/Fetscherin.

    • Und wenn man sogar Beweise in der Hinterhand hat, wird man mundtot gemacht, damit die Vetternwirtschaft weitergehen kann. Das ist nicht nur bei der ZKB so.

  49. Also ich als Zürcher Steuerzahler werde dieser Bank bei der nächste Abstimmung, in der sie um zusätzliche Steuergelder bettelt, meine Unterstützung verweigern!

  50. Sch(m)oll ist auch einer der Banker, die es dringenst auszuwechseln gilt … CEO’s, die nur Ja-Sager um sich dulden sind gefährlich für das Unternehmen!

  51. dieses vorgehen gehoert zum planablauf. nachdem nun der us-deal beschlossen ist. geht es in der naechsten phase darum, ja keine kritik und fragen aufkommen zu lassen. es koennte sich ja sonst jemand erdreisten zu fragen wer an dem ganzen Schlamassel schuld ist. auf diese art und weise wird kritik bereits im keim erstickt und die geschaeftsleitung kann weiterwursteln. ob nun zkb, bkb, cs….anderer name, aber selbes vorgehen….mit diesen leuten kommt „swiss banking“ nicht aus der krise

    • @ Neumann & Fuchs

      Ich war schon lange überzeugt davon, dass die angeblichen Top Manager sehr genau beobachten, was auf IP abgeht. Und sie heute nur noch heimlich ihre Salärcouverts öffnen, damit niemand das gerötete Gesicht bemerkt. Im Gegensatz zum Fussvolk dürfen sie auch ungestraft während der Arbeitszeit die IP-Seite aufrufen und werden von den hauseigenen Pressesprechern und den teuren externen PR-Beratern umgehend orientiert.

      Auch die übrigen Medien verfolgen IN$IDE PARADEPLATZ sehr genau. Erst kürzlich verwies TA-Starjournalist Constantin Seibt auf den IP-Artikel bezüglich der Rede des Präsidenten der Bankiervereinigung.

      Hinzu kommt, dass man nicht mehr hörte, dass IP vom Presserat gerügt wurde oder dass Homburger-Staranwälte Herrn Hässig mit Klageandrohungen nötigen, gewisse Kommentare/Passagen zu löschen.

      Fazit: „Dranne bliibe“ kann sich lohnen…

  52. Gratulation, Hr. Hässig! Hr. Scholl persönlich hat Inside Paradeplatz nun in den Blog-Adelsstand erhoben. Offensichtlich werden Ihr Blog und die dazugehörigen Kommentare in den obersten Etagen der Zürcher Banken nicht nur eifrigst gelesen, sondern auch sehr ernst genommen. Anders kann ich mir eine solche Panikreaktion wie die des Hr. Scholl nicht erklären.

  53. Dass 2 Mitarbeitende aufgrund ihrer „Besuche“ bei IP freigestellt werden, bedaure ich sehr. Ich bin ein grosser Freund der freien Meinungsäusserung, nur hat der Stil in letzter Zeit sehr gelitten. Die teils niveaulosen und diffamierenden Äusserungen gegenüber Personen sind stark zunehmend. Mit entsprechend vorhandener Courage könnte auch bei der ZKB mit den Verantwortlichen ein kritisches aber auch sachliches Gespräch geführt werden. Das ewige „hintenherum“ über Blogs u.ä. ist weder konstruktiv noch zielführend. Ich bin weder ZKB’ler noch kenne ich Herrn Scholl, nur gehe ich bei Unstimmigkeiten oder Problemen die Personen direkt an. „C’est le ton, qui fait la musique“. Nichts gegen IP, vielfach interessant und informativ, nur findet in letzter Zeit zuviel „Hexenjagd“ statt. Haben wir echt keine anderen Probleme mehr? Ich will diesen Beitrag nicht als „Pro-ZKB“ taxiert sehen, sondern lediglich zu mehr konstruktiven Direktgesprächen aufrufen. Warum kontaktiert ein „normaler“ Mitarbeitender den „obersten“ Chef (Scholl) nicht mittels E-Mail und bittet ihn um ein Gespräch? Kommt mir nicht mit „geht nicht oder nicht erlaubt“. Einfach versuchen, ich mache es regelmässig und ausschliesslich nur gute Erfahrungen.

    • @ Stilfrage: ich arbeite nicht bei der ZKB, sondern bei der CS. Und hier kenne ich persönlich Fälle, wo Mitarbeiter eben genau das versucht haben: die obersten Chefs mittels Email kontaktieren, sachlich ihre Meinung darlegen und versuchen, einen Dialog aufzubauen. Es hat keine Woche gedauert und die betreffenden Mitarbeiter waren im „Pool“. Wenn es auch nur annähernd ähnlich bei der ZKB ist, dann bleibt eben IP nur als der letzte Weg, um die eigene Meinung kundzutun. So traurig dies sein mag.

    • Theoretisch richtig, aber praktisch falsch. Eigentlich wäre ein offenes Betriebsklima wie Sie es beschreiben, der Idealzustand in den Unternehmen. Ich habe ihn auch in einigen Familienbetrieben kennengelernt. In Grossbanken jedoch, auch bei der (zu grossen) ZKB, ist das eine Utopie. Nach 25 Jahren im Banking stelle ich fest, dass es wohl der Sektor ist mit den meisten Psychopathen aller Industrien. Vielleicht liegt es am Mangel an bodenständigen Produkten zum Anfassen, oder an den überhöhten Gehältern. Auf jeden Fall herrscht eine Kritikunfähigkeit vor, die immer wieder zu den enormen Fehlern führt, die wir alle kennen (USA, LIBOR, Kreditderivate, FOREX usw. usw.). Dass sich da frustrierte Stimmen auf Blogs melden, ist doch nur normal.

    • @Frankie. Sie sind auf der richtigen Spur. Ein kaputtes Geschäftsmodell und Paranoia = Ursache-Wirkung. Und umgekehrt.

  54. Was haben Bankmitarbeiter daraus gelernt?
    Künftig nutzen Sie einfach das Smartphone für kritische Kommentare…
    Ansonsten ändert sich rein gar nichts..
    Banken sind halt noch im Steinzeitalter..

  55. Frei nach Lloyd C. Blankfein, wir sind Gott, so haltet es dann eben auch Herr Scholl. Natürlich kann man sagen die Mitarbeiter sind Iloyal. Man kann aber auch sagen es gibt Mitarbeiter die denken mit. Herr Scholl hat wohl lieber Soldaten als Begfehlsempfänger, als Mitarbeiter die Mitdenken in seiner Bank. Ein Managment das meint mit einem MBA oder Bachelor das einzige Lichtlein im dunkeln zu sein hat keine Führungsqualität. MBA und der gleichen, ist zu einer Massenwahre verkommen, ähnlich strukturiert einer Scientology. Eine respekierte Führungsperönlichkeit zu werden lernt man nicht an einer UNI. Führungsperönlichkeiten ist meist schon angeboren und zeugt auch von respekt gegenüber seinen Mitmenschen.
    Das kann kein MBA oder Bachelor nie erlernen.
    Und wenn man sieht was diese Institute zum Teil für Persönlichkeiten rausspucken kanns einem nur noch grauen. Ich halte mich hier streng an die Meinung von Herrn Marc Faber.
    Mc Kinsey? Mc Kinsey schreibt das was sein Brötchengeber hören will, andernfalls wären solche Firmen schnell Weg vom Fenster.

  56. Wow, das macht doch einen guten Arbeitgeber aus – so stehen UBS/CS & Co gleich in einem massiv besseren Licht!

    Weiter wäre es interessant gewesen, auf welcher Stufe die MA waren. Ich tippe auf Back/Middle-Office und sehr tiefrangig bzw. over-worked and under-paid 🙁

    @Scholl: Werde ich jetzt auch entlassen?…

  57. Wenn diese Geschichte wirklich stimmt kann Martin Scholl umgehend den Hut nehmen.

    Ein derartiges unwürdiges Verhalten ist unentschuldbar.

  58. Solche Rundumschläge werden in der Regel von Personen fabriziert, welche auf einer Stufe gelandet sind, in welche diese nicht hingehören. Auch die Probleme mit den US Behörden sind mehr als dämlich. Mit einem gesunden Menschenverstand konnte man sich ausmalen, dass hier Probleme auftauchen werden. Normalerweise sollten nach solchen Aktionen Köpfe rollen, jedoch nicht beim ZKB Führungsfilz. Die ZKB gehört meines Wissens den Zürchern und nicht Herr Scholl und seiner Entourage. Schaut euch die Vertreter der Parteien im Bankrat an und wählt diese Leute bei der nächsten Gelegenheit ab.

    • @max smart: da kann ich nur beipflichten, vorallem wenn Sie sagen, dass mit einem gesunden Menschenverstand die US-Probleme hausgemacht wurden…..Greed was the name of the game! Und der Glaube, man könne sich hinter dem Bankgeheimnis verstecken, wenn US-Gesetzbrecher an Bord genommen worden sind!

  59. Da kann ich nur sagen; Pfui Herr Scholl, so was hätte es unter Herr Hasenfratz nie gegeben. Auch der Bankrat hätte dies zur Zeit von Herr Hasenfratz nie unterstützt. Schlussendlich sind es ja nicht die Mitarbeiter sondern Herr Scholl wo was vorgibt das ein schlechtes Klima in der ZKB gibt.

    • Tja, wie sonst soll der Bankrat entscheiden? Wenn er in einer solchen Angelegenheit gegen Herrn Schoch entscheiden würde, wäre dies ein Beweis dafür, dass der Bankrat u.U. den falschen CEO unterstützt. Somit müsste sich der Bankrat eingestehen, dass er falsch entschieden hat. Dies wird er wohl kaum zugeben wollen, deshalb steht er weiterhin hinter Scholl…
      Das ist halt menschlich, aber sowohl traurig als auch (und vor allem) unverantwortlich der Zürcher Bevölkerung/Steuerzahler gegenüber.

  60. Herr Scholl legt ein typisch feudalistisch/diktatorisches Gehabe an den Tag. Nun praktisch jeder Feudalist / Diktator wurde in der jüngeren Geschichte über kurz oder lang aus dem Amt gehoben ! Der König ist ein Narr, wenn er den Narren aus seinem Hause nicht zuhört und diese ernst nimmt ! Es gibt genug Firmen in den letzten Jahren, wo der „Chef“ nur noch ja-sager um sich scharte und wo diese Firmen dann in enorme Schwierigkeiten kamen (UBS Ospel, Zürich Hüppi, Swissair Bruggisser, CS Mühlemann/Wellauer usw.)Bitte erwartet in solchen Organisationen nichts vom Personaldienst. Die führen nur aus und administrieren die Mitarbeiterdaten.

  61. Diese Reaktion passt perfekt zum völlig überforderten Martin Scholl.

    Mit Stasi-Methoden gegen die eigenen Mitarbeiter vorzugehen.

    Grossartig – dies kann man fast nicht mehr toppen!

  62. Wenn es nach Scholl ginge würden in Zürich wahrscheinlich wieder Pranger aufgebaut. Da könnte er dann alle missliebigen Mitarbeiter in aller Öffentlichkeit hinstellen. Und vielleicht auch noch ein paar kritische Kunden mit dazu. Einfach nur mittelalterlich die Managementmethoden des Herrn Scholl…

  63. Nichts Neues bei der ZKB. Kenne persönlich einen Fall bei dem als „privat“ gekennzeichnete E-Mails ausspioniert wurden und auch dort wurde wegen ein paar kritischer Aeusserungen die Person freigestellt. Schon sehr fragwürdige Stasi-Methoden die hier bei der „Staatsbank“ angewandt werden. Haben die Verantwortlichen Angst sich interner Kritik zu stellen??

  64. Ja, das ist die aller erbärmlichste Reaktion, zu der sich ein „Manager“ hinreissen lassen kann. Wie wäre es, sich mit den Meinungen der Mitarbeiter auseinander zu setzen und ihnen ausnahmsweise mal zuzuhören? Vielleicht hat ja die Basis ein paar gute Ideen, wie das Geschäft wieder besser laufen könnte (von „Open Innovation“ hat jedoch ein Scholl wahrscheinlich nie etwas gehört…). Da ist es doch viel bequemer einen Kommentator einfach mal auf die Strasse zu setzen. Einfach nur peinlich, dass so etwas an der Spitze der ZKB sitzt!

  65. Damit hat sich unser CEO vollständig diskreditiert und selbst zum „Abschuss“ freigegeben. – Dämlicher geht’s nimmer. – Und die Bankratsupersesselfurzertantiemler gehören auch alle verabschiedet, inkl. dem „Prof. FH“ Pedergnana, der sein Gesicht auch in/vor jede TV-Kamera hängen will.

  66. Also rein rechtlich, wenn alle Fristen brav eingehalten sind, ist gegen die Kündigung ja kaum vorzugehen, hoffen wir einfach mal, dsas die beiden nicht während der Kündigungsfrist noch krank werden, sonst wird es dann eine never-ending-story….

    Ich denke, hier haben beide Seiten sich eher ungeschickt verhalten, könnte man sicher von beiden besser machen….

    • Also was genau hätte die eine Seite (die beiden gekündigten Mitarbeiter) besser machen sollen? Von einem privaten PC aus schreiben? Oder gar nicht schreiben?
      Und selbst wenn sie während der Kündigungsfrist krank werden sollten: ich denke nicht, dass diese nun um jeden Preis bei der ZKB bleiben wollen.
      Ich würde eher nochmals eingehender den möglicherweise verletzten Datenschutz juristisch überprüfen lassen, denn da würde auch dieser Disclaimer die ZKB wohl kaum retten. Und die ZKB wird ja kein Interesse haben, dies alles an die grosse Glocke zu hängen (obwohl nun dank IP ein Schritt dazu gemacht wurde)!

  67. Let’s face it: Blog-Kommentare sind die wohl ehrlichste Rüchmeldung der Belegschaft in Bezug auf deren Befindlichkeit. Man mag die Kritik als unangemessen oder unfair empfinden. Die Reaktion der ZKB im vorliegenden Fall ist jedoch unangemessen. Ein klärendes Gespräch über die direkten Vorgesetzten oder die offene (interne) Auseinandersetzung mit der Belegschaft wäre möglicherweise zielführender gewesen. Das Arbeitsklima innerhalb der ZKB hat jetzt eine neue Dimension erfahren: Zensur. Ein unschöner Gedanke und ein Schuss ins Bein des Martin Scholl.

  68. Ich bin ZKB-Kunde und lese Inside-Paradeplatz regelmässig. Bei diesem Artikel kommt es mir so vor, wie zu alten DDR-Zeiten. Ich werde mir überlegen, wegen diesem Scholl die ZKB-Beziehungen zu kündigen.

    • Ich wollte eigentlich meine Konten bei der CS saldieren und meine Assets zur ZKB tragen. Wenn ich das jedoch lese, dann habe ich keine Lust damit Manager zu unterstützen, die sich Stasi-ähnlich verhalten. Somit bleibt mir nur noch die Postfinance.

    • Ich ebenso. Ich bin derzeit noch Kunde bei der ZKB. Werde jetzt aber mein Vermögen abziehen. Wer so mit seinen Mitarbeitern umgeht, dem möchte ich die Vermaltung meines Vermögens nicht anvertrauen.

  69. Klar, jeder unserer Schritte am Firmen PC kann überwacht werden. Wir geben uns bei jedem Login damit einverstanden. Solche Webseiten schon nur aufzurufen sind tabu, Kommentare abzusetzen sowieso. Alternative Kanäle nutzen (Smartphone, Tablet, etc..)

  70. Recht hat er! Illoyale Mitarbeiter bringen einer Firma nichts! Wenn jemand mit seinem Arbeitsplatz respektive seinem Arbeitgeber nicht zufrieden ist, soll er sich eine neue Stelle suchen.

    Solche Mitarbeiter vermiesen nur die Stimmung und ziehen andere ebenfalls runter…

    • Ups, wird schwierig, wenn plötzlich 80 % oder 34’000 nicht mehr zufriedene Mitarbeiter der Grossbanken und der ZKB einen neuen Job suchen!
      :-))

    • Dann hoffe ich bloss, dass Sie nie in die Lage eines Unzufriedenen kommen.
      Ein Mitarbeiter sagt lediglich was nicht funktioniert und kritisiert dabei die Führung. Das heisst noch lange nicht, dass er illoyal ist. Er mag vermutlich seinen Job und die Arbeit, die Kollegen, aber wenn, wie in einer Diktatur geführt wird und die Mitarbeiter, wie der ZKB Führung offensichlich, Schnuppe sind, dann sollte man auch seine Meinung äussern dürfen.

  71. Was Herr Scholl da betreibt ist absolut Masslos.
    Was denkt er eigentlich wer er ist? Gott???
    Wir leben in einem Land mit freier Meinungsäusserung und wenn Mitarbeiter den guten Herrn Scholl ins Visier nehmen, dann sollte er sich mal Gedanken machen warum.
    Aber nein, GOTT hat entschieden, dass die Personen, die nicht seiner Meinung sind, auch nicht gut für die ZKB sind. Aber vielleicht, wenn er mal auf die Leute hören würde, wären es genau die Mitarbeiter, die vielleicht gute Vorschläge hätten damit die ZKB intern besser dastehen würde.

    Wie heisst es so schön:
    Paragraph 1: Herr Scholl hat immer Recht.
    Paragraph 2: Sollte er einmal nicht Recht haben, tritt automatisch Paragraph 1 in Kraft!

    Na dann viel Spass Herr Scholl bei den zukünftigen Entlassungen!

    • Einen Disclaimer beim Forumsformular wäre nützlich.

      Bei Jobverlust ubernehmen wir keine Verantwortung …

      oder besser

      Sie arbeiten bei der ZKB: Kommentare sind zu Ihrem Schutz gesperrt.

      Damits jeder merkt!