Finma = USA

Chef Raaflaub in NZZ: Banken, gebt auf! Regulator ist nicht mehr unabhängig; dient Finma-Vize USA zu?

Die Finanzaufsicht zeigt heute, wo sie steht: auf Seiten der USA. Damit ist die Finma nicht mehr neutral und unabhängig, sondern politisch und offensichtlich von den USA erpressbar.

Den Beleg liefert Finma-Chef Patrick Raaflaub in der NZZ selbst. Eine Bank, die sich den USA freiwillig ausliefere, „handelt aus Sicht der Finma verantwortungsvoll“, schreibt Raaflaub heute.

Der oberste Bankenpolizist lockt mit Zuckerbrot. Ein Schuldbekenntnis würde „von der Finma gewürdigt und wirkt sich aus der Aufsichtsperspektive nicht nachteilig für die betroffene Bank aus“.

Was nett klingt, ist eine knallharte Drohung. Wer sich Washington jetzt nicht stellt, der handelt unverantwortlich. Bis am 9. Dezember will Raaflaub viele reumütige, geständige Banken.

Was Raaflaub den Bankenchefs öffentlich zuruft, hat es in sich. Gebt auf, dann habt ihr von uns nichts zu befürchten. Sonst gnade euch Gott.

Warum tut dies der mächtige Oberaufseher über den Finanzplatz? Was treibt Raaflaub dazu, die rote Linie zu überschreiten und sich zum Werkzeug des Bundesrats zu machen?

Die Frage ist besonders brisant, weil die USA bald noch viel mehr über den Schweizer Bankenplatz erfahren könnten.

Gestern akzeptierte Raoul Weil, der Architekt des Offshore-Bankings der UBS, die rasche Auslieferung nach Übersee. Der in Italien Verhaftete könnte dort auspacken.

Damit könnte auch die Finma in Notstand geraten. Raaflaubs wichtigster Mann, der beim Regulator für den Bereich Banken zuständige Mark Branson, war zusammen mit Weil bei der UBS.

Branson ist Angelsachse. Und er hat zwei Achillesfersen. Erstens war er Japan-Chef, als dort UBS-Händler den Libor-Betrug starteten. Zweitens gestand er auf US-Boden die Schuld der UBS ein.

Was machten die USA damals, im Juli 2008, als die Weltmacht ihre Strategie gegen die Schweiz von langer Hand plante, mit Branson? Konnten die Amerikaner „ihren“ Mann gewinnen?

Die These, dass Branson ein verkappter US-Spion geworden ist, macht in Schweizer Privatbanken die Runde. Genährt wird die Story damit, dass die Finma die Bank Wegelin vor 2 Jahren fallenliess.

Im Januar 2012 klagten die Amerikaner 3 Wegelin-Banker an. Sofort war Konrad Hummler und seinen Partnern klar, dass es nun ums Ganze gehen würde.

Von der Politik in Bern und der Nationalbank an der Zürcher Börsenstrasse wurde den Ostschweizern signalisiert, dass sie keinerlei Hilfe zu erwarten hätten.

Als Plan B hatten Hummler & Co. den Verkauf des Nicht-US-Geschäfts vorgesehen. Nun setzten sie das Vorhaben mit Pierin Vincenz und der Raiffeisen in die Tat um.

Der Deal musste in kürzester Zeit über die Bühne. Nur wenn es gelingen würde, den nicht kontaminierten Wegelin-Teil abzutrennen und zu verkaufen, bevor die USA die Bank in Mangel nehmen würden, würde das Kalkül aufgehen.

Mark Branson war als Bankenchef der Finma zentral bei der Geheimoperation. Er musste den Verkauf an die Raiffeisen absegnen.

Statt mitzuhelfen und die wenigen Tage, die zur Verfügung standen, optimal zu nutzen, legte Branson den Wegelin- und Raiffeisen-Protagonisten Steine in den Weg.

Unmittelbar vor der geplanten Vertragsunterzeichnung verlangte Branson von den St. Gallern ein „positives“ Inventar der Assets in den Büchern der Wegelin-Bank.

Im Unterschied zum vorgesehenen „negativen“ Inventar war nun die Werthaltigkeit jeder einzelnen Position auf der Aktivseite der Bilanz zu belegen. Im negativen Verfahren hätten nur die zweifelhaften Aktiven erläutert werden müssen.

Hummler & Co. hatten den Deal generalstabsmässig aufgegleist. In ihrem Kommandostand an der Museumstrasse 1 in St. Gallen hatten sie für diesen Fall vorgesorgt.

Nur so waren die Wegelin-Banker in der Lage, die von Branson geforderte Positiv-Liste in wenigen Tagen zu liefern. Der Deal konnte über die Bühne gehen.

Branson geriet in der Folge in den Verdacht, dass er für die USA arbeiten würde. Vor allem die „Leaver-Liste“ schürte diese These.

Die Finma hatte von der UBS frühzeitig gewusst, zu welchen Banken deren toxische US-Gelder flossen. Hat die Berner Aufsicht diese Information nach Washington geschickt?

Ab 2011 nahmen die USA zielgenau jene Institute ins Visier, die im 2008 und später viel US-Schwarzgeld von der Grossbank aufgenommen hatten. Wegelin und andere Institute gerieten unter Druck.

Nun stellt sich die Finma betonter denn je in den Dienst der Supermacht. Die Schützenhilfe würde für die These sprechen, dass die Aufsicht im Steuerkrieg zum verlängerten Arm von Uncle Sam geworden ist.

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34 Kommentare zu “Finma = USA

  1. Eine Frage; wenn man die letzten 20 Jahre das Einkommen der CH-Banken in den USA summieren würde, minus: Strafen, Reputationsschaden der Banken, des Landes, Demütigungen etc. bin ich überzeugt das es kein Lohnendes Geschäft ist. Schliesst die Standorte in den USA! Alle US-Ex-pats nach Hause schicken! Keine Probleme mehr.

  2. schöner Mann bei FINMA …..

    und die USA ihrerseits machen alles korrekt:
    Miami, Dellaware …. und die ganze Madoff-Geschicht …. die SEC mit ihren Schlampereien…und wir Schweize werden nie Geld sehen usw usw…..

  3. Was wir jetzt erleben ist erst der Anfang. Je grösser der Wohlstandsunterschied gegenüber dem druchschnittlichen Ausland wird, desto extremer werden die Strategien, „unsere“ Pfründe anzuzapfen.

    • @ Mike

      Bei der Beihilfe zur Steuerhinterziehung für natürliche und jur. Personen aus Argentinien sind auch CH- und FL-Banken seit Jahrzehnten dick im Geschäft.

  4. Betreffend US-Amerikanischen Offshore Banking-Aktivitaeten: Mal morganleaks googlen….(wenns auf Spanisch kommt gibts online translation services). Die Schweizer Banker sind wirkliche Kummerbuben dagegen….und koennen leider auch nicht auf Unterstuetzung zaehlen wie z.B. die Brickell-Kollegen von ihrer Florida Banking Association, welche bisher mit dem Argument von Arbeitsplaetzen noch jegliche gesetzliche Veraenderung verhindern konnte. Aha….auslaendische Steuerzahler sind ja nicht gleich wie US-Steuerzahler?!

  5. Nochmals für mich als Langsamdenker: Man bekennt sich schuldig, auch wenn man (fast) sicher ist, dass man’s nicht ist, weil man als schuldig gilt, bis die eigene Unschuld bewiesen ist. Die Unschuld ist jedoch nicht beweisbar, weil über 120 Kriterien pro Kunde, Produkt und eigene Legal-Entity einen Hinweis darauf enthalten könnten, dass man eben schuldig ist. Und diese Kriterien können sich laufend verändern, daher die Nicht-Beweisbarkeit der Unschuld. Eine Anklage kann jederzeit erfolgen, ausser man bekennt sich schuldig, daher muss man vor allem mit einer Anklage rechnen, wenn man denkt, man sei unschuldig. Etc. Da haben die Amis ja ganze Arbeit geleistet und die Schweizer sind so phantastisch lächerliche Hosensch., dass es einem Übel werden muss. Ach ja, die (alte) Garde, welche das alles vorbereitet hat (Angelsachsen mit strammer Schwizer Hilfe!) geniessen den Ruhestand.

  6. Dass sich Herr Doktor Raaflaub, also der oberste Regulator, sich nicht entblödet, in einer Tageszeitung der geneigten Bankenwelt – quasi „last minute“ – den Gang unter die Guillotine als Heilsweg anzupreisen, ist eine Realsatire erster Güte! Keine „balls“, um ein reguläres Rundschreiben zu diesem fundamentalen Thema zu verfassen?
    Herr Doktor, im Stadtcasino Winterthur wird sicher bald ein Plätzchen frei, wo Sie Ihren Plauderton ungestört weiter verfeinern können.

  7. Bei aller Tragik, dass Bund und Parlament den unerträglichen Zustand der FINMA nicht einsehen wollen und ihn weiterhin tolerieren, gesellt sich die Ohnmacht, dass Raaflaub für seine unglaubwürdigen Aussagen noch ein stolzes Salär kriegt. Die Banken finanzieren und kontollieren die FINMA, nun fällt ihnen Raaflaub in den Rücken!! Quel horreur!!

    • Und was bitte ist die richtige Strategie? Etwa Panama Foundations & Companies zu Discountpreisen verkaufen? Vielleicht kriegt man als Dreingabe noch eine Staude Bananen, aber kein HNWI wird deswegen sein Geld in diesem Operettenstaat parkieren. Witzbold!

    • Ich habe nicht gesagt, man solle in Panama investieren. Ich habe nur gesagt, dass es nicht eine Frage der Unabhängigkeit sei, sondern eine Frage der Strategie.

      Diese Aussage bezieht sich auf obigen Artikel und das Verhältnis USA/FINMA. Den „Witzbold“ gebe ich Ihnen, liebe Frau Niggli, daher gerne zurück. Schon etwas von Trusts gehört?

  8. FINMA = USA könnte ja noch ausgeweitet werden auf SCHWEIZ = USA! Unsere Regierung ist ja USA hörig und alles andere als für die Schweiz.

  9. „Die Finma hatte von der UBS frühzeitig gewusst, zu welchen Banken deren toxische US-Gelder flossen. Hat die Berner Aufsicht diese Information nach Washington geschickt?“
    Sicher nicht, die US Behörden mussten ja nur den USD Zahlungsverkehr anzapfen. Da ja alle diese Schlauberger von Bankmanagern keine Ahnung hatten wie der Zahlungsverkehr abläuft, wurden logischerweise haufenweise Transaktionen bei Kontoverschiebungen über UBS Stamford abgewickelt und da wurde ersichtlich, wohin die Gelder wanderten. Noch einfacher war es für die Behörden, da ja Wegelin für einige Banken den Zahlungsverkehr erledigte und somit alle ihre Gelder in Stamford hatten.

  10. ========================
    ……FINMA nicht USA !
    ========================

    Die Finma ist eine ängstliche Behörde in einen Kleinstaat am Rande der Alpen.

    Die Schweiz ist etwas größer als z.B. Israel jedoch viel unbedeutender für die USA.

    ERGO: Die Schweiz nimmt sich zu wichtig !

  11. Da bleibt mir nur noch ein Zitat von Mahatma Ganhdi:

    „Die Freiheit wird nicht durch die Machtübernahme einiger weniger kommen,
    sondern durch die Fähigkeit aller Menschen, der Staatsgewalt zu widerstehen, wenn diese missbraucht wird.“

    Es bleiben nur ganz negative Begriffe, um das zu beschreiben, was auf dem Finanzplatz Schweiz vor sich geht!

    Viel Glück!

  12. Soeben erreicht uns die Nachricht, dass Dr. Andreas Albrecht, Leiter der renommierten Kanzlei Vischer in Basel als Bankratspräsident per Ende 2013 zurücktreten wird.

    Seine Bank für fair banking gehört ebenfalls zu den mittelgrossen CH-Banken, welche im Kommentar weiter unten erwähnt wurden.

  13. Es ist wie immer und überall, wie im Krieg: die grössten Feinde sind im eigenen Lager!
    Und im ganzen Trauerspiel zeigt sich, dass unser EFD mit EWS an der Spitze total überfordert ist, sagen wir`s auf deutsch: unfähig. Ein Kantonskässeli einigermassen zu führen, heisst noch lange nicht, dass man fähig ist, internationales Finanzwesen zu verstehen. Und wie weit man mit Selbstüberschätzung kommt, sieht man heute! Aber die üppige Pension ist ja nicht in Gefahr!

    • Wirklich ein Lacher der Lacher! Sie würden ja alles besser verstehen und besser machen, oder.
      Bin effektiv auch kein Freund von EWS und würde mir dort eine gradlinigere Person wünschen.

    • zu Kurt Nehmer: Ich muss es gar nicht besser verstehen und schon gar nicht besser machen, bin schliesslich auch nicht Bundesrat, resp. in der entsprechenden Position. Wenn Sie glauben lachen zu müssen über Leute, die in falschen Positionen für das gesamte Land nur Schaden anrichten, dann lachen Sie. Ich finde es auf alle Fälle nicht lustig.

  14. Bin nicht ganz einverstanden Herr Hässig mit Ihrem allseits populären FINMA-bashing.

    Jeder im International Private Banking tätige Kundenbetreuer, der sich die Mühe nahm, die US-QI-Agreements durchzulesen, welche die meisten Schweizer Banken vor 12 Jahren unterzeichneten wusste doch haargenau: Hands off US Persons.

    Wobei ich nicht von Amerikanern spreche, welche in der Schweiz leben und arbeiten oder von Schweizern, welche in die USA auswanderten und hier noch ein Konto haben. Hier finde ich auch, dass die Amis übertreiben.

    Die mittelgrossen CH-Banken (mit wenig Auslanderfahrung, keinen Sprachkenntnissen usw.) welche jedoch die bei der UBS entlassenen US-Private Banker als so genannte EVV ins Haus holten und ihnen sogar bankinterne Büros, Banktelefonnummern usw. offerierten, waren schlicht und einfach, um es in den Worten von Ständerätin Fetz zu sagen: Vom Aff bisse. Gier und Unvermögen hatten gesiegt!

    • Aber, aber, hochgeschätzter Herr Bumbacher.
      Offenbar schon wieder der Mainstream-Banken-Bashing Lektüre aufgesessen? Oder einfach nur Faktenresistent?

      Lesen Sie zur Abwechslung doch mal dieses Interview mit Prof. Behnisch:
      http://www.nzz.ch/finanzen_alt/nachrichten/ich-habe-keinen-steuerbetrug-gefunden-1.2066801

      Bei den übrigen Blog-Lesern entschuldige ich mich für diesen Post, den ich jetzt bereits zum 4ten mal innert weniger Monate in diesem Blog erwähne.

      Sorry, aber wie es scheint, haben es einige noch immer nicht begriffen! Sorry 😉

    • Bin gerne bereit Herr Gagnebien, mit Ihnen zu diskutieren, falls Sie Ihren richtige Namen angeben.

      Als lanjähriges Direktionsmitglied im International Banking (u.a. Head Corporate Banking UBS Singapore) weiss ich aus der Praxis, wovon ich rede.

      Beispielsweise muss seit vielen Jahren jeder ausl. Neukunde ein Formular unterzeichnen, wo er explizit erklärt, dass er keine „US Person“ ist.

    • Das ist natürlich schön für Sie, Herr Bumbacher.
      Ich schlage deshalb vor, dass wir uns privat, Auge in Auge, über dieses Thema unterhalten.

      Nachdem Ihr letzter Post in der IP-Redaktion inkl. einiger Stammleser/Innen bestimmt für reichlich „Amüsement“ gesorgt hat, halte ich es persönlich doch für angebrachter, die Situation hier im Blog nicht eskalieren zu lassen, indem ich Ihnen meine – von NSA und Inlandgeheimdienst DAP registrierte – Identität hier preis gebe.

      Nur soviel: Ihre Tätigkeit bei UBS Singapore dürfte bereits eine Weile zurück liegen, nicht wahr…

      Ich bedaure, Ihnen heute nicht mehr darüber aussagen zu können, verweise aber gerne nochmals auf den NZZ-Link. Dort finden Sie, mit etwas Eigeninitiative, alle wichtigen Infos. Falls Sie diese Infos mit den hier verfügbaren IP-Posts zum Thema verknüpfen vermögen, haben Sie ziemlich sicher die präzise Wahrheit auf dem Tisch. Und sonst: Weltwoche lesen!

      Mit bester Empfehlung
      Schorsch Gagnepasbien
      (aktuell in Metamorphose zum Gagnebien!)

      PS: Die Meldungen zu Snowden/NSA etc. der letzten Wochen scheinen Sie bisher nicht beunruhigt zu haben. Ohne hier lehrmeisterlich wirken zu wollen, machen Sie sich doch bitte darüber nochmals etwas Gedanken 😉

    • Sie haben Recht, mein UBS-Engagement war zu einer Zeit, als Georges Gagnebin noch in Amt und Würden war.

      Auge in Auge? Gerne, aber weshalb haben Sie mir dann keine E-Mail gesandt!

      Morgen ist wieder die BaZ Pflichtlektüre und deshalb weiss ich nicht, ob noch genügend Zeit für die Weltwoche bleibt.

    • Der von Ihnen auf IP schon zum xten Mal gepostete NZZ-Artikel ist ca. 4 1/2 Jahre alt!

      Heute kann man in der NZZ u. a. folgendes lesen: „Die FINMA hat gut 20 formelle Untersuchungen bei Banken im Z’hang mit dem grenzüberschreitenden US-Geschäft geführt. Mindestens teilweise endeten diese Untersuchungen mit Enforcement-Verfügungen.“

    • Nehme an, Ihre Präzisierung war für all jene gedacht, welche den Titel nicht verstanden hatten.

      Passt schon.

  15. Das Bankgeheimnis wird wohl nicht mehr zu retten sein.Die Schweiz sollte in die Offensive gehen und die Namen der Stuersünder nicht nur den Behörden sondern auch der Presse bekannt geben. behörden sind immer von Parteien beherrscht diese behörden vertuschen mehr als uns lieb ist. Ich bin überzeugt, eine solche Ankündigung der Schweiz (Bekanntgabe der Namen and die Presse) würde „Schockwellen“ durch die Demokratien Europas und der USA jagen, die jede Kritig verstummen lassen würde. gehängt werden ja immer nur die „Kleinen“; die „Grossen“ (betrügerische und käufliche Politiker) können Ihren Kopf immer aus der Schlinge ziehen. Es wäre wirklich auch sehr aufschlussreich gewisse politische Entscheidungen mit Geldflüssen an Parteien und Politiker abzugleichen.

  16. In Bern fehlt diversen Herren und Damen vor allem eines: Rückgrat! Obwohl wir ein kleines Land sind, sollten wir uns dennoch souverän verhalten. So lange die Amis mit Ihren Inseln, Delaware und Nevada so weiterfahren, sollte man hierzulande überhaupt nichts tun.
    Das dürfte ruhig mal jemand von den Funktionären in Bern in die Waagschale werfen, und nicht immer nur sofort den schuldigen Bückling machen vor jedem Land der Erde.

  17. Toll, und dann wäre er als Spion noch der mit Abstand bestbezahlte Mitarbeiter der FINMA, für den eine Ausnahmeregelung gewährt werden musste… – Absurdistan!

    • genau, das sage ich schon lange. Wieso macht dazu niemand Druck! Habe darüber schon Monate nichts mehr gelesen, alles Hosenscheisser in Europa.

    • Lieber Herr Andi, fangen Sie doch an mit dem Druck! Dann gäbe es – laut Ihrer Definition – einen Hosenscheisser weniger im guten alten Europa.