Bonviva-Brunner schnappt sich CS-Firmenkunden

Nach Fruithofs Abgang platziert der Machtmanager seine Berater-Boys – Bär&Co. wildern – Brunner kennt Bank, nicht Business.

Christoph Brunner, der Erfinder von Bonviva und dem 1,5-Prozent-Zinslockvogel, ist bei der Credit Suisse der Mann der Stunde.

Der Chef des Schweizer Private Bankings, ein Ex-McKinsey-Mann, besetzte sofort das Vakuum, das mit der überraschenden Kündigung von Firmenkunden-Chef Barend Fruithof entstand.

Fruithof galt intern als Brunners schärfster Widersacher im Wettrennen um den CEO-Job der neu entstehenden CS Schweiz AG. Diese wird im Holding-Konzern zum Private-Banking-Zentrum.

Durch Platzierung zweier enger Vertrauter schaffte es Brunner, zusätzlich zu seinem Private Banking auch das wichtige und ertragsstarke Firmengeschäft unter seine Kontrolle zu bringen.

Die gestern via Finews, eine Internet-Finanzseite, bekannt gewordene Rochade lässt keine Zweifel offen: Brunner ist die starke Figur im Private Banking der CS, sein Boss Hans-Ulrich Meister nicht.

Der machthungrige, zahlenversierte Brunner setzt dabei auf ihm hörige Untergebene. Diese stammen wie Brunner aus der Beratung und geniessen nur wenig Rückhalt bei guten CS-Bankern.

Der eine heisst Andre Helfenstein und war bisher Brunners Mann für die grösste Region, jene des Wirtschaftszentrums Zürich.

Helfenstein war über 10 Jahre lang bei Boston Consulting, einer der führenden Beratungsunternehmen mit starker Verankerung im Schweizer Banking.

2007 wechselte Boston-Mann Helfenstein die Fronten, verdiente sich kurz im Verkauf die Sporen ab und wurde dann in Christoph Brunners damaligem Retail-Reich Chef Zürich.

Im Zuge einer internen Fusion des Schweizer Retail- und des inländischen Private-Banking-Bereichs, der Übung „Alpha“, setzte sich Retailer Helfenstein dank seinem Götti Brunner gegen den direkten Konkurrenten des Private Bankings durch.

Helfenstein wurde Chef der zusammengelegten Vermögensverwaltung für die ganze Region Zürich mit ihren verschiedenen Marktgebieten.

Er war ein Mann von Brunners Gnaden. Als langjähriger Berater fehlte Helfenstein der Stallgeruch eines richtigen Bankers, was sich an mangelndem Feeling für gute Leute zeigte. Einzig seine freundliche Art kam gut an, zumindest bei weniger starken Persönlichkeiten.

Die Konkurrenz hatte mit Helfenstein auf dem Zürich-Chefsessel leichtes Spiel.

Ex-CS-Chefs, die in Spitzenpositionen bei der UBS, der Julius Bär und bei anderen Privatbanken gewechselt hatten, begannen in Helfensteins Revier zu wildern.

Mit Erfolg. Im Laufe der letzen zwei Jahre, seit Helfenstein die Verantwortung trägt, verlor die CS in Zürich massenhaft gute Kundenberater.

Der Aderlass hat sich jüngst akzentuiert. Allein die Julius Bär hat unter ihrem neuen Zürich-Chef Paul Arni, der zuvor eine steile CS-Karriere gemacht hatte, bis ihn Brunner ausmanövrierte, bisher fast 10 Senior-Berater der Credit Suisse engagiert.

Statt Helfenstein abzusetzen, erhält er nun eine grössere Aufgabe. Als neuer Chef des Firmenkundengeschäfts tritt er in die grossen Fussstapfen von Barend Fruithof.

Der zweite Mann, den Strippenzieher Christoph Brunner mit Bedacht und Kalkül intern positioniert, ist Daniel Hunziker.

Wie Helfenstein war auch Hunziker ursprünglich ein Berater, und zwar bei McKinsey, die im Geschäft der strategischen Beratung vor der Boston Consulting als Weltnummer 1 gilt.

Hunziker eilt innerhalb des Schweizer CS-Privatebankings der Ruf von Brunners scharfem Hund voraus. Als Brunners Marketing- und Verkaufschef brachte Hunziker die Kundenberater in der ganzen Region Schweiz gegen sich auf.

Diesen schrieb Hunziker vor, welche Produkte und Services sie ihren Kunden anzupreisen hatten. Statt dass sie selbst das in ihren Augen Beste empfehlen konnten, mussten die Berater Hunzikers Direktive Folge leisten.

Im Zentrum stand die grosse Bonviva-Offensive von General Brunner. Hunziker als Brunners wichtigster Offizier zwang sämtliche CS-Vermögensverwalter, ihre Kunden ins Bonviva-Regime zu drücken.

Dieses ist teuer und unflexibel. Wer nicht mitmacht, weil er das Preis-Leistungsverhältnis ungenügend findet, wird zum Kunde zweiter Klasse und darf sich mit der Warteschlaufe des Callcenters abmühen.

Bonviva ist von Christoph Brunner erfunden, von Daniel Hunziker umgesetzt und von hörigen Frontleuten wie Andre Helfenstein kontrolliert worden.

Die Belohnung folgte auf dem Fuss. Hunziker, obwohl durch und durch Berater, darf jetzt vom Backoffice an die Front wechseln. Er übernimmt von Helfenstein die Leitung der Grossregion Zürich.

Für Brunner sind die zwei Personalien entscheidend. Der Mann, der seinen Gegenspielern laut Insidern immer zwei Züge voraus ist, hat seinen Einflussbereich mit der Besetzung der Firmenkunden ausgeweitet.

Brunner ist damit unbestritten der Leithammel der CS Schweiz. Ob er damit für den zukünftigen CEO-Schweiz-Job gesetzt ist, bleibt abzuwarten.

Bei Präsident Urs Rohner soll Brunner nicht erste Wahl sein.

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Kommentare

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  1. the strange brady muss gehen
    wir sagen nicht auf wiedersehen
    ein stranger war er alleweile
    verbreitete bloss langeweile
    seine bilanz war sehr durchwachsen
    typisch für einen Anglosachsen
    hoffentlich ist der nächste chef ein cleanser
    und nicht ein geldversessener dauergrinser
    zu arbeiten ist an den kulturellen problemen
    ich denk da z.b. an die kompatibilität zu diversen steuersystemen
    doch auch das arbeitsklima liegt im argen
    viele dort, die in sinnleere der rente entgegendarben
    was den zukünftigen erfolg anlangt, bin ich sehr skeptisch
    das senior management ist eher post-narkoleptisch
    verdorben durch die ego-geld-fixierung
    fehlt’s am verstand, schon in kleinster dosierung.

    • Mal schaun was jetzt der Neue bringt
      nach welcher Weise die top-tier Riege singt.
      die ib boys waren keine glückliche Wahl
      für manchen wurden sie zur Höllenqual.
      Animiert hat mich die Geldgier-Frage
      auf sie bezieht sich, was ich sage.
      Es geht um eine Aenderung der Kultur
      sie Bedarf, sozusagen, einer Korrektur.
      Ob diese kommt, und auch noch wann
      weiss nur das oft zitierte Zweiergespann.
      Ich bleibe Dir daher die Anwort schuldig
      meine Empfehlung ist: bleib geduldig!

  2. Retail Christoph schnappt sich die Firmenkunden 😉
    Eines muss man sagen: Christoph gelingt es sehr gut, die Kunden zu melken. (Beispiel Bonviva und CS Invest). Zweifellos wird ihm auch bei den Firmenkunden ein Standardisierungsmodell ziemlich schnell einfallen. Wenn keine Neukunden mehr gewonnen werden, müssen die bestehenden Kunden auch im Firmengeschäft zur Gewinnmaximierung herhalten, analog den Schweizer Retailgeschäft.

  3. Fruithof ziehen zu lassen ist sehr schade und dumm. Das bedaure ich. Der Mann verstand sein Geschäft und hatte die entsprechende Sozialkompetenz, um Kunden zu binden. Eine Ausnahmeerscheinung!
    Kurzfristig wird es für Meister aber nichts ausmachen. Bankmanager denken halt immer nur kurzfristig voraus, für maximal 2 Bonus Etmale.
    Dumm – dumm – dumm!

    • echte Führungspersönlichkeiten werden rar in der CS. Die derzeitige Kultur spült einfach Menschen nach oben, die kein Bedürfnis nach Bindung, Rücksichtnahme oder geistiger Entwicklung haben. An erster Stelle zöhlt Geld, an zweiter Stelle auch wieder Geld und an dritter Stelle nochmals Geld.Ich glaube schon, dass einen diese Einstellung zum Soziopathen machen kann. Und sich mit solchen zu umgeben, ist nicht jedermanns Sache.

  4. Ich stehe immer noch unter Schock, was da die letzte Woche abgegangen ist. Warum lässt man einen Fruithof ziehen und setzt zeitgleich den Gauch ab? Hier läuft was total falsch. Das ExB taugt gar nichts mehr und allen vor an der Meister. Wie können die einen unerfahrenen WMC Manager mit lausigem Performance-Ausweis an Fruithof’s Position setzen – eine Frechheit. Der Gerber mag ja gut sein, aber diese Nummer ist nun definitiv zu gross für ihn. Ich habe über das Wochenende meinen CV auf Vordermann gebracht und empfehle das allen anderen im C&IC auch. Hier beginnt bald das Lichterlöschen, ausser man setzt den Meister ab und Rohner hat die Grösse den Fruithof auf seinen Posten zu setzen, wenn der überhaupt nochmals bereit dazu ist? Ich bin total frustriert und habe jedes Vertrauen in das CS Management verloren.

    • bin, resp. war auch ein Kollege. Allerdings in einer anderen BU.
      Mit ihrem Text haben sie ins Volle getroffen. Doch wie ich Barend kenne, wird er sich nicht dazu bewegen lassen, wieder zurück zu kommen.

  5. Ich wurde von Fruithof als Kunde beraten und betreut. Der hatte seine Truppe und das Geschäft im Griff. Die UBS oder die ZKB wird mein Geschäft gerne übernehmen. Das die CS diesen Mann hat ziehen lassen, zeugt von Inkompetenz oder Neid. Darum werde ich ab morgen eine neue Bank suchen. Na ja, wird nicht so schlimm sein für die CS……

    • Die CS muss aufgrund ihrer chronischen Kapitalschwäche eh die Billanz um Milliarden verkürzen. Da kommen ein paar Kündigungen der langjährig aufgebauten Kundenbeziehungen gerade recht !

    • stimmt. alles läuft ganz nach Plan. Zuerst Abzocken, dann Betrügereien begehen, anschliessend Strafe zahlen und am Ende gesundschrumpfen. Die CS versteht was vom Geschäft. Von den vielen glücklichen Mitarbeitern ganz zu schweigen.

  6. Von Bonviva haben exakt zwei Personen im grossen Stil profitiert: Brunner und Federer.

    Den grössten Erfolg verzeichnete Brunner im Jahr, als Bonviva den Mitarbeitern aufgezwungen wurde. Auf einen Schlag mindestens 20000 neue „Kunden“, Konti und Kreditkarten. Wer rechnen kann wusste schon damals, dass diese Übung ausser Kosten gar nichts gebracht hat. Aha, doch, mehr Bonus für…

  7. Bonviva als Erfolgsprodukt um das Kundengeschäft einer Bank zu positionieren, ist ja sowas von lächerlich. Es ist sogar ein Grund die Bank zu wechseln. Will ich als Kunde für diesen Blödsinn bezahlen. Als Kunde will ich Anlageleistung, günstigste Konditionen und ein einwandfreier Service. Dann ist man loyal. Für Lifestyle-Erlebnisse gehe ich nicht zu einer Bank, und bezahle sicher nicht durch überhöhte Gebühren diesen Schwachsinn. Dieser Brunner fährt das an die Wand , und zwar diretissima. Die halbe Stecke ist schon zurückgelegt.

  8. Nach dem Abgang von Wädi Berchtold, nun Barend Fruithof. Der 2. riesen Verlust für die CS. Man behält und entlöhnt lieber die Amis. Wie lange dauert das Trauerspiel noch. Urs Rohner….unternehmen sie endlich etwas…..

    • stimmt. Es scheint, dass mittlerweile die Firma verlassen, dienoch mehr mitbringer ausser der Absicht, diese Firma auszunehmen. Die CS ist Begriffe, aus der Topliga der Geldhäuser abzusteigen in die zweite Reihe. Auch hier kann existieren- dies steht ausser Frage- aber Margen und Kapitalisierung werden kleiner. Eine Unternehmerbank ist sie schon länger nicht mehr.

  9. „the work is not done, until all the talented people haven’t gone“

    Brady und Rohner haben es ja bald geschafft.

  10. All die kommentare zeugen davon, welche stimmung bei diesem arbeitgeber herrscht. 🙁
    Ich ermutige die frustrierten eine neue schönere aufgabe zu suchen…ich habe das privileg auch dies zu tun…(war selber jahrelang nicht happy..dafuer jetzt 😉

  11. Heute formuliert LH etwas gar aggressiv. Es stimmt, das Brunner bei seinen Beratern wohl nicht unbedingt Sympathiepunkte sammelt. Aber die Beraterfront hat noch nie Manager gemocht, die Druck machen. Am liebsten würde man etwas vor sich hin arbeiten und gut verdienen. Wer sagt denn, dass die Berater von sich aus immer die beste Lösung für den Kunden finden? Meine professionelle Erfahrung ist da ziemlich erschütternd.
    Brunner hat Konsequenz und Beharrlichkeit. Er hat eine Vorstellung, wie das Geschäft sein soll. Ob es sich als richtig herausstellen wird, ist heute schwierig zu sagen. Aber man kann in diesen Zeiten des Umbruchs nicht sagen, sein Modell sei a priori schlecht. Wenigstens hat er seine Crew auf die Ziele eingeschworen und jetzt wird dahin gearbeitet, zielgerichtet. Das ist in vielen anderen Bereichen der Bank überhaupt nicht so. Helfenstein fehlt das Charisma, aber er ist sicherlich kein unfähiger Manager. Und Hunziker hat Talent. Ein Gradmesser ist immer das Urteil der Unterstellten. Bitte mal rumfragen.
    Ich war bei CS, kenne die Leute und Situation ziemlich gut.

    • @Gecko: Die Chance, dass die Berater von sich aus für den Kunden die richtige Lösung finden ist signifikant grösser, als diejenige, dass die Manager die richtige Lösung für die Kunden finden. Warum: Der halbwegs intelligente Berater sucht nach langfristigen Vorteilen (für beide Seiten), der Manager sieht eher die kurzfristigen Aspekte (Net Revenue, Net New Assets, Net New Solutions und wie die Dinger auf den wöchentlichen Ranglisten auch immer heissen). Ich kenne die Leute und Situation (nicht nur CS, auch andere Banken) ebenso gut.

  12. Die Kundenberater bei der Credit Suisse sind wirklich zu bedauern. Werden von Leuten befohlen, die noch nie einen Kunden gesehen haben geschweige denn, mit dem Kunden im täglichen Kontakt stehen. Das ist schlecht für die Kundenberater und für die Kunden und somit auch schlecht für die CS. Offensichtlich gelingt es dem rührigen VRP Rohrer nicht mehr, gute Leute bei der CS zu halten und neue anzustellen. Somit ist die CS auf dem absteigenden Ast (schon seit längerem). Ja keine CS Aktien kaufen.

  13. Die CS begräbt sich selbst… mit Fruithof und Urs Gauch (welcher ebenfalls kaltgestellt wurde) sägt die CS ausgerechnet die zwei besten Männer der Bank ab. Sie waren diejenigen, die nebst Professionalität auch noch Stimmung in die Bude brachten und der Bank etwas Farbe gaben. Fruithof als CS Chef Schweiz hätte der ganzen Bank extrem gut getan – jetzt wird es noch öder, farbloser und kundenunfreundlicher. Missmanagement beginnt in der Personalpolitik und da hat die CS soeben den grössten Fehler gemacht.

    • schliesse mich ihnen 100% an / nicht zu vergessen die langjaehrigen beziehungen zu ausgewaehlten kunden welche auch urs gauch hatte – ein richtiger profi / banker durch und durch der etwas vom business versteht.

      noch eine bemerkung an LH; brunner zu unterstellen dass er das business nicht versteht, ist nicht fair, er versteht es besser als jeder andere, zumindest theoretisch, aber er hat halt keine sozialkompetenz und kein gespuer. trotz aller IT und automatisierung (oder gerade deswegen) hat sich der service gedanke in luft aufgeloest… als kunde werden einem packete und cs invest angedreht welche 08/15 sind (von der idee ok) aber sicher nicht gross added value fuer mich als kunde bringen (fuer die bank schon…) – oder wie kann ich in zeiten von ETF doch noch geld verdienen…

    • Ich habe mit Fruithof mehrere Kundenbesuche und Pitches gemacht. Der Mann versteht sein Handwerk bis ins Detail, ist top vorbereitet, hat Charme und ist Kompetent wie kein anderer in unserer Bank. Und dann hat er jeweils noch persönlich nachgefasst. Einfach der Hammer. Das man diesen Mann ziehen lässt, ist eine Katastrophe. Der Meister wird wohl froh sein, weil er ihm das Wasser nicht zu 10 Prozent reichen konnte und der Dougan und Rohner haben’s wohl verpennt wie alles in unserer Bank. Wir sind ein Saftladen von inkompetenten Managern geworden. Das Unternehmen, welches den „Fruiti“ (so signiert er seine Mails) bekommt, darf sich die Finger lecken und die Mitarbeiter werden zu Höchstform auflaufen, auch wenn er ab und zu eine harte Nuss und sehr direkt ist. Hoffentlich ruft er mich an und ich komme am nächsten Tag.

    • die CS tut alles, aber wirklich alles, um sich das eigene Grab zu schaufeln. Es vergeht keine Woche ohne Nachrichten, bei denen man nur noch. den Kopf schüttelt.. Strategie ist auch wichtig (wenn man denn eine hat), aber Banking ist people business. Und das Gespür dafür fehlt bei CS schon seit längerem.

    • Der Schock sitzt tief auf dem 9 Stock im UH. Weder Meister noch Helfenstein haben sich blicken lassen. Town hall gibt es erst am Dienstag. Was hier abgeht, ist eine riesen Sauerei. Fruithof mag ja nicht immer der Bequemste gewesen sein, aber er ist für die Leute eingestanden und war ein Vorbild in allen Dimensionen. Und vor allem nahm er sich Zeit für Kunden. Bei uns auf dem Floor spricht man davon, dass weitere gekündigt haben. Ich selber bin seit Donnerstag auch auf dem Markt. Meister und seine Kollegen sind Grossmäuler.

    • ganz meine Meinung! Die CS ist auf dem besten Weg überteuertes Mittelmass zu werden. Vor einiger Zeit habe ich meine Konto aufgelöst und bin zur Postfinance. Das Onlinebanking ist dem der CS um Lichtjahre voraus, und zudem noch günstiger. Was bieten die eigentlich fürs Geld? Und auch die Beratung, die warten doch grösstenteils drauf, dass sie big money machen können. Das ganze Leben geht dort vorbei, ohne das inhaltlich irgendetwas von Substanz passiert.

  14. schade dass fruithof geht… der war immerhin etwas freidenkend und kein parteisoldat und hatte eine meinung. helfenstein und hunziker sind beide ok, definitiv above average und geniessen das vertrauen vom chef. banker die mit zahlen umgehen und was von banking verstehen zu finden ist nicht mehr so ganz einfach… sich einfach nach den guten alten zeiten zu sehnen ist auch nicht eine loesung … und die zeiten im swiss banking sind haerter geworden…

    … es schleckt halt schon keine geiss weg, dass bei den beiden grossbanken (und immer mehr auch bei JB und ZKB) der durchschnitt der mittarbeiter hoechstens durchschnitt ist…

    nochmals schade dass fruithof geht (indem er selber geht zeigt er zudem, was er von der bank haelt), das ist ein verlust fuer die CS und einen gewinn fuer den zukuenftigenn arbeitgeber…

  15. Und wieder einmal werden im Zweitagesrythmus Negativnachrichten über die CS auf Inside Paradeplatz und anderen Social Media Outlets verbreitet. Ich habe nun wirklich die Schnauze voll, Frau Haller! Sie sind doch offensichtlich wieder so ein MD, die mit viel Vorschusslorbeeren und Antrittsboni zur CS geholt wurde und die sich nun vom Fussvolk durchfüttern lässt. Frei nach dem Motto „Nur nichts tun, dann tut man auch nichts Falsches“. Und wer darf ganz am Ende die Zeche zahlen? Ich, als Aktionär! Würde die Aktie endlich mal aus dem Tal der Verzweiflung kommen, wäre ich schon lange ein Ex-Aktionär. Tun Sie endlich mal Ihren Job, Frau Haller!

  16. Die heutigen Chefs auf der Bank sind Clowns anderer Clowns keiner hat nicht annähernd das Format eines Robert Holzach, Nick Senn. Robert Jeker. Alfred Schäfer usw der alten Garde die als CH Banker In Punkto Vertrauenswürdigkeit. Diskretion. Banking Know-how Weltruf genossen. Heute wimmelt es von HSG. Mc Kinsey und Consulting Technokraten die weder vom Kunden geschweige vom Banking Ahnung haben. Sie hetzen nur noch alle herum nach dem Motto operative Hektik ersetzt geistigen Stillstand. Weder Bonviva noch Lockvogelzins sind neu sonder copy/Paste von altem Wwin in neuen Schläuchen. Armes Banking. Arme Kunden

  17. Sollte Brunner das FK-Business tatsächlich übernehmen geht es in der Zukunft nur in eine Richtung – Bergab!

    Betreffend Helfenstein und Hunziker muss ich aber dem Lukas Liebenwürdig recht geben! Beide sind Macher und beide verstehen wovon Sie reden. Im Gegensatz zu Brunner – der nur über Excel führt – haben die beiden Herren ein Gefühl zum tatsächlichen Markt und für die Kundenbedürfnisse. Ob sie die Möglichkeit bekommen diese Fähigkeiten zu nutzen ist allerdings eine andere Frage…

  18. Erstens wechseln die CS Berater nicht wegen Arni zu JB, die waren sowieso schon alle auf dem Absprung. Und zweitens entlässt JB dann sowieso nach 12 Monaten wieder die Hälfte der neu eingestellten Berater, behält die Assets und verteilt sie neu. Dies ist im Business Modell so fest verankert.

  19. Wie im vorhergehenden Artikel schon anhgesprochen. Einmal mehr hat LH den Primeur verpasst. Finews.ch ist ihm da voraus. Offenbar sind all seine Informanten bei der CS weg.

    Zudem schludrig recherchiert. Sowohl Helfenstein als auch Hunziker sind Macher Typen, die das Geschäft verstehen und zudem über Sozialkompetenz verfügen. Ein Bisschen Nachforschung und selbst LH hätte herausgefunden, dass keiner der beiden jemals bei McKinsey tätig war. Aber eben: das hätte Aufwand und Sorgfalt erfordert – beides kennt der frustrierte LH nicht.

    • Mein Lieber Kommentator
      Ich glaube, Sie haben da selber etwas falsch „rechechiert“. Helfenstein war bei Boston Consulting und Brunner ist Ex-McKinsey. Steht sogar in ihren Managing-Director-Profilen -> auf der CS-Intranetseite im Adressbuch abrufbar, falls Sie noch dort arbeiten 🙂
      Auf alle Fälle kann ich mit Ihnen leider nicht einige gehen, was die Sache von Wegen Sozialkompetenz angeht. Ein Führungsstiel mit Verkaufsdruck und Peitsche sind wohl eher die korrektren Worte, wenn auch hart gewählt. Als ich angefangen habe, war André Helfenstein noch ein Otto-Normal-Berater. Im Zuge der Nacht-& Nebelaktion, wie es so bei vielen Dingen ist bei der CS, wurde Mr. Helfenstein von 0 auf 100 katapultiert. Kurz auf „Reorganisation Alpha“ wurde noch weiter reorganisiert und Herr Helfenstein wurde gar Chef der Region Zürich. Seitann muss ich gestehen, haben sich zwar die Zahlen verbessert – aber die Laune und das Klima innerhalb der Region deutlich verschlechtert (meine persönliche Ansicht). Ich finde, er ist ein absoluter Zahlenmensch ohne viel Führungskultur und Sozialkompetenz – für mich – sehr unsympathisch und ungeeignete Führungsperson. Aber das ist normal für diese Bank! Aber eben, dass ist nun meine persönlich Meinung dieser Bank und Führungsetage. Viel Spass weiterhin.
      Cheerio

    • Ach Sabinchen. Du bist eine typisch deutsche Erbsenzählerin. Rechtschreibung interessiert auf der Seite nicht wirklich. Bei den Banken wird schnell getippt.

    • Macher stimmt! Mit der Weisung, dass alle Mitarbeiter der CS ihre Wertschriftengeschäfte über die CS abwickeln müssen, wird eine NNA Zahl von rund 1.5 bis 2 Mrd angestrebt. Dies Mitarbeiter brauchen dann auch per Dekret ein CS Invest, zahlen Gebühren auf die höheren AuM etc……na das nenn ich doch mal echte Macherqualitäten ausgespielt!

      Nimmt mich mal Wunder was diejenige Personen über die Kultur der Angst und des Zwanges sagen (Verkaufsdruck, geschuldeter und kritikloser Gehorsam, gemeinsame positive Einschwörung auf Ziele durch massivern Top down approach), welche auf ihren Job infolge Verpflichtungen angewiesen sind, wenn sie die verzweifelten positiven Kommentare von Ihnen sagen……