Singapur schliesst Falcon und Wädi sieht rosarot

Zürcher verlieren Asien-Lizenz, Falcon-Asienchef verhaftet – 3,8 Mrd. Malaysia-Korruption – Finma: „Schwerwiegende Mängel“.

Walter „Wädi“ Berchtold attackierte letzte Woche diesen Blog wegen eines Artikels mit einer massiven Intervention am Handelsgericht. Nun zeigt sich: Die Lage ist dramatisch.

Die Finanzpolizei von Singapur und der Schweiz haben diese Nacht die Falcon Privat Bank wegen „massiver“ Verstösse gegen Geldwäscherei-Vorschriften belangt.

Singapur spricht die Höchststrafe aus. Die Aufsicht des führenden Finanzzentrums Asiens schliesst die Falcon Bank. Sie entzieht ihr die Lizenz.

Noch extremer: Sie gab bekannt, den Falcon-Chef von Singapur verhaftet zu haben.

Der Asien-Stadtstaat macht also den obersten Banker der Zürcher Bank, die den Arabern gehört, zum Kriminellen.

Falcon hat in Singapur ausgespielt. Gleich wie zuvor die Tessiner BSI. Und beide stürzen über 1MDB, einen Staatsfonds von Malaysia, bei dem es um Milliarden-Korruption geht.

Die Falcon muss froh sein, dass sie in der Schweiz weitermachen kann. Die Finma lässt das zu, im Unterschied zur BSI. Diese schloss die Finma.

Die Aufsicht hatte noch rechtzeitig eine Lösung für sie gefunden. Die EFG kaufte die BSI.

Auch bei der Falcon erhebt die Finma massive Vorwürfe. In ihrer Untersuchung gegen die Falcon sieht sie „schwerwiegende Mängel in der Geldwäschereibekämpfung und im Risikomanagement“.

Der malaysische Staatsfonds 1MDB sollte zum Wohl des Volkes sein, doch offenbar war das Vehikel vor allem für riesige Korruption da.

Was aber machten die Falcon-Verantwortlichen? Sie sahen zu und winken alles durch – obwohl längst feuerrote Lampen hätten aufleuchten müssen.

Das Ausmass der verdächtigen Geldverschiebungen war jedenfalls gigantisch. Ein Volumen für eine Bank mit 18 Milliarden Assets wie von einem anderen Stern.

So hält die Finma in ihrem Bericht zu den Verstössen der Falcon fest, dass von 2012 bis Mitte 2015 „Vermögenswerte, die auf Konten bei Falcon im Umfeld der 1MDB-Gruppe überwiesen worden waren, auf insgesamt rund 3,8 Milliarden US-Dollar“ sich beliefen.

Fast 4 Milliarden Dollar 1MDB-Gelder über Falcon-Konten, also gegen ein Viertel der gesamten verwalteten Kundenvermögen der Bank.

Wie ist so etwas möglich? Genauer: Wie kann eine Bank und ihre oberste Leitung solche Beträge von heiklen Kunden einfach durchwinken, ohne die richtigen Fragen zu stellen?

Der Fall Falcon und Malaysia ist damit einer der grössten Rückschläge der jüngeren Zeit für die Bemühungen der Schweizer Behörden, den Finanzplatz zu säubern.

Die Falcon Bank, das ist nun amtlich, war eine der zentralen Mitspieler im Staatsfonds-Skandal von Fernost. Sie verdiente jahrelang mit ihren hochriskanten Kunden und unterliess scharfe Kontrollen.

Die Finma hält dazu fest: „(Die Falcon) führte Transaktionen im Umfang von rund 2,5 Milliarden US-Dollar über die Konten von zwei dieser Offshore-Gesellschaften aus. Die Bank klärte die Hintergründe und Risiken dieser komplexen Transaktionen in markanter Höhe mangelhaft ab.“

Dann wird die Finma konkret: „Weder hinterfragte noch plausibilisierte sie ausreichend die eingereichten Dokumente und Angaben zu einer angeblichen Finanzierung von Energieprojekten sowie den wirtschaftlichen Sinn und die Gegenleistung der umgehenden Weiterüberweisung von 1,3 Milliarden US-Dollar (Durchlauftransaktionen).“

Kurz gesagt: Die Falcon stellte ihre Plattform und ihren Namen Kunden zur Verfügung, die dann höchst verdächtige Deals über sie machten.

Und zwar in einer Höhe von Milliarden, ein Mehrfaches von der Zahl 1’000’000’000. Nicht gerade Peanuts.

Es kommt noch schlimmer. Die Falcon-Chefs interessierten sich nicht dafür, wie ein Malaysia-Geschäftsmann „innerhalb kürzester Zeit ein Vermögen von 135 Millionen US-Dollar hatte erwirtschaften können oder weshalb – im Widerspruch zu seinen Angaben bei der Kontoeröffnung – später insgesamt 1,2 Milliarden US-Dollar auf seine Konten transferiert wurden“.

So ging es weiter und weiter. Riesige Beträge, hoch sensible Kunden – und die Falcon winkte alles durch.

Die Bank habe „Durchlauftransaktionen in der Höhe von 681 Millionen US-Dollar und die Rückzahlung sechs Monate später von 620 Millionen US-Dollar trotz widersprüchlichen Anhaltspunkten über diese Konten nicht“ abgeklärt.

Das beinahe unglaubliche Verhalten kommt durch eine Falcon E-Mail zum Vorschein. Als intern Fragen zur Kundenbeziehung auftauchten, schrieb ein Falcon-Manager: „Wir haben vor sechs Monaten A gesagt, jetzt muss man auch B sagen – irgendwie“.

Es sieht zwar alles lusch aus, aber wir verschliessen die Augen und machen weiter – so die Haltung. Verrückter geht kaum.

Die Finma lässt die Falcon trotzdem leben. Aber nicht ganz. Die Berner Behörde verbietet der Falcon vorläufig jeglichen Kontakt zu politisch exponierten Personen (PEP).

„Der Bank wird für drei Jahre verboten, neue Geschäftsbeziehungen mit ausländischen PEP einzugehen“, schreibt die Aufsicht heute.

„Die FINMA kann dieses Verbot vorher aufheben, sobald die Bank über ein angemessenes Kontrollumfeld verfügt.“vEin solches hatte sie offenbar bisher nicht.

Für den neuen CEO Walter Berchtold offenbar kein Problem. In einer Mitteilung der Falcon lässt sich Berchtold jedenfalls mit rosafarbenen Worten zitieren.

„Falcon Private Bank adheres to all rules and regulations, is well capitalised, enjoys a strong balance sheet and the full support of our shareholder Aabar“, meint das neue Falcon-Aushängeschild.

Man sei stark und habe einen tollen Eigentümer. Nun soll es auch wieder aufwärts gehen.

„The Bank will now focus again on growing our businesses in the core locations Switzerland, Middle East and London. We are highly confident of our expertise to create a long-lasting, positive customer experience.“

Kann man dem glauben?

Der kürzliche Rücktritt des langjährigen Falcon-Chefs Edi Leemann war von der Bank als verdiente Rente dargestellt worden.

Nun scheint klar: Leemanns Sofortabgang – er ist bereits seit 1. Oktober nicht mehr im Amt – steht in direktem Zusammenhang mit dem Fiasko.

Leemann hatte nach dem Crash von 2008 die Ölscheichs aus Abu Dhabi als Retter für seine damalige AIG Privatbank gewonnen.

Mit ihnen und einer kleinen Gruppe im Verwaltungsrat befahl Leemann alles, was in der Falcon geschah.

Vor wenigen Wochen übergab dann Leemann das Steuer an Walter Berchtold, ein Ex-CS-Privatebanker. Die Wahl erstaunte, da Berchtold von Leemann selbst erst ein Jahr zuvor in den VR der Falcon geholt worden war.

Berchtold ist somit ein Leemann-Mann. Und er war direkt von den Arabern als Besitzern der Falcon geprüft worden.

Übergangen worden war die operative Führungscrew. Die Nummer zwei, Tobias Unger, ging vor kurzem von Bord. Er sitzt nun in der Avaloq-Geschäftsleitung.

Die eigenartige Installation von Walter Berchtold als CEO der Falcon in einer heissen Phase und direkt aus dem VR heraus statt aus der operativen Führung wirft Fragen zum obersten Lenkungsgremium auf.

Dort haben zwei Leute mit honorigem Ruf und verschwiegenen Karrieren das Sagen: ein Anwalt und ein Ex-ABB-Topmanager und heutiger Finanz-Unternehmer.

Letzterer heisst Lennart Blecher (manchmal auch Blecker geschrieben), über ihn ist praktisch nichts bekannt. Blecher sitzt seit 2004, also seit 12 Jahren, im VR der Falcon Bank.

Blecher soll bei der Falcon die VR-Sitzungen faktisch dominiert haben. Der jeweils aus Middle East nominierte Präsident sei eher Zeremonienchef gewesen, sagt ein Insider.

Der zweite Dominante im Falcon-VR ist Christian Wenger von der Zürcher Anwaltskanzlei Wenger & Vieli.

Wenger ist mit 11 Jahren Zugehörigkeit zum obersten Gremium der Bank wie Blecher ein Falcon-Schlachtross und gilt als enger Vertrauter des nun ausgeschiedenen Edi Leemann.

Die Finma beleuchtete in ihrem Enforcement Verfahren die Rolle des Falcon-VRs.

„(Die Falcon-Spitzenleute) gingen nach eigenen Angaben davon aus, dass die beiden Verwaltungsratsmitglieder (Vertreter der Eigentümer ) hinsichtlich dieser Geschäftsbeziehungen den Willen der Eigentümer der Bank vertraten. Die beiden Verwaltungsräte verfolgten aber eigene, illegitime Zwecke.“

Die übrigen VR-Mitglieder, somit also auch Blecher und Wenger, hätten sich nichts zu Schulde kommen lassen.

„Die FINMA verfügt über keine Anhaltspunkte, dass andere Verwaltungsratsmitglieder von Falcon in diese Angelegenheiten involviert gewesen wären oder dass dieses Verhaltensmuster innerhalb der Bank weiter verbreitet war.“

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

46 Kommentare zu “Singapur schliesst Falcon und Wädi sieht rosarot

  1. Warte schon mal auf Inside Bundeshaus.

    Einwenig mehr nicht gekaufte Transparenz in Form von Insiderwissen würde nicht schaden. 😉 Gäbe immer mehr als 150 Kommentare pro Tag.

    • Eh nicht mehr viel Wert. Kein Wachstum mehr, schlechte Stimmung bei den Mitarbeitern und schmelzende Vermoegen….

    • Eh nichts mehr Wert. Kein Wachstum mehr, unzufriedene unmotivierte Mitarbeiter, unfähige GL und Vermoegen schmilzt wie Schnee an der Sonne…..

  2. W. Berchtold, auch „Wädi“ genannt, sollte bedenken, dass man nicht mit Steinen werfen sollte wenn man im Glashaus sitzt.

  3. Ich hoffe dass die FINMA die Falkenbrüder nicht mit Wenger Plattner plagt. Die haben nämlich vom hörensagen ein ziemliches Desaster bei der Hottinger angerichtet…….

  4. Nun hat hoffentlich auch die Falcon-Leitung begriffen, dass sie grössere Probleme hat, als gegen InsideParadeplatz eine superprovisorische Verfügung anzustreben.

  5. auch ein bedeutendes Familienmitglied von J. Bär war Mitglied des Falcon VR..!
    (er machte mir vor längerer Zeit ein dubioses Angebot, da ich ein. persönlicher Freund von Rudolf Elmer bin./dies via e-mail Adresse Falcon bank)

    • @Hans-Rudolf Scheller: Sie sind also der grosse, unbekannte und sicher einzige Freund von Ruedi Elmer 😀
      Für einmal hatte ein Schweizer Richter Recht: „Herr Elmer, Sie sind kein Whistleblower, sondern ein gewöhnlicher Krimineller, der sich persönlich bereichern wollte“.

  6. Auf Falcon-homepage:
    11. Oktober 2016
    Falcon Private Bank confident about its future after end of 1MDB investigations by FINMA and MAS.

    schön geschrieben… 🙂

  7. Es ist nur ein Gerücht, aber ein plausibles: Lukas Hässig steht im Dienste der Falcon Bank. Er schrieb, Falcon stehe zum Verkauf, was bedeuten würde, die Bank sei verkäuflich. Hiermit zeichnete er ein viel zu positives Bild der Falcon. Damit man den Trick nicht merkt, verschleierte die Bank dies durch eine superprovisorische Massnahme. Die Leute bei Falcon sind wirklich sehr smart.

    • Hihi, der Artikel war am Morgen schon auf BB, damit ist der Morgen in Asien gemeint. Am 5. Okt wurde ein gewisser Herr hier auch schon verhaftet, only new news in the old world.

  8. Wie gestern angekündigt: Dieser Schlag gegen den Flattervogel ist ein Geschenk von mir an den tüchtigen Lukas Hässig. Er ist einer der wenigen aus der Unterschicht (also <300K/Jahr Beute), den ich noch respektieren kann. Wenn das ganze mit diesem IP mal vorbei ist, habe ich jederzeit einen sehr bequemen Posten bei einem meiner Business Ventures, Herr Hässig. Bevor Sie aber antreten können, müssen Sie sicherstellen, dass Sie an den nötigen Skills arbeiten, die wir hier oben alle beherrschen: Einen guten Swing. Kann hier keine Aerosols reingbringen, mein Name steht für Qualität.

    Zurück zur Bude, die bald nur noch mit Monopoly Geld hantieren darf: Wädi, was hab ich Dir vor einer Woche gesagt? Wieso hörst Du nicht auf mich? Ich habe Dir 4 Alternativen geboten, jede wäre besser gewesen. Dann ignorierst Du meinen Rettungsring und gehst gegen einen Blog vor? So leid es mir auch tut (gar nicht), Du wirst per heute Abend via Veyron Kurrier Deinen offiziellen Ausschluss vom Stratos Mile Club erhalten. Du bist sowohl von der Hauptresidenz als auch von allen Stratos Mile Aktivitäten und Ausflügen ausgeschlossen.
    Schluss mit Campen im Naturschutzgebiet, wo der Stratos Mile Club alles zubetoniert und 8 Stockwerke hingestellt hat, damit man auch dort jeder Teilnehmer seine 3.5 Zimmer Bleibe hat. Schluss mit Spritzfahrten in Hamilton's Karre, 30min vor dem Rennen. Und ja, geschlossen bleibt für Dich der Boobie Pool, in dem Du Dich immer so gerne durch all die Ballöne gekrault hast.

    Gleichzeitig gibt der Stratos Mile Club bekannt, dass nun wieder ein Platz frei ist. Moment mal, was tu ich da? Ich habe soeben einem Kindergarten bekannt gegeben, dass ein neuer Kampfjetpilot gesucht ist. Oder im Schangerschaftsturnen erzählt, dass wir noch Models für meine neue Kubakrokodil Kollektion anheuern (weisses Fitmachpulver vorhanden, Sandwiches keine, die fasst ja nie jemand an).

    Abschliessend muss man also noch laut gesagt haben: Inside Paradeplatz 1, Falcon 0. Der Match nähert sich dem 8. Inning.

    Marcel Du Pont, Milliardär, Fussballverachter, Intellektueller. (die letzten 2 gehören zusammen)

    PS: Auch wenn Ihr den Meister nun mal bei der Arbeit zusehen könnt: Ihr seid weiterhin nichts. Ein Hund würde nicht jaulen, wenn Ihr ausversehen auf seinen Schwanz stehen würdet.

    PPS: Inside Du Pont https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849

    • Sagt einer der auf Facebook 93 Follower hat, und dies sogar mit geklauten Sprüchen aus dem GS Elevator.

    • Lieber Herr Marcel Du Pont, wenn Sie sich da bloss nicht irren! LH ist ein sehr wohlhabender Mann!!! Verdient mit Artikel die er NICHT schreibt von Leuten die Ihn finanzieren….Einer davon ist der mit dem Adler Logo – der Deal kommt noch aus der Handelszeitung Zeiten..und noch einige weitere. LH predigt Wasser und trinkt Wein. Merken Sie sich dass!!!

    • @JLL: klingt ja höchst interessant. Link zu besagten Sprüche Klau bitteschön. Muss ich gesehen haben!

    • SprücheN. Wo bleiben die vielen vielen Links mit seinen kopierten Sprüchen? Gibt es nur einen? Falls ja: Great Minds think alike. Dann kann ich weiterhin seine einzigartigen Weisheiten geniessen.

      Wenn nun aber eine Link-Lavine folgt, die ihn klar als Klauer entpuppt, spring ich vom Zug!

      Ich warte gespannt!

    • Sorry aber kannste deine Sekretärin fragen dir eine Liste bereitzustellen wenn du zu faul bist. Auf jeden Fall ist die Möchtegern-LeFevre-Show nicht auszuhalten. Da lese ich lieber direkt das Original: https://twitter.com/gselevator?lang=en (welches von Woche zu Woche schlechter wird, der weisse Stoff hinterlässt Spuren).

      Du müsstest es ja am besten wissen, Marcel 😉

    • Die Kommentare werden wie immer von Leuten geschrieben, die im Leben selbst noch nie etwas erreicht haben. Wenn ihr schon so oberschlau argumentiert, macht es besser!
      Ich bin selber noch sehr jung und beobachte den irrsinnigen Kindergarten schon länger und finde es recht beschämend… weiter so! Motiviert uns jungen sehr, die kaputte Welt wieder zu flicken! Persönliche Beleidigungen zeugen so nebenbei von einer absoluten Schwäche! Hände aus der Tasche und besser machen! Wir jungen motivierten badanken uns bei euch im Voraus.

  9. Ja, es stellt sich jetzt heraus, dass dieser Edi Leemann nicht nur arrogant und grosskotzig ist, sondern als Bank Manager weitgehend untauglich war. Und natürlich ist der Rest seines handverlesenen Top Managements ebenfalls kaum viel wert. Einer ist schon in der Kiste. Toll! Man muss schon ein ziemlicher Lappi sein, bis einem die Banklizenz genommen wird.

    • Eduardo Leemann (Edi nennen ihn nur Freunde – bin keiner) war schon vor 20 Jahren überheblich und arrogant, damals als Kundenbetreuer bei einer anderen Bank, die ebenfalls ein Tier im Namen trägt. VSB und Sorgfaltspflicht waren für ihn schon damals vor allem lästiges Gerülpse des kleinkarrierten Backoffices. Brillen in allen trendigen Modefarben waren wesentlich wichtiger.

      Es bewahrheitet sich einmal mehr, dass bestimmte Leute, die während ihres „Aufstieges“ äusserst negativ auffielen, Jahrzehnte später erneut negativ auffallen. Dann nämlich, wenn sie Banken an die Wand fahren.

  10. 1. Wir alle wissen, wie viele Nullen eine Milliarde aufweist …
    2. Falcon ist/war ein Durchlauferhitzer. Die Behauptung von LH, sie hätte jahrelang Geld verdient mit den Risikokunden ist falsch. Ich behaupte, da wurde nichts angelegt, sondern nur ZV betrieben …
    3. Wer ist gemeint mit den VR-Mitgliedern, welche eigene Zwecke verfolgt hätten? Da ist LH wieder am Insinuieren.
    4. Und ja, warum wird dieser Saftladen nicht geschlossen, der bei den einfachsten Ueberwachungs- und Kontrollaufgaben so eklatant versagt hat?

  11. Nicht wahr, es doch immer das gleiche: Wenn den „sog. Finanzfachleuten“, wie hier den „Bank-Meistern von Falcon“ das Wasser bis zum Halse steht so fährt man, nach alter Generalstabsmanier die grosskalibrige Artillerie auf und versucht mit „Anwaltsgeschrei“ Kritiker mundtot zu machen. Und dann kann man/frau in concreto lesen, in Singapur haben sie den Laden dicht gemacht und der dortige Falcon-Scheef wandert hinter Gitter. Was für eine Blamage der „Grosskopfeten“ in Züri ! Vielleicht hilft noch eine Privataudienz im Vatikan !

    • Das mit der Privataudienz ist gut, da treffen sie alle. Voraussetzung möglichst viel Dreck am Stecken. Da treffen sie Blatter, Infantino, McKynsey-Kader mit Verbindungen zum Opus Dei. Im Geiste korrupte und unfähige Politiker wie Berlusconi, Bush, Sarkozy usw. Banken-Looser wie „Looser-Joe“ Ackermann!

  12. Interessanter wäre zu erfahren, warum LH seine Büros abstossen muss.

    Seit alle seine Insider Quellen versiegt sind, wird sein Blog ständig dünner, dümmer und dürftiger.

    Und auch die lustigen Interviews mit dem allwissenden Hans scheinen nicht mehr zu greifen.

    Schade!

    • Zeit, aus IP endlich einen Foodblog zu machen. „Pensionär Luki’s Zirü-Cupcakes – powered by Zweitliga-FCZ“.

    • Was an diesem Beitrag „dürftig“ sein soll, ist mir schleierhaft. Vielmehr scheint das Verhalten von Falcon, und somit auch die Story, brandheiss.

      „Dürftig“ dürfte wohl eher die Tarnung sein, hinter welcher sich der Ruedi zu verstecken scheint. Er ist wohl nicht Handschuhverkäufer, eher wohl (bezahlter) Ausputzer der Herren von Falcon. Denn es ist offensichtlich – hat Ruedeli wohl von Trump abgeguckt: Gegenangriff ist die beste Verteidigung. Wenn das Manöver nur nicht dermassen durchsichtig wäre….

    • Dünner, dümmer und dürftiger! Jetzt kennen wir den Grund, weshalb Juristen und Gerichte bemüht werden. BESTE REKLAME für IP. Und; niemand ist gezwungen, IP zu konsumieren, ausser man wäre ein bezahlter Kampfschreiberling, aber dazu sind die Fähigkeiten wohl nicht ausreichend.

    • @Ruedi der Handschuhverkäufer
      Ist bekanntlich ein ziemlich neuer Trend einen Job ohne Büro zu erledigen. Heutzutage kann man einen Blog aus einer Beiz (z.B. direkt auf dem Paradeplatz) schreiben und somit Infrastrukturkosten sparen. Wird überall gemacht in N.Y., Sydney und nun auch in Zürich. Wichtig ist eine gute Organisation für sowas. In der Idylle des Botanischen Gartens in Singapur sprach ich kürzlich mit einem Blogger, der dort gerade einen Travel Blog schrieb.

    • Höchst fraglich ob in Seldwyla ein „sauberes“ Banking überhaupt möglich ist. Sicher liegt dieser Weg nicht im private Banking. Da gleiche gilt für eine saubere Berichterstattung. Ehrliche Gazettenschreiber haben es nicht einfach. LH sollte sich juristisch besser absichern, in Zürich gibt es es zu viele Anwälte un genügend politisierende Richter. Es gibt aber auch sehr viele unzufriedene Insider, deren Zahl wird bei der geltenden Lohnstruktur eher zunehmen. Schon Herr Baer hat sich als Winkelried versucht, er konnte es sich auch leisten. Der Mann aus Unterwalden sah es landeskomform realistisch “ „Eidgenossen, ich will euch eine Gasse machen. Sorgt für mein Weib und meine Kinder!“