Angst um Riesen-Abriss im UBS Private Banking

Massen-Entlassung im Laden von Boss Jürg Zeltner – Afrika-Chef abgesetzt – Panik: 2000 Offshore-Banker nach Frankfurt?

In diesen Tagen landen Topleute des Bereichs Investment Products and Solutions, dem viel zitierten „Maschinenraum“ des UBS Private Bankings, auf der Strasse.

Ihr Abbau ist Teil der grossen Sanierung im weltweiten Private Banking unter Chef Jürg Zeltner. Die Kostenübung wurde im Frühling publik, nun erfasst sie immer mehr Leute.

So auch den Afrika-Chef. Dieser ist von einem Tag auf den anderen verschwunden. Weg, aus, vorbei.

Die UBS will keine Stellung nehmen. In der Bank wird betont, dass es sich um keinen neuen Abbau handle, sondern der angekündigte nun umgesetzt würde und bald durch sei.

Doch was dann? Die Anleger haben immer noch Angst vor der Zukunft und investieren zurückhaltend.

Hinzu kommen die hohen Preise der UBS und anderen Kolossen, welche die Reichen nicht mehr einfach akzeptieren.

Vor allem nicht, wenn sie kaum etwas mit der angepriesenen Spitzen-Vermögensberatung verdienen.

Also droht der nächste Sparhammer. Die UBS geht dabei anders als die CS leise und diskret vor. Sie hat es bisher geschafft, ohne grossen öffentlichen Wirbel Hunderte Mitarbeiter abzubauen.

Einzig im Total-Personalbestand ist ablesbar, was läuft. Ende September durchbrach die UBS-Belegschaft erstmals die Schallmauer von 60’000 – nach unten.

Der Abbau dürfte weiter gehen. Es sind gar neue Schreckensszenarien vom Paradeplatz und der Bahnhofstrasse zu hören.

Das riesige Heer gut bezahlter Kundenberater, das die UBS vor allem für ihr Offshore-Banking nutzte, stehe zur Disposition, heisst es.

Offshore-Banking meint, dass die Berater aus der Schweiz heraus die Kunden in fremden Ländern betreuen.

Damit verdiente die UBS bis zum Fall der Bankgeheimnis-Mauer vor 8 Jahren ein Heidengeld. Nun ist die Sparte zum Kosten-Klumpen geworden.

Warum soll ein deutscher Kunde, nachdem er sein Geld dem Fiskus gemeldet hat, noch die teuren Schweizer Berater nutzen, um sein Vermögen zu verwalten?

Das ginge doch einfacher und günstiger direkt aus Deutschland heraus.

Es ist das klassische Dilemma einer Exportindustrie. Die UBS und die übrigen grossen Privatebanking-Institute des Landes konnten jahrzehntelang mit dem Schweizer Steuergeheimnis die Welt erobern.

Nun zählen nur noch Kosten und Performance. Weil die Kosten in Zürich höher als in Düsseldorf sind, verlagern die Schweizer Banken die Jobs – ins Ausland.

Bei der UBS steht die neue Europazentrale im Fokus. Diese soll in Frankfurt entstehen.

Dorthin sollen nun gegen 2’000 Kundenberater und Assistenten von Zürich und der übrigen Schweiz verschoben werden, geht am Paradeplatz um.

Es wäre der grösste Auszug von Private Bankern aus der Alpenrepublik. Ein Erdbeben für den Finanzplatz. Lichterlöschen in Zürich.

Die Idee dahinter, so sagt ein Insider, sei, dass die UBS alle ihre Europakunden aus einem EU-Land heraus betreuen möchte. Und weil Frankfurt das neue Herzstück der UBS Europa sei, würden die Kundenberater eben dorthin verschoben.

Auf frühere Pressenachrichten, die von einem noch viel grösseren Abbau in der Schweiz mit entsprechender Verschiebung nach Frankfurt berichteten, reagierte die UBS vehement.

In Gesprächen betonten ihre Vertreter, dass sie mitnichten solche weit reichenden Pläne hegen würde.

Solche Beteuerungen sind rasch überholt, wenn die Rechnung wegen ausbleibenden Kundengeschäften und drückenden Schweizer Kosten nicht mehr aufgeht.

Viel mehr spricht vieles dafür, dass die Kündigungen, die in diesen Tagen im UBS Wealth Management die Leute verunsichern, erst das Vorspiel sind.

Der wahre Knall steht noch bevor.

Kommentare

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  1. ….und dann noch die Bankenkrise! Das Schuldenwachstum ist weltweit total aus dem Ruder gelaufen. Noch halten Schiffsladungen von digital gedrucktem Geld den Schein aufrecht, dass die Vermögenswerte (Schulden aus Gläubigersicht) in irgendeiner Form in irgendeine Art Zukunft geschleust werden können. Da bin ich allerdings skeptisch. William White, ehemals BIZ, ebenfalls (http://www.williamwhitepapers.com/papers/ ). Konkret mag das ja wohl bedeuten, dass der Schrumpfungsprozess der global players im Bankenbereich aus systemischen Gründen erst beginnt. Diese Banken werden irgendwie gerettet werden müssen und dabei ihre aktuelle Identität bis zur Unkenntlichkeit verlieren, vor allem aber einen grossen Teil bezahlter Beschäftigungen. Eine Pleitenwelle vom Privatsektor, über den Unternehmensbereich bis hin zu „sovereign risk“ ist wohl nur eine Frage des wenn und nicht eine grundsätzliche. Ich gehe davon aus, dass der bullmarket in den Festverzinslichen nach 30 Jahren am Ende ist und die Renditen steigen (müssen). Die aktuellen „Betriebsmodelle“ rechnen nicht damit und können kaum damit umgehen, weil gleichzeitig eine weltweite Rezession das Überschuldungsproblem um Faktoren potenzieren könnte….

  2. Es ist Zeit, dass wir ernsthaft über Gott, die Welt und vor allem über Leben nachdenken. Dann werden gewisse Kommentare überflüssig. Ich bitte auch Bankler nicht nur an Geld, Finanzmärkten und Geopolitik sich zu wenden, sonst auch um Philosophie, Leben und Weisheiten. Was der heutige, und zukünftige Super-Reiche und anspruchsvolle Kunde mitbringt, wird eben das sein. Somit lesen Sie ein bisschen mehr über Platon, Sokrates und Kant natürlich. Ein Hinweis und guten Start, könnte ihnen auch David Precht geben. Lesen Sie diese Artikel:
    http://www.nzz.ch/feuilleton/zeitgeschehen/richard-david-precht-ueber-die-gegenwart-der-philosophie-steht-eine-neue-grosse-zeit-bevor-ld.129311

  3. Die Tagen von J. Z. werden gezählt… Kosten senken mit erfahrenen Privatbänklern entlassen, die langjährige und enge Beziehungen mit Ihren Kunden hatten, ist hoch gefährlich. Kosten sinken kurzfristig aber Erträge langfristig verschwinden. Anstatt diese Leute zu entlassen, hätte man kein Bonus während zwei Jahren geben sollen. Oder nur Aktien, damit Mitarbeiter mehr unternehmerisch zu schaffen.

  4. Knall ? Da steht doch kein Knall bevor, sondern eine massive strukturelle Bereinigung. Banking wie es war ist wihl Geschichte. Wenn man langfristig 50% der Leute von heute ein Job bieten kann ist das wahrscheinlich schon gut. Da spielts auch keine Rolle dass man die Berater nun erst mal nach Frankfurt übersiedelt…..der Run auf Frankfurt wird auch dort zum Wachstum der Löhne etc. führen, geht nicht lange schenken sich Frankfurt, London und Zürich aus Kostensicht gar nichts! Nützt aber nix, Innovation muss her, anders kann man nun auch im Banking langfristig nicht überleben

  5. Die politiker werden sich nich wundern wieviel geld abgezogen wird aus der schweiz. Personal wird massenweise entlassen. Viel gleuck der schweiz. Shortet den extrem teuren franken.

  6. Gemäss SRF Staatsfernsehen herrscht immer noch ein erheblicher Fachkräftemangel in der Schweiz (diese Woche wieder mehrmals propagiert). Die Handlanger der EU und Verfechter der PfZ die sich an einer ganzen Generation Schweizer vergehen werden langsam aber sicher enttarnt.

    • Tatsächlich: dumpfe, dämliche Staats-Propaganda. Wer’s noch nicht gemerkt hat, ist ein Depp.

  7. Die grösste Werteverpuffer ist doch, dass es all den hochkarätigen Top-Shots und der globalisierten Banker-Gilde nur unzureichend gelungen ist, das Swiss Private Banking zu einer echten Standesmarke zu kultivieren.
    Getragen von einem fehlgeleiteten Kompensationsmodell ging die PB-Wealth-Reise maximal von einem HJ-Bericht zum nächsten. Voilà, die D-Sparkasse kann auch Private Banking.

  8. Die Schweiz tritt eben doch der EU bei. Seit anno domini als Kopierapparat der Gesetze, und Dank Euro-Zerfall und PFZ mit Jobs und Gehältern.

    Die Wucher-Mieten in der Schweiz kann sich bald niemand mehr leisten.

    Kommt Zeit, kommt Einsicht.

  9. Dann kann ja die Karawane deutscher Einwanderer auch wieder in den Norden ziehen. Gibt uns mehr Platz und Luft zum Atmen. Und die Leitern werden wieder frei von deutschen Hochstramplern.

    • Hudriwudri Du bist doch nur sauer, weil die reichen und superreichen Deutschen zu Recht ihre Vermögenswerte bei UBS und Co abziehen und wieder in Deutschland vor Ort verwalten lassen. Oder denkst Du allen Ernstes, dass das grosse jammernde Heer von Schweizer Kundenberatern mit ihrem veralteten und jetzt nicht mehr brauchbaren Schwarzgeldverwaltungs-„KnowHow“ keine Hochstapler sind?

  10. Natürlich steht der grosse Knall – bzw. der tiefe Fall – noch bevor: warum sonst wurde vor Jahresmitte bei den Stufen D/ED/MD flächendeckend die vertragliche Kündigungsfrist unilateral durch die Bank von sechs auf drei Monate gekürzt (mittels sog. „Änderungskündigung“ – d.h. „take it or leave us“ in Neudeutsch)?
    Einen solchen Schritt macht eine Firma nicht einfach zum Plausch, sondern bewusst und konsequent als Teil eines Masterplans. Also warm anziehen, Leute.

  11. Ein Riesen-Abriss im UBS Private Banking eröffnet grosse Chancen für Kantonalbanken, Regionalbanken, Privatbanken. Diese können Kundenberater samt deren Kundenstamm übernehmen.

    • SICHER NICHT . Diese hochnäsigen Grossbanken Kundenbetreuer stiften bei kleinern Banken nur Unruhe. Die meinen sie sind die Könige – behandeln mid-office und backoffice sehr arrogant., haben nur Ahnung von ihren FrontProzessen und meinen noch, dass ihre TeamKollegen ihnen den Teppich ausrollen sollen.. Und dann wollen sie noch spezielle Prozesse und Setups auf Portfolios, Tradings etc. für ihre Kunden welche sie vielleicht mittransferieren können, damit sie alles gleich wie bei der Grossbank haben könnten.. NEIN

    • Richtig. Die UBS ist in ihrem Kosten/Leistungsverhältnis zu teuer. Neben den von ihnen erwähnten Banken dürften auch Online-Anbieter sogar für grössere Kunden ernste Konkurrenten sein und werden.
      Für Ausländer sind neue Offshore-Anbieter die Hauptkonkurrenz.

    • Die wären ja schön blöd, wenn sie sich diese teuren und völlig weltfremden Leute anschnallen würden. Welcher Kunde wechselt denn heute die Bank mit seinem Kundenberater, wenn er nichts mehr zu verbergen hat. Im Gegenteil, die ganzen Nichtgrossbanken sollen selber abspecken, so dass sie mit dem ganzen langweiligen herkömmlichen Bankgeschäft wieder Geld verdienen können.

  12. Noch jede Hochkultur ist an sich selbst zugrunde gegangen. Interessant ist, dass EWS und Supporter jahrelang beklatscht wurden. Der Niedergang wurde regelrecht orchestriert, die Profiteure im Ausland sind begeistert. Die Schuldigen sind National- und Ständeräte die das willentlich und wissentlich ermöglicht haben.
    Der Clou der Geschichte, die sind immer noch da und legen Mine um Mine.
    Der Wohlstand hat unsere Sinne vernebelt, Eidgenosse/Innen erwache, wenn es überhaupt noch welche gibt.

    • Voll bei Ihnen! Da haben ein paar wohlstandsgesättigte, in der Welt (ausser im Pauschal-Urlaub) nicht herumgekommene, vermeintliche Gutmenschpolitiker gar nicht mitbekommen, dass wir uns schon lange in einem Wirtschafts- und Verteilkrieg befinden! Ne, man verrät noch dumm die eigenen Stellungen und streckt die Waffen kampflos. Richtige Läugelchen sitzen da in den beiden Kammern in Bern und im BR.

    • Ja Monsieur, Ihre Sinne scheinen tatsächlich stark vernebelt und es ist zu befürchten, Sie meinen tatsächlich ernst, was Sie da so absondern. Wer hat denn über Jahrzehnte beschissen und profitiert? Wer hat die CH dann gleich mehrfach erpresst (von Innen wohlgemerkt) und ist verantwortlich für den Fall des Bankgeheimnisses? Meine Güte, wirklich selten so einen undifferenzierten Habakuk gelesen, als PR-Dubeli taugen Sie definitiv nichts.

    • Sehe ich auch so. Völlig gaga was EWS mit dem Ok des SBV und Management der Banken anrichteten. Die Angleichung der Holdingsteuern auf EU-Niveau war ein letzter Streich von ihr, der Schweiz den Todesstoss zu versetzen. Fragt sich wieso aie es tat…. und alle zuschauten.

  13. Verdammte Verschwörungstheoretiker!
    Illegale Praktiken, und dieses dann der Elite, dem Genderwahn blah-blah unterstellen und sich den über Generationen erarbeiteten Wohlstand zuschreiben, wie wenn man etwas dazu beigetragen hätte …
    Und dann die „gestolenen“ Volksmilliarden… Und vergesst die Verschwörung zw. SNB und Regierung bitte nicht! Tami, merkt Ihr nicht wie das Volk enteignet wir? Und wo bleibt die Feuerwehr, wänn Züri scho wider brännt?

    • @ working poor

      Die Erfahrungen zählen. Fixiert auf den Lohn steht man verkrampft seiner Entwicklung selber im Wege.

    • @Susi: Ach, so tröstet man sich also heutzutage. Wissen Sie, man kann sich auch sein Leben lang etwas vormachen. Viel Glück jedenfalls.

    • @Kein Esoteriker
      Stimmt, viele im Privatbanking Beschäftigte machen sich (wegen des Geldes) das ganze Leben was vor.

      Danke. Durch meine Offenheit hatte ich immer wieder grosses Glück.

  14. Leute, kürzt einfach das Gehalt um 25% und ihr könnt in Zürich bleiben. Wer das nicht einsehen will, der muss halt nach Frankfurt umziehen. Verstehe nicht, wo das grosse Problem ist. Das die Gehälter in der Schweiz, vor allem in Zürich, jenseits von Gut und Bösen sind, sollte auch dem aller dümmsten Privatbanker bekannt sein.

    • Wahrscheinlich wären viele mit der 25%-Kürzung einverstanden aber sie werden ja nicht mal danach gefragt. Und glaubt wirklich jemand, dass die Berater dann dorthin „verlegt“ würden. Wahrscheinlich werden sie rausgeschmissen und in Frankfurt werden Deutsche eingestellt. Früher oder später werden dort über 90 % Deutsche tätig sein. Applaus, Applaus!

  15. In Deutschland lässt sich im Bankgeschäft bekanntlich kein Geld verdienen, das gilt auch für die UBS. Da wird jetzt gross expandiert und viel Geld in die Hand genommen mit dem Resultat, dass es in einigen Jahren heissen wird: ausser Spesen, nix gewesen. Wetten das…….

  16. Das passiert wenn ein Land nicht für seine Rechte einsteht (Abschaffung des Standortvorteil Bankkundengeheimniss) und die gewählte Elite im Genderwahn gegen den Vorteil für die eigene Bevölkerung arbeitet. Die falsche Moral, politische Korrektheit und ökologischer Wahnsinn wird uns noch viele Stellen sowie einen hohen Anteil am über Generationen erarbeiteten Wohlstand in der Schweiz kosten.

    • „Über Generationen ‚erarbeiteter‘ Wohlstand in der Schweiz“, so so…., ganz speziell in der Bankenbranche. Aber ok, Geschichtsverkennung und -klitterung passt bestens ins postfaktische Zeitalter!

    • @ Aha
      Und deiner Meinung nach ist der Wohlstand der Schweiz ertrogen und erlogen??! DAS passt eher ins postfaktische Zeitalter, indem linke Ideologie und Historiker, die diese vertreten, ohne jede faktische Grundlage zur Selbstkadteiung aufrufen. Fakten sind:
      1) Die Schweiz weist weltweit die höchste Produktivität auf 2) die Schweizer sind bezüglich Verlässlichkeit, Arbeitsethos und ja, Werte und moralischer Standards an der Weltspitze (was sich in praktisch nicht existenter Korruption zeigt) und 3) Ja, es wurden auch Fehler gemacht und diese wurden zu recht angeprangert und aufgearbeitet. Trotzdem ist es eine Ungeheuerlichkeit, den CH-Wohlstand diesen (im Vergleich zu anderen Nationen) sehr wenigen, dunklen Kapitel zuzuordnen. Wenn überhaupt haben diese dunklen Kapitel dem Schweizer Wohlstand langfristig geschadet.

    • Hallo Paul, schätze mal Ihr Anteil am „über Generationen erarbeiteten Wohlstand“ ist in etwas so gross, wie der Gehalt Ihres zusammengestammelten Sermons zu nachttrunkener Stunde und Ihre ideologisch verblendeten Geschichts“kenntnisse“ zusammengezählt. Wünsche Ihnen dann mal weiterhin ein schönes unbeschwertes Leben.

  17. 66 Milliarden Steuergelder vom Schweizer Volk gestolen!!!!
    Die UBS musste gar nicht gerettet werden!! Jetzt wurden die Minus-Zinsen eingeführt wo das Schweizer Volk nochmals zu Kasse gebeten wird. War auch nicht nötig. Regierung und SNB machten einen Deal wie man das Schweizer Volk am besten kontrollieren und langsam
    Wert-Enteignen kann und das ist DEMOCRATIE!!!!!!!!

    Cheers,

    • @Swissman: Oben stehen 5 Sätze = 5x Unsinn. Selten so viel Stuss auf so kleinem Raum gelesen.

    • Swissman hat vollkommen recht, Mit der übernahmen von Schrottpapieren der UBS über die schleichende Enteignung des Volkes via Negativzinsen. Lieber Cptn Hirni lesen sie doch mal ein paar PK Geschäftsberichte, oder falls ihr Hirn etwas „spongbob schwammkopf“ ist ( würde auch gelten wenn sie billig PR für UBS machen müssten) etwas Zeitung lesen, da finden sie sicher was über Postfinanz und ABS.
      Danach dürfen Sie hier wider etwas posaunen.

    • @Brunner: Nur drei Sätze = aber mindestens doppelt soviel Mist (Sie haben ja auch etwas mehr Platz als Swissman dafür gebraucht). Übrigens: In Ihrem Hirn hat es wohl keine Ecke für Rechtschreibung…

    • Bravo Swissman und Brunner; wenn einer wie unser Cptn Hirni, Rechtschreibfehler ankreidet dann spricht dies ja Bände, und dass Banken hier im IP mit Leuten aus der PR Abteilung hier allen versuchen ans Bein zu p….., ist ja klar, diese stellen Stümper an die Front. Diese sind BILLIG!

    • @Rosenkrieger: Ich habe grossen Respekt vor Personen, die sich freiwillig (ohne Not) und selbständig (ohne Dritteinwirkung) ins Offsite manövrieren!

  18. Zürich brennt. Die Karawane der UBS zieht weiter.
    Axel Weber und Sergio Ermotti können sicher bald ihre
    grossen Bürolandschaften in Frankfurt beziehen.

  19. Es ist abzusehen, dass die Schweizer Bankenlandschaft immer düsterer wird. Lange hat man gut gelebt, die gute alte Zeit beim Bankverein habe ich leider nur gestreift.
    Die CH Politik muss endlich aufwachen, wir steuern auf den Abgrund zu in der Schweiz… Es wird in nächster Zeit nur noch Horrormeldungen geben, was den Arbeitsmarkt betrifft.

    • Sie haben recht. Ich habe noch 1964 meine Lehre beim Schweiz. Bankverein absolviert. Bei meiner Einstellung wurde damals noch vom Personaldirektor damit geworben, dass die Bank in den letzten Krisenjahren niemanden entlassen hat. Heute bedaure ich leider die Fusion zwischen SBV und SBG. Mir wäre es lieber gewesen der SBV hätte es auf eigene Faust versucht, aber damals war die Welt noch eine andere und liegt schon weit zurück, aber die Geschäftsleitung hatte noch Moral und Ethik.
      Ob die Fusion substantiell je etwas gebracht hat wird wahrscheinlich nie beantwortet werden können, da es dazu keine verlässlichen Zahlen gibt.
      Der SBV hatte das Wissen (besonders im IT-Bereich) die SBG die nötigen Finanzen!

  20. Aus Unternehmenssicht ist zu hoffen, dass man sich solche Gedanken macht. Ob Frankfurt tatsächlich der Weisheit letzter Schluss wäre, ist eine andere Frage. Gleichzeitg ein Weckruf für den Finanzplatz – wir ernten nun die Folgen der verheerenden Politik von Widmer Schlumpf & Co. Aber wir hätten immer noch viele Trümpfe, wenn wir unserem Standort wieder mehr Sorge tragen und unsere Interessen besser vertreten, die durch die Über-Compliance aufgebauten mehrfach-Formularprozesse wieder vereinfachen und kundenfreundlicher gestalten und den Blick vom derzeitigen Fokus auf formelle Risikoverhinderung wieder auf Wachstumschancen und Kundenbedürfnisse richten. Es braucht dazu allerdings ein anderes Denken und manchenorts wohl auch neue Zugpferde, in Politik und Banken gleichermassen

    • @ Bosman
      Es war die UBS, die mit der Lieferung von Kundendaten an den IRS in Washington das Bankgeheimnis zu Fall brachte.

    • Der damalige FINMA Präsidenten hiess Haltiner.
      Er hat in einem Interview damals gesagt, dass er stolz sei,
      die von der UBS eingegangenen Daten innert 30 Minuten
      der US Gesandtschaft übergeben zu haben. Er habe sich auf die Situation optimal vorbereitet und deshalb sei es ihm gelungen, die kurz nachher eintreffende superprovisorische Gerichtsverfügung gegen die Herausgabe ins Leere laufen zu lassen.
      Sozusagen Amtshilfe in flagranti zu Gunsten eines fremden Staates oder sollte da vielleicht sogar das Finanzdépartement seine Finger….

    • Ich wiederhole mich gerne nochmals:
      Haltiner war vorher beim Bankverein und dann UBS und IT und hat zusammen mit Wuffli das ganze US IT Unterwanderungsprogram verantwortet … und danach hat er in der FINMA die Bankenwelt an die Amis ausgeliefert – wunderbar!

      So gut: nun merken es doch ein paar Leute – nur hat das Desaster schon im Jahr 2000 seinen Lauf genommen.
      Über Spionage, Sabotage und ganze Armeen von US Beratern wurde die Bank-Informatik vom alten Bankverein (heute UBS), der CS und diversen anderen Instituten unterwandert (Bsp. Perrot Systems mit Wuffli und Co., MC bei Zürich und CS, Tata Corp. aus Indien …. usw.).

      Was danach folgte waren unzählige juristische Verfahren, Strafen in Milliardenhöhe, Zerschlagung von ganzen Geschäftszweigen und der komplette Abbau aller Swissness Vorzüge primär durch die US Justiz, die Hochfinanz aus Israel an der Wall Street und die „internationale“ Gemeinschaft.

      Das strategische Ziel dabei: Alle internationalen und guten CH Bankgeschäfte in die Heimatländer (zu deren Steuerbehörden) verlagern und dort die Kunden schröpfen. Ich erinnere mich noch gut an Aussagen von US „Top Beratern“ wie „… we will tell the guys (in Switzerland) how the business will go in the future …“

      Das Resultat haben wir heute: CH ist in der Finanzwelt noch eine „Bananenrepublik“ für einige der letzten Despoten und illegalen Machthaber – normale Kunden (und auch Vermögende) haben sich davon schon längst verabschiedet. Ich auch!

    • CH-Banking ist das letzte. Habe schon seit langem alles im Ausland ausser Lohn- und Firmenkonto. Der Unterschied in Service und Pricing ist gigantisch. Nie, nie mehr zurück!

  21. Viele Kundenberater und Relationship-Manager im Wealth-Management-Geschäft der UBS und anderer Banken haben während Jahren gierig exorbitante Gehälter einkassiert und sich an einen luxuriösen Lebensstandard gewöhnt. Allzu grosses Bedauern wäre daher fehl am Platz. Allerdings besteht die Gefahr, dass die „frechsten“ ihren Job behalten und weiterhin Wege finden werden, möglichst viel zu kassieren. Ob die verantwortlichen Vorgesetzten das verhindern wollen oder können, ist zu bezweifeln, da sie sich selber an hohe Einkommen und an Luxus gewöhnt haben.

  22. Eigentlich lesen wir hier nichts Neues. Das wurde alles schon vor einigen Jahren kommuniziert. Die Bank will von etwa 65’000 auf etwa 55’000 Mitarbeiter runter. Und das wird m.e. ziemlich konsequent realisiert. Jetzt werden nur noch die definitiven Bereiche bekannt und die Betreffenden werden informiert.

  23. Es ist wie es eben ist. Die sogenannten Wirtschaftskapitäne wie Ermotti, Thiam, Greco usw. und deren nahestehenden Günstlinge saugen das Unternehmen aus und die grossen Shareholder, die wiederum aus den wirtschaftlichen Eliten bestehen, pressen das Unternehmen noch ganz aus somit schlussendlich kein Saft mehr in der Zitrone ist.

    Am Schluss muss dann eben das Fruchtfleisch als Produzent des Saftes
    Sprich der Mitarbeiter noch geopfert werden. Dann ist nur noch die Schale übrig die bitter und ungeniessbar ist. irgendwann Todeszyklus eines Unternehmens.

  24. Banken sind „parasitäre Wirtschaftsexperten“, die heutzutage keine Wertschöpfung, oder Mehrwert für die Gesellschaft generieren. Im Gegenteil sie kosten den Steuerzahler und die Bankkunden Unsummen. Sie zocken für die Bonis mit fremden Geld.

    Für Langsamversteher: Was sind heutzutage Banken?

    Man rasiert saure Stachelbeeren und verkauft diese dann als süsse Weintrauben.

    • ..und wiedereinmal bluten die Mitarbeiter unten. Warum lassen sich diese einfach alles gefallen und stehen nicht mal auf ? Oben geht die Partie weiter. Würde die UBS Ermotti GmbH heissen, wäre der Laden schon längst dicht !

  25. Ha ha ha!

    Langsam dämmert es dem letzten naiven Schweizling: Der Bankenplatz wurde 2008 in einem Wirtschaftskrieg der USA und der EU überlassen.

    Planlos und ohne Rückgrat, passiv arrogant.

    Danach hat man sich noch ein paar Jahre von deutschen Managern rumkommandieren und ausnehmen lassen und McKinsey vollends den Abriss überlassen.

    Und nun heisst es: ab nach Deutschland, in die geliebte EU!

    Eure Vorfahren würden sich im Grab umdrehen. Mir tut es nur leid um eure Kinder.

    • Genau Mr. Weber so ist es; sehr gut beschrieben!
      Erinnert ihr Euch an das Swissair McKinsey Debakel, bei dem die Behörden sprich BR schon damals eine miese Rolle gespielt haben, allen voran ML & KV? Nächste Szene: Verscherbeln der Swiss an die Schwaben; wiederum miese Rolle des BR’s ML & KV. Nächste Szene; Überlassen des Bankenplatzes Schweiz an die USA & EU; wiederum miese Rolle des BR’s diesmal mit neuen Akteuren.
      Kinder wandert aus hier gibt es nur noch Brotsamen.
      LG

    • Beobachter: Es ist zu einfältig, alles den Politikern in die Schuhe zu schieben. Es war die oberste Etage von UBS und CS, welche mit dem Verrat von Kunden und Mitarbeitern den Niedergang einläutete, um damit ihre eigene Haut zu retten, was ja formidabel gelungen ist, alles mit dem willfährigen Segen der Politknorrlis. Es tut mir (nur etwas) leid für alle Ameisen, denn es sieht so aus, als dass die weissen Westen ihre Position laufend verbessern können und die unten bluten müssen. Die sich nur nach materiellen Werten richtende Hackordnung in der Finanzindustrie eben. Eine Bänklergewerkschaft ist eine Utopie, denn auch die unten verdien(t)en (zu) viel und die vielen Karrieristen dachten, sie kämen auch noch zum Film. Furchtbar, alles wirbellose Feiglinge. Alles kaputt. Geht Felchen fischen und kommt zu Sinnen. Felchen beissen aber auf Bro(t)samen nicht. Ihr müsst schon etwas tun, was allen nützt.

    • So gut: nun merken es doch ein paar Leute – nur hat das Desaster schon im Jahr 2000 seinen Lauf genommen.
      Über Spionage, Sabotage und ganze Armeen von US Beratern wurde die Bank-Informatik vom alten Bankverein (heute UBS), der CS und diversen anderen Instituten unterwandert (Bsp. Perrot Systems mit Wuffli und Co., MC bei Zürich und CS, Tata Corp. aus Indien …. usw.).

      Was danach folgte waren unzählige juristische Verfahren, Strafen in Milliardenhöhe, Zerschlagung von ganzen Geschäftszweigen und der komplette Abbau aller Swissness Vorzüge primär durch die US Justiz, die Hochfinanz aus Israel an der Wall Street und die „internationale“ Gemeinschaft.

      Das strategische Ziel dabei: Alle internationalen und guten CH Bankgeschäfte in die Heimatländer (zu deren Steuerbehörden) verlagern und dort die Kunden schröpfen. Ich erinnere mich noch gut an Aussagen von US „Top Beratern“ wie „… we will tell the guys (in Switzerland) how the business will go in the future …“

      Das Resultat haben wir heute: CH ist in der Finanzwelt noch eine „Bananenrepublik“ für einige der letzten Despoten und illegalen Machthaber – normale Kunden (und auch Vermögende) haben sich davon schon längst verabschiedet. Ich auch!

  26. So kommt es, wenn man es verpasst, im Asset Management Kompetenzen aufzubauen. Zu lange haben sich die Banken darauf ausgeruht, überhöhte Gebühren von den Kunden zu verlangen. Nun brennt die Platform. Wer als Bankangestellter keinen Plan B hat, ist selber schuld.

  27. …..“die hohen Preise der UBS welche die Reichen nicht mehr akzeptieren…“ Dazu muss man nicht reich sein, auch die normalen Kunden werden gerupft mit Gebühren und anderen „Paketen“ die niemand will. Die UBS hat die höchsten Tarife aller Banken. Darum: Konsequenzen ziehen!

  28. Der Bankenplatz Schweiz wird 2016 bis und mit 2018 25’000 MA abbauen, die Schweiz muss sich wieder zur Vermögensverwaltung zurückbesinnen, für das Abspitzen von Kundendepots mit Produkten brauchen wir keine Berater, mit dieser Tätigkeit werden lediglich die rund 5’000 MA im Direktionsrang quersubventioniert.

  29. Ist ja logisch, dass jobs bei zu starken franken ins ausland verlagert werden. Banking ist z. Grössten teil auch export. Deshalb muss die snb sich bitte stark bemühen, dass chf nicht zu stark wird. IP standpunkt dauerpropagand; marc meyer (notabene vom staat bezahlter lehrer) vertritt die irrsinnige meinung, chf soll dem freien markt überlassen werden…na dann gute nacht…dann wandern noch viel mehr und viel schneller die jobs ins ausland weg!!

    • Die Attraktivität des Finanzplatzes Schweiz ist weg. Löhne jenseits der europäischen Konkurrenz und eine Fiskalquote die näher an Frankreich ist als manche glauben ist kein Leistungsausweis. Wenn ich als Schweizer die Kosten der PFZ tragen muss, so will ich auch die Vorteile der PFZ haben. Nur noch hartgesottene „Doris Versteher“ glauben an die Liberalisierungslügen des Bundes. Die staatliche Institutionen können es sich erlauben Löhne jenseits der Realität zu bezahlen und auch die Bürgerlichen haben die „Ernährungsquelle“ Staat auch für sich entdeckt. Der UBS ist einzig vorzuwerfen dass sie nicht noch vehementer die Kosten drückt. Swissness und Finanzplatz Schweiz sind für politische Märchenerzähler. Der Rest der Unternehmer in der Schweiz hat die Situation schön längstens begriffen und geht!

    • Burckhardt: was du schreiben magge nix da auch herrliberg, vom 2. sektor, bereits office in das EU haben und gewinnabschöpfung via LUX betreiben und liebe Manne und Fraue nonig gmerggt hänn.