Zurich macht aus 150 noch 50 Generalagenten

Massiver Rückbau des Vetriebsnetzes in der Schweiz – 60-Jährige Chefs zu Beratern degradiert – „Gebt nochmals Vollgas“.

Die Zurich Versicherung ist in einem Totalumbau. In der Tochter Schweiz, wo gut 5’000 der über 50’000 Konzernmitarbeiter angestellt sind, wird die Verkaufsfront durchgeschüttelt.

Die ganze Landkarte wird neu gezeichnet. Von 150 Generalagenturen – das sind selbstständige Verkaufseinheiten der Zurich – überleben noch 57.

Ein Sprecher bestätigt das Vorhaben, das 2017 umgesetzt wird und 2018 in Kraft tritt. Grössere Einheiten könnten sich teure Spezialisten besser leisten als kleine.

Die Zeche zahlen die Alten. 60-Jährige Generalagenten sind die Verlierer der Zurich-Mammutfusion.

Beim Zusammenlegen von 3 zu einer Generalagentur müssen sie den Platz den jungen Chefs freimachen. Von der Zurich erhalten sie das Angebot, als Kundenberater weiterzumachen.

„Wenn zwei gleich gute Generalagenten da sind, entscheiden wir uns für den jüngeren“, sagte der Zurich-Sprecher gestern Abend. „Aus naheliegenden Gründen.“

Der Totalumbau der Frontorganisation der Zurich Schweiz ist die Umkehr einer Strategie, die erst vor 5 Jahren ausgerollt worden war.

Der damalige Chef der Zurich, Thomas Buberl, der heute grosser Boss der französischen Axa ist, wollte viele kleine Schnellboote schaffen.

Die Zahl der Generalagenturen schoss im Zuge der grossen Buberl-Strategie auf 150 hoch. Ziel war, näher am Kunden zu sein.

Nun heisst es: Maschinen halt, alles zurück. Von 150 auf 57 in einem Jahr: ein Kraftakt mit Opfern und viel Unruhe.

Die Zurich-Führung verlangt von ihren Leuten volle Unterstützung. Auch von jenen, die sie mit einer Degradierung vom Generalagenten – einem stolzen Unternehmer – zum Berater – einem einfachen Angestellten – regelrecht erniedrigt.

Umso mehr Süssholzraspeln ist angesagt.

Er spreche den „denominierten Generalagenten“ seinen „besonderen Dank“ aus, schreibt der verantwortliche Vertriebschef der Zurich Schweiz in einer 3-seitigen internen Mitteilung von Anfang Woche.

Titel: „Vertriebsstrategie 2017ff.: Neuausrichtung in der Deutschschweiz und im Tessin“.

Er sei sich bewusst, dass „dies für euch keine einfache Situation“ sei, fährt Sergio Capuzzi, wie der Mann heisst, fort mit seinem Bauchpinseln.

Als Krönung fordert Capuzzi unbedingten Einsatz.

„Trotzdem bin ich überzeugt, dass ihr das Jahr 2017 als Chance für euch und Zurich nutzen könnt, indem ihr nochmals Vollgas gebt und damit eure Generalagentur stärkt.“

Capuzzi verlangt nicht wenig.

Da nimmt der Oberchef mit seinem stolzen Gehaltspaket den 60-jährigen Generalagenten, die der Zurich seit Jahrzehnten treu gewesen waren, mal schnell den eigenen Shop weg.

Die Existenzgrundlage, die sie selbst über Jahre aufgebaut hatten.

Um dann von den gleichen Leuten unbedingte Loyalität und ungebrochenen Einsatz für das Unternehmen – respektive für sich selbst, denn sein Bonus hängt vom Erfolg des Umbaus ab – zu verlangen.

Eine harte Realität, verpackt in nette Worte wie „unermüdlichen Einsatz“ und „vertrauensvolle Zusammenarbeit“.

Gleichzeitig bricht für 100 Generalagenten eine Welt zusammen.

Sie werden degradiert.

Es ist die Logik von McKinsey und Zurich-Oberchef Mario Greco. Sie fordern mehr Dividende für die Aktionäre.

Dafür brauchen sie mehr Gewinn aus den Märkten. Allen voran der Schweiz.

Weil die Ideen für neue Geschäfte überschaubar bleiben, drehen die Zurich-Chefs an der Kostenschraube.

Zurich-Schweiz-Chef Joachim Masur, der Vorgesetzte des Frontmanns Capuzzi, machte es Anfang Jahr vor.

Aus dem Nichts zauberte Masur eine nächste Abbauübung mit mehr als 100 Zurich-Angestellten aus dem Hut, die ihren Job verlieren würden.

Dies, nachdem der gleiche Masur noch im letzten Sommer von ganz wenigen Entlassungen in seinem Reich gesprochen hatte.

Die Glaubwürdigkeit bei solchen Spitzkehren wird strapaziert.

Und doch fordern die Zurich-Chefs „nochmals Vollgas“.

Kommentare

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  1. Aber Ihr wisst schon auch, dass der besagte Herr Capuzzi nicht mehr ist, das heisst, es ist allgemein bekannt, dass er gehen wird.

  2. Greco ein Expat, genau diese brauchen wir nicht. Alle über 58-jährigen kündigen jetzt ihre Zürich-Versicherungsverträge. Alle 20 – 58-jährigen, die ihre Eltern zu schätzen wissen, kündigen auch ihre Versicherungsverträge, aus Solidarität. Leider ist die Zürich nicht alleine, Spitäler, Banken, andere Unternehmen handeln z.Teil ähnlich. Greco go home und nimm deinen Automechaniker mit. FDP-ler haben dich sicher geholt.

  3. Dazu muss man wissen, dass Sergio Capuzzi gelerner Automechaniker ohne jegliche betriebswirtschaftliche Weiterbildung ist. Wie so jemand überhaupt in so eine Position kommen kann ist für mich äusserst fragwürdig. Aber in der Versicherungsbranche, insbesondere bei der Zurich, ist er da ja in einem entsprechenden Umfeld, dort ist das die Regel. Es gibt kaum eine Branche die so weiterbildungsresistent ist, wie die Versicherungsbranche. Nur weiterso. Wir werden unsere Policen bei der Zurüch auf jeden Fall auf den nächsten Verfall kündigen.

    • Das war schon immer so bei der Zürich – es wurden immer die „besten“ Verkäufer (also mit den höchsten Produktionszahlen) befördert z.B. zum Generalagenten und die meist besseren ausgebildeten Mitarbeiter blieben auf der Strecke. Ich habe 4 solche Umgestaltungen erlebt! Agenturnetz ausbauen, Agenturen nur mit Unternehmensberatern schaffen und nach 3 Jahren schliessen, Agenturen zuammenlagen und den Aussendienst ausbauen, Abbauvon den kleinen Ortsagenturen etc.

  4. Nun zeigt dieses Beispiel ganz deutlich, dass die angeblich selbständigen Generalagenturen in Tat und Wahrheit eben doch nicht so selbständig sind! Sie werden vom Versicherungskonzern – sei das nun die Zürich, die Allianz, die Mobiliar oder wer auch immer – nur dazu benutzt, die Risiken auszulagern.

    Wenn die Agenturen wider meiner obigen Vermutung dann eben doch selbständig sind, dann sollten sie einfach der Zürich den Rücken kehren und mit anderen Versicherungsgesellschaften zusammenarbeiten, resp. deren Produkte gegen Provision an den Mann bringen. Mal schauen, was die Zürich-Oberen dann von dieser frechen Aktion haben!

  5. Was waren das noch Zeiten, als Zürich noch Trikot-Sponsor beim FCZ und Köbi Kuhn Generalagent in ZH-Altstetten war. Bin keineswegs Nostalgiker oder Ewiggestriger, sondern ich möchte damit nur sagen, dass Köbi Kuhn eine Persönlichkeit war (und auch heute noch ist) und das Versicherungsgeschäft ein Beziehungsgeschäft ist. Theoretisch könnten es auch 200 Generalagenturen sein, jeder GA sein eigener Unternehmen und die Zentrale entwickelt gescheite Produkte für den Vertrieb. Am Ende des Jahres kann jeder GA selber entscheiden, ob es sich für ihn rechnet. Die Zentrale wird lediglich für Ihre Aufwendungen (Produktentwicklung, Marketing, HR, Schaden, Recht, u.ä.) entschädigt. Eine saubere Prozesskostenrechnung (wieviel kostet welche Dienstleistung) gewährleistet dies. Dafür brauchen wir keine Powerpoint-Manager, McK oder ähnlich, sondern Personen im Topmanagement, die auch einen echten Aufstieg erlebt haben, indem sie nämlich selber mal Hausrat-, Auto-, Leben- oder sonstige Policen verkauft haben. So könnten auch Gespräche auf Augenhöhe mit dem Aussendienst geführt werden. Jahrelang hat man die Aussendienstler mit Ihren Neugeschäften als Stars gefeiert. Irgendwann hatte eine helle Birne die Erleuchtung, dass jedes Neugeschäft irgendwo ja auch einen Abgang bedeutet und so kam es, dass man auch Boni für die Bestandespflege einführte. Resultat: Kunden pflegen bekam auch einen Wert. Eigentlich banal, aber auf diese Idee kamen Praktiker… Vorschlag einer CEO-Laufbahn: Einstieg als Kundenberater, Zielerreichung / Ausbildung zum Teamleiter, Zielerreichung / Beförderung zum Teamleiter etc. etc. Wetten, dass so viele Aussendienstler eine Perspektive sähen, die Fluktuationen merklich sinken würden, der Kunde im Sinne von Lifecyle möglichst sein ganzes Leben den gleichen Berater im gleichen Unternehmen hat und das Unternehmen autenthische Kampagnen wie VERTRAUEN, LANGFRISTIGKEIT u.ä. fahren könnte, welche auch den Tatsachen entsprächen.

    • @ Schweizer, ich stimme Ihnen vollkommen zu.

      Sie sagen „Dafür brauchen wir keine Powerpoint-Manager, McK oder ähnlich, sondern Personen im Topmanagement, die auch einen echten Aufstieg erlebt haben, indem sie nämlich selber mal Hausrat-, Auto-, Leben- oder sonstige Policen verkauft haben.“.

      Sehen Sie nur mal die heutigen „mänäger“ an. Der von Zürich ist doch ein Powerpoint Fritze. Der von der Allianz ein ehemaliger Hürdenläufer. Und so weiter… So schaut leider die Realität aus.

    • Die Z hatte mal Manager die selbst „Türfallen“ polierten! Beat Bär und Franz Wipfli gingen mit ihren Aussendienst mit und wussten von was man sprach! Und dann kam James Schiro aus NY – der grosse Macher der nicht wusste, dass die Schweiz 4 Sprachen hat, weshalb man nur noch auf Englisch mit dem Hauptsitz korrespodieren musste. Ab nun ging es „Bergab“ und eine Umstrukturierung jagte die nächste.

  6. Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Ein Generalagent verdient ca. eine halbe Million im Jahr. Wer diesen Job ein paar Jahre gemacht hat und sein Geld nicht verjubelt hat, kann sich mit 60 sorgenfrei zur Ruhe setzen. Jeden Sachbearbeiter, der seinen Job verliert, trifft’s wesentlich härter.

    • Es gab GA die sogar mehr verdienten, das waren ca. 5 Stk. in der Schweiz. Tessin, St. Gallen, Basel, Genf, Kt. GR und der Rest – Agenturen wie Burgdorf, Wallisellen, Zofingen, Liestal, Biel begnügten sich damit, dass sie Ende Jahr nicht in die roten Zaheln kamen, denn das ganze Stornorisiko und die Schadenrechnungen wurden dem GA angelastet.

  7. Habe zum Glück noch zu Hüppis Zeiten meine Mitarbeiteraktien verscherbeln können, bevor ich dann zu Converium ging, der Mülltonne für Altschäden der Zürich. Die Mülltonne rauchte dann vor sich hin, bis sie 2004 in Vollbrand stand (verwertbare Restbestände gingen dann 2007 an den Franzosen SCOR). Kurz: Ich werde mir wieder eine Züri-Aktie kaufen, und dann an der Generalversammlung Gift und Galle gegen VR und Mänätschment spucken. Greeeecoooo, ich koooomeeee. See you im Hallenstadion!

    • @ Ausgesteuerter

      Bravo! Wehren Sie sich gegen diese Leute in der Chefetage! Sie haben meine vollste Anerkennung!

  8. An die Zürich-Bosse: Ihr solltet euch schämen. Ihr seid eine Schande! Schade, dass ich keine Versicherungen bei der Zürich habe, sonst würde ich sie jetzt gleich auflösen. Dieses Treiben wird hoffentlich auf euch zurückfallen.

    Das Alte Testament spricht vom „Tag des Herrn“. Er betrifft jeden Menschen ohne Ausnahme: „Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er zu Lebzeiten getan hat, es sei gut oder böse.“ (2. Korinther 5,10)

    • @ oh jeee

      Nein, er war mit der Polizisten beschäftigt. Wieder dumm gelaufen, sogar die Taschenlampe wurde konfisziert. Das tut sicher weh.

  9. „Die Glaubwürdigkeit bei solchen Spitzkehren wird strapaziert.“

    Ich glaube, solche Leute sind schon lange nicht mehr glaubwürdig. Ganz im Gegenteil, die Schweizer Grosskonzerne sind unglaubwürdig. Das ist schon lange bekannt, doch fehlen dem Arbeitnehmer die Alternativen.

    Mit einer solchen Wirtschaftspolitik wird nicht nur die Lohnschere immer grüsser, sondern man treibt Hunderttausende in die Perspektivlosigkeit.

    Bei der nüchsten Abstimmung muss ein Zeichen gegen diese Ausbeutung gesetzt werden. Darum wird es NEIN zur Unternehmenssteuerreform III geben!

    • Ja richtig klares NEIN für die USR III !!!
      Genau solche Konzerne werden noch mit Steuergeschenken beglückt die reihenweise Leute auf die Strasse stellen.

  10. „Wenn zwei gleich gute Generalagenten da sind, entscheiden wir uns für den jüngeren“, sagte der Zurich-Sprecher gestern Abend. „Aus naheliegenden Gründen.“

    Ist das nicht Diskriminierung oder gar Rassismus? Ich bin kein Gelehrter aber man sagt ja immer wieder, dass man keine solche Diskriminiierungen wegen des Alters machen kann. Also als Direktbetroffener sollte man sich einen Anwalt nehmen und die Zurich auf Millionen-Schadenersatz verklagen. Am besten vor einem internationalen Handelsgericht.

    • Weil Du ab 50 in eine neue Rasse kommst? Als nächstes wird Gott/dieNatur angeklagt, weil ältere Menschen mehr Schmerzen haben als jüngere….

    • Das Argument von Erd..O.gan mag juristisch nicht richtig formuliert sein, zumal in der Schweiz das Arbeitsgericht zuständig ist und das Arbeitsgesetz nur zum Schutz der Arbeitgeber gemacht worden ist und dieses auf 2 A4-Seiten zusammengefasst werden kann. So taugt dieses auch gar nichts. Die Bürgerliche Rechte verhindert in der Schweiz ein Arbeitsgesetz, in dem diskriminierte oder gemobbte ältere Menschen Beachtung finden bzw überhaupt eine griffige Basis zum Einreichen einer Klage haben. Mit Rassismus hat dies jedoch in den wenigsten Fällen etwas zu tun. Ausländische Gerichte sind schon gar nicht zuständig. Jetzt wäre die Zeit richtig für eine Initiative in der Schweiz um gewissen Firmen Einhalt zu gebieten. In der EU sind die Arbeitnehmer besser dran.

    • @ Erd. O. Gan.

      Ihre Gedankengänge finde ich spannend. Zwar muss ich meinen Vorrednern zustimmen, mit Rassismus hat das nichts zu tun. Dass es sich um eine gezielte Diskriminierung handelt, schleckt aber keine Geiss weg! Und in der Tat sind die Rechte der Arbeitnehmer in der Schweiz zu wenig geschützt. Die bürgerlichen Parteien – mit Ausnahme der EDU – fahren eine total falsche Wirtschaftspolitik. Schade, denn die linken sind aufgrund deren EU-Politik auch nicht wählbar.

      @ Zeit für eine Initiative?

      Auch Ihre Gedankengänge sind sehr spannend. Also ich würde Ihre Initiative unterstützen. Sie können auf mich zählen.

    • Ich denke in der Schweiz müsste ein Umdenken stattfinden. Die Lohnkurve kann sich nicht stetig nach oben entwickeln sodass man bei Erreichen des Rentenalters den Peak erreicht hat.

      Wahrscheinlicher ist der Umstand, dass der Peak vielleicht schon ab 50 oder 55 erreicht ist und man dann wieder Lohnreduktionen hinnehmen muss um wettbewerbsfähig zu bleiben.

      Die ältere Generation hat zwar 25 oder 30 Jahre mehr Berufserfahrung als die Jungen, aber die junge Generation lernt schnell und hat schnell ein hohes Niveau erreicht… und das bei günstigerer Entlöhnung. Also ist der Umkehrschluss, dass lange Berufserfahrung nicht unbedingt mehr wert sein muss.

  11. Männer in einem respektablen Alter ihr eigenes Grab schaufeln lassen für den Bonus anderer…

    Sind die Betroffenen sich wenigstens im Klaren darüber, was mit ihnen geschieht? Oder ist man nach Jahrzehnten in einer Firma so instrumentalisiert und gleichgeschaltet, dass man das nicht mehr realisiert und nur noch den Worten des Managements folgt?

    Leider kenne ich zuviele Mitarbeiter bei Banken, die menschenunwürdiges über sich ergehen lassen. Sie haben jegliche Fähigkeit zur kritischen Betrachtung und zum Widerstand verloren. Sogar zum sagen „Jetzt ist Schluss“ getrauen sie sich nicht mehr – und lassen ihr Leben komplett von einem opportunistischen Management dirigieren.

    Was für eine Entwicklung des Lebensstandards, und das im Jahr 2017

    • Frl. Huber, ich glaube nicht, dass die Menschen in der Bank zwingend die Selbstreflektion verloren haben. Vielmehr sind sich die kritischen Geister bewusst, dass man keinerlei Kritik an den falschen Worten der Manager anbringen darf. Ansonsten ist man weg, raus, aus die Maus. Und eine neue Arbeit finden ist heute sehr schwierig!

    • Und wem auch dieses ist zu schwer, der wird Gewerkschaftssekretär.
      Und wer auch das nicht rallt, wird Rechtsanwalt!

      – Volksmund

    • …. und wenn das auch nicht ist,
      dann wird er eben Polizist (oder Finma Mitarbeiter)

  12. Die Zürich-Kunden sollten ebenfalls Vollgas in Richtung Konkurrenz geben. Ein Management, dass mangels einer zukunftsfähigen Strategie nur an den Kosten schraubt, ist meines Erachtens obsolet. Zumal es sich die Damen und Herren in der Konzernzentrale ausgesprochen gut gehen lassen und noch nie einen Kunden gesehen, geschweige denn sich mit Kunden auseinandergesetzt, haben.

    • Deine Strategie vom Versicherunswechsel nützt nichts denn alle Versicherungen kochen mit dem selben Wasser.

    • Franz P, leider hat Miguel Leone meines Erachtens 100% Recht. Die Allianz, meiner Meinung nach die schlimmste Versicherung weltweit. Obsolet, wie Sie und Donald Trump es so schön formulieren, langt da meines Erachtens bei weitem nicht. Die haben den Staat, weltweit einflussreicher als die Schweiz, nicht hinter sich, sondern unter sich. Wer dort nicht das Lied der Allianz singt … Es gibt keine zwei Meinungen, nur gleichgeschaltete Netzwerke. Und in so einem Netzwerk zu sein ist so oder so ein must. Hat man das, sind Know-how Defizite drittrangig. Übrig bleibt die Mobiliar und mit Abstrichen die Basler Versicherung. Solange sie noch selbständig sein kann.

    • @ Allianz

      Sie beschreiben diesen unsäglichen Versicherungskonzern vorzüglich. Ich habe einen Bekannten, der bei Allianz Schweiz arbeitet. Was der mir jeweils erzählt, passt genau ins Bild, was Sie oben beschreiben. Beziehungen und Ja-Sagen ist dort wichtiger als selbständiges Denken und gute Leistung. Aber kein Wunder, bei dem Filz in der dortigen Geschäftsleitung. Der Vorsitzende ist ja ein zweitklassiger ehemaliger Spitzensportler ohne nennenswerten Leistungsausweis in der Wirtschaft. Ja, Beziehungen sind bei der Allianz das A&O.

    • @Benny Fuchs, Arbeitsmarktexperte, der Allianz gelingt es irgendwie, dass IP innerhalb der Allianz Mitarbeitenden nicht zum Thema wird. Es gelingt ihnen, dass ihr Tun und Lassen nicht in der Presse diskutiert wird. Ich weiss nicht wie. Im Dunkeln ist gut munkeln. Daher erstaunet und erfreut mich ihr Kommentar.

      Ihr Beispiel ist ein gutes Beispiel. Der Mann, innerhalb der Allianz-Suisse, bevor und nachdem er Vorsitzender, ihre Worte, wurde. Das sind fast zwei versch. Menschen. Dazwischen lag die längere Gehirnwäsche in München. Sie nennen dass Vorbereitung. Einer seiner Vorgänger hat die Allianz MA in vertrauter Sitzungsrunde einmal als reinen Input bezeichnet. Selbst einige Leute dieser höheren Managementrunde müssen ganz offensichtlich schockiert gewesen sein. Ich habe es von einem Schweizer gehört, der dann wenig später die Unternehmung verlassen hat.

      Meiner Meinung nach ist der schlimme GL aber bei weitem nicht der den Sie meinen, sondern der GL der für die Zahlen zuständig ist. Den haben sie direkt aus München geholt. Hat bei der Allianz-Suisse Tradition wenn es um den Posten des CFO geht. Er ist die treibende Kraft dahinter, er hat die sensationellen Beziehungen nach München, er gibt diese schlimme aus Sicht der Volks-Gesellschaft wohl zerstörerische Unternehmenskultur vor und er beschert sich und seinen Kollegen diese sagenhaften (und ich meine märchenhaften) variablen Lohnbestandteile (…). Was ich gesehen habe, meiner Meinung nach absolut skrupellos.

      Es ist erst wenige Monate her, liess er gewisse Teile des Finance nach Krakau outsourcen. Als es dann nicht mehr ging, hat man einen grossen Teil davon stillschweigend wieder retour geholt. Schaden für die Volksgesellschaft, da viele Entlassungen, teilweise ohne Change auf eine Neuanstellung, und für die Unternehmung selber, mehrere Millionen CHF. Dieses Versäumnis ist meiner Meinung nach nicht der erste Bock dieses Herren, den die Allianz Millionen gekostet hat. Gab es jemals Konsequenzen für ihn? Nein, in keiner Weise. Beim letzten 2 tägigen üblichen Motivationsprogramm von ihm, „fühlsch mi, g’spürsch mi, mir vu dä Allianz und dÂllianz selbär sind die gröschtä“), liess er nur Doppelzimmer zu. Auf die sehr wenigen (…) Rückfragen, „wieso nur Doppelzimmer, ich will mit keiner vollkommen fremden Person über Nacht ein Zimmer teilen müssen“, war seine Antwort, es ist nur ein Test wieweit man (…) gehen kann. Irgendwie erinnert mich das an etwas und offenbar war ich nicht der Einzige, denn das hat auch sofort und über das Finance hinaus die Runde gemacht. Ebenso wie sein Verbot an die Organisatoren, dass das Wort Outsourcing 2 Tage lange nicht erwähnt werden darf, geschweige denn das Thema. PS: Ob es gemischte Zimmer gab, wer weiss 😉

  13. Wie auch bei anderen Grossunternehmen im Finanzbereich, ist die Loyalität eine Einbahnstrasse. Sie wird verlang aber nicht gelebt! Die Deppen sind immer die Angestellten, wenn das Mangement auf der Basis von Mc Kinsey Expertisen und vielen PowerPoint Präsentationen, das Loch im Schnittlauch neu erfinden wollen! Sinnlos und kostenintensiv! Mir scheint so, dass diese Topmanager und ihre Berater an der Realität vorbeileiten und nichts aus der Praxis und deren Entwicklung gelernt haben. Ein Kleinkind hält den Finger einmal auf eine glühende Kochherdplatte, Manager ständig!

    • Ob diese Manager an der Realitaet vorbei leben ist eine Frage. Vielmehr haben sich diese falschen Propheten in der wahren Form von ehemaligen Beratungsunternehmern in die Teppichetagen der Wirtschaft eingenistet. Dort geben sie wieder Folgeauftraege an ihre ehemaligen Arbeitgeber, eben diese Beratungsheinis. Die ganze Wirtschaft, resp. die groesseren Unternehmen, sind befallen. Ein noch gesund denkender Mitarbeiter wird daran gehindert, ins Topmanagement zu kommen. Somit kann das System nicht mehr geaendert werden. Es braucht darum eine kraeftige Ohrfeige in Form eines NEIN zur Unternehmenssteuerrfeform III

    • Ui, nein, lieber nicht. Allianz ist auch nicht viel netter, was die Personalpolitik angeht. Dort ist das Geheuchel genau gleich.

  14. Aus 150 Wespennestern werden 50. Immer noch zu viele für meinen erlesenen – und übrigens prämierten – Geschmack. 50 sind immer noch genug, dass egal wo man die Vikunja Picknick Decke aufschlägt, ein paar dieser miesen Wespen auftauchen und einem beim Nachtigall-Häppchen Verzehr unterbrechen. Von dem her: gut so.

    Was jedoch mit diesem Satz gemeint ist, ist unklar: „60-Jährige Chefs zu Beratern degradiert“.

    Wieso sind 60jährige noch bei der Arbeit? Die einzige Arbeit, die ein 60jähriger ausüben sollte, ist zwischen Schoko und Vanille Pudding auswählen, in welcher Dragana und Caprice freundschaftlich um den Besteigungspokal ringen. Wo ein 60jähriger sicher nicht hingehört ist ein Office, geschweige denn in einer führenden Funktion.

    Der korrekte Satz wäre also: „60-jährige reiten die Samariterwelle weiter und bleiben angestellt!“.

    Doch hockt jetzt nicht grinsend da, und schüttelt den Kopf über unsere Versager Senioren. Wie lange arbeitet Ihr noch? Das soll jedem eine Lektion sein, der schon über 40 ist und noch nie den Perser für die Hauptkajüte ausgesucht hat. Ein paar Gänge hochschalten, und etwas werden, bevor ihr zu was gemacht werdet heisst die Devise. Dazu kann ich natürlich mein neues Buch empfehlen:
    „Mein Mampf – wie man die Made im Speck wird und auch bleibt“.

    Marcel Du Pont – Milliardär, Besitzer der einzigen Notengeldfontäne, Nicht-Besitzer von „einem Stutz für die Notschlafstelle“.

    PS: Ihr seid so viel Wert wie ein Ernährungsberater im Gassenzimmer.
    PPS: https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849

    • Lieber Du Pont,
      Mag sein, dass sie Miliardär sind, und den Preis von allem wissen, aber dwn Wert und die Achtung vor Menschen, scheint nicht Ihre Stärke zu sein, sonst würden Sie nicht so von oben herab, agieren.
      Vielleicht waren Ihre Vorfahren schon erfolgreich (zumind. vom Namen mögl.), dann ist alles etwas einfacher, mit genügend Sicherheiten und Startkapital. Dennoch kein Grund, hochnäsig zu sein, denn die wahre Zuneigung, können sie nicht kaufen. Den Respekt, auch nicht.
      Alles Gute. Wenn ich auch nie Ihren gesch. Erfolg haben werde, so bin ich hanz froh, dass ich nie abhebe, und auch kleine Dinge und Gesten noch schätzen kann.

    • Ja Herr Du Pont, Sie haben vermutlich noch nie in der Finanz gearbeitet, mir auch egal was Sie tun oder eben nicht aber Ihr Kommentar ist totaler Schwachsinn. Warum ist man ein Versager wenn man noch mit 60 arbeitet (ich bin erst 45) ? Es gibt Leute die gerne arbeiten obwohl sie es vielleicht gar nicht mehr nötig hätten und das sind ev. viele Schicksale darunter und Sie schreiben so einen Blödsinn, hoffe Ihre Fontäne versiegt bald….

    • @swiss mountain: Gut was Sie sagen. Ob dieser Schnorri MDP überhaupt einen Job hat??

    • Tja Herr Marcel Dupont alias 9849 in Facebook was haben wir alles über Ihresgleichen rausgefunden ?? No ja ich sage immer wer Dreck schleudert soll Dreck ernten. Obschon ein Verbrechen unseresgleichen soll für alle in IP trotzdem gesagt werden, dass Sie M.D 9849 bald technisch nicht mehr existieren. Harte Post wartet auf Sie – see Hacked. Gute Nacht und freundliche Grüsse, Anonymus.

    • Finanziell mögen Sie von mir aus reich sein, habe nichts dagegen. Geistig sind Sie aber arm und bleiben ein kleines Würstchen.

    • Sehr geehrte Damen und Herren – und offenbar hauptsächlich kleine weinerliche Kinder.

      Vielen Dank für Ihr ungefragtes Feedback. Meine Sekretärin hat mir Ihre in Bewunderung geborene Kritik vorgelesen. Wie üblich, war das meiste als Abfall zu kategorisieren doch eine Botschaft ist dennoch zu mir durchgedrungen: Ihr wollt mehr Dupont sein, und weniger was auch immer Ihr gerade seid.

      Die übliche „Zuneigung kaufen“ Laier war natürlich auch dabei, ein Strohman der zu übermitteln versucht, dass man als lächerlich reiche Person automatisch Zuneigung kaufen MUSS. Fakt ist, man ist von Leuten umgeben die einer Art Stockholm Syndrom verfallen, und einem unbedingt gefallen wollen, weil man ihnen unweigerlich gefällt.
      Dennoch ziehe ich es vor, gewisse Dinge beim Profi abzuholen. Denn auf dem Niveau wo ich shoppe, kann Zuneigung sehr wohl gekauft werden.

      Doch das Thema ist ein anderes: Arbeiten mit 60. Ich gebe zu, ich habe auch vor mit 60 noch zu arbeiten. Seis auch mal selber eines meiner Rennpferde auszureiten oder vielleicht mal die Temperatur im Whirlpool selber höher schrauben, statt Gina zu rufen. Die will sich nämlich dann zu uns gesellen und dann wird der Platz wieder knapp. Doch mit 60 noch täglich vor 10 Uhr aufstehen um als Angestellter krüppeln zu gehen? Dann muss einiges schief gelaufen sein. Wohl immer die Steuern bezahlt, und vor Beförderungen die eigenen Kollegen nicht verraten? Selber Schuld. Wecker auf 7Uhr und ab ins blaue Tram, viel Spass mit dem Atmen im Furz Silo.

      Marcel Du Pont, Milliardär, mancherorts Hauptaktionär, daheim Teddybär.

      PS: Ich sehe Euch nicht von oben herab. Ich schaue nicht so steil nach unten.
      PPS: PPS: https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849

    • Hallo IP Kollegen
      ich weiss nicht warum ihr Euch von diesem MDP immer wieder ins Boxhorn jagen lässt. Der Typ schreibt unter einem Synonym und versteckt sich hinter seinem Grosskotz Getue. Er ist in Wirklichkeit eine absolute Null und hat keine Schraube im Sack.!
      Also ihr müsst in Zukunft nicht mehr auf seine primitiven Kommentare reagieren.

    • Es gab eine Zeit, da war Herr Du Pont um einiges aktiver in den Kommentarspalten bei IP. Ich mag die Figur Marcel Du Pont, um einiges besser als ein Mike Shiva oder so. Zu jedem Thema fällt ihm noch so verachtendes und versnobtes Material ein. Und zum Teil in sehr witzigen Sätzen ausgedrückt oder die Vergleiche die aus seinem Leben gegfriffen sein: einfach Herrlich. Aktuell das Beispiel: „der schon über 40 ist und noch nie den Perser für die Hauptkajüte ausgesucht hat“. Grossartig! IP wäre um einiges langweiliger ohne den schwarzen Humor der Figur Marcel Du Pont. Jede Comedy-Figur hat mal klein angefangen, aber ich bin überzeugt, die Figur Marcel Du Pont hat das Potential für einen Auftritt.

    • As usual, there is a great woman behind every idiot.

      John Lennon
      * 9. Oktober 1940 † 8. Dezember 1980

    • @Detektiv du bist der grosse loser, sagst man solle nicht reagieren, schreibst aber eine riesen Reaktion hahahaha.

    • Sag mal, MdP, bist Du auch Freigrabscher wie Dagobert Drumpck? Ja? Grabschen und golfen?

    • Ein aufgeblasener Wichtigsack wenn auch ab und zu mit originellen, gelungenen Formulierungen. Vermute mal ein höherer Beamter oder Primarlehrer mit gewisser Bildung, aber zu viel Zeit zum vertrödeln.

    • @ Marcel Du Pont
      Danke für eine Runde „schmunzeln“. Geniesse den schwarzer Humor

      Nein ich arbeite gerne. Auch mit 45+ und werde dies solange wie möglich beibehalten um ein schönes Ruhepolster anzuhäufen. Wer von ganz unten startet hat eben einen sehr weiten Weg nach oben – und man muss irgendwann entscheiden was einem wirklich wichtig ist. Einem jeden das seine und mir ein bischen mehr 🙂
      Und ja, man könnte seinen Tag sehr gut mit etwas anderem füllen und dabei würde einem nicht langweilig.

      In diesem Sinne noch einen schönen Abig und bitte den schwarzen Humor beibehalten

    • Marcel du Pont, du bist ein schöner Angeber. Welche Eigenschaften hinter einem Angeber stecken, wirst du wohl wissen. Ich finde es aber amüsant, welchen Respekt du mit deinen belustigenden Angeber-Texten in diesem Forum erreichst. Schau mal, keiner duzt dich, Euer Ehren!

  15. Immer wenn ich nach einer Besprechung 2016 aus der Agentur trat, kam mir der Gedanke, nicht viel los in diesem überbesetzten Beamtenstübli.

  16. Ich war lange für die Firma als Agent tätig und habe rechtzeitig die Reissleine gezogen. Ich verstehe nicht, wie man für diese Gesellschaft an der Front tätig sein kann.

    Seit rund 20 Jahren verliert die Gesellschaft Marktanteile in der Schweiz weil sie zu teuer ist und es wird weiter gewurstelt. Schaut mal die Cobined Ratio der Gesellschaften an, daraus erkennt man die Gewinnmarge der Versicherungsgesellschaften. Die Zürich presst von allen Gesellschaften am meisten raus. Die Dividende muss schliesslich gehalten werden, auch wenn man deshalb seit 20 Jahren kein Wachstum hat. Nachhaltiges Wachstum ist da ein Fremdwort.

    Liebe Mitarbeiter, macht euch selbständig, dann könnt ihr auch verkaufen was die Kunden brauchen und nicht was der Gesellschaft am meisten bringt. Ich weiss ist nicht einfach aber nach ein paar Jahren könnt ihr glücklich zurückschauen.

    • Es war Rolf Hüppi, welcher die Zürich in den Ruin getrieben hatte. Ganz böse Zungen sagen noch heute, dass sich Rolf Hüppi mit den 3 Gewinnwarnungen bereichert hatte- und zwar mit Hilfe von Drittpersonen! Dann, nachdem er die Zürich ruiniert hatte, verschwand er nach Texas auf seine Farm. Einige Jahre später, mite 2016 verlegte Rolf Hüppi seinen Wohndomizil auf die Bahamas. Dort sieht man ihn- aber ganz selten. Über Rolf Hüppi muss mir Niemand auch nur irgend etwas erzählen- das ist der Allerletzte!

    • Ja es war Rolf Hüppi aber die 20 Jahre die er bei der Zurich durchlief waren erfolgreich. Am Schluss ging halt der Allfinanz & Hunter Strategie nicht auf. Aufjedenfall war er eine Persönlichkeit und hatte immer Zeit für einen Schwatz auch mit den Indianern und nicht nur mit den MD’s

    • Lieber Herr Daniel, das was Sie beschreiben, trifft vortrefflich auch auf die Allianz zu (Seit rund 20 Jahren verliert die Gesellschaft Marktanteile in der Schweiz weil sie zu teuer ist und es wird weiter gewurstelt.)

    • @victor falkenschweif: Hüppi habe ich noch sehr gut in Erinnerung. Damals hatte ich die Zürich-Aktie noch und der Kurs war so etwa um die CHF 800 als Hüppi sagte, die Zürich werde in Zukunft 15% p.a. wachsen.
      Mit dieser Voraussage habe ich die Aktie sofort verkauft. Dann ging Hüppi bald „unter“ und ich spekuliere, dass er nach seiner arroganten Voraussage von 15 % Wachstum seine Aktien auch verkauft hat.

  17. wäre an der zeit, dass andere branchen auch vorwärts machen mit den bitter nötigen strukturbereinigungen, wie in der finanzbranche, wie zb. unser landwirtschaft, den tourismus und die exportwirtschaft usw.
    die wird nur gehätschelt und sinnlos zu tode subventioniert auf unsere kosten.

    • Na ja die Tourismusbranche in der Schweiz ist verglichen mit Österreich wirklich eine tragische Figur. Die Hotels sind in der CH in einem katastrophalen Zustand. Subvention würde dort mindestens so viel Sinn machen wie in der Landwirtschaft. Die Strukturbereinigungen in der Bank haben noch wenig Wirkung gezeigt, je nachdem was Ihre Erwartungen halt sind, auf alle Fälle nicht auf der Teppichetage.

    • @ Schweiz als Tourismus- u Finanzruine

      Nein, dieses dumme Geplappere kann ich nicht mehr hören. Die österreichischen Hotels sind überhaupt nicht besser als die schweizerischen. Hier und drüben gibt es viele alte Bruchbuden. Hier und drüben gibt es viele Top-Hotels. Grundsätzlich stimmt es aber mit der „Gastfreundschaft“ (was für ein dummes Wort) hier für mich mehr als drüben. Ich machte selbst in sehr touristischen Orten, wie etwa Davos, St. Moritz, Zürich, Locarno, etc. sehr gute Erfahrungen. Ich denke, wenn man freundlich ist, dann wird man auch freundlich behandelt. Und preislich ist die Schweiz gar nicht so schlecht.

  18. Interessant finde ich den Umstand, dass ausgerechnet das Zurich-Management, dass wohl noch nie auch nur eine Schraube, sprich eine Versicherungspolice, verkauft hat, von der Basis jetzt ‚Vollgas‘ einfordert. Das in diesem Zusammenhang ‚aus nahe liegenden Gründen‘ (Mediensprecher Zurich) die älteren und in der Regel verdienten Mitarbeitenden auf der Strecke bleiben zeigt die Geringschätzung und das kurzfristige Profitdenken in der Zentrale.

    • Das Management hat noch nicht verstanden, dass der Kundenkontakt wichtiger ist als der Manager. Die Ex GA’s könnten ja alle Kunden zur Konkurrenz bringen – wo sie sicher mit Freude aufgenommen werden. Oder haben sie noch ein Konkurrenzverbot?

  19. Neue Welt Freunde. Die Zeiten wo man sich in Grosskonzernen mit einer Lebensstelle bis zur Pension verstecken konnte sind endgültig passé.

    • @ Urschweizer
      Mhh soso Du hast vermutlich noch nie in einem Konzern gearbeitet.
      Das schöne ist gerade die grösse, Du kannst ein halbes Leben in der gleichen Firma sein aber x verschiedene Jobs und Positionen durchlaufen. 30 Jahre in einem KMU sind vermutlich um einiges langweiliger…… also der Quatsch mit dem verstecken hinkt…..

  20. Schaut einfach alle, dass ihr mit 50 Jahren soviel zur Seite gelegt habt, dass ihr eure garantierte Kündigung mit Würde entgegen nehmen könnt.
    Denn uns alle braucht es dann nicht mehr: 500 Mio. willige & billige EU Fachkräfte stehen jetzt schon bereit und warten auf die Gelegenheit eine ganze Generation Schweizer kostengünstig zu ersetzen.

    • Parteisoldat, sehr gut, setzen !
      Das Tagwerk – EU/FZA-Bashing – erledigt.

      wie funktioniert bei euch eigentlich die bezahlung: werdet ihr pro kommentar bezahlt, oder habt ihr ein tagessoll?

    • Genau sehr richtig gesehen – ich nehme meine ganze Pensionkasse mit nach SA. Und wenn es nicht mehr reicht – gehe ich zurück in die Schweiz als Sozialfall – Gottsei dank haben dann die PFZler alle in den Sozialkasse einbezahlt dann kann ich es mir richtig gutgehen lassen. Oder halt, nein für Dich Schweizer haben wir kein Geld mehr – Du warst ja lange weg. Aber der Zugewanderte Vollpfosten darf natürlich die Sozialkasse plündern. What else… Ach ja USRIII nein dann haben wir weniger von den zugewanderten Vollpfosten inkl. deren Unternehmungen 🙂

  21. Passt perfekt – da soll doch mal der oberste Chef mich in Versicherungsfragen beraten. Da kann ich als Kunde gleich feststellen, ob er für diesen Job überhaupt geeignet ist.
    … übrigens: wozu fülle ich Kundenzufriedenheits-Umfragen aus? Wollen die mich verarschen?

  22. Man könnte auch von einem Entmündigungs- und Enteignungsvorgang sprechen, den man aber zumindest ahnen konnte. Verantwortungslose Nichthafter degradieren persönliche Hafter zu verantwortungslosen Angestellten.
    In Deutschland ist alles noch extremer:
    In Deutschland gelten solche Agenturen und deren Inhaber perverserweise als „Scheinselbständige“, auf diese Menschen geht dann auch noch die Deutsche Rentenversicherung los und verlangt für 5 Jahre rückwärts Rentenbeiträge – eine Rentenversicherung die permanent von der deutschen Regierung betrogen wird und noch außenstehende Zuschüsse und damit massive Defizite (750 Milliarden EUR seit 1957) einfach nicht einklagen will.

  23. „Und doch fordern die Zurich-Chefs „nochmals Vollgas“

    Fordern kann man viel, die Realität sieht so aus, dass die Mehrheit der Mitarbeiter nur noch aussitzt, bis die Zürich endlich tot ist. Und das wird nicht mehr lange dauern.
    Traurig, wie eine einst stolze Firma derart sehenden Auges über den Abgrund geschubst wird.

    • Rolf Hüppi ist für den Niedergang verantwortlich- die Eier dazu gerade zu stehen hat und hatte der nicht. Sein ganzes Vermögen inkl. demjenigen, welche er auf sein Umfeld verteilte sollte zurück gehen an die „Zürich“.

      Leider wird’s ein Wunschgedanke bleiben aber wir wissen ja, auch die letzten Taschen von Rolf Hüppi haben keine Säcke!

  24. Die Mitarbeiter-Kommunikation in Zeiten der Restrukturierung ist von grösster Bedeutung. Hier zeigt das Zurich-Management offenbar wenig bis gar kein Fingerspitzengefühl. Die Message an die Betroffenen liest sich wie eine Verhöhnung derselben. Schludrige Phrasen und wenig Einfühlvermögen scheinen das neue Markenzeichen von Welton’s Team. Vielleicht sollte Isabelle ebenfalls langsam Platz für eine jüngere Kollegin machen. Wirklich taufrisch ist sie schliesslich auch nicht mehr.

    • Ja, die liebe Frau Welton hat es weit gebracht. Exekutiert im Rahmen ihres Verantwortungsbereiches willig und unkritisch jede Management-Entscheidung. Eine ganz traurige Nummer. Aber immer schön auf den eigenen Vorteil bedacht. Eine totale Fehlbesetzung die ebenfalls ersetzt gehört.