UBS zerrt Inside vor Presserat – wegen Boni

Ausgerechnet Artikel über 100 Millionen für Konzernleitung treibt Grossbank zu Juristen-Action – Drohte gar mit Strafanzeige.

Die UBS-Spitze versteht keinen Spass, wenn es um den eigenen Bonus geht. Die Bankführung beschloss, dieses Medium vor den Presserat zu zerren: wegen eines Artikels über die Vergütung.

„UBS: 100 Mio. für die 12 Bosse, Tritt fürs Fussvolk“, lautete die Überschrift des eingeklagten Beitrags, der am 10. März hier erschienen ist.

An diesem Tag legte die UBS um etwa 7 Uhr in der Früh plangemäss ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2016 auf. Um 8 Uhr erschien die Story auf der Inside Paradeplatz-Seite.

Die UBS begründet ihre „Beschwerde“ beim Schweizer Presserat, die sie vor 2 Wochen eingereicht hat und die gestern bei der Beklagten eingetroffen ist, mit einem Verstoss gegen eine einzige Richtlinie.

Jene der Anhörungspflicht. Sie verpflichtet die Medien gemäss Presse-Kodex, die Gegenseite bei „schweren Vorwürfen“ anzuhören.

Die UBS sieht im Text, den sie durch den Presserat verurteilt haben will, mehrere Vorwürfe, die „schwer“ wiegen würden.

Der Bank und ihren obersten Verantwortlichen würden im Artikel „ein illegales oder ein damit vergleichbares Verhalten“ unterstellt.

Sie führt in Stichworten an, warum sie dieser Meinung ist. Im Beitrag würde ihr die „Benutzung eines ‚Lügengebäudes‘ resp. von ‚Tricks’“ vorgeworfen.

Die Bank würde „mit einem ‚perversen Spiel‘ die ‚Basis’“ täuschen und „im Endeffekt Versagen“ finanziell honorieren.

„Dieser Vorwurf wirft der (UBS) beinahe ein betrügerisches Verhalten vor, ist damit zweifelsohne als ’schwer‘ im ob genannten Sinne zu qualifizieren und begründet dementsprechend die Anhörungspflicht vor der Publikation.“

Auf den Punkt, ob der Inhalt zutrifft, wonach die UBS-Spitze in guten wie in schlechten Jahren belohnt wird, umgekehrt aber an der Basis Fehler zu Höchststrafen führen, geht die Bank nicht ein.

Warum die UBS ausgerechnet beim emotionalen Thema der Boni und Vergütungen für die Spitzenleute auf die Barrikaden geht, kommt überraschend.

Der kritisierte Artikel nimmt die an jenem Tag offengelegten UBS-Vergütungen zum Anlass, ein aus ethischer und gesellschaftlicher Sicht fragwürdiges Verhalten zu thematisieren.

Egal, wie die tatsächliche Leistung der individuellen Spitzenleute und jener ihrer Bank ist, sie verdienen so oder so. Und zwar ausserordentlich viel.

Diese Kritik ist bekannt. Im Artikel wurde sie untermauert mit einem Beleg aus dem Innern der UBS, der die Gehälter und Boni der obersten Führung für das Geschäftsjahr 2011 zeigt.

Damals stand die UBS nach ihrem Subprime-Absturz erneut als wilde Gamblerin am internationalen Pranger, weil ein Junior-Händler in London 2 Milliarden verspielt hatte.

Der ganze Risikoberg, den der UBS-Mitarbeiter namens Kweku Adoboli aufgetürmt hatte, belief sich gar auf 10 Milliarden.

Nur dank Glück verhinderte die UBS ein ähnliches Fiasko wie 2007 und 2008, als sie im Subprime-Crash über 50 Milliarden in den USA verloren hatte und von der SNB – und damit der Schweiz – gerettet werden musste.

Im kritisierten Artikel sind die Boni und Festgehälter der damaligen Konzernleitungs-Mitglieder und weniger weiterer Spitzenleute aufgeführt. Diese wurde als Dokument gezeigt.

Die UBS lief sofort Sturm. Ihr externer Anwalt, der nun auch die Beschwerde beim Presserat eingereicht hat, drohte mit Strafanzeige.

Es handle sich um eine Verletzung von Geschäftsgeheimnissen, mithin ein Straftatbestand.

Die Tabelle blieb online, nur die Namen verschwanden.

Aus ihr geht hervor, dass die höchsten Chefs der Bank in einem Jahr, in dem die UBS erneut mit Trading und Gambling enormen Schaden angerichtet hat, sehr viel Geld verdienten.

Die meisten erhielten 5 Millionen oder mehr. Einzig bei Carsten Kengeter, dem Chef der Investmentbank, wo der Adobli-Crash passiert war, wurde der ganze Bonus gestrichen.

John Cryan, heute CEO der Deutschen Bank, der damals als Finanzchef der UBS ebenfalls eine grosse Verantwortung für den Adoboli-Fall trug, musste sich mit weniger begnügen.

Aber Cryan erhielt immer noch 2,7 Millionen Franken. Das ist nicht viel weniger, als er im letzten Jahr von seiner neuen Arbeitgeberin erhalten hat. Dort als oberster operativer Lenker.

Der Grund: Cryan sagte, er sei zwar nicht für die Vergangenheit und ihre Sünden verantwortlich, aber die Bank müsse sparen. Von allen anderen einen Beitrag dazu verlangen, selbst aber aufs nichts verzichten – das gehe nicht.

Darum geht es im Beitrag vom März über die UBS-Boni, die für die 12 obersten Köpfe der Bank sich auf fast 100 Millionen summierten.

Die Bank machte zwar gut 3 Milliarden Gewinn, während es bei der Deutschen Bank hohe Verluste waren.

Doch sie ist weiter am Abbauen, Umbauen, Entlassen, Verlagern. Jeden Monat verschwinden langjährige UBS-Mitarbeiter in den unteren und mittleren Rängen von einem Tag auf den anderen.

Oft trifft es Angestellte, die 50 oder darüber sind – mit entsprechend schwerem Stand im Arbeitsmarkt.

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108 Kommentare zu “UBS zerrt Inside vor Presserat – wegen Boni

  1. Am peinlichsten ist ja dann wohl die Anrede im Brief der Anwälte an den Presserat: ‚Sehr geehrteR Damen und Herren‘.
    Haben diese Anwälte wirklich mal ein Studium gemacht???

  2. Ohne IP wäre mein Arbeitstag halb so schön. Eine freie und unabhängige Berichtserstattung ist schon was Schönes. Weiter so LH. Immer dranbleiben.

  3. Das UBS-Management würde sich statt über Medienberichte zu ihren Boni zu beschweren um die die kriminellen Machenschaften in ihren Solothurner Filialen kümmern…. Zufall oder nicht sind in Solothurn Ex-CS-Banker an der Spitze die dafür Sorgen, dass seriöse Banker gehen dürfen?

  4. Ähem, hüstel, hüstel! Wie krank ist denn das? Inside Paradeplatz berichtet ja nur über die Fakten. Was gibt es denn da zu klagen?

  5. 70% der Pensionskassen haben offenbar die Boni gutgeheissen. Sie lassen sich offenbar durch grossbankennahe Berater leiten.
    Wann endlich kommt der Aufstand der Destinatäre?
    Und welche Rolle spielen dabei die Pensionskassenverwalter und Anlagestiftungen?

    • PK -Experte
      Es fischen alle im gleichen trüben Teich. Die Anlageziele des Bundesamtes fördern das Klumpenrisiko. Der Staat macht Vorschriften, übernimmt aber keine Verantwortung. Ein System für Privatanleger, aber niemals als verordnete Sozialabsicherung?
      Eine Krähe hakt bekanntlich…..?

      Es gehört alles zur Spielgestaltung?

  6. Die einzig verletzliche Stelle die diese abgehobene Clique hat ist die Kritik an ihrem selbst verfügten Bonus. Weil sie meinen, sie hätten dies „verdient“. Ausser Networking im Angestellten- verhältnis ohne jegliche Risikotragung und mit goldenem Fallschirm haben sie nichts geleistet.

    Sie bedienen sich an Kundengeldern mit einseitigen AGB’s. Gedeckt durch die Schweizer Justiz.

    Liberalismus definiert sich hierzulande durch Geld. Und Geld ist hier Macht.

    • Banker (aktiv)
      Nebenbei: Im Einklang mit dem Geldsystem ist der Begriff Kundengelder m.E. nicht richtig!
      Das Buchgeld (Buchungsvorgang) wird aus Schulden geschöpft, demnach sind es Schuldengelder.
      Die Geldschöpfung wird in der Wirtschaftsliteratur m.E. nicht korrekt umgesetzt?

      Der Bonus sollte ausserordentliche Leistungen belohnen und nicht die Anwesenheit als solches?
      Die Gilde belohnt sich selber, weil das Geld wird ja auch vom Bankensystem geschöpft. Systemisch eben?
      „Wo gehobelt wird fallen bekanntlich Späne“?

  7. Lieber Sergio

    Bitte lass IP in Ruhe.

    Das ist der einzige Ort in der Schweiz, wo man noch etwas Kritisches schreiben kann.

    Und ich denke, das ist sehr wichtig.

    Freundliche Grüsse

    Marc

  8. Klar, über den Stil lässt sich immer wieder streiten, aber ich bin Lukas Hässig tatsächlich dankbar dafür, dass er wie kein Zweiter Missstände in der Schweizer Bankenbranche anprangert und einen Anstoss zum Umdenken liefert. Es wäre fatal, wenn diese Stimme durch juristische Winkelzüge mundtot gemacht würde. Nur unbequemer Journalismus kann tatsächlich etwas bewirken.

  9. Herr Hässig geht davon aus, daß er in einem kommenden Großeuropa aufgrund hehrer Ziele und seinem Journalistenstatus weich fällt.
    Werte wie Meinungsfreiheit, Publikationsfreiheit und Toleranz gegenüber andersdenkenden waren auch in der Schweiz jahrzehntelang systemrelevant.
    Die Zeiten sind vorbei.
    Querulanten werden nicht mehr geduldet.
    Deutschland macht es vor.
    Ein Forum wie „Inside Paradeplatz“ wäre in Deutschland innerhalb von 48 Stunden ersatzlos gesperrt.
    Herr Hässig, kehren Sie um.
    Tatsächlich werden Sie zukünftig nur noch in juristischer Begleitung publizieren können, so oder so.
    Ich würde IP mehr als eine Träne nachweinen, deshalb geht der Erhalt dieses Mediums zur Stunde vor allem anderen.
    Effektvolle Blitzberichterstattung muß weichen, abgesicherte Berichterstattung (mit juristischem Beistand) ist das Gebot der Stunde.
    Mir persönlich würde ein IP mit gebremstem Schaum immer noch mehr zusagen als eine eingeblendete Nachricht des Presserats, man hätte den Klagen von geschädigten Drittparteien nachgeben müssen
    und die Sperrung veranlasst.
    Natürlich ist die Schweiz keine Sowjetunion, aber sie bewegt sich zweifellos in dieselbe Richtung.
    Deshalb bin ich dafür, daß Sie öffentlich auflisten, was Sie die UBS und die CS kosten werden, wir werden Ihnen dabei helfen, und in Zukunft werden wir alle ein wenig vorsichtiger agieren.

    • ‚Ein Forum wie „Inside Paradeplatz“ wäre in Deutschland innerhalb von 48 Stunden ersatzlos gesperrt‘ ????

      Bonus ist dort zum Glück bereits ohne IP am Wanken.

    • @ Drag O. Ner

      Warum sollte ein Forum à la Insidepardeplatz in Deutschland subito gesperrt werden?

    • @ Großglockner
      Die Einnahmen durch die Bannerwerbung der Neuen Zürcher Zeitung nicht vergessen (siehe oben: NZZ Media Solutions).
      Am Ende zahlt der Hässig die UBS-Kanzleirechnungen mit den Geldern, die die UBS der NZZ für eine konforme Berichterstattung entrichtet.
      Ein mustergültiger Wirtschaftskreislauf !
      Ein Nullsummenspiel.
      Ringelpietz mit Anfassen…….

  10. Die Meinungs- und Pressefreiheit steht auf dem Spiel.

    Wer darf gewinnen?

    Meinungsfreiheit?
    Die Rentenreform 2020 auf die Lohnsumme gemünzt, müsste bei zunehmender Automatisierung und abnehmender Lohnsumme, mit höheren Tarifen gebildet werden.
    Ökonomisch nicht richtig, weil es die Personalintensiven Branchen gegenüber der Automatisierung stark benachteiligt.
    Dieses System ist nicht Zukunftsfähig, wie es um Kaufkraft geht!

    Das Geld ist Mittel zum Zweck. Es muss zuerst ausgegeben (Schulden), bevor es eingenommen werden kann.
    Der Zahler-Mythos mit dem Mittelfluss abgleichen?
    Woher fliesst das Geld für den ordentlichen Lebensunterhalt, Steuern und Soziales?
    Wer bringt das dafür notwendige Geld, bestehend aus nicht getilgten Schulden, in Umlauf?

    Diese Wahrheit, wurde mir zum Verhängnis, ich wurde in einem anderen Blog, gesperrt?

    Die Türke ist näher als man glaubt?

    Diese Wahrheit wurde mir zum Verh

    • In einem geschlossenen System werden Einsparungen durch Effizienzgewisse (wie die Automatisierung) wieder ausgegeben. Ein Einsparung von 20% macht das System um 1/(1-0.2), also 25% effizienter. Volkswirtschaftlich also ein Gewinn.

      Da heutzutage ein selbst ein Land wie die USA kein geschlossenes System bildet, kann die USA verarmen, während z.B. China+USA als „System“ es besser geht.

      Nordeuropa profitierte sehr stark von der Nutzpflanze Kartoffel und der Technologie Elektrizität. Bin jetzt kein Wirtschaftshistoriker um Ihnen zu sagen, welche Arbeitsplätze deswegen „hinaufgewandert“ sind.

      Automatisierungen sind mein Beruf. Aber meine Tragödie sind bonisüchtige Manager, die ihr Unternehmen in ein zweites Nokia verwandeln. Was haben die beiden Grossbanken nicht schon alles verpasst! Irgendwann steht das „iPhone“ der Finanzen an der Tür, oder auch der sogenannte Uber-Effekt kommt. Und dann? Dann macht man den ganzen Laden zu.

    • Daniel Müller

      Das Geldsystem funktioniert mit nicht getilgten Schulden bei den Banken und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen.

      Es geht also immer um die vorhandene Kaufkraft in Zirkulation.
      Bei gleichbleibender Geldmenge, kann ein Unternehmen, oder Arbeitnehmer nur Gewinne resp. Ersparnisse erzielen, wenn ein anderer von seinem Geldbesitz weichen muss!
      Dieses Geldnaturgesetz kann man nicht aushebeln!

      Wenn ein Rückfluss über eine sinkende Lohnsumme vorgenommen wird, sollte das Leck erkennbar sein?
      Wer profitiert vom Leck (Abbau Fonds oder Schulden)?

      Das Geldsystem nehmen die Ökonomen nur verschleiert wahr, darum meinen sie auch, das Geld würde durch Einlagen (woher?), geschöpft?

      Wer das Geld schöpft, darf auch davon am meisten naschen, so wahrscheinlich die Meinung der Bankmanager?

      Jedoch, diese Verwerfung ist nicht für die Ungleichheit verantwortlich. Dafür sorgen die von den Ökonomen kreierten Systeme, wie Gegenwert – Zuordnung der Arbeit, Sozialwesen und Steuerzuordnungen!
      Darüber nachdenken lohnt sich?

    • @ Daniel Müller

      „In einem geschlossenen System werden Einsparungen durch Effizienzgewisse (wie die Automatisierung) wieder ausgegeben. Ein Einsparung von 20% macht das System um 1/(1-0.2), also 25% effizienter. Volkswirtschaftlich also ein Gewinn.“

      –> Dem pflichtige ich ganz klar nicht bei! Volkswirtschaftlich entsteht hier kaum ein Gewinn, denn die zusätzlichen Arbeitslosen fallen der „Volkswirtschaft“ zur Last! Ein wichtiger Faktor, der die klassische Lehre gerne vergisst!

  11. Noch etwas zur Unterhaltung aus der Credit Suisse, für’s Wochenende:

    Die liebe CS suchte vor ein paar Monaten einen Offshore-Koordinator, der gut mit den dortigen Leuten umgehen kann.

    Der gefundene Mann verliess aber den Posten schon nach 2 Monaten! 😱 Zuviel Politik? Entwickler zuwenig gut? Beides?

    Nun versucht die CS wieder den Posten zu besetzen. Diesmal mit einem gefügigeren. 😆

    Ich hoffe, das Projekt hat Termindruck. Und das die Verantwortlichen noch etwas Weissglut wegen der Publizierung bekommen! Bonus und Schmiergeld sind am Wanken.

  12. Die am besten recherchierte Medienplattform wird nun an den Pranger gestellt. Solch tolle Berichte mit erstklassigen Inhalt findest man nicht alle Tage. Inside Paradeplatz hat mein Leben verändert.

    • Dann müssen Sie bis anhin ein miserables Leben gehabt haben!

      Wenn diese Berichte auf diesem Schandportal so gut wären, würden sie von der seriöse Presse widergespiegelt werden. Was aber nicht der Fall ist! Warum? Weil LH auch unter seinen Artgenossen als Lachnummer und Irrer wahrgenommen wird!

      Ich hoffe Ihr Leben findet einen besseren Grund glücklich zu sein.

    • Inside bringt doch einiges ans Tageslicht! Wir sollten froh sein, gibt es Journalisten, die Blatt vor den Mund nehmen!
      Betreffend UBS hat ja alles seine Richtigkeit. Die Zahlen können im Vergütungsbericht der UBS nachgelesen werden! Warum versucht UBS soviel Wind zu machen, weil alles falsch ist? Das Gegenteil wird wohl eher stimmen.
      Ich gratuliere LH – die Konklusionen sind wohl meistens richtig. Vielen Dank für gute Analysen.

    • WALI
      Die von Ihnen so gelobte Presse, nimmt enorm Rücksicht auf die Interessen, ihrer Kunden?

      Die Wahrheit kann man nicht vor Gericht zur Lüge umfunktionieren! Das Umgekehrte ist schon möglich (Beweislast)?

    • @Wali
      Welche seriöse Presse meinen Sie? Ist alles was im TV kommt seriös und hochwertig?
      Nennen Sie doch bitte ein Beispiel von seriöser Berichterstattung.
      Vielen Dank

    • @Wali

      Die „seriöse Presse“ hat doch längst ihre Eier abgegeben. Gottseidank gibt es noch Winkelriede wie Lukas Hässig, die sich etwas trauen. Auch wenn nicht jede Geschichte das Gelbe vom Ei ist, braucht es IP je länger je mehr. Vivat floreat crescat IP!

  13. Ganz schwach von der UBS! Statt sich der Transparenz und Offenheit zu verpflichten, geht die Bank gegen die Medien vor. Wir sind hier doch nicht in der Türkei!

    Die Bank setzt unter ihrem CEO schlicht und einfach die falschen Prioritäten. Werbeboykott gegen eine Zeitung hier, Drohungen gegen Inside dort. Kein professionelles Vorgehen einer so grossen Bank.

    Zum Glück bin ich bei denen nicht mehr Kunde.

    • …und im übrigen bin ich der Meinung, dass UBS und CS zerschlagen werden müssen.

  14. Tja, wer soviel Dreck am Stecken hat, sieht natürlich nicht gerne in den Spiegel… – einmal mehr Respekt und Hut ab vor LH. Auch Wiederpublikation der kompletten Sündenliste stark! Zu den Winkeladvokaten, welche sich für solche Peinlichkeiten hergeben, gibt es nicht viel zu sagen ausser: shame on you!
    Zulasten der CH Gesellschaft und Sozialsysteme werden also seit Jahren Gewinne privatisiert und die monetären wie menschlichen „Kollateralschäden“ sozialisiert. Ein ganzes Land wird von ein paar Nimmersatten ausgeblutet. Die Presse hat gefälligst zu schweigen resp. eine den Königen und Kaisern genehme Hofberichterstattung zu betreiben. Falls mal keine grenzwertigen Machenschaften vorliegen (um dies entsprechend hinzubiegen, gibt es ja die kreativen ‚Rechts’gelehrten und Buchhalter), so sind diese haltlosen Abzockereien – notabene bei gleichzeitig mediokerem Leistungsausweis – zumindest moralisch und ethisch höchst verwerflich! Wenigstens einer ist noch nicht gekauft und berichtet darüber. Der soziale und Arbeitsfrieden, über Generationen Erfolgsgarant für eine prosperierende Wirtschaft und ein gesundes gesellschaftliches Gefüge, werden von ein paar Egomanen auf’s Schändlichste missbraucht und auf dem Altar der unersättlichen Gier nach Kohle (und vermeintlicher Macht… haha, ihr seid immer noch weniger als ein Mückenndünnschiss im Universum, darüber solltet ihr mal nachdenken) geopfert. Aber Managern mit kaum Gewissen, Skrupel und Verantwortungsgefühl ist das natürlich egal… bis sie dann eines Tages von ihrem Feudalherren Karma einholt werden und das grosse Gejammer und die weinerliche Selbstbemitleidung losgeht.
    http://www.songtexte.com/songtext/john-lennon/crippled-inside-1bde0984.html

  15. Es ist bedenklich, wenn eine Bank lediglich das Strafrecht als Grenze des erlaubten Handelns sieht. So etwas wie das, was der Schweizer als „Schäm Di“ bezeichnet, gibt es nicht. Kohle rauspressen und der Welt den Stinfinger zeigen.

  16. PR-Desaster für UBS-Manager! Es erzeugt so etwas wie einen Barbara-Streisand-Effekt.

    Währenddessen gibt es 0 IT-Jobs in der Schweiz, Hunderte bei UBS-Indien, und es wurde eine Kompanie von Polen&Co eines Dienstleisters (dessen Name reimt sich auf Spam) vor Ort geholt. Der Warschauer Pakt arbeitet jetzt in Zürich!

    Das jeder Onshore-Dienstleister-Abgestellte das 2-4 fache pro Tag kostet macht betriebswirtschaftlich keinen Sinn.

    Die Zombiebank CS hat sich einen neuen indischen Dienstleister geholt, den übrigends auch die UBS hat. Betriebswirtschaftlich paradox wieder mit Abgestellten in Zürich.

    Der Mindestbruttolohn eines L-Visum-Inders beträgt Fr. 130’000 (war früher gar nur Fr. 70’000, dann 100’000). Dazu noch der Aufschlag seines Halters. Wer in Zürich hat schon diesen Lohn?

    Gewinn zu machen ist heutzutage unwichtig geworden. Bestenfalls als „Kollateralschaden“. Oft macht man Verluste wie ein amerikanisches Startup, ohne so reich wie deren Gründer zu werden.

    Da hätten die Banken gleich selbst Snapchat umsetzen können, welches ein WebSphere MQ für Bilder ist!

  17. Autsch, Kritik (…manchmal auch die Wahrheit) tut weh! Ob man jetzt das Geld der Aktionäre für teure Anwaltskosten oder überrissene Boni verpulfert, ist ja egal. Die wehren sich ja sowieso nicht. Und zum Ausgleich bittet man die Kunden mit noch tieferen Zinsen und höheren Gebühren zur Kasse (die nächste Runde ist derzeit in Vorbereitung!). Selbst schuld, wer sich das bieten lässt. Es gibt genügend Bankinstitute, welche sich bemühen, die Stakeholder fair zu behandeln.

    • Tja, und der Bund gibt ihm neue Aufträge…
      Aber ist schön bedenklich, dass diese GB jetzt auf Rechts und Compliance sich spezialisiert, während bis 2007 noch „the best in Risiko Management“, ihre eigentlich „core Business“, noch waren…
      Jetzt outsourcen auch das an die berühmte „White Rock“… in NY rumors schon, ob die Götter diese alte Konkurrentin verlassen haben…
      Who knows?

  18. Ausgerechnet die UBS die fast in jedem Land Europas und den USA Dreck am Stecken hat droht IP. Die Jungs in der Chefetage der UBS haben noch nicht begriffen dass dreckige Westen auch wenn einmal gereinigt immer dreckige Westen bleiben!

  19. Es wäre wirklich angezeigt, dass ich die überbezahlten Herren einen Tritt in den Hintern geben und dafür sorgen, dass diese Bank auch für Mitarbeiter und Aktionäre etwas erwirtschaftet, statt sich in juristische Spielchen zu verzetteln.

  20. Haben diese Herren im Executive Board ueberhaupt noch eine WUERDE?
    Nach allem was in den letzten 10 Jahren im Markt passiert ist?
    Rettungsaktion ? Mitarbeiter die Ihren Job verloren haben?
    PLEASE
    BOYCOTT UBS NOW !!!!

    • Einfach nur tragisch, erstaunen tut mich da nichts mehr. Jeglicher Bezug zur Realität fehlt. Ich bin einfach nur froh, nicht mehr in diesem Haufen dabeizusein. Nach über 15 Jahren bei diesem Verein hab ich mein Konto aufgelöst, kann nicht mehr hinter dieser Firma stehen. Es braucht dringendst einen Knall hier, sonst passiert nichts mehr. Leid tun mir einfach die MA, welche über Jahre einen sauberen Job gemacht haben!

  21. Schweizer Grossbanken und Jolanda Spiess-Hegglin in einem Kopf an Kopfrennen gegen aufmüpfige Presseportale.

  22. Der ganze Risikoberg, den der UBS-Mitarbeiter namens Kweku Adoboli aufgetürmt hatte, belief sich gar auf 10 Milliarden. Zum Punkt:
    1) Adoboli agierte auf Befehl von oben
    2) Die 12 UBS Führungkräfte bezogen von der Gegenpartei (DB,u.s.w)
    den Bonus .
    3) Die Gegenpartei(n) machten Gewinne und zahlten der UBS-Führungkräfte auf ein schwarzes-Konto in der Karibik.
    4) Die UBS machten Verluste von 10Mil, das heisst 2x den Bonus eingesackt 1x legal , 1x illegal. (weniger Steuern u.s.w.)
    Und so machen es die meisten Banken.

  23. Statt Boni sollte man der Geschäftsleitung und ihrem Präsidenten für dieses Jahr eine Kiste mit Hirn verteilen
    (gilt analog auch für die involvierten Juristen)!
    Mit einem solchen Vorgehen hat sich die Bank einen Bärendienst erwiesen, aber die Marketingabteilung wird diesen Jux dann schon wieder ausbügeln.

  24. Ich habe ja während meiner Zeit als CEO das meiste falsch gemacht; inklusive die Fehlentscheidungen im Fall Swissair. Aber dass die jetzige Führung der UBS sogar auf die Medienschaffenden losgeht ist wirklich untragbar. Dies erinnert mich an den Tyrannen weiter östlich von hier. Machen Sie weiter so LH, die Welt braucht Sie und Ihr IP!

  25. Von einer Bank, bei der ein CEO nicht weiss, wie Geld entsteht, habe ich nichts anderers erwartet. Flächenbrandbekämpfung und Flunkerei prägen das Bild dieses Institutes seit Jahren. Weiter so LH, immer am Ball bleiben und lass Dir nicht die Butter vom Brot nehmen…

  26. Über die 2 und 3 Säule ist fast jeder Schweizer Aktionär der UBS. Daher ist es sehr wohl im öffentlichen Interesse die Bonus Kultur der UBS kritisch zu hinterfragen. die Gewinne der UBS gehören den Aktionären. 100 Millionen Bonus für 12 Personen, das sind Summen von denen der normale Büezer nur Träumen kann. Inside Paradeplatz nimmt hier die Kontrollaufgabe der 4 Gewalt war.

  27. Ich würde mich nicht wundern, wenn der Schweizer Presserat „Inside“ verurteilen würde. Lukas Hässig ist für mich ein Journalist, der dauernd ohne Betroffene zu fragen und demagogisch schreibt. Und dass er jetzt die gleiche Suppe nochmals aufwärmt, zeigt, dass er unbelehrbar ist. (Ich bin weder bei der UBS angestellt, noch bin ich Banker).0

    • @Widmer:
      1. Der sogenannte „Schweizer Presserat“ ist eine Lachnummer sondergleichen.
      2. Im Gegensatz zu Ihrer denunziatorischen Unterstellung prüft Lukas Hässig sehr wohl seine Quellen. Das würde ich mir vom führenden Boulevard-Blatt der Schweiz auch mal wünschen.
      3. Abschliessend würde ich an Ihrer Stelle die lexikalische Bedeutung des Begriffes ‚Demagogie‘ nochmals nachschlagen.

    • …genau, einen solchen Pflock wie Sie würde man nicht einmal bei den Banken einstellen.

  28. Die Artikel von Inside PP haben überhaupt nichts zu suchen vor dem Presserat. Sie sind objektiv und entsprechen meistens den Tatsachen oder Schlussfolgerungen über ein mögliches Wenn und Aber aus der Finanz-Szene. Es werden auch keine Geschäftsgeheimnisse verletzt. Wahrscheinlich haben sich aber die Kläger geirrt, indem diese die meist plumpen und (blöden) Antworten aus der Leserschaft mit dem dargestellten Artikel verwechselten. Ab und zu müsste man allerdings den „Eheschutzrichter“ anrufen, wenn über Liebschaften, Fremdgehen und schöne Augen im Büro geschrieben wird.
    Hugh, ich habe gesprochen (geschrieben).
    Besten Dank IP an die immer kritische, gute und objektive Berichterstattung.

    • Wer gelegentlich in die Situation kommt sich beruflich mit IP zu beschäftigen, staunt, dass nicht viel mehr Firmen vor den Presserat gehen (oder noch weiter). Mit Journalismus hat das nicht viel zu tun, eher mit einem Fake News Geschäftsmodell und diversen persönlichen Zu- und Abneigungen.

    • @ hukas lässig
      Ueber Schlechtes oder unangenehme Vorkommnisse in Firmen zu berichten ist immer heikel. Man kann diesen Uebeln nicht immer mit Samthandschuhen oder Streicheleinheiten begegnen. „Fake News“ und dazu noch „Geschäftsmodell“ sind meiner Meinung nach falsch am Platz und hier nicht gerechtfertigt. Gewisse Firmen und deren Geschäftsleitung sind selber schuld, dass sie halt für ihre „Untaten“ ein bisschen hart am Schopf gepackt werden. Kritik geht nicht an IP, sondern an gewisse Kommentar Schreiberlinge zu den Artikeln von IP.

    • Arbeiten Sie bei Finews? Sind die Zahlen diesen Monat wieder so schlecht gewesen wie die letzten? Schon frustrierend, wenn eine Einzelmaske wie Haessig Monat für Monat bessere Traficzahlen hat, nicht?
      Gratistipp: weniger Konzernjournalismus, mehr Recherche. Mehr solides journalistisches Handwerk, weniger abtippen von Pressemitteilungen. Gilt auch für die ganze übrige Presse, die ihre Zukunft wie die Landwirtschaft im beziehen von Subventionen zu sehen scheint…

  29. Wie kann das passieren, das Internetz ist doch ein rechtsfreier Raum? Ich halte diese Story für erfunden!

    • Entweder ist das gelogen oder ich bin einfach nur strohdumm!

  30. Wenn man dem Hund auf den Schwanz tritt, dann ….. So auch hier. Es gibt auch grössenwahnsinnige Politiker, die, weil sie den internen Laden nicht im Griff hatten, Kriege gegen andere Länder führen. Auch hier dasselbe Ablenkungsmanöver. Betreffend Geschäftsgeheimnis: UBS war es doch, die mit einem Brieflein Kunden gestehen musste, dass deren Kundendaten auf einer Steuer-CD in D auftauchten, obwohl es CH-Kunden waren? Geschäft im Griff? WC (wohl kaum). Vergessen geht auch, dass der VRP ein Antrittssackgeld von 4 Mio. erhielt. Gleichzeitig 2 mal Preise von Depotgebühren erhöht. Usw. usf. Gegenfrage wäre erlaubt: Welche juristischen Mittel haben die flächendeckend entlassenen ü55jährigen? Eben! Da versteckt man sich dann hinter Mauern. Dieser Abbau wischt man schön unter den Teppich. Fazit: Eine Grossbank per Definition kann nicht ethisch und erfolgreich funktionieren! SELL on any RALLY!

  31. Es ist sinnvoll und nötig, die Bonuspolitik der UBS zu thematisieren und zu kritisieren. Vor allem die Vergütungen an die obersten Manager sind jenseits von Gut und Böse. Dies anhand von Namen und Zahlen zu belegen, ist nicht falsch. Störend ist vielmehr, dass sich die abgehobenen Manager zum Teil in der Öffentlichkeit als bodenständige Bürger aus dem Volk präsentieren. Sie realisieren selber nicht, dass sie den Sinn für die Realität längst verloren haben. Darum ist es gut, wenn man es ihnen von Zeit zu Zeit klar und unmissverständlich sagt. Das einzig Positive ist, dass wenigstens ein Teil der überrissenen Gehälter in Form von Steuern der Allgemeinheit zugutekommt.

  32. „Die UBS ist das Schicksal der Schweiz“ FuW vom 23.1.2017! Der grösste Vermögensverwalter der Welt – gerettet vom Bund mit 60 Mrd. Franken – immer noch auf der Kriechspur, weint sich beim linkslastigen Presserat aus. Beste Reklame für IP

  33. Sergio und der Hürden-Ursli reden immer von Ethik und Moral und Verantwortung. Wenn man Ihnen jedoch den Spiegel vorhält, benehmen Sie sich wie beleidigte Kleinkinder. Geld verdirbt den Charakter, das ist hier einmal mehr augenfällig.

  34. Von Graffenried Rechtsanwälte wird sich wohl die Hände reiben: Viel Kohle für einen Furz! – Frage: Gibt es unter den hunderten von Anwälten, die für die UBS als Angestellte in Lohn und Brot stehen, keinen einzigen, der eine solche Schrift im Rahmen seiner täglichen Arbeit verfassen könnte? Hä!? Wird hier wieder viel Geld der Firma/Aktionäre – nota bene mit Vorsatz – verschleudert? Was sagt uns dies über die „getreue“ Geschäftsführung der UBS-GL? – Bei Hayek Senior hätten solche Clowns eins an die Löffel gekriegt.

    • Hab mir den Lebenslauf der zwei genannten Anwälte angesehen.

      Das Präsentieren der Abschlussnoten scheint wichtig zu sein. Die Abnabelung vom geschützten Bereich Uni hat wohl noch nicht ganz geklappt. 🙂 Ich hätte lieber einen Strassenkämpfer als Anwalt, der für meine Interessen kämpft, als ein Anwalt der nach guten Noten strebt, klingt so angepasst und nach Schein.

    • Rechtsanwälten und den McKinsey-leuten ist doch völlig egal ob sie einem Unternehmen Nutzen kreieren. Wichtig sind ihnen nur die fetten Honorare. Berater, Rechtsanwälte sind die Wegelagerer und Parasiten der Finanzwelt!

    • Der Rechtsanwalt meint:
      „In der Nacht aufgewacht –
      Über Ihren Fall nachgedacht
      Mich sehr verwundert –
      Macht Franken hundert“

  35. Die Wahrheit hören die Bankster nicht gerne. Hier ein Ablenkungsmanöver damit die weiteren Leichen nicht so schnell ans Tageslicht kommen.

  36. An dem Tag, an dem die Manager vergessen,
    daß eine Unternehmung nicht weiter bestehen kann,
    wenn die Gesellschaft ihre Nützlichkeit nicht mehr empfindet
    oder ihr Gebaren als unmoralisch betrachtet,
    wird die Unternehmung zu sterben beginnen.

    Alfred Herrhausen
    * 30. Januar 1930 † 30. November 1989

    • Danke für die Übernahme meines Kommentar-Namens und das TM einbauen. Ich bemitleide Sie, dass Sie selbst nicht kreativ genug sind, sich einen eigenen Namen auszudenken.
      Das Zitat ist allerdings klasse.
      Schönes Weekend.

    • Ob die Herren Weber und Consorten (man könnte auch schreiben Bagage) überhaupt wissen wer Alfred Herrhausen war ? Wohl kaum. Statt teure Anwälte von der Kette zu lassen würde es den Grosskopfeten vom Paradeplatz besser anstehen, sie würden sich mit der Philosophie des einstigen Vorstandssprechers der Deutschen Bank befassen ! Dieser war noch ein „Monsieur“ was man von der heutigen obersten Crew dort in Züri nicht unbedingt behaupten kann !

  37. Von der UBS-Spitze geht in letzter Zeit so ein Geruch aus… Ich weiss nicht, wie benennen, dieser Geruch ist irgendwie muffig, ein wenig faulig und trotz der frischen Fassade möchte man sich eher weg- als hinwenden.
    Ähnlich kann es einem bei öffentlichen Toiletten ergehen, die trotz täglichen Schrubben den immanenten Duft des Gestrigen nicht vergessen lassen…

  38. Plärr! LH hat der grossen, mächtigen, unfehlbaren UBS ans Bein gepinkelt – super! Da lohnt es sich, die Kettenhunde (Rechtsdienst UBS) loszulassen. Frei nach Shakespeare: „Cry havoc and let slip the dogs of war!“

  39. Damit zeigt die UBS-Leitung, dass sie die masslos überrissenen Mondgehälter eben doch in keinster Weise verdient hat geschweige den wert ist. – Ca. 8 Mio. für eine HR-Tante!? – Ich bitte Sie! Schaltet bitte das Hirn rasch wieder ein und behaltet Eure gierigen Pfoten in Euren eigenen Taschen! Merkt Ihr noch nicht, was man bzw. die Kundschaft gemeinhin von Euch hält und welch schlechte Botschaft Ihr Gierschlunde an der UBS Spitze so über Eure eigene Bank nach aussen kommuniziert? (Eure Kommunikationschefs, die versuchen ein positives Bild der Bank zu projizieren, knallen sich doch aus Frust täglich den Schädel gegen die Mauer!) Müsst Ihr, um das endlich zu merken, wirklich auch noch einen weiteren Consultant anstellen (diesmal bitte einen, der Euch nicht bloss nach dem Mund redet)? Völlig ahnungslos an der Spitze? – Dann kommt es ja bestimmt gut! – Herr Weber, makroökonomisch scheinen Sie, im Gegensatz zum Filmfestival-Fan und -Sponsor bei der Konkurrenz quer über den Paradeplatz, eine Vorstellung zu haben, was in der Welt und auf den Finanzmärkten gerade so abgeht und was da auf uns zukommen könnte (das schliesse ich aus einem Interview, das Sie kürzlich in Asien gaben). Sie scheinen aber nicht zu merken, welchen Kommunikationsgau Sie, Ihre VR-Kollegen und die GL anrichten mit ihren exorbitanten, in keinster Art und Weise tatsächlich objektiv zu rechtfertigenden Compensation-Exzessen. – „Verantwortung“, „Risk-Taking“? – Echt jetzt?! Ersparen Sie uns bitte diesen dampfenden, fadenscheingen „BS“! Hat auch nur ein GL-Mitglied einen wesentlichen Teil seines Privatvermögens (nicht geschenkte Aktien/Optionen) in die UBS investiert und riskiert? Wohl komplette Fehlanzeige. Es wird wohl nur einbahnstrassenmässig herausgenommen, soviel wie es eben geht.

    • HR – Tante? Aus einer illustren Liste an Onkeln suchen Sie sich ausgerechnet eine Tante aus?

      Gehören Sie zur Kategorie „old boy“, wobei ob physisch oder psychisch nebensächlich ist?

  40. Gut, da ja nun Inside Paradeplatz schon wieder von einer Grossbank eingeäschert wird – und wir wissen ja wie erfolgreich die bisherigen, eher peinlichen Versuche waren, stellt sich die Frage: Wer wird das Hässig-Zepter übernehmen.

    Ich habe meine Unterhunde und deren Welpen (< Kader) durch die Kommentare der letzten 6 Monate gehen lassen um zu eruieren, ob unter den Kommentatoren evtl ein redaktionelles und journalistisches Genie sein könnte. Das Resultat war ernüchternd.

    90% der Kommentare waren neutraler Müll ("Ja die Banken sind doof! Man sollte mal bös sein zu denen, impfall!").
    6% der Kommentare waren aktiver Müll (Bandwürmer die meinen das Licht am Ende des Tunnels sei das Ende des Universums)
    4% der Kommentare waren obere Spitzenklasse.

    Leider wurden sämtliche Kommentare der letzten Kategorie vom selben Kommentator geschrieben. Ein gewisser Marcel Du Pont, ein bescheidener Milliardär, der mit seinem weitreichendem Wissen alle anderen Kommentatoren fast täglich zu besseren, intelligenteren Menschen machten.

    Ein schönes Dilemma.

    Klar habe ich durch meine unlimitierten Funds die Zeit – wenn ich denn wollte – den Inside zu führen und auf eine Ebene zu bringen, die seinesgleichen sucht. Doch möchte ich dies? Ich überlege es mir noch. Die MDP Fans hier, auf Facebook und Twitter rufen natürlich nun meinen Namen in Einklang – mal sehen.

    Doch bis dahin wünsche ich dem Dinosaurier UBS viel Glück mit Ihrer PR Aktion, mit welcher sie die Schweiz und die Welt darauf aufmerksam macht, wie peinlich veraltet, einfach gekränkt und fast so überfundet wie machtlos sie ist, wenn es um Online Berichterstattungen geht, die Ihr nicht goutiert. Welcome to the 21st Century. Bald werdet Ihr mehr Hashtags, Blogs, Presseartikel und Memes zum Leben erweckt haben als Euch lieb ist – oder als Eure unbeholfene PR Abteilung je anstossen könnte.

    "Wer Führung ernst nimmt, nimmt auch die zu Führenden ernst. Ausser sie sind nicht im selben Raum, dann wird gelacht." – Marcel Du Pont, Milliardär mit Schmackes.

    Neu jetzt auch auf Twitter, Marcel Du Pont klärt die Welt auf:
    https://twitter.com/Marcel_Du_Pont
    https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849

    • Hej Mr. Du Pont
      Aufgrund Ihrer bissigen und geistreichen Kommentare stelle ich mir Mr. Du Pont wie folgt vor:

      Dandy, mit kleinem Bauchansatz, gezwirbelter Schnauz, mit Gel nach hinten gestylte Haare, Massanzug aus der feinsten Londoner Schneiderei und teuerstem Zwirn, kubanische Zigarre, Taschenuhr aus Platin mit ewigem Kalender und massgefertigte Schuhe aus England. Ob ein Spazierstöckchen und Monokel das Ganze komplettiert kann ich zur Zeit nur raten.
      Also Mr. Du Pont beim nächsten Artikel ein Selfie anhängen, dann kann ich mir unter dem Namen Du Pont auch was vorstellen.

    • MDP, bist Du in irgend einer Form mit dem US-Blondschopf verwandt? Du weisst schon, der Milliardär mit der riesen Trumpette (etwas oberhalb vom Kinn – nicht weiter unten)! Ich stelle eine gewisse Ähnlichkeit fest… Viel Blabla, kein Inhalt, und am Schluss ist alles anders… Einzig was bleibt ist der Unterhaltungswert! Wieso steigst Du nicht in die Politik ein…, wäre doch perfekt für Dich! Naja…, kleiner Nachteil ist da schon…, unter den vielen Deinesgleichen könntest Du untergehen, aber, meine Stimme bekommst Du unter der Bedingung dass ich mich mit der jungen Blondine neben Dir vergnügen darf 😉

      Kennt jemand Ironie und Sarkasmus?

    • marcel fixte den heutigen blog ohne dass ich ihn vorher auf meinem schoss hatte und den tagestext diktorieren konnte. PS: onys liegt richtig, der bauchansatz wiegt schwer.

    • MdP gross in einem kleinen Teich. Teilweise nicht unlustig Deine Kommentare.

    • Vor dem Presserat wird es nur darum drehen, ob journalistische Pflichten verletzt worden sind oder nicht.
      Das Ergebnis des Verfahrens ist virtuelles und echtes Papier. Mehr nicht. Also bitte nicht übertreiben.

    • Marcel Du Pont, Du beeindruckst mich immer wieder mit Deiner nach unten offenen Skala der Platituden, Aphorismen und Lebensweisheiten. Leider haben haben diese wenig mit der echten Welt zu tun, sondern sind Ausgeburten Deiner Blühenden Phantasie. Aber aus Karl May, ist ja posthum auch noch was gewordem. Vieleicht bleibst Du der Nachwelt als edler Ritter der Geschäftswelt in Erinnering und schreibst mal einen Nachruf auf Dich selber?
      Du wirst mit Deinen narzistischen Perseverationen (Duden benützen) allmählich zum langweiligen Alleinunterhalter, merkst es aber nicht.

  41. Die Reaktion der UBS zeigt ja, dass der Punkt genau getroffen wurde. Tip top, weiter so. Hat die CS dazumal nicht auch gedroht? Was ist daraus geworden? Reine Einschüchterung.

  42. Man beachte, die UBS vertreten durch 2 Anwälte. Billige Drohgebärde und teure billing hours!

    Go Lukas, go!!!!

    • Zwei Anwälte dies ist typisch Bank! Grosses Getue und selber nix im Griff ! Wie bei der CS GV x Polizei + x Securitas
      + Interne (BWUH) und die hatten nicht mal zwei Greenpeace
      wo sich von der Decke her abseilten im griff. U.R nannte diese „Turner“ und war verlegen inkl. der Kommentar „das Hallenstadion“ sei für die Sicherheit verantwortlich. Nicht mal
      wisse wer für was zuständig war und grosse Pupe haben

    • Und beide haben einen Doktorgrad. Dabei macht eine Doktorarbeit jemand nicht zum besseren Anwalt.

  43. Hi Lukas – wer austeilen kann, sollte auch einstecken können:-)!

    Bravo UBS – weiter so !!!!!!

    Auch wir bleiben dran – Versprochen!

    • @InsideIP:
      Kannst stolz auf dich sein!
      Hiermit zeigt es wieder wie intensiv einige UBS Menschen den allerwertesten seiner Chiefs säubert und dabei noch stolz darauf ist.
      Bleib immer schön dran InsideIP 😀
      Du wirst deine Belohnung erhalten 😀

  44. Ich rate jedem, KEIN Konto bei der UBS sowie bei der CS zu haben. Jeder der eine Beziehung mit diesen Banken hat, unterstützt dessen System (Horrende Boni etc.) Natürlich bezahlt auch jeder Kunde indirekt solche Kosten. (Gerichts, Anwaltskosten etc.) Es gibt genug Banken die einen guten Job machen und u.a. auch hinter ihren Mitarbeiter stehen. TGIF, schöns Weekend

    • Es ist mir egal wie viel Geld die Bank verschleudert. Mich interessiert nur die Dienstleistung und die Kosten dafür. Und da führt bei einigen Dienstleistungen kein Weg an der UBS / CS vorbei.

  45. Wohl Zeit, bei UBS Short zu gehen!
    In meiner Erfahrung gehen nur Firmen mit einem überforderten und unfähigen Management, die viel zu verbergen haben und deren Geschäft schlecht läuft, gegen kritische Journalisten vor (siehe andere bekannte Beispiele in der Schweizer Finanzszene).
    Naheliegend: Was stört es die stolze, gesunde Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt. Ist die Eiche aber morsch und windschief, dann hat sie damit naturgemäss mehr Mühe…

    • na endlich was, MB? Wie wäre es mit einem ganzen Satz?
      Sogar, wenn sich die UBS angesichts berechtigter Vorwürfe juristisch wehrt, braucht sie gar zwei Rechtsanwälte. Ist diese Bank eigentlich nicht fähig eine derart einfache Rechtsschrift, wenn sie schon eine „durchstieren“ will, nicht selbst durch ihre eigenen gut bezahlten Juristen verfassen zu lassen? Aber eben Geld spielt für die UBS anscheinend keine Rolle, solange es von den andern kommt, und dies ist bei allen Banken per definitionem der Fall.
      Ich denke die Führungsetage hat ihre Büros über den Wolken und sieht den Boden mit dem einfache Volk nicht mehr, schade.