CS-Star Khan: Sagt Ethik, spickt Leute

100 Informatiker landen bei Indern – Darauf sagt Chef in Intern-Video: „Leistung und Anerkennung“ – Wo ist Walk the Talk?

Iqbal Khan liebt das Scheinwerferlicht. Reden und Glänzen, das verzaubert die Management-Tristesse des CS-Shootingstars.

Nicht überraschend also, dass Khan soeben im internen Videodienst der Grossbank zum Interview erscheint. Titel: „Verhalten und Ethik“, die sechs Standards der Credit Suisse.

Khans Aussagen wären nicht weiter der Rede wert, wenn in seiner Division nicht gerade 100 Informatiker ihre Anstellung oder ihren langjährigen Contractor-Vertrag verlieren würden.

Sie werden abgeschoben zu einer indischen Zulieferfirma, die zwar ein Jahr lang die gleichen Konditionen bieten muss. Danach aber frei ist, was Löhne, PK und weiteres angeht.

Die Interviewerin, eine CS-Direktorin der Abteilung „Conduct & Ethics“, kommt sofort zur Sache. „Wie lässt sich das Konzept der Leistungsorientierung konkret umsetzen“, fragt sie Khan.

Khan, im CS-blauen Anzug, Hellrosa-Hemd und mit gepunkteter Krawatte, beginnt, wie ein Manager auf so eine Frage beginnt – jedenfalls einer aus der Finanzindustrie.

„Für mich ist Leistungsorientierung wirklich sehr wichtig, denn es geht darum, unsere Talente zu erkennen.“

Es gebe in der CS „grossartige Talente“, und in seinem Bereich, dem International Wealth Management, sei man in einem „people’s business“.

Das sage alles. „Natürlich sind auch unsere Kompetenzen entscheidend und die Bereitstellung der richtigen Produkte und Dienstleistungen“, meint Khan. „Und dass alles reibungslos läuft.“

Doch „auch dafür sind Menschen verantwortlich“.

Der Mensch im Mittelpunkt, die Mitarbeiter als Kern und Zentrum – so Khan, der als junger Berater von Ernst & Young vor 4 Jahren zur CS gestossen war und gleich als Finanzchef sich für Höheres in Stellung bringen konnte.

Und nun präsentiert sich der junge, gewandte, geschliffene und scheinbar lockere Khan als Manager mit Herz für die Leute.

Bei Sekunde 43 des Intranet-Videos kommt Khan zu seiner entscheidenden Aussage.

„Und daher ist es äusserst wichtig, die Menschen zu belohnen, und zwar nicht nur finanziell, sondern ihnen auch auf persönlicher Ebene Anerkennung zu zollen.“

Nicht einfach alles dem schnöden Mammon unterwerfen, sondern menschliche Werte fördern: Respekt, Anerkennung, Lob.

Kurz: Motivation.

Warum will ich bei der CS arbeiten? Wie kann ich mithelfen, den Tanker auf Kurs zu bringen und ihn dort zu halten?

Davon spricht Khan. Gleichzeitig spickt er 100 Spezialisten, hinüber zu einem Indien-Anbieter.

Sie ahnten bis vor anderthalb Monaten nichts von ihrem „Glück“ und warten schon seit Wochen auf Details zur neuen Anstellung.

Khan stand persönlich niemandem Red und Antwort. Das überliess er seinem zuständigen Managing Director.

Ein Manager namens Pascal Emile. Der war zuvor bei der Commerzbank und der Deutschen Bank und übte dort, was er nun bei der CS vorführt.

Teure interne Leute auslagern, an günstige Externe übergeben.

Emile ist Chef IT in Khans International-Division. Als er die Betroffenen Ende Mai ins Bild setzte, schockte er diese. Wer seither Alternativen sucht, hat’s schwer.

Laut einem Insider können die Informatiker, die nicht zur indischen Firma – es handelt sich um ein Unternehmen namens HCL – wechseln wollen, intern zwar um Jobs bewerben.

Nur seien die Chancen auf einen Verbleib bei der Grossbank minim. Die CS-Pressestelle betont derweil, dass alles geordnet ablaufe.

„Im Rahmen einer Überprüfung der IT- Serviceleistungen für das internationale Vermögensverwaltungsgeschäft hat sich Credit Suisse zu einer Zusammenarbeit mit HCL Technologies Ltd. Entschieden.

„HCL hat einen ausgezeichneten Ruf im Markt und wurde nach sorgfältiger Prüfung als Partner ausgewählt.

„Alle von der Auslagerung tangierten Mitarbeiter haben eine Offerte von HCL erhalten, welche die gleichwertigen Konditionen für mindestens 12 Monate garantiert. Credit Suisse arbeitet seit Jahren weltweit mit externen Dienstleistern zusammen, wie dies in der Branche üblich ist.“

Eine vorbildliche, verantwortungsbewusste Arbeitgeberin – so das Ziel der Aussage.

Die Mitarbeiter der Informatik könnten einen anderen Schluss ziehen. Und sich fragen: Wo bleibt der „Walk the Talk“?

In dieser US-Management-Philosophie geht ein guter Chef voraus und lebt vor, was er predigt. Es geht um Integrität, Authentizität, Verantwortungsbewusstsein.

Kurz: Leadership. Richtige, nicht dem Schein nach.

Ob der junge Khan solche hat, bleibt offen. Der CS-Spitze insgesamt fehlt sie mit ihrer „masslosen Boni-Kultur„.

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78 Kommentare zu “CS-Star Khan: Sagt Ethik, spickt Leute

  1. Haha HCL in Bangalore, manno, was fuer ein Laden war das. Und der Pascal Emile war keine grosse Nummer bei DB.

  2. Ich habe mich eigentlich schon immer gefragt, warum diese Firma Mitarbeiter beschäftigt, deren Jahressalär niedriger ist als der durchschnittliche Bonus. Macht doch eigentlich keinen Sinn, oder?

  3. Menschliche Werte sind heute leider nicht mehr angebracht, das wird tiefe Veränderung in unsereren Gesellschaft geben, die interne und externe Kriege werden noch stärker werden, Europa wird im Ausnahmezustand sein und die Eurowährung wird sterben.
    Es wird eine neue N.W.O. geben ohne eine neue Schuldenwirtschaft.
    cheers

  4. Khan, Stalder und Canepa – alle aus dem „EY-Kuchen“. Wie kann es sein, dass gerade eine Revisionsgesellschaft, wo eigentlich Biederkeit & Seriosität Markenkern ist, solche „medienorientierte“ Leute auf den Schild hebt?!

  5. Kultur und Werte liefern nur langfristig einen Gewinn. Leider korreliert kurzfristiger Gewinn stark mit der Schnelle des Denkens. Doch jeder der mehr als 10-20 Fäden gleichzeitig in seinem Gehirn balancieren kann, sticht auf längere Frist einen vermeintlich hyperaktiven Schnelldenker aus. Das kann leider noch nicht gemessen werden und solange werden wir uns mit Platitüden von Kurzfrist-Consultants unter jedem möglichen Qualitätsniveau auseinandersetzen müssen. Qualität kommt von situativer, menschlicher und analytischer „Awareness“ (dt. Bewusstsein)

  6. You have to be extremely naive believing that HCL will keep people with such salary for more that a year. Or just plain stupid

  7. Khan kommt wie ein Tiefflieger daher mit den peinlichen Allgemeinplätzen, die er so daherfaselt. Mann-oh-Mann! Kann der wirklich auch etwas?

  8. Problematisch ist nicht nur die mangelnde Erfahrung und das stetige vortragen von Plattitüden die eh keiner mehr glaubt, sondern auch auf den Managementstufen darunter (N-3 und N-4). Hier gibt es ebenfalls viele junge IWM „Topperformer“ (hauptsache mit Consulting und HSG Hintergrund) die derzeit für mächtig Aufregung sorgen. Wichtig ist dabei nur lange im Büro zu sitzen und Anwesenheit zu zeigen, etwas anderes wird schlichtweg nicht akzeptiert und als äussert negativ wahrgenommen. In den letzten Monaten nach der grossen Reorganisation kam es zu einem echten Werteverfall… traurig aber wahr.

  9. Die Frage lautete: „Wie lässt sich das Konzept der Leistungsorientierung konkret umsetzen?“. Beantwortet wird die Frage nicht, nur wie wichtig es sei, die Leistungsorientierung und sonst viel ‚talking around the bush‘ – eben, es wird viel gesagt und trotzdem rein gar nix, wenn man genau zuhört. Aber solche grossartigen Statements gefallen ja wiederum dem Top-Management, weil Sie das Gefühl haben, das sei wahrlich ein „Super-Mann“, den man da in den eigenen Reihen hat.

  10. aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Der Schweizer Finanzplatz ändert sich zZ rasant. Die hohen Kosten, Ende vom Bankgeheimnis und AIA hat das Ende schon lange eingeläutet. Die jetzt noch so gut bezahlten MD haben noch einen tiefen Fall vor sich. Denn für sie wird es in der Schweiz kaum noch Job Gelegenheiten geben. Mal schauen wie lange es noch gut geht

  11. Seien wir doch ehrlich, der Mensch zählt nicht mehr und ist bloß ein Produktionsfaktor. Wenn man solchen Aktionen Einhalt gebieten will, gibt es nur eine Möglichkeit: man berücksichtigt diese Firma nicht mehr. Alles andere ist Heuchelei. Nur ein geschlossenes Austreten aus einem solchen Firmenkonglomerat zwingt die Mickey Mouse Manager zum Umdenken.
    Mir persönlich tun solche sogenannte Manager leid. Sie rennen dem Geld hinterher und verfügen über kein einziges soziales Kompetenzfeld. Hatten diese Menschen soziale und ethische Reife, würden sie merken, dass es noch weit wichtigere Dinge zu lösen gibt auf dieser schönen großen Welt.

  12. Er sollte den Mittelnamen „Angela“ bekommen. Die Deutsche Kanzlerin schwatzt in den gleichen nixsagenden Phrasen.

  13. Alles schöne Worte – kurzes Fazit: die CS ist doch einfach am Boden. Jedes Wort das über die CS geschrieben wird, ist ein verlorenes Wort. Die CS wird ausgehölt und irgend wann in Einzelteilen verschachert und verschwindet vom Markt.. Die letzten Mitarbeiter an Bord beißen die Hunde. Das Management hat sich zwischenzeitlich saniert und wird das selbe Spiel bei einer anderen Gesellschaft wieder spielen. Nur wer dieses Spiel versteht, gewinnt. Die Verlierer in diesem Spiel ? Viel Glück an die.

  14. Jammern tun sie alle, aber nach wie vor lassen sich IT Spezialisten von diesen Grosskonzernen ausbeuten, ja schlimmer noch, sie halten selbst noch Geschäftsbeziehungen zu diesen Möchtegern-Swissbanks. JEDER der was mit IT zu tun hat, sollte sich eben von diesen Grossbanken trennen, auch als Kunde. Die Folge: Mehr Kunden und somit Expansion bei jenen Banken, welche IT Cracks nicht als IT Infrastruktur behandeln, sondern diese ihren Leistungen entsprechend belohnen. Selbst 25 Jahre in der IT, habe ich seit je her JEDES Angebot seitens CS u. UBS abgelehnt. Soll Indien meinetwegen diese beiden Banken ganz übernehmen. Das gibt Platz für neue Innovationen.

    • Wie ich sie liebe,
      diese sogenannen IT Spezialisten, die nie bei einer grossen Bank gearbeitet haben, aber ihren Senf dazugeben. Ich bin einer dieser JEDER, der was mit IT zu tun hat !
      Ein stinknormaler IT Mensch, so wie ich, hat vielleicht ein gutes Gehalt, aber sicher nicht oberhalb der Norm.
      Ich bekomme, wie alle meine Kollegen auf meinem Level, seit Jahren keine Gehaltserhöhung (eigentlich doch, so um die 250 SFr seit dem Jahr 2009), einen Bonus bekomme ich, ebenfalls wie meine Kollegen auch. Ach so, wieviel denn ? 3000 SFR waren einmal ….
      Ich arbeite aber nicht deswegen bei einer Bank.
      Sicher, es läuft vieles schief, permanente Reorganisationen zerstören alle funktionierenden Prozesse, gute Leute gehen oder werden gefeuert, noch mehr haben einfach aufgegeben und machen Dienst nach Vorschrift.
      Aber: Es gibt (zumindest in meinen bisherigen Bereichen) viele Möglichkeiten, in neuen und interessanten IT Projekte zu arbeiten. Lernen, Wissen aneignen und nutzen.
      Gratis, umsonst, interessant. Viel Neues, viel Wissen, viel neue Technik, sehr viel Abwechslung
      Warum soll ich das aufgeben ?
      Sicher, die Angst vor Entlassung hat jeder, die Stimmung ist schlecht.
      Aber ich hatte noch nie so viel Möglichkeiten, neues zu lernen, mich (gezwungenermassen) mit völlig Neuem zu befassen und mich täglich mit neuen Dingen auseinanderzusetzen.
      Wer das nicht mag, ist fehl am Platz.
      Wer Angst hat vor Veränderung ist fehl am Platz.
      Und wer nur seinen Senf dazugibt, ohne sich auszukennen ist auch fehl am Platz.
      Diese Leute wollen wir nicht, mögen sie nicht, brauchen sie nicht.
      Ich arbeite gerne bei meiner grossen Bank, auch wenn vieles nicht mehr stimmt und in die falsche Richtung geht.
      Ich habe keinen dieser Superboni bzw. -verdienste.
      Aber ich bin in einem tollen Team und empfinde meine indischen Kolleginnen und Kollegen sowie meine Vorgesetzten in London als echte Bereicherung. Vieles ist schwierig, aber noch mehr ist faszienierend.
      Da aktzeptiere ich doch gerne diese Kommentare ohne Hintergrundwissen und die Schwierigkeiten im Finanzesektor der Schweiz.
      Ach so: Ich bin schon älter, habe (wie gesagt) ein normales Gehalt ohne grossen Bonus und einen Arbeitsweg von 3 Stunden täglich, den ich gerne in Kauf nehme.
      Und … ich habe viele Kollegen, die das gleiche denken, aber nicht der Meinung sind, auf dieses Bankenbashing antworten zu müssen.
      Und … nur zum Abschluss: Indien ist nicht das aktuelle Thema.
      Danke …. für das Lesen meine ich

    • Ralf vetstehe: Es ist entwürdigend, hoffen zu müssen, möglichst schnell 58 zu werden um den unseeligen Restrukturierungen allenfalls entkommen zu können.
      Alles Gute Ihnen

  15. Ach, Leute. Führen wir doch die ultimativ-liberale Wirtschaft ein!

    – Es bekommt jeder eine Arbeitsberechtigung, also auch von ausserhalb der EU.
    – Wir bauen Mikrowohnungen wie in Hong Kong oder Japan. Alternativ erlauben wir dicke Zelte und Slums. Dies senkt die Mieten enorm. Zürich würde so aussehen wie La Paz oder Rio de Janeiro.
    – Wir heben jeglichen Import- und Landwirtschaftsschutz auf. Die Neuzuzüger brauchen billige Nahrung und Produkte.
    – Wir amerikanisieren unser Bildungssystem. Tertiäre Bildung gibt es nur auf eigene Kosten. Nur Darlehen vom Staat für die Mittellosen. Man würde nur studieren, was sich lohnt, auch wenn es lange nichts wäre.

    Wir werden in 0-Komma-Nichts das preisgünstigte Banken- und Arbeitskräftesystem haben! Es würde nie mehr etwas nach Indien gehen, weil wir das neue Indien wären! Und viel liberaler.

    Ausserdem würde das Gesetzbuch ultra-dünn, und wir könnten Richter sparen.

    Und als Krönung erlauben wir den Bauern wieder das Verdingen.

    Jetzt muss nur noch einer fragen: „Wollt ihr den ultimativ-liberalen Staat haben?“

  16. „Reden und Glänzen, das verzaubert die Management-Tristesse des CS-Shootingstars.“ ……und dazu immer die genaue Beschreibung
    der jeweiligen ( im übrigen sehr geschmackvollen ) Bekleidung von Herrn Khan gepaart mit Ernennung Ihrerseit zum “ Star “ oder “ Superstar „.

    Kann es sein Lieber Herr Hässig das in erster Linie Sie von Herrn Khan verzaubert sind ?

    • Tja, langweilige Kommentare… es ist einfach heiße Sommer! Man hatte – und hat noch heute – den Eindruck, dass diejenige, die Erfolge haben, einer von zwei Gruppen angehören. Die erste Gruppe hat einfach Glück: Sie stammen aus wohlhabenden Familien mit Beziehungen, und ihr Weg ist vorbestimmt, seit sie geboren sind. Die zweite Gruppe besteht aus Meritokraten: Sie kommen intelligent zur Welt und können nicht scheitern, egal wie blöd sie sich anstelle.
      Ich gehöre zum zweiten Gruppe, deswegen ich und meine Vorfahren vor mir, haben sehr schwierig in Zürich gehabt! Ich weiß nicht, bei welchen Gruppe der Khan gehört, aber eher der zweite auch…
      Über Ethik in Business heute und vor allem in Banking ist leider lächerlich zu sprechen, obwohl ich selber schätze diese Richtung, aber Ethik gehört zu Philosophie, Religion… und leider nicht Banking!
      Somit viel Glück am Herrn Khan, aber aufpassen: die MA merken schon was man sagt und sie können nicht zwei mal getäuscht werden!

    • Geschmackvoll? Die Kravatte passt nicht zur Farbe des Anzugs. Stil lernt man halt nicht der Elite Uni.

    • Elite Uni’s sollte man generell abschaffen. Dann ginge es uns allen viel besser. Wahnsinn, was die alles schon angerichtet haben und noch anrichten werden.

  17. Einmal mehr: Anstatt nur immer laut zu „schreien“ empfehle ich Euch endlich Eure Konten, Depots usw. bei der CS zu saldieren und auf ein anständiges Institut (auch die gibt es noch, fängt aber nicht mit U an) zu transferieren. Ihr habt es selber in der Hand, dass dies mit der Zeit endlich mal aufhört!
    Aber eben: bewegen muss man sich!
    ÜBRIGENS: ich arbeite nicht für eine Bank…..gottseidank!

    • Schon lange erledigt – gerade deshalb amüsiert man sich inzwischen ja so bestens, weil Manager an den Schalthebeln sind, die nur Theoretiker sind, die nur das Gelernte umsetzen können, jedoch nicht in der Lage sind, sich neu zu erfinden, weil man so etwas nie an der Top-Uni gelernt hat. Und „Ewig ruft das Murmeltier“!

  18. Nochmals: jedes Outsourcen, bei welchem die Fachkräfte in Zürich verbleiben lohnt sich nicht für die CS!

    In den ersten 12 Monaten kommt ein HCL-Aufschlag. Dass können 20% oder 200% sein.

    Nachher kommen sofort starke Lohnkürzungen,
    oder Arbeitsplätze wandern direkt nach Indien.

    Ein L-Visum-Inder muss Fr. 130’000 brutto pro Jahr bekommen, so will es die CH-Regierung. Für Schweizer und EU-Bürger gilt dies nicht.

    Der Bruttolohn eines CS-Informatikers beträgt Fr. 120’000. Dazu kommen direkte Arbeitgeberkosten, die aber nichts mit Büro etc zu haben. Umgerechnet kostet er Fr. 550 pro aktivem Arbeitstag.

    Hier die Wichtigkeit dieser Zahl: Damit ein IT-Contractor auf ein Niveau einer Festanstellung kommt, muss er Fr. 550/Tag verlangen. Bei Ferien und Feiertagen wird er nicht bezahlt.

    Wenn der IT-Contractor keinen Auftrag hat, fällt er darunter. Also braucht er einen Aufschlag.

    Während vor etlichen Jahren noch fürstliche 1000+ pro Tag gezahlt wurden, dann 840, sind es jetzt schon 600 oder gar 500. Experis suchte jemanden für gar 350!

    Dies entspricht dem Lohn eines Informatikers mit Lehrabschluss.

    Gesucht werden aber schon Tech-Leads mit solchen Tagesraten!

    Da Zürich aber schweineteuer ist, werden solche Leute auf die Welt kommen. Besonders die Eingewanderten.

    Da in Deutschland ein IT-Contractor-Boom ist, und Zürich implodiert ist, kommen die Deutschen nicht mehr! Es lohnt sich für sie ingesamt nicht!

    Ich kenne viele IT-Contractors, die deshalb in Bern oder woanders arbeiten.

    Man kann auch mit Fr. 6’000 brutto leben. Bei den Eltern oder mit Pendeln. Doch dann macht niemand mehr eine IT-Karriere. Die Leute werden den Beruf wechseln, sowie Apothekerinnen und Automonteure. Als Lehrer werden sie viel besser bezahlt. Ausserdem schlägt einem das RAV nach dem Karriereende sowieso einen Job als Pizza-Kurier vor. Oder man wird Tram-Chauffeur. Soll Zürich voll mit grauhaarigen Ex-Informatikern werden, die sich gegenseitig die Pizza liefern?

    Währenddessen sinken die IT-Contractor-Tagessätze weiter, und es werden bei brandneuen Technologien wie Angular werden schon lange Projekterfahrungen verlangt. Ausbilden lassen will niemand. Nicht einmal eine Gelegenheit. Huhn-Ei-Problem. Monate vergehen mit unbesetzten Stellen. Ist das etwa ein echter Fachkräftemangel?

    Die Inder-Beschäftiger, Dank ihren Exklusivverträgen, senken weiterhin die Tagessätze und Festanstellungslöhne.

    Hat sich schon mal bei der CS beworben? Die haben eine schneckenlangsame, träge Web-Applikation dafür!

    Zürich implodiert. Deindustrialisiert. Informatiker werden zur Einwegware. Währenddessen gibt es weiter Nachwuchsförderung! Was für ein Zynismus!

    Sorry Leute, aber so geht das nicht! Inhaliert diesen Satz!

    Weil der Mythos des Fachkräftemangels aus den USA kommt, ist er dort schon länger analysiert worden. Hier eine gute Lektüre: https://www.theatlantic.com/business/archive/2013/04/the-myth-of-americas-tech-talent-shortage/275319/

    • Dass CS schon Techleads für 350/Tag sucht zeigt vor allem eines: Da wird keine Software entwickelt. Powerpoint malen geht auch mit einem KV Abschluss.

    • Aber bitte, wir wollen doch unterscheiden. Kann jemand eigenständig projektmässig Programme entwickeln in einer aktuellen Programmiersprache? Oder repariert und wartet er IT Geräte? Ist doch ein Unterschied von Lichtjahren und hat fast nichts miteinander zu tun!!! Der Programmierer erhält brutto TCHF 130 pro Jahr und der Gerätemonteur TCHF 70. In dieser Lohnspanne bekomme ich jederzeit qualifizierte Mitarbeiter.

  19. Welch ein Schreckensvideo. Mir drängt sich der Verdacht auf, I.K. spekuliert auf Ahnungslosigkeit und geistige Minderbemitteltheit seiner Mitarbeiter. Möge ihm (Anm.: I.K.) zeitnah die Chance eröffnet werden, den Begriff ‚Ethik‘ auch zu verstehen und mit Inhalt zu füllen.

  20. Wenn ein Rausgeflogener nicht sofort einen Job zu gleichen Konditionen findet, bedeutet dies ja, dass er bisher überbezahlt war. Als Überbezahlter sollte man unbedingt seinen CV mit Ausbildungen aufwerten sowie das persönliche Netzwerk pflegen und ausbauen. Danach hat man es nicht mehr nötig bei Arbeitgebern wie CS und Konsorten angestellt zu sein. Viel Glück!

  21. . . .hat Herr Khan etwa letzthin einen „Ethik-Kurs“ bei D. Trump besucht ? Seine Aussagen sind so ähnlich. Man könnte meinen, sie seien 1 zu 1 kopiert.

  22. Die FINMA sollte so schnell wie möglich der CS die Bankenlizenz
    wegnehmen. Die CS steuert auf einen Eisberg zu.
    Wie blöd sind eigentlich die Leute, die weiterhin für die Bank arbeiten.
    Die IT-Leute die zu HCL wechseln, werden dann später aus der Firma rausgeworfen, sobald sie das know-how haben und werden von Indern ersetzt. Denkt dran, es kommen 2-3 Millionen Informatik Leute in Indien auf den Markt und das fast jedes Jahr……………. Die Inder gehen vor, das sie mit allen Ihren Leuten ganz Europa und dann noch andere Länder mit IT-Leuten überschwemmen.
    cheers,

  23. Kommen ja bald die Zahlen raus. Mal schauen wie sich der vermeintliche Superstar sich so schlägt …

  24. Quote: in IWM wird Leistung honoriert und Kahn lebt das vor – 24/7 ist angesagt bei dem.

    Schon seit ich ihn erleben durfte. He walks the talk … Einer der wenigen. Aktuelles Beispiel: Der hat doch tatsächlich sich Zeit für Summer Interns genommen und kam super an! Weiter so Iqbal

    • Blabla – natürlich sind diese Leute 24/7 unterwegs. Das ist ja nicht der Punkt. Wenn sie in weniger Zeit das Richtige tun würden, wäre das für alle Beteiligten sehr viel besser.

    • lieber Michi, es geht sehr wohl noch viel peinlicher…. – wie du mit deinem Nonsens Kommentar soeben zum wiederholten Mal bewiesen hast. So als Tipp, weil du scheinbar selber nicht drauf kommst: lies doch einfach was anderes. Gern geschehen.

  25. Bin selbst Ex-CSler. Es gibt wohl nur wenige Firmen, bei denen der Manager-Talk so weit weg ist von der praktizierten Manager-Wirklichkeit. Der Witz ist, dass die obere Kaste (MD) oftmals den eigenen Zynismus nicht erkennt.

  26. Respekt, Anerkennung und Lob. Dass ich nicht lache. Nach über 35 Jahre CS erhielt ich ein Pensionierungsschreiben, signiert von meinem direkten Vorgesetzten und einer Frau aus Polen. Kein höherer Chef hat Anerkennung ausgesprochen. Traurig aber wahr. Die CS Führung ist ein Saftladen.

    • Ich habe noch Schlimmeres erlebt. Mein Zeugnis wurde
      vom Personalchef und seiner Sekretärin unterschrieben.
      Kommentar überflüssig.

    • Ihr beiden obigen Schreiber solltet froh sein, nicht noch von der Security herausgezehrt zu sein, wie zahlende Passagier der United! 😁😉

      Bald kommt noch Peitschenknallen, damit schneller gerudert resp. gearbeitet wird.

    • Noch viel schlimmer. Mir wurde das Zeugnis falsch gemacht, Eintrittsdatum war falsch; um sich vor zustehender Abfindung und PK zu drücken? > 20 Dienstjahre. Die Zürcher Justiz scheint den Fall schubladisieren zu wollen. Hürdengumper und Schellenursli Rohner weiss davon. Rohner hat seit November 2016 eine Strafanzeige am Hals. Angezeigt bei Staatsanwaltschaft und Bundesanwaltschaft.

  27. Ob Politik, Wirtschaft oder Banken, das ist doch überall dass Gleiche: Grosse Sprüche, absahnen und etwas anderes tun als versprochen wurde. Solange Aktionäre, Medien oder Mitarbeiter diesen Typen immer alles glauben und tolerieren, wird sich nie etwas bessern. Abgesehen davon geht’s am Schluss immer um die Kohle – dafür ist jeder Weg und jedes Mittel recht.

    • … es liegt leider an unserer Politik(ern), dass sowas überhaupt möglich ist. Abschieben bis am Schluss alle im RAV sind und somit der Allgemeinheit Kosten verursachen, nicht aber dem Verursacher. Schöne Welt….
      Nur zu, noch mehr Outsourcing, Globalisierung etc. und am Schluss wird dann wohl die Schweiz nach Indien oder China verfrachtet.
      UNGLAUBLICH aber Wahr!!

  28. Klassischer Selbstbetrug. Fast überall wo ausgelagert wurde, weil angeblich ein Dritter günstiger ist, falllen enorme Probleme an, nichts geht mehr einfach und richtig, nur mehr Umtriebe (in dem Fall für CS) und die kosten ja nichts, kein Geld und schon gar nicht Nerven.
    Jede Outsourcing Geschichte wird zwar schön geschrieben von Anfang bis zum Ende. Aber am Schluss funktioniert sie nicht, weder in praktischen Dingen noch in finanzieller Hinsicht.
    Es ist nichts anderes als eine „Pleiteerklärung“ des jeweiligen Managements.

    Ob es IT ist, das Putzen im Betrieb, die Packerei, die interenen Transporte uvam. Es kostet am Schluss nicht weniger, sondern
    meistens mehr!

    • Ein solcher Mechanismus wäre gut, wenn sich sich das Unternehmen selbst abschiessen würde. Es würde sich herumsprechen. In den US-Medien tut es das auch.

      Aber Verantwortung-slosen Managern ist das egal. Sie zerlegen die Firma und treffen alle Mitarbeiter.

    • Oh, da fühlt sich ein Abzocker auf den Schlips getreten. Richtig, SUCHEN tun sie alle, zahlen wollen sie nix. Rede aus Erfahrung. Viel Spass beim Weitersuchen der eierlegenden Wollmillchsäue zum Nulltarif. Noch ein Tipp: In Indien sind noch welche günstig zu haben.

  29. Gut, hier haben wir natürlich wieder mal ein Problem.
    Ich begrüsse ja die couragierte Vorgehensweise von Khan, ein Mann der das Ziel im Auge behält und nicht zugunsten von ein paar schnell vergilbenden Schlagzeilen im 20min Dinge tut, die langfristig das Boot zum kentern bringt.
    Wenn der Abwurf von Ballast den Zeppelin oben behält, dann muss dies getan werden. Der Ballast springt nicht selber, also braucht es einen Bösewicht, der dies übernimmt. Wer minimalste Ahnung der Wirtschaft hat und sie nicht mit weiblichen Emotionen sondern nüchtern betrachtet, erkennt wenn radikale Massnahmen den Fortbestand der Meute sicherstellt.

    Rein von der Schlagzeile her wird Khan also als Held dargestellt und erhält auch meine vollste Bewunderung. Doch dann bin ich gezwungen sowas zu lesen:

    “ 100 Informatiker ihre Anstellung respektive ihren langjährigen Contractor-Vertrag verlieren würden.“

    Moment mal. Khan hat gar nicht 100 Informatiker dazu gezwungen ihren Lebensunterhalt künftig mit Hashtags und Blogs zu verdienen, sondern EXTERNE VERTRÄGE wurden lediglich nicht mehr verlängert? Bei allem Respekt, aber das stellt lediglich eine Einstellung einer extern bezogenen Dienstleistung dar, mehr nichts. Khan ist also gar nicht der Held, den man uns mit der Schlagzeile verkaufen möchte. Wie enttäuschend.

    Marcel Du Pont bleibt also weiterhin an der Speerspitze der Schweizer Wirtschafts-Macher (auch wenn der Grossteil des Honigs von ausserhalb stammt). Doch meine Bescheidenheit verbietet es mir mich mit Ballastabwürfen zu schmücken. Ich entlasse nicht, sondern gründe eine neue externe Firma. Diese übernimmt die laufenden Verträgen und lockt mit einer schmeichelnden Lohnerhöhung. Wenn dann erst mal die Truppe drüben ist, siehe da, fehlt der Firma funding und man verteilt Handblätter mit dem Titel „RAV und ich – Ein Leben ohne Bonus“. Da sind 100 Leute Peanuts.

    Aber es geht hier nicht um mich, sondern um möchtegern Hero Khan. Lasst Euch also vom Artikel nicht irreführen. So grandios ist er gar nicht.

    „Das Wohl des Mitarbeiters steht bei uns an erster Stelle. Und wir füttern unsere rosa Einhörner auch drei mal täglich.“ – Marcel Du Pont, Milliardär, Personalfreund, Enlassungskünstler.

    Werde Reich in 2 Stunden und lerne nicht alles zu glauben auf:
    https://twitter.com/Marcel_Du_Pont
    https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849

    • Und wieder mal führst du mich an der Nase rum Dupont. Khan ist kein Held! Wunderbare Schlussfolgerung trotz völlig falscher Analyse.
      Weiter so, dass du die Haters ignorieren sollst muss ich dir ja nicht sagen, das tust du ja schon seit immer.
      Bitte wieder regelmässiger kommentieren! Ich brauche meine tägliche Dosis mdp!

    • Immer wenn ich MDP Kommentare lesen, fällt es mir danach nicht schwer einzuschlafen. Nur, es ist jetzt gerade mal etwas nach 18:00. Was hilft gegen Müdigkeit? Eben, ganz sicher nicht MDP Kommentare lesen. Einmal mehr zum Gähnen und langweilig. MDP wiederholt sich. Inzwischen so abgedroschen wie „Wetten dass….“ oder andere ehemalige Gähn-TV-Sendungen. Gute Nacht!

    • und falls Ihr Euch fragt… ja, mir ist klar, dass dies auch auf mich zutrifft. Sogar noch mehr. Bei jedem MDP Kommentar schreibe ich genau diesen Text dazu, langweilig, abgedroschen etc bla bla, und merke nicht, dass es ein Kampf gegen Windmühlen ist.
      Ein sehr repetitiver, langweiliger, abgedroschener.

      Aber ich brauche das. Bis zum nächsten MDP Kommentar!

    • Was Marcel du Pont nicht kennt und was bei Kahns Aussage fehlt ist der Verweis auf den Performance Rating Prozess der Ende jedes Jahres vom HR gestartet wird. Hier sollte man erwähnen dass dieser Prozess verlangt dass die Bewertungen gleichmässig verteilt sind. D.h. in einem Team mit 5 Mitarbeiter gibt es eine gute, zwei mittlere und eine schlechte Bewertung. Der Teamleiter darf sich am Ende des Jahres überlegen wenn er wie bewertet. Da die Teams, wie der Name schon sagt, das Jahr über gut zusammenarbeiten und auch zusammen eine gute Performance bringen (reibungslose Prozesse, gute Leistung) wird das zu einem sehr spannenden Spiel da jeder Mitarbeiter sich grösste Mühe gibt beim Chef noch ein paar Extrapunkte zu bekommen.

    • @Manfred

      Ist ja wohl DER fundierte Kommentar, wenn nicht mal drei einstellige Zahlen (1+2+1) zur Addition gebracht werden können 🙁

  30. Wer bei der CS anheuert und dort einen Arbeitsvertrag unterschreibt, geht einen Trip durch die Hölle ein. Entweder brennt er aus, wird outgesourced oder landet beim RAV. Das Management-Gelaber ist kaum mehr zu ertragen, eine grenzenlose Schönfärberei. Die CS steckt seit 15 Jahren im Schlamassel, laufende Kursänderungen und Strategiewechsel.

    • Also ich kenn einen Managing Director, dem geht’s nicht schlecht … und einem, der jetzt für teures Geld der CS erklärt, wie man Algo-Trading aufbaut (also nichts macht, da sie’s sowieso nicht kapieren).

  31. Wir Bürger müssen etwas einsehen – den obersten in einer Bank geht es in der heutigen Zeit lediglich damit sie für die kommenden zwei Jahre gross absahnen – koste es was es wolle an Mitarbeitern, anschliessend kommt der Mitarbeiter und ganz zuletzt noch knapp vor dem Aktionär folgt der Kunde – wir erkennen alle aus den Medien, dass alle diese Rochaden in der Direktion bei allen Instituten nie nachhaltig sind – die Obersten der Insitute sind wie wandernde Dünen – heute da, morgen dort. Das bedenkliche ist, dass die Untergeordneten noch Achtung zeigen vor diesen Typen.

    • Die Kunden haben die sog. Starbanker noch nie gesehen, und wenn höchstens mal davon gehört. Die grosse Zahl der Kunden dieser Herren Starbanker sind eigentlich nur Störfaktoren in ihrem Grössenwahn.

    • Exakt, Sie bringen es pittoresk und zutreffend auf den Punkt: Wanderdünen, die Geld scheffeln wie Sand am Meer.

    • Eine Heuchelei sondergleichen, was Herr Khan bietet. Und er ist sich dessen sicher bewusst. Aber, was soll er sagen? Etwa „Unsere Mitarbeiter sind nur Nummern, ein Kostenfaktor und austauschbar“.? Die gelebte Haltung der CS-Direktion zeugt vom weitverbreiteten Zerfall der Moral, welche unsere Gesellschaft zunehmend prägt. Nach dem Motto Absahnen und nach mir die Sintflut. Dass die Untergebenen noch Achtung von solchen Chefs haben, lässt sich vermutlich damit erklären, dass sie sich etwas positives einreden, damit sie es am Arbeitsplatz aushalten.

  32. Schaut Euch mal die Bilder an von Iqbal Khan. Meiner Meinung nach ist ihm nicht sehr viel heilig, wenn irgend ein Profit für ihn dabei generiert wird.
    Nichts desto trotz. Diese Massnahme die die CS ergreift haben schon andere Firmen durchzogen. Ein Manager der von Technologie und Prozesse sehr wenig versteht, kann als einzige Massnahme ein Outsourcing Projekt initialisieren. Diese Verträge dauern in der Regel min. 5 Jahre. Kurzfristig erhofft sich die Firma eine Spareffekt, langfristig steigen die Kosten. Nach ca. 5 Jahre gibt es wieder ein Insourcing Projekt. Ahh in der Zwischenzeit hat Iqbal Khan einige Millionen Boni erhalten. Ob er in 5 Jahren immer noch bei der CS sein wird, bezweifle ich sehr.
    Die Welt ist rund und die kleinen Manager machen immer das gleiche… IT Out & Insourcing.
    Unser Held hat ja schon einiges gemacht :
    Advanced Master of International Business Law (LLM), Universität Zürich

    Weiter so… Schiff nicht auf Kurs… Schiff Richtung Self-destruction.
    Wünsche eine angenehme Reise 😀

    • In Indien geht es schon wieder den Berg herunter. Einfach googeln mit „India layoff“.

      Den Berg herunter kann es nur gehen, wenn das Outsourcing zu Ende ist. Nur die CS pusht dorthin weiter.

    • Die Menschheit ist zu weit vorwärts gegangen,
      um sich zurückzuwenden
      und bewegt sich zu rasch,
      um anzuhalten.

      Winston Churchill
      * 30. November 1874 † 24. Januar 1965

    • @Daniel Müller: Die CS und ihre Schwester, die Swiss Re, pushen in Indien. Tja, liegt wohl auch an der engen Verbandelung.

  33. Man versteht nicht das Problem.

    Informatiker, anders als Banker, sollten doch sich in der Schweiz noch gefragt sein. Wer lieber Lust hast, der könnte sich doch einen anständigen Arbeitgeber suchen.

    • Wo lebst DU DENN?
      Ev. auf Wolke-7 aber sicher nicht in der Realität.
      Informatiker…… in der Schweiz gefragt sein…. Da kann man ja nicht mal Lachen..
      Du bist sicher so ein Manager ohne jegliche Sozialkompetenz. Sorry, hättest Du diese wärest Du ja nicht Manager…
      UNANSTÄNDIG und nicht zu überbieten .. tststs

    • Wenn Öl und Gold gefragt sind, steigt ihr Preis. Bei IT-Temporären sinkt der Preis.

      Gelten für Informatiker die Gesetze der Marktwirtschaft nicht, oder werden sie doch nicht mehr gefragt?

      Wenn jemand Informatiker ausbildet ist das schon grober Betrug an der Biographie dieser Menschen.

    • Das Problem Nr. 1 ist dass Informatiker kein geschützter Titel ist. Das Problem Nr. 2 ist dass der der einstellt kein Informatiker ist. Problem Nr. 3 ist dass die CS keine Informatiker braucht. Sondern Powerpoint Pinsler.