CS verschachert ihre Informatiker an Inder

Auslagerung an HCL per 1. Juli – Betroffene CS-Angestellte müssen Indern Lohn verraten – Bank verbittet sich Klagen.

Eine neue Eskalationsstufe von Outsourcing und Offshoring steht an. Die Credit Suisse lagert viele ihrer Informatiker an eine indische Firma namens HCL Technologies aus.

Vor Wochenfrist informierte der zuständige Managing Director, der erst seit knapp 2 Jahren bei der CS ist, die Betroffenen über die Verschiebung ihrer Jobs: weg von der CS, hinüber zu den Indern.

Bereits am Montag erhielten die CS-Leute – darunter sowohl interne Festangestellte als auch Externe, die quasi als Interne gelten – einen Brief von der CS-Personalabteilung.

Unter „Authorization for Data Transfer“ forderten die Personalleute der Grossbank die für den „Transfer to HCL Technologies Ltd.“ vorgesehenen Mitarbeiter auf, ihre Daten offenzulegen.

Im Zusammenhang mit „the preparation of the offers for the employees“ sei es für die möglichen neuen Chefs bei der HCL wichtig, „Zugang zu Ihren persönlichen Daten“ zu haben.

Innert Wochenfrist sollen die CS-Mitarbeiter per Unterschrift grünes Licht geben zur Aushändigung aller ihrer Angaben rund um ihre Person wie Name, Geburtsdatum, Anstellungsdauer bei der CS.

Aber es geht noch viel weiter. Auch die „Compensation details“ müssen den zukünftigen indischen Arbeitergebern offengelegt werden.

Widerstand ist zwecklos, hält die CS-Personalabteilung fest. Rund um die HCL-Übung würden „no claims of any kind“ zugestanden.

Sobald die CS-Leute, von denen viele seit Jahren für die Grossbank in der Schweiz und im Ausland tätig sind, ihr Ok erteilt haben, gehts ruck-zuck.

Laut einer Quelle würde am 23. Juni, also genau ein Monat nach dem Erhalt des Daten-Briefs, das Schicksal sich für die CS-Leute entscheiden.

Auf dieses Datum hin müsste jeder CS-Mitarbeiter, der eine Offerte von der indischen IT-Dienstleisterin HCL erhalten habe, sich entscheiden, ob er deren Konditionen akzeptieren wolle.

Wer das nicht tue und nein zum Transfer sage, dem würde die Credit Suisse kündigen – per sofort. Die CS hat bis jetzt auf eine Anfrage von gestern nicht reagiert.

Eine erst heute morgen erhaltene Präsentation zeigt, dass die CS-Informatiker tatsächlich keine grosse Wahl haben. Vogel friss oder stirb, lautet für sie die Frage.

Wer nicht zur HCL wechselt, landet auf der Strasse.

Das Vorgehen der CS-Verantwortlichen fällt aus dem bisher gewohnten Rahmen, was Outsourcing (Verlagerung zu einer Drittfirma) und Offshoring (Verschiebung ins Ausland) angeht.

Es ist zwar von einer Besitzstandswahrung die Rede, wie das in der Schweiz Pflicht ist. Doch die indische HCL kann sich davon freikaufen, wie den CS-Leuten gemäss der erwähnten Präsentation mitgeteilt worden ist.

Gemäss den CS-Ausführungen sind allein in der Schweiz 39 Informatiker von der Auslagerung zur indischen IT-Firma betroffen.

Laut einem Insider gehe es beim Outsourcing an die HCL Technologies um Informatiker, die derzeit in der CS-Division International Wealth Management (IWM) angestellt seien.

Dabei handelt es sich um die weltweite Vermögensverwaltung ohne die Schweiz und ohne Asien, welche zu separaten Einheiten gehören. Die Schweizer CS hat eine eigene IT.

Das IWM wird geführt vom ambitiösen Iqbal Khan, einem Ex-Berater von Ernst & Young. Khan reduzierte sein ursprüngliches Gewinnziel für 2018 von über 2 Milliarden deutlich.

Selbst das wird offenbar schwierig. Nun versucht Khan, das Resultat in seiner internationalen Vermögensverwaltung mit noch weiter reichenden Kosteneinsparungen zu steigern und sich so seinen eigenen Bonus zu sichern.

Ein weiterer Grund, weshalb die Auslagerung der Informatik an die indische HCL eine neue Dimension im Offshoring und Outsourcing bedeutet, ist das momentane politische Klima.

Die Verschiebung der IT-Stellen raus aus der CS hinüber zur indischen Servicefirma führt dazu, dass die Schweiz die Oberhoheit über gute Jobs verliert.

Selbst wenn ein Teil der Angestellten weiterhin in der Schweiz arbeitet, sind die Betroffenen doch nicht mehr bei einer Schweizer Arbeitgeberin beschäftigt.

Entschieden wird in Noida, das ist ein aufstrebendes Gebiet südöstlich von New Delhi. Dort hat die HCL ihren Hauptsitz.

Bei HCL handelt es sich um eine der fünf grössten indischen IT-Firmen, die Informatik-Dienstleistungen von Firmen rund um den Globus übernehmen.

HCL zählt über 100’000 Mitarbeiter und macht auf 6 Milliarden Dollar Umsatz 1 Milliarde Dollar Gewinn. Bei der CS kamen auf 22 Milliarden Franken Erträge 2,7 Milliarden Verlust.

Zu ihrem Verwaltungsrat gehört der ehemalige Chef der Orange Schweiz, eine Swisscom-Konkurrentin, die heute Salt heisst.

Ansonsten prägen Inder das Bild. In der Geschäftsleitung sitzen fast ausschliesslich indische Persönlichkeiten.

Sie machen die Kultur aus, sie entscheiden über Anstellungsbedingungen, Karrieren und Job-Bedingungen.

Problematisch ist auch, dass die CS mit IT-Outsourcing durchzogene Erfahrungen gemacht hat; selbst dann, wenn inländische Anbieter wie die Swisscom bei den Computerservern zum Zuge kamen.

Ganz andere Risiken drohen, wenn grosse ausländische Anbieter in fernen Ländern das Rennen machen.

In Indien protestierten junge Hochschul-Absolventen vor ein paar Jahren mit Transparenten gegen die HCL. Als frisch ab der Uni Angeheuerte liess man sie im Ungewissen über ihre Zukunft.

An der Universität von Kalifornien in San Francisco kam es Anfang dieses Jahres zu lauten Protesten. Die Führung hatte wie die CS entschieden, viele IT-Jobs an die HCL auszulagern.

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

124 Kommentare zu “CS verschachert ihre Informatiker an Inder

  1. @Grüezi@Georg Bender,

    Ich gebe Ihnen in vielen Punkten recht, aber wie man zu dem kommen kann, was Sie hier zum Besten geben, ist mir ehrlich gesagt nicht klar. Und es kann auch nicht dadurch klarer werden, dass immer weiter ausgeholt wird und nun Infosperger herhalten muss. So wird das nichts. Sie hauen ein Statement nach dem anderen heraus, ohne wirklich auf das einzugehen, was andere Kommentatoren hier und dort beitragen, um ihnen beim Verständnis des Geldsystems inkl. Zinsen, Schöpfung, ZB-Geld auf die Sprünge zu helfen. Sie verhalten sich damit sehr änhlich zu Systemlinge, die sie sehr hart kritisieren. Nur, die Systemlinge – Herr Georg Bender – sind fachlich hervorragend vorbereitet auf jede Kritik zu reagieren – frei von Polemik – und diese zu entkräften. Wieso glauben Sie, können diese sich noch halten? Weil die hirnlos galoppierende Herde mit Emotionen argumentiert und dabei das wesentliche aus den Augen verliert.

    „Sie schreiben: Aus Schulden enstehen Ersparnisse“

    Sie werfen ein Teil der Bankschulden in der Geldmenge ein, weil sie ja in den Bilanzen der Haushalte als Aktiva auftauchen. Ihr intellektueller Kopfschuss liegt in der Absicht begründet der Theorie der Tauschwirtschaft eine Theorie der Geldwirtschaft entgegenzusetzen. Das kann nicht gelingen und entspricht auch nicht der Realität.

    Es handelt sich beim Geldsystem nicht um ein Gegeneinander, sondern um ein Miteinander von Schuldbeziehungen und Zentralbankgeld.

    Ihr Missverständnis liegt darin begründet, dass Sie zwei Ebenen des Geschäftsbankenkredits und des Zentralbankkredits vermischen. Sie vermischen Kredit mit Geld.

    Deshalb sind Sie auch nicht in der Lage hierzu meine Fragen zu beantworten:

    https://insideparadeplatz.ch/2017/05/03/gefuehlskaeltester-anlass-des-jahres-die-gv-der-snb/

    Sie schreiben darin Zitat:

    „Geld entsteht aus dem Nichts aus Bank- Krediten oder Investitionen. Dabei gibt es zwei verschiedene Geldarten.“

    Zitat Ende.

    Meine Antwort:

    Giralgeld, Buchgeld oder Bankengeld sind kein Geld im Sinne eines gesetzlichen Zahlungsmittels, sondern eine Schuld der Bank die sich als Aktivum bei den Haushalten wiederfindet. Eine Bankforderung ist im wesentlichen ein Verfügungsrecht über Bargeld.

    Der Irrglaube Banken erzeugen Geld, indem diese einen Kredit einräumt und dieses Giralgeld dann zur Bezahlung verwendet werden könne wird durch die Ignoranz befeuert nicht unterscheiden zu können zwischen Geld und Kredit.

    Geldschuld ohne den Schuldgegenstand BARGELD geht nun mal nicht.

    Werter Herr Georg Bender, Sie schreiben an @Supermario 9. Mai 2017 / 14:16

    Zitat:

    „Ich war während 40 Jahren in leitender Funktion in allen Sparten den Banksystems tätig! Rechnungswesen, Zahlungsverkehr, Devisen- Geld-Edelmetallhandel, Kredit und Hypotheken, und Finanz (nur kurz)!“

    Zitat Ende.

    Meine Antwort:

    Dann sollte Ihnen klar sein, dass im Unterschied zu dem Eingang auf einem Zentralbankkonto ein Eingang auf einem Geschäftsbankkonto demgegenüber kein Zentralbankgeld ist, weil die Erfüllung dieser Forderung durch die Zahlungsfähigkeit der Bank in – Zentralbankgeld – bedingt ist . Wie wir alle seit spätestens der Bankenkrise 2007/08 und der darauffolgenden Bankenpleiten-Geschichte wissen ist die Zahlungsfähigkeit von Geschäftsbanken keine absolute, sondern eine relative Grösse, weil Geschäftsbanken in einem Standart zahlen müssen, den sie selbst nicht schaffen können. Banken wissen sehr genau warum sie ein Liquiditätsmanagement betreiben müssen, welches dafür sorgt, dass sie ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen können.

    Meine Fragen können Sie deshalb nicht beantworten, weil – wie Viele Professoren – nicht unterschieden werden will zwischen Geld und Kredit.

    Nochmals die Frage, gestützt auf die gesetzlichen Bestimmungen, die Sie sooft erwähnen, aber missinterpretieren:

    Wann wird ein Zahlungsmittel zu einem gesetzlichen? Erst wenn es ausdrücklich dazu gekürt wird oder schon, wenn der Gesetzgeber es nur mit den rechtlichen Privilegien eines gesetzlichen Zahlungsmittels ausstattet?

    Ist eine Banknote für die SNB eine Schuld? Kann damit die SNB ihre Schulden abbauen?

    Sie grüssend

    @Toren Bube,

    Ihre sind lediglich Schlagwörter die von Resignation und Hilflosigkeit durchtränkt sind. Das ist gerade die Ursache, weshalb sowas wie wir es gerade bei CS&Co. erleben, überhaupt möglich ist. Können Sie inhaltlich näher ausführen, was Sie zum Beispiel zu diesem Urteil gegenüber Infosperger bewegt hat?. Denn offenbar sind Sie der Auffassung, zum Sachverhalt besseres zu wissen.

    • Arbeitgeber KMU
      Mit Ihrer Polemik können Sie mich nicht beeindrucken, aber wenn es Ihrem Ego hilft?

      Ihr antrainierter Geist reicht scheinbar nicht aus, um zu verstehen, dass das von den Geschäftsbanken mit Ihren Kunden geschöpfte Geld, eben nicht existiert und daher mit einer anderen Geldart transferiert werden muss! Diese SNB – Manöveriermasse macht ca. 10% der gesamten Geldmenge aus! Ein intelligentes System?

      Um das System verstehen zu wollen, gibt es dafür ausreichend Fachbücher und im Netz kann man sich auch noch schlau machen. Natürlich muss man das Gelesene mit dem vorhanden Denkvermögen hinterfragen. Wenn der Verstand dafür jedoch nicht ausreichen sollte, kann man Fragen und nicht einfach polemisieren?

      Einige Teilehmer von Insideparadeplatz, möchten sicher das Geldsystem verstehen?

      Scheinbar können Sie leben ohne geboren zu sein. Sie sind ein Weltwunder?
      Geld entsteht aus dem Nichts mit einem Buchungssatz (Währungs- und Zahlungsmittelgesetz)!
      Es entsteht wird geboren! Natürlich müssen dafür Leistungen erbracht werden damit man vom Schöpfer bedacht wird.

      Das gesetzliche Zahlungsmittel, ist im Währungs- und Zahlungsmittelgesetz definiert! Dieses aus dem Nichts geschöpfte Geld wird zwischen Zentralbank und Geschäftsbanken zum Ausglkeich von Geldmarktoperationen geschaffen (nicht durchlässig)! Das von den Geschäftsbanken mit ihren Kunden geschöpfte Geld, wird mittels dieser Manöveriermasse auf den Bankgirokonten im Hause SNB hin und her geschoben!

      Die SNB muss keine Schulden abbauen, sie schöpft das gesetzliche Giralgeld, Kraft Gesetz, Sie Neunmalkluger! Würde Sie keine Verbindlichkeiten aufbauen, würde auch keine Manöveriermasse vorhanden sein!

      Wenn alles aus Dreck entsteht, so besteht eben alles aus Dreck! Darum frage ich mich dauernd, warum das Bankensystem Eigenkapital benötigt, wenn es doch das Geld schöpft. Es würde niemanden in den Sinn kommen, von Driten Dreck zu beziehen, wenn er den Dreck selber schafft, nur um ihm “Rendite” zu verschaffen? Aber genau so ist das System aufgebaut. Warum wohl?

      Ihre Buchhaltungskenntnisse müssen Sie insofern erweitern, als das Bankensystem das Geld schöpft, also bewusst per Gesetz, Verbindlichkeiten schaffen muss! Ohne diesen zwingenden Vorgang gäbe es kein Geld! Abstraktes Denkvermögen? Weil jedoch das Geld im Bankensystem einverleibt ist, bleibt es immer auf irgend einer Bank!

      Ganz anders verhält es sich bei Nichtbanken! Sie dürfen kein Geld schöpfen! Den Bankkredit oder Lieferantenkredit sollten sie zurückzahlen, aber wenn die Kundenguthaben nicht abnehmen, so steigt die Schuld insgesamt und nimmt nicht ab. Mehr Geld ist eben Gewinn resp. Ersparnisse, es sei den, jemand macht Verlust oder reduziert sein Guthaben!

      Nein die Banknote kann dem Wesen nach gar keine Schuld sein. Die Banknote wird von der SNB, Kraft Gesetz geschaffen und wird dem Publikum via Bankensystem zur Verfügung gestellt. Dieses Zahlungsmittel ist einzig durchlässig!
      Buchungssatz: Bankgirokonto an Notenumlauf (Passivum als Eigenart und nicht Verbindlichkeit).
      Geschäftsbanken: Kassa an SNB und Kundenguthaben oder Kredite an Kassa!
      Schwierig?

      Ohne Bankkredit oder Bankinvestition kann kein Geld entstehen. Die Kehrseite der Schuld ist dann der Besitz! Wenn dieser Besitz nicht wieder zum Bankschuldner zurückfliesst, kann die Schuld weder getilgt noch das Geld vernichtet werden.
      (Schulden/Forderungen an Kundenguthaben/Verbindlichkeiten = Verbriefung im System).
      Das Eigenkapital ist demnach eine Umlage von Verbindlichkeiten in gesetzlich dem Risiko (Schulden) zugeordnete Kundenguthaben.

      Seien Sie gegrüsst.

    • Grüezi @Georg Bender,

      die „Polemik und Egozentriertheit“ können sie gerne für sich selbst behalten. Sie kämpfen gegen eine kognitive Dissonanz. Sie sind ausser Stande zwischen Giralgeld und Zentralbankgeld zu unterscheiden. Sie belegen die Richtigkeit meines Standpunkts.

      Sie schreiben:

      „Das gesetzliche Zahlungsmittel, ist im Währungs- und Zahlungsmittelgesetz definiert!…“ dazu schreibe ich: Korrekt!

      weiter schreiben Sie:

      „Die SNB muss keine Schulden abbauen, sie schöpft das gesetzliche Giralgeld, Kraft Gesetz, Sie Neunmalkluger!“

      Zitat Ende.

      Die SNB schöpft also das „gesetzliche Giralgeld“?

      Herr Georg Bender, bevor Sie mich und anderen Kommentatoren diskreditieren, bitte ich Sie, sich mit den elementarsten Grundsätze der Materie auseinanderzusetzen.

      Sie grüssend

    • Arbeitgeber KMU
      Kognitiv verstehe ich das Geldsystem, scheinbar im Gegensatz zu Ihnen? Umsatz = Gewinn, auch aus Ihrem kognitiven Fundus.

      Der Unterschied zwischen geschöpftem Giralgeld der Zentralbank (kein Delkredererisiko) und der Geschäftsbanken, liegt zum einen in der Gesetzmässigkeit gemäss Währungs- und Zahlungsmittelgesetz und zum anderen bei der Manöveriermasse der Zentralbankgeldmenge für den bankübergreifenden Zahlungsverkehr.
      Einzig das Bargeld ist durchlässig! Logisch, weil die Kundenguthaben, geschöpft von den Geschäftsbanken liegen nur zu einem geringen Teil auf den Bankgirokonten im Hause SNB (Geldmarktoperationen zwischen ZB und GB).

      Die Geschäftsbanken schöpfen gleichzeitig Forderungen und Verbindlichkeiten, darum besteht das Geld aus Schuld und Besitz! Die Geschäftsbank hat kein physisches Bankguthaben, wie denn auch? Geld entsteht aus dem Nirwana. Kraft des Gesetzes dürfen nur ein eingeschränkter Kreis, Geld schöpfen! Erst wenn das Geld zum Bankschuldner zurückfliesst, die Sachwerte verkauft oder abgeschrieben sind, wird das Geld vernichtet!

      Eine andere Erklärung gibt es nicht. Nebenbei die Erde kreist um die Sonne und nicht umgekehrt.

      Erklären Sie aus Ihrer Sicht den Ablauf eines Zahlungsauftrags eines Kunden, welcher sein Sichtbuchgeldguthaben über sagen wir mal 10 Mio. CHF auf eine andere Bank übertragen möchte? Wir sind gespannt? Entweder wird sich meine ausgeübte Praxis als Fehler herausstellen, oder Sie könnten dazulernen?

      Erklären Sie auch noch den Multiplen Faktor von Kundenguthaben als Kehrseite der Schulden? Wäre hilfreich?

      Das Bargeld habe ich Ihnen beantwortet? Die Zentralbank belastet den Geschäftsbanken den Notenumlauf (Forderung), also müssen diese das Bargeld wieder zurückfliessen lassen! Beim Untergang des Bargeldes, wird dies geschehen!

      Anstatt sich einfach abwertend zu äussern, bringen Sie Butter bei den Fischen? Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, würden sie erkennen, dass die Existenzkämpfe und Armut, bewusst Menschgen gemacht sind, damit die Unterdrückung auch funktioniert. Warum dürfen nicht alle Länder, wie wir es dürfen, die Schuldenwirtschaft frönen? Damit die Ausbeutung funktioniert?

      Seien Sie gegrüsst

    • @Grüezi Georg Bender,

      Ihre zwei Fragen kann ich so weiter ergänzend beantworten (siehe auch):

      https://insideparadeplatz.ch/2017/05/03/gefuehlskaeltester-anlass-des-jahres-die-gv-der-snb/

      Banken können untereinander nur in Zentralbankgeld zahlen, eine Zahlung mit einer eigenen Verbindlichkeit ist eben keine Zahlung!

      Giralgeld ist eben kein Geld sondern eine Forderung auf Geld, was nichts anderes heisst, als dass Banken zweiseitige Schuldverhältnisse eingehen können – nur sind diese eben kein Zentralbankgeld. Banken wissen allerdings sehr genau, dass niemand mit Schulden schuldbefreiend zahlen kann. Allein die Übertragung von Sichtverbindlichkeiten stellt noch keine schuldbefreiende Zahlung dar.

      a) eine Zahlung in ZBG in Banknoten (Kasse)
      b) eine Zahlung in ZBG in Forderungen gegen die Zentralbank.
      c) auch die Kassenbestände der Geschäftsbanken gehören zum Zentralbankgeld

      Das heisst, dass eine bargeldlose Zahlung in keiner Weise auch eine zentralbankgeldlose Zahlung ist.

      Braucht die Geschäftsbank Banknoten, werden diese von der Zentralbank ausgeliefert, die Zentralbank bucht einen Passivtausch

      -Zunahme Zentralbankgeldumlauf gegen Verbindlichkeitsabgang Geschäftsbank,

      während die Geschäftsbank einen Aktivtausch

      -Zunahme Kasse gegen Forderungsabgang Zentralbank
      vornimmt.

      Viele in diesem Forum haben Sie @Werter Georg Bender als Troll bezeichnet. Nun es steht mir nicht zu, Sie in irgendeiner Weise zu „aphostrophieren“ – gelegentlich haben Menschen die andere abstempeln und nicht mit Meinungsverschiedenheiten umgehen können oder dulden, sehr grosse Probleme mit sich selbst.

      Sie rühren da aber völlig unbekümmert mit Ihren Begriffen in einen Topf. Das ist nicht haltbar – Ihren 40 Jahre Bankerfahrung in Ehren. Auch da sollten Sie sich mal überlegen, was Sie eigentlich sagen wollen. Am besten ist es, bei der Betrachtung monetärer Fragen bei den eigentlichen Sachbegriffen zu bleiben und das Ganze nicht mit irgendwelchen Wertvorstellungen zu bepflastern.

      Sie grüssend

  2. Machen wir uns nichts vor:

    Die Mänätscherlis grosser (Financial Services) Firmen haben im Allgemeinen keine (zero, nada, zilch!) Ahnung von Informatik. Und das gilt – leider! – sogar für die meisten der wenigen, die in ihrem Studium auch schon mal etwas programmiert haben. (Und “Programmieren” heisst bei mir nicht, in Excel mal eine Formal eingetippt zu haben!)

    Denn das grösste Problem der meisten Firmen liegt nicht primär darin, dass Ihre Informatiker nicht gut programmieren könn(t)en.

    Ein viel grösseres Problem ist, dass die Business Leute keine Ahnung haben, wie wichtig die Qualität Ihrer Daten ist – und zwar bereits auf Stufe “middle management”. Und falls sie es wider Erwarten dennoch wissen sollten, so ist es ihnen egal. Denn damit lässt sich keine Karriere machen!

    Dies galt schon vor fast 20 Jahren – insbesondere für “e-business” Anwendungen – und heute genauso (wenn nicht sogar bedeutend mehr) für “Big Data and Smart Analytics” (eigentlich: Predictive Analytics) Anwendungen.

    Manchmal hört man auch aus Mänätscherlis Mund, dass man Probleme wie Google lösen sollte.

    Gleichzeitig verkündet selbiges Mänätscherli, dass man sparen müsse, und deshalb die Arbeit aus der Schweiz nach Bratislava, Krakau, Tallinn, Bangalore etc verlagere – oder, in gewissen Firmen – auch nach Kansas City. Ein Projekt wird dann zum Beispiel von Leuten aus – von Ost nach West – Bangalore, Hyderabad, Budapest, Zürich, London, New York und Kansas City realisiert.
    [ Gemeinsamkeiten mit realen Projekten & Personen sind selbstverständlich völlig zufällig und definitiv (!!!) unbeabsichtigt … ]

    Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen:
    Im Winter ist der Zeitunterschied zwischen Ost und West zehneinhalb Stunden …
    Klar: Alles kein Problem mit Skype Meetings … vor allem, weil ja die Technologie heute 200% (oder waren es 300%?) zuverlässig ist und alle Teilnehmer immer ganz deutlich verstanden werden können.
    Und ausserdem melden sich Inder, die bestenfalls (wenn überhaupt!) “Bahnhof” verstanden haben, sofort.
    [ Wer Ironie raushört, darf sie gerne behalten! ]

    Probleme wie Google lösen?!

    Ah, ja: Google stellt primär Leute an, die in Informatik Spitze sind – koste es, was es wolle.

    Schweizer Financial Services Firmen stellen primär Leute an, die günstig sind, egal woher, egal was sie wissen, egal was sie können. Wenn sie sogar Informatik buchstabieren können, so schadet es doch auch nichts …

    So läuft das.

    Und nein, ich arbeite nicht bei der Credit Suisse. Und auch nicht bei der UBS …

    In der Tat könnte mir dies alles eigentlich egal sein – sch….-egal, sogar – denn ich bin seit über 6 Jahren pensioniert … freiwillig frühpensioniert, Lex Couchepin sei Dank.

    Mir tun einfach die Leute leid, die bei diesen Bedingungen einen guten Job machen möchten …

  3. British Airways (spanischer Chefe) hat 700 ITler nach Indien outsourced. Was passiert seitdem? Computermeltdown, Chaos, Holidays from hell et cetera et cetera. 300 000 Passagiere baden das IT-Chaos bisher aus.
    Gut, dass die CS nur 1.irgendwas Mio Kunden (noch) hat.
    Hauptsache, die intriganten Manager haben das Säcklein voller harter Franken.

  4. Der Schweizer Staat sollte bei systemkritischen Banken, Stichwort „Too Big to Fail“, genauer auf solche Aktivitäten schauen.

  5. Arbeitgeber KMU

    Wenn Sie es noch nicht bemerkt haben sollten, ich bin für eine Volkspension, welche nicht auf der Basis der Lohnsumme abgewickelt wird?

    Die 2. Säule in die 1. Säule mathematisch zur Abdeckung der einheitlichen Volkspension (Kopfpauschale) umlegen. Der Rückfluss wird über den Endverbraucher oder Endbenutzer umgelegt (Produktpreis). Dabei ist auch der Finanzumsatz gemeint!

    Reform des Lügensystems Sozialversicherung (wäre auch für die Erwerbssteuer denkbar) aus Demografie, Generations- und Sozialpartnerschaft, basiert auf der Lohnsumme! Idiotie zur Vernebelung des Geistes = Junge finanzieren Alte = Geld fällt vom Himmel?

    Wieviel wird mit diesen CHF 300 Umsatz verdient (Geld- und Güteraustausch)? Das notwendige Geldvolumen ist natürlich, wie Sie erwähnen, nicht identisch mit eine Addition für eine willkürlich gewählte Periode. Dabei wird nur der Begriff Kosten erwähnt, jedoch selten die Kehrseite Ertrag? Warum wohl? Im Umlageverfahren können keine Gewinne/Ersparnisse resultieren, es sei denn, die vorher aus der Geldmengenerhöhung entstanden Ersparnisse, werden umgelagert (der eine hat weniger, der andere mehr, oder eben aus Geldmengenerhöhung = Investitionsbranche).

    Nebenschauplatz: Infosperber
    J. Hunkeler versteht das Geldsystem in seiner Entstehung, Funktion und Auswirkung nicht (Auseinandersetzung bei Infosperber). Er spart (Gemeindeschuldenabbau) damit die spätere Generation dafür liegengebliebene Investitionen stemmen darf! Generationsgerechtigkeit pervers! Siehe Schäuble mit seiner schwarzen Null! Dafür marode Schulen und Infrastruktur!
    Infosperber hat mich gesperrt weil ich das Geld, korrekt als nicht getilgte Schulden und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen definere. Man kann bekanntlich nicht leben ohne geboren zu sein?
    “Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, wir hätten morgen eine Revolution, Henry Ford 1863-1947” Die längst fällige Aufklärung wird von Ökonomen, Politiker und Journalisten gemieden, wie der Teufel das Weihwasser? Warum wohl? Viele würden, sinnvollere Beschäftigung suchen müssen?

    Seien Sie gegrüsst!

    • Grundsätzlich einverstanden, nur fehlt bei dieser Analyse das Fakt der 4. Industriellen Revolution. Gemeint ist die Digitalisierung und Automatisierung mit gravierenden und unumkehrbaren Folgen für alle abhängig Beschäftigten und damit auch für alle sozialen Systeme. Auch kaum jemand spricht über die daraus resultirende weltweit zunehmende Arbeitslosigkeit, welche die SVP durch Kürzungen bei sozialen Leistungen begegnen will. Niemand spricht über Reduzierung der Arbeitszeit um Arbeit breiter zu verteilen, weil dadurch ein Machtinstrument der Eliten wegfällt. Über infosperber muss man keine Gedanken verlieren, weil halt Ignoranz und Arroganz im Spiel sind.

    • Grüezi@Georg Bender, @Toren Bube,

      wenn Sie das Geldsystem kritisieren laufen Sie bei mir offenen Türen ein. Der Umgangston in einem Forum muss aufrechterhalten werden, d.h. strafrechtlich relevante Äusserungen werden m.W. zensusiert. Der Blogbetreiber haftet mit, da Internet kein rechtsfreier Raum ist.

      @J. Hunkeler hat grossartiges geleistet, indem er wissenschaftlich die demografischen Entwicklungen, mit der Verwalter und Politiker Leistungen kürzen wollen, widerlegt hat. Und zu widerlegen gibt es in der 2. Säule sehr viel. Die kapitalgedeckte Rente hat vor allen Dingen für diejenigen Vorteile, die uns erklären wollen, das Geld arbeitet.

      Sie grüssend

    • TorenBube
      Genau diese Zukunft habe ich eingeschlossen!

      Mit meinem Vorschlag einer einheitlichen Rente, ist eigentlich das Bedingungslose Grundeinkommen gemeint! Dieses soll ein ordentliches Leben in Würde ermöglichen (ca. CHF 3’000 Netto steuerfrei pro Monat und Person). Die sog. Finanzierung habe ich erwähnt (Umsatz Endverbrauch oder Endbenutzung). Damit ist die Automatisation abgedeckt! Würden sich die Produktpreise verändern, wäre das Grundeinkommen entsprechend anzugleichen.

      Mit dem jetzigen System müssten wir verhungern, es sei denn, der Staat würde die notwendigen Geschenke verteilen.
      Die Unverfrorenheit der Ökonomen, Politiker und Medien, welche ohne Berücksichtigung des Geldflusses (fällt vom Himmel?), immer noch das Zahler-Spiel zelebrieren, ist mir schleierhaft?

      Seien Sie gegrüsst.

    • Arbeitgeber KMU

      Meine Antwort auf Ihre Umsatzgeschichte haben Sie noch nicht begründend bewertet? Umsatz ist eben nicht Gewinn, er ist aber mit Arbeit verbunden (Arbeitsteilung)!

      Was hat die scheinbar wissenschaftliche Arbeit von J. Hunkeler genützt? Die Sozialsysteme werden landesübergreifend immer noch mit der Lohnsumme umgelegt, anstatt aus der Wirtschaftsleistung (Bedürfnisabdeckung mit aus Schulden und Bankinvestitionen geschöpftem Geld)! Im Produkt sind sämtliche Wirtschaftsfaktoren mit geld aufgewogen. Die Aufteilungsspiele Arbeit- Geber und Nehmer scheint den Geist vernebelt zu haben! Der Arbeitgeber kommt weder für den Gegenwert der Arbeit auf, noch beteiligt er sich an den Sozialausgaben. Er stellt einen Arbeitsplatz, ist löblich, solange zur Verfügung al ser rentiert.

      Um diese Zusammenhänge zu verstehen, braucht es keine wissenschaftliche Beweise, dazu genügt ein gesundes abstraktes Denkvermögen, welches bei den Ökonomen, Arbeitgeber, Politikern und Medienverantwortlichen zu Fehlen scheint? Das Volk als Manöveriermasse?

      Die Geldschöpfung ist nicht für die Krisen verantwortlich, sondern die einseitige Verteilung der Kehrseite der Medaille (Besitz = Rückfluss = Haftung)! Weil das Geldsystem im Bankensystem einverleibt ist, können Krisen, wie 2007, auf Knopfdruck inszeniert werden! Der Gesetzgeber könnte dies verhindern, ween es ihm um das Geldsystem gehen würde?

      Aus diesem Verständnis heraus, kann man leicht erkennen, dass die Existenzkämpfe und Armut mit den Demütigungsanstalten Arbeit- und Sozialamt, einzig konstruiert sind, um die Menschen unnötig zu hetzen!
      Wie definieren Sie dieses Spiel? Lieb und nett, oder Manipulation?

      Diese klare Wortwahl hat mir die Sperre bei Infosperber eingebracht! Mit der Wahrheit muss man keine Strafverfolgung befürchten. Direktiven von Obrigkeiten? Freie Meinungsäusserung in einer Demokratie, sieht wohl anders aus?

      Seien Sie gegrüsst

    • @Georg Bender,

      Wer bei komplexen Themen verbal schludert, also keine exakt definierte Verbalität verwendet, der hat schon im Ansatz verloren.

      Die Studie von J.Hunkeler ist 10 Tage alt. Er widerlegt das „Märchen“ der Demographie und prangert die fragwürdigen Bemessungsmethoden des BfS und die Verwaltungskosten der PK. Ein Skandal!

      Geldsystem und Rentensystem muss man getrennt beleuchten, damit die Fehler deutlich hervorgehoben werden können. Klar, da bin ich ganz bei Ihnen. Mit dem heutigen System ist die Vereelendung für über 90% der Bevölkerung vorprogramiert – es ist mathematisch – unzweifelhaft.

      In einem Geldystem was permanent aufschuldet verschwinden zwar einzelne Kredite, da getilgt, aber in Summe verschwindet das geschaffene Giralgeld (kein gesetzliches Zahlungsmittel) eben nicht, es wird immer mehr (aufgeschuldet), siehe Bilanzverlängerungen, Geldmengenwachstum. Ersparnissen müssen immer gleich hohe Schulden gegenüberstehen. Wenn nun die Sparer nicht mit der Rate entsparen, mit der die Schuldner vertragsgemäss entschulden müssen, geht die Sache nicht auf. Es sei denn es werden immer mehr Schulden gemacht. Die 2. Säule ist auch deshalb zu verwerfen und abzuwickeln. Die Erträge? Sie meinen die Boni, Provisionen und Gebühren für die 1800 Pensionskassen?

      Selbstverständlich, ist die Basisfrage; weshalb man die Anbindung der Renten und ihrer Finanzierung nicht an die steigende Produktivität der CH-Wirtschaft verknüpft? Sehen Sie, schon die richtigen Fragen zu stellen, würde dieses System zum einstürzen bringen. Dahinter stehen grosse Interessen.

      Würde man das tun, müssten alle Einkommensbezieher unabhängig von der Art ihrer Einkommen Beiträge zur Finanzierung der Renten leisten. Kapitaleinkommen wie Dividendenzahlungen und Unternehmensgewinne müssten ebenso herangezogen werden.

      Mit der Mikrosteuer zusammen könnte dies auch die Basis für die Abschaffung der Einkommenssteuer sein. Seien Sie sich nicht so sicher, dass das BGE eines Tages Realität wird. Die Apathie in unserem Land hat epidemiologische Züge angenommen.

      Sie grüssend

    • Arbeitgeber KMU

      Sie verstehen das Geldsystem nicht, Sie schludern!

      Aus Schulden entstehen Ersparnisse und nicht umgekehrt! Wenn es keine Schuldenerhöhung gäbe, würde die Ersparnisse auch nicht wachsen! Die Ersparnisse (Besitz) sind die Kehrseite der Medaille! Solange die Ersparnisse nicht zum Bankschuldner zurückfliessen, kann die Schuld nicht getilgt und das Buchgeld nicht vernichtet (aus der Bilanz genommen werden) werden!
      Umgekehrt ist richtig: den Schulden stehen immer Guthaben gegenüber!
      Dieser feine Unterschied richtig einordnen zu können, würde die richtigen Antworten geben!

      Die Demografie kann nur auf Grund des einfältigen Lohnsummenspiels aufrecht erhalten! Solange die Bedürfnisse einer Bevölkerung abgedeckt werden können und dafür ausreichend Schulden, ich meine Kaufkraft vorhanden ist, sind die Systeme gesichert! Da müssen keine einfältigen mathematische Formeln verwendet werden, da genügt das logische Denken!

      Es ist manchmal viel einfacher als man denkt? Die Ökonomen, Politiker und Medien können nur ihr Verschleierungsspiel durchziehen, weil die Bevölkerung über das Geldsystem nicht aufgeklärt wird! Die Volkspension 1972, hätte den Weg zum Grundeinkommen geebnet, wir wären viel weiter als andere Länder!

      Seien Sie gegrüsst!

    • @GeorgeBender
      @IP

      Mein Lob gilt allen, mit guten Ideen und IP, die auch andere als bloss die elitäre Mainstream Infos zulassen. Schon daran kann man das kranke System erkennen. Ein Danke an IP und alle Ideen-Kämpfer.
      Nur, es gibt viele Lösungsansätze, Plan-B etwa oder Silvio Gesell etc. Aber all das und was wir hier tun wird nichts ändern, wegen der Macht-Asymetrie zwischen der Minderheit der Besitzenden und der Mehrheit der anderen. Denn der hegomoniale Neoliberalismus und Demokratie vertragen sich ganz und gar nicht, siehe TISA. Nicht Neolibetale Oekonomie (also soziale) vetsteht sowieso niemand, oder kennt hier jemand einen solchen Politiker?
      Meine Stimme haben Sie!
      Allen alles Gute!!!

  6. Ausser dass wir Banker an Pflanzen (UBS) und Angestellten im Promillebereich (CS) sparen fällt uns nichts mehr ein.

  7. Es gibt einen einzigen gangbaren Weg: sämtliche Backofficler, ITler, Kassiers etc usw ab Montag auf unbestimmte Zeit in einen 100% Streik treten. Einfach zu Hause bleiben. Nach drei Tagen ist eine Bank Geschichte. Und soweit reicht die Macht der Versager Mänätschör nicht, als dass sie wie Anno 1914 die Armee aufbieten können um auf die Streickenden zu schiessen. Eure Jobs seit ihr sowieso los. Egal ob mit oder ohne Streik. Nur eine Frage der Zeit.
    Schade ist Charakterlosigkeit kein Strafbestand. Unsere Gefängnisse wären mit Bankmänätschör überfüllt.

  8. Swisscom ist nicht besser. Off-/nearshoring wird vorausgesetzt. Ob es funktioniert ist nebensache. Swissness gehr anderst!

    • Swisscom ist sowieso eine hochproblematische Firma. Die arbeiten nach dem „Modell Migros“: Gestützt auf eine Oligopol/Monopolrente und ihre hervorragenden politischen Beziehungen treten beide ständig in neue Märkte ein. Meist mit einem hundslausigen Produkt, aber über die Bereitschaft, fast grenzenlose Verluste hinzunehmen und den Support durch „freundliche“ Politiker schaffen sie es, kleine KMU an die Wand zu drängen.
      Alles selber erlebt, seither kaufe ich grundsätzlich nur noch bei Aldi/Lidl und in Deutschland ein.

  9. Wer für eine Weissgeldstrategie, die Personenfreizügigkeit und Energiewende ist, muss auch mit den Konsequenzen leben können.

    In einer direkten Demokratie haben wir unser Schicksal in den eigenen Händen.

  10. Kenne einen Inder, der hier in die Schweiz kam, um – sagen wir einmal freundlich – einen Buchhaltungskurs zu besuchen. Er wollte dann nicht zurück. Zum Glück kannte er einen anderen Inder hier, der ihm gegen Bezahlung von CHF 50’000.- einen Job in der Finanzabteilung einer bekannteren Schweizer Firma besorgte, wo er arbeitete. Der Job erfordert Buchhaltungsqualifikationen, die Tausende von Schweizern mitbringen würden. Einen Inder braucht es dafür ganz sicher nicht. Weiss der Geier, mit welchem Schwindel der die Arbeitsbewilligung erhielt.

  11. Wer schon einmal mit IT-Dienstleistern aus Indien zu tun hatte, kennt die unterirdische Qualität. Der Schaden ist jeweils kaum wieder gutzumachen, da sich diese Leute an keine Standards halten und nichts dokumentiert wird, oder dann so dass es absolut unbrauchbar ist. D. h. man kann dann wieder bei Null anfangen, nachdem das Projekt gescheitert ist. Ich könnte eine mehrseitige Liste von solchen Projekten bei CH Banken und Finanzdienstleistern zusammenstellen, es ist das reinste Fiasko. Tragisch, dass die gleichen Fehler immer wieder gemacht werden.

    • Das war immerhin die beste Entwicklungshilfe, die Indien bisher bekam!

      China bekam jedoch eine x-fach bessere.

  12. ich habe da schon einige Erfahrungen machen müssen, nachdem gewisse IT Dienstleistungen ausgelagert wurden. im Allgemeinen sinkt die Qualität der Dienstleistung sofort ganz massiv ab und man muss dem neuen Dienstleister als quasi-Unternehmensberater zur Seite stehen. Die Qualität der heimischen Dienstleister wird nie wieder erreicht. Die Gesamtkosten einer solchen Aktion sind meiner Ansicht nicht unbedingt niedriger, da bei den Empfängern der Dienstleistung Mehraufwand entsteht, der auch gern verschwiegen wird. Die asiatischen IT Diensleister haben auch das Problem, dass sie ständig ihre besten Leute verlieren und man somit ständig vor Probleme gestellt wird. es ist nichts dagegen einzuwenden auch guten IT Profis in Indien Arbeit zu geben, leider ist die Qualität nicht einheitlich und gleichbleibende gute Qualität hat auch in Indien seinen Preis. was aber immer wieder anzutreffen ist, ist die brutale Vorgehensweise beim hiesigen Stellenabbau wie hier. Die sozialen Kosten werden wieder der Gesellschaft aufgebürdet. Anstatt, dass man guten Mitarbeitern in anderen Unternehmensbereichen aufnimmt werden sie kurzerhand auf die Straße gestellt.. sehr häufig Familienväter und solche die kurz vor dem Kündigungsschutz vor der Rente sind, damit es möglichst viele Sozialfälle gibt.

  13. Daten sind das Erdöl der Finanzwirtschaft. Was ist denn das Kerngeschäft einer Bank, wenn nicht Zahlen in etwas schlauerer Weise als andere zu addieren?

    Das Gift der Kurzfristdenker rinnt immer noch durch die Venen der GL. Und dann gibts nur noch ultrakonservative Politiker die „die Jobs wieder zurückbringen“?

    Die Systemkrise ist noch nicht vorbei. Warum? Die Generation Jones klammert sich immer noch vehement an die Macht. Kunststück, die haben ja die Kleinen nach Vorbild schon konsumtaub erzogen. Von denen ist leine opposition zu erwarten. Geld haben sie keins.

    Gut, dass die Zeit vergeht. Ich befürchte sie ist das einzige wirksame Mittel gegen diese Entscheide.

  14. Globalisierung sei Dank.

    Und die Leute jubeln immer noch Globalisten wie Macron, Merkel, Obama und unserem Bundesrat sowie Mehrheit im Parlament zu…

    Die Bevölkerung ist letztlich selbst schuld.
    Ausser man zweifelt die Wahlresultate an, wo man durchaus Gründe dafür finden kann.

    • Grüezi@Peter Keller,

      in der Tat, die Indizien erhärten sich auf einen Wahlbetrug in Frankreich:

      http://www.epochtimes.de/politik/europa/wahlbetrug-in-frankreich-12-prozent-ungueltige-stimmen-le-pen-stimmen-beschaedigt-ausgegeben-a2114902.html

      Das ist inzwischen Aktenkundig. Hinter Macron, steht ein ganz gefährlicher Mann: Jacques Attali.

      In seinem Buch „L’Avenir de la vie“ (1981) meinte dieser:

      „Wenn jemand die 60/65 Jahre überschreitet, lebt er länger, als er produziert und kommt die Gesellschaft daher teuer … Aus Sicht der Gesellschaft ist es vorzuziehen, dass die menschliche Maschine sich brutal blockiert anstatt schrittweise abzubauen. Das wird ganz klar, wenn man daran denkt, dass zwei Drittel der Gesundheitsausgaben sich auf die letzten Lebensmonate konzentrieren.“

      Verschwöhrungstheorie? Hirngespinste? Ja, da stimme ich mit Ihnen überein: Die Bevölkerung ist letztlich selbst schuld.

      Sie grüssend

  15. Auf die Frage unseres Chefs (3 Stufen über meinem direkten Vorgesetzten), was ich hier denn arbeite, antwortete ich, was ich mache sollte eigentlich ein Inder machen….lautes Gelächter und anschliessend der Einwand dass dies Aufgrund der Gesetzte nicht machbar sei, erwiderte ich wo ein Wille auch ein Weg…dies war vor ca. 5 Jahren…wo kann ich jetzt meine Provision abholen?

  16. Ich wünsche die Herren Rohner und Thiam irgendwann auch für Inder schaffen zu müssen und ein Billig-Lohn Modell zu beziehen. Klar aus India.

    • Lieber Trump, Inder würden nie einen Rohner anstellen, unfähige Leute haben sie im eigenen Land genug!

  17. Viele schreiben sich in diesem Forum die Wut aus den Fingern. Darum mein Rat: Kauft Aktien der Firma, übernimmt die Mehrheit und ändert alles, was nicht gefällt.
    ansonsten: don’t cry over spilled milk

    • Eine herunter gewirtschaftete Bude bestehend aus einem überteuerten und überforderten Wasserkopf mit vielen Schulden zu kaufen? Die haben ja nicht mal das Geld für einen Kopierer und müssen ihn leasen.

    • 2.1 Milliarden Aktien * Fr. 13.7 gibt etwa 29 Mrd Franken.

      17’000 Mitarbeiter in der Schweiz, 47’000 weltweit.

      Da macht 1.7 Millionen pro Mitarbeiter, falls die CS nur den Arbeitern in der Schweiz gehören soll.

      Ist doch ein hübsches Sümmchen. Die bisher vergraulten Aktionäre werden wohl kaum in eine Firma nachinvestieren, deren Aktienverlauf eines Startups aus der geplatzen New Economy-Zeit gleicht.

      Der Rest bräuchte eine grosses Darlehen..

      Falls keine Mehrheit erreicht wäre, so fällt die Rakete nach unten, und es würden Verluste realisiert.

      Würden Sie 1.7 Millionen Schulden für einen Arbeitsplatz mit Altlasten aufnehmen?

    • Eine Beteiligung an einem öffentlichen Ärgernis ist in etwa gleich bedeutend, im vollen Bewusstsein sich als Geisterfahrer auf die Autobahn zu wagen! 💀💀💀 Solches ist nur jenen vorbehalten welche mit fremden Geld spekulieren! Kathar in Katar 😬😬😬

    • Hans
      Sie drucken das Geld selber!
      Buchung: Aufwand an Kundenguthaben!
      Welche Schulden meinen Sie? Selber gedruckt?

    • Aktien von durch Diletanten geführten Firmen zu kaufen in der Hoffnung auf Besserung: es gibt keinen sichereren Weg zum Verlust des eigenen Vermögen.
      Da kauft man besser die Konkursmasse auf.

  18. Ich habe vor 4 Jahren die CS verlassen, da ich nach etlichen Umstrukturierungen plötzlich der letzte Mohikaner in der Abteilung war. Mein Linienvorgesetzen haben dann entschieden sofort Know-how Transfer an Indische MA zu forcieren. Für mich war klar alles nur eine Zeitfrage bis ich zur Schlachtbank geführt werde. Zum Gück tat sich eine tolle Möglichkeit bei einer soliden CH-Firma auf und konnte somit vor der Notschlachtung abspringen. Mein Posten wurde mit ca. 10 Indern ersetzt, was für ein Hohn, die sind sonst doch so gut?!.
    Wirklich hilft nur eins:
    Sucht eine neue Stelle
    kündigt sämtliche Geschäftsbeziehungen zur CS und saldiert sämtliche Konten.
    Wenn das alle konsequent machen würden, dann wäre das Thema CS mit all seinen menschenignorierenden Taten nur noch Vergangenheit.

    • Die Inder werden wohl nach einem Volumenmodel verrechnet. Manchmal zusätzlich über ein anderes Budget. Aus Effizienzgründen müssten alle an einem Ort sitzen: also alle in Zürich oder alle in Naido (oder auch Wroclaw).

      Aber eben: Bonis geht vor Effizienz!

  19. Einige Praktiker-Tipps:
    a) Sofort beginnen, gezielt und unauffällig Dokumentationen verschwinden zu lassen und den Nachfolgern einige „Fallen“ eizubauen (erfahrene ITler wissen, was ich meine). Die sollen nur Ruinen erben.
    b) Ab spätestens Mitte Juni für unbestimmte Zeit krank schreiben lassen. Wegen der unerträglichen Situation bei der CS (jeder Arzt wird das sofort bedenkenlos unterschreiben)
    c) Sofort alles „Material“, welches sich angesammelt hat, an Insideparadeplatz schicken
    d) Überzeit geltend machen (private Notizen reichen aus)
    e) Nach Ablauf der Krankenzeit (bis zum letzten Tag ausnutzen!) entweder neuen Job antreten oder HCL noch ein paar Monate aussaugen (aus eigener Erfahrung kann ich versichern, dass indische Firmen meist völlig unorganisiert sind, da kann man gut 6 Monaten oder länger rein gar nichts tun ohne dass es auffällt)
    f) In jedem Fall jeden Franken vom CS Konto abziehen und aktiv alle Freunde/Bekannte dazu auffordern, das gleiche zu tun
    Und achja, die wichtigste Versicherung für einen CS-Mitarbeiter ist nicht die Krankenkasse sondern die Rechtsschutzversicherung.

    • Die Aeusserungen des „Freiheitskämpfer“ scheint der Stimmungsbarometer zu sein für die Befindlichkeiten in dieser Unternehmung. Traurig.

      Die Worthülse „Outsourcing“ ist bei vielen Executives bloss ein Modewort geworden um die Unfähigkeit zu kaschieren, dass man am absoluten Ende des Latains angelangt ist……….

      Urs Rohner und Companie ins Notizheft diktiert: Der IMAGESCHADEN für solche irregeleitete Blaupausen kostet bestimmt 10x mehr als diese vermeintlich billigen, im Endeffekt aber teuren und desaströsen „Sparmassnahmen“ Richtung Indien. DENKEN.

    • Das eigene Leben aktiv und sinnvoll gestalten – das ist Freiheit.
      Rachsüchtig zu handeln, Fallen aufzustellen und sich krank schreiben lassen bis man krank ist, macht glaub nicht glücklich – und ist nicht sinnstiftend…

      Ich denke eine Neuorientierung ist angezeigt, wenn man bei einem Arbeitgeber ist, der zähneknirschend die CH Arbeitnehmer zwar noch bezahlt, aber alles daran setzt um „den wichtigsten Wert einer Firma“ loszuwerden – koste es was es wolle…. fazit: nicht erwünscht -> weiterziehen

    • @myself

      Der beste Beitrag hier seit langem. Ich habe es in keinster Weise bereut, dass ich vor ein paar Jahren bei der most admired bank gekündigt habe. Das wichtigste, nebst einem tragföhigen Geschöftsmodell, sind bei einer Firma gute und motivierte Mitarbeiter. Die CS meint wohl, auf letztere verzichten zu können.Das ist ein neuartiges gewagtes Modell, vermutlich geht es schief, und die CS reitet sich nicht zuletzt wegen der Gier ihrer Chefs noch weiter in den Abgrund. Wohl dem, der von aussen diesem wenug sinnstiftendem Schauspiel interessiert zuschauen kann,
      Das Leben geht weiter, und ist sicherlich spannender ausserhalb der CS.
      Rohni und Thia, ihr seid auf dem Holzweg!

  20. Die Telefone von Pascal Emile & Co klingen heute sicher heiss.

    39+ Leute bekommen heute oder ab Montag einen Zusammenschiss und eine Hetzjagd mit allem, was die CS hat.

    Und die Leute beklagten sich über den nicht-tödlichen Teil der Stasi und Securitate.

    • Lieber aufrecht als auf Knien sterben: Würden Sie sich etwa eine solche bodenlose Schweinerei einfach gefallen lassen?

    • Sie haben mich falsch verstanden.

      Wir haben Stasi 2.0 bei der CS, UBS und anderen Banken.

      Sonst gilt: Rette sich wer kann!

  21. In der Session von letztem Montag sind laut HCL Slide 39 MA betroffen; dies könnte für die Montag-Session stimmen (head count der Anwesenden). Ein Kollege vom Support hat gesagt, es gäbe für sie eine Session am Dienstag.
    Die CS hat sehr geschickt gehandelt. Es finden mehrere Sessions statt, damit niemand einen Überblick erhält, wie viele MA wirklich betroffen sind.
    Die Vorgabe ist sehr perfid, 12 Monate bei HCL oder 2-3 Monate Kündigung per sofort (Eine Mausefalle für alle, besonders wenn man das Brot für seine Familie verdienen muss). Ich glaube, ihr werdet nachher von HCL entlassen. Für die CS ist das Ziel erreicht, die CS hat keine MA entlassen und kann sich ihre Hände in Unschuld waschen, wie dies der Captain Urs Rohner schon getan hat.
    Es gibt keinen Lärm, die CS muss auch keine Sozialplan erstellen, weil niemand von ihr direkt auf die Strasse gestellt wird, …

    Leute, macht euch keine Hoffnung, dass die CS euch nach einem Jahr als externe MA von HCL weiter beschäftigen wird, warum denn?
    Als HCL MA (extern) werdet ihr für die CS mehr kosten als jetzt (interner MA). Und abgesehen davon, HCL wird lieber Inder anstatt euch in die CS einschleusen.
    Für HCL ist das ganze eine lukrativer Deal. Sie ist damit mit einen Fuss in der Schweizer Bankenwelt und kann anschliessend mit guter Referenz expandieren und weitere interne MA von Banken verdrängen.

    • Dies ist bei UBS schon lange der Usus.
      – Legacy Apps Development bei HCL
      – Support bei Dell

      Der Sub-Contractor Swisscom von HCL in der Schweiz wollten die Inder nicht weiter verpflichten. Die Bank war damit genötigt dies Mitarbeiter wieder zu internalisisieren.

  22. Credit Suisse rocks!

    Muss man doch wohl einmal erwähnen: trotz all diesen Geschichten, die ja teilweise in den Himmel schreien, das IT-System läuft! Als Kunde logge ich ein und es geht! Etwas, wovon Postfinance-Kunden nur träumen können!

    • Bist Du noch CS-Kunde? Oh, melde Dich doch bei der KESB zur Ueberprüfung der eigenen Urteilsfähigkeit und zu Deiner eigenen Sicherheit.

  23. Den grössten Schrott und die Folgen davon haben wir den Amis zu verdanken. Interessant, dass die hier immer noch alles bestimmen. Wie zum Beispiel die Gucci Frau in der Geschäftsleitung mit Laufband im Büro. Stellt nur Amis mit Investment Banking Erfahrung an. Sehr hilfreich bei der aktuellen strategischen Ausrichtung der Bank.

    Kann nur sagen, brav Curry essen und immer schön mit dem Kopf wackeln.

    Vote for a better climate in UH at lunch time!

  24. @Cs Angestellte, Cs-ex Angestellte, Cs-ex-Arbeitslose und Cs-ex-Sozialhilfeempfänger,
    Tut euch zusammen, vernetzt und organisiert euch. Zu eurem Schutz und zum wirksamen Agieren. Engagiert, organisiert und vernetzt euch in Projekten und findet den gemeinsamen Nenner eurer berufs und sozialpolitischen Zielsetzungen. Verbündet euch zu einem Netzwerk von kritischer Bürger. Lasst euch nicht auseinanderdividieren. Mit Feindbildern und Wut erreicht ihr nichts. Mit Revolution 4.0 und gezielten sozialpolitischen Weichenstellungen will man Menschen lähmen, da soziale Verelendungsängste dadurch ausgelöst werden. Das führt zu Resignation und Rückzug. Es gibt soviele Ideen wie:

    http://www.grundeinkommen.ch/die-loesung-heisst-mikrosteuer/

    Entzieht dem System die negative Energie wovon er lebt. Seit ergebnisoffen und hinterfragt alles. Wir haben gesellschaftlich –
    politische Strukturen die zu privaten Königreichen verkommen sind – die nur kleiner Gruppierungen dienen. Egal, wo man hinschaut (Bankenwelt, Versicherungswelt, Altersreform 2020, Umweltpolitik, Steuerpolitik, Einwanderungspolitik usw.) es wird klar, dass diese Probleme nicht mit den aktuellen Strukturen gelöst werden können.
    Alle grüssend

    • Arbeitgeber KMU

      Das Grundeinkommen wird kommen müssen, wie das Amen in der Kirche! Der Souverän ist brav der Wirtschaft gefolgt und hat Nein gestimmt!
      Die Mikrosteuer ist eine von möglichen Abgaben aus der Wirtschaftsleistung.
      Die Lösung liegt in einer Abgabe beim Endbenutzer resp. Endverbraucher.
      Die Quote wird bei zunehmender Automatisation nach oben angepasst. Das Geld liegt im Produkt und fliesst nicht vom Himmel.
      Das Verstehen des Geldsystems gibt die richtigen Antworten.
      Flickschusterei Rentenreform 2020 bedient weiterhin bewusst die Konstruktionsfehler, um der Wirtschaft vom konstruierten Leck profitieren zu lassen. Im Umlageverfahren (Geldabfluss = Geldrückfluss) kann kein Loch entstehen, wenn man nicht will?

    • Arbeitgeber KMU

      Ich habe schon in den 1970er Jahren für die einheitliche Volkspension für ein ordentliches Leben in Würde gestimmt,
      weil die Grundvorsorge im Umlageverfahren, steht im Einklang mit dem Geldsystem.
      Wenn jedoch die Jungen glauben (Merkblätter, Ökonomen, Politiker und Journalisten), sie würden die Beiträge „bezahlen“ (Steuer- und Sozialzahler), ohne sich zu fragen, woher das Geld auf ihren Lohnzettel (Gegenwert der Arbeit/Leistung) fliesst, wird die Wirtschaft und Politik (Ökonomen = Handwerker der Elite), die Menschen einfach in der Irre halten können?

      Die Ökonomen, Politiker und Journalisten, scheuen die Aufklärung des Geldsystems, wie der Teufel das Weihwasser! Die Bevölkerung will es nicht verstehen, weil sie glauben das Geld fiele vom Himmel und würde nach dem Gebrauch, vernichtet?

      Geld besteht nun mal aus nicht getilgten Bank- Krediten und nicht abgeschriebenen Investitionen!

      Ganzheitliches Denkvermögen könnte helfen?

    • Grüezi@Georg Bender,

      Nehmen wir eine Insel mit drei Bewohner und eine Geldmenge von 300 CHF. Welchen wirtschaftlichen Umsatz können sie generieren? Wenn diese kleine Wirtschaft floriert und sie intensiv handeln, viel tauschen und prodzieren und Dienstleistungen erbringen, dann können sie mit dieser kleinen Wirtschaft einen Umsatz von 30.000 CHF generieren. In diesem Fall wäre die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes 100. Zwischen Geldmenge und Umsatz gibt es keinen kausalen Zusammenhang, denn der Umsatz ist davon abhängig, wie oft das Geld den Besitzer wechselt und das ist keine Eigenschaft des Geldsystems, sondern der wirtschaftlichen Tätigkeit.

      Zahlungsforderungen, wie es Zinszahlungen sind, werden nicht von der Geldmenge abgezogen, sondern aus dem erwirtschafteten Umsatz bedient.

      Aber natürlich ist das Geldsystem destruktiv und muss unverzüglich abgewickelt werden, da es nicht reformierbar ist. 2007/2008 konnten Zahlungsversprechen in US$ im grossen Umfang nicht mehr eingehalten werden. Die FED hat zwar diese unerfüllbar gewordenen Zahlungsversprechen per QE aus dem Markt genommen , aber das dahinter stehende Problem, dass sich die hoch konzentrierten Forderungen auf eine realen Leistungsunfähigkeit beziehen ist damit natürlich nicht gelöst. Im Gegenteil!

      Wieso es nicht noch einmal versuchen mit der „Volkspension“? Ich empfehle das Studium der soeben erschienen Publikation von Josef Hunkeler zur 2. Säule.

      http://www.infosperber.ch/Artikel/Gesellschaft/2-Saule-Ruf-nach-tieferen-Renten-als-Panikmache-entlarvt

      Einfach erschreckend wie wir Beitragszahler (Arbeitgeber + Arbeitnehmer) wie eine hirnlose galloppierende Herde manipuliert werden – und dies mit unseren eigenen Beiträgen.

      Sie grüssend

  25. Hatte einmal auf Anraten eines IT-Beraters ein Projekt mit eigenem Geld in Indien programmieren lassen. Resultat: Katastrophe! Schlechte Kommunikation, im Pflichtenheft geforderte Features wurden nicht programmiert oder dann falsch, keine Dokumentation und somit ein Transfer zu einem anderen Lieferanten unmöglich usw. usw.. Nach mehreren Verbesserungs-Fehlrunden und einem Jahr verlorener Zeit Stecker gezogen und Schweizer Ingenieure und Programmierer „in-house“ angestellt, die schliesslich in Top-Qualität liefern konnten. Fazit: 8 Millionen für Inder rausgeworfen und 18 Monate Verspätung mit dem Marktlaunch. Der Horror. Danke vielmals, liebe „Fachkräfte“ aus Indien, aber Euch braucht es wirklich nirgendwo in der Schweiz! Nirgendwo!

    • Die „Fachkräfte“ aus Indien braucht es … nirgendwo …

      Zumal Indien auch nicht in der EU ist … zumindest als ich die neulich nachgeschaut habe …

  26. Akzeptieren, kassieren aber die Arbeitszeit primär dafür aufwenden was neues zu suchen. Sobald gefunden kündigen. Sich bei Know How Transfer Sessions (Neue Bezeichnung für „eigenes Grab schaufeln“) so gut wie möglich winden und querstellen. Unbedingt ein Zeugnis beim aktuellen, hoffentlich einigermassen kompetenten, Chef verlangen.

    Denke so würde ich das machen. Wenn mich die Firma schlecht behandelt muss sie mit den Konsequenzen rechnen.

    Das Bild im Text. Ist das ein Ausdruck eines Emails? Da hat wahrscheinlich schnell ein McK „junior“ was zusammengekritzelt. Sowas von billig.

    Wer übrigens schon mal mit den fernöstlichen Partnern zu tun hatte betreffend IT weiss was nun auf die rund 40 CS’ler zukommt……

  27. Die CS gehört schon länger zu Goldman Sachs sagt schon alles. Profit, Profit und nochmal Profit für die versteckten Eigentümer und Ihre Garde spez. Goldman Sachs und Blackrocks die im Hintergrund agieren.

  28. Ich glaube, wir werden Zeugen eines langsamen, kontinuierlichen Niederganges. – Wer zuletzt kommt, den bestraft das Leben….doch eines Tages, eines Tages, da werden aus den Trümmern neue Pflanzen spriessen und blühen…. fragt sich: WO?

  29. Arme Schlucker. Schmeisst die Amis raus – raus aus der Schweizerische Aktiengesellschaft; raus aus der Eidgenossenschaft. Oh?…was?! Die Schweiz haben sie längst in der Tasche und die CS auch? Sogar mit Segel der 1st Boston auf dem Logo. Pech gehabt.. „Keep on Trucking! „

  30. Das wird immer schlimmer, wir müssen endlich aufwachen und uns wehren, denn wenn es in diesem Tempo weitergeht stehen bald die meisten Schweizer Arbeitnehmer auf der Strasse und unsere Expats haben die coolen guten Jobs und fahren mir ihren Sportwagen an uns vorbei und lächeln…. ich habe schon lange genug von den verstopften Strassen, ÖV etc. und von den vielen Kündigungen sowieso, bald bin ich vielleicht der nächste……

  31. Oh je. Zum Glück SKA vor Jahren verlassen. War damals schon ein Ungetüm. Am zumindest mit IT Kompetenz und halbwegs klaren Strukturen. Ein Vergraulen der letzten IT-Fachleute in Kombination mit Currystyle-International Leadership ist die Basis für den nächsten Scherbenhaufen. Die Keyfaktoren von IT-Erfolg sind gemeinsame kulturelle Werte, Vertrauen, Kompetenz und Erfahrung.

    • Ich glaube, diese kulturellen Werte wurden digitalisiert: 010101…

  32. Diese „Lösung“ ist auf dem Papier natürlich super schlau. Die Betroffenen haben KEINE Wahl. Tönt nach EY/McK et al.

    Als Verantwortliche würde ich mich für ein solches Vorgehen schämen.
    Wie können die Verantwortlichen im Privatleben ihren Angehörigen in die Augen schauen? Oder Kollegen/Freunden (so sie denn welche haben…)?

    • Den Verantwortlichen interessiert nur ihr Bonus, nichts anderes.

  33. Wenn der Speckgürtel abnimmt, gibt es weniger Reserven für alle. So ist es mit Blick auf das C/I Ratio bei der CS Int. nur verständlich, dass Thiam wieder Geld statt Leute managen will. „Cost“ – Leute, wie das IT, sind dabei überdurchschnittlich betroffen.
    Im Fall der CS hätte es sich sogar eine höhere Kompensation gegönnt, da es ja für Kosteneinsparungen im vergangenen Jahr hätte belohnt werden sollen. Dieser Zielkonflikt ist es auch, der das Thema „scharf“ macht….
    Ansonsten ist der Bericht für die Nasstuchabteilung………

  34. Danke für den Bericht! Hätte dies nicht bereits jemand an IP gemeldet, hätte ich als Betroffener es getan. Danke auch für die Hintergründe der HCL.

    Am 7. Juni soll ich die HCL-Offerte bekommen, bis zum 23. soll ich mich entschieden haben. Wenn nicht, kommt es zur Kündigung seitens CS. Ohne Pool, ohne Sozialplan.

    Ich frage mich, ob dies als Änderungskündigung gilt? Wenn ja, gälte dies als Massenentlassung, weil mehr als 30 Mitarbeiter betroffen sind, und dann müsste die CS mit der Arbeitnehmervertretung einen Sozialplan verhandeln. Einen solchen habe ich nicht zu Gesicht bekommen.

    Ist dies ein Trick, um einen Sozialplan herumzukommen? Was sagt die Arbeitnehmervertretung dazu?

    Es gibt einiges abzuklären für mich in den nächsten Tagen!

    • P.S. Ich werde mit grosser Wahrscheinlichkeit den HCL-Vertrag nicht unterschreiben. Denn ich weiss nicht, was ab Monat 13 mit uns bei der HCL geschieht, und an der Sitzung am letzten Montag kamen von den HCL-Vertretern auf mehrfaches Anfragen hin statt konkrete Aussagen nur Allgemeinplätze. Dem Braten traue ich nicht!
      Zudem sehe ich die Eile, mit der die ganze Übung durchgeboxt mit, unter anderem als auch einen Manipulationsversuch (Angstmacherei) an. Ohne mich! Unter Druck soll man gar nichts unterschreiben, hat man mir beigebracht, denn dann denkt man nicht mehr klar. Und damit bin ich bisher immer gut gefahren.

    • Besuchen Sie einen Anwalt eine andere Rechtberatung.

      Besuchen Sie aber nicht das RAV! Dort wird man Ihnen sagen, dass Sie alles zumutbare für den Joberhalt tut müssen, wie den Vertrag unterschreiben!

    • Nehmen Sie die Chance wahr und verlassen Sie diesen menschenverachtenden Moloch CS. Vielleicht werden Sie nach 12 Monaten als teurer Freelancer wieder ins Boot geholt, weil die tollen Strategen von MCKinsey erst dann realisieren, dass die Inder den CS-Host nicht verstehen und die damaligen Programmiersprachen nicht beherrschen.

    • @daniel müller – ahhh – merci

      dann ist nur die Adresse in der Kirchgasse gelöscht.

    • @ex CS: Die Inder werden sehr wohl in den Host-Sprachen wie PL/I ausgebildet.

      Wie gross ihre Berufserfahrung darin ist, ist eine andere Frage.

    • Tja, die meisten sind halt weder in der Gewerkschaft, noch beim SBPV dabei. Am Ende jammern und helft mir schreien, aber 150.- pro Jahr, schienen vorher stets zu teuer!
      Schade, dass so wenige im Bankpersonalverband dabei sind.
      Sie wurden geteilt und danach ist es einfach, sie ein zu zwingern.

    • Die Personalkomission und der Personalverband setzen sich doch nicht für die Mitarbeiter ein.
      Das kann man nur selber machen:
      Eine gute Rechtsschutzversicherung, ein guter Arzt, ein Haufen hochproblematische Infos über die Chefs und dokumentierte Überzeit:
      Und los geht es.
      Ein Kollege hat mit diesen Mitteln fast eine Halbe Mio. einkassiert (bei einem Jahressalär von 160 Tausend) und sich damit Selbstständig gemacht!
      Und nicht vergessen: immer mit Insideparadeplatz drohen, das gibt nochmals extra Geld. Eine Freundin hat allein mit dem Satz „Soll ich nun hier raus gehen und sagen: Hey Siri, Anrufen Lukas Hässig?“ nochmals 3 Monate Extra rausgehandelt – und ihren Chef zum erbleichen gebracht.

  35. was mir nicht einleuchtet:
    was für Arbeitsverträge sind das dann?
    wenn die HCL eine NL in der Schweiz hat (das wäre ja arbeitsrechtlich in diesem Fall Grundvoraussetzung), dann müssten es doch auch Schweizer Arbeitsverträge sein und diese können bzgl. Gehaltsminimum etc. ja nicht einfach umgangen werden. Aber soweit ich weiss (ich habe es nicht nachgeprüft) gibt es den Standort Schweiz gar nicht mehr. Oder habe ich da grade einen Denkfehler?

  36. He IT Brothers
    Welcome in my dark world 😉
    Ja ja und jetzt gehört die IT den Chicken Curry Spezis!!!
    Sorry politisch falsch… den Indern. 😀

    Jetzt werden die inländische IT Cracks sicherlich einen super mega indischen Angebot erhalten. Hiermit ist die Talfahrt vor programmiert und dies sollte jeder einsehen und verstehen.

    Vor ein paar Jahren waren die Inder die billigen Arbeitnehmer die hier importiert wurden 😉
    Jetzt sind wir die die exportiert werden und müssen uns mit der Chicken Curry Kultur auseinandersetzen. Was kulturell durchaus eine Bereicherung sein könnte 😉

    Bei jedem Auftrag die die Inder erhalten gibt es nur ein Kopf nicken und als Feedback:
    We make everything, everything is possible 😀

    Jetzt sind wir Schweizer dran mit Kopf nicken.
    Wir werden zum Gummi Hals Informatiker mutieren und das im eigenen Land oder eben in Indien.

    Die Aktionäre bei der CS sind seit langem nur noch Kopf Nicker.
    Was muss den noch geschehen bis etwas unternommen wird????

    Hallo wir werden exportiert!!! Wacht auf!!!
    Es sollte niemand unterschreiben und danach können sie alle kündigen. Mal schauen ob sie so viele Inder so schnell organisieren können und einen qualitativen guten IT Betrieb gewährleisten können.

    WAKE UP!!!

    • Als ob die HCL an teuren Schweizer IT’lern interessiert ist, deren Geschäftsmodell funktioniert nur mit billigen Indern. Diejenigen wo jetzt noch übernommen werden, sollen nur zum Wissenstransfer & Training der neuen Kollegen dienen. Sobald die Inder alles übernommen haben, werden die teuren Schweizer entsorgt. Für das Gehalt eines Schweizers kann man in Indien bestimmt 50 Leute durchfüttern.

      Hab ich selber schon oft erlebt. Die Inder punkten nur mit ihren billigen Arbeitskräften und gelangen so an die hoch dotierten Projekten indem diese bei den Ausschreibungen signifikant günstiger sind.

      Ist leider so, ihr seit zu teuer!

    • @Sigb0y
      Wir alle sind zu teuer, auch eine Putzfrau in der der CH ist teurer als in anderen Ländern. Auch ein Hilfarbeiter auf dem Bau ist teurer als in anderen Ländern. Hört doch auf immer mit wir sind zu teuer. NEIN wir sind NICHT zu teuer, alle anderen sind viel zu billig…..

    • Sigb0y

      Genauso ist es und wurde auch so gesagt – knowhow-Transfer an die neuen Kollegen.
      Da kann man sich ja ausrechnen, was nach 12 Monaten mit den teuren HCL-Ex-CSLern geschieht.

  37. Die HCL hat schon IT-Einheiten der UBS übernommen. Innerhalb von 6 Monaten sind alle freiwillig gegangen!

    Der CS und UBS sind keine Auslagerungen mehr absurd genug. Sitzt ein Inder in Zürich, so ist sein Mindestlohn Fr. 130’000, weil er ein L-Visum hat. Kam er früher, so hatte er 70’000 oder 100’000. Oder er wird von seinem Arbeitgeber betrogen (4000 netto+Wohnung+Krankenkasse; mehrere Leute in Billigwohnung in Oerlikon). Quelle: Inder.

    Ein CH-Senior Entwickler kommt auf Fr. 120’000 brutto (Quelle: CS-Leute). Beim Inder verrechnen noch Cognizant, Wipro, Accenture, TCS, HCL ihren Aufschlag. HALLO !?! Wie soll sich das rentieren ???

    Ausgelagert wurden bisher bei CS und UBS: IT, Business, Verpflegung, Reinigung. Ganz abgeschaft sind die Pflanzen (UBS-Abschaffung auf 20min).

    Lagern die Manager bald noch ihre Mutter aus⁉️

    Bei der UBS hat sich Cisullo mit ChainIQ eingenistet (IP berichtete kürzlich wieder darüber). Bei Beschwerden regiert niemand. UBS-Hotline ist nicht zuständig. Falsches Teil bestellt? Einfach neu bestellen. Rückgabe geht nicht. Man hätte lieber Digitec als ChainIQ geholt.

    Wo führt das alles hin? Auch zur Ineffizenz. Und Ineffizent zum Untergang.

    Die naiven Gläubiger, und die Lügner, des Fachkräftemangel werden jetzt erzählen, man hätte HCL wegen des Fachkräftemangel geholt, weil man den indischen Pool braucht. Dem ist NICHT so! Die bisherigen CS-Mitarbeiter werden ersetzt, und dürfen bald zuhause sitzen. Und wenn sie selber kündigen, bekommen sie 2 Monate Strafe vom RAV! RAViniert diese Druckallianz von Arbeitgebern und RAV, oder?

    Ex-Atom-Doris wird euch noch erzählen, dass ihr euch weiterbilden sollt, während Arbeitgeber x Jahre Erfahrung in ultraaktuellen Technologien fordern. Während sie Fr. 46’000 pro Monat bekommt, ist eure IT-Karriere zu Ende. Toll, oder?

    • Macht es wie der Freiheitskämpfer sagte, alles Backups und Templats, scrips etc., alles mit einem einzigen Punkt überschreiben & abspeichern.
      Danach signieren und mal im Geschäft ausschlafen. Mal sehen, wie lange & ausgeschlafen die Inder benötigen, um den Fehler zu finden 😉

  38. Um wie viele solcher Transfers handelt es sich? Wenn bei grösseren Mengen 90% ablehnen würde, hätte die CS ein Problem mehr. Aber tatsächlich wird die Quote wohl im maximal einstelligen Bereich sein.

    Andererseits wenn man versucht bei HR seine Daten ändern zu lassen weil man u.a geheiratet hat, braucht es jeweils gefühlte 10 Anläufe. Aber hierbei sind sie dann schnell

    • Es handelt sich um 39 in der Schweiz betroffene Angestellt, wurde uns gesagt. Wenn doch nur mehr als 30 ablehenen würden, gälte das Ganze als Massenentlassung …

  39. FDP-Ständerat Ruedi Noser Verwaltungsrat bei einer CS-Tochter scheint – atypisch für einen Politiker – ein schlechtes Gewissen zu haben. Er redet sich schön in einem Heiterkeit erregenden Interview in der Bilanz vom 16.4.2017. „Das ist eine emotionale Beziehung.“ „Als IT-Unternehmer kann er viel Erfahrung einbringen.“ Erste Resultate sehen wir, hoffentlich gehen Noser die Ideen bald aus. Bei der Bonus-Unkultur ortet er entscheidende Veränderungen gegenüber früher. „Die Auszahlung hängt auch von der zukünftigen Performance des Unternehmens ab.“ Die ist, glaubt man Rohner und Thiam, mehr als herausragend. Mit anderen Worten, die Boni sind gerechtfertigt. Hoffentlich sind die in seiner Firma gefertigten Produkte glaubwürdiger als sein Handeln bei der CS, sonst muss er sich neben Economiesuisse und anderen Gruppierungen um weitere Ertragsquellen bemühen.

  40. Ein derartiger Jobwechsel sollte immer mit einer 10% Lohnerhöhung einhergehen. Ansonsten würde zumindest ich mir einen anderen Job suchen. Erstmal unterschreiben und dann sehen was für ein Angebot kommt, wenn es nicht passt, ablehnen und abwarten was die CS macht. Nach der Kündigung hat man genug Zeit sich etwas Neues zu suchen. Meistens auch besser so, denn wer möchte schon bei CS arbeiten um für die Teppichetage den Bonus zuverdienen ? Mich würde die ganze Geschichte kalt lassen. Wenn sich alle einig wären würden alle unterschreiben und unpassende Angebote ablehnen. Wichtig dabei ist, dass die Wissensträger mitmachen. Ohne die sieht selbst eine HCL ganz alt aus. Warum nicht mal eine kleine Revolution starten ? Mr. Khan ist schon sooft auf die Fresse gefallen mit seinen Vorhaben, einmal mehr wird er schon verkraften. Gerne organisiere ich die Party !

    • Es spielt keine Rolle, ob das Ganze Erfolg hat! Auch nicht, ob der Nachfolger es kann. Denn sonst würde man nicht Base-weise Inder und andere holen.

      Es muss nur jetzt und auf dem Papier gut aussehen.

  41. Kenne das Vorgehen aus den ff. Total daneben was dort abgeht. Fing an mit Unterschrift für die Weiterleitung aller Personaldaten ins Ausland, sprich Polen. Zwischen- und Arbeitszeugnisse in Polen aufbereitet, Vertragsdaten von Kunden in Polen bearbeitet alerding etwas verschlüsselt, hatte aber den Code zum Entschlüsseln. Diese Bank muss unter ausländischer Aufsicht geführt werden und hat mit der Shweiz eigentlich nichts mehr am Hut. Sehr schade um die einstige Schweizerische Kreditanstalt welche noch eine Vorzeigebank war. Nächstens wird der Üetlihof indisch und polnisch auf dem Stadtplan erscheinen und das Tram mit mit Hyrogliphen ansgeschrieben sein, nur die Nummer wird bleiben das arabisch.

  42. HCL Technologies auf dem indischen Börsenparkett ist ganz bestimmt ein erfolgreicherer Player als diese Credit Suisse. Sein Börsenwert hat sich in den den letzten 10 Jahren um mindestens 350% erhöht. Die Credit Suisse hingegen muss von der Putzfrau bis zum IT-Crack alles outsourcen nur damit die abenteuerlichen Saläre in der Velourteppichetage berappt werden können. Diese „Credit Sowieso“ ist wahrlich in einer Abwärtsspirale with no return. Schade um all diese dismotivierten Mitarbeiter dort.

    http://tools.morningstar.co.uk/uk/stockreport/default.aspx?Site=uk&id=0P0000CJ48&LanguageId=en-GB&SecurityToken=0P0000CJ48%5D3%5D0%5DE0WWE$$ALL

  43. Und wieder ist ein Stück weg vom Kuchen! ….und die IT wird bestimmt billiger – die Inder wollen da damit sicher nichts verdienen. Und wie ist es mit der Unabhängigkeit? …und der Verfügbarkeit der Systeme/Sicherheit (vgl. dazu Postfinance – dort sind ja auch Inder am Werk)?
    Immerhin, wer fit für den IT-Arbeitsmarkt ist, kann sich anders orientieren – die anderen haben dann wohl Pech gehabt.
    Man muss sich schon fragen, ob man soches Geschäftsgebaren als Kunde und/oder Aktionär weiter unterstützen will.

    • Die Aktionäre finden das gut, gibt ja mehr Dividende. Darum dreht sich ja alles, mehr Dividende aber bitte nur auf Kosten der Anderen.

  44. „Besitzstandswahrung“! Ich kann es nicht mehr hören! In welchen Geschützten Werkstätten arbeitet Ihr eigentlich? Jeder Angestellte und Manager will seinen Besitzstand wahren! Nur: draussen auf dem „freien“ Markt, wo sich die Firma bewähren muss, da kümmert eine „Besitzstandswahrung“ niemanden. Das ist doch hanebüchenes Entitlement-Denken! (Gerade auch in Managerkreisen sehr beliebt…) Weshalb sollte jemand sein Arbeitsleben lang seinen „Besitzstand“ wahren bzw. nur in eine Richtung ausbauen können? All diese Anspruchsdenker haben natürlich in der Regel keinen einzigen Franken aus eigener Tasche in die Firma investiert, also kein „Skin in the Game“, aber tolle Besitzstandsansprüche?!! Hallo!!!? Aufhören mit dem Nonsense, auch auf Top-Management-Ebene!

  45. Hello Switzerland, Hyderabad is calling.

    All Indian People like’s tandoori chicken. Young chicken we take it for curry and old chicken is only for soup. Die CH-Informatiker und alle ü50 sind eben für die CS „old chicken“ und mit denen kann man umspringen wie man will und alle schauen zu. Sauerei.

    • Das ist leider heute überall so. Ich frage mich, wie lange sich die älteren Arbeitnehmer dies gefallen lassen? In Frankreich wären sie bereits schon lange auf der Strasse 😉 .

  46. Globalisierung, oder sollte ich eher „Globisierung“ sagen? Es ist doch klar, die Löhne werden nun ca. 30%-40% tiefer sein. Die 30%-40% Einsparung teilen sich HCL und die CS untereinander auf: 20% sind Einsparungen bei der CS und 20%, das heisst, die HCL wird auf den Löhnen (bei 40% Reduktion) eine Marge von 33% auf den neuen Löhnen verrechnen können. – Auslagerung ist in strategisch wichtigen Funktionen allerdings immer eine Dummheit, die mit Verzögerung sich irgendwann negativ manifestieren wird. Bis dann hat Kahn mit ein paar Bonijahren ausgesorgt und wird wohl schon weitergezogen sein.

  47. Ich habe schon viele solcher Auslagerungen erlebt und auch schon in Indien gearbeitet und ich kann eines hier ganz klar sagen, es wird dadurch nicht billiger, aber schlechter.

    • Es spielt auch keine Rolle. Die Boni werden jetzt realisiert. Die grosse Explosion kommt später, und wir werden SwissAir 2.0 haben.

  48. Ich wurde soeben informiert, dass gewöhnliche Packesel heute offenbar nicht in der üblichen Belegung auf dem Acker beim Dreck schleppen zu finden sind. Anscheinend gibt es bei den Würmern die sich unter dem Existenzminimum (<300K/Jahr) rumwühlen einen Begriff der "die Brücke" heisst. Dabei wird an einem bestimmten Tag zwischen Feiertagen nicht gearbeitet, und 3 Wochen lang davor stolz erklärt, dass man das System ausgetrickst hätte, und mit nur einem Tag Ferien, 4 Tage (oder wieviel auch immer) frei bekommen hat. Dass dies natürlich eine Illusion ist, brauche ich hier nun den Erdkriechern nicht erklären.

    Dieser Umstand ist natürlich bei einem solch wunderbaren Artikel sehr sehr unglücklich. Denn weg sind sie alle, die das ganze Jahr die CS angebrüllt haben. JAWOHL, nieder mit der CS! Oh ein neuer Skandal, SEHR GUT! Je mehr schlechtes der bösen CS wiederfährt, desto besser!
    Ja, der Pöbel liebt es hier lautstark über ein Thema zu lästern, das Ihr Fassungsvermögen um mehrere hundert Millionen überragt.

    Doch nicht verzagen, Onkel Du Pont fragen, nachdem man ihn über seinen Event Manager für eine unverschämte Summe als Redner angestellt hat. Oder hier, bei Inside, heute gratis.

    Lasst es mich für Euch Trottoir Echsen mal ganz klar ausbreiten.

    1) CS tut was sie will
    2) Inside Kommentatoren mit dem IQ einer Ständerlampe kommentieren: "Buuuh! Doofe CS! Bravo, dass sie Strafen zahlen! Bravo!!!"
    3) CS zahlt Strafen, Gerichtskosten usw.
    4) Gewinn stimmt nicht. Aktionäre wollen aber Gewinn sehen.
    5) Man muss etwas ändern, damit die Zahlen wieder erfreulicher werden. Mehr verdienen, oder mehr sparen.
    6) Siehe heutige Schlagzeile.

    RICHTIG. WEIL der CS schlechtes wiederfährt, was hier gross bejubelt wird, werden nun Informatiker wie Zigarettenstummel auf den Strassenrand gespickt und liegen gelassen. Dafür holt man sich den exakt selben Service aus Indien, für einen Bruchteil des Preises. Exakt im Sinne von "die Arbeit wird gemacht", nicht im Sinne von "die Arbeit wird gut gemacht", sondern eher " 54 Telefon Konferenzen nach Indien, wo eine Partei in feinem Schulenglisch die Bedürfnisse erklärt während die andere über Lautsprecher in einer Audioqualität eines DDR AM Radios in einer unbekannten Sprache, die ab und zu Englische Wörter enthält, zurückbabbelt und abschliessend etwas völlig falsches liefert."

    Sprich: Der Aktionär dürfte zufrieden sein, denn wenn man sehr kurzfristig denkt, sehen die Zahlen danach ja besser aus.

    In diesem Sinne möchte ich den anwesenden Packeseln zu ihrem grossen CS Kampf Erfolg gratulieren. Euer Preis: Informatiker auf der Strasse. Strafe für die CS: bessere Zahlen für die Aktionäre und somit riesige dicke fette Boni mit gartenschlauchdicken pulsierenden Adern.

    "Wer anderen eine Grube gräbt, ist wenigstens schon mal kein Packesel. Und jetzt zieh, Maultier." Marcel Du Pont, Milliardär a gogo, Umstrukturierungsninja.

    PS: Grammatik ist ab einem gewissen Vermögen fakultativ.

    Für ein besseres Leben (falls das ohne Geld möglich ist):
    https://twitter.com/Marcel_Du_Pont
    https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849

    • Das mit dem Verdienen ist nicht die Kernkompetenz der CS-Manager.

    • Danke Marcel. Du belegst doch immer wieder aufs Neue, dass die Realität eigentlich viel schlimmer/lächerlicher ist als sämtliche Satire.

    • Also die bildhafte Bezeichnung einer Telefonkonferenz mit Indien durch „Audioqualität eines DDR AM Radios“, ist so schlicht einmalig wie umwerfend, hatte einen Lachanfall, besser könnte man den Wortaustausch mit dem fernen Land nicht beschreiben. Wobei den betroffenen CS-MA wohl das Lachen im Halse stecken bleibt bei einer derartigen Unverschämtheit, wie sie die CS-Teppichetage gerade mal wieder vollführt !

    • an alle hier Lesenden:
      Ihr seid weder Packesel, noch Maultiere und Würmer, sondern Geschöpfe Gottes, der alle Menschen nach seinem Ebenbild (sic!) geschaffen hat. Dies begründet die unveräusserliche Menschenwürde und auch die Fähigkeit des Menschen seinen Verstand zu nutzen und Freude zu empfinden. Ich möchte nicht unterstellen dass MP dies absichtlicht tut, aber es ist nicht die Wahrheit, die hier wortreich verfälscht wird, Die Wahrheit in Bezug auf den Menschen, die übrigens von Gott selbst kommt, besagt etwas anderes, nämlich dass Menschen sich gegenseitig gut behandeln sollen und aufeinander Acht gegen sollen.

    • Sehr geehrter Herr Du Pont

      Nein, ich arbeite nicht bei der CS – und habe auch nie dort gearbeitet. Ich lebe zwar unter Ihrem finanziellen Existenzminimum – wenn auch ganz leicht über dem (pardon: Ihrem!) intellektuellen Existenzminimum. Und das fühlt sich gar nicht sooo schlecht an.

      Deshalb möchte ich Sie höflich bitten: Halten Sie doch in Zukunft einfach Ihre grosse Klappe, wenn’s um Dinge geht, die Sie nicht verstehen – wie etwa Informatik.

      Und es interessiert mich auch nicht, was Sie – als Aussenstehender – vom Thema Intelligenz halten.

      Mit freundlichen Grüssen
      R.M.

  49. Riesen-Schweinerei, aber typisch CS (Crash System). Jede(r) der dort noch Kunde / Kundin ist unterstützt direkt und indirekt ein Hospiz. Die krankmachenden Folgen: ausgemusterte und malträtierte Mitarbeiter landen seit Jahren zu Hunderten in Spitälern und Kliniken.

    • Vielleicht sollte auch Rosche Federer mal darüber nachdenken, für wen er sein gesicht hinhält… oder kriegt auch er den hals nicht voll?!?!? Dann würds ja wieder passen…..😂

    • Ich bin/war ein alter SKAler. Nach dem teuren Werbeauftritt von Roger Federer habe ich meine Konti markant reduziert, In diesem Jahr läuft meine Hypothek aus. Nach dieser Indermeldung ist für mich klar das ich auch diese an einem anderen Ort verlängern werde. Und dann ist für mich das Thema CS/SKA bgeschlossen

    • @wünsche
      kann mich nur anschliessen: auch ich habe den tag der kündigung sämtlicher konti schon fett im imaginären kalender 2019 beim auslaufen meiner hypothek angestrichen.
      als ex-CSler geht es mir seit meinem abgang deutlich besser als in diesem menschenverachtenden hamsterrad-zirkus, wo die meisten dompteure über die nützlichkeit eines perforierten kondoms und die kompetenz eines überfahrenen hundes verfügen.
      mein rat an die 39 ITler: verlangt eine sitzung mit dem HR (die kommen eh nicht, aber man kann euch nicht konspiratives & heimliches tun vorwerfen!), besprecht euer GEMEINSAMES vorgehen und seht, wie die vertreter der CS plötzlich nervös werden, bevor sie dann doch noch mir einem alternativen vorschlag aufkreuzen. mit garantie hat es klauseln im vertrag mit HCL, welche eine minimale übergabe der aufgaben und projekte als anforderung definieren – spielt sie gegeneinander aus und lasst nicht dasselbe mit euch machen!
      remember: divide et impera, aber diesmal andersrum.