Gefühlskältester Event des Jahres: Die GV der grössten Zockerin aller Zeiten

Wie jedes Jahr fand auch diese letzte Aprilwoche der wohl gefühlskälteste Grossanlass der Schweiz statt: die Generalversammlung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im alten Casino in Bern. Der Ort „altes Casino“ hätte nicht treffender gewählt sein können von der grössten Zockerin aller Zeiten.

Im Schnitt hat die SNB im vergangenen Geschäftsjahr pro Woche eine bis zwei Milliarden Franken Volksschulden gemacht und das Geld aus der Schweiz in die grosse weite Welt hinausgeworfen. Die SNB hat somit schon fast 700 Milliarden Schulden gemacht – fast hunderttausend Franken pro Bewohner. Und es geht weiter.

Mit düsterer Mine, als ginge es um eine Gerichtsverhandlung mit anschliessendem Todesurteil, eröffnete Jean Studer, Präsident des SNB-Bankrates, die Generalversammlung. Seine Beteuerung, er möchte eine konstruktive Diskussion über die SNB, war ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich Sorgen machen um die ständig weiter wachsenden Schulden der SNB.

Sorgen bezüglich der SNB-Bilanz sind für Studer offenbar nicht konstruktiv.

Als ein älterer, ehrwürdiger Aktionär die SNB-Führung höflich darauf aufmerksam machte, dass die SNB mittlerweile der grösste Kreditgeber Deutschlands sei und dass die SNB allein im US-Aktienmarkt rund 50 Milliarden investiert habe, wies ihn Studer (Markenzeichen unrasiert) schroff an, er habe noch genau 5 Sekunden Zeit für sein Votum.

Der Kleinaktionär hinterfragte, ob die SNB diese Aktien denn tatsächlich ohne Gegenleistung kaufen könne. Damit hinterfragte er das Zentrum der SNB. Das war gefährlich. Nun wies ihn Studer schroff ab.

Das Schnauben Studers ist hie und da auf dem Video zur GV auf der Internetseite der SNB deutlich zu hören.

Studer gab an der SNB-GV einmal mehr den „bösen Polizisten“. Demgegenüber gab SNB-Präsident Thomas Jordan den „lieben Polizisten“. Jordan präsentierte in seinem Vortrag die reinste Chaostheorie. Aber er hatte nichts zu befürchten: Hinter ihm stand der „böse“ Studer, der ihm den Rücken freihielt und schroff zurechtwies, wer nicht spurte.

Und vor Jordan war ein braves Publikum, das immer artig klatsche, wenn Jordan oder Studer etwas gesagt hatten. Trotzdem war Jordan sichtlich erleichtert wie ein Schuljunge, nachdem er seine Rede fast fehlerfrei abgelesen hatte.

„Böser Polizist“ Studer und „lieber Polizist“ Jordan waren also die Hauptakteure in dieser Aufführung im alten Casino. Studer begriff fachlich nicht, was Jordan sagte. Das war für ihn auch nicht wichtig. Für ihn zählte nur, dass er mit grimmiger Miene einschüchterte und allfällige Kritik der Aktionäre im Keime erstickte – wenn nicht mit Argumenten, dann halt mit Mimik und Zeitbeschränkungen.

Zuckerbrot und Peitsche war die Devise. Das Zuckerbrot war das ausgiebige Buffet am Schluss der Veranstaltung auf Kosten der Steuerzahler. Mit diesem Lockmittel will die SNB die Diskussion möglichst einengen – Schulden von 700 Milliarden hin oder her. Diverse Aktionäre machten ihn auf seine Unhöflichkeit aufmerksam und auf die Wichtigkeit dieser Diskussion.

Was sich „lieber Polizist“ Jordan in diesem Umfeld alles erlaubte zu behaupten, war fachlich kaum zu unterbieten. Er legte beispielsweise grossen Wert auf die Feststellung, dass die SNB bestrebt sei, die Aktienkurse mit ihren Käufen nicht zu beeinflussen.

Nur: Die SNB will mit ihren Käufen von Aktien in US-Dollars und Euros doch erreichen, dass Dollar und Euro steigen. Wie soll es aber möglich sein, mit diesen Investitionen die riesigen Devisenmärkte zu steuern, die viel kleineren Aktienmärkte aber nicht zu beeinflussen? Das ist doch unglaubwürdig.

Die SNB behauptet doch immer, sie wolle mit ihrer Geldpolitik die Zinsen steuern. Mit anderen Worten: Wenn die SNB die Zinsen über den Kauf von Staatsobligationen steuern will, so bedeutet das doch, dass die Obligationenkurse steigen und die Zinsen fallen.

Wie will die SNB aber die viel grösseren Obligationenmärkte mit ihren Investitionen steuern, und auf die kleineren Aktienmärkte sollen die SNB-Investitionen keinen Einfluss haben?

Jordan übersah auch, dass er mit den Käufen von ausländischen Staatsobligationen die Zinsen im Ausland steuert anstatt in der Schweiz. Widersprüchlich war auch seine Behauptung, wonach die SNB nur in Staatsobligationen liquidester Märkte investiere.

Vor Jahren, als Standard & Poor’s die SNB kritisierte, dass sie mit dem Kauf von überwiegend deutschen Staatsobligationen die Zinsgefälle innerhalb der Eurozone zulasten schwächerer Volkswirtschaft beeinflusse, behauptete die SNB noch, sie investiere genauso in schwache Volkswirtschaften.

Dann behauptete Jordan, die SNB investiere nur in liquide Märkte, wo sie rasch aussteigen könne ohne Beeinflussung der Kurse. Die SNB besitzt aber weit über 6’000 verschiedene Aktientitel. Wie will die SNB aus diesen Titeln rasch rauskommen?

Falls die SNB aussteigt, so wird das unweigerlich einen Dominoeffekt auf die Aktienkurse haben. Man denke allein an die psychologische Auswirkung, wenn die internationalen Finanzmärkte realisieren, die SNB verkaufe Aktien.

Jordans Behauptung, die SNB beeinflusse die Aktienkurse nicht, erscheint also äusserst naiv. Zudem konnte er nicht erklären, wie der Kauf von US-Aktien die Schweizer Wirtschaft ankurbeln soll.

Stark irritierend ist sodann die Behauptung von Jordan, ohne Interventionen der SNB würde der Franken viel höher beziehungsweise würden Euro und Dollar viel tiefer notieren. Wenn wir annehmen, dass der Franken beispielsweise 10 Prozent höher notieren würde, so folgt die zwingende Konklusion, dass die SNB ihre Devisenanlagen um 10 Prozent zu hoch bewertet.

Die SNB hat somit in ihrer Bilanz „stille negative Reserven“, oder „stille Verluste“, von rund 70 Milliarden Franken. Das Eigenkapital der SNB wäre somit praktisch weg. Das sollte Jordan doch wissen. Und warum hinterfragte das niemand im Saal, wo die Crème de la Crème der Schweizer Wirtschaftspolitik zugegen war?

Störend war auch, dass Jordan die Devisenanlagen der SNB repetitiv als „Währungsreserven“ bezeichnete, die „vertrauensbildend“ seien. Reserven stellen aber immer Eigenkapital dar. Die Währungsreserven der SNB wurden aber mit Fremdkapital finanziert. Das ist eine bewusste Irreführung der Schweizer Bevölkerung durch die Nationalbank. Ärgerlich.

Nicht nachvollziehbar ist auch, dass Jordan erneut behauptete, die SNB sei auch bei negativem Eigenkapital handlungsfähig. Das war sein Schlüsselsatz und wurde von den Medien dementsprechend kolportiert. Auch diesbezüglich findet eine systematische Irreführung des Schweizervolkes statt.

Nicht einmal erwähnte Jordan, dass die Steuerzahler die SNB in einem solchen Fall werden rekapitalisieren müssen. Wie soll das aber geschehen bei solch masslosen Beträgen, und was wären die Folgen? Jordan vermied diesen Punkt tunlichst; und niemand hakte nach.

Stossend war zudem die Behauptung von Jordan, die Negativzinsen seien eine expansive Geldpolitik. Wie soll das möglich sein?

Mit Negativzinsen will die SNB ihre Bilanz doch verkürzen. Das ist nicht expansiv, sondern kontraktiv. Niemand im Publikum hat das bemerkt oder hatte offenbar zu grossen Respekt vor dem „bösen Polizisten“ Studer, der jeden abkanzelte, der den „lieben Polizisten“ Jordan zu hinterfragen gewagt hätte.

Dass die Negativzinsen eine Strafsteuer zulasten der Sparer sind, um zukünftige Verluste der SNB auf ihren Devisenanlagen zu finanzieren, verschwieg Jordan.

Ein Witz war, dass Jordan das SNB-Studienzentrum Gerzensee, das sieben Millionen pro Jahr kostet, verteidigte; dieses stehe im Dienst der Forschung in der Geldpolitik. Das Problem ist nur: Wenn es einer wagt, die SNB zu hinterfragen, so wird er in Gerzensee immer vor verschlossenen Türen stehen. Dort werden nur die Irrlehren der SNB kultiviert.

Es war einmal mehr eine unsägliche Vorstellung, welche die SNB im alten Casino zu Bern gab. Die SNB präsentierte einen Wirrwarr von Widersprüchen. Mit „Zuckerbrot und Peitsche“ zog sie „ihr Ding“ aber einmal mehr durch und wurde in den entscheidenden zentralen Punkten nie hinterfragt.

Ein Aktionär lamentierte: „Wir sind nur nette, wohl gesehene Statisten, welche den Anschein erwecken, die Hüter der Unabhängigkeit der SNB zu sein.“

Wie Recht er hat. Die GV der SNB war ein abgekartetes Spiel.

Einmal mehr.

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156 Kommentare zu “Gefühlskältester Event des Jahres: Die GV der grössten Zockerin aller Zeiten

  1. Wie Balsam auf der Seele….. der Artikel.

    Nein ehrlich, den Balsam brauche ich nicht, wohl aber ist es gut zu lesen was ich seit Jahren meinen Mitbürgern zu erklären versuche.
    Alleine der Schweiz will es nicht hören, etliche ärgern sich aber immer noch, dass der Hildebrandt „mit Hilfe“ der SVP abtreten musste.
    Parteiengezänk ist denen alleweil wichtiger wie harte Fakten über Jordan die unser Land als gefährdet zeigen.
    …….Nämlich das die SNB zu Gunsten Europas unseren Wohlstand verzockt.

    Für die 700 Milliarden Devisen musste er Franken hergeben und für diese Franken haften wir, dass Volk der Schweiz.
    Und der Haftungsfall ist nicht unwahrscheinlich, denn die Euros und Dollars sind Crashgefährdet.

    Ein 8 Millionen Volk mit 700 Milliarden verlustgefährdeten Devisen in den Büchern…….

    Wie gut wäre es doch gewesen, man hätte die Goldinitiative angenommen.

    Und ….warum denkt eigentlich nie jemand darüber nach, was mir mit nur 1/7, also 100 Milliarden hätten anfangen können, wenn wir nicht diesen Euro-Stützungs-Unsinn mitmachen würden, stattdessen aber …….???

    Zum Schluss………..
    Es ist noch niemals ein Land untergegangen wegen seiner starken Währung, …….aber es sind viele jenen Weg gegangen wegen ihrer schwachen Währung.

    • @Walter Roth

      Sehr geehrter Herr Roth

      Danke.

      Der SNB habe ich schon vor 20 Jahren gesagt (GV 1996 in Bern), sie solle in der Schweiz investieren statt im Ausland. Nur so kann sie die Schweizer Wirtschaft ankurbeln.

      Möglichkeiten wie, habe ich u.a. in meinen Beitrag gezeigt: „Lieber in der Schweiz investieren statt in Euroland zu verlieren“, IP.

      Also es wurde auch schon darüber nachgedacht.

      Aber die SNB ist nicht lernfähig.

      Lieber die Schweizer Volkswirtschaft an die Wand fahren als das eigene Gesicht zu verlieren.

      Schade

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Walter Roth

      Ein Goldfranken ist in der Buchhaltung der Zentralbank nicht verbucht, da er dem Besitzer gehört.

      Eine Banknote, die mit Gold gedeckt ist, ist in der Bilanz des Geldemittenten auf der Passivseite eingebucht.

      Das sind zwei komplett verschiedene Dinge. Sie können nicht beides als Vollgeld bezeichnen.

      Freundliche Grüße

      Marc Meyer

  2. Von 1848 – 1907 hatte die Schweiz keine Notenbank. Der neue Bundesstaat wählte den Franken als Währung mit einer genau definierten Bindung zu Silber und später zu Gold. In diesen rund 60 Jahren expandierte die Schweizer Volkswirtschaft zur Avantgarde der Industriestaaten. Stabile Kaufkraft, keine Inflation. Schuldscheine wurden von konkurrierenden privaten Banken (z.B. Kantonalbanken) ausgegeben.

    Seit die SNB 1907 etabliert wurde erlitt der Sparer/Konsument gemäss BfS kumuliert über 800% Inflation, einen unvorstellbaren Kaufkraftverlust! Die Profiteure dieser Manipulationen sind die Schuldner, die grössten sind die Kantone und der Bund (=Mehrheitsaktionäre der SNB). Sie setzen Ihre Interessen zu Lasten des Bürgers durch.

    Warum schaffen wir die SNB zu Gunsten von stabilem Geld nicht ab?

    • Herr Rain Pfrund

      Diese Milchbüchleinrechnung stimmt natürlich so nicht.

      Die aus Schulden entstandenen Ersparnisse wurde, einseitig verteilt und auch verzinst.

      Soviel ich weiss haben die Schulden zu- und nicht abgenommen (Geldmenge), oder irre ich mich?

      Ein Schuldner kann seine Schuld nur leichter amortisieren, wenn der Sparanteil seines Gegenwerts der Arbeit zunimmt (Geldmengenerhöhung)!

      Seien Sie gegrüsst

    • Richtig…………….
      Interessant ist auch die Periode von ca. 1650 bis 1790 in der ein Seemann in England immer den gleichen Lohn erhielt.
      Es gab faktisch keine Geldentwertung, es war nahezu 150 Jahre lang gleich viel wert.
      Solche Perioden gab es in der Geschichte mehrere, aber sie sind nie ein Thema. Vermutlich weil es damals einen Bimetall Standard gab, Noten waren ja noch nicht bekannt.

      —————————————————————————
      Und warum nehmen wir nicht die Vollgeld-Initiative an um den Finanzmarkt endlich in die Schranken zu weisen ?
      —————————————————————————-

    • @Walter Roth

      Vollgeld verwechselt Aktiven und Passiven der SNB. Sie behaupten, sie wollen aktives Vollgeld und das seien heutige Banknoten bereits.

      Nein. Banknoten sind Passiven der SNB. Die Inititiative ist also völlig falsch.

      Freundliche Grüsse
      Marc Meyer

    • Zitat :

      Marc Meyer

      18. Mai 2017 / 21:31

      @Walter Roth

      Vollgeld verwechselt Aktiven und Passiven der SNB. Sie behaupten, sie wollen aktives Vollgeld und das seien heutige Banknoten bereits.

      Nein. Banknoten sind Passiven der SNB. Die Inititiative ist also völlig falsch.

      Freundliche Grüsse
      Marc Meyer
      —————————————————————–

      Nein ist sie nicht, nur muss man dazu wohl auch etwas beweglicher werden.

      Nun ja, ich habe dazu allerhand gelesen.
      Natürlich, Vollgeld wären eigentlich Gold und Silbermünzen die ja einen Eigenwert haben.
      Aber, man könnte das trotzdem in den Griff bekommen.
      Bei der Vollgeld-Inititaive dürfte nur noch die SNB Geld erzeugen und alles Geld müsste Physisch vorhanden sein.
      Mit einer 100% Golddeckung hatten wir Vollgeld….. in Banknoten. Die Note war ja quasi nur der Aufbewahrungsschein für das Gold.

      Natürlich muss Vollgeld heute aus Banknoten bestehen, Ein Goldfranken wäre kaum machbar.
      ………Allerdings, es gab ja mal eine Zeit als wir eine Gesellschaft hatten, in der ca. 97% aller Menschen mit und für die Landwirtschaft beschäftigt waren. Damals war eine Kuh quasi die Währungseinheit, denn sie war auch für ungebildete verstehbar, und diese Kuh kostete einen Silberpfennig. = 1 Auto einen Goldpfennig ???
      Das nur mal als Denkanstoss……

      Also, das Noten-Vollgeld sollte sich doch eigentlich handhaben lassen, auch wenn Gold in der Hand immer noch ……
      Hätten wir einen reinen Edelmetallstandard bräuchten wir zudem keine SNB mehr. Aber auch diese Aussage wird bei gewissen Kreisen auf heftigsten Widerstand stossen.
      Dabei haben uns die Nationalbanken vor allem eins beschert, ……Geldentwertung. Sie kennen das alles ja viel besser wie ich.

      Es wäre einen Versuch wert.
      Jedenfalls wäre mir der Versuch viel lieber wie den, denn wir gerade mit der Energiestrategie 2050 losgetreten haben.
      Sogenanntes Vollgeld, in Form von Banknoten könnte funktionieren, wenn es so auch noch nicht versucht wurde.
      Nur, die Alternative wie wir sie jetzt haben, …..also das so lassen wie es ist, die führt uns ja gerade wohin ?…(((-:

      Unser Geldsystem ist schwer Krank, was wollen wir tun ?

      Die Energiestrategie 2050 wird jedenfalls mit Sicherheit nicht funktionieren, denn das können wir in Deutschland seit Jahren mitverfolgen. Sie wird immer ein Subventions-Milliarden-Loch bleiben.

  3. Analyse der Behauptung von MM, wonach die SNB mit ihren Interventionen die Märkte im Herkunftsland verschiebe:

    1. Ausgangslage im Herkunftsland Index 100
    1.1. Man vertraut dem Euro nicht mehr und verkauft die Privatinvestitionen an die GB. Der Index fällt
    1.1.1. Bankinvestition bei Erhöhung der Ersparnisse (Bilanzverlängerung = Geldmengenerhöhung)
    1.2. Die Ersparnisse werden auf Bankkonten in Euro (Korrespondenzkonto) mit Sitz in der Schweiz überwiesen (Bilanzverlängerung in der CH = Geldmengenerhöhung)
    1.2.1 Der Euro verbleibt im Herkunftsland (keine Geldmengenveränderung)
    1.3. Der Kunde wechselt sein Euroguthaben in CHF-Guthaben
    1.3.1. Der Euro verbleibt im Herkunftsland (keine Geldmengenveränderung in Euro)
    1.3.2 Der Gegenwert in CHF wird dem Kunden gutgeschrieben (keine Geldmengenveränderung)
    1.3.2.1. Eurokurs fällt

    2. Intervention der SNB, ausgehend Index 95
    2.1. Sicht SNB
    2.1.1. Kauf der von den ausländischen Banken von ihren Kunden gekauften Investitionen
    2.1.1.1. Auftrag an ihre CH – Geschäftsbanken als Bankinvestition mit Risiko
    2.1.1.2. Gutschrift auf Bankgirokonto (Geldmengenveränderung ZB-Geld + Buchgeld -)
    2.1.2. Eurokurs steigt
    2.2. Index wieder nahezu 100 = Keine Verschiebung im Markt

    Wie lautet die Diagnose seitens MM? Wieder nur Häme?

    • Sehr geehrter Herr Bender
      Solange Sie aus der SNB Bilanz nicht erkennen können, dass Notenbankgeld für die SNB Fremdkapital ist und es damit für sie kein Zahlungsmittel sein kann, kommen Sie in Ihrer Erkenntnis nicht weiter.
      Sie sind da in guter Gesellschaft, verkennen aber die Machtverhältnisse in der CH komplett, die Kritik an der SNB faktisch nicht zulässt; Stichwort: Scharfrichter, Papst, Wirtschaftsprofessoren die Leviten lesen usw.
      Dr Meyer ist einer der wenigen, der mit Verstand und begründet wagt, die SNB und deren Devisenzockerei zu kritisieren. Er hat u.a. die schludrige Geldtheorie meines Wissens als erster mit Logik auf den Prüfstand der Doppelten Buchhaltung gestellt – einfach, logisch und deshalb klar, um nicht zu sagen genial einfach. Dafür gebührt ihm zumindest Respekt im Umgang, auch wenn’s mal emotional wird. Im Gegensatz zu vielen braven NZZ Zitierern, steht er nämlich mit seinem Namen hin und fasst seine klaren Erkenntnisse in Leitbeiträge hier auf IP, auch wenn diese unbequem sind. Mir haben sie jedenfalls die Augen geöffnet.
      Freundliche Grüsse Rico Meier

    • @Georg Bender

      Sehr geehrter Herr Bender

      Meine Diagnose lautet: Sie haben nicht nur ein fachliches Problem, sondern auch ein menschliches.

      Und die Absicht bleibt immer dieselbe: Torpedierung der Diskussion um die Geldpolitik der SNB. Die Herren Studer und Jordan haben bestimmt eine grosse Freude an Ihnen.

      Leidtragende dieser Taktik werden die Schweizer Bürgerinnen und Bürger sein, welche letztlich die Zeche der SNB werden bezahlen müssen.

      mfG

      P.S. Und übrigens: Es war Standard & Poor’s, die sagten, die SNB belaste das Zinsniveau einseitig in Europa.

    • Sehr geehrter Herr Rico Meier

      Solange Sie nicht begreifen wollen oder können (betreute Bildung = Passivum Fremd- oder Eigenkapital), dass der Notenumlauf für die SNB, nicht Fremdkapital sein kann, sondern, selbst aus dem Nichts geschöpft (Gesetz) werden Sie das Geldsystem nie verstehen können.

      Nur weil Herr Dr. Meyer, Kritik an der Geldschöpfung des gesetzlichen ZM übt (er meint wohl, wie fast alle Ökonomen, die SNB schöpfe die Geldmenge für die Wirtschaft) und dabei eine vom Gesetz (Geldschöpfung) her nicht erkennbare zusätzliche Haftung des Volks sieht, hat er noch lange nicht in allen Teilen recht!
      Seine Behauptung betr. Markteinfluss im Herkunftsland habe ich versucht zu widerlegen? Nehmen Sie bitte Stellung?

      Die Haftung ist eigentlich systemimmanent, weil
      Schuld und Besitz sind die zwei Seiten der gleichen Geldmedaille.
      Dieses “Geldnaturgesetz” ist aus jeder Bankbilanz ersichtlich, wird aber nicht so wahrgenommen!
      Die Verbriefung von Hypothekarprodukten (Obligationen) macht die Verrechnung Gesetzeskonform. Wie das Aktienkapital, Umlage von Kundenguthaben gesetzlich dem Risiko zugeordnet.
      Das Vorgehen in den USA wurde mit der Wertung Triple A zum Betrug. Die Krise wurde aber mit dem Stopp des Geldausgleichs unter den Banken (Manöveriermasse = Interbankkredit), ausgelöst! Dieser Auslöser ist jederzeit wieder möglich. Wer hat die Macht?
      Es wurden nicht die Banken gerettet, sondern die Geldhortung (Kundenguthaben). Eigentliche Haftung habe ich vorgängig beschrieben.

      Das Vollgeld, denkbar, würde den Notenumlauf dem Staat (Währungshüter) zur Weitergabe gegen Leistung an die Volkswirtschaft, als Seigniorage gutschreiben.
      Buchungssatz:
      Geldmenge zins- und schuldfrei an Bankgirokonto für Rechnung Staat (für Sie eine Forderung, auch wenn das Geld schuldfrei (Gesetz) im Umlauf ist?

      Heutiges System: Buchhaltung
      1. SNB:
      Buchungssatz: Bankgirokonto GB (aus Geldmarktoperationen geschöpft) an Notenumlauf (-/+ Passivum)
      2. GB
      Kasse an Bankgirokonto (+/- Aktivum)

      Die SNB muss wem die Geldschöpfung aus dem Nichts geschöpft (¨für Sie Fremdkapital) aus dem Nichts zurückbezahlen?
      Wie soll es gehen?

      Erklären Sie es mir und den Lesern?

      Seien Sie gegrüsst!

    • Herr Dr. Marc Meier

      SP hat sich schon so oft geirrt, wie sie recht hatten?
      Sie haben neben dem fachlichen, scheinbar auch ein charakterliches Problem, indem Sie, ohne jegliche Begründung, werten?
      Was ist an meiner Darstellung falsch?

      Interventionen sind wie der Begriff richtig sagt, Korrekturversuche.

      Damit ein Handwechsel stattfindet braucht es Verkäufer und Käufer. Die Kunden haben ihre Positionen an die GB verkauft. Die GB verkaufen die Positionen an die SNB!
      Keine Verschiebung!

      Auch mit dem Notenumlauf und Sichtguthaben, betr. Haftung des Volksvermögens liegen Sie nicht richtig:
      Fachliche Beurteilung:
      BILDEN SICHTGUTHABEN FREMDKAPITAL UND DAMIT SCHULDEN DER NATIONALBANK?
      Sichtguthaben bei der Nationalbank – wie auch die von ihr in Verkehr gesetzten Banknoten – können ökonomisch nicht dem Fremdkapital von normalen Unternehmen oder Geschäftsbanken gleichgesetzt werden. Denn Sichtguthaben und Banknoten können nur in andere gesetzliche Zahlungsmittel getauscht werden, also wiederum in Sichtguthaben oder in Banknoten. Zudem gibt es auch kein Verfall- oder Rückzahlungsdatum, und die Höhe kann grundsätzlich von der Nationalbank bestimmt werden.

      Seien Sie gegrüsst!

    • @Georg Bender

      Sie erwähnen immer wieder die „betreute Bildung“.

      Das was Herr Jordan zuviel an betreuter Bildung bekommen hat, haben Sie offenbar zuwenig bekommen.

      mfG

    • Herr Rico Meier

      Sie scheinen ein Schüler von Herrn Dr. Marc Meyer zu sein?
      Den Notenumlauf und Sichtguthaben habe ich mit Bücherexperten abgestimmt und hier veröffentlicht.
      Die SNB ist als Geldschöpfer des gesetzlichen ZM eben kein gewöhnliches Wirtschaftsunternehmen!

    • @Georg Bender

      Hören Sie auf mit ihrer billigen Masche.

      Schon früher, als Sie ebenfalls unter wechselnden Pseudonymen wie „Praktiker“, Argonautiger, Mr X, Breni undsoweiter undsofort hier polemisierten und versuchten, die Diskussion zu torpedieren, kamen Sie immer wieder mit der billigen Masche: Wenn jemanden verstand, was ich sagte, diskreditierten sie ihn als mein Schüler usw.

      Sie versuchen immer wieder, einen Keil zu treiben zwischen mir und jenen, welche verstehen, was ich sage.

      Im Gegensatz zu Ihnen gibt es eben noch Menschen, welche bereits sind, für etwas einzustehen, das sie als korrekt empfinden, auch wenn es gegen die herrschende Lehrmeinung ist.

      Se hingegen versuchen hier nur, die Diskussion zu verwirren mit Ihrem unsäglichen Wirrwarr. Sie wollen Ihre Person in den Vordergund rücken. Sie verblassen offenbar vor Neid. Armer Kerl Sie.

      Oder kriegen Sie von jemandem Geld, dass Sie die Diskussion hier torpedieren?

      Letztlich fällt aber alles dennoch auf die SNB zurück, welche mit allen Mitteln versucht, die Diskussion um ihre sinnlosen Devisenanlagen abzuwürgen.

      Wäre die Nationalbank offen und würde sich der Diskussion stellen, was sie einer Demokratie schuldig wäre, so wäre dieser „shitstream“ ua. von Ihnen nicht notwendig.

      Aber eben – die SNB ist einer Demokratie unwürdig. Und Sie spielen der SNB in die Hände.

      Es wird der SNB und ihnen aber nicht gelingen.

      mfG

    • Herr Dr. Marc Meyer

      Ich wurde erst seit knapp einem Monat auf IP aufmerksam!

      Ich verstehe Sie sehr gut, kann jedoch Ihre Meinungen aus meinem Denkvermögen heraus, nicht teilen. Die gesetzmässige und ökonomische Praxis, kann ich plausibilisieren, weil das Zusammenwirken der zwei unterschiedlich Haftungen macht Sinn!

      Die Frage aus Ihrer Behauptung heraus, haben Sie auch noch nicht beantworten können: Wie kann die CS der SNB Geld zur Verfügung stellen?
      Plausibilität fehlt!

      Ihre Thesen betr. Abschreibungsbedarf und Haftung sind ökonomisch nicht haltbar, sondern für mich reine Hirngespinste um Angst zu schüren? Verkaufen Sie auch Bücher?
      Wenn die folgende Beurteilung des Fremdkapitals (stimmt mit meinen Darlegungen nicht zufällig überein), den geltenden Gesetzen nicht entsprechen würde, so wäre längst Klage erhoben worden?

      Realität ist jedoch für mich (Delkredererisiko):
      Schuld und Besitz sind die zwei Seiten der gleichen Buchgeldmedaille, geschöpft von den Geschäftsbanken. Die allfällige Haftung ist demnach systemimmanent. Aus jeder Geschäftsbankbilanz ersichtlich, könnte jedoch der Gesetzgeber nur auf zu hohe Hortung eingrenzen und eine ordentliche Vorsorge (Eigenbedarf) schützen?

      Sie können mit Namen weiter spinnen, ich habe mich
      mit zwei Namen gemeldet, mit meinem eigenen Name und Mitdenker, jedoch mit identischen Inhalten.

      BILDEN SICHTGUTHABEN FREMDKAPITAL UND DAMIT SCHULDEN DER NATIONALBANK?
      Sichtguthaben bei der Nationalbank – wie auch die von ihr in Verkehr gesetzten Banknoten – können ökonomisch nicht dem Fremdkapital von normalen Unternehmen oder Geschäftsbanken gleichgesetzt werden. Denn Sichtguthaben und Banknoten können nur in andere gesetzliche Zahlungsmittel getauscht werden, also wiederum in Sichtguthaben oder in Banknoten. Zudem gibt es auch kein Verfall- oder Rückzahlungsdatum, und die Höhe kann grundsätzlich von der Nationalbank bestimmt werden.

      Seien Sie gegrüsst

    • @Georg Bender

      Sehr geehrter Herr Bender

      Danke für Ihren Beitrag. Sie geben mir immer wieder neu die Möglichkeit, die Irrtümer der SNB aufzuzeigen.

      Jedoch:

      „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht..“

      Sollten Sie wissen.

      Übrigens bestehen ihre Texte aus lauter „copy paste“ – wie seit eh und je.

      Sie kopieren hier sogar Teile aus dem Vortrag von SNB-Chef Thomas Jordan wörtlich. Der Vortrag von Jordan stammt aus dem Jahre 2011 (Einführung Mindestkurs).

      Hier auf Inside Paradeplatz ist das einzige Forum, wo dieser haarsträubende Vortrag diskutiert wird und Sie wollen diese Seite erst vor einem Monat gefunden haben?

      Passt nicht zusammen.

      Sie vertreten hier also ganz offensichtlich die Meinung von SNB-Chef Jordan; sonst würden Sie ja seinen Vortrag nicht kopieren.

      Ihre Art und Weise wie Sie das tun ist übrigens ein Armutszeugnis für Herr Jordan und die SNB.

      Ja. Die Giroguthaben der Banken bei der SNB stellen Fremdkapital der SNB dar. Dieses ist auf Sicht von den Banken abrufbar. Würde die SNB deren Rückzahlung verweigern, so wäre das eine Enteignung der Benken durch die SNB.

      Das wäre gesetzeswidrig.

      Sie dürfen Herrn Jordan nicht alles glauben.

      Aber der Bundesrat und das Parlament vertrauen dem Herrn Jordan ja auch blind. Sie sind also in guter Gesellschaft.

      mfG

    • Herr Dr. Marc Meyer

      Ich kopiere nicht sondern habe eine zu Ihnen differenziert Meinung.
      Beantworten Sie einfach meine Fragen, anstatt zu polemisieren, weil nur eine sachliche Auseinandersetzung wäre sinnvoll.
      Alles andere sind persönliche Animositäten.

      Auf Ihrer Augenhöhe müsste ich ja behaupten, alle Meinungen welche Ihre abstrusen Ansichten decken, seien von Ihnen geschrieben?

      Nebenbei: Der Auszug betr. Fremdkapital stammt aus der Plattform der SNB!
      Würde sie die Rechnungslegungsvorschriften verletzen, so klagen Sie doch, anstatt einfach eine aus der Luft gegriffene Behauptung aufzustellen.
      Die SNB ist eine Staatliche Einrichtung, welche im Einvernehmen mit der Verfassung stehen muss! Die Geldschöpfung ohne Delkredererisiko hat nun mal nachvollziehbare Gründe, welche Sie scheinbar geistig nicht absorbieren können?

      Ihre märchenhaften Unterstellungen werden mich nicht mundtot machen!

      Seien Sie gegrüsst.

    • Herr Dr. Marc Meyer

      Es ist auch klar und deutlich festgelegt, dass die Sichtguthaben für den bankübergreifenden Zahlungsverkehr verwendbar sind. Die Geschäftsbanken können im Rahmen der Reglemente Bargeld abrufen.

      Was passiert, wenn die SNB, ihre Anlagen wieder an die GB verkauft?

      Es bestehen eben Gesetze und Regeln, welche den Stellenwert des Bankensystem hervorheben, dabei insbesondere die Aufgabe der SNB.

      Nebenbei; alle ZB und das Bankensystem funktionieren alle auf der Basis von Gesetzen und Regeln, welche Sie jedoch gerichtlich in Frage stellen können.

      Die bestehenden zwei Geldarten haben einen Sinn, weil sie die ZB verschont, die Risiken der Banken zu übernehmen (deren Geldschöpfung). Die ZB hat jedoch die Pflicht (Regeln), die Manöveriermasse (Liquidität) so zu bilden (Geldmarktgeschäfte oder Kredite), dass der Zahlungsverkehr der Wirtschaft nicht gefährdet wird.

      Es ist die Pflicht des BR die Aktivgeschäfte der SNB zu prüfen damit das Zahlungsmittel nicht gefährdet wird. Jedoch nach dem Geld ist vor dem Geld (neue Währung)!

      Was ich jedoch nicht verstehen kann, ist die Verwerfung, wonach die Inländer gezwungen werden können, ihr eigenes Zahlungsmittel in Devisen (Schulden aus dem Ausland) umzuwandeln. Ich meine, dass dies gegen die Verfassung von Treu und Glauben verstösst (Offizialdelikt)?

      Auch das Sozialsystem auf die Lohnsumme umgelegt, verschont die Branchen mit hohem Automatisierungsgrad.
      Warum der BR und Politik, ein solches System der Ökonomen umsetzen darf, verstösst für mich auch gegen die Verfassung, weil sie bewusst Lecks für die Wirtschaft einbaut.

      Seien Sie gegrüsst

    • Sehr geehrter Herr Bender

      Herr Jordan sagte in seinem Referat:

      „Auf diesen Verbindlichkeiten leistet die SNB keinen Zins, die Laufzeit ist nicht begrenzt, und die „Kredithöhe“ kann grundsätzlich von der SNB bestimmt werden. … Da es sich zudem bei den Noten und den Giroguthaben um gesetzliche Zahlungsmittel handelt, sind diese Verbindlichkeiten auch nicht im eigentlichen Sinne einforderbar, sondern können einzig – als gleichwertige gesetzliche Zahlungsmittel – gegeneinander getauscht werden“.

      Sie schreiben:

      „Denn Sichtguthaben und Banknoten können nur in andere gesetzliche Zahlungsmittel getauscht werden, also wiederum in Sichtguthaben oder in Banknoten. Zudem gibt es auch kein Verfall- oder Rückzahlungsdatum, und die Höhe kann grundsätzlich von der Nationalbank bestimmt werden.“

      Wenn Sie auch nicht gerade „copy paste“ gemacht haben, so ist Ihr Text doch ganz klar von Herr Jordan abgekupfert.

      Nur: Thomas Jordan irrt: Könnte die SNB tatsächlich den Banken „befehlen“, ihr Kapital zu leihen und müsste dieses nicht mehr an die Banken zurückzahlen, wie Sie und Jordan behaupten, so wäre das eine Enteignung der Banken durch die SNB.

      Zudem: Selbst wenn die SNB das von den Banken geborgte Kapital nicht mehr zurückzahlen müsste, so müssen die Banken dieses dennoch bewerten. Das wäre vergleichbar mit einer ewigen Anleihe.

      Im Moment wo das Vermögen des Schuldners unter den Wert der ausstehenden Verbindlichkeiten fällt, müssen die Gläubiger ihre Forderungen wertberichtigen.

      Negatives Eigenkapital der SNB würde also dazu führen, dass die Geschäftsbanken ihre Forderungen gegenüber der SNB in jedem Fall wertberichtigen müssen und somit selber Konkurs gehen können.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

      P.S. Meine Texte scheinen Sie doch sehr zu bewegen, da Sie sich ständig mit diesen auseinandersetzen. Also lege ich meinen Finger doch auf einen wunden Punkt in Jordans Argumentation. Nicht wahr Herr Bender?

    • @Gwunderi

      Danke für den Hinweis

      Die Deutsche Bundesbank merkt offenbar langsam auch, dass etwas mit der Geldtheorie nicht stimmt. Aber den zentralen Fehler hat sie immer noch nicht erkannt.

      mfg

    • Grüezi Herr Dr. Marc Meyer,

      Gegen so viele Widersprüche, kuriose und verwirrende Meinungen oder sogar Beleidigungen darf man gern mal protestieren, aber verschwenden Sie nicht Ihre Zeit mit Mitmenschen die nicht an der Wahrheitsfindung interessiert sind.

      Sie grüssend

    • @Arbeitgeber KMU AHV Rentner

      Danke

      Alles fällt letztlich auf unsere SNB zurück, welche die Wahrheitsfindung mit allen Mitteln unterdrückt und hier ihre Helfershelfer hat.

      Freundliche Grüße

      Marc Meyer

    • Gwunderi

      Besten Dank für den Link.
      Bestätigt fast zu 100% meine Darlegungen. Nur MM meint es sei der Papst?

      Meine Analyse (Abweichungen erwähnt)
      1. Die Geschäftsbanken benötigen für die Volkswirtschaft
      1.1. Kundenguthaben (vorher aus Kredit entstanden) für den Multiple Faktor Bankübertrag mit Zentralbankgeld (Manöveriermasse)
      1.2. keine Kredite von der ZB, schöpft aus dem Nichts
      1.2.1. Reserve bei ZB beachten
      1.2.1.1. Kann mit Geldmarktoperationen erfolgen (siehe Devisenintervention)
      1.3. Schöpft auch Geld mittels Investitionen aus dem Nichts
      2. Durchlässigkeit (habe ich mehrfach geschildert)
      2.1. Nur das Bargeld ist durchlässig (von ZB an GB und umgekehrt)
      2.2. Giralgeld (Buchgeld) funktioniert nicht
      2.2.1. Wird mit Geldmarktoperationen ZB mit GB als Umtausch für die Manöveriermasse geschaffen (keine Geldmengenerhöhung)
      3. Die Grafik
      3.1. Ersparnisse entstehen aus Krediten oder in Ausnahmen aus Investitionen
      3.1.1. Für den Multiple Effekt (bankübergreifend) wird das Kundenguthaben verwendet.
      Wird vom selbsternannten Papst bestritten
      4. Die Währungshüter pumpen kein Geld in die Wirtschaft
      4.1. Sie verändern mit den Geldmarktoperationen nur die Zentralbankgeldmenge (Reserve). Schaffung Liquidität für den bankübergreifenden Zahlungsverkehr, auch durch Übernahme von Risiken
      5. Das Vollgeld löst das Problem der Gelddruckmaschine nur bedingt
      5.1. Als Gegenleistung übernimmt die ZB das Delkredererisiko im Umfang der Geldkontoguthaben
      5.2. Die Entschuldung des Staates kann auch im bestehenden System erfolgen
      5.2.1. Schuldenschnitt durch Abbau Geldhortung
      5.2.2. Geld wird zins- und schuldenfrei dem Staat überlassen (Gemeinwohl = Nachweis)

      Es lohnt sich, sich näher mit dem Geldsystem zu befassen. Vor allem die Auswirkung auf die arbeitsgeteilte Wirtschaft. So können Ersparnisse oder Gewinne fast nur mit einer Geldmengenerhöhung (Schuldenwirtschaft) für die Investitionsbranche realisiert werden. Ausnahmen durch Abbau oder Verluste aus bestehender Geldmenge. Auch die Existenzkämpfe und Armut stehen nicht im Einklang mit den Möglichkeiten des Geld- und Wirtschaftssystems, es sei denn man bedient sich weiterhin der Sklaverei.

      Seien Sie gegrüsst

  4. Herr Dr. Marc Meyer

    Arbeitgeber KMU hat aus den Lehrbüchern und evt. Praxis die Nichtbankenbilanzierung erwähnt.

    Nur zum Nachdenken:
    Brot und Spiele.
    Die Nichtbanken schöpfen kein Geld!
    Bankbilanz und Mittelfluss nicht in den Lehrbüchern, darum selber denken!
    Das Buch von Prof. M. Binswanger „Geld aus dem Nichts“ könnte evt. nachhelfen (nach Ihrer Meinung, wahrscheinlich auch ein „Strippenzieher“?)?
    Aktivum: Geldschöpfung (Forderungen und Investitionen
    Passivum: Verwendung (Kundenguthaben, Interbankkredite = Spielverbindlichkeiten und Eigenkapital (Kundenguthaben gesetzlich dem Risiko zugeordnet als weitere Spielform).

    Im Bankensystem stellen die Kundenguthaben Verbindlichkeiten (sog. aus den Krediten entstandenes Fremdkapital dar). Bei einvernehmlicher Zuordnung als Aktienkapital, werden die Verbindlichkeiten zu Eigenkapital, gesetzlich dem Risiko zugeordnet.
    Die CS hat die Eigenmittelvorgaben mit den Katari über Kredite gelöst. Spannend gell?

    Die Abwicklung des Buchgeldguthabens für den bankübergreifenden Zahlungsverkehr wird über die vorrangig mittels Geldmarktgeschäften geschöpften Zentralbankgeldmenge (GB Bilanzumlage von Buchgeld aus Investition an Zentralbankgeldforderung = Risiko übergeben).

    Auch die multiple Kreditvergaben mit ca. Faktor 10 können Sie immer noch nicht begreifen?
    Während meiner Aktivzeit mehrfach umgesetzt.

    • @Georg Bender

      In diesem Forum schreiben Sie unter verschiedenen Namen (das ist bewiesen) lange unverständliche Texte, um die Diskussion zu zerstreuen und die Leser abzuhalten.

      Ich bitte Sie, das zu unterlassen. Zudem habe ich hier den Beitrag geschrieben und ich denke, dass mir die Diskussionsführung zusteht.

      Ihr verwirrender Text ist nicht so wichtig, dass Sie ihn ganz oben platzieren müssen. Es gibt hier eine Ordnung und ich bitte Sie, sich daran zu halten.

      Es ist offensichtlich, dass Sie ein Troll sind. Ich nehme an, dass Sie aus der Ecke der Vollgeld-Initianten kommen oder mit diesen sympathisieren.

      Mit ihren wirren Argumenten und Ihren hinweisen auf Professor Binswanger erweisen Sie weder der Vollgeld-Initiative noch Herrn Binswanger einen Dienst.

      Binswanger und die Vollgeldler verwechseln Vermögen und Schulden der SNB miteinander; sie sitzen also demselben Irrtum auf wie unsere SNB und inbesondere SNB-Chef Herr Prof. Jordan.

      Sie spielen nicht nur den Vollgeldlern, sondern auch der SNB und deren Irrtümern in die Hände. Sie wollen keine Irrtümer klären, sondern Sie wollen verwirren oder einfach nur Aufmerksamkeit erhaschen.

      Bitte hören Sie auf damit. Sie verschwenden nur Ihre Zeit.

    • Arbeitgeber KMU

      Ein Beweis, richtig!

      Wobei anzumerken ist, dass die Buchgeld – Schöpfung immer, entweder über Bank- Kredit oder Investitionen umgesetzt wird.
      Darum ist das Aktienkapital, ganzheitlich überlegt, Kundenguthaben- Umlage gesetzlich dem Risiko zugeordnet.

      Herr Dr. Marc Meyer spielt sich als selbst erklärter Scharfrichter auf und fühlt sich befähigt, gewissen Teilnehmern und Wirtschaftsprofessoren die Leviten zu lesen. Charaktersache.

      Warum er die Geldschöpfung und das Zusammenwirken der zwei Geldarten nach WZG, aus seinem Denkvermögen heraus, nicht erklären kann, entzieht sich meiner Kenntnis?

      Das Bankensystem mit einer Bäckerei zu vergleichen ist geradezu hanebüchen? Er schwafelt immer von Verpflichtungen aus den Operationen der ZB erwachsen sollen, welche das Volksvermögen, gefährden würde?

      Wenn er erklärt, dass die GB der Nationalbank, das Geld z.B. für die Deviseninterventionen zur Verfügung stellt (CS), dann soll er bitte schön aufzeigen, wie das Geldtechnisch möglich ist?

      Lassen wir ihn trollen.

      Eine Geldschöpfung muss eigene Volkswirtschaftliche Kriterien erfüllen. Dafür verantwortlich ist der Bundesrat und die Judikative.
      Ich kann beim besten Willen, keine Regelung finden, welche die GB bei einer Negativen Geldmenge dazu verpflichten, Abschreibungen auf Ihren Forderungen gegenüber der SNB vorzunehmen.

      Die Zentralbankgeldmenge zirkuliert mit den beteiligten Inlandbanken nur im Hause SNB! Die Liquidität garantiert den reibungslosen Zahlungsverkehr aus dem Buchgeld.

      Ich möchte mich in aller Form entschuldigen, dass ich bei diesem Blog 2x als Mitdenker aufgetreten bin. Versehen. Als Vollgeld Sympathisant habe ich mich auch nicht geoutet, sondern erwähne die Initiative nur im Zusammenhang mit dem Verstehen des Geldsystems.
      Aber nach dem Scharfrichter sind auch diese Ansichten, fernab jeder Wahrheit?

      Seien Sie gegrüsst.

    • @Georg Bender

      Herr Bender – nochmals:

      Wenn die SNB auf ihrer Vermögensseite (Aktivseite der Bilanz) beispielsweise Devisen im Wert von nur noch 600 Milliarden besitzt, so können nicht mehr als diese 600 Milliarden auf die kreditgebenden Banken (Passivseite) verteilt werden.

      Haben die Banken der SNB Kredite von 700 Milliarden gewährt, womit die SNB Devisen im Wert von 700 Milliarden gekauft hat, welche dann im Wert auf 600 Milliarden gesunken sind, so müssen die Banken ihre Forderungen gegenüber der SNB um 100 Milliarden nach unten wertberichtigen.

      Die Banken gehen dann an Stelle der SNB Konkurs.

      Sie verstehen das nicht. Die SNB versteht das auch nicht. Aber es gibt Leser, welche das verstehen.

      mfG

    • Grüezi@Herr Georg Bender,

      und Sie haben meine Fragen immer noch nicht beantwortet. Ihre Texte sind konfus und zusammenhanglos. Lassen wir’s – unter diesen Umständen hat eine Diskussion keinen Sinn.

      Sie grüssend

  5. Nachtrag:

    „Grosse Verluste sind kein Problem“

    Diese Behauptung von SNB Chef Jordan steht als Titel in der Finanz und Wirtschaft.

    Unglaublich.

    Der Kommentator „Arbeitgeber KMU AHV Rentner“ erklärte gleich unten nochmals treffend die Aussage einer Bilanz. Besten Dank dafür.

    Die Passivseite zeigt, wem das Vermögen auf der Aktivseite gehört. Genau so ist es.

    Es ist logisch, dass nicht mehr Vermögen auf der Passivseite zugeteilt werden kann, als vorhanden ist.

    Wenn ich 1 Kg Brot habe kann ich nicht 1.2 Kg verteilen.

    Genau so funktioniert auch die Bilanz der SNB. Wenn auf der Aktivseite die Devisen in Franken nur noch 600 Milliarden wert sind, so können den Gläubigerbanken der SNB nur noch 600 Milliarden zugeordnet werden, auch wenn deren ausstehende Forderungen 700 Milliarden wären.

    Daraus folgt, dass die Banken ihre Forderungen gegenüber der SNB wertberichtigen müssen.

    Die CS beispielsweise besitzt Forderungen gegenüber den Zentralbanken von 135 Milliarden Franken ( siehe CS Geschäftsbericht).

    Diese muss sie dann wertberichtigen und kann möglicherweise deshalb Konkurs gehen.

    Gemäss Presseberichten wird Herr Jordan im Jahre 2028 pensioniert. Wenn er bis dahin weiterhin rund 150 Milliarden pro Jahr Schulden macht für Devisenkäufe, so besitzen wir dann für weit über 2 Billionen Devisen.

    Seine Nachfolgerin macht nicht den Anschein, dass sie eine Bilanz lesen kann. Es wird also weitergehen.

    Korrigiert dann der Euro um nur 10 Prozent, so kann das die Schweizerbanken erschlagen.

    Je später desto gefährlicher.

    Man kann nur hoffen, dass die Amis der SNB den Stecker ziehen wegen Währungsmanipulation. Je früher desto besser.

    Die SNB selber findet nicht mehr aus dem Dilemma hwraus, in das sie sich manövriert hat.

    Kann Budesrat und Finanzminister Ueli Maurer eigentlich noch schlafen angesichts des Unwetters, das sich hier zusammenbraut?

    Marc Meyer

    • Herr Dr. Marc Meyer

      Arbeitgeber KMU hat aus den Lehrbüchern und evt. Praxis die Nichtbankenbilanzierung erwähnt.

      Nur zum Nachdenken:
      Die Nichtbanken schöpfen kein Geld!

      Brot und Spiele:
      Ich bin gegen jede Intervention gegen den Trend! Die Absicherung des CHF wird nun schon über Jahre mit wenig Erfolg betr. Kursentwicklung gegenüber dem Euro vollzogen.
      Die Schweiz kann schon unbeschränkt Euro kaufen, jedoch muss man die Folgen der riesigen Geldmengenaufblähung abschätzen können? Geeignet fände ich einen Negativzins von 40% bei jedem Eintausch in CHF, jedoch bei Rückabwicklung mit anteiliger Rückgabe (Informatikzeitalter kein Problem).
      Einfaches Beispiel: Verkauf 1 Mio Euro Wert 1 Mio CHF Abzug 400’000. Rückabwicklung Wert 1 Mio Euro CHF 800’000, Rückgabe CHF 320’000.

      Bankbilanz und Mittelfluss nicht in den Lehrbüchern, darum selber denken!
      Das Buch von Prof. M. Binswanger „Geld aus dem Nichts“ könnte evt. nachhelfen (nach Ihrer Meinung, wahrscheinlich auch ein „Strippenzieher“?)?
      Aktivum: Geldschöpfung (Forderungen und Investitionen)
      Passivum: Verwendung (Kundenguthaben, Interbankkredite = Spielverbindlichkeiten und Eigenkapital (Kundenguthaben gesetzlich dem Risiko zugeordnet als weitere Spielform).

      Im Bankensystem stellen die Kundenguthaben Verbindlichkeiten (sog. aus den Krediten entstandenes Fremdkapital dar). Bei einvernehmlicher Zuordnung als Aktienkapital, werden die Verbindlichkeiten zu Eigenkapital, gesetzlich dem Risiko zugeordnet.
      Die CS hat die Eigenmittelvorgaben mit den Katari über Kredite gelöst. Spannend gell?

      Die Abwicklung des Buchgeldguthabens für den bankübergreifenden Zahlungsverkehr wird über die vorrangig mittels Geldmarktgeschäften geschöpften Zentralbankgeldmenge (GB Bilanzumlage von Buchgeld aus Investition an Zentralbankgeldforderung = Risiko übergeben).

      Auch die multiple Kreditvergaben mit ca. Faktor 10 können Sie immer noch nicht begreifen?
      Während meiner Aktivzeit mehrfach umgesetzt.

      Oder erklären Sie, wie Sie glauben, funktioniert die Geldschöpfung?

  6. Supermario

    Sind Sie zufällig Ökonome, dann begreife ich Ihre Einwände, weil in der betreuten Bildung, wird das Gelsystem nur verschleiert gelehrt.

    Ich war während 40 Jahren in leitender Funktion in allen Sparten den Banksystems tätig! Rechnungswesen, Zahlungsverkehr, Devisen- Geld-Edelmetallhandel, Kredit und Hypotheken, und Finanz (nur kurz)!
    Und Sie Theorie aus betreuter Bildung?

    Der Parameter Liquidität können mittels Geldhandel (Manöveriermasse hin und her schieben) angepasst, der Parameter Eigenmittelerfordernis können mittels Kredite (Geldschöpfung) oder Kundenguthabenumlage angepasst werden. Das System hilft sich selbst. Früher galt der Goldstandard als Gradmesser, welcher laufend aufgeweicht wurde.

    Bleiben Sie Lehrbücher – Gläubiger (Nichtwissen)?

    • @Georg Bender
      Ich brauche meine Qualifikation nicht ins Schaufenster zu stellen.
      Genau Ihre Ansicht in Bezug auf den Parameter Liquidität zeigt klar auf, wie beschränkt Ihre Sicht ist.
      Erstens können Sie vorhandene Liquidität nicht ZWEIMAL ausgeben/verleihen oder was auch immer!
      Zweitens können Sie durchaus mittels Kredit zusätzliche Liquidität schaffen; nur setzt das direkt voraus, dass Sie auch KREDITWÜRDIG sind (die Bankenkrise, welche Sie ja in einem anderen Kommentar angesprochen haben, im Zusammenhang mit den Interbankkrediten lässt grüssen); ansonsten können Sie lange nach zusätzlicher Liquidität schreien, erschaffen/erzwingen können Sie die auch in 100 Jahren nicht.

    • Supermario

      Doch:
      1. Mit dem Schneeballsystem Manöveriermasse Zentralbankgeld (multiple = Dr. M. Meyer versteht diesen Vorgang auch nicht).
      Beispiel gefällig aus meiner Praxis vor 15 Jahren (Interbankkredite waren verboten):
      Kunde mit Buchgeldguthaben von einer anderen Bank akquiriert:
      Verschiebung Manöveriermasse im Hause SNB von Bank B. Genügend Guthaben Bankgiroguthaben (Liquidität).
      Kreditgewährung.
      Geld wurde zum Leistungserbringer bei Bank B überwiesen.
      Die vorgängige Verschiebung wurde zurück verschoben.

      Bank B hat wieder Liquidität für einen weiteren Kredit bei bankübergreifender Verwendung.
      Immer weiter…! Verstanden, wohl kaum?

      Praktiziert nicht nur gedacht.

      2. Schöpfe einfach Geld mit neuem Kredit (Liquidität und Eigenmittel sind vorhanden! Die Bank braucht kein Kundenguthaben zur Kreditgewährung.

      Buchungssatz: Kredit an Ersparnisse fertig bis zum nächsten Kredit…..

      Das System ist eben intelligent…….!

    • Die Bank braucht keine Kunden-Einlagen, um einen Kredit zu gewähren. Der hängt von der Bonität und den Sicherheiten ab. Sie nimmt ein Aktivum in ihre Bilanz auf z.B einen Baukredit und emitiert dagegen Geld auf der Passivseite: Baukredit an Giroguthaben Kunde (Begünstigter Baukredit) – we owe us wie es Dr. Meyer formuliert hat. Die Passivseite ist die Geldemission aber eben nicht aus dem Nichts, wie immer wieder behauptet wird. Das gilt auch für die SNB nur gewährt diese den Banken keinen CHF an Aktivkredit. Freundliche Grüsse Rico Meier

    • Die Bank braucht keine Kunden-Einlagen, um einen Kredit zu gewähren. Der hängt von der Bonität und den Sicherheiten ab. Sie nimmt ein Aktivum in ihre Bilanz auf z.B einen Baukredit und emitiert dagegen Geld auf der Passivseite: Baukredit an Giroguthaben Kunde (Begünstigter Baukredit) – we owe us wie es Dr. Meyer formuliert hat. Die Passivseite ist die Geldemission aber eben nicht aus dem Nichts, wie immer wieder behauptet wird. Das gilt auch für die SNB nur gewährt diese den Banken keinen CHF an Aktivkredit. Freundliche Grüsse Rico Meier

    • @Rico Meier

      Vielen Dank.

      Ja ich schreibe gerade an einem neuen Text zum „we owe us“. Das ist die höchste Stufe des Geldes.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Georg Bender
      Ich bleibe gezwungenermassen höflich, aber was Sie Abstruses konstruieren, geht auf keine Kuhhaut!
      „Kunde mit Buchgeldguthaben von einer anderen Bank akquiriert“ ist am Anfang Ihrer Wirrungen –> Wenn Sie NICHTS akquirieren (setzt immer noch das Vertrauen des Kunden voraus), können Sie auch nichts verleihen, vermehren oder welche irrigen Folgerungen Sie auch treffen!

  7. Grüezi @Herr Georg Bender,

    Eine Bilanz ist eine Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital und besteht aus zwei Seiten. Auf der linken Seite (Aktiva) steht das Vermögen (Immobilien, Maschinen, Geld usw.), auf der rechten Seite (Passiva) die Eigentumsrechte an diesem Vermögen; also wem gehört das Vermögen auf der Aktivseite: Zum Beispiel einem Unternehmen selber (Eigenkapital) oder aber der Bank oder einem Lieferanten, den noch nicht bezahlt wurde (Fremdkapital). Dieses Prinzip gilt für alle Bilanzen, auch für die Bilanz der SNB.

    Wer sich in den Begriffskategorien der Bilanzierung dermassen verhaut, wie Sie Herr Georg Bender, der sollte besser keine Aussagen über das Geldsystem treffen.

    Sie sind aber in reichlich guter Gesellschaft, denn die Begriffsverwirrung entsteht vor allem durch die Ignoranz nicht unterscheiden zu können zwischen Geld und Kredit.

    Sie grüssend

    • Arbeitgeber KMU

      Völlig einer Meinung bei Nichtbanken! Habe noch nie etwas anderes behauptet.
      Ihr betreutes Wissen (Vorbeter eingehämmert) habe ich auch über mich ergehen lassen und über Jahre geglaubt.

      Nennen Sie mir die Abweichung betr. Geldsystem, welche Sie bei meinen Aussagen festmachen? Nicht werten, begründen wäre sinnvoll?

      Bei den Banken als Geldschöpfer ist die Mittelflussrechnung, Spiegelverkehrt (fehlt in den Lehrbüchern, darum können scheinbar die Ökonomen und Bevölkerung das Geldsystem nicht begreifen)?

      Geld entsteht aus dem Nichts aus Bank- Krediten oder Investitionen. Dabei gibt es zwei verschiedene Geldarten.
      Buchgeld bei den Geschäftsbanken mit Delkredererisiko, Bargeld und Giralbuchgeld (Sichtguthaben der GB) im Hause SNB ohne Delkredererisiko (nachzulesen im WZG).

      Empfehlung: Prof. M. Binswanger Geld aus dem Nichts, oder andere web Beiträge (Vollgeld etc.).
      Die Kapitalbegriffe erhalten eine völlig neue Bedeutung.
      Kundengelder sind entweder Kundenschulden oder Kundenguthaben. Das Aktienkapital sind Kundenguthaben gesetzlich dem Risiko zugeordnet (Delkrederereserve).

      Aktiven = Geldschöpfung (Herkunft) + Aktiven – Passiven
      Passiven = Verwendung – Aktiven + Passiven

      Sie grüssend

    • @Georg Bender
      Wenn Sie den KMU schon nicht verstehen (wollen, spiegelverkehrt ist wohl allerhöchstens Ihre Sichtweise), nochmals:
      Eine Bank braucht zuerst EINLAGEN, bevor sie Kredit vergeben kann (in Ihrem Wortschatz Geld schaffen).
      Ein Unternehmen braucht zuerst eine FINANZIERUNG, bevor sie Investitionen tätigen kann.
      Beide Vorgänge sind buchhalterisch ähnlich und im Grundsatz sogar identisch. Und keinesfalls „spiegelverkehrt“!

    • Grüezi@Herr Georg Bender,

      ich wollte Sie beileibe nicht belehren, sollte aus meinen Kommentaren dieser Eindruck entstanden sein, so war das nicht gewollt. Blosse Rechthaberei liegt mir gänzlich fern.

      Ihr Missverständnis liegt darin begründet, dass Sie zwei Ebenen des Geschäftsbankenkredits und des Zentralbankkredits vermischen.

      Sie schreiben hierzu Zitat:

      „Geld entsteht aus dem Nichts aus Bank- Krediten oder Investitionen. Dabei gibt es zwei verschiedene Geldarten.“

      Zitat Ende.

      Giralgeld, Buchgeld oder Bankengeld sind kein Geld im Sinne eines gesetzlichen Zahlungsmittels, sondern eine Schuld der Bank die sich als Aktivum bei den Haushalten wiederfindet. Eine Bankforderung ist im wesentlichen ein Verfügungsrecht über Bargeld.

      Der Irrglaube Banken erzeugen Geld, indem diese einen Kredit einräumt und dieses Giralgeld dann zur Bezahlung verwendet werden könne wird durch die Ignoranz befeuert nicht unterscheiden zu können zwischen Geld und Kredit.

      Geldschuld ohne den Schuldgegenstand BARGELD geht nun mal nicht.

      Werter Herr Georg Bender, Sie schreiben an @Supermario 9. Mai 2017 / 14:16

      Zitat:

      „Ich war während 40 Jahren in leitender Funktion in allen Sparten den Banksystems tätig! Rechnungswesen, Zahlungsverkehr, Devisen- Geld-Edelmetallhandel, Kredit und Hypotheken, und Finanz (nur kurz)!“

      Zitat Ende.

      Dann sollte Ihnen klar sein, dass im Unterschied zu dem Eingang auf einem Zentralbankkonto ein Eingang auf einem Geschäftsbankkonto demgegenüber kein Zentralbankgeld ist, weil die Erfüllung dieser Forderung durch die Zahlungsfähigkeit der Bank in – Zentralbankgeld – bedingt ist . Wie wir alle seit spätestens der Bankenkrise 2007/08 und der darauffolgenden Bankenpleiten-Geschichte wissen ist die Zahlungsfähigkeit von Geschäftsbanken keine absolute, sondern eine relative Grösse, weil Geschäftsbanken in einem Standart zahlen müssen, den sie selbst nicht schaffen können. Banken wissen sehr genau warum sie ein Liquiditätsmanagement betreiben müssen, welches dafür sorgt, dass sie ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen können.

      Meine Fragen können Sie deshalb nicht beantworten, weil – wie Viele Professoren – nicht unterschieden werden will zwischen Geld und Kredit.

      Nochmals die Frage, gestützt auf die gesetzlichen Bestimmungen, die Sie sooft erwähnen, aber missinterpretieren:

      Wann wird ein Zahlungsmittel zu einem gesetzlichen? Erst wenn es ausdrücklich dazu gekürt wird oder schon, wenn der Gesetzgeber es nur mit den rechtlichen Privilegien eines gesetzlichen Zahlungsmittels ausstattet?

      Ist eine Banknote für die SNB eine Schuld? Kann damit die SNB ihre Schulden abbauen?

      Sie grüssend

    • @Arbeitgeber (KMU) und AHV Rentner
      Danke für die Unterstützung 🙂
      Wir sind zwar nicht immer ganz gleicher Meinung, aber in Bezug auf die Einschätzung, dass selbst die zwei einfachen Fragen für den Bender viel zu hoch sind, finden wir wohl zu 100% Übereinstimmung.
      Nimmt mich echt Wunder, welche Windungen beim GB „aktiviert“ werden; mit Sicherheit nicht diejenigen im Gehirn?

  8. Nachtrag zur Kerninflation

    Kerninflation – eine weitere Irreführung durch Jordan / SNB

    Was mich an der Rede von SNB-Chef Jordan auch sehr stört ist seine Begründung der Devisenkäufe mit der angeblich tiefen „Kerninflation“ in der Schweiz. Immer und immer wiederholte er das.

    Jordans Argumentarium lautete wie folgt: Weil die Kerninflation in der Schweiz tief sei, müsse die SNB eine expansive Geldpolitik betreiben, indem sie Devisen kauft.

    In diesem Satz stecken im Wesentlichen drei Irrtümer:

    Erstens:
    Eine tiefe Inflation oder Deflation ist an sich nichts Schlechtes. Deflation darf nicht mit Depression gleichgesetzt werden. Fallen die Preise von der Angebotsseite her – z.B. wegen tieferen Energiepreisen – so ist dies wünschenswert und treibt die Konjunktur an. Das habe ich auf Inside Paradeplatz schon diverse Male erklärt.

    Zweitens:
    Wenn die SNB ihre Passivzinsen absenkt, so ist das keine expansive, sondern eine kontraktive Geldpolitik. D.h. eine Geldpolitik, welche das Wirtschaftswachstum nicht ankurbelt, sondern drosselt (oben erklärt). Und wenn die SNB in ausländische Aktien oder Staatsobligationen investiert, so ist das auch nicht expansiv in der Schweiz, sondern expansiv im Ausland. Die SNB kurbelt damit die ausländische Konkurrenz an statt die heimischen Industrie.

    Drittens:
    Und nun zum Hauptpunkt, den ich hier sagen möchte: Jordan definiert die „Kerninflation“ als „Inflation exklusive Preissteigerungen für Nahrungsmittel und Energie“.

    Das ist doch lächerlich.

    Die Grundbedürfnisse der Menschen fangen bei den Lebensmitteln an. Und die Energiepreise (u.a. Transortpreise) sind ein wesentlicher Bestandteil der Lebensmittelpreise. Es macht also nicht den geringsten Sinn, die Lebensmittelpreise und die Energiepreise aus der Berechnung der Inflation herauszunehmen wie Jordan das tut.

    Im Gegenteil: Die Kerninflation sollte die Lebensmittelpreise in erster Linie zeigen.

    Jordans Aufgabe ist es, das Preisniveau zu stabilisieren so gut wie möglich. Er ist vor allem den ärmeren Bevölkerungsschichten verpflichtet, deren Hauptausgaben Nahrungsmittel sind. Steigende Nahrungsmittelpreise zu verhindern ist also die wichtigste und vornehmste Aufgabe einer Notenbank.

    Aber Jordan tut genau das Gegenteil: Um seine irrwitzigen Devisenkäufe zu rechtfertigen behauptet er, die Inflation sei tief und klammert die steigenden Nahrungsmittel- und Energiepreise aus. Diese berücksichtigt er nicht.

    Das ist Verrat an der ärmeren Bevölkerungsschicht, welche hohe Lebensmittelpreise zu bezahlen hat. Kein Wunder fahren zehntausende Samstag für Samstag über die Grenze ins Ausland einkaufen.

    Man kann mit Fug und Recht sagen: Jordan mag den Konsumenten nicht einmal die steigenden Nahrungsmittelpreise gönnen. Jordan will nicht einsehen, dass die Lebensmittelpreise steigen, denn sonst könnte er nicht mehr behaupten, die Inflation sei tief. Sein irriges Hauptargument für die Devisenkäufe würde wegfallen.

    So tief ist unsere Nationalbank schon gefallen.

    Marc Meyer

    • Herr Dr. Marc Meyer

      Ich teile Ihre Argumentation fast zu 100%.

      Seit Monaten wird behauptet der CHF sei überbewertet. Der Aussenwert einer Währung widerspiegelt den Zustand der Volkswirtschaft und die Akzeptanz des Zahlungsmittels. Die SNB darf nur Spekulationen bekämpfen und nicht ihre Stellung als Geldschöpfer (Bankgirokontoguthaben für die bankübergreifenden Operationen für das von den GB geschöpfte Buchgeld bilden) missbrauchen. Tut sie aber!

      Darum plädiere ich für einen Negativzins von mindestens 40% in Anlehnung von 1974 bei jedem Umtausch in CHF und anteilige Rückgabe bei Rückabwicklung.

      Der Bundesrat und die Judikative betrachtet die SNB (Zentralbank als Gott des Geldes).
      Wenn dem so ist, dann muss man diesen Gott disziplinieren. Wenn jedoch die Welt den CHF als Himmel betrachtet, so muss der Beitritt ausreichend „gebüsst“ werden?

    • Herr Meyer
      Ich teile Ihre Meinung meistens nicht.
      Erstens mag stimmen ABER zweitens ist Unsinn. Wenn ich eine Aktie kaufe treibe ich keineswegs deren Geschäft an. Ich glaube vermutlich an das Geschäft, aber das ist etwas anderes.
      Aus Sicht der SNB sind Aktienkäufe im Ausland Investitionen, welche sie nichts kostet.
      Best regards

    • Grüezi Herr Dr. Marc Meyer,

      „So tief ist unsere Nationalbank schon gefallen.“

      Die offizielle Methode zur Berechnung der Inflationsrate wurde in den vergangenen 30 Jahren kontinuierlich verändert. Und es ist auch nicht verwunderlich, da den methodischen Veränderungen zielgerichtete Manipulationen zugrunde liegen, deren Zweck es ist, die Geldentwertung systematisch geringer auszuweisen, als sie tatsächlich ist. Fakt ist auch, dass der Staat als mit Abstand der grösste Hauptprofiteur einer systematisch zu niedrig ausgewiesenen Inflationsrate ist.

      Wenn man jetzt diese Entwicklung auf die Geldpolitik der SNB heranzieht, dann stellt man fest, dass die SNB und ihre Entourage (Professoren, Medien, Politiker) den Massen vorgaukeln, dass die Goldwährung vorbei sei, deshalb die Banknote für die SNB keine Schuld darstellt.

      Zur Zeiten der Goldwährung war eine Banknote wie ein Lagerschein.

      aka Gold an Notenumlauf

      Da nun die Zeiten der Goldwährung vorbei sind, – so die SNB weiter, –
      sei das Recht auf die Herausgabe einer bestimmten (vertretbaren) Sache die eine Banknote verbrieft, nicht mehr gegeben ( salopp ausgedrückt man braucht aus dem Aktivbestand der SNB nichts mehr zu entnehmen).

      Theoriegeschichtlich kann man festhalten, dass seit 1971 wenn der Goldstandard aufgehoben wurde, die arbeitende Bevölkerung im kapitalistischen System durch eine Währungsreform betrogen wurde. Nicht anders als die Menschen in den sozialistischen Regime.

      Sie grüssend

    • „Er ist vor allem den ärmeren Bevölkerungsschichten verpflichtet, deren Hauptausgaben Nahrungsmittel sind. Steigende Nahrungsmittelpreise zu verhindern ist also die wichtigste und vornehmste Aufgabe einer Notenbank.“
      „Kein Wunder fahren zehntausende Samstag für Samstag über die Grenze ins Ausland einkaufen.“

      Also das ist nun wirklich eine sonderbare Auffassung, dass die Hauptausgaben Nahrungsmittel sind.
      Die Hauptausgaben sind eher die Miete, die KK – Prämien, der Verkehr. Müsste der Rentner mit einer kleinen Rente nur für die Nahrungsmittel aufkommen ginge es im ja super. Zudem sorgt der starke SFr ja gerade dafür, dass Nahrungsmittelimporte günstiger sind. Nur geben die Produzenten & Geschäfte die Währungsvorteile oft nicht weiter an die Konsumenten.

      Mal ein paar Zitate zum Nachdenken:

      „Die Menschen unterordnen in vollem Bewusstsein und geistiger Frische das endliche Leben und die Natur dem unendlich bedarfsgerecht schöpfbaren
      Kunstprodukt Geld.“

      „Seit der Erschaffung des Geldes ging der eigentliche Reichtum eines Landes weitgehend in Vergessenheit, wie die fruchtbaren Böden, die grossen Wälder, die Berge, die Flüsse & Seen, Bodenschätze und Viehbestände, alles drehte sich nur noch um das Geld, dieses scheinbar höchste Gut, das jederzeit Mangelware war und dieser Zustand hält bis heute an.“

      Dabei wäre das Geld gar keine Mangelware, die Mängel werden von Politkern & Ökonomen kreiert damit einer dünnen Oberschicht nicht die Macht über das Volk entgeht.

      Hier nochmals der Link auf das PDF (Adobe Reader zum Lesen erforderlich)

      https://www.gemeinschaftsbank.ch/media/FOYM636Q/transparenz_72.pdf

      (Ab Seite 6)

    • @Georg Bender

      Danke

      Die SNB meint, sich als Wirtschaftsgott aufführen zu müssen.

      Dabei sollte sie Dienerin der Wirtschaft sein.

      MfG

    • @Gretz

      Danke

      Wenn die SNB ausländiscge Staatsobligationen kauft, so stellt sie diesen Staaten günstiges Fremdkapital zur Verfügung.

      Bei Investitionen in ausl. Aktien stellt sie diesen Unternehmen günstiges Eigenkapital zur Verfügung, treibt die Aktienmärkte und alimentiert ausl. Spekulanten.

      Dass Geldschöpfung nichts koste ist die naive Illusion der SNB. Die SNB macht entsprechend Schulden, für die letztlich wir Steuerzahler bürgen.

      Das Wort Steuerzahler haben die Herren Studer und Jordan noch nie erwähnt.

      Logisch unterdrücken sie jede Diskussion.

      MfG

    • @Emil Huber

      Guten Morgen Herr Huber

      Was ich sage ist, dass man die Nahrungsmittel zuletzt aus dem Warenkorb zur Berechnung der Inflation herausnehmen darf.

      Man darf sie tiefer gewichten aber niemals herausnehmen. Das ist ein „No-go“.

      Freundliche Grüße

      Marc Meyer

    • @Arbeitgeber KMU AHV Rentner

      Guten Morgen

      Danke

      Ja die Inflation wird systematisch zu tief ausgewiesen. Davon profitieren die Arbeitgeber.

      Die SNB ist Schuldnerin. Deshalb muss sie Vermögen verkaufen, wenn die Banken das wollen.

      Die CS beidpielsweise hat Forderungen von 135 Milliarden gegenüber Zentralbanken. Das dürften Forderungen gegenüber der SNB sein (siehe CS Geschäftsbericht).

      Forderungen heisst: die SNB muss liefern, auch wenn SNB Chef Jordan das Gegenteil behauptet.

      Freundliche Grüße

      Marc Meyer

    • Seine ganz persönliche „Kerninflation“ widerspiegelt wohl kaum die Realität. Ich gehe sogar noch weiter; wenn schon von Inflation gesprochen wird, müsste die reale Inflation auch KVG, Mietkosten und andere – nicht berücksichtigte – Ausgaben beinhalten. Erst dann könnte sich Jordan auch – mehr oder weniger abschliessend – zum Thema Geldentwertung äussern!

    • Herr Dr. Marc Meyer
      Danke für den Dialog!

      Herr Dr. Marc Meyer

      Wer sind die Steuerzahler und woher stammt das Geld für die Steuern? Geldkreislauf beachten.

      Das Bankgiroguthaben der CS gegenüber der SNB entsteht einzig und alleine durch Geldmarktgeschäfte der SNB mit den Geschäftsbanken (Risikoübernahme, weil eine mögliche Negative Geldmenge ist weltweiter geldtechnischer Konsens). Darum sind die ZB derzeit so aktiv, Sicherung des Systems? Die Banken sind Kunden der SNB. Das Zentralbankgeld bleibt im Hause SNB! Die CS kann das Geld auf andere Banken innerhalb des Hauses übertragen, es bleibt im Hause! Dieses Schneeballsystem ermöglicht die unendlichen Interbankkredite. Wird der Ausgleich gestoppt, entsteht eine Krise, wie 2008, also jederzeit möglich. Wer hat die Macht?

      Oder können Sie eine andere Erklärung abgeben wie das Bankgiroguthaben entstehen kann? Einlagen von Buchgeld nicht möglich? Der Begriff Einlagen ist in einem Schuldensystem sowieso falsch.

      Erklären Sie, warum der Bürger bei einer Negativen Geldmenge haften soll, wenn doch die Zentralbank per Gesetz, Gott der Geldschöpfung ist? Wo kann ich die von Ihnen beschriebene gesetzliche, explizit auf die ZB gemünzte Haftung, nachlesen?

      Per Gelddefinition nicht Gesetz: Schuld und Besitz sind die zwei Seiten der Geldmedaille. Damit ist die Pflicht der Rückgabe eigentlich systemimmanent, oder täusche ich mich? Wenn ja, warum?

      Im Umkehrschluss, kann die SNB, ihre Aktiven an die GB wieder verkaufen (Guthaben schmilzt, darf aber den Zahlungsverkehr nicht negativ beeinflussen).

    • @Georg Bender
      „Unendlich“ ist bei den Geschäftsbanken gar nichts. Oder haben Sie noch nie etwas von Liquiditätshaltung gehört???
      Ich empfehle Ihnen diesbezüglich – neben dem Buchhaltungsgrundkurs – auch noch etwas grundlegende Lektüre zum Thema Mittelherkunft und Mittelverwendung einer Geschäftsbank!

    • Supermario

      Im Gegensatz zu Ihnen war einerseits der Mittelfluss mein tägliches Brot und andererseits habe ich ihn begriffen!

      Quartalsabrechnungen an SNB!
      Fälligkeiten Januar, April, Juli, Oktober vermeiden = keine zusätzliche Liquidität notwendig!
      Bei Monatsabrechnungen andere Ausgangslage!

      Wie hoch ist die Liquidität durch die Interventionen der ZB gestiegen? Das System hilft sich eben selbst!

      Intelligentes System zu hoch für Sie?

      Nebenbei Prof. Ammann, Baltensperger, Herren J. Ackermann und S. Ermotti, meinen auch das Geld entstehe aus Einlagen, woher die Einlagen geschöpft werden, wissen sie scheinbar nicht.

      web „Geld aus dem Nichts“ und „Vollgeld“ lassen Ihren Geist erfreuen, weil Synapsen neu gebildet werden könnten?

    • @Georg Bender
      Und wieder einmal nichts begriffen oder gelernt. Sie sind wirklich zu bedauern, wenn Sie mathematisch nicht begreifen, dass die Geldschöpfung der GB – aus mathematischer Sicht – niemals unendlich sein kann.
      Glauben Sie doch weiter an die „Geld aus dem Nichts“ und „Vollgeld“ Irrungen, wenn das IHREN persönlichen Geist erfreuen sollte. Viel Spass dabei; ich hoffe jedenfalls, dass das Schweizer Stimmvolk mündig genug ist, unseren Staat nicht ins monetäre Mittelalter zurückzuschiessen.

  9. Grüezi@Herr Georg Bender,

    Ihre Beiträge vom 6. Mai 2017 von 21:06 und 22:59 sind widersprüchlich und nicht nachvollziehbar. Ich habe Ihnen und @Mitdenker präzise Antworten und Fragen unterbreitet; auf die ich keine Antwort erhalten habe. Ihre Qualifikation von Zentralbankguthaben ist unlogisch und widrsprüchlich, sowohl aus buchhalterischer als auch juristischer Sicht.

    Ich empfehle Ihnen folgende Lektüre:

    https://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/1999/7258.pdf):

    Sie vermischen überdies den Interbankenausgleich von Zahlungssalden auf Zentralbankgeld mit dem eine Überweisung für die Bank des Zahlers eine Bilanzverkürzung und für die Bilanz der Empfängers eine Bilanzverlängerung darstellt.

    Ich bitte um Präzisierung Ihrer Argumentationskette.

    Sie grüssend

    • Arbeitgeber KMU

      Ich meinte die Fragen beantwortet zu haben?
      Die Botschaft als auch WZG erklärt ausdrücklich, das Sichtguthaben bei der SNB als gesetzliches Zahlungsgiralgeld! Was ist es sonst? Bargeld?
      Kein Widerspruch. Der Begriff Einlagen ist falsch, weil Einlagen im Hause SNB nicht möglich sind (höchstens Bargeldrückgaben).

      Stellen Sie mir bitte Ihre Fragen nochmals?

      Erklären Sie mir bitte wie die Banken auf ihr Bankgirokonto im Hause SNB, CHF einlegen können?
      Ist nicht möglich. Der Begriff Einlagen ist sowieso falsch gewählt!
      Das Bankgiroguthaben (Manöveriermasse) kann einzig und alleine nur mit Geldmarktoperationen (Austausch Buchgeld) gebildet werden.

      Eine Buchgeldumlagerung von einer Bank zu anderen bedeutet natürlich Bilanzsumme Verschiebung. Etwas anderes habe ich noch nie dargestellt, weil diese Transaktion keine Geldmenge Veränderung verursacht.

    • Grüezi @Georg Bender,

      Sie haben nichts beantwortet, sondern eine Behauptung aufgestellt.

      Wann wird ein Zahlungsmittel zu einem gesetzlichen? Erst wenn es ausdrücklich dazu gekürt wird oder schon, wenn der Gesetzgeber es nur mit den rechtlichen Privilegien eines gesetzlichen Zahlungsmittels ausstattet?

      Ist eine Banknote für die SNB eine Schuld? Kann damit die SNB ihre Schulden abbauen?

    • Herr Dr. Marc Meyer

      Sie müssen die PDF öffnen, lesen und begreifen.

      Es sind auch Fehler enthalten, wie die Zinsgutschriften würde die Geldmenge erhöhen?
      Nur mit Kreditvolumen und Bankinvestitionen kann die Geldmenge verändert werden, nicht mit Ersparnissen.

    • Hallo Herr Huber,

      nein, das ist nicht anschaulich erklärt, das ist schon pure Desinformation.
      Wenn ich mehr Zeit habe, gehe ich näher darauf ein.

      Herr Dr. Meyer, im PDF runterrollen, dann kommt der entsprechende Absatz.

      Freundliche Grüße!

    • So, nun die Begründung, warum im PDF keine anschauliche Erklärung erfolgt, sondern eher Desinformation.

      Die Banker schreiben:
      „Sobald uns der unterzeichnete Vertrag vorliegt und sonstige allfällige Auflagen erfüllt sind, kommt es zur Auszahlung des Kreditbetrages auf das Konto des Kreditnehmers.“

      Eine Auszahlung ist eben gerade nicht erfolgt, sondern eine Gutschrift auf das Konto des Kreditnehmers.
      Das ist etwas ganz anderes.

      Die Banker schreiben:
      „Die Verbuchung im Banksystem ist damit ausgelöst, die Kreditauszahlung ist vollzogen.“

      Nichts wurde ausgezahlt, im Gegenteil, der Kreditnehmer hat (bis jetzt) auf eine Auszahlung verzichtet, deswegen existiert ja auch noch das Kontoguthaben für den Kreditnehmer. Die Auszahlung kann er noch verlangen.
      Geld hat der Kreditnehmer noch keines erhalten, er hat lediglich eine Geld-Forderung erhalten.

      Die Banker schreiben:
      „An dieser Stelle müssen wir innehalten: Mit einem Mausklick hat die Mitarbeiterin im Zahlungsverkehr Geld aus dem Nichts geschöpft!“

      Und so heiter, immer weiter.
      Geld geschöpft? Banker-Träume, kein Banker der Welt kann Geld schöpfen.
      Die Bank schuldet dem Kreditnehmer auf Sicht Geld, das ist die schlichte Wahrheit.

      Die Banker schreiben:
      „Auf seinem Kontoauszug wird der Bäcker nun sehen, dass der Kredit ausbezahlt wurde, ihm das Geld auf seinem Konto bereitgestellt wurde.“

      Auf seinem Kontoauszug erblickt der Bäcker ein schlichtes Geld-GUTHABEN.

      Geld findet man in einer Kasse und nicht auf einem Giro- bzw. Kontokorrent-Konto.

      Die Banker schreiben:
      „Um nachvollziehen zu können, wie nun das Geld auf das Konto gelangt ist, müssen wir uns in die Welt der Buchhaltung begeben – lassen Sie sich davon nicht abschrecken!“

      Keine Angst, ihr lieben Banker, wir lassen uns noch nicht einmal von dem Unfug abschrecken, den ihr verbreitet.
      Das Geld befindet sich noch immer in der Kasse der Bank, eben gerade deshalb, weil es noch nicht ausgezahlt wurde.

      Die Banker schreiben:
      „Der Bäcker hat nicht etwa das Geld eines Einlagekunden der Bank, eines Sparers bekommen. Nein, das Geld hat vorher noch gar nicht existiert, es ist durch den geschilderten Buchungsvorgang erst entstanden, von der Bank geschöpft worden.“

      Der Bäcker hat noch gar kein Geld erhalten und es wurde selbstverständlich auch kein Geld geschöpft. Geld war noch gar nicht im Spiel, der gesamte Vorgang befindet sich im Kreditbereich.

      Was verbirgt sich hinter dem Bank-Buchungssatz
      „Forderung an Bäcker“ an „Giroverbindlichkeiten beim Bäcker“?

      Hinter diesem Buchungssatz verbergen sich ZWEI Kredite, ich werde das erläutern.

      Der erste Kredit ist der Kredit, den die Bank dem Bäcker gewährt. Dieser Kredit MUSS keineswegs über das Konto abgewickelt werden, sondern kann auch direkt ausgezahlt werden.
      Die Bank drückt dem Bäcker das Geld also direkt in die Hand und bucht:
      „Forderung an Bäcker“ an „Kasse“.

      Nun zum zweiten Kredit, der Bäcker zahlt das gerade erhaltene Geld bei der Bank ein und erhält dafür eine Kontogutschrift. Die Bank bucht:
      „Kasse“ an „Giroverbindlichkeiten beim Bäcker“.

      Freude über Freude beim Banker, der Kassenbestand ist wieder so wie vor der ganzen Aktion und das Portemonnaie des Bäckers ist wieder gähnend leer.

      Dieses „Auszahlungs- und Einzahlungsspielchen“ kann man sich sparen, indem die Bank sofort bucht:
      „Forderung an Bäcker“ an „Giroverbindlichkeiten beim Bäcker“.

      Den Buchungssatz kennen wir von oben.

      Mit Geldschöpfung einer Bank hat das nichts zu tun, die Banker finden sich aber so unglaublich toll, am liebsten wären sie wohl gottgleich, echte Schöpfer eben.

      Nein, nein, Banker sind ganz einfach nur Geld-Schuldner, wenn jemand bei ihnen ein Giroguthaben hat.
      Weit und breit keine Göttlichkeit, keine Schöpferfähigkeit, zu sehen.

      Und das Schöne ist, die Vorgänge sind ganz einfach zu erklären und zu verstehen.

      Das soll soweit reichen, die restlichen Desinformationen bitte selber aufspüren und bei Fragen einfach fragen.

      Freundliche Grüße!

    • Interessant, aber…
      Die Freie Gemeinschaftsbank hat (ist nun mal antroposophisch angehaucht) eine ganz klein wenig andere Geschäftsphilosophie als eine „normale“, gewinnorientierte Geschäftsbank. Sie ist im übrigen seit 30 Jahren ziemlich erfolgreich; allerdings im relativ kleinen, abgeschotteten Gärtchen der Sympathisanten von Steiner. Ob ihr Geldexperiment auch im Grossen funktionieren würde, wage ich mal ganz stark zu bezweifeln. Deren Lehre verzichtet nämlich „eigennützig“ auf jegliche Art von Gewinn, Mehrwert oder wie auch immer. Konklusiv glaube ich deshalb kaum, dass sich die Mehrheit der Mitbürger ebenso selbstlos verhält, wenn es ans eigene Portemonnaie geht!

    • Arbeitgeber KMU

      Keine Behauptung Gesetz erklärt.

      Nach Währungs- und Zahlungsmittelgesetz (WZG) besteht das gesetzliche Zahlungsmittel per Definition aus:
      1. Bargeld wird von der SNB zur Produktion in Auftrag gegeben und an die GB weitergeleitet.
      1.1. Belastung Bankgirokontoguthaben (Reduktion des Guthabens der GB = Abbau Schuld ZB).
      1.1.1. Die Bargeldregelung zwischen ZB und GB verbietet die Hortung. Darum kann die ZB nicht unendlich Bargeld schöpfen.
      2. Sichtguthaben oder Bankgiralgeld dient dem bankübergreifenden Zahlungsverkehr und Interbankkredit. Schöpfung aus dem Nichts zwischen ZB und GB mittels Geldmarktoperstionen.

      Warum soll der die Geldabgabe (Notenumlauf) eine Schuld der ZB darstellen?

      Beantwortung ausreichend?

      Grüsse Georg Bender

    • Hardy der Student

      Sind Sie Ökonome?

      Was Sie beschrieben haben, hat die Bank erklären wollen! Ein Kredit wird eigentlich niemals einem und demselben Kunden belastet und gutgeschrieben (vielleicht ist diese ungewöhnliche Abwicklung bei dieser Bank Usanz?)

      Ein Fehler liegt in der Meinung, dass eine Zinsgutschrift, die Geldmenge erhöhe! Es verändert nur die Spielformen (Aggregate M1 – X).

      Die Geschäftsbanken schöpfen das Geld aus dem Nichts, mittels Krediten oder Bankinvestitionen! Erst wenn das Geld zum Bankschuldner zurückfliesst, wird die Schuld getilgt.
      Schuld und Besitz sind die zwei Seiten der gleichen Geldmedaille! Damit ist eigentlich die Pflicht zum Rückfluss erkenntlich (Haftung)?

      Die Ersparnissse oder Gewinne entstehen aus Krediten und nicht umgekehrt.

      Aus meiner 40 jährigen Praxis in leitender Stellung:
      Formalitäten erledigt:
      1. Kredit = Limite zur freien Verfügung = Schuld variiert
      1.1. Zahlungsauftrag des Leistungnachfragers = Belastung Kreditkonto Gutschrift des Leistungerbringers, bankintern oder über Clearing ZB
      2. Darlehen = sofortige Benützung nicht variabel
      2.1. siehe 1.1.

      Seien Sie gegrüsst!

    • @Hardy, der Student

      Guten Morgen.

      Seit meinem Beitrag hier „Die SNB und das Märchen von der Geldschöpfung“ schiessen die Broschüren wie Pilze aus dem Boden, welche feststellen, dass bei jeder Kreditvergabe neues Geld entsteht.

      Als erste die Bank of England und hier die freie Basler Bank.

      Trotzdem werden immer noch viele Fehler gemacht: Das Geld entsteht nicht aus dem Nichts, sondern die Bank nimmt einen Vermögenswert in ihrer Bilanz auf.

      Und übrigens: Ein Giroguthaben eines Kunden, das nich nicht ausbezahlt ist, befindet sich nicht in der Kasse der Bank. Es ist eine Schuld der Bank.

      MfG

  10. @Vive la France

    Sie haben weiter unten einen ganz wertvollen Hinweis auf die Definition von Geld gegeben. Ihr Kommentar ist aber leider etwas untergangenen wegen des Trolls Georg Bender alias „Mitdenker“.

    Gerne möchte ich meine Sicht der Dinge erläutern. Dazu brauche ich aber etwas mehr Platz und Zeit.

    Ich werde Herrn Hässig fragen, ob ich nochmals einen Beitrag schreiben kann speziell dazu.

    Geht das so in Ordnung?

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

    • Herr Dr. Marc Meyer

      Die gesetzliche Pflicht der Geldschöpfung unterliegt adäquaten gesetzlichen Ordnungen (Bund) und nicht volkswirtschaftlichen Nonsens-Denkarten!

      Im Gegensatz zu Ihnen, erkläre ich die Sicherung des Geldes (Bankenreform = Volkswirtschaftlich sinnvoll) und hake nicht an der SNB herum, welche nur die Zentralbankgeldmenge (keine Wertberichtigung seitens der GB notwendig) mit den GB schöpft, um den bankübergreifenden Zahlungsverkehr zu sichern. Logik!

      Weil das Zentralbankgeld auf Bankgirokonten der Geschäftsbanken im Hause SNB bleibt, können die GB über ihr Guthaben verfügen, heisst hin und her schieben!

      Das Bargeld (Produktion) bleibt im Eigentum des Bundes (man darf es nicht verbrennen)! Was erhält der Besitzer für das Bargeld, wenn er es auf die Bank zurückbringt? Antwort: Buchgeld (kein gesetzliches Zahlungsmittel)! Was erhält die Geschäftsbank bei der Rückgabe an die SNB? Antwort: Gutschrift auf dem Bankgirokonto = Gesetzliches Zahlungsmittel = Erhöhung Manöveriermasse!

      Was passiert am Ende des Geldes? Die richtige Beantwortung kann auf die Thematik von Volksvermögen (Verlust blabla) umgelegt werden!

      Wo bleiben ihre sachlichen Gegenüberstellung?
      Auch wenn Sie hundertmal behaupten, die Bevölkerung (Steuerzahler = Geld vom Staat in Umlauf gebracht), müsse um ihre Vorsorge bangen, es wird nicht richtig!
      Herr Prof. Stieglitz im Zusammenhang mit den Schuldenschnitten für Griechenland und anderswo, sei gegrüsst!
      Wollen Sie sich auch, geistig über Herr Prof. Stieglitz, erheben?

      Den Wertungsstab Troll gebe ich gerne an Sie zurück, er ist da sicher besser aufgehoben?

      Es gehört eigentlich nicht zu meinem Charakter, abfällige
      persönliche Wertungen zu machen!
      Eine sachliche Auseinandersetzung sollte ausreichen um die Denkart zu ändern, oder eben nicht!
      Wer recht hat bleibt offen!

    • @Georg Bender

      Sie sind hier als Troll entlarvt worden. Stehen Sie dazu.

      Ich habe keine Zeit, mich mit einem Diskussionsteilnehmer zu unterhalten, welcher sich unredlich verhält.

      Mit Ihrem unredlichen Verhalten spielen Sie der SNB in die Hände, welche die Diskussion auch unterbinden möchte.

  11. Sehr geehrter Herr Meyer
    Aus meiner Sicht irren Sie sich. Eine der Aufgaben der SNB ist es, Einfluss auf den CHF Kurs zu nehmen. Der aktuelle CHF Kurs ist überbewertet. Dies hat negativen Einfluss auf den CH Export. Schweizer kaufen zudem im Ausland ein, die Ferien im Ausland sind günstig, die Ausländer machen weniger Ferien mehr in der Schweiz. Viele Arbeitsstellen werden ins Ausland verlegt, Firmen verlegen z.B. Arbeitsplätze an CH Grenze Richtung Deutschland, um günstigere Grenzgänger aus Deutschland anstellen zu können. CH Produkte sind weniger konkurenzfähig, ausser es handelt sich um schwer ersetzbare Produkte.
    Diese Effekte sind alle negativ für die Schweiz.
    Für die Importeure gilt jedoch das Umgekehrte. Für die CH Konsumenten und Firmen, welche Waren im Ausland einkaufen, ist der starke CHF sehr positiv. Ich getraue mich aber zu werten, dass mir die Exporteure in der Schweiz wichtiger sind als die Importeure. Der Export von CH Qualität hat die Schweiz zu dem gemacht, was sie ist. Wir müssen deshalb schauen, dass es dem Export gut geht. Weil wenn wir den Export aufgrund eines zu starken CHF abwürgen, was machen wir dann Herr Meyer? Dann können wir zumachen Herr Meyer.
    Insofern MUSS die SNB den CHF abschwächen, im Interesse der Schweier Wirtschaft und der Schweizer Zukunft.

    Jetzt noch zu Frage wie sie es machen soll…

    Ich finde, die SNB macht es recht gut. Sie soll Aktien von guten Firmen im Ausland kaufen und die Geldmenge CHF erhöhen. Solange der Markt irrt und grosse Teilnehmer unbeirrt CHF kaufen, soll sie weiter Aktien im Ausland kaufen. Es ist aber ein Gesetz der Marktwirtschaft, dass bei Angebotserhöhung der Preis eines Gutes irgendwann sinkt. Dies ist auch mit Währungen der Fall. Irgenwann wird der CHF wieder abgewertet. Dann kann die SNB dann auch die ausländischen Währungen und eventuell die auch die Aktien wieder abbauen und gewaltige Gewinne einfahren. Es ist zu hoffen, dass die Schweiz dann auch enorm davon profitieren wird.

    Was würde eigentlich passieren, wenn die SNB nicht intervenieren würde? Dann würde der CHF immer stärker werden, bis der ganze Export abgewürgt wird. Dies hätte sehr starken negativen Einfluss auf unsere Wirtschaft. Wir hätte vermutlich viel mehr Arbeitslose und der Import von Arbeitskräften würde sicher dadurch auch stark zunehmen. Wir können so unsere Wirtschaft abwürgen und ruinieren lassen. Dies kann dann soweit führen, dass sich spätestens dann der CHF Kurs auch wieder abschwächen würde. Hier bin ich mit Ihnen einig Herr Meyer, das würde sich dann wieder selber regulieren. Aber dann hätten wir alle negativen Folgen der abgewürgten Wirtschaft.

    Die SNB macht es richtig. Sie schwächt den CHF und bereichert sich durch legales Insiderwissen. Bei allen anderen Währungen wäre die Währung schon lange abgestürzt.
    Deshalb SNB, bitte weiter so. Nur muss der Verteilschlüssel bei den späteren Gewinnen dann auch fair sein!

    Haleakala

    • @Haleakala

      Sie sind als Diskussionspartner unglaubwürdig.

      Vorhin fragten Sie mich, was Sie tun müssten, um so richtig abzukassieren. Das zeigt Ihre Geisteshaltung. Und nun geben Sie den Fürsprecher der ach so „notleidenden“ Exportindustrie, welche einen Jahresüberschuss im vergangenen Jahr von über 36 Milliarden erwirtschaftet hat.

      Sie sind genauso unglaubwürdig wie unsere SNB.

      Sie sehen nur die Froschperspektive der Exportindustrie und wollen „richtig abkassieren“, wie Sie mit eigenen Worten schreiben.

      mfg

    • Haleakala

      Denkfehler ausmerzen: Die SNB erhöht nicht die Geldmenge für die Wirtschaft! Einzig die Geschäftsbanken schöpfen die Geldmenge für die Wirtschaft!
      Die SNB erhöht einzig die Manöveriermasse für den bankübergreifenden Zahlungsverkehr im Hause SNB! Diese Geld verlässt die Bank nicht!

      Das Bankensystem sollte eigentlich den Wettbewerbsvorteil der Geldschöpfung nicht für sich nutzen dürfen? Gleich lange Spiesse!

      Die Zentralbank kann die Währung mit anderen Massnahmen schützen, als mit Interventionen, welche auch den GB zugute kommt (Kursmarge)!

      Alternative Massnahme = 40% Negativzins! Belastung Umtausch in CHF und anteilige Rückgabe (gleiches Verhältnis) bei Rückabwicklung! Ausführende Organe: Banksystem, wie 1974!
      Jedoch gegenüber 1974 im Informatikzeitalter, administrativ viel einfacher!

      Der Export bedeutet auch Arbeitsplatz- und Gelddiebstahl!
      Das eigene Hemd…..!

  12. ACHTUNG!
    ACHTUNG!
    ACHTUNG!

    An alle Leserinnen und Leser

    Leider wird die Diskussion hier um die SNB torpediert.

    An der GV der SNB in Bern war es SNB-Bankratspräsident Studer, der versuchte, eine kritische Diskussion um die SNB zu unterdrücken und im Keime zu ersticken.

    Hier wird nun ein anderes übles Spiel betrieben:

    Mit langen und unverständlichen Kommentaren wird versucht die Leser zu zermürben, um sich von der Diskussion hier auf Inside Paradeplatz abzuwenden.

    Insbesondere fällt auf, dass ein Kommentator mit dem Namen „Georg Bender“ hier sehr lange, unverständliche, emotionale und teilweise polemische Texte gegen mich verfasst.

    Es ist offensichtlich, dass derselbe Kommentator auch unter dem Namen „Mitdenker“ ähnliche Texte postet, die teilweise exakt mit denen von „Georg Bender“ übereinstimmen. Diese Aktionen erinnern stark an frühere Aktionen mit ständig wechselnden Pseudonymen wie „Praktiker“ usw. usw.

    Beispiel: „Georg Bender“ und „Mitdenker“ posten hier exakt übereinstimmende Texte bei einer Auflistung, welche anfängt mit:

    Zitat:

    „1. Die Form der Aktiengesellschaft ist verboten“
    …..
    …..
    4.2.Zu hohe Geldhortung“

    Zitat Ende

    Siehe „Mitdenker“, 5. Mai, 16 Uhr 26 und „Georg Bender“ 5. Mai 18 Uhr 56 (jedoch weiter unten postiert).

    Aber es gibt auch noch diverse andere Übereinstimmungen, die offensichtlich sind.

    Es ist also erwiesen, dass hier versucht wird, die Diskussion über die SNB mit unredlichen Mitteln zu torpedieren. Lügen haben kurze Beine.

    Ich möchte festhalten, dass wir in einer Demokratie sind. Und es muss möglich sein, über eine Zentralbank zu diskutieren, insbesondere wenn es um Schulden geht, die pro Einwohner bereits rund CHF 100‘000 Franken betragen.

    Aber die Diskussion um die SNB wird systematisch torpediert – von der SNB selber und von offensichtlich interessierten Kreisen.

    Unsere SNB und ihre Entourage verhalten sich einer Demokratie unwürdig.

    Mein Anliegen ist es, auf Fehler in der Geldtheorie hinzuweisen, welche zu grossen Schäden führen können – vor allem in unserem Lande, weil die SNB überbordet mit masslosen Devisenkäufen basierend auf einer falschen Geldtheorie.

    Ich bitte die Leserschaft, sich nicht von der Diskussion abzuwenden, auch wenn versucht wird, diese zu verunmöglichen.

    Besten Dank

    Marc Meyer

    • Grüezi@Mitdenker und @Georg Bender,

      Sie schreiben Zitat:

      „1. Das WZG hat das Giralgeld (Sichtguthaben) erst 1998 gesetzlich geregelt.“

      Sie verwechseln Giralgeld mit Sichtguthaben gegenüber der SNB.

      Das Bundesgesetz über die Währung und die Zahlungsmittel erklärt die Sichtguthaben gegenüber der SNB zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel (Währungsgeld, Art. 2 Bst. c WZG), das von jeder Person, die bei der SNB über ein Konto verfügt, unbeschränkt an Zahlung genommen werden muss (Art. 3 Abs. 3 WZG). Für den sehr begrenzten Kreis der SNB-Kontoinhaber (Banken) sind damit Zentralbankbuchguthaben und Zentralbanknoten gleichwertiges Geld.

      Das beantwortet überdies auch nicht die Frage die ich @Vive la France unterbreitet habe. Ebenso wenig können Sie glaubhaft darlegen und widerlegen, weshalb Notenbankgeld kein Fremdkapital für die SNB sein soll und damit eine Schuld.

      Sie grüssend

    • Herr Dr. Marc Meyer

      Ihr Aufruf ist hanebüchen! Haben Sie Herrn Trump, schon gedanklich verinnerlicht?

      Einfache Erklärung betr. Mitdenker:
      Ich habe versehentlich den falschen Absender angeklickt! Aus den übereinstimmenden Kommentaren kann man leicht die Identität feststellen! Würde die SNB dahinterstecken, würde ich ihr mehr Intelligenz zubilligen als es der selbst ernannte Volkswirtschaftler aus Berufung tut!
      Nebenbei ich möchte das Bankensystem reformieren, damit das Geld gesichert wird und nicht die Spiele darum herum!

      Die Theorie wird mit der Praxis umgesetzt!
      Die Geschäftsbanken haben die Devisen (ausländische Schulden) von ihren Kunden übernommen und so die Buchgeldmenge (kein gesetzliches Zahlungsmittel) erhöht!
      Die SNB interveniert und übernimmt somit das Währungs- und Anlagerisiko und erhöht die SNB-Bankinterne Manöveriermasse!

      Bei Verlust könnte eine Negativgeldmenge (Prof. Stieglitz ist ein Befürworter) entstehen, welche jedoch keine negative Auswirkung auf die Geschäftsbankbilanzen haben kann, weil die SNB hat die Währungshoheit vom Bund übertragen erhalten (Kontrollorgane)!

      Ich plädiere für Negativzinsen (angelehnt an 1974) und nicht Interventionen!
      Begründung: Im Wissen, dass die Zentralbank intervenieren muss, kaufen die GB Devisen ohne Unterlass und optimieren so ihre Gewinnmarge! Wenn jedoch das Risiko bei den GB verbleibt, überdenken sie sich das Geschäft, umso mehr so auch die Eigenmittelparameter gekratzt werden!

    • Arbeitgeber KMU

      Sichtguthaben = Giralgeld (Buchgeld)

      Das Sichtguthaben der GB liegt auf Bankgirokonten bei SNB, verlässt niemals das Haus!

      Notenumlauf: Bankgirokonto an Notenumlauf
      Bargeld an die Geschäftsbanken zur Weitergabe an die Bevölkerung!
      Notenumlauf abzüglich Bestände der GB = Bargeldumlauf
      Das Fremdkapital heisst von Fremden erhalten!
      Dieser Begriff ist eigentlich falsch, weil das Geld wird nicht von Fremden geschöpft, sondern von Bankensystem!
      Fremdkapital und Eigenkapital bestehen aus nicht getilgten Schulden und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen! Das sog. Eigenkapital ist per Gesetz dem Risiko zugeordnet!
      Warum braucht das Bankensystem eigentlich Eigenkapital, wenn es das Geld doch selber schöpft?
      Zur Verteilung von Rendite?
      Der Staat (Zentralbank) könnte einfach eine gewisse Vorsorge garantieren!
      Schuld und Besitz sind die zwei Seiten der Medaille! Die Haftung ist systemimmanent! Der Staat (SNB) könnte auch das Buchgeld vom Delkredererisiko befreien und nur eine unnötige Hortung mit Negativzinsen belasten (Abbau Geldmenge)?

    • @Georg Bender

      Genau. Sie geben es ja sogar zu: Sie „haben den falschen Absender gedrückt.“

      Das kommt davon, wenn man sich unter verschiedenen Namen und Absendern in der Diskussion ausgibt und die Übersicht verliert.

      Nochmals: Lügen haben kurze Beine.

      Sie spielen der Nationalbank in die Hände, welche an einer Verwirrung in dieser Diskussion interessiert ist.

      „Wer einmal lügt..“

      Bitte stehlen Sie mir und den Lesern die kostbare Zeit nicht mehr.

      Danke.

    • @Georg Bender

      Und übrigens: Wenn Sie wissen möchten, was ich vom SNB Befürworter, dem Nobelpreisträger Stiglitz halte, so empfehle ich Ihnen den Text „Und nun kommt der Nobelpreisträger daher…“

  13. Herr Meyer, wie muss ich denn investieren, um so richtig dick abzukassieren, falls Sie mit Ihrem Szenario recht bekommen?
    Worin investieren Sie? Bitte mit Zeithorizont, welche Anlagen?
    Bin sehr gespannt! Herzlichst Ihr Haleakala

    • Haleakala

      Das Geld ist zum Tauschen geschaffen und nicht für die Aufbewahrung, geschaffen worden!
      Nicht die Geldschöpfung an sich ist das Problem, sondern die einseitige Verteilung der nicht getilgten Schulden Dritter (Kehrseite der Medaille)!

      Direktinvestitionen in Wohngenossenschaften und Betriebe!
      Keine passive Anlagen (Börse)!

      Sinn des Geldes!

    • Herr Dr. Marc Meyer

      Ihre Volkswirtschaftliche Berufung in Ehren!

      Aber ohne das Verstehen (Begriffe) des Geldsystems, kann das Gesagte nicht das Gemeinte sein?

      Gruss

    • @Georg Bender
      Die SNB Bilanz meint was sie aussagt. Das ist einfach zu verstehen. Aber SNB und Co. verteidigen lieber in ihrem Dogma gefangen das süsse „Märchen von der Geldschöpfung aus dem Nichts“. Naiver geht’s nicht mehr.
      Freundliche Grüsse Rico Meier

    • Arbeitgeber KMU

      Das gesetzliche Zahlungsmittel wird im Währungs- und Zahlungsmittelgesetz geregelt:
      1. Wird von der Zentralbank geschöpft und unterliegt nicht dem Delkredererisiko
      1.1. Bargeld (Eigentum Bund, Besitz = Inhaber/Eigenkapital) zur Weitergabe an das Publikum übe die Geschäftsbanken
      1.2. Giralgeld = Sichtguthaben (auf Sicht verfügbar) = Geschäftsbanken für bankübergreifenden Zahlungsverkehr im Hause SNB

      Damit kann der Notenumlauf kein Fremdkapital sein, weil das Geld wurde aus dem Nichts geschöpft und letztendlich gegen Aktiven eingetauscht.
      Übernahme Aktiven der GB = Gutschrift Bankgirokonto
      Abgabe Bargeld an die GB = Belastung Bankgirokonto

    • Herr Dr. Marc Meyer

      Sie überhöhen sich gewaltig. Ihre Intelligenz sollten Sie nicht überbewerten.

      Es wäre sinnvoller, wenn sie sich sachlich auseinandersetzen könnten, will heissen, die Ansichten mit Gegenargumenten belegen, damit die Teilnehmer, ihr eigenes Bild machen könnten.

      Schweigen oder eigenes Wissen austauschen, wäre sinnvoll!

      Die SNB kann intervenieren soviel sie will, wenn ihnen keine Grenzen gesetzt werden. Ein sicheres Geschäftsmodell für die Geschäftsbanken.
      Nebenbei: Die Bankinvestitionen werden zuerst durch die GB mit ihren Kunden getätigt!
      Buchungsvorgang: Devisen (ausländische Schulden): Bankguthaben in Devisen (Korrespondenzkonten?) an Kundenguthaben (nicht Einlagen, weil Buchgeld existiert nicht).

      Seien Sie gegrüsst

      Können Sie den Sinn der zwei Geldarten gemäss WZG begreifen? Scheinbar nicht?

    • @Georg Bender
      Anstatt hunderte von Zeilen mit abstrusen „Schlussfolgerungen“ zu verfassen, empfehle ich Ihnen wärmstens einen BuchhaltungsGRUNDkurs. Wenn Notenumlauf und Giroguthaben in der SNB-Bilanz nicht mehr als FK angesehen werden, ist Ihnen beim besten Willen nicht mehr zu helfen.

    • Supermario

      ZB – Bankbilanzanalyse
      Bankgirokontoguthaben der GB (Liquidität GB) ist ein Passivum und Verpflichtung, welche jedoch das Haus SNB nicht verlässt (Manöveriermasse für den Zahlungsverkehr) entstanden aus Geldmarktoperationen.

      Notenumlauf wurde im Auftrage der SNB produziert und den GB für das Publikum weitergegeben! Wem muss sie nun das Geld zurückgeben wenn es Fremdkapital sein soll? Bei Rückgabe durch die GB wird das Bankgirokonto gutgeschrieben und der Notenumlauf belastet!
      Fremdkapital = Verpflichtung bitte erklären, warum der Notenumlauf eine Verpflichtung sein soll?

      Nebenbei: Natürlich führt die SNB auch eine Kasse (wird mit Notenumlauf bei Bilanzierung verrechnet)

      Wer muss Buchhaltung üben?

    • Sehr geehrter Herr Bender
      Die Banken können ihre Giroguthaben jederzeit bis auf den Mindestreservesatz reduzieren. Diese sind auf Sicht rückforderbar. Wollen sie dies insgesamt tun, muss die SNB ihnen Vermögenswerte (Aktiven) liefern. Nur so kann die SNB Bilanz verkürzt werden. Verweigert sie den Banken den Abbau ihrer Giro-Giroguthaben bei der SNB, schliesst sie sie Banken bzw. deren Investoren (Passivseite der Bankbilanz) bei der SNB im CHF ein, wenn diese z.B. ihre Kursgewinne realisieren wollen. Keine Bank ist verpflichtet resp. darf gar nicht Notenbankgeld zum Nominalwert anzunehmen, wenn dieses bei der SNB nicht mehr zu 100% durch Aktiven gedeckt ist. Deshalb müssen Banken ihre SNB Giropositionen bei neg. EK wertberichtigen, da kann die SNB und Co. noch so sehr das Gegenteil behaupten. Wie schon geschrieben, Notenbankgeld ist Zahlungsmittel für die Gläubiger der SNB und nicht für die SNB selbst, da für sie FK. Dr. Meyer hat’s in zig Artikeln und Kommentaren verständlich und schlüssig erklärt.
      Freundliche Grüsse Rico Meier

    • @Georg Bender
      Sie haben zum x-ten nichts dazugelernt und schwafeln einfach weiter. Nachstehend ein Müsterchen:
      Super „Notenumlauf wurde im Auftrage der SNB produziert und den GB für das Publikum weitergegeben!“. Wer produziert was??? Seit wann produziert die SNB Geld auf Vorrat; solange niemand solches (ob Note oder Giro) nachfragt, kann die SNB noch lange „produzieren“!

  14. @Dr. Meyer

    Hatte Ihnen bereits einmal geschrieben, dass das „alte Casino“ in Bern einem Seitenflügel des Bundeshaus und nicht dem Nationalbankgebäude weichen musste …

    Dieses „Casino“ war übrigens ein Musiksaal und kein Ort für Glücksspiel. Daneben stand auch das „alte Inselspital“ …
    alle diese Gebäude waren an der Kante der „kleinen Schanze“.

    Forschen Sie bitte auch nach diesen baugeschichtlichen Zusammenhängen.

  15. Hier mal meine sechs Grundsätze zu Geld:

    Wertschöpfung ist eine Veredelung.
    Wert entsteht durch Wertschöpfung.
    Jeder Wert ist Subjektiv.
    Jeder Wert tendiert gegen Null.
    Geld entsteht durch Verbriefung eines Wertes.
    Geld drückt einen Wert aus.

    Nun fände ich es auch sehr interessant die These von Alfred Lansburgh zu prüfen, und Konsequenzen die sich daraus ergäben zu erörtern. Und war war seine Behauptung, dass es einen Unterschied von echtem zu unechtem Geld gibt. (vgl. Vom Gelde: Briefe eines Bankdirektors an seinen Sohn, 1921)

    Echtes Geld ist unvergänglich, wertbeständig und frei von Manipulationen. Weil dahinter ein unvergänglicher Wertgegenstand steht.

    Unechtes Geld entspringt einer Zentralbankpolitik und könnte auch mit Geldfälschung gleichgesetzt werden, weil nicht immer auch ein Wert dahinter steht.

    -……denken soll jeder selber, daher nachfolgend nur meine Schlussfolgerungen.

    1) Inflation ist Diebstahl und ein Grundübel. (Nur als Randbemerkung zu dieser Schlussfolgerung, kam ich schon Jahrzehnte bevor ich Lansburgh gelesen hatte)
    2) Die SNB sollte kein Inflationsziel von 2% oder andere sonstige politisch motivierte Ziele haben.
    3) Ohne Geldpolitik der Zentralbank gäbe es auch keine Inflation.
    4) Die Inflationszahlen sind willkürlich berechnet. Wir wissen eigentlich nur, dass sie nicht stimmen können. Ob Warenkorb oder hedonistisch, – als nur Mathematikspiele, die auf Annahmen beruhen.
    5) Zins und Zinseszins ist sicherlich nicht für die Inflation verantwortlich

    • Grüezi @Vive la France,

      Wann wird ein Zahlungsmittel zu einem gesetzlichen? Erst wenn es ausdrücklich dazu gekürt wird oder schon, wenn der Gesetzgeber es nur mit den rechtlichen Privilegien eines gesetzlichen Zahlungsmittels ausstattet?

      Sie grüssend

    • Vive la France
      Ich teile Ihre Ansichten zu fast 100%!
      Die Nationalbank gibt den Leitzinssatz bekannt, ohne jedoch den Geschäftsbanken, Kredite zu gewähren! Sie interveniert im Devisenmarkt und garantiert damit den Geschäftsbanken die Erträge!
      Nach Gesetz ist das Geldsystem im Bankensystem einverleibt. Das System buhlt um die selbst geschöpften Kundengelder (nicht getilgte Schulden) damit sie mit grossem Volumen am Schuldengeldspielwarenmarkt, für sich Erträge, erwirtschaften kann!
      Die Eigengeschäfte (für sich geschöpftes Geld) des Bankensystems, müssten gesetzlich untersagt sein, weil es kein Wettbewerbsvorteil von Gesetzes wegen, geben dürfte! In diesem Zusammenhang ist die Form der Aktiengesellschaft sehr suspekt!

      Ich meine, dass weder die Ökonomen, Politik noch Judikative das Geldsystem wirklich verstehen? Andernfalls würde das Geld (kein Delkredererisiko) gesichert und nicht die Spiele darum herum geregelt!

      Die Giralgeld Schöpfung entsteht mit einem Buchungssatz im Bankensystem, also immer aus dem Nichts!
      Die Giralgeld Menge (Buchgeld, existiert nicht, kein gesetzliches Zahlungsmittel = Delkredererisiko) wird einzig und alleine von den Geschäftsbanken geschöpft!
      Dieses Geldnaturgesetz wird von den Ökonomen und Medien immer (bewusst?) falsch dargestellt, weil sie das Zusammenwirken der zwei bestehenden Geldarten nicht verstehen können, oder gar dürfen?

      Die Nationalbank schöpft mit den Geschäftsbanken mittels Devisen- und anderen Geldmarktoperationen als Buchgeldaustausch einzig und alleine das gesetzliche Zahlungsmittel! Diese Manöveriermasse als Schneeballsystem, dient dem bankübergreifenden Zahlungsverkehr! Sämtliche Geschäftsbanken, der Schweiz, sind Kunden der Nationalbank (keine Nichtbanken, höchstens Bund)! Darum wird das Geld im eigenen Hause hin und her geschoben und kann nicht verloren gehen! Eine Negativgeldmenge der Nationalbank (gesetzliche Zahlungsmittel) führt per Gesetz und Ausführungsregelungen, definitiv nicht zum Abschreibungsbedarf bei den GB oder Konkurs der Zentralbank (vertritt den Bund)!

      Herr Dr. Marc Meyer, irrt! Gesetz und Logik daraus beachten!
      Desto grösser eine Geschäftsbank ist, desto weniger wird diese Manöveriermasse bewegt!

      Das Bargeld wird dem Bankensystem zur Verfügung gestellt (Eigentümer Bund)!
      Buchung: Bankgirokonto an Geldumlauf (Passiv keine Schuld)

      Inflation dient einzig und alleine der Kaufkraftabnahme, weil die Geldhortung (Aufbewahrung) steht nicht im Einklang mit dem Sinn des Geldes!

      Der Diebstahl wird, meiner Meinung nach (Sinn des Geldes = Gegenwert der Arbeit/Produktion) mit der Bildung vollzogen! Dieses Krebsgeschwür aus unendliche möglichen Geldschöpfung, bezeichnete Marx als Vakuum und grösster Fehler im Kapitalismus! Er hatte Recht! Set den 1990er Jahren (Fall des Eisernen Vorhanges) brachen alle Dämme! Monetarismus pervers!

      Die Zentralbanken werden gesetzlich nicht gehindert am Schuldengeldspielwarenmarkt mit unendlichen Mitteln teilzunehmen! Das Bankensystem wird mit Eigenmittelvorschriften sinnlos „bombardiert“! Die Eigenmittel sind Schulden von Dritten, jedoch gesetzlich dem direkten Risiko zugeordnet! Diese Vorschriften sollen die Geldmenge regeln, wie vorher die Goldparität = laufend aufgeweicht! Sinnloses Unterfangen!

      Die Goldparität wurde mit einer unendlichen Schuldenwirtschaft abgelöst, welche nur wenigen Länden zugestanden wird, andernfalls die Ausbeutung nicht funktionieren könnte!
      Die FED, der Dollar ist die Macht!

      Die Ausbeutung von Rohstoffen verschandelt die Umwelt und tötet Menschen! Trotzdem wird der Menschen gemachte Luxuswert Edelmetall nicht abgeschafft?

      Bankensystem reformieren heisst für mich:
      1. Die Form der Aktiengesellschaft ist verboten
      2. Schuldengeldspielwarenmarkt:
      2.1. Der Eigenhandel ist verboten
      2.2. Die Beteiligung an mitwirkenden Personen ist verboten
      2.3. Die Kreditgewährung an mitwirkende Personen ist verboten
      3. Delkredererisiko für eine maximale Höhe wegbedingen
      4. Zentralbank darf Negativzinsen erheben:
      4.1. Devisentransaktionen (Schulden aus dem Ausland)
      4.2. Zu hohe Geldhortung (Freigrenze beziffern)

      Das Vollgeld transferiert das Delkredererisiko von Nichtbanken zu der Zentralbank! Das darf nicht sein!
      Der Staat kann nicht Schuldner seiner eigenen Währung sein! Zins- und schuldenfreies Geld für das Gemeinwohl könnte den Rückfluss der Staatsausgaben (Steuern) senken?

    • Arbeitgeber (KMU)

      Das gesetzliche Zahlungsmittel ist das Bargeld!
      Daneben schöpft die Zentralbank (mehrfach erklärt), die Manöveriermasse für das nicht existierende Buchgeld der Geschäftsbanken! Wird bei bankübergreifenden Transaktionen benutzt!

      Die Ersparnisse und Gewinne entstehen aus Krediten und nicht umgekehrt!

    • @Mitdenker, @Georg Bender

      Mitdenker = Georg Bender = „Der Praktiker“ usw.

      Haben Sie ein Mandat, die Diskussion hier zuzumüllen? Von wem?

      Bitte hören Sie auf damit.

      Danke

      Marc Meyer

  16. @ Dr. Marc Meyer
    Ihre Frage, wann verstehen das die anwesenden Finanzdirektoren, war aber akademisch gemeint, oder irre ich mich da?

  17. Nachtrag I

    „Große Verluste sind kein Problem “

    So titelt die Finanz und Wirtschaft ein Zitat von SNB Chef Prof. Dr. Thomas Jordan an der GV.

    Wie tief sind die Nationalökonomen schon gefallen, dass ein Professor mit Abschluss in Harvard und Chef einer Zentralbank so einen Unsinn predigen kann und die Medien schreiben es dann noch untertänig ab.

    Der höchste Wirtschaftsvertreter unseres Landes hat unser Witschaftssystem nicht verstanden.

    Dummheit im Quadrat ist das.

    Marc Meyer

    • Addendum

      Um in meiner Wortwahl exakt zu sein:

      Ich sage nicht Professor Jordan sei dumm. Ich sage, seine Behauptung: „Grosse Verluste sind kein Problem“ ist dumm.

      Das gilt auch für Zentralbanken. Es gilt insbesondere für Zentralbanken, weil es sich um gewaltige Beträge handelt, welche die gesamte Volkswirtschaft tangieren.

      Marc Meyer

    • Herr Dr. Marc Meyer

      Ich erwarte gerne eine Stellungnahme auf mein Verständnis des Geldsystems!
      Vorab: Im Produkt ist das Geld einkalkuliert!
      Ich schreibe nicht ab, habe eine andere Sicht auf das Geldsystem als Sie!
      Nebenbei: Herr Prof. Stieglitz (Nobelpreisträger = blöde Ansichten) teilt die Ansicht betreffend Negativer Geldmenge, weil das Geldsystem ist im Bankensystem eingebettet, es geht kein Geld verloren es wird nur verschoben! Zudem bestehen zwei Geldarten mit und ohne Delkredererisiko! Für das Zentralbankgeld als gesetzliches Zahlungsmittel (WZG) besteht kein Delkredererisiko, weil die Geldhoheit liegt beim Staat (SNB als Beauftragte)!

      Wieso müssen die Banken, Ihrer Meinung nach im Verhältnis zu den realisierten Verlusten aus der Geldschöpfung der SNB (Aktivgeschäfte, identisch mit Ihren seinerzeitigen Vorschlägen – schon vergessen?) Abschreibungen machen, wenn doch der Geldfluss per Gesetz gesichert ist?

    • @Georg Bender

      Sehr geehrter Herr Bender

      Danke für Ihren Beitrag.

      Die Banken müssen ihre Forderungen bei der SNB im Falle von negativem Eigenkapital der SNB wertberichtigen, weil die SNB diesen Forderungen nicht mehr nachkommen kann. Sie besitzt dafür nicht mehr genügend Vermögen (Aktivseite kürzer als Passivseite).

      Die Behauptung von SNB-Chef Jordan, wonach die SNB die Forderungen der Banken an die SNB jederzeit abbauen (bezahlen) kann mit selbst gedruckter „Liquidität“ ist falsch.

      Warum?

      Weil gedruckte Banknoten nicht zur Liquidität der SNB zu zählen sind, wie Jordan meint. Liquidität ist per Definition immer ein Aktivum.

      Mit dem verbuchten Notenumlauf kann die SNB deshalb keine Forderungen an sie abbauen, da Banknoten selber eine Forderung an die SNB darstellen.

      Oder anders formuliert: Würde es sich bei Notenbankgeld tatsächlich um Liquide Mittel, also Aktiven der SNB handeln, wie Jordan meint, so würden diese ausgebucht, bei der Bezahlung von SNB-Schulden. Sie wären damit nicht mehr in der Bilanz der SNB sichtbar.

      Banknoten sind aber sichtbar auf der Passivseite der SNB-Bilanz. Das beweist, dass Jordan irrt, wenn er behauptet, die SNB könne mit den von ihr gedruckten Banknoten alle ausstehenden Forderungen gegenüber der SNB abbauen.

      Die Banknoten sind immer noch in der Bilanz der SNB – nicht ausgebucht, wie Jordan meint.

      Es ist haarsträubend, welche Irrtümer unser Notenbankchef und seine Direktionsmitglieder begehen – und das bei Beträgen von über 700 Milliarden Franken.

      Ich wundere mich, dass Bundesrat und Finanzminister Ueli Maurer noch schlafen kann.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Sehr geehrter Herr Bender
      Notenbankgeld ist für die SNB Fremdkapital und damit eine Schuld. Es ist also kein Zahlungsmittel für die SNB, da nur ein Aktivum Zahlungsmittel sein kann. Wird das EK der SNB negativ, müssen die Kapitalgeber ihre Giro-Guthaben bei der SNB wertberichtigen, da sie nicht mehr durch genügend Aktiven der SNB gedeckt sind – kleines Buchhaltungseinmaleins, standhaft ignoriert durch die SNB, breite Teile der Bevölkerung und viele honorige Professoren. Schlimm genug, dass die SNB jede Kritik im Keime erstickt – einer Demokratie unwürdig.
      Freundliche Grüsse Rico Meier

    • Herren Dr. Marc Meyer und Rico Meier

      Das Gesetz geht vor! Die Zentralbanken schöpfen das Zentralbankgeld als gesetzliches Zahlungsmittel und Manöveriermasse für das Buchgeld im bankübergreifenden Zahlungsverkehr (Schneeballsystem)!

      Also schöpft die Zentralbank mittels Aktivgeschäften mit den Geschäftsbanken gleichzeitig Verbindlichkeiten (Geld entsteht eben mit einem Buchungssatz)! Diese Schöpfung ist eben per Gesetz unendlich möglich und zirkuliert im eigenen Hause! Darum besteht kein Rückstellungsbedarf bei Negativer Geldmenge!
      Fragen Sie Prof. Stieglitz, Nobelpreisträger?

      Das Bargeld kommt mit der Buchung: Bankgirokonto an Notenumlauf zu den Geschäftsbanken! Dieses Geld hat die Nationalbank als Zahlungsmittel für die Nichtbanken geschöpft! Keine Verbindlichkeit, nur weil der Bestand unter den Passiven geführt wird. Die Aktivseite besteht aus Anlagen! Der Bestand Notenumlauf abzüglich Kassenbestände bei den Geschäftsbanken und Post, ergibt den effektiven Notenumlauf!

      Die Zentralbankgeldmenge geschöpft über die Geschäftsbanken ist ein Anteil der effektiven Geldmenge und dient als Manöveriermasse (Schneeballsystem)!

      Das Zusammenwirken von Buchgeld (Geschäftsbanken) und Zentralbankgeld (SNB) gilt es zu verstehen! Keine Geschäftsbank kann Buchgeldeinlagen auf ihr Konto bei der Geschäftsbank tätigen! Nur Bargeld zurückfliessen lassen! Ich kenne kein Ökonom, welcher diese Zusammenhänge versteht! Ackermann und Ermotti gehören auch dazu!

      Im Vollgeld übernimmt die SNB das Delkredererisiko in der Höhe des Geldkontovolumens (kein Delkredererisiko)! Verstanden?

      Wie entsteht das Zentralbank

    • Grüezi Herr Georg Bender,

      Sie schreiben:

      „Das Gesetz geht vor! “

      Ja, und das ist das Problem. Gesetzgeber und SNB glauben durch den gesetzlichen Rahmen die Buchhaltung aushebeln zu können.

      Beweis:

      Seit Mai 2000 ist in der Schweiz das Bundesgesetz über die Währung und die Zahlungsmittel in Kraft. Es erklärt die Sichtguthaben gegenüber der SNB zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel (Währungsgeld, Art. 2 Bst. c WZG), das von jeder Person, die bei der SNB über ein Konto verfügt, unbeschränkt an Zahlung genommen werden muss (Art. 3 Abs. 3 WZG).

      Der Gesetzgeber hat also diese Geschichte rundum das gesetzliche Zahlungsmittel einfach auf Sichtguthaben ausgeweitet, ohne dass hierbei die fehlende hoheitliche Absicherung, die bei der SNB gegeben ist, beachtet wurde.

      Denn, Herr Bender, was passiert, wenn eine Bank mal so etwa eine Billion! CHF in cash von der SNB anfordern würde? Hoheitliche Absicherung bedeutet nichts anders als das der Steuerzahler und die CH-Wirtschaft hinter der Deckung der Banknoten stehen.

      Sehen Sie, die Sache ist eigentlich ganz einfach: ein Geldübertrag ist der Übertrag eines Aktivums, ob bei Banken oder Privaten. Wieso argumentiert also die SNB das dies bei ihr anders ist? Es ist ein Strohmann-Argument, um die Tatsache zu verschleiern, dass der Gesetzgeber seit Jahrzehnten auf die Begrenzung des Zentralbanknotenumlaufs zielt. Denn nach Art. 5 Abs. 2 Bst. b des Nationalbankgesetzes hat die SNB die Bargeldversorgung zu gewährleisten, deshalb wäre eine totale Bargeldabschaffung in der Schweiz sowieso nur über eine Gesetzesänderung zu erreichen. Nur der Gedanke das Bargeld abschaffen zu wollen würde in der Öffentlichkeit zur der Debatte führen die Herr Dr. Marc Meyer seit Jahren (leider vergeblich) versucht anzustossen.

      Sie grüssend

    • Arbeitgeber KMU

      Nochmals zum Mitdenken: (aus 40 jähriger Bankerfahrung in leitender Funktion in allen Sparten des Bankgeschäfts)

      1. Das WZG hat das Giralgeld (Sichtguthaben) erst 1998 gesetzlich geregelt. Vorher hat man nur die Hoheit gem. Art 99 BV beachtet
      2. Der Bargeldumlauf ist im Bankensystem geregelt. Es ist gar nicht möglich diesen von Ihnen genannten Betrag aus zweierlei Gründen zu beziehen:
      2.1. Fehlendes Sichtguthaben (Wirtschaftsprofessoren, wie Ammann und Baltensperger reden von Einlagen, welche gar nicht möglich sind = Bedenklich!)
      2.1.1. Das Sichtguthaben entsteht einzig und alleine mittels Geldmarktoperationen zwischen SNB und GB (Interventionen als sichere Ertragsgenerierung für die GB). Dieses Guthaben dient zum Ausgleich (Clearing) im Zahlungsverkehr
      2.2. Regulativ regelt die Bargeldhöhe

      Das Zentralbankgeld in CHF als gesetzliches Zahlungsmittel entsteht demnach einzig, im Gegensatz zu den GB mit zusätzlichen Krediten, aus Investitionen/Aktiven! Dieses Geld verlässt das Haus SNB nicht (hin und her geschoben = Schneeball)!
      Das Geld kann also mit Verkauf der Investitionen an die GB wieder zum Buchgeld umgetauscht werden! Erst wenn die GB die Aktiven verkaufen oder abschreiben, ist das Geld vernichtet!

      Weil der Geldaustausch vom Schöpfer gesetzlich garantiert ist, braucht es keine Wertberichtungen!

      Es ist eben ein intelligent gemachtes System, welches das Delkredererisiko einzig auf die Geldschöpfung der GB beschränkt! Der Schöpfer hat eben höher angesiedelte Rechte, als die Benützer!

      Nebenbei: Der Eigentümer des zirkulierenden Bargelds ist der Bund, die Inhaber des Geldes sind nur Besitzer (wie ein Buchverleih)! Gesetz!

      Die Macht über die Zahlungsmittel liegt beim Bund (Gesetzgeber)! Ein Gütertausch muss immer mit Geld aufgewogen werden!

      Die Macht einer Währungsreform liegt ebenso beim Bund!

      Das Geldnaturgesetz (logische Abfolge) ist das Mass der Dinge, daran ist nicht zu rütteln! Darum sollte man das Bankensystem, im Sinn des Geldes und nicht der Geschäfte darum herum, reformieren:
      1. Die Form der Aktiengesellschaft ist verboten
      2. Schuldengeldspielwarenmarkt:
      2.1. Der Eigenhandel ist verboten
      2.2. Die Beteiligung an mitwirkenden Personen ist verboten
      2.3. Die Kreditgewährung an mitwirkende Personen ist verboten
      3. Delkredererisiko für eine maximale Höhe wegbedingen
      4. Zentralbank darf Negativzinsen erheben:
      4.1. Devisentransaktionen (Schulden aus dem Ausland)
      4.2. Zu hohe Geldhortung (Freigrenze beziffern)

      Das Vollgeld transferiert das Delkredererisiko von Nichtbanken zu der Zentralbank! Das darf nicht sein!
      Der Staat kann nicht Schuldner seiner eigenen Währung sein! Zins- und schuldenfreies Geld für das Gemeinwohl könnte den Rückfluss der Staatsausgaben (Steuern) senken?

  18. Es sollte ein Schweizer Staatsfonds nach Vorbild der Staatsfonds von Länder wie Norwegen und den Golfstaaten gegründet werden. Diesem Schweizer Staatsfonds werden dann die verschiedenen Aktienpakete, die die SNB hält, übertragen.

    • @Sokrates

      Danke für Ihren Beitrag

      Die von Ihnen angesprochenen Fonds (insbes. Norwegen) basieren auf Eigenkapital – die SNB spekuliert mit Fremdkapital.

      MfG

      Marc Meyer

    • Herr Sokrates

      Die Schweiz hat keine Rohstoffe (Öl Geld)! Also fliessen keine Devisen aus Produkten in die Schweiz! Diese Devisen sind auch Schulden aus dem Ausland und werden wahrscheinlich in der Rechnungswährung angelegt!

      Herr Dr. Marc Meyer,
      Die SNB bildet eigentlich ein Staatsfonds, jedoch aus dem Nichts!

      Wo liegt der Risikounterschied zu Norwegen? Ebenfalls keine Haftung der Bevölkerung!

      Die Zentralbanken sind von Gesetzes wegen zu Gott des Geldes erhoben! Begreifen braucht Zeit!

    • Herr Dr. Marc Meyer

      Das Geld aus dem Nichts ist die Geldschöpfung! Die entsprechende Schöpfung kann nach dem Naturgesetz des Geldes, nur bei Rückfluss (Tilgung der Schuld oder Verkauf der Investition) vernichtet werden!
      Was nicht existiert (Buchgeld) kann man nicht einlegen, sondern wird im Bankensystem als Schneeballsystem, hin und her geschoben, es bleibt auf der Erde!

      Ein intelligentes jedoch abstraktes System, welches die Ökonomen und Politiker scheinbar geistig nicht verkraften können?

      Nebenbei: Wer druckt das Geld, zur Abdeckung des von Ihnen erwähnten Volksvermögens?

      Das Risiko besteht nur in der Akzeptanz als Zahlungsmittel (Arbeit und Produkte)! Siehe Venezuela als Rohstoffland – welche Macht treibt das Unwesen?

      Wissen aus Praxis Herr Dr. M. Meyer!

    • @Georg Bender

      Sehr geehrter Herr Bender

      Danke für Ihren Beitrag.

      Ja Sie haben Recht. Wenn man an der GV der SNB ist, so könnte man tatsächlich meinen, die Damen und Herren da vorne halten sich für Gott. („Geld aus dem Nichts“ – wie Manna)

      Aber das stimmt eben nicht. Direktion und Bankrat der SNB überschätzen sich gewaltig:

      Die SNB kann nicht Geld aus dem Nichts schaffen. Es braucht immer einen Gegenwert auf der Aktivseite des Geldemittenten. Eigentlich nicht so schwer zu begreifen.

      Ich möchte an dieser Stelle die Doppelte Buchhaltung in erinnerung rufen. Kein Eintrag auf der Passivseite ohne gleich grossen Eintrag auf er Aktivseite.

      Eigentlich ganz einfach.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

      P.S. Sie müssen übrigens nicht unbedingt immer nach jedem Satz ein Ausrufezeichen setzen.

    • @Georg Bender

      Ihre Zeilen erinnern mich stark an den Troll „Der Praktiker“ welcher jahrelang hier die Diskussion zu meinen Beiträgen zu torpedieren versuchte.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  19. Anscheinend hat die SNB eine neue Taktik für die IP Artikel entwickelt. Einfach trollen damit keine Fachdiskussion entstehen kann. Und Dr. Meyer möglichst in die Verschwörungsecke rücken.

    Jede Firma könnte mit negativem Eigenkapital leben. Nicht jedoch die Gläubiger der Firma.
    Daher ist mein Szenario für die SNB, im Fall von negativem Eigenkapital, dass die SNB stur an ihren Behauptungen festhält. Natürlich ganz klar ohne gesetzliche Grundlage hierfür. Die Geschäftsbanken wären dann gezwungen ihre Giroguthaben bei der SNB zu korrigieren und müssen im schlimmsten Fall Konkurs anmelden. Aber auch hierfür denke ich, werden in der Schweiz alle Hebel in Bewegung gesetzt um die Geschäftsbanken zu retten, indem alle Gläubiger der Geschäftsbanken bluten müssten. Der Einlegerschutz wäre dann nur noch eine Worthülse.
    Mein Fazit ist, nicht der Steuerzahler, sondern die Gläubiger der Geschäftsbanken werden dran glauben müssen.
    Also alle die ihr Guthaben habt und Gläubiger seid, glaubt nicht daran, dass ihr euer Geld zurück bekommt.

    Darum auch mein Synonym als Anspielung auf De Gaulle der das Gold nach Frankreich zurück holen wollte. Das einzig richtige wenn eine Zentralbank Luftschlösser baut. Und 700 Mrd. ist ein sehr grosses Luftschloss

    Übrigens:
    Das beste an der GV fand ich die Redezeitverkürzung von 2min auf 1.5min in der allgemeinen Aussprache. Einfach nur Peinlich!

    • @Vive la France

      Danke für ihren wohlreflektierten Kommentar.

      Ja ich denke auch, dass in den Kommentaren zu meinen Beiträgen oft getrollt wird, um eine sachliche Diskussion zu behindern. Schade. Aber die SNB hat solches offenbar nötig.

      Ja. Im Falle von negativem Eigenkapital der SNB werden die Gläubigerbanken der SNB ihre Forderungen gegenüber der SNB wertberichtigen müssen. Man wird versuchen, dies möglichst abzustreiten genauso wie das im Fall Swissair war.

      Die Börse wird es aber früher oder später trotzdem merken. D.h. die Aktionäre der Banken bluten als erste. Nachher werden die Einleger bei den Banken aufgrund eines „bail-ins“ an der Reihe sein.

      Zuguterletzt werden dann die Steuerzahler zur Kasse gebeten.

      Bei diesen grossen Beträgen ist sehr wohl möglich, dass nicht einmal dies sämtliche Schulden der SNB decken wird.

      Als letzte Option bleibt dann noch die Einführung des Euro zu einem miserablen Umrechnungskurs und der Beitritt der Schweiz zur EU.

      Vielleicht ist das ja die Absicht des Bundesrates und Thomas Jordans.

      mfg

      Marc Meyer

    • Niemand will Herr Dr. Marc Meyer in die Verschwörungsecke drängen, sondern nur das Geldsystem erklären!
      „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, wir hätten morgen eine Revolution, H. Ford 1863-1947“

      Es wäre demnach empfehlenswert wenn Sie versuchen würden, dies zu tun, dann würden Sie die Fehlkonstruktion im Sozialsystem und den Zahler-Mythos entschlüsseln! Mit dem Gegenwert der Arbeit sind wir Geld -Drehscheibe! Wir tauschen Arbeit gegen Produkte!

      Jedem gebildeten Menschen muss der Unterschied zwischen der Geldschöpfung welche ausschliesslich im Bankensystem einverleibt ist und der Schöpfung von Produkten im freien Markt, eigentlich bekannt sein?

      Wie wird das Bankgirokontoguthaben bei der SNB eigentlich gebildet? Aus dem Himmel, oder mit Geldmarktoperationen zwischen der SNB und GB als Buchgeldumtausch?

      Das Bankgiroguthaben besteht also als Giralgeld Forderung oder gesetzliches Zahlungsmittel gegenüber der SNB! Nur die SNB kann das gesetzliche Zahlungsmittel schöpfen (intelligentes System)! Das gesetzliche Zahlungsmittel CHF (ausser Bargeld) zirkuliert nur im Hause SNB! Wieso soll die Geschäftsbank die Forderung korrigieren, wenn der Schuldner die Forderung jederzeit erfüllen kann?

      Es kann keine Verlusthaftung im Zusammenhang mit der Zentralbank entstehen, weil sie hat die alleinige Geldhoheit!

      Denken statt, Verschwörungstheorien heraufbeschwören!

      Wieso muss man Gold besitzen, wenn man das Geld drucken kann? Nur bei Rückkehr ins Mittelalter mit Gebrauch von Hellebarden!

    • @Georg Bender

      Sehr geehrter Herr Bender

      Bei negativem Eigenkapital kann die SNB die Forderungen der Geschäftsbanken gegen sie nicht mehr erfüllen.

      Die SNB ist dann handlungsunfähig.

      Mit freundlichen Grüßen

      Marc Meyer

    • Herr Dr. Marc Meyer

      Völliger Blödsinn! Welchen Geist umschwebt Ihr Gehirn? Sind Sie immer noch vom Groll gegen die SNB geprägt?
      Wollen Sie Prof. Stieglitz als „Idiot“ bezeichnen?

      Sie verwechseln die absolute Geldhoheit der Zentralbanken (von Gesetzes wegen kein Konkurs möglich = kein Delkredererisiko = Währungs- und Zahlungsmittelgesetz WZG) mit normalen Unternehmungen (auch Geschäftsbanken), welche ihre Verpflichtungen nicht mehr bedienen können! Bei den Geschäftsbanken könnte die SNB, den Geschäftsverlauf garantieren und die Bank abwickeln, ohne Verlust der Schuldengeldbesitzer = Buchgeld ohne Delkredererisiko!

      Das Vollgeld geht in diese Richtung!

  20. Herr Dr. Marc Meyer

    Dem Namen nach sollten Sie mich noch kennen (Vermittlung an H und S Uni Bremen)?

    Seinerzeit habe ich die Kritik an der Anlagenpolitik der SNB mitgetragen! Heute weiss ich jedoch, dass im Sinne des Geldsystems, das Bankensystem als Geldschöpfer, niemals die Form der AG führen, noch sich am Geldspielwarenmarkt aufhalten und den Beteiligten Kredite gewähren, dürften!
    Die Judikative schützt nicht das Geld sondern die kreierten Spiele der Ökonomen darum herum!

    Schuld und Besitz sind die zwei Seiten der gleichen Medaille! Damit ist die Haftung systemimmanent, weil die Schuld nur beim Rückfluss getilgt und das Geld vernichtet werden kann!
    Die Gewinne und Ersparnisse entstehen aus Geldmengenerhöhung (Kredite und Investitionen) und nicht, wie Sie meinen, umgekehrt! Dieses Risiko aus Vakuum der Produktion und einseitiger Verteilung hat schon Marx erkannt!

    Die Nationalbank schöpft keine Sippenhaft, weil nur das Bankensystem darf Geld drucken! Das System hilft sich selbst! Oder meinen Sie, das Volks müsse eine mögliche Negative Geldmenge mit ihrem Buchgeld (nicht vorhanden = Buchungssatz) an den Himmel, büssen?

    Wenn die Wirtschaftsprofessoren und Geldspezialisten das Zusammenwirken von Zentralbank- und Buchgeld nicht verstehen können
    (u.a. Ammann, Baltensperger, Ermotti, Ackermann) und den Studenten erklären, dass die Nationalbank die Geldmenge schöpft, wird das Volk nie richtig aufgeklärt werden können!

    Der Zahler-Mythos steht nicht im Einklang mit dem Geldsystem! Gewollt, weil man so das Volk in der Irre behalten kann?
    Im Produkt sind sämtliche Wirtschaftsfaktoren mit Geld aufgewogen! Warum wird überhaupt eine Umlegung auf Lohnumfang vorgenommen, wenn man doch weiss, dass die Automatisation, weder konsumiert noch Beiträge „bezahlt“? Ein Primarschüler könnte die Umlagerechnung lösen!
    Auch die Negativzinsen der Geschäftsbanken an ihre Kunden, sind willkürlich, demnach von Gesetzes wegen nicht erlaubt! Judikative?

    • @Georg Bender

      Guten Abend Herr Bender

      Danke für Ihren Kommentar.

      Ja ich mag mich noch gut erinnern an Ihre Vermittlung an die beiden Professoren in Bremen. Diese hatten ein Umfeld geschaffen, in welchem Kritik am Geldsystem möglich war.

      Unsere SNB unterbindet ja jeden Versuch in der Schweiz, das Geldsystem zu hinterfragen. Paradebeispiel ist das Studienzentrum Gerzensee, wo der Doktorvater von Prof. Jordan, Prof. Baltensperger, jahrzehntelang alles unterband, was nicht monetaristisch war.

      Prof. Jordan hat bei Prof. Baltensperger offenbar nur auswendig gelernt. Deshalb ist er heute fachlich masslos überfordert.

      Ehrlich gesagt habe ich aber doch etwas Mühe, Ihre Zeilen hier korrekt zu verstehen.

      Das Geldsystem ist doch ganz einfach: Eine Zentralbank ist vergleichbar mit einer Geschäftsbank – ausser, dass hinter der Zentralbank der Staat und somit letztlich noch die Steuerzahler stehen als letzte Sicherheit. Die Verbindlichkeiten der SNB erhalten somit den Status von staatlichem Geld.

      Allerdings ist nicht einmal das in Stein gemeisselt. Es steht meines Wissens nirgends, dass der Staat für die Verbindlichkeiten der SNB bürgt. Man meint das einfach allgemein. Aber ich wüsste nicht, wo das steht.

      Der Kommentator „Vive la France“ schreibt hier ähnlich.

      Deshalb gehen die Geschäftsbanken und damit die Einleger bei den Geschäftsbanken von naiven Vorstellungen aus. Es ist also sehr wohl möglich, dass die Grossbanken, Kantonalbanken usw. als erste bluten werden bei negativem Eigenkapital der SNB.

      Jordan möchte diese Büchse der Pandora mit allen Mitteln verschlossen halten.

      Aber der Zug ist abgefahren. Zuviele haben mittlerweile erkannt, dass die heutige Geldtheorie mit dem Märchen von der Geldschöpfung aus dem Nichts eine Irrlehre ist. Es gibt in der Geldtheorie keine Weg mehr zurück. Die Reise geht vorwärts.

      Freundliche Grüsse und nochmals Dank für Ihre damalige Vermittlung:

      Marc Meyer

    • Herr Dr. Marc Meyer

      Meine EMail: georg.bender at hispeed.ch
      Eine Kontaktaufnahme würde mich freuen, weil im Dialog lassen sich Denkfehler besser ausmerzen! Ich möchte mein Geldsystemverständnis, vor allem die Auswirkung in der arbeitsgeilten Wirtschaft überprüfen!

      Meine Erfahrung mit Prof. E. Baltensperger hat ergeben, dass er das Geldsystem nicht verstehen darf, weil zu glauben, dass Geld aus Einlagen entsteht, entbehrt jedem Sachverstand!

      Ich bin gegen jede Teilnahme des Bankensystems am Geldspielwarenmarkt, weil es das Geld selber schöpfen kann (Wettbewerbsvorteil)!
      Die Zentralbank ist per Gesetz nicht Konkursfähig!

  21. Grüezi Herr Dr. Marc Meyer,

    sehen Sie, solange kein starker Strom aus dem Volk heraus kommt, dass die Leute sagen, da muss doch was gemacht werden, das müssen wir anders machen, wird sich nichts ändern.

    Herr Prof. Jordan und Bankrat argumentieren, dass Bargeld erst dann entsteht, wenn sich die SNB von einer Geldschuld befreit und damit das ultimative Schuldentilgungsmittel überhaupt erst das Licht der Welt erblickt. Dann wird aus der Verpflichtung zur Lieferung von Bargeld auf einmal eine Bargeldmenge, die weder Forderung noch Verbindlichkeit ist – und bei der SNB bleibt nur noch die Erinnerung daran zurück, dass damit ein bestimmtes Volumen an Banknoten emittiert wurde (Banknotenumlauf).

    Bei solch einer Argumentation, ist es als würde ich einen Topf mit Gold finden und dafür kreditlos Zentralbankgeld empfangen, dadurch komme ich an Waren heran, ohne dass ich mich zu irgendetwas verpflichtet habe. Oder anders ausgedrückt: Die kreditlose Hereinnahme von EURO oder Materiellen Objekten egal welcher Art, erscheint mir irgendwie suspekt. Die Buchhaltung, auf welche Sie, Herr Dr. Meyer, sich stützen, suggeriert zu Recht was anders.

    Was die SNB eingeht ist eine Schuldanerkennungsschöpfung! Aber Nein, davon wollen Jordan, Studer & Co. nichts wissen.

    Viel Zeit bleibt nicht mehr. Die Bundesregierung sollte dringend Massnahmen ergreifen. Grossbanken zersplittern und das EK der daraus hervorgehenden Banken massiv erhöhen. BVG abwickeln und der AHV zuführen. Pensionskassen und Versicherungen wirklich dem Markt überlassen, indem der Arbeitnehmer frei entscheiden kann, wo er sein Alterskapital investieren will.

    Druck von der Basis. Das ist das Einzige, worauf die Politik hört. Also es nützt nichts, oben den Menschen zu sagen, was sie tun sollen, wenn aus dem Volk heraus nur apathie und rückwärtsgewandte Ideen auftreten und nicht mehr und mehr positive, präzise nach vorwärts gewandte Forderungen für eine Richtigstellung der Geldpolitik und letztendlich Umgestaltung der Gesellschaft.

    In 5 Jahren werden wir nicht sagen können: „Wir haben nichts davon gewusst“.

    Ich ermutige Sie, weiterhin die Bevölkerung aufzuklären und wachzurütteln. Dafür wünsche ich Ihnen viel Kraft.

    Herzliche Grüsse

    • Herr AHV Rentner
      Das Geld besteht ausschliesslich aus nicht getilgten Bankschulden und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen! Nur das Bargeld ist physisch vorhanden! Dieses Bargeld wurde dem Bankgirokonto bei der SNB belastet und als Notenumlauf gutgeschrieben!

      Die Gelddeckung besteht aus den Aktiven! Aber welchen Sinn macht es? Keinen? Weil man die Aktiven wieder mit Geld erwerben kann!

      Die zwei verschiedenen Geldarten, ermöglichen die Geldschöpfung als Schneeballsystem ohne eine Delkrederehaftung der Nationalbank!

      Intelligent, darum versteht es niemand?

      Die Nationalbank schöpft keine Sippenhaft, weil nur das Bankensystem darf Geld drucken! Das System hilft sich selbst! Oder meinen Sie, das Volks müsse eine mögliche Negative Geldmenge mit ihrem Buchgeld (nicht vorhanden = Buchungssatz) an den Himmel, büssen?

      Im Einklang mit dem Geldsystem, dürften die Banken als Geldschöpfer die Form der AG nicht wählen und sich am Geldspielwarenmarkt beteiligen! Auch müsste eine Kreditvergabe oder Beteiligung an Mitspielern verboten sein!

      Diese einfache Änderung auf Verfassungsstufe würde ausreichen!

      Die Umwandlung des BVG ist längst fällig! Die Flickschusterei (Rentenreform) mit Lohnvolumenumlage bei zunehmen Rentenausgaben und abnehmenden Erwerbstätigen kann kein Zukunftsprojekt sein!
      Jeder Primarschüler könnte die Aufgabe lösen!

    • @Arbeitgber KMU, AHV-Rentner

      Besten Dank für Ihre Ermutigung.

      Wahrscheinlich wird das Volk erst dann begreifen, dass es von der SNB für dumm verkauft worden ist, wenn die SNB negatives Eigenkapital ausweist.

      Dann werden die Geschäftsbanken, deren Sparer und die Steuerzahler die Zeche der SNB bezahlen müssen. Dann werden alle lamentieren und sagen, das hätte man ja voraussehen können.

      Die letzten werden sogar erst dann aufwachen, wenn der Bundesrat vorschlagen wird, den Euro einzuführen und der EU beizutreten, um sich so der Schulden der SNB zu entledigen.

      mfG

      Marc Meyer

    • Grüezi @Georg Bender,

      Giralgeld, Buchgeld oder Bankengeld sind kein Geld im Sinne eines schuldbefreienden Zahlungsmittels, sondern eine Schuld der Geschäftsbankank die sich als Aktivum bei den Haushalten wiederfindet. Eine Bankforderung ist im wesentlichen ein Verfügungsrecht über Zentralbankgeld.

      Zur Rentenreform. Diese hat nichts mit Veränderung der Demographie zu tun, sondern mit der Fehlkonstruktion 2. Säule.

      Lösung:

      – 2. und 3. Säule auflösen.

      – Anbindung der Renten und ihrer Finanzierung an die steigende Produktivität der CH-Wirtschaft.

      – Würde man das tun, müssten alle Einkommensbezieher unabhängig von der Art ihrer Einkommen Beiträge zur Finanzierung der Renten leisten. Kapitaleinkommen wie Dividendenzahlungen und Unternehmensgewinne müssten ebenso herangezogen werden. Folgen Sie die Steuergesetzte der letzten Jahrzehnten….da werden Sie feststellen, dass man die Rente nahezu ausschliesslich auf den Faktor Arbeit belassen hat. Es geht hierbei nicht um Feindbilder, sondern um Fehler im System die man schnell korrigieren muss.

      Der Rest Ihres Beitrags ist mir unverständlich.

      Sie grüssend.

  22. Wer sagt denn, dass es Volksvermögen ist? Die SNB gehört den Kantonen. Einfach Konkurs gehen lassen. Neue Zentralbank gründen mit Neuem Schweizer Franken NCF. Damit wäre das Problem mit dem „Sicheren Hafen“ auch gelöst….

    • So einfach kommen wir da nicht mehr raus.

      Beim Verkauf des SNB Vermögens ist mit massiven Kursverlusten zu rechnen, welche wir Steuerzahler letztlich weden übernehmen müssen.

      MfG

      MfG

    • Nicht ganz korrekt, wichtige Aktionäre sind auch die Kantonalbanken. Die könnten dann auch Mühe haben, rasch mal ein paar Milliarden (pro KB) nachzuschiessen… Am Ende des Rattenschwanzes steht unausweichlich in irgendeiner Form der Steuerzahler. Es sei denn, alle Banken mit Giroguthaben bei der SNB akzeptieren einen Multi-Milliarden-Haircut…. Wohl bekomms!

    • Herr Dr. Marc Meyer

      Steuerzahler mit was? Ohne Geld keine Verpflichtung! Wurde in Ihrem Studium der Geldfluss nicht thematisiert? Fliesst die Staatsquote etwa in die Hölle und muss mit Geld vom Himmel (Steuern) „finanziert“ werden?

      Geldkreislauf pervers?

      Das schlimmste was passieren könnte, wäre der Verlust des Schweizerfrankens als Zahlungsmittel!
      In Venezuela läuft gerade ein solche Szenario ab! Von wem inszeniert? Das Volk ist nicht mehr bereit die Bedürfnisse mit Arbeit abzudecken! Warum eigentlich, wen doch in einer arbeitsgeteilten Wirtschaft, jedermann für den Anderen arbeitet
      Gesteuert, von wem?

    • Ernie Bert

      Ihnen und allen Mitmenschen, würde ich empfehlen, das Geldsystem in seiner Entstehung, Funktion und Auswirkung in der arbeitsgeteilten Wirtschaft verstehen zu lernen?

      Es gibt zwei unterschiedliche Geldarten gemäss WZG!

      Das Geldsystem ist im Bankensystem einverleibt! Das System hilft sich demnach selber! Sehr intelligent, darum versteht es niemand!

      Nebenbei, Ihr wie alle Buchgeldguthaben existiert auch nicht! Ein Buchungssatz!

    • @Ernie Bert

      Richtig. Die Kantonalbanken werden die Zeche der SNB mitfinanzieren bzw. dafür bluten.

      Wann endlich begreifen das die an der GV der SNB anwesenden Finanzdirektoren?

      mfg

      Marc Meyer

  23. Wer sagt denn dass es sich um Volksvermögen handelt? Die Kantone sind zwar Aktionäre. Aber man kann die SNB ja pleite gehen lassen. Eine neue Zentralbank gründen und den Neuen Schweizer Franken NCF einführen. Dies hat einen riesen Vorteil: wir wären ganz sicher nicht mehr DER sichere Hafen.

  24. Schauen wir’s mal von der anderen Seite an: Die SNB und der Jordan sind schon affengeil! Cool as ice!
    Ausgerechnet die stockkonservative Schweiz, wo Sicherheit über alles ging und die als sicherste Anlage Gold im Bunker galt, lanciert ein in der Welt einzigartiges Programm, in dem einfach die ganze Welt auf Pump aufgekauft wird. Das FED, BoJ und ECB sehen alt und einfallslos aus!
    Jordan rocks!

    • Mazetta

      Geld besteht aus nicht getilgten Schulden und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen!

      Wir haben den Wohlstand auf Pump realisieren dürfen! Dieses Privileg hat nicht jedes Land, andernfalls die Ausbeutung nicht funktionieren könnte!

      Wer hat die Macht!

      Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, die Existenzkämpfe und Armut wären längst überwunden!

      Affengeil!

  25. Entweder ist Jordan eine Marionette oder eine gefügige Figur, die für knapp 1 Mio Franken jährlich den Ahnungslosen spielt. Eines von beiden, wir haben die Wahl. Studer ist unterirdisch. Was macht ein solcher Polterer an der Spitze des Bankrats? Wie ist sowas möglich.

  26. Wir sind tatsächlich nur die Figuren in einem grossen Spiel der Mächtigen. Nach diesem Grundsatz kann man alle Vorgänge in unserer Gesellschaft, Politik und Wirtschaft hinterfragen – er passt überall.

    • @Zukunftsforscher:
      Es ist schmerzlich dies zugeben zu müssen, aber Sie haben leider zu 100% recht!

      Meines Wissens gibt es keine wirklich unabhängige Zentralbank mehr auf der Welt – allenfalls noch die von Nordkorea und evtl. von Iran. Alle anderen sind unterwandert vom Grosskapital, das natürlich auch die „Geschicke“ der FED steuert. Die Federal Reserve Bank erweckt den Anschein, sie sei eine Staatliche Organisation. Mit dem Staat hat die jedoch genauso viel zu tun wie bspw. FedEx, nämlich überhaupt nichts! Die Eigentumsverhältnisse der SNB mögen vielleicht etwas abweichen, doch dienen tut die SNB genau dem gleichen Mammon im Hintergrund…

    • @Visionär, Zukunftsforscher

      Am sogenannten „Frankenrütli“, der Sitzung, die einberufen worden war von Wirtschaftsminister, Bundesrat Johann Schneider Ammann, wurde der Mindestkurs beschlossen.

      Im Anschluss an dieses Treffen wurde vom Bundesrat der Nationalbank „der Wunsch der Wirtschaft überbracht“, am Devisenmarkt zu intervenieren.

      Das war de facto ein Befehl des Bundesrates an die Nationalbank.

      Damit verstiessen Bundesrat Johann Schneider Ammann und der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates (Bundesrätin Doris Leuthard und Bundesrätin Widmer-Schlumpf) ganz klar gegen unsere Bundesverfassung.

      Ich sage also nicht, dass wir zum Spielball der Mächtigen werden können. Aber ich sage, wir müssen uns dagegen wehren. Wenn wir das nicht tun, so sind wir deren Spielball.

      mfG

      Marc Meyer

    • Nur die Figuren in einem grossen Spiel der Mächtigen? Ja…

      Wer sich nicht (wie die lange Diskussion hier) in Details verlieren will, lese doch bitte meinen neusten Beitrag „Geld“ im Blog:

      rolfheinzmeier.wordpress.com/.