McKinsey’s Spur der Verwüstung

Banken-Beraterin tief in Südafrika-Skandal – Ihre Chefs in vielen Krisen dabei: UBS, CS, Zurich – Auch Leonteq, Notenstein, Biber.

McKinsey wird von einem Korruptionsskandal in Südafrika erschüttert. Im Zentrum steht eine reiche Familie, der Polit-Korruption vorgeworfen wird. Eine Top-PR-Firma in England ging unter.

Wie gefährlich die Ermittlungen für McKinsey sind, ist offen. Ein Sprecher meinte auf Anfrage, man habe mit einer einzigen involvierten Firma zwei Monate lang eine Zusammenarbeit geprüft, um dann aber davon abzusehen. Es sei unklar geblieben, wer genau hinter der Firma stünde.

Erst auf mehrfaches Nachfragen sagte der Sprecher, dass ein McKinsey-Partner suspendiert ist. Dessen Aussagen widersprächen den Tatsachen, man sei am Prüfen.

Die Botschaft des McKinsey-Sprechers lautet: Wir haben nichts zu befürchten.

Das muss sich weisen. Derzeit steckt die Revisionsfirma KPMG am tiefsten im Südafrika-Sumpf. Sie trennte sich von 8 Partnern.

Auch McKinsey schafft es nicht aus den Headlines. Heute titelte die weltweit gelesene Financial Times: „KMPG and McKinsey dragged further into South Africa scandal“.

Aus Schweizer Sicht ist McKinsey’s Fall im tiefen Süden des schwarzen Kontinents ein Weckruf. Die amerikanische Beraterin zieht eine Spur der Verwüstung in der Eidgenossenschaft hinter sich her.

Selbstverständlich sind die Firmen selbst verantwortlich für die Pleiten, die sie anrichten. Doch es fällt auf, wie in Skandalen und Krisen immer wieder McKinsey und deren Ex-Spitzenkräfte auftauchen.

Die Credit Suisse erlebte um die Jahrtausendwende ein Fiasko, das sie an den Rand des Untergangs gebracht hatte. Damals sassen zwei Ex-McKinsey-Partner am Steuer: Lukas Mühlemann und Thomas Wellauer. Erst als Oswald Grübel in höchster Not gerufen wurde, schaffte die CS die Wende.

Mühlemann raucht heute Zigarren und fährt Oldtimer, Wellauer verdient weiter Millionen als Frühstücksdirektor bei der Swiss Re und beschafft Sponsorgelder der Wirtschaft für die Uni Zürich.

Bei der UBS war Peter Wuffli ein McKinsey-Chef. Wuffli steuerte in den Nullerjahren die Nummer 1 der Schweiz ins Eismeer.

Dabei setzte Wuffli stark auf die Berater seiner Ex-Firma. Diese war zentral bei der UBS Investmentbank-Expansion mit dem Ziel, eine zweite Goldman Sachs zu werden.

Rückblickend ein Wahnsinn. Die Eidgenossenschaft und die Nationalbank mussten die UBS vor dem Aus retten. Wuffli sitzt heute auf dem Präsidentenstuhl der Shooting-Firma Partners Group.

Legendär sind die McKinsey-Berater bei der Swissair. Ende der 1990er Jahre entwickelten sie die „Hunter“-Strategie des damaligen CEOs der Airline, Philippe Bruggisser.

Hunter führte direkt in die Wand, die Swissair verschwand.

McKinsey blieb. Beim grossen Umbau der CS in den letzten Jahren waren immer wieder ihre Berater im Haus am Paradeplatz.

Gleiches Bild bei Nachbarin UBS. Ulrich Körner, der gerne CEO geworden wäre, sich dann aber mit dem Assetmanagement abfinden musste, holte sofort nach seinem Start die Beratungsfirma.

Körner war selbst einmal bei McKinsey.

Genau das ist das Rezept der US-Beraterin. Sie infiltriert die Wirtschaft mit Eigengewächsen. Selbst würde sie sagen, ihre besten Leute würden von den grössten Firmen abgeworben.

Lukas Mühlemann war Chef von McKinsey Schweiz. Dann wurde er CEO der Swiss Re, deren Kurs explodierte. Und als er zur CS wechselte, gabs bei der Bank ein Kursfeuerwerk.

Man sprach vom Mühlemann-Effekt. Und Mühlemann holte dann seine McKinsey-Gspänli zur CS.

Das ist heute nicht anders. CS-CEO Tidjane Thiam begann bei McKinsey in Paris. Nun sitzt er ganz oben bei der Schweizer Grossbank und schart viele Weggefährten um sich, die ebenfalls bei der Beraterin waren.

Oder die Zurich: Dort hat seit anderthalb Jahren Mario Greco das Kommando. Auch Greco stammt aus der McKinsey-Schmiede, und auch greift immer wieder auf seine alte Firma zurück.

So jüngst bei der Personalumfrage. Diese wurde von McKinsey durchgeführt. Die Resultate waren verheerend.

Auch kleinere Finanzfirmen sind von McKinsey geprägt. Bei der Leonteq, eine Derivate-Anbieterin, erstellte McKinsey letztes Jahr eine neue Strategie. Kurz darauf meldete Leonteq einen Gewinn-Crash, es kam zu wochenlangen Negativ-News.

Bei der Raiffeisen-Tochter Notenstein Privatbank ist McKinsey die Begründerin des grossen Umbaus namens „Papillon“. Der Schmetterling fliegt nicht richtig. Die Notenstein findet nicht aus dem Strudel nach unten.

Selbst in der Industrie machte McKinsey von sich reden. Nicht auf die gute Art. Bei der Biber Papierfabrik hatte ein hoch angesehener Ex-McKinsey-Partner das Kommando. Biber machte Konkurs und wurde zum Mahnmal einer serbelnden Schweizer Industrie.

Ein Insider hebt das Alumni-Netzwerk hervor. Weil überall Ex-McKinsey-Chefs das Kommando hätten, gäbe es stets neue Aufträge.

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71 Kommentare zu “McKinsey’s Spur der Verwüstung

  1. Die meisten kritischen McKinsey Be- resp. Verurteilungen hier sind ungerecht.
    Es ist wie bei Arzt und Patienten. Wenn der Patient nicht sagen kann, wo er Schmerzen hat und nach welcher Körperübung diese auftreten, kann ihm der beste Diagnostiker nicht helfen.

    McKinsey kann nur dann erfolgreich sein, wenn auf Klientenseite Menschen sitzen, die konstruktiv mitmachen und auch selbst von ihrer Tätigkeit, resp. Aufgabenbereich, etwas verstehen.

    Sitzen auf der andern Seite egomanische Nieten – wie einst die Herren Bruggisser oder Wuffli – so kann auch McKinsey nicht zaubern; auch dann nicht, wenn man es dort mit obstruktiven Verhinderern zu tun hat, die sich prinzipiell gegen jede mögliche Veränderung quer stellen.

    • @Wanda Osiris
      Klar kann es „auf der anderen Seite egomanische Nieten“ geben, wie Sie dies nennen.

      Ich würde aber nie soweit gehen, Brugisser und Wuffli so zu bezeichnen, und dies keineswegs nur deshalb, weil es ehrenrührig ist. Auch wenn ich bei beiden aus der Ferne sehr wohl gewisse Defizite orte …

      Aber selbst wenn ich der generellen Aussage folge, dass primär die jeweiligen CEOs für das Wohl der ihnen anvertrauten Firma verantwortlich sind, so hinken Ihre Beispiele GEWALTIG:

      1) Bruggisser und McKinsey (mit Nils Hagander an der Spitze) waren sich bezügl Hunter-Strategie einig! (Inwieweit der Kauf von Sabena, LOT, Air Literal etc. dieser Strategie folgte, kann allenfalls debattiert werden.)

      2) Wuffli war vor seiner Zeit bei Bankverein / UBS selbst ein McKinsey Berater …

  2. @HR@ProfitConsult, Sie scheinen mir erstens tatsächlich sich selber etwas vorzumachen und zweitens sehr weit weg von der Realität zu sein. Wie ein echter McKinsey Consultant.

    Arbeite bei der Zurich Insurance. Wie die Probleme bei uns auf einfachste Weise zu lösen wären weiss fast jeder, weil es fast überall diskutiert wird. Die Teppichetage weiss es auch. Sie machen tolle Umfragen was man machten könnte und bitte sofort melden. Also spielen wir alle das Spielchen mit und wissen auch von nichts. Wenn ja, sind wir auf der Abschussliste, weil dann die riesigen Gewinne und Boni nicht mehr so mega gigantisch fliessen.

    1. Man kürzt die Dividende von Verantwortungslosen 17 CHF auf gigantische 15 CHF. Wir wären immer noch die Dividendenperle im SMI. In der Realität arbeitet man daran, die Dividende weiter zu erhöhen. Das erwarten all die vielen Heuschrecken und, bei den riesigen Aktienzuteilungen der Teppichetage an sich selber, die Teppichetage selber von sich. Nach mir die Sintflut.

    2. Man stoppt endlich dieses wahnwitzige Outsourcing in jedes Land das nur möglichst billig ist. Damit erschafft man ein riesiges und enorm kompliziertes Monster. Z. T. wissen die Mitarbeitenden selber nicht mehr, was grad wo und in welchem Billiglohnland ist. Sie Fragen dich wo was ist und wieso dort noch nichts passiert ist. Nach Monaten. Aber wir müssen irgendwelche Umfragen ausfüllen zum Verschlanken des megateuren und mega umständlichen Apparates. Ein einziger Witz.

    Schon mit diesen beiden ersten Punkten, die fast jeder MA kennt, wären die Hauptprobleme gelöst. Bei den anderen Banken und Versicherungen sieht es wohl ähnlich aus. Die an und für sich gesunde Zürich Versicherung hätte plötzlich Geld. Alle Sparübungen wären hinfällig. Dazu braucht es keine McKinsey und Co. Die im Übrigen nie auf diese Problemlösung kommen. Warum wohl? Dreimal dürfen Sie raten.

    • @Alois Huber:
      Haben Sie etwas einen KV-Abschluss als Trostpreis bei einer Lotterie erhalten? (Ok, das war jetzt ein wenige böse von mir, sorry.) Sind Sie deshalb ein Akademiker-Hasser?

      Sie wären nicht der erste. Da ich nicht mehr Student bin, und nie an einer Fachhochschule war, gestatte ich mir noch folgenden Kommentar:

      Meine Erfahrung zeigt, dass es in verschiedenen Jobs sowohl Akademiker wie aich Nicht-Akademiker braucht. Und dass es bei beiden sehr gute und … mmm … etwas weniger gute Leute gibt. Die gute Mischung macht’s aus!

      Ok, bei McKinsey (sowie bei BCG, den Big Four sowie Acc…enture) gibt *nur* Akademiker. Was schon mal nicht so gut ist. Viel schlimmer noch ist aber folgendes:

      Die wenigsten Berater in diesen Firmen sind fachlich sehr gut. Einige sind immerhin noch gut, aber die grosse Mehrzahl ist fachlich nur genügend.

      Aber praktisch alle sind *EXTERM EHRGEIZIG* und wollen primär REICH (wenn leider nicht unbeidngt erfolg-REICH) werden …

  3. Die lahmen Enten von McK: Einfach keine Aufträge mehr an die PPT-Jungs und gut is! … Dann können sie sich bei McD zum Hamburgeressen treffen und sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und losheulen …

  4. Bekanntestes Beispiel dieser Mck TAUGENICHTS; Hunter Strategie Swissair, ausgearbeitet durch McK, Kosten für Studie: CHF 100 Mio; Resultat der Studie: Bankrott und Grounding der Swissair.
    Reicht das oder braucht ihr noch mehr Beispiele?

    • @Qualität
      Auch die haben ihre Pleiten, bei der BCG fällt mir da gerade die Glarner Kantonalbank ein.
      Und Monitor mit dem Gaddaffi-Auftrag.
      Aber im Vergleich zu den Skandalen von McKinsey (jetzt in Südafrika, aber auch sonst) sind das Lächerlichkeiten.
      Ich glaube als langjähriger Käufer von Beratung, dass das mit der Art der Aquisition zu tun hat. McKinsey geht in meiner Erfahrung immer über Beziehungen. Immer wieder kommt einer deren Alumni angeschlichen und will die positionieren. Das führt automatisch zu Abhängigkeiten und damit zu Qualitätsmängeln. Bei mir sind die nur schon aus diesem Grund auf der „Schwarzen Liste“.

  5. 95% der McKinsey-Leute sind im Prinzip in ihren Fähigkeiten wie Hilfsmatrosen, die den Unterschied zwischen Luv und Lee und Back- und Steuerbord nicht kennen.

  6. Dass man diesen Dampfplauderis noch Geld gibt für den Unsinn, den sie ablassen, ist nach den andauernden Misserfolgen überhaupt nicht mehr nachvollziehbar.

  7. Wann brauche ich Berater?
    1. Wenn ich nicht mehr weiter weiss.
    2. Wenn mir eine Entscheidung zu heikel ist und ich schon im Voraus einen Sündenbock brauche.
    3. Wenn ich meinen Kopf durchstieren will.
    4. Wenn ich eine unabhängige Meinung brauche.

    Früher war es 80/20 für 4. – Heute ist es 80/20 für alles ausser 4.

    Wer kein guter Kunde ist, bekommt was er hören will. So lange wir nicht selbst wieder Verantwortung übernehmen bleiben unsere Entscheidungen in fremden Händen.

    Das ist kein McK Problem. Das ist ein Problem von denen, die sie anheuern. Und da dürfte man genauer hinschauen.

    • Dies ist wahrscheinlich korrekt. Eine Firmenleitung, die Berater einstellt um: eine Strategie aufzustellen, die Firma in Ordnung zu bringen oder das als Argumentarium für einen Entscheid braucht… einer solchen Firmenleitung ist mit sofortiger Wirkung zu kündigen, wegen Vertrauensbruch. Wozu wurden die denn angestellt?

  8. Betrug (Offizialdelikt) erkennen?

    Wie soll das Lügenspiel Erwerbseinkommen (Parameter für den Geldrückfluss) funktionieren, wenn die Automatisierung drastisch zunimmt und gleichzeitig die Erwerbsarbeit entsprechend abnimmt? Wie wirkt sich diese Zukunft auf die Geldschöpfung (Ersparnisse und Gewinne) aus? Solche Fragen sollte man sich stellen und nicht die Fehler aus betreuter (Manipulation) bedienen?

  9. Interessant hierzu: https://www.staufenbiel.de/magazin/jobsuche/arbeitgeber-rankings/top-arbeitgeber-fuer-wirtschaftswissenschaftler.html

    Man stelle fest:
    1. In top 30 6 WPs/Berater
    2. In top 30 keine Versicherungen/Banken
    3. Auf IP sind diejenigen, die 2. als Branche gewählt haben, mit 1. unzufrieden

    Nun gibt es vierSchlüsse:
    1 . Entweder sind die heutigen Studierenden völlig anders als die heutige Arbeitsbevölkerung
    2. Die Studierenden sind völlig naiv, fallen auf die Marketingkampagnen der – im Vergleich kleinen – Berater rein, und nicht auf diejenigen der Banken. Sobald Sie arbeiten, wechseln sie jedoch sofort den Job
    3. Mangelnde faktische Beobachtungspunkte und Wiederkäuen von Management/Pressegelaber
    4. Frustration aufgrund mangelnder Fähigkeiten/Perspektiven auf suche nach einem Ventil auf IP

    Let the guessing begin…

    • Bezieht sich das „guessing“ auf Ihren Beitrag? Ich finde so pseudologische Beiträge extrem trumpistisch.

      1. Was ist ein WP? Der Zusammenhang mit der Quelle erschliesst sich mir nicht. Und woher kommt die Ratio dieses 6 WP/Berater?
      2. Gemäss dieser Quelle verifizierbar
      3. Weitere Annahme aus der Luft?

      Dann kommen die „Schlüsse“ (klingt gut, ist logisch eine Kür)
      1. Wie aus den Prämissen 1-3 der Schluss 1. gezogen werden kann, könnte wohl Mike Shiva besser begründen
      2. Da wirds noch bunter
      3. ui, nun hat das Schreiben das Denken garantiert überholt (Die Fakten 1-3 wurden ja für Schluss 3 nicht beachtet
      4. Könnte mit Prämisse 3 zu tun haben, die war aber schon sehr gasförmig

      Sind Sie Consultant oder einfach nur einer der Prämisse 3.?

    • @Humoris causa:

      1. WP=Wirtschaftsprüfer, ist übrigens auch ein diplomierter Fachtitel. Wahrscheinlich hat sich die Academia weit vom realen Wirtschaftsleben entfernt…
      2. Wir sind uns einig
      3. Ich hab keine Statistik erstellt, aber die Mehrheit der Beiträge unter diesem Post sind wohl kaum pro Beratung… Als Professor können Sie jedoch sicher zählen.

      Und ich bin weder Consultant noch 3., ich bin nur der Meinung, dass man die Fehler am besten bei sich selber sucht und sich darauf konzentriert, was man ändern kann, als sich selbst zu bemitleiden und auf das unfähige Management und die bösen Berater zu zeigen. Selbst wenn Letzteres durchaus vorkommt.

  10. Ich habe schon oft mit McKinsey zu tun gehabt, und bringen tun sie kaum etwas ausser Kosten verursachen und unpraktikable Lösungen vorschlagen. Ok, die PowerPoint Slides sind Normalerweise sehr schön, oft jedoch recycelt (nicht das Papier) und der Inhalt ist auch fraglich. Auftreten tun sie gut und vermitteln oft den Eindruck, dass sie was könnten. Sehr oft werden dann diese Leute in Kaderpositionen von Unternehmen geholt, und dann geht die Katastrophe richtig los, das sie dann meinen, dass irgendwelche absurde Theorie in der Praxis auch funktioniert. Fazit: Lasst die aufgeblasenen Besserwisser ihre Folien malen, aber bitte zahlt ihnen blos nichts für den Unsinn und stellt ja keine solche Leute ein, solange euch die Firma für die ihr arbeitet wichtig ist. Und statt Geld für diese PowerPoint Folien zu zahlen, würde ich besser ein paar schöne Bilder kaufen, die könnten ja sogar noch an Wert zulegen. Jeder Franken den man an McKinsey und Co. bezahlt ist rausgeschmissenes Geld und wäre wohl bei der Heilsarmee oder bei der Krebshilfe besser investiert.

  11. Viele Leute können sich das nicht vorstellen, aber es werden auch Externe beauftragt um Unternehmensteile (oder ganze Unternehmen) an die Wand zu fahren.

    Ländermanager können nicht alles selbst entscheiden sondern erhalten ihre Aufträge von der internationalen Führung.

    Die Finanzindustrie wird in der Schweiz auf Geheiss von Oben runtergefahren. Und es ist für die Internen doch wesentlich angenehmer, wenn man dies auf Externe schieben resp. durch diese ausführen lassen kann.
    Und wenn hohe interne Ländermanager nicht mitspielen, wird entlassen oder wegbefördert.

    Ist das so schwer zu durchschauen?

  12. Das Gejammer hier in diesen Kommentaren geht mir wirklich auf den Kecks. Die Schweizer Banken haben sich alles selber zuzuschreiben. Der Erfolg des Geschäftsmodells basierte ganz einfach auf dem Bankschutzgeheimnis, das jeden Kriminellen dazu einlädt das Geld bei uns zu bunkern. Staatlich geschützt auf Kosten des Schweizer Volkes. Zudem haben die Bankangestellten in den letzten Jahrzehnten mit völlig überhöhten Bezügen die Banken ausgesogen, wie die Entwicklung der Eigenkapitalquote zeigt
    https://blog.hslu.ch/retailbanking/files/2016/04/Leverage-Ratio-Switzerland-Eigenkapitalquote-Schweiz-Banken-3.jpg

    • Lieber Schneider, gebe Ihnen recht. Unsere Banken sind Gebilde die unter dem Schutz des Bankgeheimisses zu mancher Schandtat bereit waren. Aktuelles Beispiel die CS und der Mosambique-Skandal. Gross abkassieren auf Kosten der armen Bevölkerung von Mocambique. Mein Vorschlag: Banken dürfen nur Geschäfte machen mit Regierungen die demokratisch gewählt wurden und FINMA abschaffen, den Amerikanern auf Erfolgsbasis die Aufsicht übetragen! Da hätten wir innert kürzester Zeit eine wirkliche Weissgeldstrategie!

    • @schneider: soso, auf den Kecks geht Ihnen das…? 😉
      @späher: ist das Satire oder Ironie, denn tiefere Bedeutung kann Ihr wirrer Vorschlag nicht sein: die USA saugen Schwarzgeld an wie die Strassenlaterne die Motten!
      Ich verorte bei Ihnen ganz grossen Frust bzgl. Banken – wurden Sie mangels ausreichend gut geführter Listen bei der CS entsorgt? Oder bei UBS entlassen wg mangelndem logischen Verständnis?

  13. Relevanter Artikel über McK – Beratung als Absicherung gegen eigenes Versagen resp. die Unfähigkeit eines Mgmt’s, die eigene Firma erfolgreich zu führen. Geschweige denn neue Geschäftsfelder zu eruieren und GROSS zu machen. Stellenabbau und Spartenschliessungen sind immer EASY (es fehlen dann einfach Deckungsbeiträge…).
    Wuffli mit PG ist ein Ausnahmefall (Glück gehabt…).
    POSITIV ohne McK: Stadler Rail, SWATCH, PILATUS-Werke, Geberit, BOSSARD etc. etc.
    DIE (McK) braucht es nicht – Sollen mal ein Konzept gegen die ausufernden Krankenkassenprämien erstellen!

    • Irrtum, die Banken brauchen MKs zwingend, weil sie absolut unfähiges Führungspersonal haben, deren einzige Kompetenz darin besteht erfolgsunabhängie Gehälter und Boni zu sichern!

    • Falsch! Alle sog. Spitzenleute entsteigen dem gleichen Wissensteich. Das eigene Denkvermögen ist auf Kopieren ausgerichtet; andernfalls sie gar nicht mitspielen dürfen.

      Der Kreislauf der Unfähigen gehört zur Strategie der Elite. Querdenker werden „ausgemistet“?

      Solange den Menschen der Geldsystembetrug (Betrug = Offizialdelikt), wonach Schulden aus Kapital und Ausgaben aus Einnahmen entstehen „verkauft“ werden kann, blühen auch die Politikversager. Eine neues Bundesratsmitglied oder Parlamentarier ändert gar nichts. Neuer Wein in alten Schläuchen!

  14. Darf ich noch einige zusätzliche Dinge anfügen?

    Swissair – im Artikel bereits erwähnt?
    Hagander als Berater und Mühlemann als Verwaltungsrat und Ex-McKinsey lassen grüssen.

    Biber Papier?
    Christian R. Speiser.

    Enron, die (bis damals, Ende 2001) grösste Pleite aller Zeiten?
    Jeff Skilling, der Kurzzeit CEO und die treibende Kraft davor kam von … äh … McKinsey.

    Und selbst Rudolf Wehrli, der eine ca einjährige, unheimlich erfolgreiche Zeit an der Spitze der Economiesuisse verbrachte, war vorher mal bei … äh … McKinsey.

  15. MC Kinsey Leute und MC Kinsey als Firma haben in der Schweiz schon grossen Schaden angerichtet. Wirtschaftlich wie auch menschlich. Aber sie machen einfach immer weiter so. Eigentlich unverständlich aber das Netzwerk dürfte einfach zu mächtig sein

    • @Rocco:
      Interessante Frage! Danke, @Rocco.

      Folgefrage:
      Was haben demzufolge die Wähler von Trump und die „Wähler von McKinsey“ (also die Teppichetagen grösserer Unternehmen) gemeinsam?

      Die Beantwortung überlasse ich dem geneigten Leser …

    • Die Präsentation war zum schreien! Sicher die schlechteste Berater-Präsentation des Jahres.

    • Wir haben ob der Präsentation auch gelacht. Bis wir erfahren haben, dass wir diesen Hirnschiss auch tatsächlich umsetzen müssen und das keine Studentenpräsentation war (ich zweifle, ob das optisch und inhaltlich für eine gute Note an einer guten Uni gereicht hätte).
      Was waren bis jetzt die direkten und indirekten Kosten dieses Luftschlosses? 500 Mio?
      Und wie viele „Entscheidungsträger“ haben bisher wegen diesem Irrwitz den Job verloren?

    • Und doch werden Sprinter als Marathonläufer engagiert…Disziplinwissen wäre vielleicht vorteilhaft..muahahaha

  16. Mackies können doch nur Kosten herunterfahren und Leute entlassen. Einen brauchbaren Businessplan mit Erfolgsaussichten ausstellen, können sie nicht. Sieht man an zahllosen Beispielen und exemplarisch bei der CS, wo Thiam seit Jahren an Ort und Stelle tritt und seine ursprünglich hochtrabenden Gewinnprognosen nach dem ersten Rückschlag kleinlaut nur noch als Gewinnprojektionen bezeichnet hat.

  17. Wie das Spielchen bei McK läuft ist wohl allen Insidern klar.
    Aber jeder Auftrag wird und wurde durch die eigentlichen Verantwortlichen unterschrieben!
    McK ist nur der Ausführende (über die Fähigkeiten lässt sich trefflich streiten).
    Erst wenn wir wieder persönlich Verantwortliche an der Spitze der Unternehmen haben, kann das besser werden.
    Nachdem die Grossbanken und viele Grossunternehmen nicht mehr schweizerisch beherrscht sind, sind die Aussichten dafür bescheiden.
    Wir müssen uns wohl darauf einstellen, dass es noch lange so weitergeht. Jammern nützt nichts, die „guten Zeiten“ haben immer ihren Tribut gefordert. Wenn dann die „guten Zeiten“ vorbei sind, wird sich das wirklich Gute wieder durchsetzen. Wir werden auch wieder erfolgreiche Schweizer-Unternehmen erleben, keine Frage!

  18. So macht man das. McKinsey ist ein Erfolgsrezept. Die machen es wohl richtig! Die Kläuse sind die, die sie engagieren. Aber die sind natürlich nur mit ihrem Bonus und ihrem Einkommen, Spesen beschäftigt. Das sind die unfähigen Möchtegern CEO’s. Die Swissair ist wohl ein Schulungsbeispiele für unbedarfte „Spitzenmanager“ vom Verwaltungsrat bis zur Geschäftsleitung. Vom Business keine Ahnung, aber eine Unternehmung dieser Grössenordnung führen zu wollen. Das einzige Rezept würde dem Missstand ein Ende setzen. Die GL und VR’s haften mit ihrem eigenen Vermögen. Dann wird sehr wohl bei den Beratern auf deren Beraterqualität und auf deren Erfolgsnachweise geschaut und das Empfohlene wird dann auch noch kritisch hinterfragt. Weil es eben den eigenen „Geldsäckel“ treffen kann. Ausserdem würden sich die Selbstüberschätzer auf natürliche Art selbst regulieren.

  19. Frage ist doch eher: wann wird die gute alte Strategiebudde von einer big4 geschluckt und dann wie rocket man gross rumreden aber noch weniger liefern.

  20. Da auch viele CEO’s, VR’s und andere hoch- oder besser x-fach überbezahlte Führungskräfte eigentlich nicht wirklich wissen, welche erfolgsbringende Strategie sie ihrer Firma verpassen, engagieren sie
    Mc Kinsey Leute. Sicher etwas bringt die Zusammenarbeit, nämlich
    FILZ. Ist ja heute an der Tagesordnung.

    Wenn alles verreckt verhelfe ich dir dann zu einem neuen CEO Job oder einem VR Mandat und du verhilfst mir dann zu neuen Beratermandaten. Dieser zerstörerische Kreislauf zermalmt die besten Schweizer Unternehmen.

    LH hast was vergessen: die tolle Hunter Strategie der Swissair war das Paradestück von Mc Kinsey. Damit haben sie es sogar geschafft ein Stück Schweiz vom Himmel zu holen. Die von LH erwähnten Firmen waren zum teil auch an diesem Desaster beteiligt.

    swas sie tun sollen, engagieren sie einfach diese Leute. Das ist ein Geben und Nehmen

  21. Hoppla………………..

    Warum verschwindet auf IP ein Beitrag ?

    Titel :
    „Zuerst verdirbt die SNB unsere Jugend und dann lässt sie sie fallen“ ……Von Dr. Marc Meyer

    Was ist der Grund. ?

    Natürlich, die Kommentarspalte wurde Missbraucht, ja dieser ….“Real (MM) Dr“. oder wie der noch hiess war das Beispiel eines unangenehmen Kommentators.

    Aber glaubt IP das es besser ist so einen sehr guten Artikel zu löschen?
    Wäre es unter Umständen nicht besser gewesen bei den Kommentaren selber einzugreifen ?
    Warum nun dieses vollständige Löschen ?

    Eine Erklärung ist angebracht, …….ansonsten ich den Blog IP als einen jener meist vorherrschenden Blogs betrachten muss, welche sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit in die Hosen machen.

    • Auch wenn wir uns beim Thema vielleicht nicht immer ganz einig sind; in Bezug auf den Blog stimme ich dem voll und ganz zu.
      Hoffe zumindest gelegentlich vom Autor wieder etwas lesen zu dürfen. Auf den „real“-Zwänger hingegen kann vermutlich jedermann verzichten 🙂

  22. Es gibt sicher Talente darunter aber selbst leider auch erlebt wie überflüssig diese „Berater“ oft sind. Verantwortung abschieben ist halt ein beliebtes Hobby der Entscheidungsträger. Man würde lieber auf die guten Mitarbeiter hören und alle würden gewinnen und dies zu einem Schnäppchenpreis und die Motivation steigt wenn man etwas beitragen kann. Leider ist es ein riesen Filz und alle schaufeln Aufträge den Kollegen zu, einmal erlebt das man Prozesse und Software extra nicht optimiert hat damit die „Berater“ länger andere Arbeit hatten, dabei wäre es in 1 Woche von 1 Person für immer erledigt gewesen und so beschäftigte man ca. 10 Personen mehr als ein Jahr lang und das in einer Firma die bereits auf Sparkurs war und gleichzeitig kündigte man lieber einigen guten Mitarbeitern. Danach wundern sich die Entscheidungsträger noch das die Motivation aller Mitarbeiter auf einen Nullpunkt sinkt und es sehr hohe Fluktuation gibt. Da denkt man nur, wow, ein Affe könnte es besser.

  23. Wenn ich McKinsey höre sträuben sich mir mehr als nur gerade die (spärlichen) Nackenhaare. Und wenn dann wieder einmal der Name Mühlemann Lukas auftaucht so denke ich an monumentale Pleiten wie z.B. Swissair, als dort die Sieben-Gscheiten am Ruder waren und die einst stolze und profitable Flugfirma ins Nirwana (nicht buddhistisch gemeint) stürzten. Apropos Mühlemann, existiert eigentlich der von Argentinischen Justizbehörden 2008 erlassene Haftbefehl gegen die „Knorriphäe“ Mühlemann noch ?

  24. Das einzig überzeugende von MKs ist wie sie ihre „Verbrater“-Deppen positionieren. Wenn es heute noch VR oder CEOs gibt die MKs ins Haus holen sollten die umgehend gefeuert werden.

  25. Leider gibt es einen Hauptgrund, weshalb die katastrophale Spur der McKinsey- Schlechtberatung bei den Schweizer Grossbanken und der Swiss nicht im Detail ans Licht kommt: McKinsey verpflichtet seine Kunden bei Vertragsschluss, keine Details ihrer Beratung offenzulegen ohne ihr schriftliches Einverständnis.. Ansonsten wüssten wir viel mehr Details über McKinseys Schlechtberatungen..
    Bei internationalen Grosskatastrophen hat McKinsey fatalerweise falschberaten: Enron? McKinsey! Time Warner’s merger mit AOL? McKinsey!. General Motors’s schwache Strategie gegen die japanischen Autohersteller? Auch McKinsey!. 1980 hat McKinsey AT&T erläutert, dass es einen Markt für maximal 900’000 Mobiltelefon Abonnenten geben würde. Es kam heraus, dass die Zahl 109 Millionen betrug. Die Liste geht endlos weiter…

  26. Und da hört man die frustrierten Middlemanager (<300K) wieder heulen: "Wir wären ja perfekt, nur die Berater und unsere Manager verbocken alles".

    Klar ist das Geschäftsmodell der Berater nicht unproblematisch, und klar sind die Empfehlungen nicht immer richtig – auch ich habe da meine einschlägigen Erfahrungen gemacht.

    Doch statt auf diesen bekannten Tatsachen herumzureiten, sollten wir uns vielleicht fragen:
    – Ist es heute noch angebracht, über 15 Jahre denselben Job zu machen, ohne jegliche Weiterausbildung?
    – Ist es heute noch angebracht, Geschäftsmodelle zu verfolgen, die wir auf politischer Ebene (for better or worse) bereits abgeschafft haben?
    – Ist es heute noch angebracht, für einen VP-Job in Stabsfunktionen 150K zu bezahlen?

    Leider sind die Antworten auf diese Fragen für viele wahrscheinlich eher frustrierend – deshalb lieber nicht drüber nachdenken, Berater die Analysen machen lassen, um Antworten darauf zu finden, 9 to 5 IP lesen und fleissig bashen. Aber keine Angst, es tut nicht lange weh…

    • Naja Mck sollte bei den Banken aber auch realistisch sein und die oben genannten Punkte wahrnehmen….
      Nach der Analyse sollte es heissen, Leute macht die Bude zu. Es gibt nach dem ende des Bankgeheimnis zu viele Banken und euer business wird mit der Digitalisierung sterben.
      Stattdessen machen sie tabellen und reports und jagen die Leute sinnlos für Monate rum….

    • @Berata Incehouse: Nein, es ist nicht angebracht, über Jahre denselben Job auszuüben, und dies hat nicht mal mit Weiterbildung zu tun. Eigentlich fehlt es an Sozialkompetenz und gesundem Menschenverstand- etwas, was man an keiner Kaderschmiede studieren bzw. richtig lernen kann.

      Und noch zu den 15 Jahren – MK macht doch genau dasselbe, denselben Job ohne sich weiterzubilden/-entwickeln. Sprich, MK bietet seit 15 und noch mehr Jahren denselben Schei… – weil es sich anscheinend lohnt, da die unfähige Klienten (CEOs und Top Management der Banken, Versicherungen etc.) nicht bemerken, dass es immer nach demselben Schema abläuft, und die Schlussfolgerungen immer dieselben sind.

      Schlussfolgerung deshalb – nicht nur Mitarbeiter auf unteren Stufen sollten häufiger den Job wechseln und/oder sich weiterbilden, nein, insbesondere die Top-Manager sollten dies tun, denn dort ist oft keine Entwicklung weder sicht- noch spürbar.

  27. McK arbeitet nach dem Prinzip der Quantifizierbarkeit. D.h. es muss alles messbar sein. Alles was nicht messbar ist auch nichts wert. Deshalb sind ihre Ideen grundsätzlich und theoretisch interessant aber in 95% der Fälle nicht das Powerpoint und Excel wert auf denen sie erfasst sind. Die Finanzindustrie ist ein People-Business. Es basiert sehr vieles auf Vertrauen wenn nicht alles. Es geht um Geld und d.h. das Vertrauensverhältnis zwischen z.B. Kunde und Bank, Bank und Mitarbeiter, Mitarbeiter und Kunde sind von höchster Wichtigkeit und absolut fundamental. Da man Vertrauen aber nicht messen kann, kann McK damit auch nichts anfangen. McK hätte Henry Ford beraten können. Fliessbandarbeit optimieren ohne Rücksicht auf irgendwelchen zwischenmenschlichen Parameter die schlussendlich den Erfolg eines Unternehmens ausmachen. Es ist deshalb nicht weiter erstaunlich, dass gewissen Unternehmen nach einer McK Kur auf dem Papier (Powerpoint) besser dastehen, kurze Zeit später aber auf dem harten Boden der Realität wieder aufprallen. Ich denke, dass Firmen wie McK ihren Zenit schon lange überschritten haben und in einer sich immer schneller wandelnden Welt immer weniger verloren haben. Ich will nicht sagen, das alles schlecht ist was McK macht aber langfristig wird diese Bude in dieser Form nicht überleben.

  28. McKinsey: Zuträger zu Misswirtschaft und Netzwerk für gescheiterte Existenzen in den Teppich-Etagen.

    Einflüsterer mit nicht definierbarem Hinter- und Untergrund.

    Südafrika’s Gupta-Deals werden noch zu unangenehmsten Weiterungen und Offenbarungen führen.

  29. Und wieder diese Beschönigung.
    McKinsey hat in SA ein massives Problem. Es wird unter anderem wegen „Fraud und racketeering“ ermittelt. Die haben über 60 Millionen kassiert und weiter verteilt, nur was bekannt ist. Es gibt sogar Berichte, dass die Leitung in den USA angeklagt werden könnte.
    Die CS wird das nicht stören, aber wie wohl die anderen Kunden darauf reagieren werden?

  30. Bei McKinsey gehts um die zu verrechnenden Beraterstunden. Sie sind wie Anwälte – kein Zwang zum Sieg, sie gewinnen auch, wenn der Kunde am Boden ist. Einer meiner Kunden hat momentan auch ein paar Jünglinge von McK im Haus. Was wurde bisher vorgeschlagen: Stellenabbau und Abbau von 2 Sparten. Wie man die Sparten erfolgreich machen kann – davon haben diese Spitzenberater keinen blassen Schimmer – deshalb der Rat: weg damit. Mit diesen Voraussetzungen können viele Menschen McK-Berater werden. Aber die CEOs glauben immer noch McK sei in Nöten Pflicht. Damit versuchen sie sich nur abzusicher – ich habe doch die Bekanntesten und Grössten zur Hilfe geholt. Save my ass Strategie. Beliebt in der Schweiz.

  31. Ich kann diese McKinsey-Aufblas-Kläuse nicht mehr sehen, höhren, riechen. Bringen fast nichts, ausser vielleicht schlechte Unruhe in die Bude. War selber mal so dumm, die zu engagieren. Asche auf mein Haupt! – Rechnungen schreiben können sie allerdings bravourös.

    • … Die Rechnungen werden voll automatisiert aus dem Stundenerfassungstool in der U.S Zentrale geschrieben und selbstverständlich innerhalb des globalisierten US Imperialismus immer auch an die IRS gemeldet …. So bleibt die Kontrolle über die dummen Kunden, welche McK Berater brauchen, im globalen Netzwerk erhalten. Freude herrscht!

  32. Und sie können es eben nicht, dafür können sie nichts…. Hatte auch mit solchen Kaspern zu tun. Heissluftbläser und Fremdlorbeerenschmücker.