Die Schweiz züchtet junge IT-Zombies, die unsere komplexe Welt nicht verstehen

Der Weg in die digitale Leibeigenschaft ist vorgezeichnet. Bankangestellte und -Berater werden digital geführt und erfasst. Sie müssen den Leistungsnormen entsprechen, damit sie eine Beschäftigung finden. Wer nicht wie alle aussieht, schlank und agil, gilt rasch als Aussenseiter, weil schwer kontrollierbar. Haben dies nicht die grossen Schriftsteller und Zukunftsforscher des 20. Jahrhunderts schon einmal beschrieben?

Die Schweiz, als fortschrittliches Land mit den höchsten WEF-Bewertungen, bringt jetzt schon eine Bevölkerung hervor, die den neuen Weltnormen Rechnung trägt. Deshalb gibt es offiziell kein Schweizer Volk mehr, sondern nur noch eine bunt gemischte Bevölkerung; deshalb wird kaum noch Schweizer Geschichte gelehrt, sondern europäische und Weltgeschichte.

Wer die Gleichheit der Vielen will, zerstört die Freiheit der Wenigen. Daher entsteht nun ein „Surveillance Capitalism“, der die kommerzielle Überwachung der Vielen zur Notwendigkeit macht, damit sehr Wenige die Kontrolle über 8 bis 10 Milliarden Menschen bewahren können. Wir haben es mit vier Weltmächten zu tun, welche derlei Systeme erarbeitet haben: USA, Russland, China und Israel, letzteres wohl eher eine Dependance der USA.

Die Schweiz hat die Zeichen der Zeit erkannt. Sie globalisiert ihre Wirtschaft, reduziert die Macht der Politiker und ihrer Parteien, optimiert die beiden Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne und schafft eine globale Mischbevölkerung von einem jederzeit kontrollierbaren Bildungsstand, die allen Anforderungen Silicon Valleys und der inneren Sicherheit Genüge leistet.

Wer wissen will, wie es um die Zukunft bestellt ist, sollte die Schulausbildung seiner Kinder und Enkel genauer unter die Lupe nehmen. Diese ist heute nach dem Prinzip der Null-Toleranz angelegt. Wer als Schüler sich falsch verhält oder – nach Meinung der Schulleitung, die dem Lehrplan 21 folgen muss – sich einer groben Regelverletzung schuldig macht, wird sofort bestraft. Wird die Tat nicht gestanden, wird das Kind der Kinder- und Jugendpsychiatrie zugewiesen. Es gibt keine Diskussionen und Abklärungen, sondern auf die Tat erfolgt zwingend die Konsequenz. George Orwell könnte dies nicht besser beschrieben haben.

Das Ziel sind bereitwillige Arbeitnehmer für die Wirtschaft, die sozialkompetent sind, umweltbewusst, gendergerecht und eigenständig; die lebenslang zum Lernen bereit sind. Der den kantonalen Schulverwaltungen zugeordnete pädagogische Überbau, dem derlei zu verdanken ist, wurde in den letzten 20 Jahren aufgebaut. Sein Ziel ist eine ideale Gesellschaft, wo der Mensch selbstmotiviert vorgeht und eigenständig – im Rahmen der Vorgaben – handelt. Die Schwester des pädagogischen Überbaus ist die berüchtigte KESB, die Kinder- und Erwachsenen-Schutzbehörde, die den Familien das Recht auf die Betreuung von Kindern und Nahestehenden wie der selbständigen Verwaltung des Familienvermögens nimmt.

So ist die Schweiz in aller Stille bereits in das Vorzimmer des Überwachungsstaates eingetreten. Die erste Stufe sind Kindergarten und Schule als Häuser des Lernens, wo diszipliniert Fähigkeiten entwickelt werden sollen, die zu einem neuen Schweizer Menschen führen sollen. Professionelle Kleinkind-Erziehung soll problematische Prägungen oder mangelnde Förderung verhindern. Das Ergebnis ist ein Mensch, der in das digitale Zeitalter passt.

In dieser diskreten Welt gibt es keine Lehrer mehr, sondern mehr und mehr Coaches. Sie treten auf als Berater von Schülerinnen und Schülern. Die Verantwortung für den Lernprozess wird vom Schüler selbst verinnerlicht.

„Die Vereinnahmung durch die Gruppe geschieht unbewusst“, schreibt Allan Guggenbühl in „Total Data – total Control“, herausgegeben von Konrad Hummler und Fabian Schönenberger, Partner der M1 AG, einem Unternehmen des Ostschweizer Intellektuellen, in Zusammenarbeit mit der liberalen Progress Foundation und publiziert von NZZ Libro.

Was in der staatlichen Schweizer Bildung vorgeht, ist ein Skandal. Die Anpassung der jungen Menschen an die kalifornische IT-Welt hat einen Output an Schülern und Studenten zur Folge, deren Wissensstand laufend sinkt, deren Fähigkeit, sich mündlich und schriftlich elegant auszudrücken, enorm abgenommen hat und deren generelle Bildung von Jahrgang zu Jahrgang abnimmt. Sie erwerben Kompetenzen, aber immer weniger Fähigkeiten. Wir, die Älteren, die nach den Prinzipien der Freiheit gemäss Jean-Jacques Rousseau, Johann Heinrich Pestalozzi, Paul Geheeb, Wilhelm von Humboldt und Ivan Illich ausgebildet wurden, sehen staunend die nachwachsenden IT-Zombies, die genau jene komplexe Welt nicht mehr verstehen, in welcher sie aufwachsen.

Gezüchtet werden neugierige Individuen, die sich gerne dem System anpassen. Wer diesem Profil nicht entspricht, muss viel Geld erben, anheiraten oder selbst erwerben, um diesem Systemdruck zu entfliehen. Es ist selbstverständlich, dass dies nur den wenigsten gelingt, denn viel „Free cashflow“ und Intelligenz fallen selten zusammen. Eines alleine genügt nicht.

Die Behandlung gegen ADHS, also Aufmerksamkeits-Defizite, erfolgt längst mit Hilfe von Ritalin. Wer sich nicht konzentrieren kann, zu Wutausbrüchen neigt, wetterfühlig ist oder zu Entgleisungen neigt, wird chemisch ruhig gestellt. Wem dies nicht gefällt oder wer sich sonst, auch ohne ernsthaft krank zu sein, aus dieser Gesellschaft verabschieden möchte, steht der Weg zum staatlich geduldeten und medizinisch gesteuerten Selbstmord offen.

Den heute schon Arbeitenden bleibt wenig Luft zum Atmen ausserhalb der Konsumwirtschaft. Es sei denn in den entlegenen Alpentälern des Misox oder des Goms.

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43 Kommentare zu “Die Schweiz züchtet junge IT-Zombies, die unsere komplexe Welt nicht verstehen

  1. I am confused.
    Was genau soll Israel mit der Thematik ihres Esaays zu tun haben – eine Nation mit knapp 8 Millionen Einwohnern eine Weltmacht?

    Bitte um Erläuterung.

  2. Untenstehendes ist nicht von mir aber es handelt genau von der schönen neuen Welt.

    „Da haben Sie Recht“ entschuldigt sich die alte Dame „doch leider war ich in Eile und habe meine Einkaufstasche entgegen meiner Gewohnheit zu Hause vergessen“. Die junge Frau erwidert:
    „Ja wissen sie, unser Problem ist nämlich, dass Ihre Generation sich keine Gedanken darüber gemacht hat, in welch schlechtem Zustand sie die Umwelt uns und den zukünftigen Generationen hinterlässt. Umweltschutz ist sicherlich ein Fremdwort für Sie“.
    „Das stimmt. Unsere Generation kannte keinen Umweltschutz – war auch gar nicht nötig, denn Sprudel- und Bierflaschen gaben wir an den Laden zurück in dem wir sie gekauft hatten. Von dort gingen sie an den Hersteller, der die Flaschen wusch, sterilisierte und auffüllte, so dass jede Flasche unzählige Male benutzt wurde. Die Milch holten wir beim Milchhändler in unserer eigenen Milchkanne ab. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.
    Für unsere Gemüseeinkäufe benutzten wir Einkaufsnetze, für den Resteinkauf unsere Einkaufstaschen. Vergaßen wir sie, so packte uns der Händler den Einkauf in braune Papiertüten, die wir zu Hause für viele Zwecke weiter verwendeten, z.B. zum Einpacken der Schulbücher, die uns von der Schule unter der Auflage, dass wir sie gut behandeln, kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Nach Beendigung des Schuljahres wurden sie wieder eingesammelt und in gutem Zustand an den nachfolgenden Jahrgang weiter gereicht. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.
    Wir stiegen Treppen hoch, denn Aufzüge oder Rolltreppen gab es nicht so wie heute in jedem Kaufhaus oder Bürogebäude. Wir gingen zu Fuß die paar Schritte zum nächsten Lebensmittelgeschäft und benutzten dazu keinen 300 PS starken Geländewagen. Sie haben Recht, Umweltschutz kannten wir nicht.
    Damals wuschen wir die Babywindeln, weil es keine Einwegwindeln gab. Wir trockneten die Wäsche nicht in einem Strom fressenden Trockner, sondern mit Wind- und Solarenergie auf der Wäscheleine aus Hanf. Die Kleidung der Kinder ging stets an die jüngeren Geschwister, denn immer neue Kinderkleidung konnten wir uns nicht leisten. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.
    Im Haus hatten wir ein einziges Radio und später einen kleinen Fernseher mit einem Bildschirm in Taschentuchgröße. In der Küche gab es keine elektrischen Maschinen. Alles wurde von Hand geschnitten, geraspelt, geschält. Als Polstermaterial für Päckchen oder Pakete benutzten wir alte Zeitungen, kein Styropor oder Plastikblasen. Der Rasenmäher wurde mit der Hand geschoben, machte keinen Krach und keinen Gestank. Das war unser Fitnesstraining, weshalb wir keine Fitnessstudios mit elektrischen Laufbändern und anderem Energie fressenden Unsinn benötigten. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.
    Das Wasser tranken wir aus der Leitung und benötigten dazu keine Plastiktasse oder Plastikflasche. Unsere leeren Schreibfüller wurden wieder mit Tinte gefüllt, anstatt neue zu kaufen. Papier wurde beidseitig beschrieben. Stumpfe Rasierklingen wurden ersetzt, und nicht gleich ein neuer Rasierapparat gekauft. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.
    Damals fuhren unsere Kinder mit dem Bus, der Straßenbahn, dem Fahrrad oder gingen zu Fuß zur Schule. Einen 24-stündigen Taxiservice der Mutter mit dem 50.000 EUR teuerem Auto gab es nicht. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.
    In jedem Zimmer gab es eine Steckdose und keine Steckdosenleisten für unzählige Stromfresser, und wir benötigten auch kein von einem 35.000 Kilometer entfernten Satelliten gesteuertes System, um die nächste Imbissbude zu finden. Jedoch Umweltschutz kannten wir nicht.
    Aber bedenken Sie:
    Es ist traurig, wenn die junge Generation sich darüber beklagt, wie verschwenderisch wir Alten gelebt haben, nur weil wir keinen Umweltschutz kannten? Glaubt sie wirklich, wir Alten benötigen eine Belehrung von euch Grünschnäbeln? Und dann auch von einem Mädchen,das mir noch nicht einmal das Wechselgeld heraus geben kann, ohne die elektronische Kasse zu befragen.
    Schönen Tag noch….

  3. Es wurde die Wirtschaft und Bankenplatz massive geschwächt, Konzerne konnten beliebig fusionieren und verkauft werden, was zu einem Ausverkauf führte.
    Die Sozialversicherungen funktionieren nicht mehr – unter anderem auch weil die Grosskonzerne 90% des Gewinn ins Ausland ausschütten. Die Deindustriealisierung und Outsourcingwelle hat dazu geführt, das die Schweiz mehr in Richtung Dienstleistung abdriftet, was jedoch kein aufgeblähter Sozialstaat erlaubt, wie bisher – nur die Industrie bringt den Wohlstand, der dies erlaubt.
    Die Politik hat uns in schlechte Knebelverträge mit der EU geführt, die uns keinen Spielraum mehr lassen.
    Die Armee wurde kaputtgespart – Ogi wurde von den USA zu einer Modernisierung überredet, was die Regierung gleich nutzte, um die Armee massive zu schwächen. Seit 1995 wo die Schwächung stattfand wird die Armee von der SVP und BDP also von Rechts geführt.
    Es gibt Artikel darüber, dass wir mit der Festung Schweiz Stand 1966 jeder Armee Paroli hätten bieten können. Heute kann man das vergessen.
    Die Schulbildung wird – wie im Artikel gut beschrieben – immer schlechter. Gleichzeitig holt man immer mehr Ausländer ins Land, die den Wissenslevel noch mehr senken.
    Die Neusiedler, die als Flüchtlinge kamen, denken nicht daran wieder zu gehen, wenn der Krieg bei ihnen vorbei ist und die Regierung will die Siedler auch nicht zurückschicken. Zudem kamen viel zu viele, die gar keinen Fluchtgrund hatten.

    Fazit: Die Schweiz wurde entweder von überforderten Dilettanten regiert oder es war bewusster Hochverrat. Für beide Varianten gilt: Man muss alle Politiker/Richter/wichtige Beamte durch glaubwürdige neue Leute ersetzen, die bei dem korrupten Filz nicht mehr mitmachen. Die Lösungen für sämtliche heutigen Herausforderungen wurden schon vor 100 Jahren in Büchern niedergeschrieben oder erfunden (z.B. Silvio Gesell, Nicola Tesla) – es liegt alles bereit für einen totalen Systemwechsel, bei dem niemand einen Rappen verlieren muss. Doch wenn wir so weiter machen, werden wir alle sehr viel verlieren.
    Sämtliche Parteien erachte ich ebenfalls als untauglich als Problemlöser, weil sie Probleme bewirtschaften, die wir ohne sie gar nicht hätten. Das Wort Partei stammt zudem von Parte ab, was Trennen bedeutet = Teile und herrsche.

  4. «wo der Mensch selbstmotiviert vorgeht und eigenständig – im Rahmen der Vorgaben – handelt.»
    Oder anders: Der Mensch soll tun, was ihm gesagt wird, ohne dass man ihm es sagen muss. Auch bekannt under ‚vorauseilender Gehorsam‘.

    • Das war allerdings früher auf Stufe Schweiz schon so, wer sich nicht anpasste, hatte keine Chance. Nun ist der Anpassungszwang halt globalisiert. Man unterschätzt halt gerne den Anpassungsdruck und die Gleichschaltung, den die Konzentration des Kapitals auslöst.

  5. viele scheinen des einfachen Lesens und Verstehens nicht mächtig zu sein. Meine Damen und Herren: wir haben schon seit Jahren eine RECHTE Regierung, wer das nicht glauben mag kann gerne einmal die Parlamentszusammensetzung der letzten Jahre im Netz nachschauen.

    Zu verdanken haben wir das nicht denLinken sondern Traumtänzern von der SVP und FDP.

    • Mein lieber Martin,

      die FDP ist heutzutage weder Rechts noch Liberal. Wenn dann höchstens Links-Liberal. Das ist aber eine andere Geschichte. Fakt ist, die 68er haben es verstanden Bereiche wie Bildung und Medien zu infiltrieren und sie haben sich der Sprache bemächtig und in den Gulag politischer Korrektheit gezwängt.

      Die Sozialisten und Sozialdemokraten beherrschen heute von ganz Links bis weit über die Mitte der FDP die Parteien. Eine Christa Markwalder oder ein Didier Burkhalter sind dafür wohl bester Beweis.

      Das hat nichts mehr mit der einstigen stolzen freisinnigen Partei zu tun. Es ist leider nur mehr eine Partei frei von Sinn.

      Selbstverständlich haben es die Linken auch nicht versäumt, der Bevölkerung Beissreflexe einzuprogrammieren, welche immer dann einsetzen, wenn etwas von Rechts oder der SVP kommt.

      Aber der Krug geht zum Brunnen bis er bricht oder Sozialismus ist der längste und mühsamste Weg vom Kapitalismus zum Kapitalismus. Hoffen wir das die UNO mit der Agenda 21, Agenda 2030, dem angelehnten Lehrplan 21 und den daraus resultierenden Zombies, es nicht schafft uns in den Weltsozialismus zu lenken. Dann wäre die Hoffnung auf eine Rückkehr der Vernunft bis auf weiteres begraben.

      Gruss Martin L

  6. Zum einen kommen IT-Zombies aus den Schulen, aber die Absicht der Linken ist wohl mehr eine Mensch ihresgleich zu schaffen. Obrigkeitsgläubige Beamte die tun was man ihnen sagt. Die nichts hinterfragen und die Staatliche Verwaltung immer mehr aufblähen. Ein Querdecker oder jemand der in der Lage ist sich selbständig zu machen und ein Unternehmen aufzubauen kommt dabei nicht raus.

  7. Anpassung war schon immer ein Erziehungsprinzip – nur leider kein erfolgreiches. Anpassungszwang schon gar nicht.
    Und wiederum neigt die digitale Fixierung zu dieser Unfreiheit, deren Erfolg das bestenfalls das Mittelmass ist.
    Der gläserne Mensch ist geschaffen, digital kontrolliert, ausgewertet und auch überwacht. Free cashflow mündet notwendigerweise in der Konsumsucht: Consumo ergo sum. Also bleiben wir Gefangene dieses Systems und glauben, wir seien frei.

  8. Schlimm ist es geworden !! Früher gingen die Mädchen mit Freude in die Nähschule und Hauswirtschaftsunterricht; sie wussten, wo ihr Platz in der Gesellschaft ist, dass sie dem Mann gefügig sein müssen. Die jungen Männer gingen mit Freude zur Armee, wussten, wie man korrekt grüsst und dass man dem Hauptmann gehorchen muss !! Das hat noch keinem geschadet !! Leider haben die Linksen alles kaputtgemacht !!

    • Ich habe eine grosse Bewunderung für die heute 70-jährigen Schweizerinnen und Schweizer, die nach dem 2. Weltkrieg „des Schweizers Schweiz“ aufgebaut und erfolgreich gemacht haben. Seit 1970 rollt die Globalisierung über die Schweiz; viele Unternehmen verpassten den Anschluss. Die Grossbanken wurden von Amerikanern und Arabern übernommen, die Swissair ging wegen eigener Unfähigkeit unter. Es begann der Ausverkauf des Landes. Dem Schweizer Volk, das heute nur noch eine gemischte Bevölkerung ist, kann man keine Vorwürfe machen. Es wurde nie korrekt informiert.

  9. Da haben Sie Recht, Herr Stöhlker. Ich studiere eines dieser Orchideenfächer der Geisteswissenschaften, nämlich Sozialanthropologie. Für das Wissen und die Qualifikationen, die ich erlange, gibt es keinen Markt, der mir später ein adäquates Einkommen sichern würde. Aber das ist mir egal, denn ich habe meinen Geist gebildet und eine Reife erlangt, und vieles über die sozialen und kulturellen Prozesse der Menschen gelernt.

    Die Erkenntnis: Viele der grössten Denker der vergangenen Jahrhunderte haben sich mit der Beziehung des Individuums zum Staat und den Interaktionen zwischen BürgerInnen und staatlichen Institutionen auseinandergesetzt.

    Ich unterstelle den heutigen IT-Eliten, dass sie von diesen Schriften keine Kenntnisse haben – wie auch, wer sich nur mit Algorithmen und Software-Design auseinandersetzt, hat ja keine Ahnung über die Myriaden an Gedanken und Reflektionen zu solch delikaten Ideen, die im Verlauf der Menschheitsgeschichte verschriftlicht wurden.

    Heute hat man zu gehorchen, dem Tritt der Gesellschaft, die ja gar nicht so liberal und demokratisch ist, wie sie sich selber sieht & nach aussen kommuniziert. Aber das haben grosse AutorInnen schon lange vor mir beschrieben. Die Mündigkeit der BürgerInnen der Schweiz hat abgenommen, und das ist einzig auf die fehlende humanistische Geistesbildung zurückzuführen.

    Also voran, ab sofort nur Programmieren für alle in der Schule, auf dass wir uns dem Diktat des alles kontrollierenden und -verschlingenden IT-Kapitalismus unterordnen!

    • Grüezi@Severin Steck,

      zum Glück gibt es noch Menschen wie Sie. Meine Bewunderung.

      Die monetäre Ökonomie gehört vermutlich als Jahrhunderte lang verfolgter Irrweg auf den Müll. Sehen Sie, wir können natürlich auch so weitermachen wie bisher und immer wieder mit denselben Rezepten von menschenverachtenden Ideologien wie der Neoliberalismus oder Kommunismus diese Welt ein bisschen weiter an den Abgrund führen, bis…….vielleicht eine alte indianisches Vorhersage in Erfüllung geht:

      „Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss verschmutzt und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.“

      Sie grüssend

  10. Kanton SG:
    Geschichtsunterricht auf Englisch stärke die Allgemeinbildung der Schüler, lautet die Antwort der St. Galler Regierung auf eine Einfache Anfrage, die diesen kritisierte. (SG Tagblatt)!
    http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/regierung-verteidigt-englisch;art509574,5118984

    Es heisst immer lernt aus der Geschichte. Nun sollen die, die vielleicht tatsächlich aus der Geschichte lernen könnten, die Leistungsfähigen, noch weniger von dem verstehen, was heutzutage schon schwer zu vermitteln ist. Zitat im Tagblatt: „Allerdings sieht auch die Regierung den Immersionsunterricht eher für «besonders leistungswillige und -fähige» Schüler geeignet“
    Zitat im Tagblatt:
    Lemmenmeier fragte nach dem Sinn eines Geschichtsunterrichts in Englisch an der Kantonsschule. Ob stattdessen nicht besser die Kompetenzen in Deutsch gestärkt werden sollten. Zudem fragte der SP-Kantonsrat, ob die Lernziele im Fach Geschichte erreicht würden, wenn in Englisch unterrichtet werde (Ausgabe vom 15. Mai). Die Regierung antwortet nun zwar nicht auf Englisch, aber mit reichlich Fachchinesisch. Kostprobe: Der Sinn der Immersion sei, dass die Schüler «mittels der fremden Sprache und durch intensivierten Sprachvergleich Einsichten in unterschiedliche Perspektiven (zum Beispiel nationalkulturelle Diskurse)» erhielten. Dadurch entstehe für sie «ein Zugewinn an perspektivischer Flexibilität und Reflexivität», was einem «Kernbestand von Allgemeinbildung in der heutigen Gesellschaft» entspreche.
    Kein Wunder heisst doch die Verheissung im Kanton: „Wenn Realität und Illusion verschmelzen“ (Light Ragaz)!

  11. Gute Gespür von Stöhlker. Das Oberperfide ist ja, dass sich die Menschen der immer mehr zunehmenden Kontrolle freiwillig unterordnen. Es ist eben lässig, jeden Furz auch noch auf Instagram oder Facebook zu posten, wo doch beide Systeme von den „Sicherheitsbehörden“ und deren Ueberwachungssystemen in den USA Tastenschlag für Tastenschlag verfolgt werden. Google wurde gar zu Beginn von PE-Firmen mitfinanziert, die der CIA und DARPA zuzuordnen sind, und Google schafft für CIA, Pentagon etc. Ueberwachungstechnologie. Dann der ganze Hype mit den Mobil-Telefonen: Jedes Handy mit IOS oder Android (Google!) hat a) einen Zugang für die Sicherheits- bzw. Ueberwachungsdienste und b) sind sie von staatlichen Hackereinheiten (USA, China, Süd-Korea etc.) easy zu knacken. Und dann macht man auch noch Finanz-Transaktionen mit den Bezahlapps auf dem Handy. Superschlau. Es ist ja so „convenient“! – Hohlköpfig wohl eher. Und zu Hause kauft man sich intelligente Kühlschränke und andere intelligente Haushaltapparate, die einfach zur Ueberwachung missbraucht werden können. – Es wird nicht gut kommen. – Irgendwo ein Bauernhaus kaufen und sich zum Teil selbstversorgen zu können und eventuell gar etwas im Einklang mit der Natur auf eigener Scholle leben zu können, das dürfte der zukünftige echte Luxus und etwas echte Freiheit sein.

    • Jeder Trend erzeugt Gegentrends, darum werden wir in Zukunft auch immer Software haben, die Daten und Kommunikation nach höchsten Sicherheitsstandards absichern wie beispielsweise bei der Security-Suite des Schweizer Start-ups Swiss Securium, wo man einzig aufpassen muss, dass man sein Zugangspasswort nicht verliert.

    • Naiv……
      zu glauben dass die verschiedensten GeheimdiensteIhre Spione nicht schon in diesen Firmen platziert haben oder direkten Zugriff auf deren Computer haben.
      Wer erinnert sich noch: Die Crypto AG, Hans Bühler, Fall Iran:

      „In der Branche weiß doch jeder, wie das läuft“, meint Bühlers Ex-Kollege Polzer. „Natürlich schützen solche Geräte davor, dass unbefugte Dritte mithören, wie es im Prospekt steht. Die interessante Frage ist aber doch: Wer ist der befugte Vierte?“

  12. Volltreffer, lieber Herr Stöhlker. Zu unserem heutigen Lehrplan bzw. zum Schulsystem hat sich Felix Zulauf diese Woche ähnlich geäussert.

    • Richtig, Hr Zulauf hat’s gesagt, Hr Stöhlker plappert es nach – dann ist es eim Volltreffer. Aber neu ist es nicht, sondern wiedergekaut, 100 mal gehört. Die alten SVP-Militaristen können es einfach nicht akzeptieren, dass junge Leute sich nicht mehr durch das Militär geradebiegen lassen, sondern ihren Weg anderswo suchen.

  13. HErvorragender ARtikel Herr Stöhlker. Ich kann nur sagen, dass alle erfolgreichen Menschen ab und zu ungehorsam sind. Ohne eigenen Charakter und selbständiges Denken gibt es keinen materiellen Erfolg. Ich spreche hier nicht von den Erben sondern von denen, die sich selber was aufgebaut haben. Freiheit des Denkens und die Fähigkeit dazu ist unabdingbar und genau da beginnen unsere Schulen zu versagen.

  14. Ja, die schweiz- und weltweite Situation ist fast so, wie Sie es schildern, Herr Stöhlker, nur noch viel drastischer.
    Die Auswirkungen die wir feststellen, nehmen wir – bspw. in der Bildung – erst seit ca. 20 Jahren wahr, die NWO (new world order)-Agenda besteht allerdings schon viel länger; es wird seit Generationen in diese Richtung der totalen Abhängigkeit, Versklavung, blinder Konsum und Kadavergehorsam gearbeitet.

    Ich durfte in den vergangenen Jahren bei mehreren verschiedenen Arbeitgebern persönlich erfahren, dass ein Grossteil der Belegschaft mit Management-Entscheiden, Prozessen und Strukturen jeweils unzufrieden war, und viele die Faust im Sack machten. Schlussendlich jedoch war immer nur genau eine einzige Person da, die direkt das Management auf die mangelnde Sinnhaftigkeit von bestimmten Entscheiden und Abläufen aufmerksam machte, nämlich ich selbst! Ich stand also schlussendlich jeweils immer ganz alleine da. Und was kann ein einzelner Mitarbeiter gegenüber einem Management erreichen? Gar nichts!

    Daraus folgt:
    Wir müssen endlich unsere eigene Verantwortung wahrnehmen und für unser Leben, unsere Arbeit und unsere Bedürfnisse einstehen, denn niemand anders wird dies für uns tun.

    Dies bedingt, dass wir endlich bewusst werden und unsere Ängste (vor Entlassung, Geld- und Konsumknappheit, Verzicht, Hunger, Diffamierung, etc.) abschütteln.

    Wie schaffen wir das?
    Nun, am hilfreichsten wäre sicherlich sich endgültig von den NWO-Systemmedien zu verabschieden. D.h. kein TV, keine Nachrichten – die sowieso nur für uns nachgerichtet – werden und keine Mainstreampresse mehr konsumieren, Abos abbestellen, Verträge kündigen! Ohne die Mainstream-Medien wäre die gesamte Situation, mit der wir uns konfrontiert sehen, überhaupt nicht denkbar.

    Im weiteren wäre es dringend erforderlich, uns mal darüber Gedanken zu machen, was für uns wirklich wichtig ist im Leben, was wir uns von ihm erwünschen, was uns wirklich erfüllt, was für uns wirklich sinn- und freudvoll wäre, was wir wirklich erschaffen und erleben wollen. Ich weiss nicht was daran befriedigend sein soll, auf die Welt zu kommen, sich dem Mammon unterzuordnen, das Leben lang zu konsumieren und zu arbeiten und dabei möglichst viele Recourcen zu verbraten bevor uns das Zeitliche segnet. Das bringt weder einen selbst noch die Menschheit als Ganzes weiter, gilt in unserer Gesellschaft jedoch unbestreitbar als erstrebenswert!

    Ich denke, wenn wir uns die folgenden 3 Leitsätze verinnerlichen und auch umzusetzen beginnen, werden wir das erforderliche Bewusstsein und damit die Macht u.U. innert kürzester Zeit wiedererlangen:

    – Freiheit besteht nicht darin, dass man tun kann, was man will, sondern darin, dass man NICHT tun muss, was man NICHT will.

    – Frei ist nicht, wer viel hat, sondern der, welcher wenig braucht.

    – Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird letztlich beides verlieren.

    Hingegen ist uns nach wie vor Egoismus, Reichtum, Konsum, „Ansehen“ und Ruhm wichtiger, werden wir überhaupt nichts zur Verbesserung unserer ganz eigenen Lebensumstände wie auch derjenigen der Menschheit als Ganzes betragen, sondern mithelfen, dieses unsägliche Sklavensystem weiter auszubauen und noch weiter zu etablieren.

    • Hervorragend zusammengefasst, Gratulation! Ich wünschte mehr Menschen würden so denken.

    • Genial – sehr schön auf den Punkt gebracht.

      Wir müssen das jetzt angehen …

  15. Wer täglich damit beschäftigt ist, sein eigenes und der seiner Familie wirtschaftliches Überleben im Rahmen des ausbeuterischen Finanzsystems zu sichern, hat oft kaum noch die Kraft und die Zeit, sich mit den perfiden Rahmenbedingungen dieser sogenannten Pseudo-Wirtschaft zu beschäftigen. In unserer Gesellschaft werden wir in einer künstlich geschaffenen Dualität gehalten und das funktioniert bei nicht denkenden Menschen sehr gut im Interesse des Systems…..

    • Arbeitgeber KMU und AHV Rentner: Treffliche Antwort, die zu hohe Steuerlast in der CH gehört in erster Linie „zum ausbeuterischen Finanzsystem“. Noch ist es der breite Mittelstand der weitgehend die Schweiz „trägt“, das könnte sich aber in nicht allzuferner Zukunft ändern, wenn Steuergelder weiterhin (wie bisher) „zum Fenster“ hinausgeworfen werden. Und daran ist, auch in erster Linie, das Parlament in Bern schuldig, unfähige Politiker !

  16. Alles wahr, was hier steht aber eines dürfen die älteren Generationen, die bald aus dem Job-Schneider raus sind, nicht vergessen. Die Jüngeren müssen mit diesen Entwicklungen leben, ob sie wollen oder nicht. Ohne IT kann heute kein Unternehmen mehr überleben, soviel dürfte auch den älteren Generationen inzwischen klar geworden sein. Ältere Manager, viele leiten unsere Konzerne, interessieren sich nicht für das Thema, weil sie nichts davon verstehen (wollen). Aber ohne diese IT-„Zombies“ würden ihre Firmen nicht funktionieren. Bedenken wir, auch viele junge Angestellte in unseren Konzernen tun ihren Job aber interessieren sich wenig bis nicht für die gesellschaftliche Entwicklung. Sie können nicht mitreden. Diese Zombiekultur ist in allen grossen Firmen vertreten. Sie haben keine Meinungen zu irgendwas, äussern sich zu nichts, fliegen unter jedem Radar, damit sie nicht doch irgenwann auffliegen. Der eigene Wohlstand ist das Wichtigste. Alles andere interessiert nicht.

  17. Herr Stöhlker………

    …..ich bin nicht immer ihrer Meinung, hier haben Sie aber ins Schwarze getroffen.

    Genau so ist es.

    Erstaunlich wie unter linker Führung das Allgemeinwissen abgenommen, wie sehr die Schüler im Niveau abgesunken sind, ja die Schule verkommt.

    Handwerklich praktisches, früher ein Teil der Schulbildung, beinahe nicht mehr vorhanden.
    Geschichte, ja die wird nur noch gelehrt um unseren Jungen ein schlechtes Gewissen einzuimpfen…..auf was auch immer. Alleine unser Wohlstand wir da zu etwas unanständigem, auf den Buckel Afrikas erwirtschaftet.

    Wer die Schule verlässt, ist ein Profi was I-Phone und Facebook angeht, sonst sind sie ahnungslos.
    Schön schreiben, Fehlanzeige.
    Gibt man ihnen eine Landkrte in die Hand, ….machen sie grosse Augen.

    Und ganz schlimm ist das eine Resultat dieser Erziehung, unsere Jungen verwechseln Freiheit mit Konsum.
    Sie glauben das Konsum Freiheit ist, dass man noch nie so viel Freiheit wie Heutzutage hatte.

    Wie Dumm.

    Nein, als ich ein Kind war konnte ich die „Auswanderer“ nicht verstehen.
    Als auf einem Bauernhof aufgewachsener, war mir das unerklärlich.
    Heute verstehe ich diese Menschen sehr gut, ja ich wünschte mir ein Grundstück in Australien das so gross ist das ich keinen Nachbarn sehen kann, mich aber freue wenn ich ihn mal sehe.

    Die Schweiz erstickt im Regulierungswahnsinn und die Linke Politik schafft ständig neue Gesetze die Leuten wie mir die Luft nehmen.
    Ich wünsche mir inzwischen das es eine Remedur geben wird, eine schreckliche, heftige, brutale, damit die Gesellschaft sich wieder auf Wesentliche besinnt und dieser Wahnsinn aufhört.
    Wenn dazu ein Finanzcrash nötig ist, heisse ich auch den willkommen.

    Seit Jahrzehnten ist die Bildungspolitik in linker Hand und was ist daraus geworden….?
    Wenn ein Schüler die Klimaerwärmung anzweifelt, sind Elterngespräche und Erziehungsmassnahmen fällig.
    Gottseidank habe ich keine Kinder die heute zur Schule gehen müssen.
    Ich und meine Familie würden wohl ein Fall für die Leute von der KESB.
    Selber habe ich mehrere Lehrer in der Familie.
    Aber keinen der bis zur Pension durchhielt.
    Nein, die gehen mit Burnout in Frühpension.
    Nachdem sie alle Schulreformen mitgemacht haben, stehen sie als Lehrer heute ohne jede Befugnis vor den Schülern.
    Haben sie einen Renitenten, ……kommen Konferenzen, Elterngespräche, wieder Konferenzen, neuerliche Elterngespräche, dann Schulpsychologen, Klassenwechsel und wieder Elterngespräche und und und…….
    Faktisch stehen die Heute vor den Schülern und können nur noch die Hände hoch nehmen zum kapitulieren.

    ……..Oder mit Burnout in die Pension gehen.

    • Vergessen Sie nicht, dass die Lehrpersonen nicht pro Stunde sondern pro Lektion bezahlt werden. Da sind Elterngespräche, Abklärungsgespräche, Lehrerteam-Koordination, Koordination mit Schulpsychologe, Schulsozialarbeiter, KESB etc. in der Freizeit und gratis zu erbringen.

    • Anton Keller……………

      Richtig.
      Nur warum haben diese Lehrer die Zusammenhänge nicht erkannt und immer nochmals Links gewählt ?

      Meine Schwester war auch Lehrerin, aber auch sie ist in ihren Links-Gutmenschlichen Ideen gefangen, auch Sie hat viele Jahre lang geholfen einen Karren anzuschieben den sie selber nun nicht mehr stoppen kann, sogar dann nicht ……wenn sie den Fehler inzwischen erkannt haben sollte.

    • genau! Interessanterweise geschieht dies auch noch mit Gehilfenschaft der Linken – einfach absurd.

    • wieso absurd? Die Linken wollten schon immer nur eines: Macht allen anderen vorzuschreiben wie sie zu leben haben. Anders ist Sozialismus nicht machbar.

  18. Sehr guter Beitrag! Leider ist es so, aber die wenigsten bemerken es und die anderen gelten als Querulanten oder Verschwörungstheoretiker.

  19. Lieber Herr Stöhlker, der Grundstein dazu hat Ihre Generation gelegt: Macht, Ego, Gier und Mann. Zukunft kommt nicht einfach so ums Eck daher, sie wird von der Gegenwart geprägt.

    Es wird nicht Ihre Generation sein, die hier Lösungen findet. Denn Ihre Generation kann nur grossspurig mit Worten umsichschleudern und delegieren.

    Gehen Sie heim, kaufen Sie Aktien und essen Sie Ihr Rinderfilet.

    Viele Menschen sind aufgewacht, versuchen ohne Google zu denken. Ich bin sicher, wir kriegen das zusammen hin. Es braucht etwas Zeit. Veränderung kommt nicht über Nacht.

  20. Wie wahr – leider. Die Geschichte wiederholt sich … was Sie beschreiben ist die typische Wohlstandsdegeneration einer Kultur, welcher aber auch schon die „Alten“ verfallen sind. Jene also, die sich vor 50 Jahren noch gegen den „verkrusteten Vorort“ gestellt haben. Mittlerweile sind sie fett und lahm geworden.